Kids on Tour Galerie

Verlängertes WE - die Frage Schitouren an der Glocknerstraße vs Biken im Friaul ergab 2:1 für Biken. Schade, die 3000er wären ernetreif gewesen. Aber wenn die Chefin mit dem Totschlagargument "Frühjahrsschitouren - frühes Aufstehen" kommt, war ihr die entscheidende Stimme sicher.

Oben nach einem der angenehmsten Uphills der ganzen Provinz, wer die firaulanischen Betonrampen kennt, weiss die Straße zur Malga Cuarnan zu schätzen.


Diesmal die "Offizielle", zum Eingrooven.






Tags drauf gings dann gröber zur Sache, 1200hm zur einer Alm (mit ortsüblichen Betonrampen) und noch 500hm weiter auf einen Gipfel (wegen der Steilgrashänge und der schlechten Wege oben durfte nur ein Bike mit).
Aus Leistungsgründen wechseln wir einander ab. DIe untere Hälfte macht meine Frau,


dann darf ich ran.


Ihre Eigenleistung beträgt mittlerweile gute 80%, ich habs bemerkt, als sie mal auf Geheiss nicht mithalf.




Hier darf nur mehr mein Bike mit.




Oben. Schön ists hier.


Rechts unten der Ausgangsort Venzone, gute 1700hm tiefer.


Und ab. Oben schauts ja richtig bequem aus.


Kaulquappen, frisch geschlüpfte Libellen und Frösche gabs da. Und 2 grundverschiedene Missionen: Retten - Töten. :D


Die weitere Mission war klar: einen der längeren Trails dort geniessen.
















Nach einem Bad im Fluss in den letzten Sonnenstrahlen klang der Tag ansprechend aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Großer macht mich fertig…

Den Drop kannten wir schon mit 20".
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Am Wallride flog er letztes Mal noch nicht so hoch.
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Road Gap auf der Downhill ✅
Damit dürfte er bereit sein für den Rookies Cup im September.
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Und weil den ganzen Tag mit den Vereins-Buddies ballern nicht reicht, ging’s nach dem Abendessen noch mit den Großen in die Slopestyle Area - "zum gucken und chillen".
Als wir ihn dort einsammeln wollten sah es dann so aus:
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Anhang anzeigen 2363435

🚀🙈
Ich bin immer wieder beindruckt wenn ich eure Kleinen ( @markus-koeln @daniel77 aber auch die anderen Eltern) bei ihren Sprung- bzw. Flugeinlagen sehe. Ich fahre seit über 25 Jahren MTB aber Springen war nie meins und wird es auch nicht mehr. Auf den Bildern haben die Kleinen mE eine gute und aktive Sprungtechnik, genau das, woran es mir mangelt und ich ausser Naturdrops etc. nichts dergleichen fahre. Haben die Kleinen das für sich selbst erlernt aus einem gesunden Bikegefühl von Beginn an? Sind sie ab und zu mal übel eingeschlagen oder tasten siee sich ran (sicher eher typabhängig). Mein Sohn ist jetzt fünf und ca. 110 cm groß. Mit dem Wechsel auf des Matz 20 vor ein paar Monaten hat sich sein Fahren auf den Naturtrails bei uns zu Hause deutlich verbessert und er will auch immer wieder springen (er ist dennoch nicht der Draufgängertyp) . Welche Erfahrungen habt ihr gemacht bzw. was könnt ihr empfehlen.
Falls hier fehl am Platz kann ich auch einen Thread dazu aufmachen.
Danke an euch und Grüße, Alex
 
Ich bin immer wieder beindruckt wenn ich eure Kleinen ( @markus-koeln @daniel77 aber auch die anderen Eltern) bei ihren Sprung- bzw. Flugeinlagen sehe. Ich fahre seit über 25 Jahren MTB aber Springen war nie meins und wird es auch nicht mehr. Auf den Bildern haben die Kleinen mE eine gute und aktive Sprungtechnik, genau das, woran es mir mangelt und ich ausser Naturdrops etc. nichts dergleichen fahre. Haben die Kleinen das für sich selbst erlernt aus einem gesunden Bikegefühl von Beginn an? Sind sie ab und zu mal übel eingeschlagen oder tasten siee sich ran (sicher eher typabhängig). Mein Sohn ist jetzt fünf und ca. 110 cm groß. Mit dem Wechsel auf des Matz 20 vor ein paar Monaten hat sich sein Fahren auf den Naturtrails bei uns zu Hause deutlich verbessert und er will auch immer wieder springen (er ist dennoch nicht der Draufgängertyp) . Welche Erfahrungen habt ihr gemacht bzw. was könnt ihr empfehlen.
Falls hier fehl am Platz kann ich auch einen Thread dazu aufmachen.
Danke an euch und Grüße, Alex
Er hat sich da drangetastet. Allerdings sind wir jetzt bei Höhen und Geschwindigkeiten angelangt die null Fehlertoleranz haben. Das Testosteron und die Gier nach Adrenalin dominieren aber in der Pre-Teen-Phase und die angehende Pubertät tut ihr übriges. Er ist bisher nie heftig eingeschlagen, hatte aber immer wieder mal (zum richtigen Zeitpunkt) ein paar mehr oder weniger heftigere Stürze ohne Konsequenzen. Die hat er bisher ausnahmslos auf dem Hometrail hingelegt. Sein bester Kumpel und Bikebuddy hatte allerdings letztes Jahr einen sehr heftigen Sturz, bei dem bei einem 10m Sprung der vorausfahrende Fahrer gestürzt ist und er dann (wegen zu geringem Abstand) vol in diesen eingeschlagen ist. Folge angebrochene Hüfte, 10 Tage Krankenhauis in Paris und danach 6 Monate kein biken…..

Was viel hilft ist das fahren mit wirklich guten und besseren Fahrern. Das pusht extrem und gibt den richtigen Speed für wirklich grosse Sprünge. Unser Kleiner (grade 6 geworden) fährt jetzt im Park auch mit. Wenn die grossen Jungs sich mal zu einer Abfahrt mit ihm „herablassen“ ist sein Speed doppelt so schnell wie mit mir oder meinem Kumpel alleine.

Ich bin bei der Springerei komplett raus, mir ist das Risiko zu hoch und einer muss das Auto mit den Kids nach Hause fahren. So klassische Bikepark-Sprünge ok, da brauchts ja auch nur Speed und Commitment das geht, bei dem Zeug was die Franzosen da in den Wald bauen mach ich aber nicht mehr mit…..
Ich fahre sehr gern zügig technisch anspruchsvolle Enduro-Lines. Das mag der Grosse als Enduro-Racer auch, das ist dann unsere Schnittmenge. Deswegen bevorzuge ich Spots wie 3-Länder-Enduro-Trails oder Finale. Da bleiben die Räder auf em Boden ;-)
Allerdings komme ich da mittlerweile mit meiner (sehr guten) Kondition an meine Grenze wenn es darum geht 800hm an einem Stück durchzufahren.
 
