Tourenberichte aus Sachsen und Vogtland

Mit einem i-Blue 747A+

Kurz gesagt, ein kleiner Empfänger mit gleicher Empfangstechnik wie in Garmin Geräte. Nur eben klein und ohne Display nur per Bluetooth erreichbar.

Da passen 25 Stunden drauf wenn jede Sekunde ein Punkt kommt. Entsprechend mehrere Wochen wenn man eine Intelligente Punkteaufzeichnung einrichtet. Akku hält nur 23h
 
Sonntag der 15.02. ging wieder sehr gemütlich los, nicht vor 11Uhr wollten wir uns treffen. Mir und Andre ist das nicht gelungen, wir mussten schon vor 11Uhr da sein und entdeckten mitten auf der Stellfläche im Alaunpark einen unbekannten. Viertel vor Treffzeit konnte das keiner von uns sein, da Andre und ich schon da waren. Doch der mit dem dicken Canyon Tourque hatte offensichtlich mehr vor als eine Runde durch die Stadt. Er wartete auch nicht wie 0815 Biker, sondern stand auf dem Rad zwischen seinem Rucksack mit Hütchen. Hin und wieder ist er mal drüber gesprungen oder fuhr im Kreis auf dem Hinterrad. Eben so Dinge die man selber nicht kann :D

So sprachen wir ihn an und fragten wo es heute noch hin geht. Er hatte sich mit ein paar Leuten zu einer Runde verabredet, welche nicht zustande gekommen ist, da keiner erschien. Daraufhin luden wir ihn zu der vom Micha gewünschten Heiderunde ein.

Während wir auf Micha warteten beobachteten wir gespannt womit sich Sven die Zeit vertrieb. Im Gespräch kam raus das er wie Alex auch Trialbiker war. Daraufhin sagte Andre „Zeig mal was“ und Sven drehte ein paar Runden auf Hinter- oder Vorderrad sofern überhaupt eins der beiden Räder Bodenkontakt hatte. Umso beeindruckender war das auf einem DH Bike zu sehen. Obwohl das Massive Fahrwerk sichtbar jede Bewegung schluckte hielt es ihn nicht davon ab das Rad wie ein Hardtail in die Luft zu bewegen.

Wie angekündigt traf Micha kurz nach 11Uhr ein und wir erzählten ihm vom Samstag um zu vermitteln wie sich Touren mit Trialbikern von Touren ohne Trialbikern unterscheiden. Die haben nämlich eine ganz andere Grundfahrposition als wir :D



Bei uns hingegen sieht das zugegeben alles etwas langweilig aus wenn wir die Berge herunter fahren.



Sven nutze einfach jede Gelegenheit sich vom Boden zu lösen, kein Wunder bei dem Rollwiederstand der fetten Walzen



Unsere Runde verlief sehr Spontan, ohne Planung sind wir einfach drauf los und waren dementsprechend schon zu Beginn auf dem Steingründchen Weg unterwegs.



Dank Andre gibt es jetzt auch von mir ein schönes Steingründchen Brückenbild :)



Uns viel nichts Besseres ein als den Kuhschwanz anzuschließen, doch auf den Weg dorthin nahm ich mir die Freiheit einen Weg mit Überraschung vorzuschlagen. Ein plötzlicher Anstieg war der Höhepunkt.

„Überraschung!“



Sven zeigte erste Anzeichen keine Lust mehr aufs Fully zu haben, doch die Tour ging erst los und er zeigte sich ausgesprochen zäh. Denn Erschöpfung hin oder her, er konnte es einfach nicht lassen.



Dem Micha ist schon schlecht geworden als Sven mit voller Fahrt auf den Baumstamm zu fuhr um drauf zu springen. Wir alle hatten dabei dieses flaue Gefühl wie man es kennt wenn man jemanden gleich stürzen sieht. Doch sprang er einfach drauf



Und hopste von Baum zu Baum



Da konnte man nur sprachlos sein. Es ist schon was ganz besonderes so jemanden mit dabei zu haben. Auch wenn man dabei regelmäßig deklassiert wurde.



Nach der Abfahrt waren wir grade erst 90 Minuten unterwegs. Damit sich die Runde auch lohnt ging es direkt weiter zum Wolfshügel



Obwohl schon lange kein Schnee mehr lag, so richtig warm war es trotzdem nicht



Doch das hatte uns nicht gestört, im Gegenteil, es tat gut mal wieder auf trockenen Boden unterwegs zu sein.

