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Enduro oder Downhiller?

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...wenn ich mich recht entsinne, dass schon Leute in eine normale 27,5" 40er mal einen 29" Laufrauf reingebastelt haben...
Habe ich erst kürzlich in Todtnau gesehen und habe mich auch gewundert. Ich meinte es war eine SC V10.

Wenn ich die Flex Thematik aufgreifen darf, wenn schon hier davon gesprochen wird. Ich habe das - wie jetzt auch hier - öfters mal gelesen, dass es Fahrer gibt, welche das durchaus begrüssen. Was ist der positive Aspekt? Ich hatte bisher immer ein besseres Gefühl, wenn das VR exakt geführt wird. Und damit meine ich jetzt nicht explizit DH, sondern auch bei meinen HT oder dem Dirtbike mit einer Marzocchi Dirt Jumper mit Steckachse. Sind es die Microschläge über feine Bodenwellen die besser absorbiert werden? Weil, ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen Flex bei einer Landung aus einem hohen Sprung/Drop brauchen kann. Ich gehe mal davon aus, dass man mit Flex ein Biegen in der Fahrachse meint. Aber eine "durchgebogene" Gabel kann ja nicht mehr so entspannt durchgleiten und müsste ja eher verhärten und somit kontraproduktiv sein. Etwas verwirrend das Ganze...
 
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Selbes Problem wie bei Mazzochi, nur in 27,5 laut Hersteller.
Stimmt, sorry^^
Wenn ich die Flex Thematik aufgreifen darf, wenn schon hier davon gesprochen wird. Ich habe das - wie jetzt auch hier - öfters mal gelesen, dass es Fahrer gibt, welche das durchaus begrüssen. Was ist der positive Aspekt? Ich hatte bisher immer ein besseres Gefühl, wenn das VR exakt geführt wird. Und damit meine ich jetzt nicht explizit DH, sondern auch bei meinen HT oder dem Dirtbike mit einer Marzocchi Dirt Jumper mit Steckachse. Sind es die Microschläge über feine Bodenwellen die besser absorbiert werden? Weil, ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen Flex bei einer Landung aus einem hohen Sprung/Drop brauchen kann. Ich gehe mal davon aus, dass man mit Flex ein Biegen in der Fahrachse meint. Aber eine "durchgebogene" Gabel kann ja nicht mehr so entspannt durchgleiten und müsste ja eher verhärten und somit kontraproduktiv sein. Etwas verwirrend das Ganze...
Es geht nicht um ein durchbiegen oder schlechte Führung des Vorderrades, die mehr flexende Gabel verspringt nicht so leicht zur Seite und man ermüdet langsamer als mit einer bocksteifen Gabel. Aber ist ja nicht so als wär ne Boxxer jetzt wabbelig, sind ja nicht so riesige Unterschiede.
 
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grumpyflippy

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Habe ich erst kürzlich in Todtnau gesehen und habe mich auch gewundert. Ich meinte es war eine SC V10.
Grade bei der Mazzochi könnte ich mir das auf Grund der baulichen Nähe zur FOX auch durchaus vorstellen. Muss man aber auch im Einzelfall dann prüfen. Evtl hat ja einer eine Mazzochi 58 und kann mal das Casting ausmessen, insbesondere den Abstand von Achse zur Castingbrücke. Ich steuer dann gerne noch den Abstand von der Achsmitte bis Stollenende von DTSwiss FR1950 mit Magic Marry 2.35 bei.
 
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Habe ich erst kürzlich in Todtnau gesehen und habe mich auch gewundert. Ich meinte es war eine SC V10.

Wenn ich die Flex Thematik aufgreifen darf, wenn schon hier davon gesprochen wird. Ich habe das - wie jetzt auch hier - öfters mal gelesen, dass es Fahrer gibt, welche das durchaus begrüssen. Was ist der positive Aspekt? Ich hatte bisher immer ein besseres Gefühl, wenn das VR exakt geführt wird. Und damit meine ich jetzt nicht explizit DH, sondern auch bei meinen HT oder dem Dirtbike mit einer Marzocchi Dirt Jumper mit Steckachse. Sind es die Microschläge über feine Bodenwellen die besser absorbiert werden? Weil, ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen Flex bei einer Landung aus einem hohen Sprung/Drop brauchen kann. Ich gehe mal davon aus, dass man mit Flex ein Biegen in der Fahrachse meint. Aber eine "durchgebogene" Gabel kann ja nicht mehr so entspannt durchgleiten und müsste ja eher verhärten und somit kontraproduktiv sein. Etwas verwirrend das Ganze...
Ne Boxxer ist steif genug. Eine Gabel mit mehr Flex lässt sich ermüdungsfreier fahren und verzeiht mehr Fahrfehler, da sie nicht so leicht verspringt.

