RockShox Lyrik 2016: Der Klassiker neu aufgelegt

RockShox Lyrik 2016: Der Klassiker neu aufgelegt

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Rückkehr einer Legende: Nach einigen Jahren in der Versenkung kehrt die RockShox Lyrik 2016 mit Federwegen bis 180 mm ins Freeride-Segment zurück. In 27,5“ und 29” Laufradgröße soll sie die Lücke zwischen der Enduro-Gabel Pike und der Downhill-Gabel Boxxer schließen. Parallel wird als preisgünstigere Option zur neuen RockShox Lyrik 2016 die RockShox Yari angeboten, die mit Federwegen von 120 bis 180 mm verfügbar sein wird. Alle Informationen zur neuen Lyrik sowie der Yari findet ihr in diesem Artikel. Einen ersten Praxiseindruck werden wir euch nach dem kommenden Wochenende liefern können, wenn wir die Möglichkeit haben, die neue RockShox Lyrik im Praxiseinsatz in Les Deux Alpes zu fahren. Abgesehen von diesen beiden Neuheiten hat RockShox auch noch kleine Änderungen an den Modellen Pike und BoXXer bekannt gegeben, die wir ebenfalls in diesem Artikel vorstellen.

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RockShox Lyrik 2016: Der Klassiker neu aufgelegt
 

scylla

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Die Kritik ist auch nur teilweise an die Industrie gerichtet, klar wollen die Reibach machen. Allerdings finde ich beängstigend dass die Medien (und auch viele hier im Forum) erst die Propaganda der Hersteller übernehmen (eine weitere Laufradgrösse, besser Wahlmöglichkeiten, jeder bekommt das Bike das er/sie will....) und dann wenn die Industrie das nicht einhält schwenken alle auf die neue Linie ein und finden es toll oder unterstützen zumindest durch Konsum einen von der Industrie diktierten Trend. Früher sind solche Trends schnell gestorben, siehe Dual Control, Rapid Rise, Semislicks, ....

So viel, leider so Wahres.

Mittlerweile gibt's sogar zwei Lager: die einen, die 26'' bereits bekämpfen als wäre es ein Übel :ka:...

Nur noch 27.5", 27.5+ und 29" ist der erste Schritt in die richtige Richtung.
20mm Achse und 26" ist halt tot. ...

Yeah, kein 26" keine 20mm Achse
Kluge Entscheidung :daumen: es gibt wichtigeres:D

und die anderen, die die neuen Standards kaufen, weil es ihnen einfach egal ist...

...
26" und 650b nimmt sich praktisch jetzt nicht allzuviel relevantes. Das ist nicht kriegsentscheidend. ...
"Die Industrie" und "der Markt" haben entschieden, für die meisten Leute hat das - außer der Möglichkeit einer gewissen Prinzipienreiterei ;) - eigentlich keine Konsqequenz,...

Ja so ungefähr kann man das sehen. Ich habe 27,5'' ausprobiert und im Vergleich zu 26 Zoll keinen Unterschied gespürt. ...

Das ist auch das Argument, das ich im Bekanntenkreis sehr oft höre. Nach dem Motto, es gibt doch eh keinen Unterschied, also kauf ich mir halt das Neue.
Noch öfter höre ich allerdings: ich muss mir jetzt schnell ein 27,5'' Fahrrad kaufen weil es demnächst keine Teile mehr für 26'' Räder gibt. Es gibt wirklich Leute, die kaufen sich heute ein neues Rad, weil sie befürchten, in einem Jahr z.B. keine 26'' Federgabel mehr zu bekommen. Anderenfalls hätten sie sich vielleicht erst in 5 Jahren ein neues Fahrrad gekauft. Tja, und daraus wird nun eine selbsterfüllende Prophezeiung: alle kaufen panisch den neuen Kram, weil sie denken sie müssten. Keiner traut sich mehr das alte 26'' Zeug zu kaufen. Und die Hersteller sehen, dass der neue Kram reißenden Absatz findet, und kein Hahn mehr nach 26'' kräht, und denken, dass der Markt 27,5'' wirklich will. Dadurch verschwindet 26'' noch schneller vom Markt, den Herstellern ist es eh recht. Dabei wird ein Teil Markts nur durch Konsum-"Panik" geschürt, nicht durch Bedarf.

