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Hi,
Ich werfe mal das Orbea Rallon noch in die Runde.
Ev bekommst Du das Bike mit etwas Nachlass in deinen Budgetrahmen (a bissel was geht immer :)

Das Rad ist sicher eher etwas Abfahrtslastig geht aber dennoch sehr gut Berg hoch. Hat genug Reserven, moderne Geometrie, etc.

Ich würde es was Preis / Leistung angeht als top bewerten.
Du kannst das rad auch mit der MyO konfiguration farblich komplett individualisieren. Selbst die Ausstattung kannst du auch noch upgraden.

Viel erfolg bei der Auswahl
 
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Unbedingt das Trek Remedy antesten! Am besten das 9.7. Das Gewicht merkst du gar nicht. Die anderen Bikes wiegen real genauso viel. 27.5 Zoll Räder sind im ruppigen viel steifer und beschleunigen besser. Es muss nicht immer 29er sein nur weil es gerade jeder so toll findet. 29er kann Vorteile haben, die merke ich jedoch nur am Racehardtail.
 
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Grüzi

Vorsicht – es folgt ein längerer Text :)

Nachdem ich nun seit zwei Jahren mein erstes Fully fahre, einen Fahrtechnikkurs absolviert habe (weitere sollen folgen) und einiges an Erfahrung in Bezug auf Technik und Ausstattung eines MTBs sammeln durfte kribbelt es total Ausschau nach dem TRAUMBIKE zu halten.

Hier hoffe ich einfach ein bisschen Input bzw. Anregungen sammeln zu können.

Zu mir:
Ich bin 177cm groß, habe SL 82cm - 83cm und bringe fahrbereit mit Rucksack, 2L Wasser etc. gute 90kg aufs Bike.

Fahrprofil:
- typische Mittelgebirgstrails mit vielen Wurzeln, loser Boden etc
- 2 -3 Mal pro Jahr Urlaub in den Alpen (z.B. Blindseetrail, Latemar Supertrail etc.)
- Trailcenter und „Bikeparks"
Ochsenkopf ist z.B. nicht weit - bzgl. Park muss ich einschränken dass größere Sprünge nicht mein
Ding sind – Anlieger und kleinere Sprünge nehmen ich gerne mit.
Allg. sehe ich z.B. den Ochsenkopf aber eher als Trailcenter denn als Park.
Im Fichtelgebirge kann es allerdings ganz schön technisch und ruppig werden – zumindest für mich
Kommendes Jahr will ich definitiv Rabenberg und Klinovec besuchen sowie Urlaub am Reschenpass
machen -> PlamortTrail

- Asphalt nur um zum Trail zu kommen – manchmal leider nicht vermeidbar

Den meisten Spaß habe ich auf Naturtrails mit kleineren, natürlichen Sprüngen, Wurzeln, Steinen,
kleineren Drops und vor allem ganz viel Flow. Es darf dabei auch gerne steil und technisch etwas anspruchsvoller werden. Man wächst mit seinen Aufgaben:)

Momentanes Bike:
Giant Trance 1.5 LTD – MJ 2016 - aufgerüstet mit E 1900 Spline LRS, GX Eagle und paar anderen Kleinigkeiten. An sich ein super Bike – sehr agil & wendig, relativ leicht – aber leider nicht das TRAUMBIKE. Ich gebe zu – in erster Linie sind es optische Gründe – habe damals einfach ein Bike gebraucht. Daher: Ein neues Bike kommt nur in Frage wenn alles wirklich zu 100% passt.

Charakter des neuen Bikes:
- Verspieltes, agiles aber dennoch sicheres Handling – nicht nervös
- Uphill tauglich– ich muss bergauf keine Rennen gewinnen können, greife z. T. auch gerne auf Lifte
zurück aber eine Tour mit 1.000 hm muss schon fahrbar sein und Spaß machen Seit ich Fully fahre
finde ich, dass auch Uphill auf Trails sehr viel Spaß machen kann.
- Antriebsneutral – mäßiges Wippen im Wiegetritt ist natürlich i.O.
- Ich mag es nicht so weit von hinten zu treten – vor dem Kauf meines 2016er Trance bin ich auch das überarbeite 2017er Modell gefahren und hatte arge Probleme mit steigendem Vorderrad – daher griff
ich bewusst zum 2016er Modell
- Downhill ein sicheres, geschmeidiges Handling, kein Durchschlagen des Dämpfers

