Wichtig ist das die Oma und Opa beeindruckt werdenDas sieht ja nach Prospektfotos des Tourismusbüros aus!Schöne Tour und wunderbare Bilder!
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Respekt an deinen NachwuchsWichtig ist das die Oma und Opa beeindruckt werden
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Ich bin immer wieder beindruckt wenn ich eure Kleinen ( @markus-koeln @daniel77 aber auch die anderen Eltern) bei ihren Sprung- bzw. Flugeinlagen sehe. Ich fahre seit über 25 Jahren MTB aber Springen war nie meins und wird es auch nicht mehr. Auf den Bildern haben die Kleinen mE eine gute und aktive Sprungtechnik, genau das, woran es mir mangelt und ich ausser Naturdrops etc. nichts dergleichen fahre. Haben die Kleinen das für sich selbst erlernt aus einem gesunden Bikegefühl von Beginn an? Sind sie ab und zu mal übel eingeschlagen oder tasten siee sich ran (sicher eher typabhängig). Mein Sohn ist jetzt fünf und ca. 110 cm groß. Mit dem Wechsel auf des Matz 20 vor ein paar Monaten hat sich sein Fahren auf den Naturtrails bei uns zu Hause deutlich verbessert und er will auch immer wieder springen (er ist dennoch nicht der Draufgängertyp) . Welche Erfahrungen habt ihr gemacht bzw. was könnt ihr empfehlen.Mein Großer macht mich fertig…
Den Drop kannten wir schon mit 20".
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Am Wallride flog er letztes Mal noch nicht so hoch.
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Road Gap auf der Downhill
Damit dürfte er bereit sein für den Rookies Cup im September.
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Und weil den ganzen Tag mit den Vereins-Buddies ballern nicht reicht, ging’s nach dem Abendessen noch mit den Großen in die Slopestyle Area - "zum gucken und chillen".
Als wir ihn dort einsammeln wollten sah es dann so aus:
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Er hat sich da drangetastet. Allerdings sind wir jetzt bei Höhen und Geschwindigkeiten angelangt die null Fehlertoleranz haben. Das Testosteron und die Gier nach Adrenalin dominieren aber in der Pre-Teen-Phase und die angehende Pubertät tut ihr übriges. Er ist bisher nie heftig eingeschlagen, hatte aber immer wieder mal (zum richtigen Zeitpunkt) ein paar mehr oder weniger heftigere Stürze ohne Konsequenzen. Die hat er bisher ausnahmslos auf dem Hometrail hingelegt. Sein bester Kumpel und Bikebuddy hatte allerdings letztes Jahr einen sehr heftigen Sturz, bei dem bei einem 10m Sprung der vorausfahrende Fahrer gestürzt ist und er dann (wegen zu geringem Abstand) vol in diesen eingeschlagen ist. Folge angebrochene Hüfte, 10 Tage Krankenhauis in Paris und danach 6 Monate kein biken…..Ich bin immer wieder beindruckt wenn ich eure Kleinen ( @markus-koeln @daniel77 aber auch die anderen Eltern) bei ihren Sprung- bzw. Flugeinlagen sehe. Ich fahre seit über 25 Jahren MTB aber Springen war nie meins und wird es auch nicht mehr. Auf den Bildern haben die Kleinen mE eine gute und aktive Sprungtechnik, genau das, woran es mir mangelt und ich ausser Naturdrops etc. nichts dergleichen fahre. Haben die Kleinen das für sich selbst erlernt aus einem gesunden Bikegefühl von Beginn an? Sind sie ab und zu mal übel eingeschlagen oder tasten siee sich ran (sicher eher typabhängig). Mein Sohn ist jetzt fünf und ca. 110 cm groß. Mit dem Wechsel auf des Matz 20 vor ein paar Monaten hat sich sein Fahren auf den Naturtrails bei uns zu Hause deutlich verbessert und er will auch immer wieder springen (er ist dennoch nicht der Draufgängertyp) . Welche Erfahrungen habt ihr gemacht bzw. was könnt ihr empfehlen.