Ehrlich gesagt wäre es mir wahrscheinlich auch mehr oder weniger wurscht, wenn ich sowieso ein neues Fahrrad bräuchte. Oder wenn ich mir einfach ohne es zu brauchen jedes Jahr ein neues Fahrrad kaufen würde. Vielleicht würde ich mich etwas wundern, was das denn nun wieder soll, würde vielleicht etwas fluchen, dass ich nun auf "Allmountain"-Federweg reduzieren muss um keinen Strandchopper zu fahren, aber ja ich würde es kaufen.
Mein Problem gerade ist, dass ich drei Fahrräder im Keller stehen habe, die für mich genau so perfekt sind wie sie sind, inclusive Laufradgröße. Und dass ich daher überhaupt kein Bedürfnis habe, mir in nächster Zeit ein neues Fahrrad zu kaufen. Mir ist auch noch nicht aufgefallen, dass ich damit schlechter Fahrradfahren würde als Leute mit neuen 27,5'' Fahrrädern, oder dass mich das Material in irgendeiner Weise limitieren würde. Das passiert auch nicht so schnell, bis ich an die Grenzen von meinem Material stoße muss ich noch viele Jahre üben. Eigentlich mag ich momentan nur defekte oder verschlissene Teile ersetzen können, und vor allem einfach Fahrradfahren. Das darf ich ja anscheinend nicht, denn ich soll mir verdammt nochmal genau jetzt ein neues Rad kaufen, egal ob ich Bedarf habe oder nicht (oder halt in spätestens einem Jahr wenn's keine 26'' Teile mehr über Baumarktniveau gibt). Zu Teilen, die mal kaputt gehen, gehören halt leider auch Federgabeln, daher rege ich mich an dieser Stelle auch ein wenig auf, wenn (hochwertige) 26'' Gabeln zu schnell vom Markt verschwinden.

Ich verstehe, dass die Industrie das scheiße findet, dass ich mir nichts teures kaufen mag oder ein Fahrrad länger als ein Jahr fahre.
Aber dass die Konsumenten alle so gleichgültig hinterher rennen verstehe ich auch irgendwie nicht. Vielleicht konsumiere ich auch zu wenig, und benutze meine Konsumgüter unzeitgemäß viel zu lange, als dass ich das verstehen könnte. Mit einem Eiphone 4 kann man sich schließlich auch nicht mehr blicken lassen, das wäre ja peinlich.

Was ich wirklich bedenklich finde: da wird ein neuer Standard erfunden (27,5'') - dass der so neu gar nicht ist, sei mal dahin gestellt - und es schafft noch nicht mal jemand sinnvoll zu begründen, was denn nun daran so viel besser sein soll als der alte Standard (26''). Außer dass es egal ist, man keinen Unterschied merken würde, oder gar dass es keinen Nachteil ggü dem alten hat, ist mir noch kein wirklich schlüssiges Argument pro 27,5 untergekommen. Bei 29'' kann ich das deutlicher nachvollziehen, das ist wirklich was anderes und das habe ich auch selbst schon er-fahren.
Dasselbe mit den lustigen 15mm Achsen und Boost/Torque Caps/whatever. Den 15mm Achsstandard gibt's auch schon seit Jahren, immer ist er bei den kurzhubigen Fahrrädern vor sich hingedümpelt da nicht wirklich steif genug. Nun wird alles auf 15mm Achsen umgestellt, und siehe da, Überraschung, es ist nicht steif genug. Aber dafür kann man ja nun einen anderen Nabenstandard erfinden, um die Steifigkeit wiederherzustellen. Auch hier sehe ich irgendwie kein mir schlüssig nachvollziehbares Argument pro 15mm Achsen. Vielleicht hat man ja zusammen mit einer neuen Nabe keinen Nachteil ggü den alten Achsen :lol:

Prima, da wird man mittlerweile im Monatsrythmus mit überflüssigen "Innovationen" zugeschmissen, die überflüssige Probleme schaffen, welche man wiederum mit neuen überflüssigen "Innovationen" lösen kann, die gar nicht nötig gewesen wären, wenn man sich nicht vorher die Problemstellung selbst geschaffen hätte. Und wenn man das zum Kotzen findet, dann ist man ein ewig gestriger Konsumkritiker, und darf sich verspotten lassen. Nach dem Motto, stell dich doch nicht so an, kauf dir doch einfach das Neue und heul nicht rum.
Vielleicht zieh ich doch irgendwann in eine Höhle und ernähre mich von Beeren und Wurzeln. Scheinbar gehöre ich da hin, so altmodisch wie ich bin :rolleyes:
 

Diddo

Kaffeetrinker
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Was ich wirklich bedenklich finde: da wird ein neuer Standard erfunden (27,5'') - dass der so neu gar nicht ist, sei mal dahin gestellt - und es schafft noch nicht mal jemand sinnvoll zu begründen, was denn nun daran so viel besser sein soll als der alte Standard (26'').