Letzendlich funktionieren Fox und Boxxer sehr gut. Die Boxxer verzeiht halt minimal mehr und wäre deswegen mein Favourite.
Fox vs. RS = Pepsi vs Coca Cola oder Monster Energy vs Rockstar Energy macht alles seinen Job und ist Geschmacksache - falsch machen kann man nicht viel.

In der aktuellen Freeride ist einTest Fox 40 Factory vs RS Boxxer Ultimate beide bekommen 10 Punkte. 2 von 3 Fahrer gefällt die Boxxer besser wegen etwas mehr Flex. Ist reine Geschmacksache ob Fox oder RS. Fakt ist, dass beide Gabeln super performen. Also das kaufen, was einem lieber ist oder der Geldbeutel zulässt.

Edit:
@RFS_134
Sorry, hatte schon getippselt, bevor ich gesehen habe, dass du schon geantwortet hattest. Ist ja fast das gleiche, was ich getippselt hatte
 
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Der Unterschied zwischen Fox 40 und 49 ist recht gering, ich habs mal erklärt bekommen, aber nicht weiter darauf geachtet da ich dachte ich brauch das eh nie...

Ermüdungsfreier fahren und eher Fehlerverzeihend wär schon ein Vorteil von der Boxxer, aber der fehlenden Gegendruck besorgt mich da (wenns so sein sollte)
Aber das Steife/Direkte von der Fox hätte schon was.

Bin bis jetzt nur die Fox gefahren und die war für mich etwas zu hart abgestimmt, aber fuhr sich halt richtig gut.

Ich glaub ich wähle die Gabel dann wenn ich den Rahmen vor mir hab, wenn er massiv ist passt sicher die Fox besser, wenn er eher zart ist die Boxxer

@niconj Der Bunkertrail ist auch einer meiner Favoriten, obwohl ich eher Respekt vor Steinfeldern hab, aber diesen Trail würde ich gleich mehrmals fahren.
 
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Bei den Boxxer ab 2019 brauchst du dir keinerlei Gedanken machen, dass dir der Gegendruck fehlt...Sind die ersten Gabeln die meine Frau und ich nicht zum Tuning gegeben haben, da sie out of the box top funktionieren und schnell und easy abgestimmt sind

Bin abet kein Markenfetichist und denke tazsächlich du machst sowohl mit Boxxer als auch mit der Fox nichts falsch
 
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Einfach mal so gefragt, welche Größe würdet ihr beim Nukeproof Dissent 290 mit 186cm SL 86cm nehmen?
 
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Downhiller kaufst du nach eignen Vorlieben, da Sie im Regelfall nur länger werden, sind die Größenempfehlungen der Hersteller max. ein richtwert. Alles andere musst du selbst eintscheiden. Länger ist laufruhiger und kürzer verspielter.

Meine Frau fährt z.B. ihr Tues bewußt bei 1,67 in L und passt zu ihren Fahrstil. Ich fahre meine Commencal bei 181 in L mit 40mm Vorbau. Sprich wir fahren bei unterschiedlichen Körpergrößen fast den gleichen Reach. Und können die Räder trotz unterschiedlicher Körpergröße ohne weiteren tauschen, da sie eher Straightline fährt und ich gerne verspielt.

Bei deiner Größe kommt ja je nur das L und XL in Frage. Ich gehe mal von Aus, dass L die normale Größenempfehlung vom Hersteller bei deiner Größe mit 50mm ist. XL wäre laufruhiger, aber hier hast die Möglichkeit nen kürzeren Vorbau zu verbauen. Ob L oder XL hängt aber von deinem Fahrstil ab.

