Wiedereinstieg - Occam vs. Slide Trail

dasK

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Hallo zusammen,

ein weiterer Klassiker unter den Kaufberatungs-Threads. Wer meine durchaus melancholische Vorgeschichte nicht lesen möchte, sollte eiskalt zum blau eingefärbten Kern des Themas weiter unten scrollen.

Zu meiner Person: Seit ein paar Jahren Ende Zwanzig und dementsprechend körperlich über dem Zenit des konditionell machbaren - zumindest für mich. Gebrechen wie Rücken, Hintern, Knie, Füße und Schultern kann ich alle vorweisen. Beweglich wie eine Schlange im Gefrierschrank. Mein BMI ist wirklich hervorragend. Was die ganzen tollen BMI Rechner aber nicht wissen ist, dass mein Körperfettanteil im Prozentbereich liegt, von dem die SPD nur noch feuchte Träume hat. Leicht speckig also. Das gravierendste im Zusammenhang mit dem Radfahren: Ziemlicher Langbeiner plus T-Rex-Syndrom. Geschlagene 90 cm Innenbeinlänge bei laschen 187 cm Menschenhöhe - zumindest bei aufrechtem Gang. Seit Anfang der 2000er auf dem BMX (Park, Street) unterwegs und wenn es die Zeit und der Körper mal zulassen auch heute noch immer wieder mal. Dazwischen dann auch ausgedehnte Phasen auf dem MTB. HT, Fully, eher rasant und runter als langwierig und leistungsorientiert. Vor ca. acht Jahren die Leidenschaft fürs Rennradfahren entdeckt um dann vor drei Jahren feststellen zu müssen "Aua, mein Körper ist echt nicht gemacht für Rennräder". Das sagte auch die kompetente Frau beim Bikefitting: "Um Gottes Willen, sie unförmiges Tier! Bei Ihnen hilft nur noch ein Maßrahmen zum Preis eines Kleinwagens aus den 90ern oder das Bolzenschussgerät!". Seitdem also nur noch auf dem Trekkingrad unterwegs, um mal zu Freunden zu fahren und um sich alt zu fühlen. Aber ihr kennt das: ohne "richtiges" Radfahren ist die Welt noch viel schlechter, als sie es ohnehin schon ist und darum soll der jammernde Kerl wieder auf den Bock. Auf dem MTB habe ich über die Jahre am wenigsten gelitten und weil ich den Wald und den Dreck wirklich mag, fiel die Wahl auf so ein Ding. Noch dazu hat mir die Tagestour durch den Schwarzwald auf dem Ihh-Bike letztes Jahr extrem gut gefallen. Durch das BMX Fahren bin ich unheimlich willig zu springen, mich zu neigen, Kurven eng zu nehmen, hinzufallen und pseudo stylisch zu flowen. Yeahr Jugendsprache woohoo! So Dinge wie XC MTB, auf denen Ü50er im extra dafür genommenen Urlaub die Alpen überqueren ohne fertig auszusehen, sind gar nichts für mich. Fullys werden schnell zu teuer, wenn etwas Solides im Keller rumstehen soll.

Waum ein Meta HT? Ein Commencal Meta HT 29 spricht mich und meine irrationalen Kauf-den-Quatsch-Synapsen sehr an. Gutes PLV, Testberichte, die so positiv ausfallen, dass man glauben könnte in Andorra hat man den Fahrradbau mittlerweile raus und mit den 29er Schluffen kann sogar der unförmige Langbeiner Spaß bekommen.