Haben die Kleinen das für sich selbst erlernt aus einem gesunden Bikegefühl von Beginn an?
Die Kids lernen erstaunlich viel autodidaktisch. Viel Zeit auf dem Bike hilft enorm. Dadurch ergeben sich (fast) automatisch viele Gelegenheiten, um sich Technik bei besseren Fahrern abzuschauen. Bei uns ist das Programm zudem breit aufgestellt: Pumptrack, Bikepark, Hometrails, Dirtpark oder Bikehalle - da liegt der Fokus jeweils auf ganz unterschiedlichen Aspekten.
Ich selbst habe erst mit dem Junior zusammen angefangen MTB zu fahren und konnte ihm daher nie viel beibringen. Daher haben wir hier und da auch Trainings und Kurse mitgemacht. Die Qualität und der daraus resultierende "Progress" sind dabei aber breit gestreut. Und es kommt auch auf das Kind an, welche Art von Training/Trainer sie mehr abholt und anspricht.

tasten sie sich ran
Natürlich tasten sie sich heran. Keiner fängt mit dem 10-Meter Gap an. Mein Großer fährt jetzt seit fast fünf Jahren.
Es geht damit los, dass sie schnell über einen Table fahren und dabei ein Rad und später beide Räder abheben. Je mehr Spaß ihnen das macht und je sicherer sie sich dabei fühlen, desto höher werden die Sprünge. Sicherheit entsteht durch Kontrolle und die bekommt man durch aktive Sprungtechnik - be the pilot, not the passenger. Der Sprung über den Table macht erst Spaß, wenn man auch ganz rüber kommt. Dafür reicht reine Geschwindigkeit oft nicht aus, vor allem nicht im Dirtpark oder auf dem Pumptrack. Also schauen die Kids, wie die Großen es machen und ahmen deren Absprungtechnik nach. Whips sehen nicht nur cool aus, sie sorgen auch für eine aktiv gesteuerte Flugphase. Und so weiter...
Der Funke springt aber nicht bei jedem (so schnell) über. Die Tochter fährt jetzt seit knapp drei Jahren und hat mittlerweile auch eine echt solide Fahrtechnik entwickelt. Mit Sprüngen konnte sie sich aber nie anfreunden und fühlt sich besser wenn beide Räder in Bodennähe bleiben.
Was viel hilft ist das fahren mit wirklich guten und besseren Fahrern. Das pusht extrem und gibt den richtigen Speed für wirklich grosse Sprünge.
Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben.
Am Samstag hat sich unser Gravity-Verein in Winterberg getroffen und die Jungs sind in Gruppen durch den Park geheizt. Freitags alleine mit dem Großen konnte ich noch halbwegs mithalten. Als ich mich Samstagnachmittag noch mal eine Runde an seinen Trupp dranhängen wollte, waren sie nach zwei Kurven uneinholbar. Wenn er mit besseren Fahrern unterwegs ist, dann kann man förmlich zuschauen, wie er sich selbst steigert. Fährt er alleine bzw. nur mit uns als Familie, dann kommt das nicht annähernd an den Progress in der Gruppe heran. Außerdem macht es mit den Buddies mehr Spaß als mit Papa und Mama.
Hier kommt auch wieder zum Tragen, was ich ein paar Beiträge zurück in diesem Thread geschrieben habe:
Alles in allem empfinde ich den Sport als sehr "supportive" - man unterstützt sich gegenseitig ("Komm, ich zieh' Dich da rüber!") und freut sich für andere, wenn sie etwas Neues geschafft haben.
Dabei verschwimmen Altersgrenzen. Es ist in anderem Kontext oft ungewöhnlich, dass der 15-jährige unbedingt etwas mit dem 9-jährigen zusammen machen will. Beim Biken erlebe ich das hingegen regelmäßig.
Die Kids holen sich Tipps von anderen Fahrern, andere bieten ihre Hilfe an und gemeinsam werden neue Dinge geschafft. Sich über einen Sprung ziehen (lassen), einen neuen Trick erlernen - die Community regelt das. Für seinen ersten One-Hand hat der Junior sich Tipps von größeren Bikern am Airbag in Serfaus geholt, fleißig zugeschaut - und es dann nachgemacht. Die anderen (die er vorher nicht kannte) haben sich mega mit ihm gefreut als es geklappt hat.

Sind sie ab und zu mal übel eingeschlagen
Einschläge gibt es trotzdem. Die Kids gehen ständig an ihre Grenzen und darüber hinaus. Da läuft nicht immer alles reibungslos. Ernsthafte Verletzungen hatten die Kids bei uns bisher zum Glück nicht (🤞), aber ein paar zerstörte Helme, Platzwunden und ähnliches waren wohl dabei.
Zumindest mein Großer hat aber eine solide Selbsteinschätzung und geht Neues nur an, wenn er es sich zutraut. Manchmal lässt er Dinge auch sein, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass er es schaffen würde. Die Entscheidung überlasse ich stets ihm - er muss sich dabei gut fühlen und es von sich aus wollen. Ob seine Selbsteinschätzung so bleibt, wenn das
-level steigt muss sich zeigen.

Wie @daniel77 schreibt: Ab einer gewissen Geschwindigkeit und Höhe/Weite bleibt wenig Raum für Fehler. Aber mit wachsendem Können sind sie auch in der Lage Fahrfehler besser abzufangen, so dass ein Sturz manchmal vermieden werden kann. Oder in mancher Situation besser / "aktiver" zu fallen, was vielleicht eine (schlimmere) Verletzung verhindern kann. Hilft aber natürlich beim 10-Meter-Sprung nichts mehr, wenn der Vorausfahrende in der Landung liegt.

Mit dem Wechsel auf des Matz 20 vor ein paar Monaten hat sich sein Fahren auf den Naturtrails bei uns zu Hause deutlich verbessert
Neue, größere Bikes geben auch immer noch mal einen soliden Schub. Das regelmäßige Fahren mit den (besser fahrenden) Kollegen ist aber günstiger als jede Woche ein neues Bike... 😜

was könnt ihr empfehlen
  • Das wichtigste ist der Spaß am Biken.
  • Ich persönlich finde: Die Kids öfter mal machen lassen und ihnen nicht (zu viel) reinreden. Auf Dich als Elternteil hören sie eh am wenigsten. Und leider sieht man immer wieder Eltern, die auf dem Trail ununterbrochen auf ihre Kids einreden/-schreien (von "Nicht so schnell!" bis "Jetzt gib mal Gas und stell Dich nicht so an!" ist da alles dabei). Das macht mich als Unbeteiligten immer schon ganz kirre und sorgt sicher nicht dafür, dass die Kids auf das richtige/wesentliche fokussiert sind.
  • Möglichst viel Zeit auf dem Bike - wann immer der Nachwuchs Bock darauf hat. Hängt aber natürlich an vielen externen Faktoren. Etwas Schule und Arbeit müssen nebenbei ja doch noch sein und es soll Familien geben, die ab und an auch etwas ohne Fahrrad machen wollen. 🤔
  • Mit anderen (besseren) Bikern zusammen fahren. Die trifft man oft an den Bike-Spots, bei Veranstaltungen oder im lokalen Verein. Offen sein, Connections knüpfen, Freundschaften schließen. Anfangs dachte ich, dass wir hier im Flachland mit unserem Hobby ziemlich alleine dastehen. Mittlerweile kennen wir aber unglaublich viele nette Menschen, die das schönste Hobby der Welt mit uns teilen. 🥰
  • Mit dem richtigen Material macht es noch mal mehr Spaß (aber die Kids können auch mit einfachen Bikes viel Spaß haben). 💸
  • Start small, grow big - der Progress kommt bei den Kids in der Regel von ganz alleine (wenn der Spaß da ist).
 
