Quo Vadis, Downhill?: Eine Disziplin zwischen Abfahrts-Wahnsinn und Mainstream

Quo Vadis, Downhill?: Eine Disziplin zwischen Abfahrts-Wahnsinn und Mainstream

aHR0cHM6Ly93d3cubXRiLW5ld3MuZGUvbmV3cy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAyMi8wMy90aXRlbC1sb3VyZGVzLTE3MDQtc2NhbGVkLmpwZw.jpg
Der Sieger-Run von Amaury Pierron beim Downhill World Cup in Lourdes war nah dran an der Perfektion. Die Leistungen beim Auftakt des Downhill World Cups 2022 haben gezeigt, dass die Disziplin endgültig ein neues Niveau erreicht hat. Bleibt die Frage, ob und wie der Discovery-Übergang in den Mainstream gelingen wird …

Den vollständigen Artikel ansehen:
Quo Vadis, Downhill?: Eine Disziplin zwischen Abfahrts-Wahnsinn und Mainstream

Wie beurteilst Du die Entwicklung im Downhill World Cup? Wo geht die Reise hin?
 
Ich finde RB macht einen wirklich guten Job bei den Übertragungen. Die Inhalte um die Rennen herum sind richtig genial produziert. Von den Übertragungen des ekstatischen Rob Warner und dessen Ruhepol Eliot Jackson könnten sich manche deutsche Sportmoderatorenduos echt ne Scheibe abschneiden. Das wird ein schweres Erbe. Gratis wie jetzt wird das sicherlich nicht. Discovery ist ein Medienkonzern, der Geld mit dem Senden verdient und auch im Streamingbereich wachsen will... Interessant aber, dass DMAX zu Discovery gehört- ob es dann dort World Cups zu sehen gibt 😁 Irgendwelche Leute in irgendwelchen Verbänden werden sich aber schon die Hände reiben. 🤑 Ob es gut für den Sport ist... Der Weg zur kompletten Paywall in der F1 zeigt gerade, wie die Zuschauerzahlen einbrechen. Ob das Sponsoren usw. freut?

Wenn mit einem "Mainstream" in D (was es nie werden wird) dann hier auch die Förderstrukturen für MTB wachsen würden...
 
Trotzdem muss man den klassischen E-Biker ausklammern. Das ist nun mal vornehmlich die Rentnergeneration (plus zumehmend auch Jüngere - alles faule Säcke:D) die oft genug so auch erst zum 2-Rad findet. Man hat Zeit, man möchte mobil sein und jung wirken - das sind alles selbst gehörte Argumente - und schwingt sich vielleicht nach 60 Jahren Abstinenz auf`s Elektrobike und ist dann halt auch auf einfachen Forstwegen anzutreffen
Der Jungspund mit dem fetten Enduro oder DH ist nicht der klassische E-Biker. Und der eingefleische Mofafahrer kauft sich nicht plötzlich ein Enduro oder DH. Das wird höchst selten passieren.
Der Markt für DH und DH Mofa wird wahrscheinlich immer eine Nische sein weil es außer auf manchen Bikeparkstrecken keinen Sinn ergibt.
Da habe ich vorletzte Woche was ganz anderes erlebt. Ich war eine Woche beim biken in Massa (bei Carrara). Dort gibt es zwei Hausberge, den Monte Brugiana und den Monte Belvedere. Beide haben ein recht gutes Netz an Bikestrecken, teils herkömmliche "Fußwege", teils neu angelegt und entsprechend geshaped. Am Wochenende war da gut was los. Und wir waren die einzigen, die selbst hochgetreten sind. Alle anderen hatten E-Bikes, hauptsächlich Freerider, teilweise eher Richtung Downhiller. Auf beiden Bergen gibt es weder Bahn noch Shuttle, also ist dort das E-Bike die erste Wahl. Die Fahrer würde ich so im Bereich 25 bis 50 Jahre alt schätzen. Ich kann das mit den E-Bikes dort gut nachvollziehen (auch wenn ich persönlich eher gegen ein E-Bike bin). Insofern hat das mein Blickfeld doch deutlich erweitert.