Ich könnte mir vorstellen, dass das in etwa so lief:
A: "29er kommen nicht bei allen an, sind zu weich. 26er aber auch nicht, die rollen total schlecht"
B: "Dann machen wir die Mitte: weicher und rollt schlechter!"
A: "Das muss positiv formuliert werden: Rollt besser und ist steifer!"
B: "Klasse, so verkauft sich das bestimmt"
...

Scheine da auch etwas resistenter zu sein als andere: Meine 160mm Gabel wiegt 2,2kg samt 20mm Achse, mein Luftdämpfer hat ein Piggyback und wiegt locker 400g und ich wage es sogar 2x9 zu fahren weil das Zeug einfach nicht kaputtgeht. Spaß macht es trotzdem! :D
 
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Ich könnte mir vorstellen, dass das in etwa so lief:
A: "29er kommen nicht bei allen an, sind zu weich. 26er aber auch nicht, die rollen total schlecht"
B: "Dann machen wir die Mitte: weicher und rollt schlechter!"
A: "Das muss positiv formuliert werden: Rollt besser und ist steifer!"
B: "Klasse, so verkauft sich das bestimmt"
...

Von der Mitte zwischen 26" und 29er ist 650B ja leider weit entfernt.
 

_Kuschi_

Coil is goil
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@scylla mit meinen polemischen pro 27.5/27.5+ Beiträgen möchte ich der Polemik der 26" Verschwörungstheoretiker entgegen halten...
Die Welt dreht sich halt weiter und neue Sachen werden erfunden.
Ich bike nun seit 18 jahren und hatte immer wieder das Problem mit auslaufenden Standards, neuen Schaltungen und "verbesserter Technologien", aber die meisten davon haben mehr Fahrspaß gebracht, die Räder leichter gemacht und die Haltbarkeit erhöht.
Ein paar davon sind zum Glück ganz schnell verschwunden...

Die Hersteller sind halt keine Wohlfahrtsvereine, sondern auf Profit ausgerichtete Unternehmen, da muss dann ab und zu auch mal was neues her. Soll jeder fahren was er will, aber diese ewige Rumgenörgel irgendwelcher Nostalgisten nervt irgendwann - man wird auch noch in 5 Jahren ausreichend Ersatzteile für 26" bekommen...
 

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Nabennarben
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@scyllaund "verbesserter Technologien", aber die meisten davon haben mehr Fahrspaß gebracht, die Räder leichter gemacht und die Haltbarkeit erhöht.

Fahrspass z.B. ?
Leichter, sowas ist mir heute unwichtig ob ein Rad 500g mehr oder weniger wiegt.
Und haltbar, habe eher den Eindruck das das massiv abgenommen hat. Ist zwar alles steif aber nichts haltbar. Gabelschäfte und Achsen wurde alles immer größer aber die Lager dünner.

man wird auch noch in 5 Jahren ausreichend Ersatzteile für 26" bekommen...

Bei Gabeln kommt man ja auch mit 650B aus aber bei Felgen und Reifen habe ich starke Zweifel ob man da noch aktuelle und gute Sachen bekommt und nicht veraltetes Zeug.

Was ich bei Rock Shox nicht verstehe warum die alles Motion Control nennen und es Gabeln gibt bei denen MC komplett anders funktioniert. Die ersten Rebas hatten auch MC aber mit MC in der neuen Lyrik hat das wahrscheinlich nichts mehr zu tun.
 
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Die Hersteller sind halt keine Wohlfahrtsvereine, sondern auf Profit ausgerichtete Unternehmen, da muss dann ab und zu auch mal was neues her. Soll jeder fahren was er will, aber diese ewige Rumgenörgel irgendwelcher Nostalgisten nervt irgendwann - man wird auch noch in 5 Jahren ausreichend Ersatzteile für 26" bekommen...

