das ist recht einfach
1. Zugstufe. Bei zu langsamer Zugstufe federt die Federgabel nicht schnell genug aus und beim darauffolgenden Schlag bist du weiter im Federweg als du es wärst, wenn die Zugstufe schneller wäre. Dabei ist das Verhalten der Zugstufe im ganzen Verlauf wichtig. Die Lowspeed(meistens von außen einstellbar) reguliert dabei nur den ganz kurzen Anfang der Ausfederbewegung (also kurz nach dem Umkerhpunkt) sowie die Ausfederbewegung wenn du schon sehr weit ausgefedert bist. Die Highspeed Zugstufe reguliert dann größtenteils den Verlauf der Zugstufe wenn du von weiter eingefedert anfängst auszufedern. Die Gesamtzugstufe ist halt wichtig, dass du a) nicht aus de mFederweg gekickt wirst, aber auch b) die Zugstufe nicht zu langsam ist.
-> es gilt, so schnell wie möglich, so langsam wie nötig.
2. Druckstufe. Hättest du keine Dämpfung hier, würde die gesamte Gegenkraft von der Feder kommen müssen(WEIL eine Feder keine geschwindigkeitsabhängige Krafterhöhung hat). Das kann dann sein dass bei kurzen heftigen Stößen der komplette Federweg verbaucht wird, der Schlag dann zu Ende ist, die Gabel nicht schnell genug ausfedern kann(weil die 2 darauffolgenden Schläge zu nah beieinander sind) und du dann eben nicht mehr viel nutzbaren Federweg für den zweiten Schlag hast. Da wäre es besser gewesen, den ersten Schlag durch die Dämpfungskraft zwar abzumildern, aber nur soviel wie nötig, um keinen harten Schlag an der Hand zu spüren, dass dann für den kommenden Schlag noch Federweg zur Verfügung steht.
-> es gilt, so straff wie möglich, so weit wie nötig.
Alles klar?