Bruni fährt immer kleiner Rahmen, Höll fährt für ihre Größe einen sehr großen, Gwin ist bei seiner Größe bei YT immer eine Rahmennummer größer gefahren als empfohlen und fährt jetzt bei Intense die größe gem. Größenempfehlung aber mit einem + an Reach mittels Steuersatz. Also alles Geschmacksache und Fahrstilabhängig - so musst die Frage L oder XL selber lösen. Bei mir wäre es beim Dissent ein L bei 181 und bei meiner Frau ebenfalls ein L bei 167 - hier musst deine eigenen Vorlieben kennen und es kann dir keiner helfen.

Gehen geht wohl beides L und XL - Daher hast die qual der Wahl zwischen "verspielter" und "laufruhiger" je nachdem was dir mehr entgegenkommt und was für Strecken du überwiegend fahren willst
 
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Ist eigentlich ganz interessant wer welche Größen fährt und wie unterschiedlich die Vorlieben sind.

ja laut Nukeproof bin ich genauin der Mitte, L ist bei denen von 180-190cm, jedoch wird ab Schrittlänge 86cm das XL empfohlen...
Da ist für mich die Logik nicht ganz gegeben...

XL Reach 480, Stack 631, Oberrohr 630 zu L Reach 460, Stack 631, Oberrohr 610 sprechen eher für das XL, aber Radstand ist halt auch 2 länger, was ich wieder als Negativ empfinde

beim Enduro würde ich auf jedenfall ohne zu zögern das mit dem längeren Reach nehmen, aber beim DH hab ich keine Erfahrung...

Auf jedenfall ists lästig dass och noch soviel Zeit hab mi
 
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beim Enduro würde ich auf jedenfall ohne zu zögern das mit dem längeren Reach nehmen, aber beim DH hab ich keine Erfahrung...
Wenn dir das beim Enduro schon lieber ist, was lässt dich dann noch zweifeln? Wenn du das DH Gerät artgerecht bewegst, müsstest du dich mit einem längeren Reach erst recht wohlfühlen, oder? Wenn ich im Endurobereich so 180er Federwegkaliber sehe, ist die Distanz zum DH eh klein.
Ich frage mich ohnehin, wie weit die Differenzen in der Praxis wirklich gehen. Ein Topfahrer prügelt einmal ein DH und einmal ein Enduro im Grenzbereich den Berg runter. Ist das DH wirklich so entscheidend schneller? Und wieviel hat das mit 99% der Fahrer zu tun? Wenn ich sehe, wie Leute ihr 140mm Bike den Berg runterbringen, da komme ich im Leben nicht mehr hin - 200mm hin-oder her. Da besinne ich mich lieber auf meine bescheidenen Fähigkeiten und schaue, dass es mir möglichst wohl ist. Dann fahre ich auch automatisch besser...
 
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Ich würde ganz klar zum L greifen (selber 1,85m).
Fahre selber ein Legend in L und das ist sogar deutlich kürzer als das Dissent und hat auch etwas weniger Reach als mein Enduro, ist aber völlig egal weils spass macht und trotzdem laufruhig genug ist.

Bin auch schon XL bikes gefahren aber nur weil die noch länger waren war es vom fahrgefühl her auch nicht besser!
Als relevante Teststrecken in der letzten Zeit: Wildbad DH1, Chur, Lac Blank Nuts/Roots usw.

Den Reach Wahnsinn braucht keiner, außer hier ein paar im Forum :aetsch:
 
