Forbidden Druid im Test: Das High Pivot-Hexenwerk!

Forbidden Druid im Test: Das High Pivot-Hexenwerk!

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Das Forbidden Druid ist zweifelsohne eines der spannendsten aktuell auf dem Markt erhältlichen Mountainbikes. Doch was kann das außergewöhnliche 29"-Trailbike mit High Pivot-Hinterbau? Wir haben das Erstlingswerk der Kanadier ausgiebig getestet!

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Forbidden Druid im Test: Das High Pivot-Hexenwerk!
 

525Rainer

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Vllt solltest du einfach mal ein HP-Bike wie das Highlander oder Druid fahren. Danach bist du sicherlich verzaubert. Vom Actofive rate ich in der bei PB gezeigten Ausführung ab. Das hat mich auch eher abgeschreckt, auch wenn ich gerne etwas Lokalpatriotismus ausgesprochen hätte.

Wenn dann das kavenz. Ich will ja meine zeit nicht mit rahmenfolieren verbringen.
Ich denke der stahlfederdämpfer am acto isses nicht alleine. Ich befürchte es ist die umlenkrolle damit könnt ich nicht leben. Ich brauche die watt dringend in der abfahrt und will sie mir beim hochgegurke nicht sinnlos verschwenden.
 
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Banshee Prime V3
Bewährter Alu-Rahmen, perfekter Hinterbau, kostet die Hälfte (aber Geld spielt ja keine Rolex ;) )

Geo-mässig sind sich beide bikes brutal ähnlich - beide Firmen entwickeln eben auch in der gleichen Region.
Würde ich nicht unterschreiben/bestätigen ohne beide gegeneinander getestet zu haben. Schon allein linkage zeigt, dass sie sich statisch ganz anders verhalten.
 
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Wenn dann das kavenz. Ich will ja meine zeit nicht mit rahmenfolieren verbringen.
Ich denke der stahlfederdämpfer am acto isses nicht alleine. Ich befürchte es ist die umlenkrolle damit könnt ich nicht leben. Ich brauche die watt dringend in der abfahrt und will sie mir beim hochgegurke nicht sinnlos verschwenden.
Wenn du das glaubst, glaub nur daran.
Edit: Ist dir eigentlich jemals in den Sinn gekommen, dass du die 3 Watt - Die keiner Argumentation werr sind außerhalb eines langen Enduro Rennens - sparst im DH? Kannst ja mal ein HP-Bike und bspw. das Banshee in einer langen Enduro-Abfahrt gegeneinander testen. In Klínovec hab ich da deutliche Unterschiede gespürt bzgl. Ermüdung. Und danach schlaff bergauf finde ich schlimmer als mit 3-10Watt weniger in Beinen den Berg runter.
 
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525Rainer

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Wenn du das glaubst, glaub nur daran.

Vor diesen herrlichen datenlastigen test hätte ich hp an die spitze getippt.
Das kavenz ist ja jetzt bei pinkbike und die sind ja auch absolute hp fans. Hoffen wir das beste.
Und klar kann man hp durch so ein twinlocksystem wie ich es fahre bergauf verbessern. Aber dann bleibt noch die lange kette mit rolle.
Und wenn ich wie bei mir drei stufen habe kann ich im offenen modus völlig verschwenderisch soft fahren und den federweg erhöhen.
Alles in allem ist hp für mich überzeugend aber halt nicht im trailbereich. Für leute die sich kurzhuber auf enduro aufblasen wollen sicher ideal. Sind halt dann auch die vorteile eines trailbikes weg.
 

Tobiwan

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Würde ich nicht unterschreiben/bestätigen ohne beide gegeneinander getestet zu haben. Schon allein linkage zeigt, dass sie sich statisch ganz anders verhalten.
Ich schrieb: Geo-mässig sind beide brutal ähnlich- kein Wort von der Suspension. Ein Test vice versa wäre aber tatsächlich interessant. Für mich sind die HP's aktuell die goldene Kuh welche jeder haben muss - bin mal gespannt wie das in 5 Jahren gerade in dem hier diskutierten Trail-Segment aussieht.
 
