Mehrmonatig MTB Tour durch Europa mit Wanderkarten ?

Ich hoffe irgnedwann gibts mal nur noch 1 Gerät!
Nur das nicht!
Standards OK, aber bei Aussehen, Funktionen und Preis sollte es bei der derzeitigen Vielfalt bleiben. Ob die Hersteller, dann ca. 5 Hardwareplattformen nur per Firmware in weitere Unterkategorien aufspalten oder ob die Hardware wirklich fehlt, ist mir dabei relativ egal.
Wenn die Kamera gar nicht fehlt, suche ich dann gleich mal eine Oregon 450 zu 550t Hack Firmware :D.
 
So leute also ich hab mir jetzt mal einen groben Überblick verschafft und würde zurzeit auf ein Oregon oder Edge zurückgreifen.

Was ist der unterschied zwischen dem Oregon 450 und 550 ? Konnte jetzt nur feststellen das das 550 halt so schnickschnack bietet wie Kamera und Pulsfrequenzmesser. Auf das kanne ich gerne verzichten

Was ist der unterschied zwischen Edge und Oregon außer das das Gerät ebenfalls Trittfrequenz usw. aufzeichnen kann?

Also zurzeit würde ich eher zum Oregon 450 tendieren. Wie gesagt die grobe Route werde ich sicherlich vorplanen aber ich will einfach die Freiheit haben das Gerät wie eine stinknormale Wanderkarte zu nutzen. Dank den Batterien mache ich mir eher weniger sorgen um die geringe Akkulaufzeit. Ich denke alle 4 Tage werde ich sicherlich irgendwo mal unterkommen.

Mit dem freeware Material sehe ich leider immernoch überhaupt nicht durch. Wie muss ich mir das Vorstellen wenn ich mir eine Karte selber bastle ?

Danke aufjedenfall schonma für eure hilfe.
 
Beim Edge gibt es zu Puls und Trittfreq. auch noch jede Menge Auswertungen am GPS, da es eher ein Tacho/Pulsuhr/Trainingscomputer ist. Ein Oregon ist allgemein fuer Outdoorbelastungen aller Art gedacht, sei es Wandern oder Radfahren.
Oregon 550= Oregon 450+Kamara, Akkus und Ladegerät (zur Qualität, Gewicht, Ladezeit .. hat leider noch niemand etwas gesagt)
Da das Oregon die deutlich feinere Bildauflösung bietet, ist dort noch am ehesten von Ersatz der Wanderkarte zu reden. Zeichnet man fast nur auf, kommt man mit guten Akkus auch ueber 2 Wandertage (@8-10Std.), bei der 2. Mittagspause zu wechseln ist aber keine Schande.

Die OSM-Garminkarten kann man einfach herunterladen und oft direkt auf das GPS kopieren. Bei den anderen richtet man sie in dem Programm Mapsource ein und stellt die Kartenbereiche zur Uebertragung dann selbst zusammen. Selbst basteln ist vielleicht für Eritrea notwendig, in Europa gibt es auch alles vorproduziert! Mit etwas Glück läuft auch openmtbmap wieder an, dann hast du alles auf einer Seite.
 
...Was ist der unterschied zwischen dem Oregon 450 und 550 ? Konnte jetzt nur feststellen das das 550 halt so schnickschnack bietet wie Kamera und Pulsfrequenzmesser. Auf das kanne ich gerne verzichten...

Der Unterschied zwischen Oregon 450 und 550 liegt soweit ich weiß nur in der Kamera. Und da ist es halt eine Frage des Preisunterschiedes. Ich habe mich damals für den 550er entschieden, da er preislich nicht wesentlich teurer war als der 450er. Was man definitiv nicht benötigt ist die jeweilige T-Version, da diese Topo nicht wirklich brauchbar ist, da sie zu weniger Details bietet.

...Was ist der unterschied zwischen Edge und Oregon außer das das Gerät ebenfalls Trittfrequenz usw. aufzeichnen kann?...

Der Unterschied zwischen den beiden Serien ist vor allem erst einmal das Einsatzgebiet für das sie vorgesehen sind. Der Edge ist ein echter Bikecomputer mit vielen Trainingsfunktionen wie z.B. dem virtuellen Partner. Der Oregon ist ein Outdoor GPS mit rudimentären Bikefunktionen (Herz - und Trittfrequenz).

