China-Teile - Laber-Thread

Hier noch etwas zur XG4, einem 4 Kolben FM-Sattel von Zrace:
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Ich fahre als Arbeitstier ein 696, auch auf Radreisen. Privat bin ich ziemlich breit, daher auch schwer (ca. 85 kg.) Die GRX-Bremsen (600/400) kommen also schnell an ihre Grenzen, 180er Scheiben lässt die Gabel nicht zu. Beholfen habe ich mir bisher mit den Shimano MT420 (PM). Kolbenfläche ist 806 mm² (15 mm und 17 mm), daher nicht viel mehr als die der GRX mit 760 mm² (22 mm). Allerdings hat mich der Adapter gestört, der den Bremssattel sehr weit von der Gabel weggetragen hat. Allerdings gab es den damals für 2,95 € bei Rose und die MT420 inkl. Hebel bei Hibike für 23 €. Außerdem habe ich hinten nichts umgebaut, da der Adapter nicht in den Rahmen gepasst hat (Vermutung).
Bei Aliexpress gab es mit dem Sommerrabatt das Set XG4 für 40 €. Inklusive 2x 1800 mm Leitung, Adapter vorne und hinten, Schrauben und Anschlussteile. Also bestellt.

Zur XG4: ist eine Kopie bzw. wurde von der Hope RX4 inspiriert. Ein Klon ist es nicht, die Hope bringt von Haus aus +20 mm ohne Adapter mit. Ansonsten gibt es keine 4 Kolben Bremse für FM von anderen Herstellern. Magura und Formula haben noch 2 Kolben für FM, aber nichts mit 4 Kolben.
Die XG4 hat 4 16 mm Kolben, also 806 mm² Kolbenfläche. Die Kolben sind aus weißem Kunststoff. Ob man damit Ceramic-Kolben nachahmen will: keine Ahnung. Die Verarbeitung bzw. Oberfläche ist gut, Frässpuren sind sichtbar. Aber das ist hier im Forum ja eher ein Vorteil. Der innere Bereich um die Kolben wiederum sieht sehr grob aus. Aber wie beim Rost am Unterboden vom AMG sieht das niemand.

Zur Entlüftung: wie bei Magura und Formula gibt es keinen Verschluss. Das finde ich nicht gut. Wenn man es ohne Sauerei machen will, muss man am Ende das Rad von einem Unterstützer halten lassen, so dass der Port der höchste Punkt ist um den Vorgang abzuschließen. Es gibt zwei Anschlussmöglichkeiten. Das System ist als Sackgasse aufgebaut, der obere Port hat keine direkte Verbindung zum Leitungsanschluss. Wenn man das nicht selbst reverse-engineered, kann man das nicht wissen: es ist keine Anleitung dabei. Ansonsten war der Prozess nicht schwierige als bei Formula oder Magura.

Zum Einstellen: Lüftspalt praktisch nicht vorhanden. Wenn man also verzogene Scheiben hat, schlechte FM-Aufnahmen, wenig Geduld und kein Fingerspitzengefühl wird das eine Geduldsprobe. Hat man alles geschafft, wird man aber mit einem extrem kurzen Leerweg belohnt.

Zum Gewicht: 10 g leichter als die GRX.

Zum Einbremsen: natürlich ist das ein komplexer Vorgang, bei dem die Beläge und Scheiben auch eine Rolle spielen. In meinem Fall hat der Vorgang mit den mitgelieferten Belägen und leicht gebrauchten aber gereinigten Monolitic-Bremscheiben keine 20 km gedauert.

Zur Bremsleistung: wesentlich besser als mit den 2 Kolben GRX-Sätteln. Es ist einfach viel mehr Leistung da. Wechsel von MT200 auf MT5 würde als Vergleich passen.

Zum Design: ist natürlich subjektiv, aber die machen schon etwas her. Im Vergleich zu den GRX-Sätteln sind das Welten. Wer extravagant ist, kann auch z. B. lila und grün kombinieren und für komplettes Entsetzen an der Eisdiele sorgen.

Fazit: für 40 € ein sog. No-Brainer. Ob ich sie für 80 € kaufen würde muss natürlich die Zeit zeigen. Also ob sie in 2 Jahren noch dicht sind z. B.
Na wenigstens einer der so ähnlich viel Gewicht auf die Waage bringt wie ich. Wobei, ist das am Schluss nicht dann einfach zu viel Bremspower für die schmalen Reifen?
 