Entsprechend waren dort die Fahrer sehr abfahrtslastig unterwegs. Mich würde es nicht wundern, wenn in Zukunft mehr italienische Fahrer im DH auftauchen. Die Begeisterung dafür scheint ja vorhanden zu sein (wenigstens in Massa). Auch das Streckennetz, das dort war, war für die kleine Region erste Sahne. Wenn ich das in meiner Gegend vergleiche (südlich von München), ist das eine mittlere Katastrophe. Da erscheint das südliche Bayern völlig rückständig.
 
Sehe ich auch so... Denke es würden in dem Zuge Entwicklungen und Strömungen von außen rein kommen welche ich nicht in unseren geliebten Sport sehen möchte. Und dennoch hätten die Leistungen im World Cup mehr Aufmerksamkeit verdient.

Frankreich ist da tatsächlich weiter... allein wenn man sieht wie leidenschaftlich das letzte Rennen wahrgenommen wurde. Diese Begeisterung würde ich mir hierzulande auch mal wünschen. Liegt zu einem Teil wohl auch daran wie breit Downhill allein schon durch die Fahreranzahl in Frankreich aufgestellt ist. Kann mir gut vorstellen wie viele jüngere Fahrer dort eines Tages wenn sie groß sind davon träumen in Amaury Pierrons Fußtapfen treten zu wollen und die Szene weiterhin auf viele Jahre prägen werden.

Vielleicht fehlen in Deutschland neben der weniger ausgeprägten Unterstützung auch ein Stück weit genau diese Identifikationsfiguren und Vorbilder welche auch hier den Nachwuchs weiter inspirieren währenddessen Fussball für viele einfach leichter zugänglich ist.
Naja in Frankreich und Italien ist Radsport halt grundsätzlich viel mehr einDing als bei uns. Das spielt da auch absolut mit rein. Da wird ja jede Disziplin von Bahnrad bis Downhill gefeiert. In Deutschland ist man halt entweder Doper (Rennrad) oder fährt nur runter und macht den Wald kaputt. Diese ganzen Klischees gibt es in Frankreich bspw. nicht.
 
Ich schaue seit 5-6 Jahren jeden DH Worldcup.
Habe keinen einzigen verpasst.

Wenn eine Paywall eingeführt wird, werde ich mir das aber sehr sehr gut überlegen. Ich denke dann schaue ich halt nicht mehr und werde mich mit Highlights Videos und Rennberichten begnügen.
Dass man mittlerweile für jeden Shit ein Abo abschließen muss, geht mir ziemlich gegen den Strich. Vor allem wenn es Sport betrifft, der auch noch mit öffentlichen Geldern gefördert wird (das ist nicht MTB-spezifisch).

Eine Paywall wäre wirklich schade für den Sport, und keine "Chance".
Aber das ist nur mein Senf dazu...
 
wer dreimal die Woche z.B. Fussballtraining hat und sich auch so viel bewegt wird kein fetter Lappen
...und braucht für die Radtour mit den Eltern auch kein E-Bike.
Der Markt für DH und DH Mofa wird wahrscheinlich immer eine Nische sein
Jo, denn auf den allermeisten Strecken, die man so findet reicht ein AM. Und da ist ein Motor am Zweirad erstens aud Sicht der Nutzer sinnvoll, da es ja nur um's bergab geht und zweitens mittlerweile auch bei Jüngeren weit verbreitet.
 