Zuletzt bearbeitet:
Er hat sich da drangetastet. Allerdings sind wir jetzt bei Höhen und Geschwindigkeiten angelangt die null Fehlertoleranz haben. Das Testosteron und die Gier nach Adrenalin dominieren aber in der Pre-Teen-Phase und die angehende Pubertät tut ihr übriges. Er ist bisher nie heftig eingeschlagen, hatte aber immer wieder mal (zum richtigen Zeitpunkt) ein paar mehr oder weniger heftigere Stürze ohne Konsequenzen. Die hat er bisher ausnahmslos auf dem Hometrail hingelegt. Sein bester Kumpel und Bikebuddy hatte allerdings letztes Jahr einen sehr heftigen Sturz, bei dem bei einem 10m Sprung der vorausfahrende Fahrer gestürzt ist und er dann (wegen zu geringem Abstand) vol in diesen eingeschlagen ist. Folge angebrochene Hüfte, 10 Tage Krankenhauis in Paris und danach 6 Monate kein biken…..

Was viel hilft ist das fahren mit wirklich guten und besseren Fahrern. Das pusht extrem und gibt den richtigen Speed für wirklich grosse Sprünge. Unser Kleiner (grade 6 geworden) fährt jetzt im Park auch mit. Wenn die grossen Jungs sich mal zu einer Abfahrt mit ihm „herablassen“ ist sein Speed doppelt so schnell wie mit mir oder meinem Kumpel alleine.

Ich bin bei der Springerei komplett raus, mir ist das Risiko zu hoch und einer muss das Auto mit den Kids nach Hause fahren. So klassische Bikepark-Sprünge ok, da brauchts ja auch nur Speed und Commitment das geht, bei dem Zeug was die Franzosen da in den Wald bauen mach ich aber nicht mehr mit…..
Ich fahre sehr gern zügig technisch anspruchsvolle Enduro-Lines. Das mag der Grosse als Enduro-Racer auch, das ist dann unsere Schnittmenge. Deswegen bevorzuge ich Spots wie 3-Länder-Enduro-Trails oder Finale. Da bleiben die Räder auf em Boden ;-)
Allerdings komme ich da mittlerweile mit meiner (sehr guten) Kondition an meine Grenze wenn es darum geht 800hm an einem Stück durchzufahren.
Vielen Dank für dein Feedback. Am Ende ist immer ein gewisses Risiko bei unserem Sport, Als ich anfing, war ich bereits Ende zwanzig, da war ich wahrscheinlich auch schon risikobewusster. Finale war es bereits 2006 das erste Mal. Reschen auch gerne, klassische Bikeparks eher selten. Gefällt mir nicht so, wird aber, sofern der Kleine daran Spaß hat, sicher häufiger der Fall sein.
Und man vergisst gerne - auch wir waren Söhne ;-) Meine Eltern hatten aber sicher auch das ein oder andere Mal Sorgen, obwohl ich schon älter war und sie hörten, was man so mit dem MTB macht, ohne es aber zu genau zu wissen. Habe den Sport nicht von ihnen "vererbt" bekommen.
 
Die Kids lernen erstaunlich viel autodidaktisch. Viel Zeit auf dem Bike hilft enorm. Dadurch ergeben sich (fast) automatisch viele Gelegenheiten, um sich Technik bei besseren Fahrern abzuschauen. Bei uns ist das Programm zudem breit aufgestellt: Pumptrack, Bikepark, Hometrails, Dirtpark oder Bikehalle - da liegt der Fokus jeweils auf ganz unterschiedlichen Aspekten.
Ich selbst habe erst mit dem Junior zusammen angefangen MTB zu fahren und konnte ihm daher nie viel beibringen. Daher haben wir hier und da auch Trainings und Kurse mitgemacht. Die Qualität und der daraus resultierende "Progress" sind dabei aber breit gestreut. Und es kommt auch auf das Kind an, welche Art von Training/Trainer sie mehr abholt und anspricht.


Natürlich tasten sie sich heran. Keiner fängt mit dem 10-Meter Gap an. Mein Großer fährt jetzt seit fast fünf Jahren.
Es geht damit los, dass sie schnell über einen Table fahren und dabei ein Rad und später beide Räder abheben. Je mehr Spaß ihnen das macht und je sicherer sie sich dabei fühlen, desto höher werden die Sprünge. Sicherheit entsteht durch Kontrolle und die bekommt man durch aktive Sprungtechnik - be the pilot, not the passenger. Der Sprung über den Table macht erst Spaß, wenn man auch ganz rüber kommt. Dafür reicht reine Geschwindigkeit oft nicht aus, vor allem nicht im Dirtpark oder auf dem Pumptrack. Also schauen die Kids, wie die Großen es machen und ahmen deren Absprungtechnik nach. Whips sehen nicht nur cool aus, sie sorgen auch für eine aktiv gesteuerte Flugphase. Und so weiter...
Der Funke springt aber nicht bei jedem (so schnell) über. Die Tochter fährt jetzt seit knapp drei Jahren und hat mittlerweile auch eine echt solide Fahrtechnik entwickelt. Mit Sprüngen konnte sie sich aber nie anfreunden und fühlt sich besser wenn beide Räder in Bodennähe bleiben.

Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben.
Am Samstag hat sich unser Gravity-Verein in Winterberg getroffen und die Jungs sind in Gruppen durch den Park geheizt. Freitags alleine mit dem Großen konnte ich noch halbwegs mithalten. Als ich mich Samstagnachmittag noch mal eine Runde an seinen Trupp dranhängen wollte, waren sie nach zwei Kurven uneinholbar. Wenn er mit besseren Fahrern unterwegs ist, dann kann man förmlich zuschauen, wie er sich selbst steigert. Fährt er alleine bzw. nur mit uns als Familie, dann kommt das nicht annähernd an den Progress in der Gruppe heran. Außerdem macht es mit den Buddies mehr Spaß als mit Papa und Mama.
Hier kommt auch wieder zum Tragen, was ich ein paar Beiträge zurück in diesem Thread geschrieben habe:

Dabei verschwimmen Altersgrenzen. Es ist in anderem Kontext oft ungewöhnlich, dass der 15-jährige unbedingt etwas mit dem 9-jährigen zusammen machen will. Beim Biken erlebe ich das hingegen regelmäßig.
Die Kids holen sich Tipps von anderen Fahrern, andere bieten ihre Hilfe an und gemeinsam werden neue Dinge geschafft. Sich über einen Sprung ziehen (lassen), einen neuen Trick erlernen - die Community regelt das. Für seinen ersten One-Hand hat der Junior sich Tipps von größeren Bikern am Airbag in Serfaus geholt, fleißig zugeschaut - und es dann nachgemacht. Die anderen (die er vorher nicht kannte) haben sich mega mit ihm gefreut als es geklappt hat.