Der erste auffälligere Unterschied ist natürlich die Größe am Cockpit. Für den täglichen Gebrauch am Bike wäre mir der Oregon zu klobig. Aber auf längeren Touren spielt er dann seine Vorteile wie das größere und hochauflösendere Display aus. Das macht sich besonders beim Orientieren über größere Geländeausschnitte bemerkbar. Zoomt man beim Edge einige Stufen heraus, sieht man nicht mehr sehr viel. Der Oregon kann auch dann noch mehr Details darstellen.

Der Orgeon zeichnet Touren auf, sobald man ihn angeschaltet hat. Der Edge nur wenn man die Aufzeichnung explizit startet.

Der Oregon verwendet das GPX Format für die geplante Tour und die Aufzeichnung der Aktivität. Der Edge 605/705 kann GPX/TCX/CRS Touren abfahren und zeichnet im TCX-Format auf. Der Edge 800 verwendet für das Abfahren und die Aufzeichnung das neue FIT-Format. Er kann aber selbstständig geplante Touren im GXP-Format in das FIT-Format umwandeln. Alle diese Formate sind Abwandlungen des XLM-Formats.

Der Edge verfügt noch über die Möglichkeit der Leistungsmessung. Dafür ist aber kostspieliges Zusatzequipment notwendig. Und wie schon gesagt bringt er einige Trainingsfunktionen mit. Von denen ist der virtuelle Partner der Wichtigste, da man hier gegen sich oder andere auf der gleichen Runden in einem kleinen Wettbewerb antreten kann.

...Also zurzeit würde ich eher zum Oregon 450 tendieren. Wie gesagt die grobe Route werde ich sicherlich vorplanen aber ich will einfach die Freiheit haben das Gerät wie eine stinknormale Wanderkarte zu nutzen. Dank den Batterien mache ich mir eher weniger sorgen um die geringe Akkulaufzeit. Ich denke alle 4 Tage werde ich sicherlich irgendwo mal unterkommen...

Für das was Du vorhast, würde ich zum Oregon 450/550 greifen.

Grüße
Thomas
 
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Hallo,

dieses Thema hier ist ja sehr schnell zum Garmin Thema geworden.

Ich würde dem TE eine komplett andere Alternative vorschlagen:
Ein Android Smartphone mit z.b. Apemap oder ähnlichen Programmen.
Ein Motorola Defy ist Staub- und Wassergeschützt, sollte einiges am Lenker mitmachen, hat eine deutlich höhere Auflösung und schnellere Prozessorleistung als die Garmins (habe selbst ein Oregon, das ist mit der Topo D schnarchlangsam).

Mit Apemap kann man:
  1. Rasterkarten aus dem Internet (z.b. OSM, Google) online anzeigen lassen
  2. Noch viel mehr solcher Karten vor der Tour offline auf eine Micro-SD ziehen (mit z.b. dem Mobile Atlas Creator)
  3. Mit einer lokalen Prepaid SIM auch mal in fremden Ländern online gehen
  4. und zu guter Letzt: Es dem Stuntzi nachmachen und sich live hier von der Tour mit Berichten melden

Also statt hier die ganze Zeit über die verschiedenen Garmin-Geräte zu philosophieren würde ich mir auch mal die verschiedenen Android-Geräte anschauen, allen voran das erwähnte Defy und die verschiedenen Mapping Programme (Apemap, Oruxmaps etc, auch hier im Forum was davon behandelt).
Die Möglichkeit, sich auch mal vor Ort mit Googleearth ein paar Satelliten-Ansichten zu ziehen, oder mit dem Mobile Atlas Creator den gesamten Alpenraum als Rasterkarte von Outdooractive zu ziehen sind einer der Vorteile.
Unterwegs mal spontan von Gpsies, Outdooractive etc. Touren einer bestimmten Region auf das Teil zu saugen bringt einem - gerade bei so langen Touren - noch mal einen ganz anderen Fun-Faktor.

Ach so: Ein Defy kostet auch ohne Vertrag kaum mehr als ein Oregon (um die 300) und die Folgekosten sind ausser dem Online-Umsatz vernachlässigbar, ganz im Gegensatz zu Garmin, wenn man alle Karten legal erwerben möchte.
Einziger Nachteil vom Defy gegenüber einem Garmin: Man kann natürlich nicht die gesamte Tour mit einem Gurt am Brustkorb rumfahren und hinterher das Langzeit-EKG dem Arzt zum Analysieren geben...

