Monstergravel: Mtb-Geometrie mit schmalen Reifen und Dropbar

arno¹

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total hipper scheiß seit zwandrölfzig jahren, überall

mit fixie windeln kenne ich mich aber nicht aus
 

scylla

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Irgendwie kann ich mir aber die Kombination aus Federgabel, Dropbar und fester Sattelstütze immer noch nicht so richtig vorstellen. Hast du da keine Bedenken, dass das im steileren Gelände unangenehm wird wenn die Gabel mal tief einfedert und die Hände eh schon in den Drops unten sind? 🤔
 
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Führst du eigentlich hier im Forum eine Flatbar-Missionierungskampagne, oder kommt es mir nur so vor?
Ich bin der Papst der Heiligen Kirche des ungeschwungenen Lenkerrohres und Du hast mich enttarnt. Was mach ich jetzt nur?

Im Ernst: Ich habe ein tiefes Misstrauen gegenüber allgemein akzeptierten Wahrheiten, so wie z.B. "man braucht möglichst viele Griffpositionen". Warum kein Lenkrad dran machen? LKW-Fahrer nutzen das viele Stunden tagtäglich.
Oder so Sachen, die man halt macht weil man sie halt gerade so macht, wie z.B. sich Rennradlenker auf Quasi-90er-Jahre-Mountainbikes schrauben. Ist gerade angesagt, aber sinnvoll? Mir sind da Zweifel gekommen seit ich selber einen Gravelcrosser fahre. Und wo soll ich diese Zweifel sonst äußern außer hier?
 
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Irgendwie kann ich mir aber die Kombination aus Federgabel, Dropbar und fester Sattelstütze immer noch nicht so richtig vorstellen. Hast du da keine Bedenken, dass das im steileren Gelände unangenehm wird wenn die Gabel mal tief einfedert und die Hände eh schon in den Drops unten sind? 🤔
Nö den ich habe ja die Zusatzbremshebel am Lenker - damit ist das wie damals mit dem 560er Lenker ...
:mexican:
 

arno¹

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Ich bin der Papst der Heiligen Kirche des ungeschwungenen Lenkerrohres und Du hast mich enttarnt. Was mach ich jetzt nur?
:) :daumen:

Im Ernst: Ich habe ein tiefes Misstrauen gegenüber allgemein akzeptierten Wahrheiten, so wie z.B. "man braucht möglichst viele Griffpositionen". Warum kein Lenkrad dran machen? LKW-Fahrer nutzen das viele Stunden tagtäglich.
Oder so Sachen, die man halt macht weil man sie halt gerade so macht, wie z.B. sich Rennradlenker auf Quasi-90er-Jahre-Mountainbikes schrauben. Ist gerade angesagt, aber sinnvoll? Mir sind da Zweifel gekommen seit ich selber einen Gravelcrosser fahre. Und wo soll ich diese Zweifel sonst äußern außer hier?
lenkrad? macht ja sinn bei einem geländerad

du kannst natürlich das rad (den lenker) neu erfinden wollen. aber es macht keinen sinn.

türlich kannst du das auch hier reinschreiben ... aber hast du eine bessere idee? flat mit tria-aufsatz könnte bei gravel rennen eine möglichkeit sein (die bei den gravel grindern in us niemand nutzt), aber fahr doch mal damit im wald

zähle doch einfach mal auf die langjährige erfahrung von personen die dropbar im gelände fahren

es gibt keine aktuelle mode, dropbars an 90er mtb zu spaxen, sondern es gibt mit dem cyclocross den geländeradsport seit anfang des neunzehnten jahrhunderts

mit curly wurly drop bars

weit vor irgendwelchem auftreten von mtbs mit flatbar ende der 1960er jahre oder so

dropbar im leichten bis mittelschweren gelände ist top, wenn man das gewohnt ist, und auf straße ebenso. zum stolperbiken mit nem leichten starr-mtb ist das auch ne gute option, man braucht aber breitere dropbars
 
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CX ist ein uralter Sport und von der UCI reguliert. Ich weiß gar nicht, ob man da überhaupt was anderes als Rennradlenker fahren darf. Ich weiß nur, dass eine Rennstrecke nur bestimmte Hindernisse besitzen kann und dass dadurch der technische Schwierigkeitsgrad ziemlich angepasst ist. Wird etwas technisch zu anspruchsvoll, wird abgestiegen.
Ob dieses Umfeld jetzt den Hort der Innovation darstellt? Scheibenbremsen hatten wohl einen starken Impact in der Neuzeit. Der Transfer scheint zur Zeit also eher von seitens MTB zu stammen. Zumindest soweit es die UCI erlaubt.