Zum Wesentlichen:
Commencal sagt mir als investitionswilligen Verbraucher folgendes: "Du Trottel bist wirklich 1,87 m groß und hast eine Schrittlänge von 90 cm? Haha viel Spaß bei der Größenwahl, Loser! Für dich kann es L oder XL sein. Aber mehr verraten wir dir nicht". Na gut ich bin fair. Commecal hat selbstverständlich raus, wie das mit dem Menschen und dem Fahrrad funktioniert und darum mache ich Commencal natürlich keinen Vorwurf. Ich bin ja auch realistisch. Darum suche ich hier nach Erfahrungswerten. Um es mal abzustecken: Ich sitze lieber auf einem Rad, das lang, laufruhig und "komfortabel" (schlimmes Wort im MTB Bereich) ist, als dass ich auf einem sitze welches zwar flinker, wendiger und was weiß ich nicht alles ist, dabei aber zu kurz wäre. Gedrungen auf dem Rad sitzen ist wie auf dem Klo einzuschlafen: wenn man runter vom Bock ist, tut alles weh. Auch mag ich keine niedrige Front. T-Rex-Syndrom sei Dank. Spricht ja erstmal für Größe XL. Die Kernfrage ist aber, ob das nicht schon zu groß für mich wäre.

Daten, die ich euch liefern kann:

  • 187 cm hoch
  • 90 cm Innenbein
  • 80 kg auf der Glaswaage im Badezimmer
  • Sitzhöhe, wenn ich mich recht erinnere, 81 cm

Daten die ich euch nicht liefern kann:
  • Armlänge
  • Schulterbreite
  • IQ an guten Tagen
  • IQ an schlechten Tagen


Ja, es ist unfassbar viel Text für einen, der eigentlich nur wenig wissen will. Aber der Unterhaltungsfaktor soll auch nicht zu kurz kommen in diesen merkwürdigen Zeiten ;)

Ich freue mich über Hilfen und bleibt alle fein gesund!
 

sebhunter

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Waum ein Meta HT? Ein Commencal Meta HT 29 spricht mich und meine irrationalen Kauf-den-Quatsch-Synapsen sehr an. Gutes PLV, Testberichte, die so positiv ausfallen, dass man glauben könnte in Andorra hat man den Fahrradbau mittlerweile raus und mit den 29er Schluffen kann sogar der unförmige Langbeiner Spaß bekommen.

Zum Wesentlichen:
Commencal sagt mir als investitionswilligen Verbraucher folgendes: "Du Trottel bist wirklich 1,87 m groß und hast eine Schrittlänge von 90 cm? Haha viel Spaß bei der Größenwahl, Loser! Für dich kann es L oder XL sein. Aber mehr verraten wir dir nicht". Na gut ich bin fair. Commecal hat selbstverständlich raus, wie das mit dem Menschen und dem Fahrrad funktioniert und darum mache ich Commencal natürlich keinen Vorwurf. Ich bin ja auch realistisch. Darum suche ich hier nach Erfahrungswerten. Um es mal abzustecken: Ich sitze lieber auf einem Rad, das lang, laufruhig und "komfortabel" (schlimmes Wort im MTB Bereich) ist, als dass ich auf einem sitze welches zwar flinker, wendiger und was weiß ich nicht alles ist, dabei aber zu kurz wäre. Gedrungen auf dem Rad sitzen ist wie auf dem Klo einzuschlafen: wenn man runter vom Bock ist, tut alles weh. Auch mag ich keine niedrige Front. T-Rex-Syndrom sei Dank. Spricht ja erstmal für Größe XL. Die Kernfrage ist aber, ob das nicht schon zu groß für mich wäre.

Daten, die ich euch liefern kann:

  • 187 cm hoch
  • 90 cm Innenbein
  • 80 kg auf der Glaswaage im Badezimmer
  • Sitzhöhe, wenn ich mich recht erinnere, 81 cm

Daten die ich euch nicht liefern kann:
  • Armlänge
  • Schulterbreite
  • IQ an guten Tagen
  • IQ an schlechten Tagen


Ja, es ist unfassbar viel Text für einen, der eigentlich nur wenig wissen will. Aber der Unterhaltungsfaktor soll auch nicht zu kurz kommen in diesen merkwürdigen Zeiten ;)

Ich freue mich über Hilfen und bleibt alle fein gesund!
Servus,

sehr schöner kurzweiliger Text..danke 😉

Zum Meta kann ich nicht viel sage, außer daß ich das PLV mal nicht so toll finde, und 160mm Federweg an nem HT mindestens exotisch sind...aber wenn´s gefällt und Du 2.000,-€ plus für ein Trail-HT ausgeben kannst warum nicht.

