HILFE! sonst wars das mit biken in benthe

taifun

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Am Deister
Hey Alex,

was "versperrt" war/ist, steht etwas weiter oben. Ist nicht weiter tragisch - es wurde nicht mehr versperrt, als es sonst auch ist... ;)

Wie siehts mit heute (und morgen) Abend aus? Schaffst du es zu ner BB-Runde?

Gruß
Sebastian

Also so wie immer,querliegende Äste:o

Heute wird nichts...habe mir von dort wo ich war ne saftige Erkältung mitgebracht.War am Samstag scheiß kalter Ostwind am Eismeer!
Hoffe das morgen wieder wird,so geil wie das wetter gerade ist.
 

dr.svenson

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Wäre schön, wenn hier mal zielgerichtet das Problem angegangen würde. Sarkasmus und uralte Streitereien, die in diesen Threads zum Leidwesen der meisten immer wieder neu aufgekocht werden bringen uns wohl kaum voran. Also einfach mal den Fokus auf die Situation am Benther gerichtet:

- Es gibt offenbar ein Gesprächsangebot der Forst, das ist auf jeden Fall positiv zu bewerten.

- Es gab vor vier bis fünf Jahren schon einmal einen kleinen "Bikepark" im Benther im Bereich zwischen Kammweg und Gaststätte/Parkplatz. Auch da hatte die Forstverwaltung Schilder aufgehängt und das Gespräch gesucht. Offenbar gab es keine Einigung. Jedenfalls war kurz darauf das komplette Areal wieder begradigt. Danach war alles wieder gut. Waldkanten-Trail, die Abfahrt Richtung Erichshof usw. konnte alles problemlos befahren werden.

-Vor einigen Wochen wird dieser Trail oben vom alten Aussichtsturm runter angelegt. Kurz darauf hängen wieder Schilder im Wald.

- Auch wenn ich mir damit nicht die Freundschaft der Bastelfraktion zuziehe: Ich denke ein einvernehmliches Miteinander kann es im relativ kleinen Benther nur geben, wenn wir mit der Forstverwaltung eine Übereinkunft finden. Das wird mit Sicherheit nix, wenn immer wieder wild im Wald rumgebuddelt wird. Vielleicht kann man sich aber mit der Forst darauf einigen, dass die bestehenden Trails weiter genutzt werden können, wenn keine neuen angelegt werden.

- Darüber hinaus könnte, wie bereits angesprochen, der freundliche und respektvolle Umgang mit anderen Waldnutzern zu mehr Akzeptanz beitragen.

- Einen neuen Verein zu gründen, halte ich persönlich für wenig sinnvoll. Biker sind nunmal Individualisten und das ist auch gut so. Allerdings wäre zum Beispiel eine DIMB IG, also eine Art Ortsgruppe, ein guter Mittelweg. Da gäbe es einen renommierten Ansprechpartner für die Forst, ohne das Satzungen geschrieben, Kassenwarte bestimmt, Vorstände gewählt und Rechenschaftsberichte verfasst werden müssten. Die Zeit würde ich lieber auf dem Rad verbringen.

Was meint Ihr dazu? Es scheint ja einige Dimbos hier im Forum zu geben.
 
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Wäre schön, wenn hier mal zielgerichtet das Problem angegangen würde. Sarkasmus und uralte Streitereien, die in diesen Threads zum Leidwesen der meisten immer wieder neu aufgekocht werden bringen uns wohl kaum voran. Also einfach mal den Fokus auf die Situation am Benther gerichtet:

- Es gibt offenbar ein Gesprächsangebot der Forst, das ist auf jeden Fall positiv zu bewerten.

- Es gab vor vier bis fünf Jahren schon einmal einen kleinen "Bikepark" im Benther im Bereich zwischen Kammweg und Gaststätte/Parkplatz. Auch da hatte die Forstverwaltung Schilder aufgehängt und das Gespräch gesucht. Offenbar gab es keine Einigung. Jedenfalls war kurz darauf das komplette Areal wieder begradigt. Danach war alles wieder gut. Waldkanten-Trail, die Abfahrt Richtung Erichshof usw. konnte alles problemlos befahren werden.

