Gravel Bike vs. XC-Hardtail im Test: Das Duell der Disziplinen

Gravel Bike vs. XC-Hardtail im Test: Das Duell der Disziplinen

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Gravel Bike und XC-Hardtail sehen ziemlich unterschiedlich aus, doch der jeweilige Einsatzbereich überlappt stark. Grund genug also für ein Duell der Disziplinen: Wir haben im Test die Stärken, Schwächen und Besonderheiten von Gravel Bike und XC-Hardtail erfahren!

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Gravel Bike vs. XC-Hardtail im Test: Das Duell der Disziplinen
 
Ich finde, so langsam läßt dieser Faden an Ernsthaftigkeit zu wünschen übrig:heul::lol::spinner::aetsch: Ironie an, Ironie aus, jede/jeder/jedes wie sie/er/es will, mit/ohne Gummi - ach nee, das war was anderes, sorry - fällt mir noch was ein?
 
Lenkerhörnchen waren auch nur an den 90th stummellenkern cool/ok
... An nem breiten Lenker geht das gar nicht.
... Wird von der style Polizei beschlagnahmt

... Oder schlimmer noch... Man bezeichnet dich als hardtail Fahrer.

... Das regt die MoFa-Fahrer da auch immer am meisten auf, wenn sie in ihrer Identität nicht respektiert werden.

... Und da sind wir dann bei den großen Themen unserer Tage... IDENTITÄTSPOLITIK
 
Ist für Dich bestimmt OK - mein Geschmack ist umgekehrt. Ein Trekkingrad mit Federgabel würde ich nie wieder kaufen, nachgiebige Carbon-Lenker und -Sattelstützen jederzeit gern wieder.
Am MTB bleibt bei mir die Gabel immer recht weit zu, bei Anstiegen auch ganz blockiert, geöffnet wird nur offroad bergab.
So hat jeder seine ganz persönlichen Präferenzen...
Genau. Jeder hat seine Präferenzen. Zum Glück habe ich einen Keller voll mit Rädern.

Da ich 2 Trekkingräder habe, eins mit und eins ohne Federgabel, kann ich vergleichende Tests gut machen. Und mittlerweile ist mir sogar das ungefederte Trekkingbike für Münchener Radwege zu nervig. Und läßt man beim Starrbike bei den Marathon Supremes Luft ab damit sie nachgiebiger für Komfort sind, dann rollen sie wesentlich zäher. Nervig.
Auch ein CityBike ohne Federung mit dicken Ballonreifen hatte ich mal eine zeitlang. Damit kommt man unverschwitzt nicht mal zum nächsten See. Nervig.
Und ein Cyclocross mit Carbongabel bin auch einen Sommer über gefahren. Ist nett, aber Komfort auf Waldautobahnen geht anders. Ein weiterer Test mit einem Diverge (20mm Federweg) gab die Erleuchtung.
Jetzt ist klar, warum Federngabel (mit Lockout) wohl der neue Trend bei Gravel Bikes werden könnten.
 
Lenkerhörnchen waren auch nur an den 90th stummellenkern cool/ok
... An nem breiten Lenker geht das gar nicht.
... Wird von der style Polizei beschlagnahmt

... Oder schlimmer noch... Man bezeichnet dich als hardtail Fahrer.

... Das regt die MoFa-Fahrer da auch immer am meisten auf, wenn sie in ihrer Identität nicht respektiert werden.

... Und da sind wir dann bei den großen Themen unserer Tage... IDENTITÄTSPOLITIK

Wieso eigentlich immer so provokant? Barends haben am 60 cm Lenker ja auch Sinn gemacht, am 70+cm Lenker werden sie einfach nicht mehr gebraucht. Wenn ich an meinen 76 cm noch Barends montiere und greife, hänge ich ja mit dem Kinn auf dem Vorbau. Abgesehen davon kann man doch auch problemlos am Lenkerende greifen, ohne Barends. Wie das aussieht mit Barends, wäre mir (und Nino wahrscheinlich auch) völlig Wurscht, wenn es mir einen Vorteil bringen würde.

Wenn man mit Gravelbikes tatsächlich regelmäßig Trails fährt (also Trails im Sinne von schmaler Waldweg mit Wurzeln und Steinen), woran ich bei 95% aller Gravelbiker nicht glaube, wäre doch eine leichte 30mm-50mm Federgabel total sinnvoll. Die Performance der Federung würde einen trotz etwas mehr Gewicht sicher schneller machen. Wenn das Gravelbike dort eingesetzt wird, wo es eigentlich hingehört braucht man sicher keine Federgabel. Wenn es einem allerdings um Purismus aus Prinzip geht, kommt eine Federgabel natürlich nicht in Frage. Dann lebt man halt mit den Nackenschmerzen.
 