...und braucht für die Radtour mit den Eltern auch kein E-Bike.
Habe ich auch nicht behauptet, die Wahrscheinlichkeit ,dass der Nachwuchs überhaupt Lust auf eine Radtour mit den Eltern hat steigt bei vielen aber. Kommt eben auch auf die Tour an und wie fit die Eltern sind.
Brauchen tut man generel sehr wenig.
Jo, denn auf den allermeisten Strecken, die man so findet reicht ein AM. Und da ist ein Motor am Zweirad erstens aud Sicht der Nutzer sinnvoll, da es ja nur um's bergab geht und zweitens mittlerweile auch bei Jüngeren weit verbreitet.
Das stimmt, aber da haben wir unterschiedliche Einstellungen zu. Ich habe mein EBike jetzt übrigens 3,5 Jahre bin in der Zeit 3100 km damit gefahren, bei einer Gesamtkilometerleistung von ca. 8000km im Jahr. zu 85% nehme ich immer noch ein motorloses. Trotzdem mag ich das eMTB nach wie vor und hatte schon einige Gelegenheiten ( Verletzungen, Infekte usw ) wo ich entspannt fahren konnte weil ich die Belastung steuern konnte. Und zur Trailpflege mit 15kg Werkzeug im Rucksack nehme ich kein anderes mehr.
Die eBikes haben schon mehr Menschen auf die Trails gebracht da hast du recht. In manchen Gegenden hat das bestimmt nicht zur Entspannung beigetragen.
Damit ob dass dazu führt dass DH Mainstream wird hat es aus meiner Sicht wenig zu tun. DH ist für mich schnelles bergabfahren auf einem technisch hohen Niveau. Verblockte Falllinen , Stein- und Wurzelfelder, Drops >2m und Sprünge > 5 m. Wer so was machen und trainieren will findet da so gut wie keine Möglichkeiten in heimischen Wäldern, auch wenn es vereinzelt solche Strecken gibt.
 
Wenn ich die jungen Loid da den Berg runterflitzen sehe, wünsche ich mir immer nochmal jung zu sein und meine kostbaren Samstage nicht auf dem Fußballplatz verbracht zu haben. :(
Was man bei solchen Gedanken gerne vergisst, ist die Tatsache, dass man sich immer den Idealzustand vorstellt, der keineswegs eintreffen muss. Das ist wie die Traumfrau in der Schule. Monatelang hast du schlaflose Nächte, machst dich zum Affen und wenn du sie dann näher kennenlernst, blättert der Lack mitunter schneller ab, als gedacht...

Also, träumen ist mitunter schöner - da bleibt auch ein Pierron - "putain" - auf der Strecke...:D
:daumen:
 
krasse Entwicklung bei reifen, dichtmitteln und Felgen alles heile geblieben! Das mal richtig fair.
 
Ich bin nicht sicher ob ich mehr Kommerzialisierung oder Mainstream gut finde.
Aber ich bin mir sicher das es bei Discovery anders wird. Rob Warner passt imho einfach nicht zu denen. DH nächstes Jahr wird anders als bisher. Ob gut oder besser werden wir sehen
Manchmal zerschellt eine Kultur auch an zu viel Geld. Wir werden sehen welchen Einfluss es nehmen wird und wohin die Reise geht.
Ohne Rob Warner irgendwie undenkbar. Wobei es auch echt angenehm war Jasper Jauch zu zuhören. Einfach mal ein neuer Ansatz. Wie auch immer... sehne nach der Abstinenz Fort William herbei. Endlich mal wieder was vernünftiges in meinem Fernseher... :D ..und dann BROSNAN... yeah rock die Hütte...
 