Falls hier fehl am Platz kann ich auch einen Thread dazu aufmachen.
Danke an euch und Grüße, Alex
Die Kids lernen erstaunlich viel autodidaktisch. Viel Zeit auf dem Bike hilft enorm. Dadurch ergeben sich (fast) automatisch viele Gelegenheiten, um sich Technik bei besseren Fahrern abzuschauen. Bei uns ist das Programm zudem breit aufgestellt: Pumptrack, Bikepark, Hometrails, Dirtpark oder Bikehalle - da liegt der Fokus jeweils auf ganz unterschiedlichen Aspekten.Haben die Kleinen das für sich selbst erlernt aus einem gesunden Bikegefühl von Beginn an?
Natürlich tasten sie sich heran. Keiner fängt mit dem 10-Meter Gap an. Mein Großer fährt jetzt seit fast fünf Jahren.tasten sie sich ran
Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben.Was viel hilft ist das fahren mit wirklich guten und besseren Fahrern. Das pusht extrem und gibt den richtigen Speed für wirklich grosse Sprünge.
Dabei verschwimmen Altersgrenzen. Es ist in anderem Kontext oft ungewöhnlich, dass der 15-jährige unbedingt etwas mit dem 9-jährigen zusammen machen will. Beim Biken erlebe ich das hingegen regelmäßig.Alles in allem empfinde ich den Sport als sehr "supportive" - man unterstützt sich gegenseitig ("Komm, ich zieh' Dich da rüber!") und freut sich für andere, wenn sie etwas Neues geschafft haben.
Einschläge gibt es trotzdem. Die Kids gehen ständig an ihre Grenzen und darüber hinaus. Da läuft nicht immer alles reibungslos. Ernsthafte Verletzungen hatten die Kids bei uns bisher zum Glück nicht (Sind sie ab und zu mal übel eingeschlagen
-level steigt muss sich zeigen.Testosteron
Neue, größere Bikes geben auch immer noch mal einen soliden Schub. Das regelmäßige Fahren mit den (besser fahrenden) Kollegen ist aber günstiger als jede Woche ein neues Bike...Mit dem Wechsel auf des Matz 20 vor ein paar Monaten hat sich sein Fahren auf den Naturtrails bei uns zu Hause deutlich verbessert
was könnt ihr empfehlen
Vielen Dank für dein Feedback. Am Ende ist immer ein gewisses Risiko bei unserem Sport, Als ich anfing, war ich bereits Ende zwanzig, da war ich wahrscheinlich auch schon risikobewusster. Finale war es bereits 2006 das erste Mal. Reschen auch gerne, klassische Bikeparks eher selten. Gefällt mir nicht so, wird aber, sofern der Kleine daran Spaß hat, sicher häufiger der Fall sein.Er hat sich da drangetastet. Allerdings sind wir jetzt bei Höhen und Geschwindigkeiten angelangt die null Fehlertoleranz haben. Das Testosteron und die Gier nach Adrenalin dominieren aber in der Pre-Teen-Phase und die angehende Pubertät tut ihr übriges. Er ist bisher nie heftig eingeschlagen, hatte aber immer wieder mal (zum richtigen Zeitpunkt) ein paar mehr oder weniger heftigere Stürze ohne Konsequenzen. Die hat er bisher ausnahmslos auf dem Hometrail hingelegt. Sein bester Kumpel und Bikebuddy hatte allerdings letztes Jahr einen sehr heftigen Sturz, bei dem bei einem 10m Sprung der vorausfahrende Fahrer gestürzt ist und er dann (wegen zu geringem Abstand) vol in diesen eingeschlagen ist. Folge angebrochene Hüfte, 10 Tage Krankenhauis in Paris und danach 6 Monate kein biken…..