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Wenn ich im Endurobereich so 180er Federwegkaliber sehe, ist die Distanz zum DH eh klein.
Ich frage mich ohnehin, wie weit die Differenzen in der Praxis wirklich gehen. Ein Topfahrer prügelt einmal ein DH und einmal ein Enduro im Grenzbereich den Berg runter. Ist das DH wirklich so entscheidend schneller? Und wieviel hat das mit 99% der Fahrer zu tun? Wenn ich sehe, wie Leute ihr 140mm Bike den Berg runterbringen, da komme ich im Leben nicht mehr hin - 200mm hin-oder her. Da besinne ich mich lieber auf meine bescheidenen Fähigkeiten und schaue, dass es mir möglichst wohl ist. Dann fahre ich auch automatisch besser...
@Sespri
Downhillbike und Superenduro sind schon noch gewaltiger unterschied auf einer richtigen DH-Strecke. Richtig ist, dass die 180mm Enduros verdammt gut gehen. Aber ein DH-Bike geht doch noch mal anders - mehr Sicherheit und mehr Reserven bei verpatzten Sprüngen und beschissenen Linien.
Meine Frau hat neben ihrem DH noch ein Nomad V4 mit 180mm Gabel und sehr bikeparktauglicher Ausstattung - mit ihrem DH-Bike fährt sie viel sicherer und traut sich auch an ganz andere Drops und Linien ran. Ein DH-Bike verzeiht einfach mehr.
Mein Bronson habe ich auch schon aus Spaß die Downhillstrecke im Brandnertal runtergejagt (160mm vorne und 150mm hinten mit Coil), aber es ist richtig richtig anstrengend - mal nett es ausprobiert zu haben, aber auch der Wahnsinn wie man doch andere Linien wählen muss.
Bis vor etwas über einem Jahr bin ich auch nur Enduro im Park gefahren (Alutech Fanes mit 180mm Gabel und kompletten Coilfahrwerk) - habe immer behauptet ein Enduro reicht für alles - bis ich mich dann doch noch für eine DH-Bike entschiedem hatte, der Unterschied ist gigantisch.
Mit Sicherheit ist ein richtig guter und schmerzbefreiter Fahrer auch mit einem Enduro pervers schnell auf einer DH-Strecke unterwegs - siehe Sam Hill, wo er in Argentinen mit seinem Enduro gut unterwegs war und Platz 3 erreicht hat. Mein Nachbar ballert auch alles mit seinem Tyee runter wie von einer Tarantel gestochen. Aber defakto finde ich gerade für die normalbegabten Hobby-Downhiller, dass plus an Sicherheit eines DH-Bike schon erfahrbar, es hat auch weniger Stürze zu Folge und mehr Abfahrten am Tag kann man auch machen, da man einfach entspannter unterwegs ist. Aber wenn man nur selten auf reinen DH-Strecken unterwegs ist kann ein Enduro schon verdammt viel und bei einem guten Fahrer ist dieser dann auch mit einer "perversen" Geschwindigkeit unterwegs. Wenn man regelmäßig auf DH-Strecken unterwegs ist, ist ein DH-Bike definitiv eine lohnende Investition den ein 180mm Enduro ist doch noch einges Weg von einem DH-Bike und zumindest ich möchte nicht mehr zurück auf ein Enduro auf DH-Strecken ausser mal so zwischendurch einfach aus Spass.

@stecko
Der Reachwahnsinn ist wohl reine Geschmacksache. Ich fahre auch keinen übermäßig langen Bikes, meine Frau hingegen schon und ist glücklich damit. Im WC das gleiche Spiel - gibt Fahrer die kurze Räder bevorzugen und welche die übermäßig lange Räder fahren. Gut ist wohl eher, dass man ein DH Bike fast immer schön nach Reach/Stack/Radstand kaufen kann und somit immer zur Größe greifen kann die man selber fahren will und die zu Fahrstil, Streckenprofil und vorliebe passt. Würde den Trend zu langem Reach nicht generell verteufeln, auch wenn ich persönlich nicht ein übermäßiger Freund davon bin - dass neue Fourius 2020 mit einem Reach von 49cm in L finde ich auch absolut pervers lang und ich würde es nicht kaufen - fühle mich bei 181 mit einem Reach von 455mm und 40mm Vorbau sauwohl. Meiner Frau hingegen kann ein Rad nicht lang genug sein, nach mehreren Probefahrten fährt sie bei 167cm fast ein gleich langes Rad wie ich, da ihr die anderen nach ihrem Gefühl zu klein waren und es passt ihr. Ist also reine Geschmacksache und bei DH-Bike ist es eh easy eine für sich passende Größe rauszusuchen, wenn man weiß was man will - aber dies muss man wissen. Sie ist glücklich mit ihrem langen Rad. Wir fahren über 65 Bikeparktage pro Saison und sie weiß, was sie für Räder fahren will und welche Geowerte sie bei einem Rad erwartet. Für den einen passen lange Räder für den anderen nicht und gerade beim DH-Bike hat man ja die freie Auswahl für welche Größe man sich entscheidet, da es ja keine Probleme mit dem Sattelrohr gibt. Daher bin ich persönlich auch der Auffasung, dass man eine Größe nicht wirklich empfehlen kann, da es von persönlichen Faktoren abhängt.

