Der Gravelreifen-Thread

Ich frage mich wie denn die Erfahrungswerte hier überhaupt sind.

Ich fahre aktuell WAM 45-622, 44-622, 38-622, 2,1“ und 2,2“ in 650B.

Ich bin auch WAM 52-700c gefahren. Mir persönlich hat das nichts gebraucht im vergleich zu 2,1“ 650B.

Und die ganzen diskutierten Eigenschaften werden doch überwiegend über Geometrie des Rahmens und eben Reifendruck sowie Reifenkonstruktion (Karkasse usw.) beeinflusst.

Aber ich merke gerade, dass ich das Thema aufgebe. Ich freu mich 2,2“ ohne ToeOvrrlap zu fahren, dabei das tretlager auf ähnlichen Niveau wie bei 40-622 zu haben und ein reaktives Rad fahren zu dürfen.

Viel Glück mit 32“….
 
Ich frage mich wie denn die Erfahrungswerte hier überhaupt sind.

Ich fahre aktuell WAM 45-622, 44-622, 38-622, 2,1“ und 2,2“ in 650B.

Ich bin auch WAM 52-700c gefahren. Mir persönlich hat das nichts gebraucht im vergleich zu 2,1“ 650B.

Und die ganzen diskutierten Eigenschaften werden doch überwiegend über Geometrie des Rahmens und eben Reifendruck sowie Reifenkonstruktion (Karkasse usw.) beeinflusst.

Aber ich merke gerade, dass ich das Thema aufgebe. Ich freu mich 2,2“ ohne ToeOvrrlap zu fahren, dabei das tretlager auf ähnlichen Niveau wie bei 40-622 zu haben und ein reaktives Rad fahren zu dürfen.

Viel Glück mit 32“….

Wer redet denn von 32"als alleiniger künftiger Laufradgröße? Ich werde mein 28" bzw 29"-Gravel-Rad (mit entsprechender Reifenbreite) weiterhin fahren.

Nichtsdestotrotz sehe ich 32" neutral und werde es sicherlich irgendwann mal ausprobieren. Steht ja jedem frei. Niemand wird zu irgendeiner Laufradgröße gezwungen. Gibt auch noch genügend Leute, die 26"-Mountainbikes fahren.
 
Die meisten Leute fahren gar keine Gravelrennen. ;) Und sowas wie Unbound erst recht nicht.

Aber dass im Radsport viele meinen, die Trends der Profis kopieren zu müssen, obwohl sie deren Bedarfe nicht haben, wird sich vermutlich nie ändern.

Klar, wenn ich in einer eng fahrenden Gruppe mit 35er Schritt über uneinsehbares Terrain pflüge, ergibt 2,3" x 29 am Gravelrad Sinn um besser mit unerwarteten Hindernisse zurechtzukommen. Wenn ich den Thread hier überfliege ist hier das häufigste Szenario Touren mit Asphaltanteil von mindestens 40% um die Schotterabschnitte miteinander zu verbinden oder halt erst hinzukommen. Der Caracal hat ja nicht umsonst soviele Fans hier, während andere direkt auf 40mm Rennradslicks wechseln.
 
Wie zufrieden bist du mit dem Rollwiderstand der 40mm Michelin Pro 5? Hab jetzt auch welche auf den Gravel-Laufrädern montiert. Echte 42.5/43mm auf 25mm Maulweite hookless mit „Rennrad“ Luftdruck.

Ich muss gestehen, dass sich die 35mm Pro 5 schon leichter beschleunigen lassen aber wenn die 40er mal rollen..
Das sind schon richtig dicke Slicks! Muss man wollen, so super agil fährt sich das nicht mehr.
Positiv sind die Reserven auf schlechtem Asphalt und davon haben wir genug.

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Hey!
die 40er slicks sind sicher etwas träge.
Man muss es aber auch im Kontext sehen. Mein Nuroad mit langem Radstand und 440er Kettenstreben wird auch mit 28er Reifen nicht zum dynamischen Asphalt Racer.

Ich hätte auch gerne mehr Dynamik, würde aber nicht auf Komfort verzichten wollen. Das Rad wird eher zum Langstrecken- Bomber für stundenlanges Fahren auf Egal-welchem Asphalt.
Man fährt auch nicht stehend über kleinere Absätze oder Unebenheiten sondern walzt einfach sitzend drüber. 🤓

Ich habe aber keinen Vergleich zu 35er Reifen und bin auch unsicher, ob das optisch noch halbwegs aussieht.
 