Was viel hilft ist das fahren mit wirklich guten und besseren Fahrern. Das pusht extrem und gibt den richtigen Speed für wirklich grosse Sprünge. Unser Kleiner (grade 6 geworden) fährt jetzt im Park auch mit. Wenn die grossen Jungs sich mal zu einer Abfahrt mit ihm „herablassen“ ist sein Speed doppelt so schnell wie mit mir oder meinem Kumpel alleine.
Ich bin bei der Springerei komplett raus, mir ist das Risiko zu hoch und einer muss das Auto mit den Kids nach Hause fahren. So klassische Bikepark-Sprünge ok, da brauchts ja auch nur Speed und Commitment das geht, bei dem Zeug was die Franzosen da in den Wald bauen mach ich aber nicht mehr mit…..
Ich fahre sehr gern zügig technisch anspruchsvolle Enduro-Lines. Das mag der Grosse als Enduro-Racer auch, das ist dann unsere Schnittmenge. Deswegen bevorzuge ich Spots wie 3-Länder-Enduro-Trails oder Finale. Da bleiben die Räder auf em Boden ;-)
Allerdings komme ich da mittlerweile mit meiner (sehr guten) Kondition an meine Grenze wenn es darum geht 800hm an einem Stück durchzufahren.
Danke auch dir für dein umfassendes Feedback, das ist sehr hilfreich.Die Kids lernen erstaunlich viel autodidaktisch. Viel Zeit auf dem Bike hilft enorm. Dadurch ergeben sich (fast) automatisch viele Gelegenheiten, um sich Technik bei besseren Fahrern abzuschauen. Bei uns ist das Programm zudem breit aufgestellt: Pumptrack, Bikepark, Hometrails, Dirtpark oder Bikehalle - da liegt der Fokus jeweils auf ganz unterschiedlichen Aspekten.
Ich selbst habe erst mit dem Junior zusammen angefangen MTB zu fahren und konnte ihm daher nie viel beibringen. Daher haben wir hier und da auch Trainings und Kurse mitgemacht. Die Qualität und der daraus resultierende "Progress" sind dabei aber breit gestreut. Und es kommt auch auf das Kind an, welche Art von Training/Trainer sie mehr abholt und anspricht.
Natürlich tasten sie sich heran. Keiner fängt mit dem 10-Meter Gap an. Mein Großer fährt jetzt seit fast fünf Jahren.
Es geht damit los, dass sie schnell über einen Table fahren und dabei ein Rad und später beide Räder abheben. Je mehr Spaß ihnen das macht und je sicherer sie sich dabei fühlen, desto höher werden die Sprünge. Sicherheit entsteht durch Kontrolle und die bekommt man durch aktive Sprungtechnik - be the pilot, not the passenger. Der Sprung über den Table macht erst Spaß, wenn man auch ganz rüber kommt. Dafür reicht reine Geschwindigkeit oft nicht aus, vor allem nicht im Dirtpark oder auf dem Pumptrack. Also schauen die Kids, wie die Großen es machen und ahmen deren Absprungtechnik nach. Whips sehen nicht nur cool aus, sie sorgen auch für eine aktiv gesteuerte Flugphase. Und so weiter...
Der Funke springt aber nicht bei jedem (so schnell) über. Die Tochter fährt jetzt seit knapp drei Jahren und hat mittlerweile auch eine echt solide Fahrtechnik entwickelt. Mit Sprüngen konnte sie sich aber nie anfreunden und fühlt sich besser wenn beide Räder in Bodennähe bleiben.
Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben.
Am Samstag hat sich unser Gravity-Verein in Winterberg getroffen und die Jungs sind in Gruppen durch den Park geheizt. Freitags alleine mit dem Großen konnte ich noch halbwegs mithalten. Als ich mich Samstagnachmittag noch mal eine Runde an seinen Trupp dranhängen wollte, waren sie nach zwei Kurven uneinholbar. Wenn er mit besseren Fahrern unterwegs ist, dann kann man förmlich zuschauen, wie er sich selbst steigert. Fährt er alleine bzw. nur mit uns als Familie, dann kommt das nicht annähernd an den Progress in der Gruppe heran. Außerdem macht es mit den Buddies mehr Spaß als mit Papa und Mama.
