Habt Ihr ein Winterrad?

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Hallo,
bin gerade am überlegen, ob ich mir ein Winterrad aufbauen soll. Hab zwar nur eine geringen Wegeanteil auf Asphalt (wg. dem Salz), aber mein gutes Bike ist mir fast zu schade bei dem Sauwetter. Für rd. € 500,00 bis € 600,00 bekomme m.E. schon was ordentliches (gebrauchter Hardtail-Rahmen, SRAM X.9, etc.). Divese Teile habe ich noch auf Lager (XT-Kurbel FCM-760, LRS DT Swiss, VRO-Vorbau).

Ich bin nun am überlegen, ob ich mir eine Starrgabel dranschrauben soll - u.a. wegen dem Kostengesichtspunkt.

Wie steht ihr zum Thema "Winterrad" und zu einer "Starrgabel"?
 
Hab auch ein Winterrad.

Ist ein Hardtail mit ausschliesslich robusten und wartungsarmen Teilen.

Wenn du nur ein Fully hast und trotzdem im Winter fahren willst, ohne jedesmal das Bike komplett zu reinigen und zu pflegen, würde ich dir schon ein günstiges HT empfehlen und wenn du auf den Komfort einer Federgabel verzichten kannst/willst nimm natürlich eine Starrgabel.
 
Gut, ist sicherlich ne Glaubenssache, aber ich find es super hohl das Mtb bei schlechtem Wetter/Winter einzumotten und mit irgend ner Möhre rumzugurken. Die Schmutzanfälligen Teile wie Schaltwerk und so muß man auch bei irgendnem alten Schrubber halbwegs sauber halten damit es weitgehend annehmbar fährt, also was soll der Quatsch. Nur dem Rennrad würd ich ne Winterpause gönnen.
 
Ich hab zwar kein dediziertes Winterrad baue aber eines meiner Räder um:
- Pedale auf Time Z Control
- billiger LR Satz mit Kenda Clondike Spike Reifen (und hüstel: Reflektoren)
 
irgendwann sammelt sich so viel Zeug an...
Kanns schon verstehen wenn jemand auf Winterbike baut.

Mein Tipp ist nur: wenns eine reine Stadtschlampe (und sonstige befestigte Wege) wird, dann eine Starrgabel einbauen. Die ist auf nassem Laub im Gelände aber nicht immer so lustig.
 
Nö, kein Winterrad, aber die angesprochene Stadtschlampe, die sowohl im Sommer als auch im Winter (der hier auch ausgefallen ist) gefahren wird. Hat mich knapp 80,- € bei Ebay zzgl. geringfügiger Investition und ein wenig Arbeit gekostet, also rund 100,- € insg. Ist ein Trek 6500 von 97 mit Starrgabel und Alivio/STX-RC. Für das Alter technisch recht gut erhalten. Optisch hat's schon die ein oder andere Macke (Kratzer, ne Abschürfung, paar Lackabplatzer - naja, 10 Jahre gehen eben nicht spurlos an nem Bike vorbei) und leider ne kleine Delle am Oberrohr, die sich aber nicht auf die Stabilität auswirkt. Wird hauptsächlich für den Arbeitsweg und zum Einkaufen, Bahnhof etc. genutzt oder wenn mein Wolf mal unpässlich ist.
Ansonsten nehm ich im Winter auch mein Steppenwolf, weil ich meist eh abseits der Straße unterwegs bin. Und wenn's Wetter arg garstig ist, hab ich noch mein Rennrad auf der Rolle.
 
Mein Winterrad hat keine Schaltung, keine Federgabel, nichts was irgendwelcher Wartung bedarf.

Einfach weil meine knapp bemessene Zeit nicht reicht, um neben der muehsam zum Biken reservierten Zeitspanne auch noch eine genauso lange zum Putzen frei zu machen.

Das haengt aber natuerlich immer individuell davon ab, wo und wie man im Winter faehrt. Wuerde ich noch Rennen fahren waere mir wahrscheinlich auch nach wie vor wichtig, mich vom Material her moeglichst wenig umstellen zu muessen.
 
Frage ist halt ob du eine Art Stadtrad haben willst, oder ob du das Bike als fast vollwertigen Ersatz für deinen Nobelhobel haben willst.

Prinzipiell find ich es sehr sinnvoll wenn man ein zweites Rad hat.
Viele meiner Kumpels die als 1.Rad ein fully haben, haben sich mit der Zeit auch noch ein schönes schnörkelloses Hardtail aufgebaut.

Vorteil es kann nicht so viel kaputtgehen und du hast immer ein Rad auf Ersatz.