Auf dem Weg zum Mordgrund nahm Sven wieder seine Grundfahrposition ein :D



Doch wenn er schnell sein will, dann geht es auch mit beiden Rädern am Boden



Wir bevorzugten es eher langsam um die Treppen mehr genießen zu können.



Sven genoss die Abfahrt eben auf seine Weise



Ich stell mir die Frage heute noch wo er da seine Energie her nahm, wer schon mal so ein Rad gefahren ist, kommt da schnell ins Grübeln. Ist schon ohne das stetige lupfen und springen anstrengend genug.

Auf dem Weißigen Gänsefuß Trail war Andre wie immer dicht hinter mir. Als er bemerkte wie ich für ein paar Fotos abstieg wurde sofort kehrt gemacht um noch mal an mir vorbei fahren zu können. Kein Eiswasserloch konnte ihn davon abhalten



auf einer völlig unspektakuläre Aufnahme drauf zu sein.



Einer fehlt noch, fast schon überflüssig das Bild hier einzubinden. Denn bis hier hin sollte es bereits schon jeder vor Augen haben wie das dicke Canyon durch die Luft fliegt.



Es hätte uns sehr überrascht wenn die Weite für den Sprung gereicht hätte, wir freuten uns schon wie er mitten ins weiche Schlammloch dropt und stecken bleibt, aber den Gefallen tat er uns nicht und ist trockenen Fußes nach der Landung einfach weitergefahren.



Ja, wir waren wenig kreativ und sind zum Abschluss noch mal ins Steingründchen gefahren. Weil Sven auf einem Rad entspannter ausschaut als wir auf zwei, wollte das Andre auch mal ausprobieren.



Den Micha hat das alles kalt gelassen. Froh darüber sich auch bei der 2. Durchfahrt über den Wurzelteppich nicht lang gemacht zu haben, ging er es ruhiger an.



Das sollte nun aber die letzte Steingründchendurchfahrt sein für heute um noch vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen.



Ich war scheinbar nicht der Einzige mit dem Gedanken, denn jetzt wurde sogar auf den Hinterrad gedrängelt, pure Verspottung :D



In der Eile kann man auch schnell mal die Brücke übersehen und in der Not einfach mit einem gekonnten Bunnyhop über den fast 2m breiten Fluss springen



Mit sichtbar weniger Dynamik ging es erschöpft die letzten Meter bis zum Ziel.



Und endlich hatten wir es geschafft, Sven war völlig am Ende, er sah so aus als würde er jeden Augenblick vom Rad fallen. Aber auf den letzten Anstieg dennoch glücklich die Tour überlebt zu haben



Wir verabschiedeten uns dort um noch vor Einbruch der Dunkelheit zuhause ankommen



Ich freu mich schon auf die nächste Runde mit Sven, man ist permanent am Staunen wenn er mit dabei ist.

 
Sehr, sehr cool :) Danke für eure tollen, unterhaltsamen Berichte über meine neue Wahlheimat! Und wenn dann auch noch so ein Kaliber wie Sven mitfährt, macht es den Bericht noch ein wenig interessanter....obwohl das ja kaum geht :daumen:
Vielleicht schaffe ich es ja mal, mich euch anzuschließen! Interessant ist, dass man sich noch nicht gesehen hat, obwohl wir auch oft genug unterwegs sind...
 
Am 21.02. sollten weitere unbekannte Flecken auf der Landkarte aufgesucht werden und so lud Matthias zu einer Runde in der Freitaler Region. Schon in der Planungsphase wurden klare Abgrenzungen von der üblichen Runde an den Freistehenden Hängen getroffen.
Gespannt darauf was uns an dem Tag erwarten sollte wurde jeder Pfad am Wegesrand gemustert und auf Potential geprüft.