Ich finde auch der Reach vom Enduro und einem DH ist nicht wirklich vergleichbar. Fahre am Enduro sogar einen kürzeren Reach und Vorbau als am DH-Bike und mein Enduro ist auch kürzer als das meiner Frau. Ich komme damit gut zurecht, da ich mit einem Enduro sehr gerne Spiele. Meine Frau würde bei meinem Enduro die Laufruhe fehlen. Also wieder mal Geschmacksache.

Sicherlich ist aber nicht falsch sich, wenn man nicht weiß, was man von einem Rad erwartet ein wenig an den Herstellergrößenempfehlung zu halten - wenn man weiß, wass man will sind die Größemempfehlungen der Hersteller aber nicht zielführend. Aber generell sehe ich bei der Größe von Blacksheep weder L noch XL als ein Problem - Normalgröße vs. ein wenig mehr Laufruhe - größer ist der Unterschied da nicht. Ich persönlich wurde bei seiner Größe auch zu L greifen aber XL ging genauso, wenn man auf Raech und Straightline-Geballer steht
 
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@psycho82
Wie immer sehr ausführliche Erklärungen, die auch Sinn machen. Für die Parks bleibe ich bei meinem DH. Das Plus an Reserve nehme ich liebend gerne mit. Was ich vermutlich mal machen werde, ist ein anderes DH mieten. Einfach um den Unterschied zu spüren.
Enduro könnte ich mir für meine Hometrails vorstellen, für die es keinen Shuttledienst gibt. Da haben wir einige in der Umgebung und mit einer Auslegung für das mein 26" BMC Hardtail doch etwas "untermotorisiert" ist. Ich habe auch schon mein 24er Dirtbike mit 26er Rädern ausgerüstet und bin im Schlamm mal da runter. Aber es war schon grenzwertig, auch wenn man dabei sicher ein Auge für die Linienwahl trainieren kann. Aber sonst, kein teures 180er Hightech-Gerät, sondern einfach ein schlaues Fully mit so 150mm würde mir reichen. Dann käme ich auch im Winter auf parkähnlichen Strecken zum fahren und könnte an meinen Fahrfähigkeiten feilen. Irgendwas wird mir schon mal über den Weg laufen...
 
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Im Dreiländereck (D, AT, CH)
@Sespri

So mache ich es auch - im Park wird mir wenigen Ausnahmen nur das DH-Bike genutzt. Selten wird im Park das Bronson misshandelt, auch wenn es auf den Jumplines zwischendurch richtig Spaß macht.
Im Winter kommt dann mein Bronson vorne getravelt auf 160mm und 150mm hinten zum Einsatz, dass kann man noch entspannt selbst treten und kommt trotzdem gut runter.
Dazu ein Dirtbike mit 26" - um im Sommer immer mal wieder ne Runde auf den Pumptracks zu drehen und im Winter dann in der Halle (Stride in Straßburg) fahren zu können.

Mit den 3 Bikekategorien ist der Fuhrpark eigentlich vollständig - andere Bikes um Fuhrpark sind nice to have, aber bei teils auch bei mir wirklich überflüssig - das CC Hardtail steht sich bei mir nur die Reifen platt.
 
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29. August 2017
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Es ist eigentlich interessant dass das Mysth bei identischen Daten bis 184cm empfohlen wird, das Dissent aber von 180-190cm.
Beim 29" Tues wird L empfohlen, was eigentlich dem XL Dissent entspricht

aber wie @psycho82 schon sagt, es liegt sehr viel an den eigenen Vorlieben.

Mir lässts im Moment keine Ruhe wenn mein zukünftiges Bike den selben Reach hat wie das jetztige welches ich mir eigentlich größer wünschen würde, auch wenns unterschiedliche Bikekategorien sind
 

grumpyflippy

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Du wirst es wohl einfach fahren müssen. Mein Downhiller ist vom Reachwert auch quasi eine Größe kleiner als mein Enduro und es passt so wie es soll. Wenn du es sicher wissen willst hilft nur drauf setzen und fahren.
 