-Vor einigen Wochen wird dieser Trail oben vom alten Aussichtsturm runter angelegt. Kurz darauf hängen wieder Schilder im Wald.

- Auch wenn ich mir damit nicht die Freundschaft der Bastelfraktion zuziehe: Ich denke ein einvernehmliches Miteinander kann es im relativ kleinen Benther nur geben, wenn wir mit der Forstverwaltung eine Übereinkunft finden. Das wird mit Sicherheit nix, wenn immer wieder wild im Wald rumgebuddelt wird. Vielleicht kann man sich aber mit der Forst darauf einigen, dass die bestehenden Trails weiter genutzt werden können, wenn keine neuen angelegt werden.

- Darüber hinaus könnte, wie bereits angesprochen, der freundliche und respektvolle Umgang mit anderen Waldnutzern zu mehr Akzeptanz beitragen.

- Einen neuen Verein zu gründen, halte ich persönlich für wenig sinnvoll. Biker sind nunmal Individualisten und das ist auch gut so. Allerdings wäre zum Beispiel eine DIMB IG, also eine Art Ortsgruppe, ein guter Mittelweg. Da gäbe es einen renommierten Ansprechpartner für die Forst, ohne das Satzungen geschrieben, Kassenwarte bestimmt, Vorstände gewählt und Rechenschaftsberichte verfasst werden müssten. Die Zeit würde ich lieber auf dem Rad verbringen.

Was meint Ihr dazu? Es scheint ja einige Dimbos hier im Forum zu geben.

Also ich hab bestimmt schon 4 Stunden herumtelefoniert und ziemlich viele Mails geschriben. So wie es momentan aussieht geht nichts um eine Vereinsgründung herum. Aber genaues kann ich auch noch nicht sagen.
Einfach der Forstverwaltung und anderen Nutzern des Waldes jetzt keinen Grund zum Ärgern geben. Das bringt uns schon ein ganzes Stück weiter!!
 

dr.svenson

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Also ich hab bestimmt schon 4 Stunden herumtelefoniert und ziemlich viele Mails geschriben. So wie es momentan aussieht geht nichts um eine Vereinsgründung herum.!!
Die DIMB ist ja ein Verein. Ein recht großer und renommierter obendrein, der insbesondere, was die aktuelle Problematik angeht eine ganze Menge Erfahrung hat. Warum sollen wir uns das nicht zunutze machen?
Einfach der Forstverwaltung und anderen Nutzern des Waldes jetzt keinen Grund zum Ärgern geben. Das bringt uns schon ein ganzes Stück weiter!!
Da hast Du auf jeden Fall recht! Ich ruf da auf jeden Fall auch an. Das ist ja sinnvoll, denen zu zeigen, dass wir ganz normale, umgängliche Leute sind, die genau wie andere Waldnutzer ein Interesse haben, ihre Freizeit nett zu verbringen.
 

taifun

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Am Deister
Also ich hab bestimmt schon 4 Stunden herumtelefoniert und ziemlich viele Mails geschriben. So wie es momentan aussieht geht nichts um eine Vereinsgründung herum. Aber genaues kann ich auch noch nicht sagen.
Einfach der Forstverwaltung und anderen Nutzern des Waldes jetzt keinen Grund zum Ärgern geben. Das bringt uns schon ein ganzes Stück weiter!!

Vielleicht sollte auch nicht zuviel Wind um alles gemacht werden...
Wer möchte den den Verein und mit welcher Begründung?
Betrifft es nur diejenigen die Rampen bauen und dort springen wollen,oder soll jeder der im Wald bikt-Trails nutzt- dem Verein beitreten...das ist unmöglich.
Aber als Vermittlungsbasis ist die DIMB eventuelle was,worüber es sich lohnt nachzudenken.
 