Ich hab die Bremssättel auch und habe auch bisschen mehr Gewicht drauf. Man kann den Reifen theoretisch schon auch bei höheren Geschwindigkeiten zum blockieren bringen, aber man hat damit nach meinem Gefühl sogar mehr Modulation wie mit den originalen GRX Bremssätteln.
 
Ich habe letztens diesen Motsuv Kettenblatt für meine SLX-Kurbel gekauft und bin damit super zufrieden. Nun würde ich gerne meine 170mm SLX Kurbel auf eine kürzere umrüsten und suche eine Kurbel, die eine Shimano Direct Mount Aufnahme hat, damit ich das Kettenblatt weiter benutzen kann und 160mm oder 165mm lange Arme hat und möglichst silber ist. Hat jmd. einen Tipp?
 
Für die XG4 gibt es hier günstige Beläge. Günstiger als bei Aliexpress.
https://www.bike24.de/p11027962.html
Die Breite passt mit 37 mm, die sind nur etwas schmaler. Da die originalen ohnehin überbreit sind, sollte das gut passen. Getestet habe ich sie noch nicht, also ohne Gewähr.
Am besten mit Bild zum Artikel. Diese beschissene Sicherheitsüberprüfung funktioniert einfach mal wieder überhaupt nicht.
Wobei mit 4,99€ Versandkosten das dann doch recht teuer wird.
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Bike 24 1 Paar fast 10€. 4 Paar bei den Chinesen 11€.
Wenn du aber schreibst nur etwas schmaler, wie breit sind die verbauten denn und passen dann vllt. sogar Saint bremsbeläge? Dann wäre nämlich Gravel und MTB selbe Beläge und das wäre mal richtig geil 😍
 
Zuletzt bearbeitet:
Bildschirmfoto Bremsbeläge.png


Konkret sieht das so aus. Die 465 waren dabei, die 247 entsprechen den von mir verlinkten von Acid. Die Breite ist mit 37 mm identisch, die Höhe leicht unterschiedlich. Beläge für die Saint passen nicht, die sind 39,5 mm breit und damit zu breit.
 
Hallo zusammen,
Dies soll keine Produktbeschwerde sein, sondern eher eine Warnung und ein Versuch zur Aufklärung.

Ich hatte bei meinem MTB jetzt ungefähr ein Jahr lang einen China Ersatz-TPU-Schlauch von RideNow umgenutzt und unmontiert im Rahmen-Staufach in der dafür vorgesehenen Tasche (Pivot Bike) gelagert.

Als ich ihn nun zwecks Kontrolle hervorgeholt habe, bin ich ziemlich erschrocken. Der Schlauch hat sich quasi aufgelöst. Überall lagen kleine PU-Teile herum.

Hat jemand schon etwas Ähnliches beobachtet? Kennt jemand die Ursache? Mäuse hab ich keine im Rahmen! Kann sich im Staufach so viel Hitze bilden, dass das PU Schaden nimmt?
 

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Kosten die Originale eigentlich mehr als die Lewis?

Witzig, die haben ja auch eine 5DEV-Kurbel Kopie im Angebot.
Tun sie. Das Original liegt bei ~240€.

Was ich auf den Fotos nicht gut erkennen kann:

Wie tief ist der Mitllere Pin abgesenkt? Wenn er sehr weit abgesenkt ist, sind sie interessant. Sonst sind sie nur tiefer als andere Pedale.
 
Hallo zusammen,
Dies soll keine Produktbeschwerde sein, sondern eher eine Warnung und ein Versuch zur Aufklärung.

Ich hatte bei meinem MTB jetzt ungefähr ein Jahr lang einen China Ersatz-TPU-Schlauch von RideNow umgenutzt und unmontiert im Rahmen-Staufach in der dafür vorgesehenen Tasche (Pivot Bike) gelagert.

Als ich ihn nun zwecks Kontrolle hervorgeholt habe, bin ich ziemlich erschrocken. Der Schlauch hat sich quasi aufgelöst. Überall lagen kleine PU-Teile herum.