Zu eigentlichen Frage der Größe: Bei deinen Maßen ganz klar, ohne jeden Zweifel, XL! Zumal das Meta ja wirklich nicht besonders lang ist. Auch wenn du kurze Arme hast XL
Ich bin 180cm, fahre ein Nirvana in L, das liegt von den Längen her genau zwischen Meta in L (was mir schon etwas zu kurz wäre) und XL.
 

dasK

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Servus,

sehr schöner kurzweiliger Text..danke 😉

Zum Meta kann ich nicht viel sage, außer daß ich das PLV mal nicht so toll finde, und 160mm Federweg an nem HT mindestens exotisch sind...aber wenn´s gefällt und Du 2.000,-€ plus für ein Trail-HT ausgeben kannst warum nicht.

Zu eigentlichen Frage der Größe: Bei deinen Maßen ganz klar, ohne jeden Zweifel, XL! Zumal das Meta ja wirklich nicht besonders lang ist. Auch wenn du kurze Arme hast XL
Ich bin 180cm, fahre ein Nirvana in L, das liegt von den Längen her genau zwischen Meta in L (was mir schon etwas zu kurz wäre) und XL.
Hey danke dir! :) Da fehlt mir im MTB Bereich wohl die Erfahrung, um das PLV als gut zu befinden. In div. (Fach-) Medien wurde es so beworben und ich hab das mal naiv geglaubt.
Deine Einschätzung zur Größe hilft mir auf jeden Fall sehr weiter!
 

dasK

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hast du ein altes Bike als Referenz ?
die seite ist ganz praktisch zum vergleich >
Puh, bei allen MTB aus der Vergangenheit kann ich nur noch den Hersteller festmachen. Modellbezeichnungen sind in meinem Gehirn wie die Demokratie in Belarus: nicht vorhanden. Ich bin vor kurzem ein Scott Spark meines Vaters in L immer mal wieder gefahren und das ist definitiv zu klein für mich. Aber es ist auch von 2012 und da waren die Geometrien ja jenseits von all dem, was heute üblich ist. Von den ganzen Einsatzbereichen, die sich die Marketingfüchse mittlerweile ausgedacht haben, will ich gar nicht erst anfangen.
 

sebhunter

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Hey danke dir! :) Da fehlt mir im MTB Bereich wohl die Erfahrung, um das PLV als gut zu befinden. In div. (Fach-) Medien wurde es so beworben und ich hab das mal naiv geglaubt.
Deine Einschätzung zur Größe hilft mir auf jeden Fall sehr weiter!
Das Meta war wohl 2019/2020 deutlich günstiger, die Austattung für die du aktuell 1.990,-€ zahlst, gabs da wohl für unter 1.500€, da hat das PLV wieder gepasst. Fast 2.000,- mit ner Yari und SX-Schaltgruppe ist extrem mutig. Schau dir mal z.B. das Stoic4 von Canyon an, das ist auch nicht super günstig, aber da bekommst ne Pike und ne NX-Schaltgruppe (beides eine Klasse besser) und eine etwas modernere Geometrie für 1.700,-€....hier ist das L so lang wie das Meta in XL.
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Ich bin ein Scott Spark meines Vaters in L immer mal wieder gefahren und das ist definitiv zu klein für mich.
Aber es ist auch von 2012 und da waren die Geometrien ja jenseits von all dem, was heute üblich ist.
würde ich gar nicht mal sagen, die Längen im Sitzen sind nicht viel anderes als heute. Nur Reach, Stack, Winkle etc sind anders...man sitzt heute anders auf bzw. im Bike. Wenn Dir aber früher L zu klein war ist es heute oft auch noch so....außer bei ein paar Ausnahmen ganz beosnders moderner Geos, wir beim Stoic...
Meinst du das?

da sind auch Geodaten dabei...
 