So einfach ist das nicht. Es geht hier nicht einfach nur um "normale" Marktwirtschaft. Es geht darum, dass ein Industriekonsortium dafür sorgt, dass ein Produkt nicht mehr mit dem Stand der Technik kompatibel ist, obwohl es seine Lebensdauer noch lange nicht erreicht hat. Es geht also darum, dass bewusst "neue Standards" gesetzt werden, um den Nutzen (und damit den Wert) alter Produkte schneller zu verringern.

Der erste Schritt ist, Neuentwicklungen nicht mehr kompatibel zu halten. Der zweite Schritt ist dann, die entsprechenden alten Produktlinien einzustellen. Das Ziel ist aber nicht, dass die Achsen ~8% stabiler sind, sondern Zigtausende Kunden früher zum Neukauf zu bewegen. Das Ziel ist auch legitim, aber das Mittel nicht: Die konzertierte Absprache unter Industriegrößen ("und nächstes Jahr machen wir dann BoostPlusExtra ...").

Vor allem ist ärgerlich, dass sie es einfach übertreiben. Der Vorteil der Neuentwicklung (z. B. ~8% stabilerer "Standard") passt überhaupt nicht mehr zur Lebensdauer (wird in 2-3 Jahren vom ~16% stabileren "Standard" abgelöst).

Dass das in anderen Branchen auch passiert, macht es nicht besser.

Die Forderung, dass ein neu gekauftes Fahrrad in 3-4 Jahren noch mit dem Stand der Technik kompatibel ist, hat gar nichts mit dem Wunsch nach "Wohlfahrtsvereinen" zu tun. Das Genörgel zu nennen, ist nur billige Polemik.
 
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Wald und so
Und ich dachte hier geht's um die neue Lyrik... :winken:
Hähä!Dacht ich auch!
Würd ich mir aber sowieso nicht kaufen;von mir aus kann Rock-Shox pleite gehn!
Ich hab zum Glück noch `ne schöne aus den guten Jahren stammende Fox36 van und scheiss auf den ganzen Hyperleichtbauscheiss;der ganze "ultrainovative" neue Kram hält eh für keine zehn Cent!

Diesen ganzen Schnickschnack wie Absenkung;lockout und Sonstiges braucht keiner der`s drauf hat und kein Weichei ist!
Kann der Bauer nich schwimmen ,is die Badehose schuld;kann der Biker nich fahrn,is das Bike schuld!
Merkt Ihr`s eigentlich noch?

Ansonsten frohes Erwachen und gute Besserung,YNDY!
 
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Womit wir wieder bei dem Marzocci-Prinzip wären mit der luftunterstützten Stahlfeder.
Welches ich übrigens ganz prima finde. Die Vorteile beider Systeme vereint. Schade, dass das keiner der anderen Hersteller aufgegriffen hat. Wahrscheinlich zu schwer.
Das hat aber auch nur in einem sehr eingeschränkten Ausmaß funktioniert.
Bei einem schwereren Fahrer gabs dann nur Durchrauschen mit gutem Ansprechverhalten oder normale Federwegsausnutzung mit komplett bockigem Ansprechverhalten.
 
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Ich sehe schon recht deutliche Unterschiede zur Pike:
- massivere Brücke und Casting mit verstärkter Achsaufnahme
- 27,5+ Tauglichkeit (zumindest in der spezifischen Version)

um die fehlende 26" Option zu kritisieren müsste man zuerst mal die Einbauhöhe der 27,5 Gabel mit der alten 26" Lyrik vergleichen. Wenn die Brücke etwas flacher baut (wie z.B. die Pike im Vergleich zur Fox34) dann beschränkt sich der Höhenunterschied vielleicht nur auf ein paar mm oder wenige zehntel Grad Lenkwinkel.
Wer das wirklich spürt?

Die Kritik an der fehlenden 20mm Achse ist schwer verständlich. Die Momente werden über die Flächenpressung zwischen Nabenendkappen und Castingauflagefläche übertragen, nicht über die Achse selbst.
Wer die zusätzliche Steifigkeit an der Radachse wirklich braucht, kann sich ja einfach Endkappen mit breiterem Flanschdurchmesser drehen lassen, wahrscheinlich gibt's die von Hope o.ä. Anbietern sogar bald als Nachrüstteil.
 

scylla

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Das hat aber auch nur in einem sehr eingeschränkten Ausmaß funktioniert.
Bei einem schwereren Fahrer gabs dann nur Durchrauschen mit gutem Ansprechverhalten oder normale Federwegsausnutzung mit komplett bockigem Ansprechverhalten.