Grüssle,

Nick
 
Stimme dir zu, ist u.U. eine Alternative, wobei man klar sagen muss, wassergeschützt ist was ganz anderes als wasserdicht! Wenn du bei Wind und Wetter draussen bist wird es dein Motorola definitiv nicht überleben (aktueller Ereignis liegt vor).
Zudem gibts ein absolutes ko-Kriterium dafür: Du kannst es nicht den ganzen Tag am Lenker im GPS-Mode laufen lassen. Nach 4 Stunden ist es leer. Dann hast du noch nicht telefoniert oder dir übers Web Karten gezogen!
Zusätzlich musst du Lademöglichkeiten haben und einen Pack Ersatzakkus (nicht AAA) mitführen.
Für den oben beschriebenen Einsatz also nicht ideal. Als Ergänzung und evtl Notanker dagegen top.
 
Stimme dir zu, ist u.U. eine Alternative, wobei man klar sagen muss, wassergeschützt ist was ganz anderes als wasserdicht! Wenn du bei Wind und Wetter draussen bist wird es dein Motorola definitiv nicht überleben (aktueller Ereignis liegt vor).

Hallo, das Defy ist geschützt nach IP67, und sollte damit genauso viel mitmachen wie ein Oregon, das ja auch nur nach IPX7 geschützt ist.

Zudem gibts ein absolutes ko-Kriterium dafür: Du kannst es nicht den ganzen Tag am Lenker im GPS-Mode laufen lassen. Nach 4 Stunden ist es leer. Dann hast du noch nicht telefoniert oder dir übers Web Karten gezogen!
Zusätzlich musst du Lademöglichkeiten haben und einen Pack Ersatzakkus (nicht AAA) mitführen.
Ich denke, wenn man eine 3-Monate Tour macht, sollte man sich auf jeden Fall Gedanken über einen Nabendynamo machen, egal ob Smartphone oder Garmin.
Aber auch ohne Dynamo: Mit einem externen "Zuheizer", der über den USB Port angeschlossen wird (gibt es zuhauf im Internet) kommt man locker mehrere Tage ohne Strom aus, und wenn man nicht den ganzen Tag über in das Handy-Display starrt, sondern das GPS nur im Hintergrund laufen lässt, kommt man auf deutlich mehr als 4h Laufzeit. 3h touren mit aktivierter Aufzeichnung im Hintergrund bringen das Defy jedenfalls nicht ins schwitzen, und ein paar mal aufs Display zum orientieren schauen ist da auch mit dabei.
 
Um die Liste noch länger zu machen:
TwoNav: http://www.twonav.com/
Das kann Raster-Karten verarbeiten, Du kannst selber tracks planen, es läuft lange, Du brauchst allerdings ein Stück software auf dem PC zur Vorbereitung (nicht während der Tour).

Oder Pathaway (www.pathaway.com). Pathaway ist die Stuntzi-Lösung, er betreibt es auf einem Loox PDA.
Die PDAs sind vom Bildschirm her nicht ideal und brauchen einen bisschen IT-Willen, um sie sorgenfrei zu betreiben. Die Software selber ist aber richtig gut. Gibt'S wohl mittlerweile auch für andere Platformen.

zum Thema Karten: Wanderkarten für so einen Trip dabei zu haben wird ersten ziemlich schwer (ausser man schmeisst sie immer gleich wieder weg) und außerdem auch richtig teuer. Du fährst pro Tag durch ein Blatt 1:50000, was zwischen 8 und 20 Euro kostet. Dageben sind digitale Karten echt günstig. Außerdem gibt es einiges mittlerweile umsonst, und es besteht auch die Möglichkeit, Papierkarten selber zu scannen.
 
Garmin steht hier nur so prominent da, weil es persönliche Erfahrungen zu den Geräten gibt. So haben sie auch auf längeren Mehrtagestouren bewiesen, dass sie für diesen Zweck geeigent sind. Es gibt natürlich ähnliche Geräte von Magelan, MyNav etc.. Wenn jemand Erfahrungen hat, sollte er sie unbedingt hier posten, um dem Threatersteller einen breiteren Überblick zu geben.

Bezüglich des aktuellen Smart Phones kann ich nur sagen, dass ich sie für den anvisierten Einsatz für ungeeignet halte. Sie sind weder Wetterfest, noch bieten sie annähernd die notwendigen Akkulaufzeiten miit aktiviertem GPS.

Das Display solcher Smart Phones sind zwar denen in GPS Geräten von der Darstellung her haushoch überlegen, jedoch nur solange die Hintergundbeleuchtung eingeschaltet ist. Outdoor- oder Bike GPS Geräte spielen aber genau hier ihren Vorteil aus, denn deren Dislays funktionieren auch unbeleuchtet unter den meisten Lichtverhältnissen. Das spart Energie und ist ein Schlüssel zu den langen Betriebszeiten. Gleiches gilt für die Prozessorleistung. Diese ist bei den GPS Geräten dem Zweck angepasst und damit geringer als bei den Smart Phones, weil sie ja z.B. auch keine Videos abspielen müssen. Auch das trägt zu den praxisgerechten Akkulaufzeiten bei.