Überstandshöhe, Toe-Overlap, Gewicht ?
das Open Wide hat deshalb einen höheren BB Drop, mein LRS wiegt 1300g, 29" MTB Reifen haben Gewichte von 600-700g was völlig in Ordnung ist wenn man schaut wo die 40-44er Gravelreifen mittlerweile angekommen sind. Moderne Geometrien sind im Reach stetig gewachsen, Kurbeln werden permanent kürzer, beides verhindert Toe-Overlap.
 
Die meisten Leute fahren gar keine Gravelrennen. ;) Und sowas wie Unbound erst recht nicht.

Aber dass im Radsport viele meinen, die Trends der Profis kopieren zu müssen, obwohl sie deren Bedarfe nicht haben, wird sich vermutlich nie ändern.

Klar, wenn ich in einer eng fahrenden Gruppe mit 35er Schritt über uneinsehbares Terrain pflüge, ergibt 2,3" x 29 am Gravelrad Sinn um besser mit unerwarteten Hindernisse zurechtzukommen. Wenn ich den Thread hier überfliege ist hier das häufigste Szenario Touren mit Asphaltanteil von mindestens 40% um die Schotterabschnitte miteinander zu verbinden oder halt erst hinzukommen. Der Caracal hat ja nicht umsonst soviele Fans hier, während andere direkt auf 40mm Rennradslicks wechseln.

Vollkommen richtig. Die Entwicklung der Räder erfolgt aber nicht in Abstimmung mit der breiten Masse der Hobbyathleten, sondern gemeinsam mit den Profis, die das Zeug bei entsprechenden Rennen fahren. Sieht man ja an der allg. Entwicklung der Gravelräder, die in den letzten Jahren zu beobachten ist.
 
Vollkommen richtig. Die Entwicklung der Räder erfolgt aber nicht in Abstimmung mit der breiten Masse der Hobbyathleten, sondern gemeinsam mit den Profis, die das Zeug bei entsprechenden Rennen fahren. Sieht man ja an der allg. Entwicklung der Gravelräder, die in den letzten Jahren zu beobachten ist.
und trotzdem kommt dabei wa s raus, was uns allen taugt. Die ersten Gravelbikes waren doch nu Kopien der damaligen Rennradgeo mit 40mm mehr Reifenbreite.

Jetzt gibt´s laufruhigere Bikes, komfortablere und breite Reifen, meht Stack für sichere Abfahrten, Dropbars mit weniger reach und Drop und etliche Optionen welche uns das Bikepacking erleichtern.
 
Cinturatos sind traditionell langsam. 17% weniger ist immer noch langsam. Zumindest nicht schnell genug, um gegen die Platzhirsche anzustinken.
 
Oh, da ist ja ne ziemliche Diskussion losgegangen!

Ich frage mich wie denn die Erfahrungswerte hier überhaupt sind.

Ich fahre aktuell WAM 45-622, 44-622, 38-622, 2,1“ und 2,2“ in 650B.

Ich bin auch WAM 52-700c gefahren. Mir persönlich hat das nichts gebraucht im vergleich zu 2,1“ 650B.

Und die ganzen diskutierten Eigenschaften werden doch überwiegend über Geometrie des Rahmens und eben Reifendruck sowie Reifenkonstruktion (Karkasse usw.) beeinflusst.

Aber ich merke gerade, dass ich das Thema aufgebe. Ich freu mich 2,2“ ohne ToeOvrrlap zu fahren, dabei das tretlager auf ähnlichen Niveau wie bei 40-622 zu haben und ein reaktives Rad fahren zu dürfen.

Viel Glück mit 32“….
Sag ich dir! 27,5" mit RaRa ist mega geil und der Wegfall solcher reifen zum Weinen. Mein 28" Thundero ist natürlich schon sehr kompetent aber kommt im Wald auch an die Grenzen (das wollte ich auch so).

Die Sache (aus meiner Sicht) ist einfach - kaum hat man die Abverkäufe der offensichtlichen Überproduktion nach Corona, jagt man die nächste Sau durchs Dorf.
Aber nicht nur ist bei ner dicken 27,5er Schlappe ein "normaler" Gravelrahmen zu erhalten, der Radumfang ist ja gleich einem etwas dünneren 28" Reifen. Diese Verhältnismäßigkeit mit 29" "Monstrositäten" oder gleich 32" aufzubrechen... schön, geht bei größeren Leuten ohne Probleme. Ich kann wegen des Toe Overlap bei manchen Rahmen schon nicht empfehlen, ohne Clickies zu fahren!