Einschläge gibt es trotzdem. Die Kids gehen ständig an ihre Grenzen und darüber hinaus. Da läuft nicht immer alles reibungslos. Ernsthafte Verletzungen hatten die Kids bei uns bisher zum Glück nicht (🤞), aber ein paar zerstörte Helme, Platzwunden und ähnliches waren wohl dabei.
Zumindest mein Großer hat aber eine solide Selbsteinschätzung und geht Neues nur an, wenn er es sich zutraut. Manchmal lässt er Dinge auch sein, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass er es schaffen würde. Die Entscheidung überlasse ich stets ihm - er muss sich dabei gut fühlen und es von sich aus wollen. Ob seine Selbsteinschätzung so bleibt, wenn das

-level steigt muss sich zeigen.

Wie @daniel77 schreibt: Ab einer gewissen Geschwindigkeit und Höhe/Weite bleibt wenig Raum für Fehler. Aber mit wachsendem Können sind sie auch in der Lage Fahrfehler besser abzufangen, so dass ein Sturz manchmal vermieden werden kann. Oder in mancher Situation besser / "aktiver" zu fallen, was vielleicht eine (schlimmere) Verletzung verhindern kann. Hilft aber natürlich beim 10-Meter-Sprung nichts mehr, wenn der Vorausfahrende in der Landung liegt.


Neue, größere Bikes geben auch immer noch mal einen soliden Schub. Das regelmäßige Fahren mit den (besser fahrenden) Kollegen ist aber günstiger als jede Woche ein neues Bike... 😜


  • Das wichtigste ist der Spaß am Biken.
  • Ich persönlich finde: Die Kids öfter mal machen lassen und ihnen nicht (zu viel) reinreden. Auf Dich als Elternteil hören sie eh am wenigsten. Und leider sieht man immer wieder Eltern, die auf dem Trail ununterbrochen auf ihre Kids einreden/-schreien (von "Nicht so schnell!" bis "Jetzt gib mal Gas und stell Dich nicht so an!" ist da alles dabei). Das macht mich als Unbeteiligten immer schon ganz kirre und sorgt sicher nicht dafür, dass die Kids auf das richtige/wesentliche fokussiert sind.
  • Möglichst viel Zeit auf dem Bike - wann immer der Nachwuchs Bock darauf hat. Hängt aber natürlich an vielen externen Faktoren. Etwas Schule und Arbeit müssen nebenbei ja doch noch sein und es soll Familien geben, die ab und an auch etwas ohne Fahrrad machen wollen. 🤔
  • Mit anderen (besseren) Bikern zusammen fahren. Die trifft man oft an den Bike-Spots, bei Veranstaltungen oder im lokalen Verein. Offen sein, Connections knüpfen, Freundschaften schließen. Anfangs dachte ich, dass wir hier im Flachland mit unserem Hobby ziemlich alleine dastehen. Mittlerweile kennen wir aber unglaublich viele nette Menschen, die das schönste Hobby der Welt mit uns teilen. 🥰
  • Mit dem richtigen Material macht es noch mal mehr Spaß (aber die Kids können auch mit einfachen Bikes viel Spaß haben). 💸
  • Start small, grow big - der Progress kommt bei den Kids in der Regel von ganz alleine (wenn der Spaß da ist).
Danke auch dir für dein umfassendes Feedback, das ist sehr hilfreich.
Ich lasse diese Bikesaison mal auf mich zukommen;-)
 
Musst halt schaun'g - wie man hier so sagt. Im Endeffekt sind Kinder natürlich auch alle anders. Meine beiden Großen sind eineiige Zwillinge. Machen beide wilde Sachen, aber die eine ist immer einen Ticken krasser und gibt immer 150%. Diesen Winter wollte sie beim Skifahren einen Backflip lernen. Hat sich von Anfang an reingehängt. Im Garten auf dem Trampolin geübt und geübt. Jetzt geht er auch auf Skiern. Kinder sind unterschiedlich, auch mit dem gleichen genetischen Setup.

Prinzipiell aber gilt das alte Prinzip: machen, machen, machen. Alles andere ergibt sich. Angst hat man als Eltern immer. Finde den Schulweg mit dem Rad'l aber gefährlicher, wie unsere Bikepark Ausflüge. Habe aber auch 3 Mädchen, da ist doch etwas mehr Vorsicht einprogrammiert. Zerlegt hat es aber alle schon. Am schlimmsten aber mich letztes Jahr, am ersten Tag vom 2-wöchigen Bikeurlaub 🫣
 
Nur muss ich da immer arbeiten.

Konnte heute meine Termine, in den Abend schieben. Also kurz Zeit für Bikepark-Saison Eröffnung. Allerdings hatte nur ein Kind Zeit.

Obligatorisches Bild vom Standard-O'gau-Photo-Point

20260506_143234.jpg


Nach 1 h hat es dann aber einen ziemlichen Duscherer gemacht und der berühmt berüchtigte O'gauer Batz hat uns dann nach Hause getrieben.


20260506_155237.jpg


Na ja, Ziel war ja eigentlich eh nur die Saisonkarten kaufen und mal kurz abtesten. Mal sehen, ob es sich für mich überhaupt lohnt. Die beiden Großen wollen mich da eh nicht mehr dabei haben und die Kleine fährt da nicht gerne. Mal schaun'g.
 
Nach 1 h hat es dann aber einen ziemlichen Duscherer gemacht
Deshalb waren wir heute nicht im Training😅
Gegen 17 Uhr treffen sich die XCler.
Und wenn die was größeres machen, fahre ich mit der 7 jährigen in den Park und die Großen kommen im Anschluss für 3-5 Abfahrten dazu.
Letztes Mal haben wir noch 3 Abfahrten vor dem Training geschafft
und die Kleine fährt da nicht gerne
Warum?
Okay, wird erst unser 2. Jahr dort, aber ich finde den echt gut.
Selbst die kleinere kommt da sehr gut zurecht und fährt dann auch mal Flow oder Wurzelsepp im unteren Teil alleine.

Wir sind eventuell am Sonntag da. Am Samstag steht XC auf dem Programm.


der berühmt berüchtigte O'gauer Batz hat uns dann nach Hause getrieben.
Und der kriecht wirklich überall hin🤣
 
Ach, Gesamtpaket. Sie mag den Lift nicht. Manche Bügel gehen etwas schwerer, insbesondere beim oberen Lift. Das ist ihr peinlich, wenn sie das dann nicht schafft. Helfen lassen ist ihr auch peinlich. Also will sie erst gar nicht hin.

Und dann die Strecken. Eigentlich hat sie für sich nur oben den Flow. Unten ist der zu flach und für sie schon zu langweilig. Kleiner Hobit dann doch nocht etwas zu ruppelig. Sie springt gerne, aber so wirklich viel ist da auch nicht. Jumpline hat ja nicht viel. Wird dann doch alles sehr schnell langweilig für sie. In Kombination mit dem Lift, sie will da nicht hin. Und wenn sie was nicht will, dann kann man sie auch nur schwer überreden.

Ich bin mit ihr letztes Jahr oft am Mittwoch nach Innsbruck gefahren, da hat es im Sommer länger offen. Nur da ist ihr der Flow mittlerweile auch schon zu langweilig. Serfaus/Sölden/Schladming ist halt ihr Ding.