Aber die Idee so ein Smartphone als zusätzliche Informationsquelle mitzuführen ist sicherlich eine Überlegung wert. Per Smart Card Tausch könnte man auch unterwegs aus dem I-Net geladene Daten auf eien Outdoor GPS bringen.

Auch sollte man bedenken, dass Firmen wie Garmin ja nicht auf den Kopf gefallen sind. Würden sich all dies netten Features und Darstellungsfähigkeiten eines Smart Phones praxisgerecht in ein Outdoor GPS Gerät integrieren lassen, würden sie es sicherlich machen und nicht wie Garmin noch zusätzlich noch ein Smart Phone vermarkten.

Grüße
Thomas
 
Hi leute bin gerade auf arbeit daher kann ich nur kurz schreiben aber ja ein Smartphone wäre für mich eine alternativ da mein handy inzwischen 11 Jahre auf dem buckel hat und ich eh unzufrieden damit bin. Aber wie sieht es mit satteliten empfang aus ?
 
Mit einem Smartphone kriegst Du ziemlich sicher ein Laufzeit-Problem, außer Du machst immer nur Halbtages-Touren oder hantierst mit Wechselakkus.
Satellitenempfang sollte kein Problem sein.
 
Die Empfangsqualität ist gar nicht mal so schlecht beim Motorola. Wenn kein Blätterwald über einem ist durchaus akzeptabel!
Es bleibt aber dabei, bei Dauerbetrieb als GPS mit Kartendarstellung zu kurze Laufzeit, nicht vergleichbar mit einem dafür entwickelten Gerät! Die Äusserung: "man muss ja nicht ständig drauf schauen" belegt es ja. Da in unseren Breiten alle naselang Kreuzungen/Wegegabelungen vorkommen ist es Sinn und Zweck das Teil ständig anzuhaben.
Jetzt muss man sich mal einig darüber werden was man will: ein GPS (egal welcher Hersteller) was einem laufend die Position und die Route anzeigt, oder ein Gerät auf welches ich ab und zu mal schauen kann und dessen Akku bei Ausfall nicht durch Batterien ersetzbar ist. Zudem als Handy für mich das Notfallgerät ist, was mir dann mit leeren Akkus nichts nützt. Ich habe am Rad auch immer mein Handy dabei, aber geschützt in der Satteltasche, denn am Rad oder im Trikot wäre es nach einem Sturz u.U. unbrauchbar!
Die Idee mit dem Kraftwerk (B&M) hatten wir schon, halte ich auch für sehr sinnvoll bei solchen Vorhaben!
 
Die Empfangsqualität ist gar nicht mal so schlecht beim Motorola. Wenn kein Blätterwald über einem ist durchaus akzeptabel!
Es bleibt aber dabei, bei Dauerbetrieb als GPS mit Kartendarstellung zu kurze Laufzeit, nicht vergleichbar mit einem dafür entwickelten Gerät! Die Äusserung: "man muss ja nicht ständig drauf schauen" belegt es ja. Da in unseren Breiten alle naselang Kreuzungen/Wegegabelungen vorkommen ist es Sinn und Zweck das Teil ständig anzuhaben.
Jetzt muss man sich mal einig darüber werden was man will: ein GPS (egal welcher Hersteller) was einem laufend die Position und die Route anzeigt, oder ein Gerät auf welches ich ab und zu mal schauen kann und dessen Akku bei Ausfall nicht durch Batterien ersetzbar ist. Zudem als Handy für mich das Notfallgerät ist, was mir dann mit leeren Akkus nichts nützt. Ich habe am Rad auch immer mein Handy dabei, aber geschützt in der Satteltasche, denn am Rad oder im Trikot wäre es nach einem Sturz u.U. unbrauchbar!
Die Idee mit dem Kraftwerk (B&M) hatten wir schon, halte ich auch für sehr sinnvoll bei solchen Vorhaben!

