Aber dann nicht jammern, wenn die OSB Platten bei Hornbach auf einmal 10 Euro kosten. Wobei die eh nicht aus Deutschem Holz sind. Sobald das Holz bei uns teurer wird, wird es aus dem Ausland importiert oder gleich die Werke dort hin verlegt.
Auch Bayern hat jährlich an die 10 Mio m³ Schadholz. Kann man sich ja mal ausrechnen, wie viel Forstarbeiter Bayern nun bei motormanueller Ernte brauchen würde.
Ich seh' eh schon, was kommen wird: "Nimby".
Die ganze Diskussion wird sich mittelfristig von selbst lösen, weil durch den Klimawandel die Nadelholzproduktion in Deutschland ohnedies auf verlorenem Posten ist. Da man mit Holz auch kein Geld mehr verdienen kann, ist's eh egal und wird vielleicht eher in Richtung Macchie gehen. Ich tippe auf schütteren Eichen/Buchen/Kiefern Mischwald als Wald der Zukunft.
Weil es weiter oben angesprochen wurde: Forstmaschinen laufen zwingend mit Pflanzenöl. Wenn davon etwas verloren geht, ist's irrelevant.
Bodendruck kann jedes Kind ausrechnen. Masse/Aufstandsfläche.
Nicht vergessen: Jedes Schlammloch ist ein Biotop.
Rückegassen holt sich die Natur mit der Zeit wieder zurück. Bei uns sind die nur mehr für die sichtbar, die wissen, dass da mal welche waren. Was aber der Nachwelt sehr wohl erhalten blieb: Die Meter tiefen Riesen, in denen früher (auch schon über 70 Jahre her) das Holz ins Tal befördert wurde.