Na ja, unter der Woche geht dieses Jahr eh nicht so viel, da sie noch anderen Sport machen und ich mit der Arbeit nicht mehr so flexibel bin.
 
Ich bin immer wieder beindruckt wenn ich eure Kleinen ( @markus-koeln @daniel77 aber auch die anderen Eltern) bei ihren Sprung- bzw. Flugeinlagen sehe. Ich fahre seit über 25 Jahren MTB aber Springen war nie meins und wird es auch nicht mehr. Auf den Bildern haben die Kleinen mE eine gute und aktive Sprungtechnik, genau das, woran es mir mangelt und ich ausser Naturdrops etc. nichts dergleichen fahre. Haben die Kleinen das für sich selbst erlernt aus einem gesunden Bikegefühl von Beginn an? Sind sie ab und zu mal übel eingeschlagen oder tasten siee sich ran (sicher eher typabhängig). Mein Sohn ist jetzt fünf und ca. 110 cm groß. Mit dem Wechsel auf des Matz 20 vor ein paar Monaten hat sich sein Fahren auf den Naturtrails bei uns zu Hause deutlich verbessert und er will auch immer wieder springen (er ist dennoch nicht der Draufgängertyp) . Welche Erfahrungen habt ihr gemacht bzw. was könnt ihr empfehlen.
Falls hier fehl am Platz kann ich auch einen Thread dazu aufmachen.
Danke an euch und Grüße, Alex

Er hat sich da drangetastet. Allerdings sind wir jetzt bei Höhen und Geschwindigkeiten angelangt die null Fehlertoleranz haben. Das Testosteron und die Gier nach Adrenalin dominieren aber in der Pre-Teen-Phase und die angehende Pubertät tut ihr übriges. Er ist bisher nie heftig eingeschlagen, hatte aber immer wieder mal (zum richtigen Zeitpunkt) ein paar mehr oder weniger heftigere Stürze ohne Konsequenzen. Die hat er bisher ausnahmslos auf dem Hometrail hingelegt. Sein bester Kumpel und Bikebuddy hatte allerdings letztes Jahr einen sehr heftigen Sturz, bei dem bei einem 10m Sprung der vorausfahrende Fahrer gestürzt ist und er dann (wegen zu geringem Abstand) vol in diesen eingeschlagen ist. Folge angebrochene Hüfte, 10 Tage Krankenhauis in Paris und danach 6 Monate kein biken…..

Was viel hilft ist das fahren mit wirklich guten und besseren Fahrern. Das pusht extrem und gibt den richtigen Speed für wirklich grosse Sprünge. Unser Kleiner (grade 6 geworden) fährt jetzt im Park auch mit. Wenn die grossen Jungs sich mal zu einer Abfahrt mit ihm „herablassen“ ist sein Speed doppelt so schnell wie mit mir oder meinem Kumpel alleine.

Ich bin bei der Springerei komplett raus, mir ist das Risiko zu hoch und einer muss das Auto mit den Kids nach Hause fahren. So klassische Bikepark-Sprünge ok, da brauchts ja auch nur Speed und Commitment das geht, bei dem Zeug was die Franzosen da in den Wald bauen mach ich aber nicht mehr mit…..
Ich fahre sehr gern zügig technisch anspruchsvolle Enduro-Lines. Das mag der Grosse als Enduro-Racer auch, das ist dann unsere Schnittmenge. Deswegen bevorzuge ich Spots wie 3-Länder-Enduro-Trails oder Finale. Da bleiben die Räder auf em Boden ;-)
Allerdings komme ich da mittlerweile mit meiner (sehr guten) Kondition an meine Grenze wenn es darum geht 800hm an einem Stück durchzufahren.

Die Kids lernen erstaunlich viel autodidaktisch. Viel Zeit auf dem Bike hilft enorm. Dadurch ergeben sich (fast) automatisch viele Gelegenheiten, um sich Technik bei besseren Fahrern abzuschauen. Bei uns ist das Programm zudem breit aufgestellt: Pumptrack, Bikepark, Hometrails, Dirtpark oder Bikehalle - da liegt der Fokus jeweils auf ganz unterschiedlichen Aspekten.
Ich selbst habe erst mit dem Junior zusammen angefangen MTB zu fahren und konnte ihm daher nie viel beibringen. Daher haben wir hier und da auch Trainings und Kurse mitgemacht. Die Qualität und der daraus resultierende "Progress" sind dabei aber breit gestreut. Und es kommt auch auf das Kind an, welche Art von Training/Trainer sie mehr abholt und anspricht.


Natürlich tasten sie sich heran. Keiner fängt mit dem 10-Meter Gap an. Mein Großer fährt jetzt seit fast fünf Jahren.
Es geht damit los, dass sie schnell über einen Table fahren und dabei ein Rad und später beide Räder abheben. Je mehr Spaß ihnen das macht und je sicherer sie sich dabei fühlen, desto höher werden die Sprünge. Sicherheit entsteht durch Kontrolle und die bekommt man durch aktive Sprungtechnik - be the pilot, not the passenger. Der Sprung über den Table macht erst Spaß, wenn man auch ganz rüber kommt. Dafür reicht reine Geschwindigkeit oft nicht aus, vor allem nicht im Dirtpark oder auf dem Pumptrack. Also schauen die Kids, wie die Großen es machen und ahmen deren Absprungtechnik nach. Whips sehen nicht nur cool aus, sie sorgen auch für eine aktiv gesteuerte Flugphase. Und so weiter...
Der Funke springt aber nicht bei jedem (so schnell) über. Die Tochter fährt jetzt seit knapp drei Jahren und hat mittlerweile auch eine echt solide Fahrtechnik entwickelt. Mit Sprüngen konnte sie sich aber nie anfreunden und fühlt sich besser wenn beide Räder in Bodennähe bleiben.

Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben.
Am Samstag hat sich unser Gravity-Verein in Winterberg getroffen und die Jungs sind in Gruppen durch den Park geheizt. Freitags alleine mit dem Großen konnte ich noch halbwegs mithalten. Als ich mich Samstagnachmittag noch mal eine Runde an seinen Trupp dranhängen wollte, waren sie nach zwei Kurven uneinholbar. Wenn er mit besseren Fahrern unterwegs ist, dann kann man förmlich zuschauen, wie er sich selbst steigert. Fährt er alleine bzw. nur mit uns als Familie, dann kommt das nicht annähernd an den Progress in der Gruppe heran. Außerdem macht es mit den Buddies mehr Spaß als mit Papa und Mama.
Hier kommt auch wieder zum Tragen, was ich ein paar Beiträge zurück in diesem Thread geschrieben habe:

Dabei verschwimmen Altersgrenzen. Es ist in anderem Kontext oft ungewöhnlich, dass der 15-jährige unbedingt etwas mit dem 9-jährigen zusammen machen will. Beim Biken erlebe ich das hingegen regelmäßig.
Die Kids holen sich Tipps von anderen Fahrern, andere bieten ihre Hilfe an und gemeinsam werden neue Dinge geschafft. Sich über einen Sprung ziehen (lassen), einen neuen Trick erlernen - die Community regelt das. Für seinen ersten One-Hand hat der Junior sich Tipps von größeren Bikern am Airbag in Serfaus geholt, fleißig zugeschaut - und es dann nachgemacht. Die anderen (die er vorher nicht kannte) haben sich mega mit ihm gefreut als es geklappt hat.