Hier kommt auch wieder zum Tragen, was ich ein paar Beiträge zurück in diesem Thread geschrieben habe:
Dabei verschwimmen Altersgrenzen. Es ist in anderem Kontext oft ungewöhnlich, dass der 15-jährige unbedingt etwas mit dem 9-jährigen zusammen machen will. Beim Biken erlebe ich das hingegen regelmäßig.
Die Kids holen sich Tipps von anderen Fahrern, andere bieten ihre Hilfe an und gemeinsam werden neue Dinge geschafft. Sich über einen Sprung ziehen (lassen), einen neuen Trick erlernen - die Community regelt das. Für seinen ersten One-Hand hat der Junior sich Tipps von größeren Bikern am Airbag in Serfaus geholt, fleißig zugeschaut - und es dann nachgemacht. Die anderen (die er vorher nicht kannte) haben sich mega mit ihm gefreut als es geklappt hat.
Einschläge gibt es trotzdem. Die Kids gehen ständig an ihre Grenzen und darüber hinaus. Da läuft nicht immer alles reibungslos. Ernsthafte Verletzungen hatten die Kids bei uns bisher zum Glück nicht (), aber ein paar zerstörte Helme, Platzwunden und ähnliches waren wohl dabei.
Zumindest mein Großer hat aber eine solide Selbsteinschätzung und geht Neues nur an, wenn er es sich zutraut. Manchmal lässt er Dinge auch sein, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass er es schaffen würde. Die Entscheidung überlasse ich stets ihm - er muss sich dabei gut fühlen und es von sich aus wollen. Ob seine Selbsteinschätzung so bleibt, wenn das
-level steigt muss sich zeigen.
Wie @daniel77 schreibt: Ab einer gewissen Geschwindigkeit und Höhe/Weite bleibt wenig Raum für Fehler. Aber mit wachsendem Können sind sie auch in der Lage Fahrfehler besser abzufangen, so dass ein Sturz manchmal vermieden werden kann. Oder in mancher Situation besser / "aktiver" zu fallen, was vielleicht eine (schlimmere) Verletzung verhindern kann. Hilft aber natürlich beim 10-Meter-Sprung nichts mehr, wenn der Vorausfahrende in der Landung liegt.
Neue, größere Bikes geben auch immer noch mal einen soliden Schub. Das regelmäßige Fahren mit den (besser fahrenden) Kollegen ist aber günstiger als jede Woche ein neues Bike...
- Das wichtigste ist der Spaß am Biken.
- Ich persönlich finde: Die Kids öfter mal machen lassen und ihnen nicht (zu viel) reinreden. Auf Dich als Elternteil hören sie eh am wenigsten. Und leider sieht man immer wieder Eltern, die auf dem Trail ununterbrochen auf ihre Kids einreden/-schreien (von "Nicht so schnell!" bis "Jetzt gib mal Gas und stell Dich nicht so an!" ist da alles dabei). Das macht mich als Unbeteiligten immer schon ganz kirre und sorgt sicher nicht dafür, dass die Kids auf das richtige/wesentliche fokussiert sind.
- Möglichst viel Zeit auf dem Bike - wann immer der Nachwuchs Bock darauf hat. Hängt aber natürlich an vielen externen Faktoren. Etwas Schule und Arbeit müssen nebenbei ja doch noch sein und es soll Familien geben, die ab und an auch etwas ohne Fahrrad machen wollen.
- Mit anderen (besseren) Bikern zusammen fahren. Die trifft man oft an den Bike-Spots, bei Veranstaltungen oder im lokalen Verein. Offen sein, Connections knüpfen, Freundschaften schließen. Anfangs dachte ich, dass wir hier im Flachland mit unserem Hobby ziemlich alleine dastehen. Mittlerweile kennen wir aber unglaublich viele nette Menschen, die das schönste Hobby der Welt mit uns teilen.