Das mag für die alte Generation gelten. Aber nicht für die Jugendlichen, die man mit Extremsport wie DH-Rennen in den Sport lockt. Die ganzen Jugendlichen, die neu in den Sport kommen, sind abfahrtsorientiert unterwegs. Schau mal im Wald, was die für fette Enduros fahren
Davon wirds sicher mehr geben, wenn Dh in den Mainstream rückt. Ich verstehe nicht, wie man davon ausgehen kann, dass bei mehr Mainstreampräsenz die Zahl der Biker im Wald nicht zunehmen soll. Dass die Tendenz dann eher zu Enduros als zu Mofas geht, war meine Vermutung, spielt aber für die Kernaussage keine Rolle.
Da darfst du dich aber bei den ganzen Influencern bedanken und nicht beim DH Rennsport.
Ich habe bei uns auf den Trails sehr viel Kontakt zu den Kids, keiner von denen kann dir sagen wer den letzten World Cup gewonnen hat, aber Sick und Motion Brand Klamotten sieht man überall.
Wir versuchen denen von Anfang an mitzugeben, dass das alles nicht selbstverständlich ist und wie man sich auf den Trails zu benehmen hat. In Zeiten des Digitalen Overkills ist das erstmal eine positive Entwicklung, die auf lange Sicht auch Früchte tragen wird, auch wenn es derzeit aufgrund des mangelnden Angebotes häufig zu Problemen führt.
Um Akzeptanz zu schaffen brauch es nun mal auch Vermarktung unter einer breiteren Masse, da nützt es nichts wenn Red Bull ab und zu ein krasses Stuntvideo raushaut, welches dann viral geht und das "Extrem" Image nur weiter anheizt.
Discovery könnte durchaus auch dazu beitragen dass der Sport als seriöser empfunden wird und die FahrerInnen auch vernünftig bezahlt und supported werden und somit für angehende SportlerInnen auch als eine Alternative angesehen wird um eine Karriere aufzubauen. Sowas geht halt nicht von heute auf morgen.
Ich hoffe Discovery übernimmt die bekannten KommentatorInnen, das hat RB sehr gut gemacht. An der der Übertragung an sich gab es schon immer die ein oder anderen Mängel, da gibt´s noch Luft nach oben.
 
Das habe ich auch nicht behauptet.


Genau da habe ich bis jetzt alle meine negativen Erfahrungen gesammelt.
Immer auf historisch entstandenen (Wald)Wegen ohne Einbauten aber mit Fußgänger- und Gassigeherverkehr.
Tiefliegende „Biker“ mit maximal möglicher Geschwindigkeit an absolut nicht einsehbaren Stellen und/oder bei Untergründen wo man auf gar keinen Fall in Sichtweite anhalten kann.
Und leider war das halt immer der gleiche Typ Fahrer: Downhillklamotten mit Fullface und abfahrtslastiges Enduro- oder Downhill-Bike unter dem Arsch.

Und wenn ich diesen Eindruck habe, braucht man sich über die Resonanz von anderen Naturnutzern „uns“ gegenüber nicht wundern. Ganz im Gegenteil, es wird dann in Zukunft um so mehr die Forderung kommen, dass wir gefälligst auf „unseren“ Strecken fahren sollen oder besser gleich nur noch abgesperrte Rennstrecken benutzen sollen.
Demgegenüber kann man sicher zig Videos auf YT stellen wo nicht nur bloße Behauptung sondern Realität sind wo Wanderer Rücksichtslos über abgesperrte Strecken wandern und das passiert sogar während eines WC!
Zumal es doch scheiß egal ist, mit welchem Tempo man ankommt. Wenn 2 Wandere es hin bekommen, einen breiten weg zu blockieren weil man ja so laufen muss das man maximal Platz braucht und auf jeden Fall nicht aus dem Weg geht, wenn ein Radler ankommt, macht das Tempo da auch nix mehr aus.
 
Die Formel 1 ist für mich seit Jahren die Benchmark wenn es darum geht Fans medial am Team und den Fahrern teilhaben zu lassen. Außerdem hast du bei Formaten mit Einzelathleten (+Team im Hintergrund) sehr starke Persönlichkeiten. Da sind die Statements eben meistens nicht glatt gebügelt sondern entsprechen der Meinung des Athleten. Siehe das jüngste Beispiel Vettel, der Tage vor der Entscheidung durch die FIA gesagt hat er fährt unter keinen Umständen den GP in Russland. Selbes Spiel bei den Alpinen. Auch da wird häufig sehr deutlich die eigene Meinung vertreten.
Von der Kernstruktur sind MTB, F1 und Ski Alpin ja garnicht so weit auseinander.
Das was du meinst findest du eher in reinen Mannschaftssportarten bei denen sich einzelne nicht trauen etwas zu sagen weil es dann gleich auf das ganze Team umgemünzt wird.
Und was hat das Politik geschwurbel mit eigener Meinung zu tun?
 