Über die Spitzkehren an der Osterquelle kürzten wir bereits den ersten Berg heraus um später mehr Zeit für Erkundung zu haben. Trotzdem wurde sich die Zeit genommen an der Heidenschanze einen Stopp einzulegen um zu erzählen wie vor nicht allzu langer Zeit bei einem Abbruch der Klippenkante der Vorgarten der Begerburg im Tal verschwunden ist. Es war bereits unerwartet warm und so wurde die Zeit da oben genutzt um die Kleidungswahl neu abzustimmen.
Ohne Umwege fuhren wir Richtung Kaitzbachtal und schossen mit voller Fahrt in den Trail hinein. Unverhofft war dieser jedoch alles andere als trocken und der höllenritt begann. Der Weg bestimmte wo es lang gehen sollte und zog einen permanent nach links oder rechts, Spurkorrekturen wurden dabei nur wiederwillig mit Verzögerung angenommen so dass man den Weg unfreiwillig stets in voller Breite nutzte. Der Übergang in ein paar Engstellen und Kurven war dadurch eine ganz besondere Herausforderung welche dem Andre zum Verhängnis wurde.
Außer dem verletzten Wagemut hat er sich auch etwas am Daumen getan. Doch Motoradfahrer sind hart im Nehmen. Und so wurde die Tour fortgesetzt, wenn auch etwas zaghafte.



Kleine Holzbrücken mit grün glänzendem Holz wurden daraufhin gemieden, jedes noch zu keine Hindernis wurde skeptisch hinterfragt. Andre fühlte sich nun als ob er heute zum ersten Mal auf dem Fahrrad sitzt.
Auch die Auffahrt hinaus aus dem Kaitzbachtal war gut aufgeweicht, doch hatten wir mit der Konsistenz des Untergrundes noch Glück, da sich die Rahmen nicht bis zum Blockieren der Laufräder zusetzen.
Oben angekommen war das alles schnell vergessen als wir wieder auf festen Boden unterwegs waren. Solange man nicht schalten musste ging es auch Andres Daumen halbwegs gut, daher war gegen Abfahrten nichts einzuwenden.



Unsere Tour verlief wie mit einem Lineal über die Landkarte gezogen auf direktem Wege Richtung Ziel, jeder Berg der uns von diesem trennte wurde ohne Umwege gnadenlos überfahren. Doch wenn es im Poisenwald hinauf geht, dann suchen die Blicke gen Horizont vergebens nach dem Ende der endlosen Auffahrten.



Der letzte Berg vor dem Rabenauer Grund war bezwungen



Johannes lag bereits ringend nach Luft rechts auf der Wiese und verfluchte seine nicht mehr vorhandene Restkondition. Fluchen half da auch nicht weiter aber die Mühe hatte sich gelohnt. Nicht wegen des Soldatengrabes, an welches uns Matthias führte, sondern wegen den wunderschöne Pfaden am Hang oberhalb des Rabenauer Grunds, wie man sie nicht anders aus der Region kennt, einfach toll. Dabei wurde jeder Aussichtpunkt mitgenommen.



Wie bestellt kam auch direkt die Weißeritztalbahn vorbei



Es gab sogar einige Berge zum Spielen. Wer seinen Hintermann ausstechen will, der hält an der Steilsten stelle kurz an oder schaltet aufs 34er Ritzel um zu sehen ob der Verfolger auch in jeder Situation in der Lage ist stehen zu bleiben und neu anzufahren. Oft verliert dieser dabei und muss den restlichen Berg schieben ;)



Natürlich war der Berg nur zum Hochfahren da, nachdem wir den Johannes den Berg vollständig hoch schieben lassen haben kündigten wir an den gleichen Weg wieder herunter zu fahren :D
So sind wir zurück auf den Sagenweg und diesmal die Richtige Auffahrt hinauf, welche eine ganze Ecke schwerer war. Nicht steiler, sondern Enge Spitzkehren kombiniert mit einem unangenehmen Anstiegswinkel. Genial! Hat man gleich wieder ein Ziel für die Zukunft, denn keiner hat das geschafft.
Da oben legten wir erstmal eine Pause mit Blick in den Rabenauer Grund ein. Durch den Anstieg kam unser seltener Gast Silvio mit seinen 26 Zoll Starrgabel Hardtail und 2,5 Zoll Muddy Mary Reifen mit je 1350g Gewicht ins Gespräch. Der wäre da sicher einfach hochgefahren meinten wir.
Nach der Pause waren die letzten Meter noch mal richtig spannend, auf Engen Spitzkehren konnte jedoch nur unser Rennradfahrer überzeugen