Ich persönlich finde es jammerschade, wenn man mit einem Carbonbike durch die winterliche Wallachei und die versalzenen Strassen fährt.
In meinem Stall stehen eigentlich drei gleichwertige bikes, wobei das damit zusammenhängt, das ich studiumsbedingt zwei Wohnungen an zwei verschiedenen Orten habe (einmal bei Muttern und einmal Studentenbude).
Da ich keinen Bock hatte jedes Mal das eine bike ins Auto zu schmeissen hab ich mir irgendwann ein zweites Hardtail aufgebaut.

Mein erstes Mtb hat seit 1996 als Stadtbike gedient, 2005 war der Rahmen durchgerostet, warum wohl??? Wird wohl am Salz gelegen haben.

Danach hab ich mal einen Blick in mein Ersatzteillager geworfen und siehe da in 14 Jahre MTB hat sich einiges angesammelt.

Rahmen ist ein ausrangierter Cube mit nem kleinen Riss am Sattelrohr (Klemmschlitz).
Gabel : Starr,neu 5 euro
Laufräder: Mavic 517/521 XT
Sattelstütze ;Lenker; Vorbau vorhanden
Schaltung vorhanden
Kurbel : Deore leicht verbogen, merkt man in der Stadt aber nicht
Innenlager neu
Bremsen: billige V-brakes von Shimano,neu
Bremshebel vom Schrott eines Bikeladens
Reifen : sind in der Regel immer genug da

Letztendlich hat mich das Bike 60 Euro gekostet und verrichtet seinen Dienst Sommer wie Winter im großstädtischen Verkehr tadellos.

guck mal in deine "antiquitätenkiste", da findet man bestimmt einiges....

Mfg Joki
 
was für ein rad muss jeder für sich entscheiden....was jedenfalls super funktioniert ist " TEROSON MULTI WAX" das ist ein unterboden/ hohlraum wax für autos, gibt eine leicht gelbliche feste waxschicht und schützt naben, tretlager bereich und vor allem blanke alustellen (beschädigte pulverbeschichtung zb an den ausfallenden..und an den dämpferaufnahmen...nicht am dämpfer direkt!) wirklich zuverlässig vor salz und korrosion....muss man allerdings im frühjahr mit dem dampfstrahler wieder entfernen....(danach lager fetten!)
bin so viele winter mit meinen "sommerrädern" durchgefahren, vollgefedert und nur gute/sehr gute teile, ein teil der strecke immer auf salzigem asphalt...
bei tiefen temperaturen und viel schnee empfiehlt sich auch umrüsten auf 8-fach, durch die grösseren abstände zwischen den ritzeln ist die kasette nicht so anfällig gegen vereisen...
spikes nach bedarf, nokian..wxc 296 oder freddiez !

gruss...
 
...Mein erstes Mtb hat seit 1996 als Stadtbike gedient, 2005 war der Rahmen durchgerostet, warum wohl??? Wird wohl am Salz gelegen haben...
Naja, vielleicht aber auch an der schlechten Lakierung:confused:
Habe jetzt mein Uraltbike eingemottet (da rollende Gefahr;)) nach 60tkm Allwettereinsatz (typ. 30..40km/Tag), Rahmen ist 1A, lediglich der Rest ist (teilw. schon mehrfach) durch. Erstes Schaltwerk, etc. noch dran. Ist schon ausgeleiert aber wohl eher normaler Verschleiß als Salz;)

Desweiteren bin ich meine Level Betty schon 8 Jahre das ganze Jahr durch gefahren. Keine Ausfälle, die auf den Winter zurückzuführen wären (Dämpfer geplatzt, Hinterbaulager ausgeschlagen, etc.;)) Selbst die Gabel hat trotz minimaler Wartung (Entstauben) keinen Schaden genommen.
Ich fahre meine Räder das ganze Jahr durch, bis auf das Rennrad, da sind mir die Straßen zu rutschig:(

Der Nikolauzi
 
Ja der Lack wird nicht mehr der beste gewesen sein,
der Rahmen ist direkt ca. 2cm oberhalb vom Innenlager am Sitzrohr gerissen....das ist die Haupteinflugzone von Spritzwasser.:lol:

Ich beschwere mich ja gar nicht das der Rahmen den Geist auf gegeben hat denn 2005 hat er seinen 14 Geb. gefeiert und ist schätzungsweise 50 TKM gelaufen, war übrigens ein Univega Rover STI Rahmen, Einsteigerbike 1991..

Dennoch war der Verschleiss vom Salz usw deutlich sichtbar.
Und gerade die heutigen alurahmen sehen mit der Zeit bei häufigem Salzeinsatz eklig aus...