- Mit dem richtigen Material macht es noch mal mehr Spaß (aber die Kids können auch mit einfachen Bikes viel Spaß haben).
- Start small, grow big - der Progress kommt bei den Kids in der Regel von ganz alleine (wenn der Spaß da ist).
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Nur muss ich da immer arbeiten.
Deshalb waren wir heute nicht im TrainingNach 1 h hat es dann aber einen ziemlichen Duscherer gemacht
Warum?und die Kleine fährt da nicht gerne
Und der kriecht wirklich überall hinder berühmt berüchtigte O'gauer Batz hat uns dann nach Hause getrieben.
Ach, Gesamtpaket. Sie mag den Lift nicht. Manche Bügel gehen etwas schwerer, insbesondere beim oberen Lift. Das ist ihr peinlich, wenn sie das dann nicht schafft. Helfen lassen ist ihr auch peinlich. Also will sie erst gar nicht hin.Warum?
Ich bin immer wieder beindruckt wenn ich eure Kleinen ( @markus-koeln @daniel77 aber auch die anderen Eltern) bei ihren Sprung- bzw. Flugeinlagen sehe. Ich fahre seit über 25 Jahren MTB aber Springen war nie meins und wird es auch nicht mehr. Auf den Bildern haben die Kleinen mE eine gute und aktive Sprungtechnik, genau das, woran es mir mangelt und ich ausser Naturdrops etc. nichts dergleichen fahre. Haben die Kleinen das für sich selbst erlernt aus einem gesunden Bikegefühl von Beginn an? Sind sie ab und zu mal übel eingeschlagen oder tasten siee sich ran (sicher eher typabhängig). Mein Sohn ist jetzt fünf und ca. 110 cm groß. Mit dem Wechsel auf des Matz 20 vor ein paar Monaten hat sich sein Fahren auf den Naturtrails bei uns zu Hause deutlich verbessert und er will auch immer wieder springen (er ist dennoch nicht der Draufgängertyp) . Welche Erfahrungen habt ihr gemacht bzw. was könnt ihr empfehlen.
Falls hier fehl am Platz kann ich auch einen Thread dazu aufmachen.
Danke an euch und Grüße, Alex
Er hat sich da drangetastet. Allerdings sind wir jetzt bei Höhen und Geschwindigkeiten angelangt die null Fehlertoleranz haben. Das Testosteron und die Gier nach Adrenalin dominieren aber in der Pre-Teen-Phase und die angehende Pubertät tut ihr übriges. Er ist bisher nie heftig eingeschlagen, hatte aber immer wieder mal (zum richtigen Zeitpunkt) ein paar mehr oder weniger heftigere Stürze ohne Konsequenzen. Die hat er bisher ausnahmslos auf dem Hometrail hingelegt. Sein bester Kumpel und Bikebuddy hatte allerdings letztes Jahr einen sehr heftigen Sturz, bei dem bei einem 10m Sprung der vorausfahrende Fahrer gestürzt ist und er dann (wegen zu geringem Abstand) vol in diesen eingeschlagen ist. Folge angebrochene Hüfte, 10 Tage Krankenhauis in Paris und danach 6 Monate kein biken…..
Was viel hilft ist das fahren mit wirklich guten und besseren Fahrern. Das pusht extrem und gibt den richtigen Speed für wirklich grosse Sprünge. Unser Kleiner (grade 6 geworden) fährt jetzt im Park auch mit. Wenn die grossen Jungs sich mal zu einer Abfahrt mit ihm „herablassen“ ist sein Speed doppelt so schnell wie mit mir oder meinem Kumpel alleine.
Ich bin bei der Springerei komplett raus, mir ist das Risiko zu hoch und einer muss das Auto mit den Kids nach Hause fahren. So klassische Bikepark-Sprünge ok, da brauchts ja auch nur Speed und Commitment das geht, bei dem Zeug was die Franzosen da in den Wald bauen mach ich aber nicht mehr mit…..