Doch jetzt kam die Kehrseite des schönen Trails, der Paul Laue Steig welcher nicht befahrbar ist. Zumindest mit dem Vorderrad sollte man an den Schlüsselstellen nicht übermäßig viel Bodenkontakt suchen, denn dieses kann nahezu überall einlochen oder kommt einfach nicht über die aufsteigenden Stufen drüber. Für jemanden der dort auf jeder 2. Stufe einen kleinen Wheelie Drop macht und quasi den halben Weg auf dem Hinterrad zurücklegt, ist das sicher fahrbar ;)
Da wir keinen dabei hatten der diese Theorie in die Praxis umsetzen konnte, entschieden wir uns zu tragen. Unten ging es dann wieder, wir trugen zwar noch aber Matthias fühlt sich mit seinen neuen Knieschonern zur Zeit fast schon unbesiegbar und hatte sich daher auf den letzten Metern noch mal aufs Rad geschwungen und Aktion gemacht :D
Auch unser Rennradfahrer hat sich die Zeit genommen jeden machbaren Meter zu fahren und ist deswegen als letzter über die Brücke drüber.



Von dort aus war die Himmelsleiter leider keine Option, denn da ist Name Programm! Also hatten wir eine kleine Schleife gedreht um an der Teufelskanzel vorbei zu kommen. Die Brücken dort luden nicht so recht zum drüberfahren ein. Selbst laufen war spannend genug da man das lose Geländer etwa 15cm hin und her bewegen konnte



Im Anschluss mussten wir uns durch die Baumkrone eines Umgestürzten Baumes Kämpfen, was einige Zeit und Mühe gekostet hat. Danach ging es weiter bergauf, der weg wurde weicher und langsam zur Wiese. Johannes zog im vorderen Feld gut mit und lag in Folge dessen oben angekommen wieder am Boden. Einen kurzen Moment hatte er mit dem Vorsprung noch zum Verschnaufen und dann ging es mit Blick auf den Lerchenberg weiter Richtung Teufelskanzel



Mit dem Einstieg in die Somsdorfer Klamm galt es noch eine kleine Unscheinbare Flussdurchfahrt zu absolvieren.



Anfangs war der Weg noch gut fahrbar, es gab ein paar kleine Hindernisse und man musste hin und wieder mal über einen der halben duzend Bäume drüber tragen, aber überwiegend Fahrbar.



Das blieb nicht lange so, irgendwann ging es nicht weiter, da der Weg nicht mehr begehbar war. So mussten wir das Kaputte Stück quer durch den Wald durchlaufen und hatte Mühe den steilen Hang zum Fluss heil herunter zu kommen. Danach gab es zwar wieder weg, doch fahren wollte den irgendwie keiner mit der 40cm hohen Stufe am Einstieg



Umso schöner ging es dafür weiter. Doch wir alle Schoben, außer unserer Crosser, mit Fully scheint der alles zu machen :)



Die Tour sollte hier jedoch noch nicht zu Ende sein, unser nächstes Ziel war der Brüderweg, also erstmal auf den Leitenweg weiter Flussaufwärts





Und durch den Tunnel durch



Da passierte es, im Hintergrund eine unscheinbare Treppe. Einmal nicht aufgepasst und schon Rückwärts gestürzt und mit den Hinterkopf aufgeschlagen. Es war einfach nicht Andre sein Tag, schon der 2. kleine Unfall. Zum Glück ist nichts passiert, wahrscheinlich dank des Vollgepackten Rucksacks, der soweit gedämpft hat das nicht mal der Helm eingerissen ist. Dem Micha hätte wahrscheinlich schon nach dem ersten Sturz keine Lust mehr gehabt, doch Andre ist zäh.
Bevor es in den Brüderweg ging, gab es eine Netto Kuchenpause mit Cola und Kaffee. Kann man sich überhaupt noch mehr aufputschen als so? Robert hätte mir den Konsum solcher Mittel sicher verboten, vor allem in der Kombination, aber ich hatte ohnehin kein Appetit und blieb bei Wasser und meinem Brötchen mit selbst geräuchertem Schinken.
Nachdem alle hibbelig genug waren, konnten wir den Brüderweg hinauf.



An den Felsen entlang



Und über selbstgebaute Holzbrücken



Direkt am Abgrund über kantige Felsen bergauf



Dabei kurz langsamer werden um die Verfolger aus dem Konzept zu bringen :D



Und die letzten Meter noch mal Bergab.



Im Anschluss sind wir nicht wie sonst hinauf zum Förster Claus Weg, sondern Matthias hat uns auf einen kürzeren Weg mit fiesen Wurzeln geführt.