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Vielleicht sollte auch nicht zuviel Wind um alles gemacht werden...
Wer möchte den den Verein und mit welcher Begründung?
Betrifft es nur diejenigen die Rampen bauen und dort springen wollen,oder soll jeder der im Wald bikt-Trails nutzt- dem Verein beitreten...das ist unmöglich.
Aber als Vermittlungsbasis ist die DIMB eventuelle was,worüber es sich lohnt nachzudenken.

Klar denken wir über die DIMB nach. Ach und es sollten nach und nach wirklich alle Biker die den Wald nutzen dem Verein beitreten. Es muss schließlich die frage der Haftung rechtskräftig geklärt werden!!
 
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Ahoi BB-Biker!

Es geht mir ja extrem auf´m Keks, dass das geringste Freizeitvergnügen reglementiert, jeder Schritt offiziell genehmigt sein muß und die Leute dieses Landes gezwungen werden für jeden Scheiß Interessengemeinschaften zu bilden.

Wann sind wir soweit, dass wir zur Benutzung öffentlicher Toiletten Vereine bilden und wir uns außerhalb von Wohnung und Arbeit nur noch im Stechschritt und mit Augen geradeaus bewegen dürfen!? :mad: :wut:

Ich weiß nicht ob ich mich hier anschließen soll. Einerseits sehe ich eine gewisse Notwendigkeit (wenn morgen der BB dicht gemacht wird, dann isses übermorgen der Deister usw.), andererseits wird mir das alles zu blöd.

Und was nüzt die Initiative? In wie weit ist die Forstverwaltung bereit zu differenzieren? Sobald sich auch nur einer daneben benimmt, werden alle dafür bestraft. Da können sich 99% der Biker fair verhalten; ein Idiot macht alles zur Sau!

Außerdem sei erwähnt, dass die anderen Interessengruppen (Reiter) mindestens genauso "große" Schäden anrichten wie wir. Abgesehen von Forstmaschinen, die (natürlich abseits der Wege) Spuren in den Wald wühlen, in denen wir verschwinden können! Ich weiß nicht was die ausgerechnet an Bikern gefressen haben. Assoziieren die ins Biken "zu viel Freiheit", gar Anarchie!? :confused:
 

Acki

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am Deister
Da können sich 99% der Biker fair verhalten; ein Idiot macht alles zur Sau!

Ganz genau ! Im Deister war eigentlich alles in bester Ordnung (soweit man das so sagen darf;-)), bis dieser dämliche bunte Vogel ohne brauchbares Gehirn meinte, er müsse aus Brettern, die er aus dem Mögebierstollen geklaut hatte, eine schrottige und überflüssige Northshore-Konstruktion bauen.
Da ist dann der Knoten geplatzt und nach dem Skandal haben die Forstpächter alle schönen Rampen eingeebnet.

Das gehört jetzt nicht zum Benther Berg aber ich will es mal gesagt haben.

Viele Grüße
 
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Ich führe das Verhalten der Waldbesitzer und Wäldpächter in erster Linie auf traditionelle "Besitzansprüche" zurück.
Das sind Leute, die schon viel länger als wir den Wald benutzen. Seit Generationen holen sie Brenn- und Nutzholz aus ihm raus und halten sich dort Tiere, die sie nach ihren Maßstäben jagen und verkaufen. Es sind Menschen, die ihren Arbeitsalltag im Wald verbringen und dafür sorgen, daß sie morgen auch noch Holz und Tiere ernten ( ;o) ) können und sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Zu dieser ländlichen Idylle passen auch ein paar ReiterInnen und na gut noch ein paar Wander. Das geht schon seit Jahrzehnten oder seit Jahrhunderten so.

In ihrem Verständnis ist das Naturschutz. Letztendlich sind sie es aber die die Bäume fällen und die Tiere töten und nicht wir!!!