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Zum Wesentlichen:
Commencal sagt mir als investitionswilligen Verbraucher folgendes: "Du Trottel bist wirklich 1,87 m groß und hast eine Schrittlänge von 90 cm? Haha viel Spaß bei der Größenwahl, Loser! Für dich kann es L oder XL sein. ....Gedrungen auf dem Rad sitzen ist wie auf dem Klo einzuschlafen: wenn man runter vom Bock ist, tut alles weh. Auch mag ich keine niedrige Front. T-Rex-Syndrom sei Dank. Spricht ja erstmal für Größe XL. Die Kernfrage ist aber, ob das nicht schon zu groß für mich wäre.
Nimm XL
warum ? du bist schon Groß genug und kein T-Rex ;)
Nein ist nicht zu Groß für dich

Vergleich zum Scott Spark 2012 (leider nur in XL in der Datenbank)
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Nimm XL
warum ? du bist schon Groß genug und kein T-Rex ;)
Nein ist nicht zu Groß für dich

Vergleich zum Scott Spark 2012 (leider nur in XL in der Datenbank)
Meine ich auch, aber Du hast leider das falsche Bike erwischt...es geht um das Meta HT:

 

dasK

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Moin zusammen! Danke für die Hilfen und Infos. Die Seite mit den Vergleichen ist ja erste Sahne. Das riecht tatsächlich nach XL für mich.
 

dasK

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Schau dir mal z.B. das Stoic4 von Canyon an, das ist auch nicht super günstig, aber da bekommst ne Pike und ne NX-Schaltgruppe (beides eine Klasse besser) und eine etwas modernere Geometrie für 1.700,-€....hier ist das L so lang wie das Meta in XL.
Das hatte ich auch schon angepeilt und dann von der niedrigen Front gelesen und es gerade auch mal verglichen. Das Stoic ist in L etwas länger und niedriger vorne. Aber die Ausstattung bei dem Preis ist schon fein.
 

dasK

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Fullys werden schnell zu teuer, wenn etwas Solides im Keller rumstehen soll.
Habe ich gedacht und schäme mich jetzt für diese unqualifizierte Aussage. Ich habe in den letzten Wochen viel gelesen. Hier und in anderen Medien. Jetzt ist zwar kein Fall von "lower your standards" eingetreten. Aber ich denke, dass ein Fully bis ca. 2600 Kröten für mich schon was sein könnte.

Mit Blick auf Ausstattung und Lieferzeit (sofort verfügbar bzw. wenige Wochen) vergleiche ich aktuell ein Orbea Occam H30 und ein Radon Slide Trail 8.0.
Nachdem ich ja viele Jahres raus aus dem MTB Sport war (s.o.), bin ich noch nicht wieder ganz so fit im Thema Komponenten. Das sofot verfügbare Occam ist 150 Steine günstiger als das Slide Trail 8.0.
Es erscheint mir aber ein relativ wilder Teilemix zu sein und vor allem die Bremsen riechen von hier aus schon nach Upgrade. So könnte sich der Preisvorteil verflüchtigen und am Ende zählen nur harte Fakten.

Vielleicht mögt ihr mal qualifizierte Meinungen dazu preisgeben :)
 

sebhunter

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Mit Blick auf Ausstattung und Lieferzeit (sofort verfügbar bzw. wenige Wochen) vergleiche ich aktuell ein Orbea Occam H30 und ein Radon Slide Trail 8.0.
Nachdem ich ja viele Jahres raus aus dem MTB Sport war (s.o.), bin ich noch nicht wieder ganz so fit im Thema Komponenten. Das sofot verfügbare Occam ist 150 Steine günstiger als das Slide Trail 8.0.
Es erscheint mir aber ein relativ wilder Teilemix zu sein und vor allem die Bremsen riechen von hier aus schon nach Upgrade. So könnte sich der Preisvorteil verflüchtigen und am Ende zählen nur harte Fakten.
hmm, das ist so ne Sache...würde sagen das Occam ist mit Bremsenupgrade für 150-200€ auf dem Niveau des Slide...rein austattungtechnisch...gut du hast dann keinen Halbcarbonrahmen, dafür aber imho die etwas modernere Geo, ein ordentlich lange Variostütze, ein Händlerbike und es ist verfügbar...und upgraden macht Spaß👍
 
