DIMB IG München und Umland

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Hallo

Wir waren am vergangenen Samstag im Bereich der Römerschanzen unterwegs. Aus Richtung Mühlenweg kommend haben wir an der Weggabelung (48°01'06.8"N 11°30'03.2"E) das Hinweis-bzw. Verbotsschild des DIMB gesehen und sind allerdings an der Stelle etwas ratlos wieder umgedreht. Zum einen war für uns nicht eindeutig ersichtlich um welchen der beiden Wege es dabei geht oder ob gar beide damit gemeint sind.
Zum anderen ist auf dem Schild die Rede von "alternativen, ausgewiesenen Trails" oberhalb der gesperrten Trails. Wir sind den (vom Mühlenweg aus) direkt oberhalb der bewussten Abzweigung Richtung Gasthof zur Mühle führenden Forstweg weitergefahren und haben dabei mehrfach "wilde" Abzweigungen zur Isar hinunter passiert, jedoch kein wie auch immer geartetes Schild entdecken können, das uns eindeutig gezeigt hätte, das dieser jetzt abzweigende Trail auch ein offiziell abgesegneter Trail ist! Daher meine Frage:
Gibt es irgendwo eine Streckenkarte o.ä. (GPX-Track's), die mir eindeutig anzeigen, wo im Bereich der Isar ein befahren offiziell erlaubt ist?
 
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Ist es jetzt so weit, dass die DIMB schon Wege sperrt?
Nein. Gesperrt wurde es von einem offiziellem Verkehrsschild. Aber darunter wurde u.a. vom DIMB erklärt warum. Die Thematik an der Isar ist mir bekannt, jedoch tut man sich grad nicht leicht die "ausgewiesenen" Trails zu finden...
2020-08-03 (3).png
 
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Das ist irgendwie hinfällig.
das wurde vor einigen Jahren aufgestellt damit der weg unten geschützt wird. War grundlegend auch ok.
seit unten die harvester unterwegs waren und der weg jetzt 4 mal so breit ist... naja..
die holzbrücken verfallen unterdessen aber sehr stark und es stehen schrauben raus.
obenrum ist halt ein extremes Schlammloch und es liegen glaub ich immer noch bäume quer.

denke die schilder gehören eigentlich abgenommen.
 
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Wenn du sagst "vor ein paar Jahren", dann klingt das für mich nach 5-7 Jahre her...
Die Runde mit DIMB und Stadt war doch aber erst letztes bzw. 2018, oder irre ich mich da jetzt...
Für mich ist es jedenfalls entscheidend zu wissen, wo ich fahren darf und nicht wo ich nicht fahren darf. Zumindest, ohne in Konflikt mit den Stadtoberen oder sonstigen offiziellen zu kommen...
Die Forstautobahn ist schon klar, aber sollte es nicht auch offiziell freigegebene Strecken geben?

Schlimm ist vor allem aber auch, daß es einen Trailguide des Delius Klasing Verlag gibt, der exakt diese zu schützenden Wege beinhaltet. Und war Bestandteil einer Sammlung mit Roadbook, Guidebuch und GPS - Daten...
War bis letztes Jahr z. Bsp. im Globetrotter im Abverkauf...
 
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Das gezeigte Schild ist tatsächlich sehr alt.

Es gab weitere Gespräche seit ca 2016

Das Projekt ist seit 2018 abgeschlossen und wartet seit auf die Umsetzung.

Leider blockieren die kommunalen Grundeigentümer bislang die Ausweisung
 
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Okay...

Es geht wie immer ums liebe Geld. Und angesichts der Neuverschuldungen der Gemeinden aufgrund der Coronasituation wird sicherlich sobald nicht damit zu rechnen sein, das es in der Sache vorwärts geht.
Aber könnte man das festgelegte Wegenetz nicht schon mal irgendwie öffentlich machen? Damit diejenigen, die sich hier entsprechend verhalten wollen, sich schon mal daran orientieren können und die anderen Wege meiden?
 