Also Nabenddynamo schließe ich schonmal aus, hab mir erst ne neue Narbe für beide Laufräder gehollt und zudem ist mein Bike kein Trekkingrad. Also wie gesagt mit nem Handy habe ich auch schon geliebäugelt weil ich sowieso ein neues brauche und es halt wirklich universell nutzbar ist. Ich denke ehrlichgesagt das ich das GPS nach der Tour eh wieder verkaufen werde weil ich pro ja eh nicht soviel richtig große Touren mache und wenn dann meist nur Sterntouren von einem campingplatz aus wo man sich eh ne karte für hollen kann. GPS bin ich wie gesagt auch nicht abgeneigt weil mir halt vollkommen die Erfahrung mit dem geräten fehlt, vielleicht überzeugt es mich ja komplett.
Und wenn ich beim Handy 3-4 wechselakkus mitnehme. Gibtes vielleicht sogar etwas solarbetriebendes zum aufladen (das net soviel geld kostet) bzw. irgendein anderen dynamo fürs bike ?
 
Wechselakkus bei einem Handy gehen aber enorm ins Geld. Da kannst Du Dir auch gleich beides leisten.

Und so wie Du das gerade beschreibst, würde ich mich an Deiner Stelle für ein Outdooor Navi wie dem Oregon 450/550 oder einem vergleichbaren Typ eines anderen Herstellers entscheiden. Der Edge ist für das was Du machen willst weniger geeignet und sehr spezifisch auf das Biken ausgelegt. Das bringt Dir auf so einer Tour wenig. Und da Du auch wohl nicht so auf Datensammeln stehst, reichen die diesbezüglichen Funktionen eines Outdoor Navis a la Oregon vollkommen aus.

Grüße
Thomas
 
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Solarladegerät, wenn nie Zugriff auf die Steckdose besteht: http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/8594F1498936.html
Aber erwarte davon nicht zu viel!
Dann gibts noch Akkulader, zB für den Ipod, die gehen auch am Garmin. Ist nichts anderes als ein grosser Akku, der seine ladung an den GArminakku überträgt, mit all den Verlusten, die dabei auftreten....
Ist ja auch alles ein Preisfrage, Handy + Oregon, da bist du gleich 700€ los.
Dann kauf dir doch jetzt das Handy, das brauchst du doch sowieso neu. Kommst du damit klar fein, wenn nein besorge dir für die Tour einen gebrauchten Oregon und verscherbel ihn anschliessend wieder.
 
Solarladegerät, wenn nie Zugriff auf die Steckdose besteht: http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/8594F1498936.html
Aber erwarte davon nicht zu viel!
Dann gibts noch Akkulader, zB für den Ipod, die gehen auch am Garmin. Ist nichts anderes als ein grosser Akku, der seine ladung an den GArminakku überträgt, mit all den Verlusten, die dabei auftreten....
Ist ja auch alles ein Preisfrage, Handy + Oregon, da bist du gleich 700€ los.
Dann kauf dir doch jetzt das Handy, das brauchst du doch sowieso neu. Kommst du damit klar fein, wenn nein besorge dir für die Tour einen gebrauchten Oregon und verscherbel ihn anschliessend wieder.

Also beides holle ich mir definitv nicht. Meine Handy läuft noch und für mehr als SMS schreiben und telefonieren brauche ich es eigentlich auch nicht.
Das ganze als GPS zu nutzen wäre allerdings mal ein wirklicher Grund mir ein neues zu hollen.
 
Hi,

also ich bin einer der Rasterkarten-Fans und kann dir das Twonav Sportiva empfehlen, welches ich jetzt knapp 1 Jahr besitze, nachdem ich vorher mit dem Garmin Vista HcX unterwegs war. Leider hält der Akku nicht den ganzen Tag durch, dann muss man den halt wechseln, ist aber auch nicht so tragisch.
TwoNav ist ein sehr offenes System, so dass man eigentlich jede Rasterkarte draufladen kann. Und oft gibt es die auch kostenlos (z.B. die amtlichen Topo-Karten Spaniens!).
Man kann sogar zwischen Karten verschiedener Maßstäbe automatisch zoomen (Hypermaps)!
Vektorkarten werden auch unterstützt (z.B. kostenpflichtige von Teleatlas).
Openstreetmap würde ich für deinen Fall nicht empfehlen, da es noch zu viele Lücken gibt.
Das System hat wenig Begrenzungen, was etwa Anzahl und Länge von Tracks betrifft.
Auch kannst du in jedem Internet-Café dir Tracks runterziehen (ging auch nicht mit dem Vista). Auch auf dem Gerät selbst kannst du Tracks zeichnen, wenn du denn unbedingt willst. (Geht das jetzt auch bei Garmin?)

Ich denke, Geld und Zeit investieren musst du so oder so. Aber ich finde, es lohnt sich!
Du wirst sehen, wenn du erst mal auf den Geschmack gekommen bist, wirst du das Gerät sicher nicht mehr loswerden wollen!
Gute Unterstützung bekommt man dafür im Naviboard, das ist kein Grund ein Garmin zu nehmen.
 