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Hallo zusammen

Aus aktuellem Anlass und weil das hier irgendwie gut reinpasst, wollte ich die allerneueste Entwicklung in eigener Sache mitteilen:

Seit gestern bin ich auch Eigner einer Enduro.:love: Ich beschreite quasi den umgekehrten Weg des TE. Ich hatte ja erwähnt, dass ich einem solchen Gefährt nicht abgeneigt bin. Es muss nicht zwingend sein, wenn aber das Paket und der Preis stimmen, wieso nicht. Dass es ein Propain Tyee geworden ist, freut mich umso mehr, da mir die Marke ohnehin gefällt. Das soll aber keine Wertung sein, ich hätte auch was anderes genommen. Was ich aber in diesen zwei Tagen gelernt habe, kann vielleicht einen Nutzen für den TE sein (oder für noch mehr Verwirrung sorgen):cool:. Es widerspiegelt recht genau die Meinung und Erfahrungen der Teilnehmer, die hier von ihrem reichen Fundus berichten.

Beim Käufer habe ich eine Proberunde gedreht. Auf Grund der Geometriedaten und den zahllosen Berichten über Enduros ging ich von der Vorstellung einer recht nahen Anlehnung an ein DH aus. Der erste Gedanke nach 10m war echt: „WTF ist das für ein Mickey Maus Fahrzeug??“ @psycho82 - du hattest recht. Gut, Federung sehr weich, Armaturen, Sattel etc. alles auf den Vorbesitzer eingestellt – aber trotzdem, ich hatte viel mehr DH Ähnlichkeit erwartet. Vielleicht ist das Propain eher auf der gemässigten Seite und kein Hardcore Enduro? Das weiss ich nicht, da fehlt mir der Vergleich. Der Fahreindruck war jedenfalls näher bei meinem 26“ BMC Hardtail. Egal, ich hatte ja ein Enduro gesucht und das war wohl das, was man darunter versteht. Die Rahmengrösse nochmals bestätigen lassen – man weiss ja nie – und ab in den Kofferraum damit.

Zuhause die zweite Überraschung. Neben das DH gestellt, wirkte es gar nicht mehr so zierlich. Im Gegenteil, das Enduro ist sogar einen Tick länger als das DH. Die unterschiedlichen Details in der Gesamtkonstruktion sind sichtbar, keine Frage. Aber der Fahreindruck ist unterschiedlicher als es die Optik vermittelt. Das ist für mich die grösste Überraschung.

Nach einer viel zu langen Nacht – man kennt ja diese kindliche Vorfreude – habe ich mich heute Morgen dem Kennenlernen und Einstellen des Bikes gewidmet. Gegen Mittag ab auf die Hausrunde. Nach einer halben Stunde kam der Gedanke auf, ob vielleicht ein XL Rahmen nicht doch eventuell, vielleicht, naja, hmm…mit 187cm bin ich zwar gemäss Propain im Mittelfeld des L- Bereiches, aber ein Versuch wäre nett gewesen. Aber sonst passte es recht gut, ich fühlte mich wohl und kam mit dem Pferd immer besser zurecht. Nur der Lenker ist jedenfalls näher als beim DH.

Pustekuchen!! Zuhause die dritte Überraschung. Der Lenker ist mitnichten näher! Nochmals genauer hingeschaut und der Reach – das Mantra der Bike Neuzeit – ist beim Propain sogar über 30mm länger. Und trotzdem habe ich beim DH das Gefühl, gestreckter auf der Maschine zu stehen. Ich konnte es kaum glauben und habe beide Bikes raus ins Freie genommen und bin kurz im Quartier rumgerollt. Das DH fühlt sich immer noch gestreckter an, obwohl die Zahlen und auch der optische Eindruck dagegen sprechen. Für mich ein weiterer Beweis, dass man sich nicht auf die reine Zahlenlehre stützen soll, sondern die Gesamtkonstruktion auf sich einwirken lassen muss - was notabene auch schon thematisiert wurde. Für mich, von der Technik kommend, ist es faszinierend zu sehen, was nur schon kleine Veränderungen im Millimeterbereich für Auswirkungen haben. Ich bereue es auf keinen Fall jetzt auch ein Enduro zu haben. Vielleicht nehme ich es spasseshalber mal mit in einen Bikepark. Aber das Hauptgerät dafür bleibt das DH. Jetzt erst recht.

Lieber @Blacksheep87 vielleicht bist du jetzt noch mehr verwirrt als auch schon. Mein diesbezüglicher Rat (und nach diesem zweitägigen Crashkurs erst recht); weniger Prospekte wälzen, ein paar Objekte ins Auge fassen und dann FAHREN, FAHREN, FAHREN. Sonst ist die Enttäuschung gross. Das kann ich nach dieser Erfahrung fast schon garantieren.

Sespri
 
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