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Es geht weniger um das Geld, als dass den Gemeinden erzählt wurde, sie würden ein höheres Haftungsrisiko haben, wenn ein Weg mit einem MTB Schild beschildert wird. Das nehmen sie jetzt zum Vorwand, sich gegen eine Beschilderung auszusprechen.
Dass es bereits unzählige beschilderte MTB Wegenetze gibt, die nach der Meinung der Experten für den Betreiber auch keine anderes Haftungsrisiko haben, als wenn sie unbeschildert wären, wird dabei ignoriert.
Siehe Punkt 2.2.
 
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Es geht weniger um das Geld, als dass den Gemeinden erzählt wurde, sie würden ein höheres Haftungsrisiko haben, wenn ein Weg mit einem MTB Schild beschildert wird. Das nehmen sie jetzt zum Vorwand, sich gegen eine Beschilderung auszusprechen. Dass es bereits unzählige beschilderte MTB Wegenetze gibt, die nach der Meinung der Experten für den Betreiber auch keine anderes Haftungsrisiko haben, als wenn sie unbeschildert wären, wird dabei ignoriert.
Siehe Punkt 2.2.


OMG!
Die Beschilderung mit MTB-Streckenschildern nix anderes, als was der DAV seit Jahrzehnten im Alpenraum macht. Reine Orientierung. Und oft war der rote Punkt am Baum oder Fels das einzige, was einem gesagt hat: Da geht's lang.. Da war von einem Weg im Sinne einer Forstautobahn schon lange keine Rede mehr!

Und wenn ich als Wanderer mir den Knöchel breche, weil ich die letzte Wurzel oder den letzten Stein nicht wahrgenommen hab ist doch im Grundsatz das gleiche wie beim MTB`ler??!

" Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr. Dies gilt insbesondere für waldtypische Gefahren."

Mehr als das braucht es doch nicht? Wenn ich in den Wald geh, muss ich halt damit rechnen, das mir ein Eichhörnchen nen Tannenzapfen um die Ohren schmeisst, ein Specht aufm Kopp schei...t, mir ein Zweig urplötzlich im Gesicht hängt und die Brombeerhecke sich meine Klamotten krallen mag... Deswegen geh ich doch in den Wald, oder?

Nur vom nächstbesten Jäger übern Haufen geschossen werden möchte ich nicht, daher sind die Biker und Wanderklamotten in den letzten Jahren ja auch immer so schön bunt und farbenfroh.

Alle anderen können sich Airbags um den Körper schnallen und als Michelinmänchen im Bällebad Spaß haben!

EDIT: Ausserdem: Was hindert die Gemeinden bei der Beschilderung der MTB-Strecken nicht gleich auch ein Schild mit aufzuhängen, das auf Verweis des Bundeswaldgesetz und ähnlicher Landesgesetzte die Haftung eindeutig ausschließt? In den öffentlichen Parkanlagen hängen schließlich auch an jeder Ecke die Regeln...
 
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falkochef

IBC DIMB Racing Team
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Weitere Sperr-Fantasien in Hausham und Expertenmeinung zum Thema, was noch fahrbar ist:
 
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Petition schön und gut, die Einwände vorher hat nach Angaben auch keinen interessiert, vermutlich wegen der größeren Lobby auf Bergbauern- und Försterseite - ist da deutlich Politikerinfiltrierter.
Normenkontrollverfahren, wenn einer ne Strafe deswegen bekommt, aufgrund Ungleichbehandlung, da auch Wanderer Wanderwege beanspruchen und erodieren, Defacto Verbot des Mtb Sports oder weiteren Punkten...einzige Hoffnung und jemand, der das durchfechtet. Macht das die Dimb vertretungsweise für ein Mitglied?
 