Es kommt halt immer drauf an was man mit der Möhre machen will(Stadtrad,Fullyersatz,Mischung aus beidem) und vorallem wo sie steht( frei,Fahrradkeller in TG oder im beheizten Keller) und wie sie gepflegt wird( gar nicht, nur das nötigste, penibel).
 
Also vor einiger Zeit hatte ich auch ein Winterrad im Sinn. Und zwar ein Hartteil mit Rabenschaltung ohne irgendwelche Umwerfer, Kettenspanner oder sonstiges filigranes Zeug, das bei meinen kettenschaltenden Kumpels regelmäßig einfriert und sie zu unfreiwilligen Singlespeedern macht.

Dazu kommt, dass man auf winterlichen Mittelgebirgstrails vielleicht nicht ganz so unterwegs ist wie sommers, und ein Hardtail völlig ausreicht. Und jedes Gelenk weniger muss nicht gewartet werden, da beißt die Maus keinen Faden ab. Dem Argument, man müsse sein Bike ja winters wie sommers putzen, kann ich nicht folgen, denn es macht schon einen Unterschied, ob es Salzsiff ist oder eine gesunde Fangopackung, die beim nächsten Mal einfach wieder wegbröselt.

Drittens kann es in wechselhaften Wintern doch angenehm sein, ein Rad mit und eins ohne Spikes zu haben (der Rohloffer kann sich statt zwei LRS ja gleich zwei Bikes kaufen... =).

Nun ja, da mir auf der Suche nach einem günstigen solchen Bike dann aber doch ein unglaublich günstiges Helius über den Weg lief (bin dem Vorbesitzer noch heute dankbar dafür), habe ich nun doch kein wirkliches Winterbike. Es bekommt nach einer Winterfahrt eben eine Dusche aus 1-2 Gießkannen heißen Wassers sowie deutlich öfter Öl. Auf diese Weise habe ich nun auch keine ernstlichen Probleme.
 
Ich denke auch, dass man sein Bike das ganze jahr über nutzen sollte. Und sollten nach ein paar Jährchen auch die teuren Teile laputt sein, dann kann man sagen, dass sie ihren Dienst erfüllt haben, oder?
Was will man denn nur mit diversen Rädern, die dann kaum nutzt :confused:
1. Stadtrad
2. MTB Sommer
3. MTB Winter
4. RR Sommer
5. RR Winter
6. ein Rad um zur Arbeit zu fahren
.
.

3 Bikes reichen (MTB, RR und ne Stadtschlampe) :cool:

grüße switchback
 
Mein Winterrad (=Stadtrad) ist ein Uralt-MTB von Bianchi, das mir mal ein Kumpel geschenkt hat. Ich habe es auf Singlespeed umgerüstet, weil ich kein Bock hatte, mich dauernd um Schaltungsgedöns zu kümmern (trotzdem habe ich schon eine Kette zertreten). Schutzbleche, Gepäckträger und Licht sind dran, wegen der Alltagstauglickeit. Hat insgesamt vielleicht 30 € gekostet.
 
Ich glaube mein Post wurde falsch verstanden.

1. Specialized Enduro 2006
2. RM Slayer (fährt noch ein Kumpel mit, der es auch mitfinanziert hat)
3. RM Element Race '97
3. Winterrad/Schlechtwetterrad/Stadtschlampe


Ist also keine reines Winterrad, sondern eher so ne Allzweckwaffe :D
 
Ich fahre diesen Winter zum ersten Mal nicht mit meinem Fully, das ist grade ein halbes Jahr alt und ich habe keine Lust im Frühjahr neue Lager zukaufen... War am alten bei dem sauwetter ständig platt.
Ich fahre jetzt mein Zweitrad / Studibuddenrad. Ist ein Hardtail was ich nicht nach gewicht sondern nach Zuverlässigkeit gebaut habe.

Normal würde ich auch mein gutes Rad durch das Wetter prügeln, aber ich habe mich jetzt schon irgendwie dran gewöhnt... schont auch die teuren Reifen... Wenn das Hardtail wieder in Witten ist wird das Fully zwangsläufig dran glauben müssen...
 
Ich fahre Fully und HT im Sommer wie im Winter, im Winter halt nicht auf Straßen, wenn diese gesalzt sind. Da kommt das Bike halt mal ins Auto und wird zum Trail transportiert.
 
Winterrad, aber ja - muss ja nicht die edlen Stahlrahmen durch den Schlamm prügeln:

Titanrahmen (rostet nicht), Starrgabel (braucht keine Wartung), Singlespeed (friert nicht ein - und natürlich aus Prinzip:D )
wenn es richtig kalt wird werden noch Bärentatzens statt Clickies drangeschraubt, dann kann ich richtig warme Schuhe anziehen
 
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