Jetzt kommen plötzlich die Radfahrer: Eine neue Interessensgruppe drängt sich in ihre angestammten Gebiete. Erst fahren die nur auf den Wegen und erschrecken die Wanderer und dann fangen sie auch noch an abseits Strecken zu errichten. Die Waldmenschen kannten sowas bisher nicht und sahen auch sonst nur wenige Fremde in ihren Wäldern. Was erst so klein angefangen hat, hat jetzt Ausmaße von "mehr als hundert" Mtblern (frei nach einem Waldmensch, der mal am Ladys Only gezählt haben will) an einem Tag.
Was sie auch ( im Deister) besonders nervt, sind die vielen fremden Sportler, die von weit weg mit dem Auto oder der Bahn anreisen. Wenn es nur die Kinder von nebenan wären, aber die ganzen Fremden wollen sie nicht haben.
Also wir bikende passen nicht in das althergebrachte Mensch-Wald-Gefüge der Alteingesessenen und ausserdem können sie an uns kein Geld verdienen.
 
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Bike der Woche
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Sehr schön, Epinephrine und N'Gine, ihr sprecht mir aus der Seele! Aber was habt ihr eigentlich für komische Spitznamen, das kann sich ja keine Sau merken. Ansonsten bin ich voll eurer Meinung, es is schon nich so einfach in good old Germany!
 

schappi

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Klar denken wir über die DIMB nach. Ach und es sollten nach und nach wirklich alle Biker die den Wald nutzen dem Verein beitreten. Es muss schließlich die frage der Haftung rechtskräftig geklärt werden!!

UMF freddy
lies dir bitte einmal das Niedersächsische Waldgesetz durch. Dann wirst du feststellen, das dien Haftungsfrage sich nicht stellt!
Es gibt keine Haftung des Waldbesitzers! Ausser er baut Fallgruben in die Trails oder spannt Drähte im Wald.
Ansonsten ist es dein persöhnliches Pech wenn du dich im Wald aufs Mett packst, Der Waldbesitzer muss für Unfälle der Waldbenutzer nicht haften.
Ich weiß nicht wer diesen Quatsch mit der Haftung immer wieder aufbringt.
Gruß
Schappi
 
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UMF freddy
lies dir bitte einmal das Niedersächsische Waldgesetz durch. Dann wirst du feststellen, das dien Haftungsfrage sich nicht stellt!
Es gibt keine Haftung des Waldbesitzers! Ausser er baut Fallgruben in die Trails oder spannt Drähte im Wald.
Ansonsten ist es dein persöhnliches Pech wenn du dich im Wald aufs Mett packst, Der Waldbesitzer muss für Unfälle der Waldbenutzer nicht haften.
Ich weiß nicht wer diesen Quatsch mit der Haftung immer wieder aufbringt.
Gruß
Schappi

Wer ja schön, wenns so ist wie du sagst, aber der Vorsitzende des Forstes
meint, das jeder Biker auf den Waldwegen versichert ist, nicht aber auf Bikestrecken. Ich glaub schon, das er weis wovon er redet, der hat sich das alles erst vor 2-3 Wochen durchgelesen, denn er is neu im Amt.
 

mh320i

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@ NGine ich denke der Deister ist ein Naherholungsgebiet, da müssten Sie ja eigentlich froh sein über jeden der anreist und seine Mücken z.B. im Annaturn lässt.

@ Schappi ich habe das Waldgesetz so verstanden das man eigentlich gar nich abseits der Wege fahren darf. Da sind Fusswege und als solcher zählt ja der Singletrail wohl vom Befahren nach meinem Verständniss ausgenommen.

Und auf Waldwegen ist man auch nur sehr begrenzt versichert, da geht es ausschlieslich um a-typische gefahren. Wenn Biker A zu schnell fährt und sich durch herumliegende Äste hinpackt ist da eine typische Gefahr und nicht versichert.
 
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@ NGine ich denke der Deister ist ein Naherholungsgebiet, da müssten Sie ja eigentlich froh sein über jeden der anreist und seine Mücken z.B. im Annaturn lässt.