Unser letztes Ziel war der Papierfabrik Trail.
Wie gewohnt ging es erstmal hoch :D





Uns ist es sogar gelungen eine alternative Auffahrt zu finden, eine die noch mehr zieht in den Beinen, klasse :daumen:
Nach dem ersten Steilen Stück ging es noch eine ganze Weile bergauf. Oben angekommen war Johannes nun wirklich total am Ende. Da half nur noch jede Menge Zucker. Aber auch ich hatte mit einer halben Füllung der Drinkblase etwas hoch gepokert, viel war da nicht mehr übrig. Doch Andre wusste zu helfen, mit 3 Litern am Start war am Ende der Tour noch genug zum Teilen übrig.
So konnte es nach etwas längerer Pause endlich wieder runter gehen.



Nach 3 Minuten stand ich mir an der Kurve langsam die Beine in den Bauch. Als dann immer noch keiner kam haben wir überlegt. Falsch abgebogen kann nicht sein, an der letzten Kurve war die Kontaktkette noch komplett, also angerufen.
Es gab einen Sturz. Andre ist zum 3. Mal verunfallt, diesmal mit einem Überschlag.
Unfallaufnahme und Beweissicherung, eine kleine unscheinbare Rinne wurde zum Verhängnis.



Ein großer Stein am Ende der Rinne war schuld für den Abwurf über den Lenker. Die Rinne trägt eine Teilschuld, doch der Hauptteil liegt bei dem Stein. Weder Rinne noch Stein haben eine Versicherung gegen verursachte Unfallschäden. Die Schadensersatzklage gegen den Stein verlief erfolglos. Der Prozess gegen die Rinne läuft noch, aber es sieht schlecht aus da sich beide Unfallverursacher nicht ausweisen konnten.

So sieht ein Mountainbiker nach 3 Stürzen aus. Blutverschmiert, aber immer noch ein Lächeln im Gesicht.



Die Aufnahme ohne Pflaster erspare ich euch lieber, die gibt es in Andres Album.
Nachdem alle Beweise gesichert wurden, konnte die Fahrt weiter gehen.



Noch einmal die Spitzkehre herum



Und ein paar Meter weiter und schon waren wir da, das Ende der Tour war erreicht.
Andre wollte natürlich noch weiter, so verabschiedeten wir uns und denn sind wir zu zweit Richtung Niedersedlitz. Über Possendorf ging es auf Schmalen Pfaden zum Geberbach bis nach Nickern. Schaltwerk schalten ging zwar nur noch mit Links, aber das stellte kein Problem dar.
Als wir in Golberode ankamen wurde es noch mal spannend. An den Weg von Golberode erinnerte sich Andre gut, doch nicht wegen der abschließender Treppe, sondern wegen dem Schlamm. Er ist da mal bei so einem Wetter hochgefahren. Das verdutzte mich etwas, ich konnte mich da an kein prägendes Ereignis erinnern, offenbar war es bei mir noch nie richtig Schlammig auf der Abfahrt, denn das was uns da erwartet war sehr speziell.
Die Abfahrt ist Grundsätzlich nur durch die Wegbreite Anspruchsvoll. Links und rechts sind nicht nachgebende Hindernisse in Form von Zäunen in denen der Lenker optimal einhacken kann. Zwischen diesen etwa einen Meter Platz, so das links und rechts grade mal Faustbreit Luft für den Lenker ist. Üblicherweise fährt man da mit etwa 20km/h herunter, da wird aus der Faust gefühlt nur noch Fingerbreite. Und diesmal kam ein 3. Aspekt dazu, Schlamm! Aber vom Feinsten. Super schmierig, permanent sind beide Räder 10cm nach Links oder Rechts gerutscht. Mit Schwung aus dem Einstieg kam das sehr unerwartet, zum Bremsen war es bereits zu spät und so ist man ohne Spurkontrolle durch die viel zu schmale Gasse herunter gerutscht, Horror! Das hatte meinen Adrenalinpegel auf jeden Fall auf den Tageshöchstwert getrieben.
Andre ist den Trail weniger Aggressiv gestartet und kam deswegen ganz gut mit dem Schlamm klar. Schwieriger war die letzte Treppe. Nicht wegen der Breite, sondern wegen dem Daumen, denn das schüttelt schon ordentlich.



Am Ende hatten wir es ohne 4. Sturz glücklich bis Nachhause geschafft.



In Niedersedlitz verabschiedeten wir uns und Andre verkündete für Sonntag seine Krankmeldung und hat sein Wochenende mit einem Motoradausflug beendet.


Das war Sie, unsere Tour ohne technische Defekte.
 