Deswegen ist es doch alles recht frustrierend.
OK, mehr Reach, Gabelvorlauf/Front Center, vielleicht bissl bb drop. Das hat sich noch entwickelt.
Alles was danach kommt sind Spielereien mit minimalem Einfluss 😜
Und wieso sollte man sein Gravel nicht ganz fröhlich durch die Kurven werfen können? Welche DH-Abfarten muss/will man damit bestehen?
 
Das Rad wird eher zum Langstrecken- Bomber für stundenlanges Fahren auf Egal-welchem Asphalt.
Man fährt auch nicht stehend über kleinere Absätze oder Unebenheiten sondern walzt einfach sitzend drüber. 🤓
Genau so 👍🏻. Die 35er Michelin waren mir auf schlechtem Asphalt nicht bequem genug, finde den 40er irgendwie harmonischer. Ab nächster Woche wird wieder zur Arbeit gependelt.

Habe jetzt einen Laufradsatz mit 21mm MW + 30mm Schwalbe Pro One TLE und einen mit 25mm MW + Michelin Pro 5 40mm. Das befriedigt meine Rennrad-Gelüste zu 100%. 🤣

Rennrad-Slicks Offroad auf der Waldautobahn kann man zwar relativ problemlos fahren, sicher und gut fühlt sich für mich aber nicht an.
Also definitiv kein Gravel-Allrounder…
 
Ja eben, aber halt aus Gründen, die bei einem starren Hinterbau nichtig sind.
Achso...bei mir wars wegen Bikepacking. Ultimo bin ich zwar beim Switch Rack gelandet, das hat mehr Spielraum, beim vorherigen System hätte ich einen zu schmalen 28er fahren müssen, das hätte keinen Sinn für mich ergeben.
Vorne 650B wegen Toe Overlap.
 
Dann guck dir mal die Kurse der bekannten Gravelrennen an. Zudem sehe ich es auch hier bei mir bei den "group rides". Viele Leute fahren da hauptsächlich einen Mix aus Forstautobahn und Straße" in sehr hohem Tempo.
Das nennt man Allroad.

Edit

Ich wüsste auch nicht, warum man ein so vielseitiges (Gravel)Rad auf einmal im Nutzung einschränken sollte.


Auslegung auf:

45-50 mm/622 plus 27,5/2,25 Zoll finde ich geradezu ideal für die eierlegende Wollmichsau.
 
Zuletzt bearbeitet:
das Open Wide hat deshalb einen höheren BB Drop, mein LRS wiegt 1300g, 29" MTB Reifen haben Gewichte von 600-700g was völlig in Ordnung ist wenn man schaut wo die 40-44er Gravelreifen mittlerweile angekommen sind. Moderne Geometrien sind im Reach stetig gewachsen, Kurbeln werden permanent kürzer, beides verhindert Toe-Overlap.
Dann ist es wieder ein Rad für ausschließlich fette Reifen. Mit leichtfüßigeren Reifen geringerer Höhe kommt man dem Untergrund sehr nah, Grüße ans Pedal und den Kurbelarm.

Mit kurzen Kurbeln kann ich an einem Geländerad nichts anfangen, trotz großer Trittfrequenzbandbreite. Da möchte ich auch Hebel zum Drücken haben.
Nicht immer ist man im richtigen Gang, teils fehlt er ganz.
 
Bin die neuem Pirelli RH und RM in 700x45 gefahren. Der RM baut auf meiner Felgen 25IW 47mm und der RH 46mm. Für mein Empfinden in den ersten 45km habe ich hier keine Verbesserung zu den Gravelking X1 entdecken können. Jetzt hoffe ich das die neuen HUTCHINSON Touareg Race da was rausholen. Sonst ist für mich der Gravelking X1 der beste Allrounder für das ganze Jahr.
 
Rennrad-Slicks Offroad auf der Waldautobahn kann man zwar relativ problemlos fahren, sicher und gut fühlt sich für mich aber nicht an.
60km 1.200HM offroadige Gravel Club-Tour mit jede Menge Wald, Matsch und Trails überlebt. Der 40mm Michelin Pro 5 TLR scheint robust zu sein für einen schnellen Reifen. Komplett ohne Profil für mich ziemlich gruselig zu fahren aber dank dem guten Nassgrip kommt man langsam halbwegs sicher durch den Wald.

Ich kombiniere den Slick hinten morgen mit einem 40er Caracal Race vorne.

Bin die neuem Pirelli RH und RM in 700x45 gefahren.
Eine Kollegin (60kg) hat den Pirelli RH 45mm gestern nach 1 Woche entsorgt. 5 Platten in 7 Tagen, 4 mit Schlauch und den letzten finalen Durchstich mit tubeless durfte ich flicken. Hat aber nur bis ins Ziel gehalten.
 

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