Anforderungen an Ausstattung und Hersteller:
- hochwertiger, robuster und haltbarer Rahmen – es soll lange bei mir bleiben
- subjektiv vermittelt mir Alu noch immer ein besseres Gefühl in Bezug auf Stürze usw.
Carbon schließe ich nicht aus – es ist berechtigt und hat definitiv viele Vorteile. Allerdings ist mir bei Carbon die Regelung zu Garantie / Kosten CR extrem wichtig
- der Umwerfer ist tot –> 1fach Schaltung
- max. 13,5kg
- dezenter, zeitloser Look → einfarbiger Rahmen
- Kundenorientierung ist mir sehr wichtig – ich arbeite selbst im Vertrieb und nichts kotzt mich mehr an als schlechter Service am Kunden (no Koblenz)
- Im Stehen sollte die Kinderstube nicht auf dem Oberrohr aufliegen:)
- Nachrüsten an günstigeren / einfach zu wechselnden Komponenten wie z.B. Update für die Bremsen, neuer LRS ist i. O. wenn der Preis dafür entsprechend niedriger ist Rahmen und Fahrwerk muss
passen.

Mein Budget:
Es wäre schön wenn die 3 vor der Zahl stehen bleibt...
Beim absoluten Traumbike, dem ich nicht wiederstehen kann, könnte ich evt.
auch 4.200€ – 4.300€ mit meinem Gewissen vereinbaren.


Folgende Bikes stehen momentan auf meiner Liste für Probefahrt / nähere Begutachtung:

Propain Hugene
Gesehen und verliebt – meine Konfiguration kommt auf 3.800€.
(140er Pike, RS Deluxe Dämpfer, Cura 4, Carbon Kurbel, GX Eagle, Arch LRS)

Die Option mein eigenes Bike individuell zu konfigurieren finde ich extrem charmant.
Probefahrt ist leider nicht kurzfristig möglich, da es nach Vogt mal so 500km sind.

Bin gespannt ob das Bike wirklich so agil ist wie alle behaupten.

Trek Fuel Ex 8 2018
Hier würde ich mir eigentlich eine 140er Gabel wünschen.
Der Wunsch nach max. 13,5 kg wird hier wohl schwierig – aber Gewicht ist ja auch nicht alles.
Beim Fuel Ex frage ich mich ob es nicht zu wenig Bike bzw. zu tourenlastig ist – auch wenn es
hier extrem gelobt wird.

Trek Remedy 8 2018
Hier ist das Fahrwerk absolut top – allerdings wiegt das Bike auch knapp über 14kg:-(
Der Rahmen ist richtig edel – geile Farbe (gilt aber für alle Bikes auf der Liste.
Hier stelle ich mir die gegenteilige Frage zum Fuel Ex – evt. too much Bike für mich?
Aber wie gesagt: Ich bin noch nicht am Ende meiner Entwicklung angekommen;-)

YT Jeffsy 27,5 oder 29
Sehr gutes P/L Verhältnis – insbesondere gerade mit den 25% Rabatt.
Probefahrt sollte hier auch kein Problem sein, da es nach Forchheim gerade mal 45min sind.
Beim Jeffsy stelle ich mir die Frage ob es nicht zu downhilllastig ist.

Cube Stereo 150 C:62 SL 29
Hat im Moment eher die Außenseiterrolle. Bei diesem Bike habe ich allerdings vrmtl.
die Möglichkeit es zu leihen und einen ganzen Tag durch den Bikepark zu scheuchen.
Man wird sehen... Im Gegensatz zum Propain / den Treks nicht so ganz der Optikfick.


Keines der Bikes werde ich ohne Testfahrt kaufen. Diese sollte idealerweise im Gelände stattfinden.
Bei Cube und Propain sicher kein Problem – ob das bei Trek irgendwo möglich ist weiß ich nicht.


Mit der Anschaffung habe ich es nicht eilig. Ich denke sogar, dass ich vor April / Mai nächsten Jahres kein Bike kaufen werde, da ich ja die ganzen Probefahrten etc. irgendwie organisieren muss.