Es gibt auch DH Mofas .Aber mal ehrlich wer aus der Pubertät raus ist fährt ein paar mal mit so einem Trum in den Wald und hat dann die Schnauze voll.
Das glaubst aber auch nur du. Die Mopeds sind doch durch die Bank in allen Altersklassen vertreten und schon jetzt gehört man ohne Motor zur Minderheit im Wald. Wer in jungen Jahren nicht gelernt hat selber zu treten wird wohl kaum im höheren alter auf einmal sportlich und will selber treten.
 
Das glaubst aber auch nur du. Die Mopeds sind doch durch die Bank in allen Altersklassen vertreten und schon jetzt gehört man ohne Motor zur Minderheit im Wald. Wer in jungen Jahren nicht gelernt hat selber zu treten wird wohl kaum im höheren alter auf einmal sportlich und will selber treten.
Ich meinte DH Bikes mit und ohne Motor.
 
Ich hatte in Hinterglemm letztes Kahr auch ein paar Rumänen getroffen die so ein eDH hatten. Habe sowas vorher noch nie live gesehen und mit denen gequatscht, die meinten eben die haben keine Lifte(Lifts? Liften?) bei sich und ein eEnduro war keine Alternative für deren Trails. Der IBCler kotzt da natürlich im Strahl, aber ich kann’s nachvollziehen.
 
Ich sehe den Mainstream von Downhill inzwischen eher gespalten mal davon abgesehen das es fast keine DH bikes mehr unter 4500€ gibt ( was früher schon nen recht gutes bike gab).
was mich aber eher stört das immer mehr Downhill strecken vereinfacht werden damit auch der Familie Vater ne schwarze Strecke mit seinem 120mm bike runter kommt. Gerade in Deutschland sehe ich das immer mehr.
Und auch der Trend zu Flow trails sehe ich eher gespalten weil Anfänger darauf Geschwindigkeiten erreichen die sie auf normalen trails mit Wurzeln und Steinen niemals erreichen könnten und bei höheren Geschwindigkeiten passieren schwerere Verletzungen. Macht jetzt nen Unterschied ob ich mit 30 unkontrolliert in Baum flieg oder mit 8-10 km/h an ner Wurzel ab Rutsche.
Aber mal schauen wo das hinführt in Frankreich gibt es zum Glück noch genug DH strecken.
 
Ja, Trail Rules: alle gehen auf die gleiche Seite und zwar da hin, wo der Köter ist. Ist doch gar nicht so schwer, oder? Hoffentlich wird es bald wieder kälter oder deutlich wärmer; unter 10° und über 30° ist Ruhe im Wald.

DH wird sicher nie Mainstream. Gegenüber Skifahren fehlt das weiß-elitäre und bei Fussball halt das ganze Dorf, bzw die Nation. Ich glaube jedoch, dass Fussbal heute als junge Sportart auch nicht mehr auf das gleiche Niveau kommen würde. Der Mainstream beider Sportarten ist noch aus dem letzten Jahrtausend.
Bei XC und DH fehlt es in DE an Leistungsdichte. Es gibt viele andere Sportarten bei denen über einen einmaligen WC-Sieg auch nicht berichtet würde. Wobei ich nicht meine Hand ins Feuer legen würde, dass Nina nicht bei Sport aus aller Welt gezeigt wurde. Da kommen ja noch ganz andere Exoten.
 
Demgegenüber kann man sicher zig Videos auf YT stellen wo nicht nur bloße Behauptung sondern Realität sind wo Wanderer Rücksichtslos über abgesperrte Strecken wandern und das passiert sogar während eines WC!
Ja, stimmt.
Der Unterschied ist aber, dass Fußgänger allermeistes keine Ahnung davon haben wie es ist mit einem Radfahrer zusammen zu stoßen.
Aber eigentlich jeder Radfahrer hat schon mal ein Hindernis erwischt und hat deswegen eine Ahnung was das bedeutet.