Bilderrätsel? Kann doch nicht so schwer sein. Die ganze Woche gab es neue Hinweise und immer noch konnte es keiner Auflösen. Da mussten wir schwerere Geschütze auffahren und die Teilnehmer direkt am Motiv vorbei führen.

Am 28.02. war es dann soweit, die erste IBC Sachsen Bilderrätseltour sollte um 10Uhr starten. In der Nacht hatte es etwas geregnet und bis kurz vor 10 hielt der Nieselregen weiter an. Das veranlasste Andre im Forum Aufschub vorzuschlagen. Zu Unrecht, denn pünktlich zum Tourstart hörte es wie bestellt auf zu regnen.

Doch noch vor 10 gab es den berühmten technischen Defekt. Florian hatte einen Kettenriss und ist daher schnell zu Fahrrad XXL um Ersatz zu beschaffen. Während dessen sind auch die anderen Tourteilnehmer eingetroffen.

Pünktlich war Florian mit neuer Kette im Rucksack wieder am Start, musste nur noch ausgetauscht werden. Als wir uns damit befassten beobachtete ich wie der Schlauch aus Roberts Vorderreifen flüchten wollte. Bereits 2cm war das Loch lang, damit die Flucht aus dem Reifen nicht gelingt, wurde dieses schnell noch gestopft.

Halb 11 waren dann alle Probleme beseitigt und nach einem weiteren Bilderrätseltipp konnte es losgehen.

Durch den Nächtlichen Regen waren die Wege wieder frisch präpariert. Neuschlamm war angesagt :D



Trotz des Wetters sind sogar 7 Leute zusammen gekommen



Kurz vor Bosewitz wurde es spannend für Rätsel, der letzte Tipp wies auf die rechte Seite hin. Um etwas Druck aufzubauen wurde vorher schon angedroht die Runde so lange zu wiederholen bis das Rätsel gelöst wurde. Und da war es schon zu spät. Andre und ich zeigten gnade und setzten nicht erst nach 30km zur 2. Runde an sondern bogen direkt nach links ab Richtung Gorknitz und fuhren über den Feldweg zurück nach Gut Gaming. Nun waren wir erneut auf der Straße durch Bosewitz. Offensichtlicher ging es nicht mehr und endlich, ja endlich hat jemand die riesige freistehende Signalanlage gesehen :D

Nachdem die Pflicht erfüllt war, konnten wir uns wieder voll auf die Tour Konzentrieren. Das war auch nötig bei grade mal Lenkerbreiten Wegen.



Und schmalen Brücken





Der Regen hatte ganze Arbeit geleistet, auf dem Weg durch den Röhrsdorfer Park gab es so einige Schlammlöscher.



Spaß gab es trotzdem oder grade deswegen jede Menge.



Spätestens auf den Treppen bei Lungwitz hatten wir auch die letzten Schlammbrocken von den Rädern verloren.





Robert war noch nicht ganz warm mit dem Hardtail und wich den Hindernissen lieber aus



anstatt einfach grade darauf zu zuhalten



Doch gegen Schlamm hatte er nichts einzuwenden



Die Reifen hatten dabei kaum Zeit sich zu zusetzen, spätestens nach dem nächsten Wurzelfeld war das Profil wieder frei



Und während die Reifen Sauber wurden, sammelt Andre fleißig den Dreck mit seiner Kette auf



Die Wilisch Abfahrt fetzt einfach, da fährt man immer wieder gern



Solange alle noch hoch Motiviert waren, sprach nichts dagegen auf den nächsten Metern steiler hoch zu fahren als es die Wilisch Abfahrt herunter ging

Das machte dem Robert dafür umso mehr Spaß



Auf der berüchtigten Snakebite Abfahrt gab es keine Snakebites. Scheinbar sind die Mitfahrer vernünftiger geworden und nicht mit Vollgas runter gebrettert, dass muss am Winter liegen ;)

Wie es sich für eine Mountainbike Tour gehört, ging es ohne Regenerationsphase direkt den nächsten Berg hinauf. Der Weg sah unscheinbar aus, doch wehe der Anstiegswinkel nahm minimal zu, dann kurbelte man nur noch auf der Stelle.



Oben angekommen war eine Pause bitter nötig um auch die restliche Tour zu schaffen. Perfekter Zeitpunkt um die um 1 Zoll verbreiterten Reifen wieder auf normalbreite herunter zu kratzen und den Schaltröllschen wieder Bewegungsfreiheit zu verschaffen.