Einschläge gibt es trotzdem. Die Kids gehen ständig an ihre Grenzen und darüber hinaus. Da läuft nicht immer alles reibungslos. Ernsthafte Verletzungen hatten die Kids bei uns bisher zum Glück nicht (🤞), aber ein paar zerstörte Helme, Platzwunden und ähnliches waren wohl dabei.
Zumindest mein Großer hat aber eine solide Selbsteinschätzung und geht Neues nur an, wenn er es sich zutraut. Manchmal lässt er Dinge auch sein, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass er es schaffen würde. Die Entscheidung überlasse ich stets ihm - er muss sich dabei gut fühlen und es von sich aus wollen. Ob seine Selbsteinschätzung so bleibt, wenn das

-level steigt muss sich zeigen.

Wie @daniel77 schreibt: Ab einer gewissen Geschwindigkeit und Höhe/Weite bleibt wenig Raum für Fehler. Aber mit wachsendem Können sind sie auch in der Lage Fahrfehler besser abzufangen, so dass ein Sturz manchmal vermieden werden kann. Oder in mancher Situation besser / "aktiver" zu fallen, was vielleicht eine (schlimmere) Verletzung verhindern kann. Hilft aber natürlich beim 10-Meter-Sprung nichts mehr, wenn der Vorausfahrende in der Landung liegt.


Neue, größere Bikes geben auch immer noch mal einen soliden Schub. Das regelmäßige Fahren mit den (besser fahrenden) Kollegen ist aber günstiger als jede Woche ein neues Bike... 😜


  • Das wichtigste ist der Spaß am Biken.
  • Ich persönlich finde: Die Kids öfter mal machen lassen und ihnen nicht (zu viel) reinreden. Auf Dich als Elternteil hören sie eh am wenigsten. Und leider sieht man immer wieder Eltern, die auf dem Trail ununterbrochen auf ihre Kids einreden/-schreien (von "Nicht so schnell!" bis "Jetzt gib mal Gas und stell Dich nicht so an!" ist da alles dabei). Das macht mich als Unbeteiligten immer schon ganz kirre und sorgt sicher nicht dafür, dass die Kids auf das richtige/wesentliche fokussiert sind.
  • Möglichst viel Zeit auf dem Bike - wann immer der Nachwuchs Bock darauf hat. Hängt aber natürlich an vielen externen Faktoren. Etwas Schule und Arbeit müssen nebenbei ja doch noch sein und es soll Familien geben, die ab und an auch etwas ohne Fahrrad machen wollen. 🤔
  • Mit anderen (besseren) Bikern zusammen fahren. Die trifft man oft an den Bike-Spots, bei Veranstaltungen oder im lokalen Verein. Offen sein, Connections knüpfen, Freundschaften schließen. Anfangs dachte ich, dass wir hier im Flachland mit unserem Hobby ziemlich alleine dastehen. Mittlerweile kennen wir aber unglaublich viele nette Menschen, die das schönste Hobby der Welt mit uns teilen. 🥰
  • Mit dem richtigen Material macht es noch mal mehr Spaß (aber die Kids können auch mit einfachen Bikes viel Spaß haben). 💸
  • Start small, grow big - der Progress kommt bei den Kids in der Regel von ganz alleine (wenn der Spaß da ist).
@mods: Es macht sicherlich Sinn, daraus ein eigenes Thema zu machen. Die Fragen kommen immer wieder versteckt in den unterschiedlichsten Threads auf.

Zum Thema: Ich kann Markus und Daniel zu 100% zustimmen. Hätte aber auch noch die ein oder andere Ergänzung. Mein Background: Meine Jungs sind mittlerweile schon was älter. Im Sommer werden sie 15 und 18 und fahren in der vierten Saison aktiv Enduro- u. in der dritten Saison Downhillrennen. Der jüngere ist im nationalen Schweizer Gravity Stützpunkt. Da das ganze weit weg vom Thema Kidsbiken ist, kommen hier auch sonst keine Beiträge mehr von uns in diesem Thread. In unserem lokalen Downhill-Verein haben wir neben einem kleinen Jugend-Leitungs-Team vorallem Kids ab 5 Jahre die gerade anfangen.

Das wichtigste ist wie schon geschrieben: Spass! Und was auch nicht oft genug wiederholen: Die Kids müssen selbst entscheiden. NIe jemanden zu etwas überreden, aber auch nicht die eigene Angst und Unsicherheit auf die Kinder übertragen! Letzteres ist die grösste Herausforderungen für die Eltern :D. Ich werde auch regelmässig gefragt, ob ich keinen Schiss hätte. Natürlich hab ich den. Keine Ahnung wie oft ich schon gedacht habe "mach das bitte nicht". Wichtig, auch wenn sie Leistungsorientiert unterwegs sind, muss der Anrtrieb von den Kids kommen. Die Eltern sind lediglich Gönner und Sponsoren (💰) und mpssen nicht, dass erreichen wovon die Eltern mal erfolglos geträumt haben. Letzteres sieht man leider, auch in anderen Sportarten, viel zu oft. Aber gerade bei Risikosportarten ist Druck Gift und provoziert quasi schwere Unfälle!

Was noch nicht angesprichen wurde ist das Thema Kondition: Irgendwann ist auch bei den Powerzwergen die Luft raus. Sie habe es dann aber oft nicht selbst im Griff rechtzeitig aufzuhören. Da ist dann der Punkt wo man eingreifen muss. Wenn Kraft u. Konzentration nachlassen passieren die meisten Unfälle.
Was ich auch immer mehr beobachte sind sehr einseitige Grundlagen. Meine Jungs haben noch mit klasssichem Kids MTB-Fahrtechniktraining im Verein angefangen und waren und sind immer sehr vielseitig unterwegs (Dirt, Tour, Trial, DH, Enduro, Pumptrack). Mittlerweile sehe ich immer mehr reine Bikeparkkids. Die springen zwar die krassesten Sprünge mit top Technik, kommen aber ins Straucheln, wenn der Anlieger fehlt oder Strecke mal schlecht geshaped ist. Mann merkt einfach, dass klassiche Grundlagen der Bikebeherrschung fehlen. Von daher mein Tip: Ein Verein der nicht gravitylastig ausgelegt ist, hilft den Kids auch, wenn sie lieber nur runter fahren.

Gruss
Jörg
 
Sie mag den Lift nicht. Manche Bügel gehen etwas schwerer, insbesondere beim oberen Lift.
Verstehe ich. Oben schaffe ich es gefühlt auch immer gerade so😅
Luisa(7) hat da irgendwie keine Probleme oder hat zumindest nix gesagt. Die muss ich unten und oben lediglich einhängen
Kleiner Hobit dann doch nocht etwas zu ruppelig.
Gerade das finde ich geil, dass es eher natürlich ist und nicht alles platt geshapt ist.
Luisa ist bis auf den Switchbacker(finde ich auch geil) und den Fichtenschreck bisher alles gefahren. Auch der Wurzelsepp oben ist cool.
Finde das gerade auch für XC super.
Letzten Mittwoch waren wir alle mit HT unterwegs
Sie springt gerne, aber so wirklich viel ist da auch nicht
Stimmt. Emil mag die Jumpline auch am liebsten.
Der fährt den unteren Lift immer nur bis zur Hälfte und steigt dann aus wo die Line beginnt
da hat es im Sommer länger offen.
Gut zu wissen. OGau ja auch dann jetzt bis 21 Uhr.