P.S. wenn es sich um eine abgesperrte Strecke handeln würde, käme dort auch nie ein Unberechtigter hin. Du meinst markierte Strecke?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde RB macht einen wirklich guten Job bei den Übertragungen. Die Inhalte um die Rennen herum sind richtig genial produziert. Von den Übertragungen des ekstatischen Rob Warner und dessen Ruhepol Eliot Jackson könnten sich manche deutsche Sportmoderatorenduos echt ne Scheibe abschneiden. Das wird ein schweres Erbe. Gratis wie jetzt wird das sicherlich nicht. Discovery ist ein Medienkonzern, der Geld mit dem Senden verdient und auch im Streamingbereich wachsen will... Interessant aber, dass DMAX zu Discovery gehört- ob es dann dort World Cups zu sehen gibt 😁 Irgendwelche Leute in irgendwelchen Verbänden werden sich aber schon die Hände reiben. 🤑 Ob es gut für den Sport ist... Der Weg zur kompletten Paywall in der F1 zeigt gerade, wie die Zuschauerzahlen einbrechen. Ob das Sponsoren usw. freut?

Wenn mit einem "Mainstream" in D (was es nie werden wird) dann hier auch die Förderstrukturen für MTB wachsen würden...
Habe am Wochenende wieder alte Runs von Sam Hill usw gesehen damals noch auf freecaster.tv
da hat redbull doch extrem viel draus gemacht damals war der hotseat noch ne Pickup Ladefläche usw.
 
Habe am Wochenende wieder alte Runs von Sam Hill usw gesehen damals noch auf freecaster.tv
da hat redbull doch extrem viel draus gemacht damals war der hotseat noch ne Pickup Ladefläche usw.
Hach, den Champery-Lauf mit Matti auf dem Pickup und danach allein trotz erstem Platz neben der Jubeltraube um Sam Hill...hab ich gestern auch (mal wieder) gesehen. Immer wieder krass wie winzig die Bikes im Vergleich zu heute aussehen!

Bzgl. Paywall: RB kann man in vieler Hinsicht scheiße finden, aber dass sie unglaublich viel für den Sport getan haben, steht wohl außer Frage - nicht zuletzt gratis ne professionelle Übertragung (jaja, nicht ohne Kritikpunkte) bereitzustellen. Bin mal gespannt, wie das nächstes Jahr weitergeht...

Was die pöhsen Wanderer damit zu tun haben, erschließt sich mir nicht ganz. Und auch wenn die geheimen Spots weniger werden, das erhöhte Verkehrsaufkommen liegt wohl kaum an so einer Nische wie dem Downhill Worldcup, sondern eher an Werbung über Social Media und Jobrad-/Bikeleasing-Angeboten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe den Mainstream von Downhill inzwischen eher gespalten mal davon abgesehen das es fast keine DH bikes mehr unter 4500€ gibt ( was früher schon nen recht gutes bike gab).
was mich aber eher stört das immer mehr Downhill strecken vereinfacht werden damit auch der Familie Vater ne schwarze Strecke mit seinem 120mm bike runter kommt. Gerade in Deutschland sehe ich das immer mehr.
Und auch der Trend zu Flow trails sehe ich eher gespalten weil Anfänger darauf Geschwindigkeiten erreichen die sie auf normalen trails mit Wurzeln und Steinen niemals erreichen könnten und bei höheren Geschwindigkeiten passieren schwerere Verletzungen. Macht jetzt nen Unterschied ob ich mit 30 unkontrolliert in Baum flieg oder mit 8-10 km/h an ner Wurzel ab Rutsche.
Aber mal schauen wo das hinführt in Frankreich gibt es zum Glück noch genug DH strecken.
Die Beobachtung ist schon richtig, aber das sind eben auch die Mainstreamparks würde ich mal behaupten. Du redest doch von WInterberg und Konsorten, oder? Ich denke in Thale, Ilmenau, Bad Wildbad und Todtnau kann man auch als ambitionierter Fahrer in Deutschland seinen Spass haben. WIllingen, Winterberg und wie sie alle heissen sind eben Familienparks und da wird schwarz - meiner Meinung nach - etwas anders definiert, und das ist auch okay so.
 
Zurück