Leider, weil es nicht zu Ende gedacht war. Eine Feder für alle ist halt Mist. Mit 5 verschiedenen Federhärten, die sich jeder dann mit der Luftunterstützung noch penibel feintunen kann, wäre das eine runde Sache und meiner Meinung nach ein ziemlich perfektes System.
 

Prof. Dr. YoMan

Holger Rusch, DIMBo
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Ich versteh den Tuningwunsch für die letzten 5mm hin oder her nicht. Luft ist ohne aufwendige Doppelkammer (was für Lyrik und Pike nachgebaut werden kann) nie linear und geht im Mittelteil meist zu sehr durch und möchte dann mit einer Dämpfung verbessert werden, was nicht die Aufgabe einer Dämpfung ist. Die soll einzig und alleine Abhängig von der Geschwindigkeit eine Gegenkraft ausprägen gerne für Low- and Highspeed bei Zug- und Druck. Der "Luftkram" ist ohne aufwendigen Umbau immer ein Kompromiss.
 

TrailProf

flowmotion
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@_Kuschi_ = Troll?

Ich bin 1,85 und fahre gerne 26" (und übrigens auch gerne 29er) -- je nach Einsatzbereich.
@ Hillside: =Verschwörungstheoretiker?
Böse, böse Industrie, dass die Deckungsbeiträge erzielen möchten, wie verächtlich. Wobei, dass macht die Firma für die ich arbeite ja auch.... und bezahlt mich davon.... Aber ich find die trotzdem alle total doof und gemein, dass die uns immer wieder mit neuen Sachen ärgern!:heul:
 
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@ Hillside: =Verschwörungstheoretiker?
Böse, böse Industrie, dass die Deckungsbeiträge erzielen möchten, wie verächtlich. Wobei, dass macht die Firma für die ich arbeite ja auch.... und bezahlt mich davon.... Aber ich find die trotzdem alle total doof und gemein, dass die uns immer wieder mit neuen Sachen ärgern!:heul:

Völliger Unsinn. Ich wiederhole mich: Ich habe ja weiter oben schon geschrieben, dass ich überhaupt kein Problem mit Marktwirtschaft und Gewinnstreben habe. Es ist aber für die Anbieter auch langfristig auch wichtig und sogar wertvoll, zufriedene Kunden zu haben. Aber in immer kürzeren Abständen eine neue Sau durch's Dorf zu treiben, ist nicht nachhaltig und vor allem nicht im Sinne der Kunden. Es gibt auch Produktentwicklungen, deren Wert ganz außer Frage steht (z. B. versenkbare Sattelstützen und viele andere). Interessanterweise sind das aber sehr selten Dinge, die den bestehenden Rahmen inkompatibel machen (wie z. B. der Boost Standard).

Die Annahme, dass solche Entwicklungen ("neuer Standard") nicht (zumindest in wesentlichen Eckdaten) abgesprochen werden, halte ich für naiv. Das liegt schon im Begriff "Standard" begründet. Das hat überhaupt nichts mit Verschwörungstheorien zu tun.
 

iRider

Rettet die Rinne!
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@scylla ...., aber die meisten davon haben mehr Fahrspaß gebracht, die Räder leichter gemacht und die Haltbarkeit erhöht.

Stimmt, grössere Laufräder gehören aber nicht dazu!
Fahrspass definiere ich als agiles Fahrverhalten, was kleinere Laufräder besser können. Schon mal ein 26" MTB und dann ein BMX über den Pumotrack gejagt?
Räder leichter..., ja klar, ein grösseres Laufrad leichter? :spinner:
Haltbarkeit erhöht? Wieso denkst Du die führen gerade Boost ein? Weil die grösseren Laufräder von der Speichengeo bescheiden sind und deshalb weniger haltbar. Hier fahren ein paar Leute "aggressive" 29-er und bezahlbare Laufräder die einigermassen leicht sind halten bei denen nicht. Einge fahren deshalb schwerere Felgen und damit die Dinger dann nicht wie DH Bikes beschleunigen dünne Reifen. Ich bin echt begeistert dass ich jetzt so oft die Landschaft geniessen kann während sie nen Schlauch wechseln. :D
 
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