Hat jemand schon etwas Ähnliches beobachtet? Kennt jemand die Ursache? Mäuse hab ich keine im Rahmen! Kann sich im Staufach so viel Hitze bilden, dass das PU Schaden nimmt?
Ich hab noch ein Foto gemacht, wo ich den Schlauch nun zum ersten mal ausgerollt habe. Vorher wanderte er aus der Verpackung direkt ins Rahmenfach. Angegriffen ist offensichtlich nur die äusserste Schicht. Arbeitet das dermassen im Staufach und in dieser Rahmentasche?
 

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Tun sie. Das Original liegt bei ~240€.

Was ich auf den Fotos nicht gut erkennen kann:

Wie tief ist der Mitllere Pin abgesenkt? Wenn er sehr weit abgesenkt ist, sind sie interessant. Sonst sind sie nur tiefer als andere Pedale.
Hier die Pedale im Video:
Die höhe des mittleren Pins ist aber doch egal da das wohl Zylinderkopfschrauben sind. Willst du ihn kürzer haben, einfach kürzere Länge verbauen.
 
Ich hab noch ein Foto gemacht, wo ich den Schlauch nun zum ersten mal ausgerollt habe. Vorher wanderte er aus der Verpackung direkt ins Rahmenfach. Angegriffen ist offensichtlich nur die äusserste Schicht. Arbeitet das dermassen im Staufach und in dieser Rahmentasche?
Der sieht aber doch etwas versprödet aus. Fühlt der sich normal an?

Meine Aliexpress-TPU Schläuche (nicht Ridenow) waren bisher immer noch in Ordnung, April 25 gekauft.
 
Nein, total spröde und brüchig...
Dann liegts vermutlich nicht hauptsächlich am "arbeiten" in der Tasche.
Aber die Tasche schaut auch etwas gammelig aus oder ist das das Design?

Die KI sagt zum Thema Versprödung von TPU Schläuchen u. A.:

3. Hydrolyse (Dauerfeuchtigkeit bei falschem TPU-Typ)
Wie eingangs erwähnt, reagieren billige oder minderwertige Polyester-basierte TPU-Mischungen auf langfristige Feuchtigkeit. Wenn der Schlauch über Monate in einer nassen Satteltasche liegt oder Feuchtigkeit im Reifen eingeschlossen ist, spaltet das Wasser die Ester-Verbindungen des Kunststoffs auf. Das Material verliert seine Weichmacher-Eigenschaften und zerbröselt regelrecht. (Hinweis: Markenhersteller verwenden hydrolyseresistentes Polyether-TPU, um dies zu verhindern).
 
Dann liegts vermutlich nicht hauptsächlich am "arbeiten" in der Tasche.
Aber die Tasche schaut auch etwas gammelig aus oder ist das das Design?

Die KI sagt zum Thema Versprödung von TPU Schläuchen u. A.:

3. Hydrolyse (Dauerfeuchtigkeit bei falschem TPU-Typ)
Wie eingangs erwähnt, reagieren billige oder minderwertige Polyester-basierte TPU-Mischungen auf langfristige Feuchtigkeit. Wenn der Schlauch über Monate in einer nassen Satteltasche liegt oder Feuchtigkeit im Reifen eingeschlossen ist, spaltet das Wasser die Ester-Verbindungen des Kunststoffs auf. Das Material verliert seine Weichmacher-Eigenschaften und zerbröselt regelrecht. (Hinweis: Markenhersteller verwenden hydrolyseresistentes Polyether-TPU, um dies zu verhindern).
Das klingt dann aber eher als Fehler vom Hersteller. Denn ein Radl ist schließlich gerade zwischen Mantel und Felge nicht 100% dicht. Wenn da also Feuchtigkeit rein kommt die dann den Schlauch zerstört ist das ja ein grundsätzlicher Fehler des Herstellers.
 
Dann liegts vermutlich nicht hauptsächlich am "arbeiten" in der Tasche.
Aber die Tasche schaut auch etwas gammelig aus oder ist das das Design?