Wie alt ist deine kleine noch mal?
Vielleicht hat sie mit anderen Mädels mehr Spaß?
Ist bei unseren zumindest so.

Innsbruck muss ich auch mal hin
Alles weitere kann man bei Interesse dann per PN klären😁

Und wegen Galerie von unserer Ausfahrt am Dienstag…
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Am Wochenende haben wir mal die Kids aufs Rad bekommen, das 2te oder dritte mal erst dieses Jahr. Gibt da andere Prioritäten. Ich kann aktuell nur Ebike, und der mittlere hat auch ein Ebike genommen und musste dafür den kleinen ziehen.

Aber sattelfest sindse noch. Immer wieder erstaunlich.











 
Das wichtigste ist wie schon geschrieben: Spass! Und was auch nicht oft genug wiederholen: Die Kids müssen selbst entscheiden. NIe jemanden zu etwas überreden, aber auch nicht die eigene Angst und Unsicherheit auf die Kinder übertragen! Letzteres ist die grösste Herausforderungen für die Eltern :D. Ich werde auch regelmässig gefragt, ob ich keinen Schiss hätte. Natürlich hab ich den. Keine Ahnung wie oft ich schon gedacht habe "mach das bitte nicht".
Ich sterbe (immer weniger) auch jedes mal tausend Tode und bin froh wenn alle wieder heil im Auto sitzen. Ich hab da aber genug Vertrauen, dass er weiss was er kann und die Risiken richtig einschätzt.
Bisher ist auch noch nichts schlimmes passiert und auch in der Gruppe agieren sie für ihre 12-13 Jahre sehr reif und schätzen vorher ab.
Glücklicherweise ist ein guter Freund von mir, dessen zwei Jungs die Bikebuddies von meinem Grossen sind, ein sehr guter Enduro-Fahrer. Er kann den Jungs entsprechendes Wissen weiter- und ihnen Sicherheit bei neuen Features geben indem er etwas vorfährt oder Tipps zur linechoice oder Speed gibt.
Ich komme ja vom XC/MA und bin mit meinem Grossen erst in die "Gravity-Welt" eingestiegen. Von daher bin ich auch nie vorgefahren oder hab versucht Tipps zu geben. Er war im Gegenteil immer mein Liniensucher und ich hab mir eigentlich vieles von ihm abgeguckt. Mittlerweile komme ich alles flott und sicher runter, nur bei den wilden Jumps bin ich raus und an steeps taste ich mich grade richtig ran. Das habe ich auch einigen Fahrtechnikkursen und dem Fahren mit guten und schnellen Fahrern zu verdanken. Ansonsten hätte ich da sicher eine flachere Kurve hingelegt ;-)
Wir haben auch Freunde die ihr (Einzel)Kind im Park oder auf Trails immer zwischen sich fahren lassen. Vorne fährt die Mutter mit der meisten Angst und der schlechtesten Fahrtechnik hinten der Vater der das Kind vor den heranrasenden Rowdies abschirmt. Dieses Kind hat in vier Jahren keine nennenswerten Fortschritte gemacht und berechtigterweise den Spass am biken verloren.

Wichtig, auch wenn sie Leistungsorientiert unterwegs sind, muss der Anrtrieb von den Kids kommen. Die Eltern sind lediglich Gönner und Sponsoren (💰) und mpssen nicht, dass erreichen wovon die Eltern mal erfolglos geträumt haben. Letzteres sieht man leider, auch in anderen Sportarten, viel zu oft. Aber gerade bei Risikosportarten ist Druck Gift und provoziert quasi schwere Unfälle!
Ja, Chauffeur, Mechaniker und Finanzminister. Das sind die Rollen....
Das kompetetive Gen hat er von beiden Eltern geerbt, er muss immer der schnellste sein, egal wo. Da muss ich eher bremsen und daran erinnern das wir heute einfach Spass haben wollen. DH haben wir mal probiert, das war ihm aber zuviel rumstehen. Das Enduro-Format kommt da viel gelegener, mehr "Trailzeit", mehr unterwegs sein und auch mehr miteinander.
Ab nächstes Jahr muss ich nicht mehr Begleiter sein, da werde ich das auch mal testen und ein paar Läufe SES oder East Coast fahren.

Was ich auch immer mehr beobachte sind sehr einseitige Grundlagen. Meine Jungs haben noch mit klasssichem Kids MTB-Fahrtechniktraining im Verein angefangen und waren und sind immer sehr vielseitig unterwegs (Dirt, Tour, Trial, DH, Enduro, Pumptrack). Mittlerweile sehe ich immer mehr reine Bikeparkkids. Die springen zwar die krassesten Sprünge mit top Technik, kommen aber ins Straucheln, wenn der Anlieger fehlt oder Strecke mal schlecht geshaped ist. Mann merkt einfach, dass klassiche Grundlagen der Bikebeherrschung fehlen. Von daher mein Tip: Ein Verein der nicht gravitylastig ausgelegt ist, hilft den Kids auch, wenn sie lieber nur runter fahren.
Ja das gibt es immer mehr. Wir hatten vorletztes Wochenende in Lac Blanc einen Freund von seinem Bikebuddy dabei. Der hat die Jungs über alle krassen Sprünge auf der R-Line gezogen. Auf der roten Enduro-Line ist er aber fast jedes Steinfeld oder Rockdrop gelaufen oder in Zeitlupe runtergestolpert.
Ist halt auch immer eine Frage der Möglichkeiten und ob die Eltern da mithalten können oder wollen.
Wir haben im Jura und in den Vogesen superschöne natürliche Endurostrecken von loamy bis knüppelhart. Die fahren wir von Herbst bis Frühling durchgängig. Auch die lokale Kids-Enduro-Gruppe vom TNNWS geht nicht nur die angelegten Flowtrails mit den Kindern, sondern fährt, wie gestern, im strömenden Regen glitschige Naturtrails damit die Technik passt.
 
Viele interessante Wortmeldungen.

Wir, also die Eltern, kommen eigentlich aus einer ganz anderen sportlichen Ecke, vom Bergsteigen (inkl sehr hoher Berge nicht nur in EU) in alle seinen Facetten (Klettern, auch Sport, Schitour, Berglauf/wandern, und eben früher nur als Randthema MTB in Form von Touren). Irgendwie ist mir dann das Bergsteigen inkl schwerer Wände dann doch zu riskant (einige, zu viele, meiner ehemaligen Seilpartner leben nimmer), zu mühsam (um 2 in der Früh unausgeschlafen, unausgeschixxen und hungrig losziehen) geworden, das ewige Stundentendasein hat dann auch mal sein Ende gefunden.
Nach Jahren des Sportkletterns gewann dann Biken die Oberhand, und es zog uns dann eben zum Bikebergsteigen.