@ Schappi ich habe das Waldgesetz so verstanden das man eigentlich gar nich abseits der Wege fahren darf. Da sind Fusswege und als solcher zählt ja der Singletrail wohl vom Befahren nach meinem Verständniss ausgenommen.

Und auf Waldwegen ist man auch nur sehr begrenzt versichert, da geht es ausschlieslich um a-typische gefahren. Wenn Biker A zu schnell fährt und sich durch herumliegende Äste hinpackt ist da eine typische Gefahr und nicht versichert.

Genau so hab ich das auch verstanden!
 

schappi

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Das Waldgesetz sagt:
§ 25
Fahren
(1) 1Das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankenfahrstühlen mit Motorkraft ist auf
tatsächlich öffentlichen Wegen gestattet. 2Tatsächlich öffentliche Wege sind private Straßen und Wege, die mit
Zustimmung oder Duldung der Grundeigentümerin, des Grundeigentümers oder der sonstigen berechtigten
Person tatsächlich für den öffentlichen Verkehr genutzt werden
; dazu gehören Wanderwege, Radwege,
Fahrwege (Absatz 2 Satz 2), Reitwege und Freizeitwege (§ 37).
(2) 1Außerhalb von Fahrwegen ist das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen
Fuhrwerken oder Schlitten nicht gestattet. 2Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege, die von
zweispurigen nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen ganzjährig befahren werden können. 3Das Fahren mit den
in Satz 1 genannten Fahrzeugen auf Fahrwegen wird durch dieses Gesetz nicht geregelt.

Daraus folgt befahren von existierenden Tatasächlichen öffentlichen Wegen mit Rädern ist erlaubt. Ein tastsächlicher öffentlicher Weg ist auch ein Trampelpfad oder ein Singletrail sofern er als Fahrspur erkennbar ist und regelmäßig benutzt wird.

Haftung:

§ 30
Haftung
1Wer von den Betretensrechten nach den §§ 23 bis 28 Gebrauch macht, handelt auf eigene Gefahr. 2Die
Waldbesitzenden und sonstigen Grundbesitzenden haften insbesondere nicht für
1. natur- oder waldtypische Gefahren durch Bäume,
2. natur- oder waldtypische Gefahren durch den Zustand von Wegen,
3. aus der Bewirtschaftung der Flächen entstehende typische Gefahren,
4. Gefahren, die dadurch entstehen, dass
a) Wald in der Zeit von eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang bis eineinhalb Stunden vor
Sonnenaufgang (Nachtzeit) außerhalb von tatsächlich öffentlichen Wegen (§ 25 Abs. 1 Satz 2)
begangen wird,
b) die freie Landschaft in der Nachtzeit (Buchstabe a) mit Fahrrädern ohne Motorkraft außerhalb von
Radwegen oder von Fahrwegen (§ 25 Abs. 2 Satz 2) befahren wird oder
c) bei der Ausübung von Betretensrechten sonstige schlechte Sichtverhältnisse nicht berücksichtigt
werden, sowie für
5. Gefahren außerhalb von Wegen, die
a) natur- oder waldtypisch sind oder
b) durch Eingriffe in die freie Landschaft oder durch den Zustand von Anlagen entstehen, insbesondere
durch Bodenerkundungsschächte, Gruben und Rohrdurchlässe.
3Die Haftung der Waldbesitzenden oder sonstigen Grundbesitzenden ist nicht nach Satz 2 Nr. 3, 4 oder 5
Buchst. b ausgeschlossen, wenn die Schädigung von Personen, die den Wald oder die freie Landschaft betreten,
von den Waldbesitzenden oder sonstigen Grundbesitzenden vorsätzlich herbeigeführt wird.
Im Wald gibt es keien Versicherung auch nicht auf Forstwegen im Wald.
Der Waldbesitzer muss jedoch haften wenn er z.B. einen Draht über den Singletrail spannt
Gruß
Schappi
 

mh320i

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Dann schau nochmal unter Betretungsrecht nach da steht das die angegeben Freizeitwege erst bestimmt werden müssen durch Kartenerfassung etc-

Fuß und Pirschpfade sind z.B. keine Wege!!! und da würde ich den Singletrail einordnen. Da wäre es denke ich besser einen unbeteiligten zu Rate zu ziehen der sich mit der Materie auskennt bevor man sich zu weit aus dem Fenster lehnt und stürzt.