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Ich schrieb: Geo-mässig sind beide brutal ähnlich- kein Wort von der Suspension. Ein Test vice versa wäre aber tatsächlich interessant. Für mich sind die HP's aktuell die goldene Kuh welche jeder haben muss - bin mal gespannt wie das in 5 Jahren gerade in dem hier diskutierten Trail-Segment aussieht.
In 5 Jahren sind die wieder verschwunden.
 
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Ich glaube das Trailsegment hat Potentail und die Bikes werden in den nächsten 5 Jahren als Allrounder noch stärker genutzt. Um da mit den Top-Marken mitzuhalten, muss HP beispielsweise noch am Gewicht arbeiten. Es steht ja auch im Artikel, dass 14,6 kg ohne Pedale recht viel sind.
 
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Vor diesen herrlichen datenlastigen test hätte ich hp an die spitze getippt.
Das kavenz ist ja jetzt bei pinkbike und die sind ja auch absolute hp fans. Hoffen wir das beste.
Und klar kann man hp durch so ein twinlocksystem wie ich es fahre bergauf verbessern. Aber dann bleibt noch die lange kette mit rolle.
Und wenn ich wie bei mir drei stufen habe kann ich im offenen modus völlig verschwenderisch soft fahren und den federweg erhöhen.
Auf einer Forststraße brauchst du FW???
Alles in allem ist hp für mich überzeugend aber halt nicht im trailbereich.
Genau da ist es das! Schlicht wegen der Raderhebungskurve und mit Idler haben alle modernen HP-Bikes weniger PK als die meisten Horsts und fast durchweg weniger als VPP. Der Kauf meines Pivots war dahingehend der übelste Fehlkauf.:heul:
Für leute die sich kurzhuber auf enduro aufblasen wollen sicher ideal. Sind halt dann auch die vorteile eines trailbikes weg.
Geht nicht um aufblasen. Du verstehst es anscheinend nicht. Es geht um den Spagat der Trail-Disziplinen. Du kannst damit chillige Trails fahren, aber auch den Enduro rocken, ohne deine Fahrtechnik massiv anpassen zu müssen. Das spart weit mehr Watt und schlaffe Oberschenkel und das hätte ich meinem ersten HP-Bike (GT Force) nicht zu gute gehalten, wäre ich danach nicht andere Räder auf der gleichen Strecke test gefahren.
 
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Ich glaube das Trailsegment hat Potentail und die Bikes werden in den nächsten 5 Jahren als Allrounder noch stärker genutzt. Um da mit den Top-Marken mitzuhalten, muss HP beispielsweise noch am Gewicht arbeiten. Es steht ja auch im Artikel, dass 14,6 kg ohne Pedale recht viel sind.
Das Actofive wiegt nackt 1kg mehr als bspw das Druid und sogar noch mal mehr als das Highlander. Mein bulliges Force hielt ich immer für schwer, aber das Actofive macht ja selbst DHler nackig... im negativen Sinne. Da vergleichst du also gewichtstechnisch mit dem Worst-Case.
 
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Im übrigen hielt ich von HP mit Rearward Axle Path garnix bis ich das erste selbst gefahren bin und das nur weil ich Geld sparen wollte. Ich hab die Kinematik für unterlegen gehalten in allen Kategorien und dachte, dass ich vorallem bergauf darauf eingehe. Bergab hatte uch auch nicht mit echten Überraschungen gerechnet. Hat sich alles nicht bewahrheitet. Jedes MTBs muss man einfach testen, da geht kein weg dran vorbei.

Das Actofive würde ich gerne mal mit einem gut eingestellten Luftdämpfer testen. Die Leute wissen meist garnicht wie straff ein Hinterbau wird durch Stick-Slip und der Beule zu Beginn des F/S-Verlaufs. Muss jetzt jeder selbst entscheiden, ob das positiv ist. Bergab verliert sich das ohnehin wegen der schnellen Geschwindigkeiten. Das macht sich vorallem Bergauf bemerkbar. LSC ist noch mal ein anderes Thema und die brauch das Actofive definitiv, um gut zu performen.
 
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Bike der Woche
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Mir geht's um die Physik, die du schlicht ignorierst. Du rechnest mathematisch aus wie schnell du fahren musst, um null PK zu bekommen. Das hat nichts mit Einfedergeschwindigkeit zu tun. Die Beschleunigung ist beim PK entscheident und das zeigt der von Vorsprung mit dem fallen lassen des Bikes. Nicht böse gemeint, da ich ja nicht in deinen Kopf schauen kann, aber entweder verstehst du es nicht oder hörst nicht aufmerksam zu.