Hallo!

Ich bin vor drei Jahren den Jakobsweg ab Pamplona gefahren. Da hatte ich das GPSMap 60 CSx dabei. Absolut keine Probleme. Das Gerät hält problemlos gut zwei "Fahrtage" durch, bevor Du die Batterien wechseln musst (und die bekommst Du überall). Ok, Akkus sind umweltfreundlicher, aber Du musst dazu ein Ladegerät mitnehmen und findest u.U. nicht überall eine Steckdose. In den Herbergen ist das nämlich nicht immer jeden Tag möglich, da: Du bist nicht allein ;)
Letztes Jahr bin ich dann ab Bilbao die Nordroute gefahren und hatte den Edge 705 dabei. Meine Skepsis bzgl. des internen Akkus hat sich aber schnell gelegt, da auch der Edge problemlos zwei "Fahrtage" überstanden hat. Ich hatte zur Sicherheit einen Batterielader dabei, den ich aber nie brauchte. Wenn ich dagegen mit meinem iPhone mal eine Wanderung aufzeichne, ist der Akku, wie schon geschrieben wurde, nach höchstens vier Std. leer, wenn er überhaupt so lange durchhält. Das ist für mich ein absolutes KO-Kriterium einer Handylösung. Dazu kommt noch die erwähnte "Wetterfestigkeit". Was nutzt Dir eine >wie auch immer< Handylösung, wenn Du sie bei Regen wegpacken musst. Und es regnet nunmal ab und zu...
Ich kann Dir aus Erfahrung nur ein "richtiges" GPS-Outdoor-Gerät empfehlen. Die sind nunmal dafür gemacht. Sicher, ein Smartphone kann das auch, und noch vieles mehr. Aber dafür sind sie dann doch nur eingeschränkt zu gebrauchen. Meine Meinung.

Nette Grüße

Peter

PS: Wenn ich könnte, würde ich mitkommen...;)
 
Hallo leute,
man also die Navigationssache bereitet mir echt Kopfzerbrechen. Bin mir wirklich immernoch unsicher was ich nun nehmen soll.
Also zurzeit tendiere ich eigentlich wirklich mehr zu einem Smarthphone. Gegenüber eines GPS hat es für MICH halt sehr viele Vorteile:
-ein neues Handy muss sowieso ran
-Nutzung auch anch der Tour
-großes Display so das ich ordentlich die Karte studieren kann
-Internet, GPS und Handy in einem
- einfach on the road Planung von neuen Strecken

Der größte Nachteil ist natürlich die geringe Akkulaufzeit und die nicht bei allen Modellen gebotende Outdoorfestigkeit.

Aber ich sehe es so. Das Gerät will ich wie gesagt als digitale Wanderkarte nutzen und nur ab und zu als wirkliches Navi (spriche vorne am Lenke und den Pfeilen nach). Von daher wird es überwiegend in der Hosentasche sein und im Standby... sprich das Display ist aus und der Stromverbrauch st gering. Zudem habe ich jetzt in verschiedenen Foren gelesen das man den Stromverbraucht durch verschiedene Programme optimieren kann (Drosselung der CPU, abschalten von Internetzeugs usw.). In kombination mit 1-2 Ersatzakkus sollte ich deshalb unterwegs eigentlich keine Probleme mit Energie bekommen. Natürlich bin ich dann immer auf ne Steckdose angewiesen aber laut stuntzis Berichten sollte es ja in Europa kein Problem sein eine Steckdose zu finden. Er fährt ja auch mehr oder weniger mit nem Smarthphone.
Da ja noch ein bisschen Zeit ist werde ich nächste woche mal nach Dresden fahren und mir mal das Garmin Oregon life anschauen.
 
Aber ich sehe es so. Das Gerät will ich wie gesagt als digitale Wanderkarte nutzen und nur ab und zu als wirkliches Navi (spriche vorne am Lenke und den Pfeilen nach). Von daher wird es überwiegend in der Hosentasche sein und im Standby... sprich das Display ist aus und der Stromverbrauch st gering. Zudem habe ich jetzt in verschiedenen Foren gelesen das man den Stromverbraucht durch verschiedene Programme optimieren kann (Drosselung der CPU, abschalten von Internetzeugs usw.). In kombination mit 1-2 Ersatzakkus sollte ich deshalb unterwegs eigentlich keine Probleme mit Energie bekommen. Natürlich bin ich dann immer auf ne Steckdose angewiesen aber laut stuntzis Berichten sollte es ja in Europa kein Problem sein eine Steckdose zu finden. Er fährt ja auch mehr oder weniger mit nem Smarthphone.
Da ja noch ein bisschen Zeit ist werde ich nächste woche mal nach Dresden fahren und mir mal das Garmin Oregon life anschauen.