Und ich glaube nicht das man jede Fahrspur Quer durch den Wald als öffentlichen Weg bezeichnen darf.
 

schappi

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Was ist den deiner Meinung nach ein "öffentlicher Weg"?
Im Gesetz steht auch "tatsächlich öffentlicher Weg" das ist etwas anderes als ein "öffentlicher Weg"
Ich habe das Thema mit einem befreundeten Anwalt der selber Biker ist rauf und runter diskutiert. seiner Meinung nach ist so etwas ;
Deister3.JPG
[/URL][/IMG]
ein tatsächlicher öffentlicher Weg.
Endgültige Klarheit hast du aber erst wenn du ein richterliches Urteil hast.
 

mh320i

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Tatsächlich öffentliche Wege müssen Katographisch erfasst sein d.h. sogenannte Freizeitwege wie Radwege und Waldwege. Wie bereits erwähnt steht im Betretungsrecht auch die Def. was Freizeitwege sind.

Vielleicht mal komplett lesen und nicht nur die Stellen die man sich hinbiegen kann. Würde ich zwar auch gerne bringt aber nix in diesen Sch.... Land
 
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Moinsen, da ich gestern auch mal wieder über den Benther Berg geradelt bin und ich dort auch ein Schild entdeckt habe müsste ich mal hier ins Forum schauen. Jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu abgeben. ich persönlich kenne am BB nur den Trail der am Waldrand lang führt und unten am Jägerheim endet. Der Trail wird aber nicht nur von den MTB´ler genutzt sondern auch von Jogger und der Stöckerfraktion. Ich denke mal das dieser Trail weiterhin ohne Probleme gefahren werden kann (HOFFE ICH DOCH)

Meiner Meinung nach hat keiner das Recht im Wald irgendwelche Rampen ohne Genehmigung aufzubauen. Ich stelle mir immer die Frage was wäre wenn euch der Wald/Gund gehören würde und dort einer Rampen oder andere Sachen aufbaut. Ich würde da keine Schilder aufhängen sondern sofort die entsprechende Maßnahmen ergreifen und alles abreißen. Man sollte das nutzen was bereits schon vorhanden ist und dann gibt es sicherlich auch keinen Ärger mit dem Forst. Es gibt auch hier in der Nähe einige Freeride Parks die legal benutzt werden können.

Das ist meine persönliche Meinung und ich bin mal gespannt wann mich der erste am BB auf das Thema anspricht bzw. mit einer Anzeige droht. ich werde das hier auf jedenfall weiter verfolgen.
 
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@Joey1974 Dieser 2m Drop ins Flat wird wohl früher oder später abgerissen
und auf KEINEN fall fertiggebaut!!

@taifun Neue Erkenntnisse gibt´s Anfang Mai. Ich werde diese dann selbstverständlich hier reinstellen.
 

Tilman

Mitgl. Bundesvorstand DIMB
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Steinhohlstr. 11a, 61352 HG - Ober Erlenbach
Neuigkeiten????

Ich bitte um Verständnis, daß aus Rücksicht auf die Waldeigentümer (die, soweit kann ich gehen, zumindest nicht strikt gegen eine bikefreundliche Problemlösung sind), möglichst nichts öffentlich ventiliert werden sollte.

Es gibt leider auch einige ganz wenige Biker in der weiteren Umgebung, die ziemlich unverhohlen meinen, sie wollten weiter schaufeln, wo es ihnen auch ohne Zustimmung von Waldbesitzern paßt. Das finde ich ziemlich ungeil, mit Verlaub!

Bin morgen in Hannover beim Event am Lindener Berg.
 
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