Dann zur Höhe - Civiles GPS ermittel keine Höhe aus dem GPS Signal, sondern die Geräte haben ein Tabelle mit Quadranten in denen je nach Auflösung Höhenwerte festgeschrieben sind. Daraus wird eine Höhe angenommen. Das bedeutet wenn Du an einer Schlucht fährst, kann die Differenz erheblich sein - je nach dem welche Höhe der Quadrant hat und je nach dem wo Du dich befindest! Daher muss der barometrische Höhenmesser sein. Wenn Du dich an POIs befindest kann der gespeicherte GPS-Wert aber zur Kalibrierung des barometrischen rangezogen werden.
Das hatte ich mir zumindest aus den offizielen GPS-Beschreibungen angelesen.
Uiuiui, wo hast Du denn das aufgeschappt, das ist ja total falsch!
Auch mit jedem zivilen GPS bekommst du einen 3D-Fix, d.h. auch die Höheninfos. Dazu sind bei zivilen Geräten der Empfang von 4 Satelliten nötig, einer um das Referenzzeitsignal zu liefern, die 3 anderen um im 3D-Raum eine Position zu bestimmen. Wohlgemerkt mit der Höheninformation!
Was Du mit der Tabelle im Gerät beschreibst ist zumeist eine Look-Up-Tabelle welches den Höhenunterschied zwischen der Ellipsoid-Höhe (WGS84) des GPS-Systems und der Höhe ü. NN. des jeweiligen Landes herausrechnet (in Deutschland zumeist das Bessel-Ellipsoid welches im Süden etwar um die 45m von WGS84 abweicht).
Stichwort: Geoidundulation.
Die Höhenmessung ist gegenüber der Position aber um das 2 bis 3-fache ungenauer und kann sehr stark springen.
Um es nochmal klar zu sagen, auch zivile GPS-Systeme zeigen die Höhe aufgrund der Berechnung aus den Sat-Signalen an und nicht aufgrund einer Tabelle

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