Hallo!

Sorry für die Frage, aber was willst Du?

Das Handy/Navi in der Hosentasche wird sich schnell legen, wenn Du die angenehme Art dieser Navigation mal kennst. Ob diese Stromsparprogramme wirklich so viel bringen wage ich zu bezweifeln. Du schreibst, du willst mit Wechselakkus fahren.
Äähm..., und wo/wie willst Du die laden? Willst Du drei Ladegeräte mitschleppen? Und dann noch in den Herbergen (ich Rede jetzt von Spanien) drei Steckdosen belegen? Vergiß es! Außerdem kannst Du mit den meisten Handys immer nur internen den Akku laden, da kein externes Ladegerät mitgeliefert wird, sofern es das überhaupt gibt. Ergo: Du kannst pro Nacht immer nur einen laden und hast dann demzufolge auch nur einen!

Willst Du aber wirklich eigentlich nur mit Karte fahren, brauchst Du auch kein Navi. Damit erübrigt sich der Rest. Denn um nur ab und zu mal draufzuschauen hat das eigentlich keinen Sinn. Willst Du die Tour aber aufzeichnen, erübrigt sich die Handylösung und wir sind wieder am Anfang - Stromverbrauch!

Wenn Du das Navi wirklich nutzen möchtest, aber nicht so viel Geld investieren willst, dann kann ich Dir nur empfehlen,wie schon mal vorgeschlagen wurde, Dir ein gebrauchtes Gerät zu besorgen. Da genügt auch schon ein Vista.

Nette Grüße

Peter
 
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Hallo!

Sorry für die Frage, aber was willst Du?

Das Handy/Navi in der Hosentasche wird sich schnell legen, wenn Du die angenehme Art dieser Navigation mal kennst. Ob diese Stromsparprogramme wirklich so viel bringen wage ich zu bezweifeln. Du schreibst, du willst mit Wechselakkus fahren.
Äähm..., und wo/wie willst Du die laden? Willst Du drei Ladegeräte mitschleppen? Und dann noch in den Herbergen (ich Rede jetzt von Spanien) drei Steckdosen belegen? Vergiß es! Außerdem kannst Du mit den meisten Handys immer nur internen den Akku laden, da kein externes Ladegerät mitgeliefert wird, sofern es das überhaupt gibt. Ergo: Du kannst pro Nacht immer nur einen laden und hast dann demzufolge auch nur einen!

Willst Du aber wirklich eigentlich nur mit Karte fahren, brauchst Du auch kein Navi. Damit erübrigt sich der Rest. Denn um nur ab und zu mal draufzuschauen hat das eigentlich keinen Sinn. Willst Du die Tour aber aufzeichnen, erübrigt sich die Handylösung und wir sind wieder am Anfang - Stromverbrauch!

Wenn Du das Navi wirklich nutzen möchtest, aber nicht so viel Geld investieren willst, dann kann ich Dir nur empfehlen,wie schon mal vorgeschlagen wurde, Dir ein gebrauchtes Gerät zu besorgen. Da genügt auch schon ein Vista.

Nette Grüße

Peter

Also auf das Aufzeichnungszeug kann ich gern verzichten. Ich bin eigentlich immer ohne Fahrradcomputer unterwegs weil ich ich sowas einfach nicht brauche. Ist sicherlich schon zu wissen das man so und soviel kilometer gefahren ist aber da ich kein Statistik freak bin (eher im gegenteil.. wie ich biostatistik gehasst habe -.-) brauche ich sowas nicht. Das Gerät soll mir zeigen wo ich bin und mir möglichst viele Möglichkeiten anzeigen wo ich jetzt weiterfahren kann (großes und konfortables Display, gutes Kartenmaterial). Wie gesagt ich will höchstens mal ab und zu wirklich "mit dem GPS" fahren (das Teil am Lenker gepappt und dann immer den Pfeilen nach).
Wie gesagt ich schaue mir mal nächstes WE das Oregon mal im Laden an.