Tja, und all diese Facetten des Sports macht nun auch unsere Tochter mit. Alpinschifahren ist sowieso ihres, unser "Glück" ist unser Wohnort abseits der Kaderschmieden des ÖSV, weil uns Eltern ist eine gute Ausbildung schon wichtiger als 3 gerissene Kreuzbinder bis zur Matura (Abi). So räumt sie halt alles auf Bezirksebene ab. Noch begnügt sie sich damit..
Schitouren geht sie auch gerne, bis 1500hm kein Problem, solange ich Geschichten erzähle. Schneekonsistenz ist ihr egal, für sie gibts nur 2 Schneearten: Pulver und aper.
Ihre fast größte Leidenschaft ist Wandern, was mich wundert. Beim Biken ist bergauf gaga, beim Wandern überhaupt nicht.
Daneben gibts noch Fussball einmal die Woche und Turnen.
Irgendwas wird dann mit weiterem Verlauf der Schule eingeschränkt oder gestrichen werden müssen.

Beim Biken liegt ihr Fokus eindeutig bergab. Egal ob technisch langsam (von uns BBSlern beschönigend als Techflow bezeichnet ;-) ), endurolastig, oder Flowtrails. Hauptsache runter, am besten aber doch schnell.
Bergauf ja, aber kurz und wenn, dann Trail. Wobei sie eh brav mittritt, wenn sie gezogen wird. Unlängst sind wir eine 1200hm elendslange Straße rauf, da hat sie doch 80% eigenleistung geliefert. An der Kondi liegts nicht (siehe Schitouren und wandern). Wird noch, denk ich.
Bikeklub haben wir probiert, Problem: 1. Nur Jungs, 2. zu wenig bergaborientiert, 3. Zu leistungsorientiert, 4. 30km entfernt. Hat ihr überhaupt nicht zugesagt, schade, ich fand die Leute nett.
Springen ja, geht so. Sie hebt halt ab, wenns passiert, mittlerweile bei bekannten Strecken sogar aktiv und gar nicht so kurz, was meiner Frau gar nicht gefällt ;-)
Richtige Fahrtechnik kann ich ihr auch nicht beibringen, ausser ganz langsam fahren, ewig stehen, eine Stelle blöd anschauen und dann das Hinterrad sinnlos hoch versetzen, eventuell auch das VR. Bikebergsteiger halt. Detto beim Schifahren, wir beide waren zwar lange als Schilehrer (nicht staatliche) tätig, aber meine Ausbildung stammt aus den späten 80ern. Das lernt sie eh selber bzw im Schiklub.

Einzig beim Klettern "haperts", da ist viel Angst aber schon ein gewisses Verlangen da. Da heissts halt eifach warten und den Sweet Spot zum richtig Loslegen checken. Wenn der nicht kommt, auch egal.

Prinzipiell soll sie mal alles an Sport probieren, was ihr so in den Sinn kommt. Wo sie dann "picken" bleibt, werden die Jahre zeigen. Unser Glück ist, dass meine Frau (auch) Sport studiert hat und den auch unterrichtet.

Allgemein: Vor allem in Sachen Physis sind in diesem Alter (also 6-8, 9 von mir aus auch 10) die Unterschiede gewaltig. Diese ist aber nicht der einzige Faktor, hilft aber bei längeren Abfahrten schon, denk ich. Mut/Entschlossenheit, von mir aus Ehrgeiz spielen da auch eine Rolle. Aber am wichtigsten ist der Spass an der Sache, die Begeisterung.

Unsere ist halt sehr groß, muskulös und ausdauernd. Beim Fussball lassen sie sie mit gerade 8 bei den 10Jährigen mittrainieren, nicht weil sie so gut kickt (im Gegenteil), sondern weil sie halt physisch dort dazupasst.
Bei den Schirennen kann sie halt eine ganz andere Schilänge (und auch Modell) fahren, zusammen mit dem Mehrgewicht und der Athletik/Technik bringt das viel Zeit ;-), dort gehts nach Alter. Da tun mir die "Zarterln" mit grad mal 20kg in der U8 schon etwas leid. Nächste Saison fährt sie eh die nächste AK, da sind aber bei uns auch lauter "Schmalpickte".
Ihr Style bei den Schirennen ist schräg: Völlig unspektakulär, wie bei einem Trainingslauf und dennoch zielführend. Das wilde Rumrudern und Reinhacken bringt ja nix, in der Altersklasse ist ein runder Schwung immer schön auf der Kante sowieso immer schneller.

Unser einziges Problen sind fehlende Gleichaltrige, die da mitmachen. Wir wohnen in einem Kaff, wo die Leut bestenfalls beim Dorfwirt saufen und die Kinder bei der Musi dabei sind.
 
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Gleichaltrige, gleichgeschlechtliche gleich gute Fahrerfreunde. Das wäre toll. Haben wir auch nicht. Wobei gleichgeschlechtliche wahrscheinlich erst mit steigendem Alter immer relevanter wird. Wir sind auch vom Dorf, direkt vor der Tür keine Chance. Dimb Kindertreffen gibt’s in loser Folge ne halbe Autostunde entfernt, aber immer nur Wochenends. Da sind wir meistens unterwegs. Dann gibt’s Fahrrad oder auch Mtb Gruppen, die halt im Wald rumfahren. Das finden unsere aber zu langweilig. Ist echt nicht leicht, den Kindern sinnvolle Hobbys abseits von Fußball zu vermitteln 😂
 
Unser einziges Problen sind fehlende Gleichaltrige, die da mitmachen.

Gleichaltrige, gleichgeschlechtliche gleich gute Fahrerfreunde. Das wäre toll. Haben wir auch nicht.

Das haben wir auch nicht vor der Tür. Wir haben uns aber sehr gut mit anderen Eltern deren Kids die gleichen Interessen haben und die natürlich auch selber biken vernetzt. So sind die gemeinsamen Aktivitäten zwar auf die Wochenenden oder (gemeinsamen) Ferien beschränkt, das ist aber in der Regel ausreichend. So kriegen wir auch den Spagat im Fahrkönnen/Anspruch zwischen unseren zwei Kindern (12 und 6 Jahre) hin.
 
Wobei gleichgeschlechtliche wahrscheinlich erst mit steigendem Alter immer relevanter wird.

Also meine beiden großen Töchter sind 14. Ich würde da widersprechen. Sowohl beim Biken und beim Skifahren im Park haben sie die größten Fahrtechnikentwicklungssprünge gemacht, als sie mit Jungs "abgehangen" sind. Da wird einfach wilder gefahren. Und oft geht es ja nur darum, sich zu trauen, was zu machen. Wenn alle vor dir den Drop runterspringen, dann macht man das selber auch leichter. Sehe das ja auch bei der Entwicklung von der Kleinen. Die springt den Großen einfach hinterher, ohne groß zu Überlegen.
 
Sowohl beim Biken und beim Skifahren im Park haben sie die größten Fahrtechnikentwicklungssprünge gemacht, als sie mit Jungs "abgehangen" sind. Da wird einfach wilder gefahren.
Glaube ich sofort.
Aber es ging dabei um Motivation. Da kommt es stark auf's Kind an, ob Mädels gerne in Jungsgruppen mitfahren oder mehr Bock haben, wenn sie mit anderen Mädels unterwegs sind.
 
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