Dies wird also ein langfristiger, lebender Thread und ich werde kontinuierlich von meinen Eindrücken berichten und euch an meiner Entscheidung teilhaben lassen.

Wer mag und Spaß daran hat darf sich gerne einbringen.

Ich bin für jede Meinung dankbar!


So das war jetzt ganz schön viel Text – sorry dafür:)


P.S.
Warum gibt es hier eigentlich kein Herstellerforum für Trek?
Warum keins selbst aufbauen? Ich habe für meins (Basis Cube Stereo Super HPC Rahmen, 29er, 2015er Modell, Schwarz mit grünen Verzierungen insgesamt ca. 3200 Euro gezahlt, meine Arbeit nicht mit gerechnet, aber die war echter Spass. Und so habe ich das, was ich will, und nicht das, was ein Produktmanager mit seinem Rotstift übrig lässt.
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Geisterfahrer

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Macht Spaß und bringt denen was, die ganz bestimmte Teile haben möchten, die nicht so verbreitet sind. Bei Highendrädern ist es wohl auch günstiger. Aber bei den meisten Rädern im umkämpften Segment ist es meist deutlich teurer als ein vergleichbares Komplettrad.

Z. B. ein Radon mit SLX-Gruppe, 1900er DT-Laufrädern und Pike ist in meinen Augen zwar sicher ein gutes Rad, aber nicht unbedingt ein sinnvoller Selbstaufbau, weil es Vergleichbares für weniger Geld komplett gibt.

Die Idee mit Propain finde ich sehr gut, nicht nur weil ich mit meinem sehr zufrieden bin und auch den Service von Propain zu schätzen gelernt habe, sondern auch, weil man da ja die Möglichkeit hat, selbst Einfluss auf die Ausstattung zu nehmen. :)
Ich wusste beim Kauf z. B. schon, dass ich mir selbst leichte, passende Laufräder bauen möchte, habe daher die billigsten als Platzhalter genommen und vertickt. Die restliche Ausstattung passte im Prinzip zu meinen Wünschen, nur bei Sattel, Lenker und Vorbau habe ich später noch umgebaut.
 
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Du hast gesehen, dass das ein 29er ist?
Habe ich. Entspricht einer Übersetzung von 1:3,17 auf einem alten 26"er. Die sind früher mit standard Shimano 1:4 (44 / 11) gebaut worden und das war für Strecke fahren nicht verkehrt. Wenn auf einem 29er 32 / 9 montiert ist entspricht das ziemlich genau den alten 26" 1:4. Bei dem Bike sollte man schon 32 / 10 / 50 und haben finde ich.
 
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Florent29

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Habe ich. Entspricht einer Übersetzung von 1:3,17 auf einem alten 26"er. Die sind früher mit standard Shimano 1:4 (44 / 11) gebaut worden und das war für Strecke fahren nicht verkehrt. Wenn auf einem 29er 32 / 9 montiert ist entspricht das ziemlich genau den alten 26" 1:4. Bei dem Bike sollte man schon 32 / 10 / 50 und haben finde ich.

Finde ich nicht.

Wenn man keine Rennen fährt, kommt man mit einem 28er oder 30er Blatt wunderbar zu Recht.
 
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Finde ich nicht.

Wenn man keine Rennen fährt, kommt man mit einem 28er oder 30er Blatt wunderbar zu Recht.

Mmmh, eher umgekehrt. Die Strecken sind ja i.d.R. so ausgelegt, dass die langen Übersetzungen nicht benötigt werden.
Wenn ich 10 Km an der Isar entlang flussabwärts mit Rückenwind radel, finde ich sehr angenehm mit 35 - 40 zu treten, ohne mich groß anzustrengen.
Aber ist ja wurscht, jeder so wie er es gerne möchte. Persönlich fahre ich 32 / 9 - 46 auf 27.5 und bin damit sehr zufrieden. Hauptsache vorne keinen Umwerfer mehr und gut Bodenfreiheit.
 

Geisterfahrer

ab und zu da
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Wenn ich 10 Km an der Isar entlang flussabwärts mit Rückenwind radel,
Das dürfte dann aber mit MTBiken auch nicht mehr viel zu tun haben.