Übrigens denke ich eigentlich schon das Ladegeräte gibt wo man mehrere Akkus laden kann. Zur not kann mir da ein Kumpel sicherlich was basteln. Hab übrigens auch nei vor gehabt das Handy bzw. GPS irgendwo anne dose zu stöpseln sondern halt nur die akkus, dann ist es auch nicht so schlimm sollte dochmal jemand zugreifen.

edit: Da ich noch student bin und daher auf das Geld achten muss sehe ich es ehrlich gesagt auch nicht ein für ein Oregon (gebraucht) 300 € aus zu geben (wobei dort dann noch netmal karten dabei sind) wohingegen ich bei einen Motorola Defy für ein neues Handy netmal 300 € ausgeben und ich mit dem Teil ins Internet und Telefonieren kann und zusätzlich eine ganze Reihe von anderer Software mitschleppen kann. Zudem habe ich ein deutlich besseres Display als bei so einen GPS. Also vom Preis/Leistungsverhältniss sind die GPS Geräte einfach absolut überteuert. Und selbst wenn ich bei dem Defy noch für 100 € zusätzlich Akkus usw. kaufen müsste wäre das Preis/Leistungsverhältniss immernoch besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kleiner TIPP: Wenn du in Europa unterwegs bist solltest du darauf achten das du alle Karten auf dem Gerät unterbringen kannst. Ein Nachladen der Karten aus dem Internet unterwegs kann mit den derzeitigen Roaming-Gebühren zu einem teuren vergnügen werden ...
 
edit: Da ich noch student bin und daher auf das Geld achten muss sehe ich es ehrlich gesagt auch nicht ein für ein Oregon (gebraucht) 300 € aus zu geben (wobei dort dann noch netmal karten dabei sind) ...
Also für 300E würde ich sicher kein Oregon gebraucht kaufen, mehr als der Neupreis ist doch Nepp: http://www.amazon.de/Garmin-GPS-Handgerät-Oregon-450/dp/B00313JX4W
War allerdings auch schon mal deutlich billiger bei Amazon und Karten sind wirklich nicht dabei.

Mehrere Ladeschalen für Li-Ion Akkus gibt es normalerweise nicht, 2-4 Mignonzellen mit einem Lader sind üblich.
 
Auch wenn es nun keine Antwort zum Thema GPS- Gerät ist gebe ich hier mal meinen Senf dazu.
Ich habe seit kurzem ein Edge 800 und bin damit zufrieden. Allerdings fahre ich nun seit 2002 größere Radtouren und MTB- Touren ohne GPS.
Ich bin der Meinung das eine solche Tour durchaus ohne GPS-Komplettplanung gefahren werden kann. Jetzt im Juni werden wir das GPS für Tagetouren in Slowenien nutzen um dann aber „Strecke“ zum nächsten MTB-Revier zurück zu legen benutzen wir wieder normale Karten.
Alle Infos die man Unterwegs für gewisse Reviere braucht findet man in den örtlichen Radläden, Touristeninformationen (meistens kostenloses Kartenmaterial), Jugendherbergen etc.
Und nur mal so zur Info. Wer eine Radtour für 3-4 Monate im vor raus bis ins Detail planen will der war noch nie auf einer großen Radtour. Bei den „großen“ Radtouren bin ich eigentlich nie zum geplanten Zeitpunkt am geplanten Ort angekommen. Das liegt einfach daran das man Leute kennen lernt die einem von einem schönen Ort erzählen und schon ist man mit dem Bike mit neuem Ziel unterwegs. Man schließt sich unterwegs zu Gruppen zusammen oder oder oder…
Und bei den geplanten Routen braucht man einfach nur den Schildern folgen…
Dresden über Dänemark nach Göteborg fast komplett ausgeschildert und Trails naja findet man auf dem ersten Abschnitt da eh nicht.
München - Dolomiten – Gardasee ---gilt fast das gleiche (bis auf die Trails), Detailkarten unterwegs in fast jedem Tourismusbüro
über den Jakobsweg nach Santiago de Comp.. Kannste fast von Deutschland aus ohne Karte fahren. Spätestens ab den Pyrenäen zählt es schon als Kunst die gelben Pfeile oder Muscheln zu übersehen und vom Weg abzukommen.

Froh wäre ich allerdings in so mancher Großstadt über ein GPS-Gerät gewesen. Rein ist immer einfach…Den Schildern Richtung Zentrum folgen und dann weiter Richtung Tourismusbüro. Raus sah das aber schon oft ganz anders aus…

NAJA, ich denke das ein GPS-Gerät mit seinen POI`s einiges einfacher machen kann auf einer so langen Tour aber nicht die Tour und Streckenplanung im Detail.

Kannst dich gerne mal per PM melden und wir können dann auch mal Telefonieren.

Was verstehst du eigentlich unter minimal Gepäck??? Minimal wäre Zahnbürste!!!:D

Gruß Salatbauchvieh…
 
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