Stell dir einfach vor bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten über Wurzeln zu brettern oder eine starke kurze Erhebung und nehmen wir an man hätte die gleiche Menge PK rein statisch in Grad. Bist du sehr langsam zB im Uphill ist der PK nicht so schlimm, obwohl meist wesentlich höher bei 1*X-Antrieben. Du hast einfach die Möglichkeit deine Kraft gut aufzubauen und den Fuß auf dem Pedal zu halten. Das ist dem Umstand geschuldet, dass die Beschleunigung geringer ist. Wird alles schneller wird das Pedal schneller beschleunigt. Der PK ist noch immer gleich oder sogar geringer, da ja das HR schneller dreht. Durch die höhere Beschleunigung kann's aber sein, dass am Umkehrpunkt deine Massenträgheit dazu führt, dass dein Fuß nicht dem verringernden Pedaldruck nachkommen kann, weiter nach oben gehoben wird als der eigentliche PK und in der Folge Pedalkontakt verliert. Einflussgrößen sind hier neben dem maximalen PK auch der Gradient, sowohl zeitlich als auch wie der PK über den FW verläuft.
Ich glaube zu verstehen auf was Du mich hinweisen möchtest. Im Uphill interessiert mich der PK aber nicht, im Gegenteil, ich möchte einen hohens AS, um auch mit offenen Dämpfer gut bergauf fahren zu können. Der PK spielt meiner Meinung eine Rolle, wenn man bergabtritt, da bin ich bei Dir. Beim "runterrollen" hat er mein meiner Meinung nur einen Effekt wenn die max. Winkelgeschwindigkeit des PK die des Hinterrades (/Übersetzungsverhältnis) übersteigt. Ich habe ein Foto (ich finde es leider nicht mehr) vom Gee Atherton Kassette gesehen mit einem zahllosen Ritzel. Das würde wieder auf die schwingende Kette hindeuten. Das Kettenschwingen, was ja auch Kräfte und damit Beschleunigungen auf das Padal überträgt ist aber nicht Kinematik abhängig, das gibts beim HT genauso. Meine These ist ja nur, dass ab einer bestimmten Rollgeschwindigkeit der PK keine Rolle mehr spielt und damit betrachte ich den reinen PK, der durch die Kettenlängung verursacht wird. Aber ich stimme Dir zu, dass eine Wattmesskurbel bei dem "Huck to flat" Test interessant gewesen wäre um die Kräfte beim einfedern aufzunehmen.
 

525Rainer

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Auf einer Forststraße brauchst du FW??

Geht nicht um aufblasen. Du verstehst es anscheinend nicht. Es geht um den Spagat der Trail-Disziplinen. Du kannst damit chillige Trails fahren, aber auch den Enduro rocken, ohne deine Fahrtechnik massiv anpassen zu müssen. Das spart weit mehr Watt und schlaffe Oberschenkel und das hätte ich meinem ersten HP-Bike (GT Force) nicht zu gute gehalten, wäre ich danach nicht andere Räder auf der gleichen Strecke test gefahren.

Auf einer forststrasse brauch ich gar keinen federweg. Ich hab drei stufen. Alles starr, gabel halb offen und beides offen. Ich fahr uphills auf zeit.
 

Tyrolens

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Kavenz hat den großen Vorteil, keinen abartigen Anti Rise zu haben. Wer langsam, technisch fährt, der hat keinen Nachteil daraus, dass sich der Hinterbau beim Bremsen zusammen zieht. Wenn jemand, so wie ich laufend im Wurzelteppich anbremsen muss, wird von der guten HP Raderhebungskurve wenig haben, weil sich der Hinterbau beim Bremsen tief in die Progression zieht.
Beim Druid ist das nicht weiter tragisch, weil das sowieso sehr wenig Federweg hat.
 