Die KI sagt zum Thema Versprödung von TPU Schläuchen u. A.:

3. Hydrolyse (Dauerfeuchtigkeit bei falschem TPU-Typ)
Wie eingangs erwähnt, reagieren billige oder minderwertige Polyester-basierte TPU-Mischungen auf langfristige Feuchtigkeit. Wenn der Schlauch über Monate in einer nassen Satteltasche liegt oder Feuchtigkeit im Reifen eingeschlossen ist, spaltet das Wasser die Ester-Verbindungen des Kunststoffs auf. Das Material verliert seine Weichmacher-Eigenschaften und zerbröselt regelrecht. (Hinweis: Markenhersteller verwenden hydrolyseresistentes Polyether-TPU, um dies zu verhindern).
Die Tasche sieht auf dem Bild schlimmer aus, als sie wirklich ist. Aber sie könnte tatsächlich länger feucht gewesen sein. Das kann ich nicht ausschliessen. Im Wasser gelegen ist die Tasche nicht, denn sie war im oberen Teil des Unterrohrs.
Das mit der Hydrolyse könnt schon hinkommen. Ich werde den neuen Schlauch sicherlich anders verpacken in Zukunft, damit er besser geschützt ist.
 
Wie sind hier eigentlich die Erfahrungen mit TPU Schläuche flicken? Hab einen mit zwei Löchern geflickt aber so richtig dicht ist das nicht. Wenn ich Glück habe wird er im Reifen vllt. dicht da der Druck zwischen Mantel und Schlauch den Flicken ordentlich ran drückt, muss ich aber erst mal testen. Im Wasserbad hat nix geblubbert.
 
Hier die Pedale im Video:
Die höhe des mittleren Pins ist aber doch egal da das wohl Zylinderkopfschrauben sind. Willst du ihn kürzer haben, einfach kürzere Länge verbauen.
Entschuldige, ich war unpräzise. Ich meine die Kontaktfläche des Pedals im Bereich des Pins in der Mitte.

Die Outlier haben ja den Vorteil, dass man durch die nicht vorhandene Mitte des Pedals weiter einsinkt und mehr Druck auf die äußeren Pins bringt. Dadurch wird mehr Grip generiert. Zusätzlich zum tieferen Schwerpunkt.
Wenn Lewis jetzt den Mittelteil zu hoch macht, verschwindet dieser Vorteil.
Das Lewis Pedal hat aber den Vorteil, das man auch bei haarigen Situationen nicht im Pedal hängen bleibt, wegen dem großen Loch.
Wenn sie beides Kombiniert hätten, wäre das Pedal sehr interessant.
 
Das klingt dann aber eher als Fehler vom Hersteller. Denn ein Radl ist schließlich gerade zwischen Mantel und Felge nicht 100% dicht. Wenn da also Feuchtigkeit rein kommt die dann den Schlauch zerstört ist das ja ein grundsätzlicher Fehler des Herstellers.
Am Rennrad fahre ich aber die genau gleichen RideNow Schläuche seit etwa drei Jahren. Da hatte ich gerade am Sonntag einen Platten am TPU-Schlauch. War nur ein kleines Loch, welches ich sogar mit Flick repariert habe. Da sieht der Schlauch noch top aus.

Mit TPU-Flicken hab ich gespaltene Erfahrungen. Manchmal sind sie dicht, manchmal nur zu Beginn, dann nicht mehr...
 
Entschuldige, ich war unpräzise. Ich meine die Kontaktfläche des Pedals im Bereich des Pins in der Mitte.

Die Outlier haben ja den Vorteil, dass man durch die nicht vorhandene Mitte des Pedals weiter einsinkt und mehr Druck auf die äußeren Pins bringt. Dadurch wird mehr Grip generiert. Zusätzlich zum tieferen Schwerpunkt.
Wenn Lewis jetzt den Mittelteil zu hoch macht, verschwindet dieser Vorteil.
Das Lewis Pedal hat aber den Vorteil, das man auch bei haarigen Situationen nicht im Pedal hängen bleibt, wegen dem großen Loch.
Wenn sie beides Kombiniert hätten, wäre das Pedal sehr interessant.
So wie das aussieht würde ich behaupten ist der Pedelkörper eine Ebene. Also nix mit höher oder tiefer in der Mitte. Zumal du das was du beschreibst ja auch mit unterschiedlich langen Pins hin bekommen solltest. Da wäre es schon ein riesen Vorteil wenn Lewis da DIN Zylinderkopfschrauben verwendet statt irgend einen eigenen Mist mit kleinerem Kopfdurchmesser.
 
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