Dropbar im Gelände ist nicht top. Es geht auch. Bis zu einem gewissen Grad. Dann sind andere Lenker deutlich besser.

Btw, Triathlon-Aufsatz wird bei Gravelrennen bereits verwendet. Teilweise mit großem Erfolg. Teilweise mit Kontroverse. Diese meist seitens der Verlierer, bzw. manche schimpfen drauf, verwenden sie aber selber. Siehe Videolink. Rennzirkus interessiert mich aber nur am Rande. Wenn man Rennen fährt werden einem Dinge wichtig, die eigentlich nicht so wichtig sind, und man endet wie so Rennradler, die haufenweise Geld an Aero-Ausrüstung ausgeben, um sich 5 Watt zu sparen.

Wie schon gesagt: Krummbügel macht (vermutlich) Sinn im Bereich Radrennzirkus und allem was dem ähnlich ist. Darunter läuft imo auch straßennaher Gravel. Der Sinn verliert sich, je weiter man sich davon entfernt. Aber auch im Radrennzirkus sind die nicht so alternativlos, wie man meint. Siehe Triathlon. Siehe Timetrial.

Soweit mein derzeitiger Stand der Ermittlungen. Ich wollte ohnehin einen Aero-Aufsatz für's Bikepacking verwenden. Da kann ich das Konzept zumindest etwas eingehender studieren. Meinen Gravelcrosser dazu auch noch flach zu machen ist zu aufwändig. Dafür kann ich testen, ob ich doch noch warm werde mit dem Verbogenen. Ich glaub Aero-Bars auf's Fully montieren lass ich lieber. Die sperren mich noch ein sonst. ;)
 

arno¹

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kannst ja mal mit flatbar nen steilanstieg beim cyclocross hochfahren

komischerweise würdest du dein rad auf einmal auch tragen wollen

oder mit nem flatbar und aero-gehörn im wald, tolle sache

übrigens ist auch der mtb sport uci-geregelt und hier solltest du mit innovativen neuerungen fürs mtb - wenn du sie denn hättest, außer dem vorher genannten lkw lenker - natürlich offen türen einrennen

aber warum sollten wir uns im im kreis drehen
 

scylla

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CX ist ein uralter Sport und von der UCI reguliert. Ich weiß gar nicht, ob man da überhaupt was anderes als Rennradlenker fahren darf. Ich weiß nur, dass eine Rennstrecke nur bestimmte Hindernisse besitzen kann und dass dadurch der technische Schwierigkeitsgrad ziemlich angepasst ist. Wird etwas technisch zu anspruchsvoll, wird abgestiegen.
Ob dieses Umfeld jetzt den Hort der Innovation darstellt? Scheibenbremsen hatten wohl einen starken Impact in der Neuzeit. Der Transfer scheint zur Zeit also eher von seitens MTB zu stammen. Zumindest soweit es die UCI erlaubt.

Dropbar im Gelände ist nicht top. Es geht auch. Bis zu einem gewissen Grad. Dann sind andere Lenker deutlich besser.

Btw, Triathlon-Aufsatz wird bei Gravelrennen bereits verwendet. Teilweise mit großem Erfolg. Teilweise mit Kontroverse. Diese meist seitens der Verlierer, bzw. manche schimpfen drauf, verwenden sie aber selber. Siehe Videolink. Rennzirkus interessiert mich aber nur am Rande. Wenn man Rennen fährt werden einem Dinge wichtig, die eigentlich nicht so wichtig sind, und man endet wie so Rennradler, die haufenweise Geld an Aero-Ausrüstung ausgeben, um sich 5 Watt zu sparen.

Wie schon gesagt: Krummbügel macht (vermutlich) Sinn im Bereich Radrennzirkus und allem was dem ähnlich ist. Darunter läuft imo auch straßennaher Gravel. Der Sinn verliert sich, je weiter man sich davon entfernt. Aber auch im Radrennzirkus sind die nicht so alternativlos, wie man meint. Siehe Triathlon. Siehe Timetrial.

