Tooltime - zeigt her euer Bike Werkzeug

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Re: Tooltime - zeigt her euer Bike Werkzeug
Thema Pumpenkopf:
Mein Lieblingsteil für Presta.
Einhandbedienung, kein Hebel der umgelgt werden muss.


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Vermutlich in erster Linie zuviel Druck - mit wenig Druck viele Umdrehungen und ein scharfes Schneidrad :) ... schon sollte nahezu kein Grat / Wulst entstehen.
Den unvermeidlichen (kleinen) Grat kriegst Du problemlos mit dem Entgrater (meist im Griff des Rohrschneiders) beseitigt.
Genau das, ganz einfach eigentlich. Mit ganz leichte widerstand schneiden und nur ein klein bisschen mehr druck wenn die widerstand weg ist. Zwischen durch wieder etwas (bohr/Schneid) öl drauf (oder WD40 wenn du keins hast) und dann gehen auch Stahl Steerer tubes ganz einfach (auch mit offiziell nicht geeignete Schneidrad). Auf diesen weg bleibt auch dein Schneidrad viel länger scharf.
 
Nochmal Tools:
Einpressen von Lagern,
Hope Adapter mit „alten Nummern“

Mackie Messer 🤭
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Ich hab lange gesucht um dann herauszufinden, dass die alten Hope Nummern immer noch günstig zu bekommen sind.
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Nun zu dem Set um Lager einzupressen.
Einzig die T-Griffe bzw. Mutter bereiten mir ein wenig Sorgen.
Das Spiel auf der Trapezgewindespindel ist schön geredet, an der äußersten Toleranzgrenze.
Und die Mutter ist zudem aus Aluminium gefertigt :spinner:

Ich berichte wie oder ob es funktioniert, wenn die Axiallager eintreffen.
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Ist das runde Ding dafür da den Wulst weg zu bekommen?

Oder anders: Was mache ich falsch wenn sich mit dem Rohrschneider ein derartiger Wulst bildet, der die Steuersatz-Abdeckung daran hindert, auf Rohr zu flutschen?
Falsches Werkzeug nmE.
Warum? Weil Rohrschneider nur Material verdrängen, nicht spanabhebend funktionieren.
Dass ein schnittiges Rad und Schmierung die Lösung wären, .... probiers aus.
Die Erkenntnis musste ich auch machen. Seither reisse ich mit dem Rohrschneider nur mehr an. Wirklich trennen tue ich mit einer 0815 Metallsäge.

Post-Post-Ergänzung:
Das verdrängte Material macht vor allem bei passgenauen Vorbauten Probleme. Bei Vorbau-Bohrungen mit Übermaß wirds das Problem nicht geben. Ersteres traf bei den letzten fünf Fällen bei mir zu, Letzteres sah ich bisher nur 1x.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gegen den Rohrschneider spricht ja an für sich nix. Aber er staucht das Material immer auf. Mal mehr, mal weniger.

Danach sollte man nochmal drüber feilen und beide Kanten entgraten. Das wäre technisch richtig.

Das dann die Kralle unter Umständen wieder den Gabelschaft weitet und andere Probleme versucht, ist eine andere Geschichte. 🤣
 
Weniger Druck, mehr Geduld...
Ich hatte ursprünglich gedacht, mit dem Rohrschneider ginge es schneller als mit meinen kleinen Sägen + Feile.
Falsches Werkzeug nmE.
Warum? Weil Rohrschneider nur Material verdrängen, nicht spanabhebend funktionieren.
Dass ein schnittiges Rad und Schmierung die Lösung wären, .... probiers aus.
Die Erkenntnis musste ich auch machen. Seither reisse ich mit dem Rohrschneider nur mehr an. Wirklich trennen tue ich mit einer 0815 Metallsäge.
Ich hab mir dann ne gute, neue Eisensäge gekauft.
 
Die geschilderte Erfahrung dass eingeschlagene Krallen derartige Vorspannung hätten, dass sich das auf den Aussendurchmesser niederschlagen würde hab ich noch nicht gemacht. Einzig mühsame Erfahrung die ich mit Krallen gemacht habe ist, dass man die oftmals nicht ganz einfach raus bekommt (zB wenn ein Tool in den Schaft soll).
Nach unten raus, scharren die dann dann die ganze Länge durch.
Nach oben raus, zB Aufbohren ist bei Federstählen auch nicht ganz einfach.
Bei der letzten hab ich den Gewindeinsatz raus gebohrt und dann von unten nach oben rausgeschlagen. Das ging nmE am besten.

@jatschek
Das mit Rohrschneider und Nachfeilen ist auch so eine Sache. Mehr als eine Fase dass der Vorbau da smooth drüber geht würd ich da nicht machen.
Einige neuere superleichte Vorbauten umschließen den Schaft nicht ganz, dh man blickt stellenweise auf die meist schwarzen Gabelschäfte durch. Daher würde ich nur stirnseitig am Schaft, bzw die erwähnte Anphasung machen.
Wenn du das übers Stauchen verdrängte Material wegbekommen möchtest, reicht das nicht. Dann bist du gleich mal im zylindrischen, colorierten Teil.

Bei den Rohrschneidern muss man auch aufpassen dass die Rollen keine Spuren am Schaft hinterlassen (zB Abkleben).

Säbelsäge mit Rohranschlag, müsste auch gut gehen. Hab ich aber nicht. Die Anwendung hab ich zu selten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass eine passende Aheadkralle einen Gabelschaft verformt, halte ich für ein Gerücht. Beim Abschneiden mit Rohrabschneider sind viele Umdrehungen mit wenig Druck optimal, dann reicht 200er Schleifleinen zum Entgraten, weil der Grat ja auch nur innen ist.
 
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