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Habe ich gedacht und schäme mich jetzt für diese unqualifizierte Aussage. Ich habe in den letzten Wochen viel gelesen. Hier und in anderen Medien. Jetzt ist zwar kein Fall von "lower your standards" eingetreten. Aber ich denke, dass ein Fully bis ca. 2600 Kröten für mich schon was sein könnte.

Mit Blick auf Ausstattung und Lieferzeit (sofort verfügbar bzw. wenige Wochen) vergleiche ich aktuell ein Orbea Occam H30 und ein Radon Slide Trail 8.0.
Nachdem ich ja viele Jahres raus aus dem MTB Sport war (s.o.), bin ich noch nicht wieder ganz so fit im Thema Komponenten. Das sofot verfügbare Occam ist 150 Steine günstiger als das Slide Trail 8.0.
Es erscheint mir aber ein relativ wilder Teilemix zu sein und vor allem die Bremsen riechen von hier aus schon nach Upgrade. So könnte sich der Preisvorteil verflüchtigen und am Ende zählen nur harte Fakten.

Vielleicht mögt ihr mal qualifizierte Meinungen dazu preisgeben :)
Sofort das verfügbare Occam in XL kaufen, besser wird es nicht.
 

dasK

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Hach, ihr seid doch cool! Danke für eure Beiträge. Auf Upgraden habe ich immer Bock, zumal ich alles am Bike selber schraube (bis auf Dämpfer Service, da musste ich bisher nie ran). Und wenn wir ehrlich sind, wird es doch langweilig, wenn ein Rad von Anfang an kaum Upgrades braucht. Ihr merkt, ich muss es mir auch ein bisschen zurecht reden :D
 

clowz

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ja occam hat halt einen echt schönen alu rahmen, und die geo sollte gut passen. wird halt recht schwer sein (jenseits der 15 kg) aber das musst halt in kauf nehmen.
die bremsen werden wohl zum wechseln sein, aber da gibts immer wieder angebote wo du recht günstig wegkommst. evt sogar auf den gebrauchtmarkt. weiter kannst halt dann auch noch an vielen stellschrauben drehen um das gewicht zu senken aber fürs anfangen sollte es passen und du kannst dann entscheiden wies weitergeht.

ein occam wartet auch schon seit über ein jahr bei einem händler dass ich es kauf, nur bisher hat der letzte impuls gefehlt ;) (h20)
 

sebhunter

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Hach, ihr seid doch cool! Danke für eure Beiträge. Auf Upgraden habe ich immer Bock, zumal ich alles am Bike selber schraube (bis auf Dämpfer Service, da musste ich bisher nie ran). Und wenn wir ehrlich sind, wird es doch langweilig, wenn ein Rad von Anfang an kaum Upgrades braucht. Ihr merkt, ich muss es mir auch ein bisschen zurecht reden :D
Dann mal los👍...ne coole Bremse, z.b. MT520 oder MT500 da kannst die Scheiben weiterfahren, fürs erste:

Dann ggf. noch nen XT Schalthebel und mal schauen was ob 11-51 Kassete reicht.
 

dasK

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tenor.gif
 

clowz

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bin noch so hin und hergerissen, ob das occam oder doch das rallon (wär auch vorhanden) muss ausserdem mein vorhandenes enduro vorher mal verschachern ;)
 

dasK

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bin noch so hin und hergerissen, ob das occam oder doch das rallon (wär auch vorhanden) muss ausserdem mein vorhandenes enduro vorher mal verschachern ;)
Ganz klar das Occam. Das ist der Hammer. Fährt sich agil, ist recht gut ausgestattet und ist bergauf wie bergab ein absoluter Bringer...... hoffe ich zumindest :D
 
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