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Macht das die Dimb vertretungsweise für ein Mitglied?
Klagen kann immer nur ein Betroffener. Es gibt in diesen Fällen kein Verbandsklagerecht. Die DIMB hat bei den Urteilen in Ottobeuren und Aichach den Mountainbiker weitgehend unterstützt. Beide Urteile haben enorm viel geholfen, dass die Verwaltungsvorschrift nicht noch restriktiver ausgefallen ist.
Wenn sich wieder ein erfolgsversprechender Fall ergibt, dann wird die DIMB auch da ihre Mitglieder unterstützen. Aber das muss man natürlich im Einzelfall besprechen welche Erfolgsaussichten bestehen.
 
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Liebe alle,
mit der neuen Natur"schutz"verordnung in Bayern ist es jetzt soweit. Im Sinne des Naturschutzes (wohlgemerkt von den Behördenverantwortlichen unter dem Deckmantel des Volksbegehrens zum Erhalt der Bienen oä) sind auch die meisten mir bekannten verbliebenen Trails (die den Namen Trail auch verdient haben) um München tatsächlich in den letzten Tagen einfach so platt gemacht bzw. gesperrt worden. Überall finden sich jetzt statt dessen Verbotsschilder und neu definierte Schutzgebiete im Wald. Ohne dass groß darüber diskutiert wurde ob diese teilweise Jahrzehnte alten Pfade überhaupt unter diese Verordnung fallen. (Einfach weil es den offensichtlich nicht kompromissbereiten bayrischen Spießbürgern in den Behörden so besser passt und sich die zuständigen Förster und Waldbesitzer jetzt in ihrer AntiMTB Haltung bestätigt gefühlt sahen.)
Wenn jetzt noch die "Trails" an der Isar gesperrt werden, kenne ich tatsächlich keinen einzigen mehr um München. Dabei gab es vor 2020 noch so einige. Jedoch sind die jetzt alle dem Trend zum Opfer gefallen, dass sich plötzlich mehr Menschen gerne mit ihrem dafür geeigneten Fahrrad im Wald aufhalten wollten. Und jetzt? Was sollen die ganzen Menschen jetzt mit Ihrem Drang, sich in der freien Natur bewegen zu wollen, machen? Joggen? Müssen wir uns jetzt alle einen Hund zulegen um eine Berechtigung zu haben die Pfade im Wald zu nutzen?
Sollen die jetzt mit dem Auto weite Strecken fahren um deren eigentlich lokal ökologisch verträglichen Sport nachgehen zu können?
Ist das im Sinne des Umweltschutzes bzw. dieser Verordnung gewesen???
Ich kann es ehrlich gesagt nicht ganz fassen. Bitte klärt mich auf wie es jetzt weitergehen soll.
Danke.
 
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mit der neuen Natur"schutz"verordnung in Bayern...
du meinst die Veröffentlichung vom 16.12.2020, die gerade kräftig diskutiert wird? Das ist keine Verordnung, sondern eine Verwaltungsvorschrift, also eine Art Dienstanweisung für die Behörden, v.a. die UNB. Das Gesetz hat sich nicht geändert. Die VwV ist nach meinem Verständnis in den uns betreffenden Passagen schlampig und falsch. Wenn du hier im Forum in den Open Trails Bereich schaust, findest du viele wissenswerte Informationen. Also keine erfreuliche Sache, gesetzlich ändert sich nichts. Allerdings wird sich ggf. durch einen aufgestachelten Schilderwald die Atmosphäre auf den Wegen ändern, verschlechtern, eskalieren. Wer keinen Bock auf diesen Stress hat, ich gehöre da wohl auch dazu, der muss Strecken finden, die nicht mit illegalen Schildern verschandelt sind. wird wohl auch ein Betätigungsfeld für die schon überlasteten Gericht, ich empfehle die eigene Rechtsschutzversicherung zu prüfen...
 