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Im Trailbike Test der "Bike" aus diesem Sommer haben diese Räder um die 120mm und wiegen so um die 11 Kg. Die Definition Trailbike ist subjektiv, ich tendiere ehr Richtung "Bike".
Die Bikes ausm Pb Test waren mir zu fett. 160mm auf Pizzarädern ist eindeutig Enduro. Aber, auf deren Trails will ich auch keins aus der "Bike" bergab fahren, berghoch aber schon, da kannste richtig Ballett machen.

Das Problem von diesen Kurzhubern ist der zu geringe Stack und zu geringe BBD. Das gibt wenig Sicherheit in Kombination mit weniger FW.
Das Yeti 115/100 machen das anders, genauso wie zur Zeit viele neue HT. Fett im Fahrrad integriert und wenig Fw.
 
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Ich glaube zu verstehen auf was Du mich hinweisen möchtest. Im Uphill interessiert mich der PK aber nicht, im Gegenteil, ich möchte einen hohens AS, um auch mit offenen Dämpfer gut bergauf fahren zu können.
Dazu empfehle ich das Video zun AS von Anton (Linkage Design). Auch AS jat Grenzen und bergauf kann auch PK dazu führen, dass man mal an einer technischen Passage kripiert oder drüber kommt.
Derer PK spielt meiner Meinung eine Rolle, wenn man bergabtritt, da bin ich bei Dir. Beim "runterrollen" hat er mein meiner Meinung nur einen Effekt wenn die max. Winkelgeschwindigkeit des PK die des Hinterrades (/Übersetzungsverhältnis) übersteigt.
Nur wenn die Beschleunigung ausreicht. Ansonsten würden alle ständig von ihren Rädern bzw. Pedalen geschmissen. Denn PK gibt's häufiger als man denkt, nur nicht immer gleich störend.
Ich habe ein Foto (ich finde es leider nicht mehr) vom Gee Atherton Kassette gesehen mit einem zahllosen Ritzel. Das würde wieder auf die schwingende Kette hindeuten.
Das macht der Gee um PK komplett zu eliminieren, nicht nur wegen des Kettenschwingens.
Das Kettenschwingen, was ja auch Kräfte und damit Beschleunigungen auf das Padal überträgt ist aber nicht Kinematik abhängig, das gibts beim HT genauso.
Die unangenehme Beschleunigung gibt's auch ohne Kettenschwingen. Beschleunigung ist die Änderung der Geschwindigkeit über Zeit, egal ob mit oder ohne Kettenschwingen. Kraft und somit Beschleunigung führt ja überhaupt zum Einfedern des Hinterbaus.
 
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Kavenz hat den großen Vorteil, keinen abartigen Anti Rise zu haben. Wer langsam, technisch fährt, der hat keinen Nachteil daraus, dass sich der Hinterbau beim Bremsen zusammen zieht. Wenn jemand, so wie ich laufend im Wurzelteppich anbremsen muss, wird von der guten HP Raderhebungskurve wenig haben, weil sich der Hinterbau beim Bremsen tief in die Progression zieht.
Beim Druid ist das nicht weiter tragisch, weil das sowieso sehr wenig Federweg hat.
Der AR vom Kavenz und vom Druid ist viel zu nah beieinander, um das effektiv zu merken. Da reichen schon ein paar mm Bewegung mit dem Körper, um den Schwerpunkt so zu haben, dass man plötzlich mit dem gleichen AR fährt. Der AR beim Kavenz ist übrigens stark von der Körper-/Rahmengröße abhängig. Kleine Menschen fahren mit deutlich mehr AR aufm Kavenz als große.
 

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Das Druid ist deutlich über 100%, das Kavenz deutlich unter 100%. Das spürst du nicht?
Wie geschrieben, das Druid hat sowieso zu wenig Federweg dafür. Spannend wird das bei soften 200 mm Downhill Federweg.
An meinem Bike habe ich einen AR von ~ 70 runter auf ~ 40% und da merke ich auch kein Ausfedern beim Bremsen. Ich merke aber auch nicht, dass der Hinterbau beim Bremsen aktiv bleibt. ;)
 
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In Sachen Anti Rise gebe ich Tyrolen Recht. Sicherlich hängt das von Körper- und Rahmengröße ab, aber bei Werten über 100% hat die Bremse ja starken Einfluss auf die Federung. Meiner Meinung nach sind die AR-Werte weit genug auseinander, sodass man was spüren sollte.
 
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