Aber ist eh äußerst subjektiv, das ganze. Hier gibt's ja auch immer wieder Anfragen, was man so als größtes Blatt auf seine Kurbel schrauben kann, weil das 44er nicht reicht.
 
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Sicher.

Was machst du dann noch hier im Forum? Musst du nicht für die Tour de France 2019 trainieren?

Ich hatte Bergab oder Rückenwind geschrieben. Da fährt selbst meine Oma 35. Vom Bikepark heimradeln, oder einfach mal eine Familientour!
Klar du ballerst nur Megavalanche, aber ist halt nicht jeder so extrem auf genau ein Einsatzgebiet fixiert und hat dann für jeden Zweck ein spezielles Bike, ein spezielles Forum und eine eigene Garage.
Was ist denn falsch an einer 32 / 9 - 46 Übersetzung?
 
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Nix, hat keiner geschrieben.

Du hast oben angemerkt, eine 30-11 wäre nix. Dagegen wurde argumentiert.

Das hatte ich einfach angemerkt, das es mir zu wenig Bandbreite wäre. Sorry wenn das falsch rüberkam - klar gibt es viele für die das OK ist.
Ausserdem habe ich geschrieben:
...
Aber ist ja wurscht, jeder so wie er es gerne möchte. ...

Es war lediglich als Hinweis gedacht auch auf soetwas zu achten. Natürlich ist das kein KO Kriterium - lässt sich ja ggf. einfach austauschen.
 
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Hello again:)

Sorry für mein Schweigen der letzten Wochen.
War im Urlaub und direkt anschließend auf Geschäftsreise und allgmein mega im Stress - somit hier seit Mitte Nov. nicht online.

Nochmals vielen Dank für die ganzen Anregungen und Tipps.

Zuerst mal zu den alternativen Bikes...
Die Last scheiden aus - gefallen mir optisch überhaupt nicht.
Das gilt auch für Orbea und Rocky. Santa ist natürlich Porno aber schlicht zu teuer.
Somit bleiben die schon favorisierten: Hugene, Fuel Ex, Remedy - evt. Jeffsy & Genius

Die Idee ein Bike selbst aufzubauen finde ich sehr charmant und habe das auch schon für
kommendes Jahr im Hinterkopf. Allerdings sicher nicht bei einem Fully - dafür reichen meine
Schrauberfähigkeiten einfach (noch) nicht aus. Hier würde ich mich an ein 29er HT (Winter- & Stadtbike)
mit günstigem Cube Rahmen wagen und mein Copperhead 3 in Rente schicken. Einfach aus Spaß am
Schrauben - aber das ist ein anderes Thema.

Zur Frage der Übersetzung, die hier aufkam:
Bin am Trance mit der XT M8000 2x11 gestartet. Vermisse nun mit der GX Eagle und 32T nichts
an Bandbreite - hat abgesehen von Empfindlichkeit in Bezug verbogenes Schaltauge nur Vorteile.

Gerade überlege ich etwas "unvernünftiges" zu tun - das Hugene "blind" zu bestellen und anzutesten.
Propain bietet gerade ordentlich Nachlass auf das Hugene an - abhänging vom Monatstag.
Heißt bei Bestellung heute (06. Dez) gäbe es 6% Nachlass, morgen 7% usw.
Die Aktion ist beschränkt auf 50 Bikes.

Sollte ich wieder erwarten nicht damit zurecht kommen kann ich es ja verkaufen.
Denke das sollte ohne Verlust möglich sein.
 
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Blind kaufen ist nicht ohne. Kannst du denn anhand der Geo für dich etwaige Rückschlüsse ziehen? Kennst du deine Vorlieben, die Geo betreffend? Falls nicht, würde ich nicht blind ordern. Musst dann schon bereit sein Verlust zu machen.
 
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Blind kaufen ist nicht ohne. Kannst du denn anhand der Geo für dich etwaige Rückschlüsse ziehen? Kennst du deine Vorlieben, die Geo betreffend? Falls nicht, würde ich nicht blind ordern. Musst dann schon bereit sein Verlust zu machen.

Hatte mir mal ne Excel Tabelle gemacht mit allen wichtigen Geowerten der interessanten Bikes - und meinem Trance.
Muss ich mir nochmal ansehen...
 
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