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Hallo,
Danke für die Richtigstellung. Ich finde es einfach nur traurig und ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen Förster und Wald-Grundstücksbesitzer, welche jetzt einfach alle Trails proaktiv um München abgebaut haben, vermutlich ohne auf die entsprechenden Klärungen durch die Unteren Naturschutzbehörden gewartet zu haben. Das scheint denen ja gerade recht gekommen zu sein. Dass es jetzt wegen der unnötig wagen Formulierung in dieser VwV auf eine komplett unnötige Eskalation im Wald hinaus läuft, weil die Menschen natürlich trotzdem im Wald Fahrradfahren gehen werden, ist ja vorprogrammiert. Dein Kommentar zur Rechtsschutzversicherung sagt ja schon alles. Glücklicherweise bildet sich zumindest jetzt nach dem Inkrafttreten der VwV Widerstand durch Verbände und der Industrie. Solche Vorstöße bei der Formulierung der Novelle durch die Verantwortlichen in den Behörden sind einfach unnötig und gefährden das doch idealerweise friedfertige und faire Zusammenleben der Nutzer im Wald. Auch wenn MTB und vor allem Strecken im Wald offensichtlich vielen konservativen Bürgern ein Dorn im Auge ist, so ist es doch mittlerweile ein fördernswerter Volkssport geworden. Insbesondere wenn MTB lokal in den Wäldern ausgeübt werden kann, ist es ein Sport der sehr wohl im Einklang mit der Natur steht und für viele einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit leistet (von der steigenden Zahl der selbstverschuldeten Verletzten und gar Toten mal abgesehen). Es ist doch sehr unverhältnismäßig, dass von MTB Gegnern als Argumentation der Umweltschutz va durch Bodenerosion, Baumsterben und Artenschwund vorgeschoben wird und man dann Verbotsschilder für MTB neben tiefen Spuren der Verwüstung durch Waldmaschinen sieht. Die Klimaerwärmung ist DAS große Problem für Flora und Fauna im hiesigen Wald. Wenn man jetzt MTB lokal durch Sperrungen von jahrzehntealten Trails verbietet, leistet das definitiv keinen großen Beitrag diesem Problem entgegen zu wirken, da sich die Leute dann mit Ihren Autos auf die Suche nach Trails in weiterer Entfernung machen müssen. Ich behaupte, dass die paar Trails im Wald gegenüber der Veränderung der Natur durch Klimaerwärmung vernachlässigbar sind, sich jedoch ein paar Leute, die in den wichtigen Positionen auf den Behörden sitzen, persönlich an MTB stören. Natürlich muss geregelt werden, dass Förster und Waldbesitzer nicht in die Haft genommen werden können weil sich jemand beim Fahrradfahren selbstverschuldet im Wald verletzt. Der sinnvollste Weg wäre hier Trails von lokalen Vereinen, der DIMB, Gemeinden oder Freiwilligen in Kooperation mit Förstern abzusegnen und zu pflegen um Schadensersatzansprüchen für Grundstücksbesitzer auszuschließen. Jetzt aber alle Trails zu sperren mit dem Vorwand des Naturschutzes ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.
In diesem Sinne. Ich hoffe auf mehr quality trails, gute Laune und ein respektvolles Miteinander im gesunden Wald in der Zukunft.
Frohes Fest und happy shredding
 