Soweit mein derzeitiger Stand der Ermittlungen. Ich wollte ohnehin einen Aero-Aufsatz für's Bikepacking verwenden. Da kann ich das Konzept zumindest etwas eingehender studieren. Meinen Gravelcrosser dazu auch noch flach zu machen ist zu aufwändig. Dafür kann ich testen, ob ich doch noch warm werde mit dem Verbogenen. Ich glaub Aero-Bars auf's Fully montieren lass ich lieber. Die sperren mich noch ein sonst. ;)
Ich finde, du stellst das etwas verbissen aus deiner Perspektive dar bzw. verallgemeinerst zu sehr und kommst dadurch etwas belehrend und missionarisch rüber ;). Deine Meinung und Erfahrungen darfst du natürlich haben und auch hier darstellen. Aber es gibt halt auch noch andere Meinungen und Erfahrungen. Ich glaube hier tummeln sich schon recht viele Leute, die jahrelange Erfahrung mit Dropbars auf Straße als auch im Gelände haben, und die allermeisten werden vermutlich die Flatbar-Seite genauso gut kennen. Ist ja schließlich ein Mountainbike-Forum hier ...
Die meisten werden ihre guten Gründe haben für bestimmte (natürlich nicht alle) Anwendungen Dropbars zu bevorzugen. Und meistens wird der Grund nicht sein, weil man nichts anderes kennt oder von einer Mode fehlgeleitet ist ;)
Ein paar Gründe aus meiner Sicht hatte ich ja letztens nebenan im Lenkerthread getippt.

Ich kenne einige Leute, die mit Dropbar schon im Grundprinzip überhaupt nichts anfangen können. Das ist vollkommen in Ordnung. Wenn es jemand nicht mag, dann muss er ja nicht. Diesen Leuten würde ich auch nie zu einem Dropbar bekehren wollen, sondern ich rate dann je nach Anwendungs-Fall zu einem leichten 29er Race-Mtb oder zu einem "Fitness-Bike" oder Trekkingrad. Das schöne ist ja, dass sich die Anwendungsbereiche ziemlich fließend überlappen und es allerhand Möglichkeiten für jeden Geschmack gibt.
 
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Ich finde, du stellst das etwas verbissen aus deiner Perspektive dar bzw. verallgemeinerst zu sehr und kommst dadurch etwas belehrend und missionarisch rüber ;).
Sender/Empfänger. Ich bin nicht der Typ für konformistische Bejahung und/oder alles erstmal so lange in schöne Satzverkleidungen packen, dass auch ja keiner mehr auf die Idee kommen könnte, das sei in irgend einer weise kontrovers.
Ich mach keinem Vorschriften. Ich bin ja nicht die UCI. Kann jeder machen und meinen was er/sie/etc will, auch mein Geschreibsel einfach ignorieren.
 
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kannst ja mal mit flatbar nen steilanstieg beim cyclocross hochfahren

komischerweise würdest du dein rad auf einmal auch tragen wollen

oder mit nem flatbar und aero-gehörn im wald, tolle sache

übrigens ist auch der mtb sport uci-geregelt und hier solltest du mit innovativen neuerungen fürs mtb - wenn du sie denn hättest, außer dem vorher genannten lkw lenker - natürlich offen türen einrennen

aber warum sollten wir uns im im kreis drehen
Steilanstiege sind wohl weniger eine Frage der Lenkerform als der allgemeinen Geometrie und Übersetzung.
Ich persönlich will mein Rad gar nicht tragen müssen. Ich muss gestehen, früher, also Ende 80er, konnte ich den Querfeldeinsport überhaupt nicht verstehen. Mit Rennrädern in den Schlamm und dann das Ding die meiste Zeit auf der Schulter tragen...völlig unsinnig. Ich komm eher aus der Ecke Trial. Da ist absteigen gleichbedeutend mit Niederlage. :)
Ich bin jetzt älter geworden und schau mir jetzt auch die eine oder andere CX-Schlammschlacht an.

Gehörn im Wald soll recht populär sein. Zumindest bei Dammwild. :)
Im Ernst: Kann mir nicht vorstellen, dass die Dinger so sehr stören. Verbreitern ja nichts. Sieht vielleicht doof aus, aber damit kann ich leben. Schlimmer als ein 900mm Dropbar mit Flare kann es nicht sein. ;)

Btw, am MTB-Lenker gibt es wohl wenig Bedarf an Innovationen, wie es scheint. Die streiten sich bestenfalls über die Breite und ob man Bäume nicht in Zukunft mit weiteren Abständen anpflanzen sollte. :)
 
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die zusatzhebel sind schon speziell, aber erstaunlich, dass es sie in der variante für hydraulische bremsen auch gibt.
das hätte ich jetzt auch nicht gedacht

bei den mechanischen bremsen verschlechtern die zusatzbremshebel unter anderem den druckpunkt

lösen hydro-zusatzbremsbel das problem?
 
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Vermutlich sind zusätzliche Hebel bei hydraulischen Leitungen weitaus weniger problematisch als bei Seilzügen. Deswegen hat die Shimano wohl wieder auf den Markt gebracht. An der vorgesehenen Einbauposition halte ich solche Bremshebel allerdings für überflüssig. Die sind wohl zur Beruhigung von Flatbar-Umsteigern gedacht.
 
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