Ich fahre sehr gern zügig technisch anspruchsvolle Enduro-Lines. Das mag der Grosse als Enduro-Racer auch, das ist dann unsere Schnittmenge. Deswegen bevorzuge ich Spots wie 3-Länder-Enduro-Trails oder Finale. Da bleiben die Räder auf em Boden ;-)
Allerdings komme ich da mittlerweile mit meiner (sehr guten) Kondition an meine Grenze wenn es darum geht 800hm an einem Stück durchzufahren.
@mods: Es macht sicherlich Sinn, daraus ein eigenes Thema zu machen. Die Fragen kommen immer wieder versteckt in den unterschiedlichsten Threads auf.Die Kids lernen erstaunlich viel autodidaktisch. Viel Zeit auf dem Bike hilft enorm. Dadurch ergeben sich (fast) automatisch viele Gelegenheiten, um sich Technik bei besseren Fahrern abzuschauen. Bei uns ist das Programm zudem breit aufgestellt: Pumptrack, Bikepark, Hometrails, Dirtpark oder Bikehalle - da liegt der Fokus jeweils auf ganz unterschiedlichen Aspekten.
Ich selbst habe erst mit dem Junior zusammen angefangen MTB zu fahren und konnte ihm daher nie viel beibringen. Daher haben wir hier und da auch Trainings und Kurse mitgemacht. Die Qualität und der daraus resultierende "Progress" sind dabei aber breit gestreut. Und es kommt auch auf das Kind an, welche Art von Training/Trainer sie mehr abholt und anspricht.
Natürlich tasten sie sich heran. Keiner fängt mit dem 10-Meter Gap an. Mein Großer fährt jetzt seit fast fünf Jahren.
Es geht damit los, dass sie schnell über einen Table fahren und dabei ein Rad und später beide Räder abheben. Je mehr Spaß ihnen das macht und je sicherer sie sich dabei fühlen, desto höher werden die Sprünge. Sicherheit entsteht durch Kontrolle und die bekommt man durch aktive Sprungtechnik - be the pilot, not the passenger. Der Sprung über den Table macht erst Spaß, wenn man auch ganz rüber kommt. Dafür reicht reine Geschwindigkeit oft nicht aus, vor allem nicht im Dirtpark oder auf dem Pumptrack. Also schauen die Kids, wie die Großen es machen und ahmen deren Absprungtechnik nach. Whips sehen nicht nur cool aus, sie sorgen auch für eine aktiv gesteuerte Flugphase. Und so weiter...
Der Funke springt aber nicht bei jedem (so schnell) über. Die Tochter fährt jetzt seit knapp drei Jahren und hat mittlerweile auch eine echt solide Fahrtechnik entwickelt. Mit Sprüngen konnte sie sich aber nie anfreunden und fühlt sich besser wenn beide Räder in Bodennähe bleiben.
Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben.
Am Samstag hat sich unser Gravity-Verein in Winterberg getroffen und die Jungs sind in Gruppen durch den Park geheizt. Freitags alleine mit dem Großen konnte ich noch halbwegs mithalten. Als ich mich Samstagnachmittag noch mal eine Runde an seinen Trupp dranhängen wollte, waren sie nach zwei Kurven uneinholbar. Wenn er mit besseren Fahrern unterwegs ist, dann kann man förmlich zuschauen, wie er sich selbst steigert. Fährt er alleine bzw. nur mit uns als Familie, dann kommt das nicht annähernd an den Progress in der Gruppe heran. Außerdem macht es mit den Buddies mehr Spaß als mit Papa und Mama.
Hier kommt auch wieder zum Tragen, was ich ein paar Beiträge zurück in diesem Thread geschrieben habe:
Dabei verschwimmen Altersgrenzen. Es ist in anderem Kontext oft ungewöhnlich, dass der 15-jährige unbedingt etwas mit dem 9-jährigen zusammen machen will. Beim Biken erlebe ich das hingegen regelmäßig.