n.tobi

Miau
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Alpenrand
Hi
es ist doch ziemlich simpel. Mountainbiken, insbesondere Gravity, bedarf an sich keines Vereins. Zudem hat sich der Sport anders entwickelt als z.b. Skifahren, wo jeder 6 Jährige im Alpenvorland Fahrtechniktraining im Verein bekommt.
Keine Vereine g-->Gravity ist nicht sichtbar --> keine Lobby --> keine offiziellen Strecken.
Statt hier stundenlang über die Gesetzte zu diskutieren könnte man sich auch in einem Verein engagieren. Den Text für die Website schreiben z.b. Oder einfach nur Mitglied sein, damit man als Mountainbiker sichtbar wird und Geld für Projekte zur Verfügung steht.
Natürlich kanns sein, dass viele Aktionen keine Früchte tragen. Aber Fussballplätze gibt's auch nicht weil sie so schön aussehen.
Also, engagiert euch doch oder organisiert euch zumindest, es gibt etliche Gravity Vereine die auch Lobbyarbei machen und Trailprojekte vorantreiben. Im konservativen Bayern sicher nicht einfach, aber je weniger Mitglieder desto schwieriger.
Schöne Weihnachten 💪
 
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n.tobis Kommentar unterstütze ich. Ohne Vereine und Lobby kommt der Sport hier in Bayern nicht weiter bzw. verliert merklich an Boden. Ein Problem ist hierbei allerdings (wenn man keine direkt angrenzenden geeigneten Gebiete hat wie als Münchner), dass die wenigsten aktuell bereit sind, sich bei x lokalen Vereinen für jeweils 30EU+ /Jahr anzumelden (ohne entsprechende Leistungen zu haben bzw. in Anspruch zu nehmen). Wäre es als Folge der neuen VwV nicht eine Option bei der DIMB eine bayrische Mitgliedschaft anzubieten, welche zwar teurer sein müsste jedoch dadurch auch eine direkte Unterstützung bzw. Mitgliedschaft mit ausgewählten oder nennenswerten lokalen Vereinen beinhaltet bzw. bündelt?

Von einem Kommentator hätte ich schon etwas mehr erwartet als nur eine Floskel anzuprangern. Ich bin (trotz der Verwendung des Wortes) auch kein Befürworter von (oftmals durch Strava angefachten) Rumgeballere ohne Rücksicht auf Verluste.
Wir sind doch keine Umweltrowdys, wie es die MTB Gegner gerne darstellen!
Das Hauptproblem beim Fahren im lokalen Wald war und ist die Haftung der Grundstückseigentümer trotz fast immer selbstverschuldeter Unfällen durch Einzelne. Hier führt an Vereinen wohl kein Weg vorbei.
Was mich einfach stört ist, dass jetzt Umweltaspekte vorgeschoben wurden um Radfahren im Wald einzugrenzen. Dass mit steigender Frequentierung (reversible!) Spuren entstehen stört m.E. weniger den Wald als die (Annahme: vornehmlich alten und/oder unsportlichen jedoch leider oftmals einflussreichen) Leute. Die bald erheblich sichtbareren Einflüsse der Klimaerwärmung werden ein Problem für den Wald. MTB ist es nicht. Zumindest nicht in dem Umfang, dass es jetzt überall verboten werden sollte.
Wenn ich das falsch sehe könnt Ihr mich gerne aufklären. Danke.
 
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Kurz gesagt. Ich finde es einfach bedauernswert, dass unser fördernswerte ökologisch vertretbare Breitensport nicht entsprechend von der Regierung und Behörden unterstützt wird. Es sollte in deren Interesse liegen nicht durch fragwürdig schwammige Formulierungen in Vorschriften eine Spaltung der Gesellschaft zu riskieren sondern sich dafür einzusetzen eine Lösung zum friedfertigen Erhalt des Gemeinwohls zu finden. Mit der neuen VwV zum Erhalt des Umweltschutzes sehe ich diesen Willen nicht. Zumindest müssten jetzt zeitnah von den lokalen Behörden Projekte angesetzt werden um objektiv geeignete lokale Gebiete zB um München für unseren Sport zu identifizieren und zu fördern. Dass die immer größer werdende Anzahl von Radsportlern jetzt aufgrund der Schließung der lokalen Trails wieder häufiger mit dem Auto in der Gegend rumfahren müssen um die wenigen verbliebenen Spots aufzusuchen, kann nicht im Sinne des Gemeinwohls sein.
 
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