Die Barends montiert man, um weitere Greifpositionen zu haben. Nicht unbedingt nur um breiter greifen zu können.

Auch mit neuen breiten Lenkern gibt es Möglichkeiten die Barends zu fahren.

Bei den schmalen Lenkern brauchte man halt auch weitere Greifoptionen, am breiten Lenker sehe ich da keine Notwendigkeit für mich mehr.
 
Bei den schmalen Lenkern brauchte man halt auch weitere Greifoptionen, am breiten Lenker sehe ich da keine Notwendigkeit für mich mehr.
Die gezeigten Mini-Inner-Barends habe ich auch wieder abmontiert, weil sie mir nicht so viel gebracht haben. Zuvor war ich lange mit großen Inner-Barends (einfach klassische Barends innen montiert) unterwegs - die waren schon sehr angenehm bei flotter Fahrt auf gutem Untergrund. (Leider sah das Rad damit wirklich aus wie ein Hirsch - mittlerweile versuche ich halt, MTB nur auf wirklich "schlechten" Wegen zu fahren.)

(Wenn ich selbst nach mehreren Tagen Rennrad oder Gravelrad mal wieder MTB fahre, dann wundere ich mich jedesmal erneut, was das eigentlich für ein "Hollandrad" ist... ;-) Nichtmal 3cm Sattelüberhöhung und Lenker viel zu nah am Sattel, um auf dem Weg zum Trail Tempo zu machen. Ordentlich Last auf die Pedale und erträglichen Luftwiderstand kriege ich nur, wenn ich den Lenker am Vorbau packe und mich aktiv nach vorn lehne - dann berühren meine Knie aber die Mitte des Unterarms. Bequem ist auf langen Strecken anders...Aber ich will ja mit dem MTB eigentlich auch AUF dem Trail fahren und nicht ZUM Trail...)

Aber noch ein Aspekt zum Thema XC vs. Gravel: verstehe ich das eigentlich richtig, dass man in Baden-Würtemberg leider nur noch auf solchen Wegen mit dem Mountainbike unterwegs sein darf, auf denen ein Gravelrad besser geeignet wäre...?
 
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Die gezeigten Mini-Inner-Barends habe ich auch wieder abmontiert, weil sie mir nicht so viel gebracht haben. Zuvor war ich lange mit großen Inner-Barends (einfach klassische Barends innen montiert) unterwegs - die waren schon sehr angenehm bei flotter Fahrt auf gutem Untergrund. (Leider sah das Rad damit wirklich aus wie ein Hirsch - mittlerweile versuche ich halt, MTB nur auf wirklich "schlechten" Wegen zu fahren.)

(Wenn ich selbst nach mehreren Tagen Rennrad oder Gravelrad mal wieder MTB fahre, dann wundere ich mich jedesmal erneut, was das eigentlich für ein "Hollandrad" ist... ;-) Nichtmal 3cm Sattelüberhöhung und Lenker viel zu nah am Sattel, um auf dem Weg zum Trail Tempo zu machen. Ordentlich Last auf die Pedale und erträglichen Luftwiderstand kriege ich nur, wenn ich den Lenker am Vorbau packe und mich aktiv nach vorn lehne - dann berühren meine Knie aber die Mitte des Unterarms. Bequem ist auf langen Strecken anders...Aber ich will ja mit dem MTB eigentlich auch AUF dem Trail fahren und nicht ZUM Trail...)

Aber noch ein Aspekt zum Thema XC vs. Gravel: verstehe ich das eigentlich richtig, dass man in Baden-Würtemberg leider nur noch auf solchen Wegen mit dem Mountainbike unterwegs sein darf, auf denen ein Gravelrad besser geeignet wäre...?
Der Paragraf 37 des Landeswaldgesetzes regelt das Betreten und Befahren des Waldes und sieht unter anderem vor, dass das Radfahren in baden-württembergischen Wäldern grundsätzlich auf allen Wegen gestattet ist, die breiter als zwei Meter sind.

https://www.dimb.de/fachberatung/interessenvertretung/projekte/2mr/
 
(Wenn ich selbst nach mehreren Tagen Rennrad oder Gravelrad mal wieder MTB fahre, dann wundere ich mich jedesmal erneut, was das eigentlich für ein "Hollandrad" ist... ;-)

Wenn man normalerweise Rennrad fährt ist das Gravelbike wahrscheinlich auch ein Panzer. Paar Tage nur Hardtail und das Trailfully kriegt einen Anker. Spaß macht es mit allen Bikes, wenn sie an passender Stelle eingesetzt werden.
 
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