Die Kids holen sich Tipps von anderen Fahrern, andere bieten ihre Hilfe an und gemeinsam werden neue Dinge geschafft. Sich über einen Sprung ziehen (lassen), einen neuen Trick erlernen - die Community regelt das. Für seinen ersten One-Hand hat der Junior sich Tipps von größeren Bikern am Airbag in Serfaus geholt, fleißig zugeschaut - und es dann nachgemacht. Die anderen (die er vorher nicht kannte) haben sich mega mit ihm gefreut als es geklappt hat.
Einschläge gibt es trotzdem. Die Kids gehen ständig an ihre Grenzen und darüber hinaus. Da läuft nicht immer alles reibungslos. Ernsthafte Verletzungen hatten die Kids bei uns bisher zum Glück nicht (), aber ein paar zerstörte Helme, Platzwunden und ähnliches waren wohl dabei.
Zumindest mein Großer hat aber eine solide Selbsteinschätzung und geht Neues nur an, wenn er es sich zutraut. Manchmal lässt er Dinge auch sein, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass er es schaffen würde. Die Entscheidung überlasse ich stets ihm - er muss sich dabei gut fühlen und es von sich aus wollen. Ob seine Selbsteinschätzung so bleibt, wenn das
-level steigt muss sich zeigen.
Wie @daniel77 schreibt: Ab einer gewissen Geschwindigkeit und Höhe/Weite bleibt wenig Raum für Fehler. Aber mit wachsendem Können sind sie auch in der Lage Fahrfehler besser abzufangen, so dass ein Sturz manchmal vermieden werden kann. Oder in mancher Situation besser / "aktiver" zu fallen, was vielleicht eine (schlimmere) Verletzung verhindern kann. Hilft aber natürlich beim 10-Meter-Sprung nichts mehr, wenn der Vorausfahrende in der Landung liegt.
Neue, größere Bikes geben auch immer noch mal einen soliden Schub. Das regelmäßige Fahren mit den (besser fahrenden) Kollegen ist aber günstiger als jede Woche ein neues Bike...
- Das wichtigste ist der Spaß am Biken.
- Ich persönlich finde: Die Kids öfter mal machen lassen und ihnen nicht (zu viel) reinreden. Auf Dich als Elternteil hören sie eh am wenigsten. Und leider sieht man immer wieder Eltern, die auf dem Trail ununterbrochen auf ihre Kids einreden/-schreien (von "Nicht so schnell!" bis "Jetzt gib mal Gas und stell Dich nicht so an!" ist da alles dabei). Das macht mich als Unbeteiligten immer schon ganz kirre und sorgt sicher nicht dafür, dass die Kids auf das richtige/wesentliche fokussiert sind.
- Möglichst viel Zeit auf dem Bike - wann immer der Nachwuchs Bock darauf hat. Hängt aber natürlich an vielen externen Faktoren. Etwas Schule und Arbeit müssen nebenbei ja doch noch sein und es soll Familien geben, die ab und an auch etwas ohne Fahrrad machen wollen.
- Mit anderen (besseren) Bikern zusammen fahren. Die trifft man oft an den Bike-Spots, bei Veranstaltungen oder im lokalen Verein. Offen sein, Connections knüpfen, Freundschaften schließen. Anfangs dachte ich, dass wir hier im Flachland mit unserem Hobby ziemlich alleine dastehen. Mittlerweile kennen wir aber unglaublich viele nette Menschen, die das schönste Hobby der Welt mit uns teilen.
- Mit dem richtigen Material macht es noch mal mehr Spaß (aber die Kids können auch mit einfachen Bikes viel Spaß haben).
- Start small, grow big - der Progress kommt bei den Kids in der Regel von ganz alleine (wenn der Spaß da ist).
. Ich werde auch regelmässig gefragt, ob ich keinen Schiss hätte. Natürlich hab ich den. Keine Ahnung wie oft ich schon gedacht habe "mach das bitte nicht". Wichtig, auch wenn sie Leistungsorientiert unterwegs sind, muss der Anrtrieb von den Kids kommen. Die Eltern sind lediglich Gönner und Sponsoren (Verstehe ich. Oben schaffe ich es gefühlt auch immer gerade soSie mag den Lift nicht. Manche Bügel gehen etwas schwerer, insbesondere beim oberen Lift.
Gerade das finde ich geil, dass es eher natürlich ist und nicht alles platt geshapt ist.Kleiner Hobit dann doch nocht etwas zu ruppelig.
Stimmt. Emil mag die Jumpline auch am liebsten.Sie springt gerne, aber so wirklich viel ist da auch nicht
Gut zu wissen. OGau ja auch dann jetzt bis 21 Uhr.da hat es im Sommer länger offen.
Ich sterbe (immer weniger) auch jedes mal tausend Tode und bin froh wenn alle wieder heil im Auto sitzen. Ich hab da aber genug Vertrauen, dass er weiss was er kann und die Risiken richtig einschätzt.Das wichtigste ist wie schon geschrieben: Spass! Und was auch nicht oft genug wiederholen: Die Kids müssen selbst entscheiden. NIe jemanden zu etwas überreden, aber auch nicht die eigene Angst und Unsicherheit auf die Kinder übertragen! Letzteres ist die grösste Herausforderungen für die Eltern. Ich werde auch regelmässig gefragt, ob ich keinen Schiss hätte. Natürlich hab ich den. Keine Ahnung wie oft ich schon gedacht habe "mach das bitte nicht".
Ja, Chauffeur, Mechaniker und Finanzminister. Das sind die Rollen....Wichtig, auch wenn sie Leistungsorientiert unterwegs sind, muss der Anrtrieb von den Kids kommen. Die Eltern sind lediglich Gönner und Sponsoren () und mpssen nicht, dass erreichen wovon die Eltern mal erfolglos geträumt haben. Letzteres sieht man leider, auch in anderen Sportarten, viel zu oft. Aber gerade bei Risikosportarten ist Druck Gift und provoziert quasi schwere Unfälle!
Ja das gibt es immer mehr. Wir hatten vorletztes Wochenende in Lac Blanc einen Freund von seinem Bikebuddy dabei. Der hat die Jungs über alle krassen Sprünge auf der R-Line gezogen. Auf der roten Enduro-Line ist er aber fast jedes Steinfeld oder Rockdrop gelaufen oder in Zeitlupe runtergestolpert.Was ich auch immer mehr beobachte sind sehr einseitige Grundlagen. Meine Jungs haben noch mit klasssichem Kids MTB-Fahrtechniktraining im Verein angefangen und waren und sind immer sehr vielseitig unterwegs (Dirt, Tour, Trial, DH, Enduro, Pumptrack). Mittlerweile sehe ich immer mehr reine Bikeparkkids. Die springen zwar die krassesten Sprünge mit top Technik, kommen aber ins Straucheln, wenn der Anlieger fehlt oder Strecke mal schlecht geshaped ist. Mann merkt einfach, dass klassiche Grundlagen der Bikebeherrschung fehlen. Von daher mein Tip: Ein Verein der nicht gravitylastig ausgelegt ist, hilft den Kids auch, wenn sie lieber nur runter fahren.
Unser einziges Problen sind fehlende Gleichaltrige, die da mitmachen.
Gleichaltrige, gleichgeschlechtliche gleich gute Fahrerfreunde. Das wäre toll. Haben wir auch nicht.
Wobei gleichgeschlechtliche wahrscheinlich erst mit steigendem Alter immer relevanter wird.
Glaube ich sofort.Sowohl beim Biken und beim Skifahren im Park haben sie die größten Fahrtechnikentwicklungssprünge gemacht, als sie mit Jungs "abgehangen" sind. Da wird einfach wilder gefahren.