Nachdem 7 verschlammte Bikes die Asphaltabfahrt nach Maxen herunter gefahren waren, sah diese aus als wäre da grade der Bauer mit seinem Trecker vom Anliegenden Feld drüber gefahren. Mit wieder normalbreiten Reifen ging es Richtung Ziel über den Flowtrail bei Gombsen. Doch auch da gab es wieder eine kleine Uphill Challange





Auf dem Feldweg zur Burgstädtel Linde konnte Rober auf einem kleinen Rennen die Vorzüge eines 3-Fach Antriebes genießen als wir zu zweit mit 40km/h voraus rasten. Zusammen ging es dann aber wieder im normalen Tempo über die Lockwitzgrundtrails.



Zum Abschluss gab es noch einen letzten Anstieg, mit der kürzesten aber steilsten Rampe der Tour. Diese brachte so manchen zum scheitern



Anderen ist die Gradwanderung nach mehreren Anläufen gelungen



Einmal geschafft dachte man, man weiß wie es geht. Also gleich noch mal runter um das gelernte zu festigen. Kann ja nicht so schwer sein so einen kleinen Hubbel hoch zu fahren.



Trotzdem nicht einfacher geworden



Vielleicht ist auch die Federgabel zu leicht gewesen ;)



Es half alles nichts, der Berg hat eindeutig nach Punkten gewonnen. Dafür konnten wir bergab bei den Spitzkehren glänzen.



Auch Robert ist gegen Tourende langsam warm geworden mit dem Hardtail, umsetzen ging wie von selbst und bergab ist es kaum noch aufgefallen das der Lockout noch drin war ;)



Trotz verspätetem Start sind wir am Ende noch zu einer vernünftigen Zeit angekommen. Wie immer waren alle glücklich und das Rätsel wurde auch gelöst.

 
07.03. über 10°C bei schönstem Wetter, Sonne ohne Ende, der Frühling war da

Doch hielt sich die Begeisterung dafür in Grenzen. Nur Micha hatte sich im Forum gemeldet. Als Touridee wurde eine Talsperrenrunde festgehalten. Allerdings nicht vor 11Uhr und ab Bikepoint DD-Plauen

Der direkte Weg bis Klingenberg maß bereits 30km ohne das weiter auszudehnen konnte man von dort über Malter bis nach Lockwitz gelangen. So übern Daumen 70-80km. Also hatte ich erstmal Lichtpflicht angekündigt, was Micha so gar nicht erwartet hatte.

Kurzer Hand wurden die Rahmenparameter weiter verfeinert. Zwischen 16 und 17 Uhr sollten wir wieder zuhause ankommen.

5 Stunden also, bis Klingenberg verbrät man bereits 3 stunden, das passte nicht so richtig. Daher trafen wir uns erstmal wie vereinbart um 11Uhr am Bikepoint DD Plauen und entschieden spontan.

Die Lösung war eine schnelle Route ohne Höhenmeter und mit Asphalt Anteilen. Alleine das Weglassen des Oberleiten Wegs sollte schon einiges bringen. Gleich zu Beginn kürzten wir ab und fuhren durch den Park direkt nach Coschütz rauf um von dort die Strecke von Matthias und Conrad ins Kaitzbachtal zu fahren. Wie 2 Wochen zuvor war es immer noch etwas schmierig, doch dank kräftiger Sonne deutlich beherrschbarer und weniger dramatisch.

Den Klein Nauendofer Bahndamm kreuzten wir nur und fuhren direkt Richtung Windberg. Der Fahrzeit zuliebe sind wir ohne Schleife über den Aussichts Punkt ausgekommen, während wir den Hügel einfach auf kürzester Strecke überquerten.



Da Strecke sparen angesagt war, ging es weiter auf Grader Linie durch die Landschaft den Berg vor dem vom Conrad gezeigten Ameisentrail. In der Jahreszeit ist der Boden dort nicht in Bewegung und man konnte mit gutem Gefühl auch mal den Fuß absetzten. Was aber gar nicht nötig war, da auf dem Weg aufgeräumt wurde und die übrigen Hindernisse überfahrbar sind.

Auf der Anhöhe vom Wachtelberg angekommen ging es schnelle Trails mit kleineren Hindernissen bergab. Beeindruckend wie schnell sich solche Wege ohne Schnee und Matsch fahren lassen. Micha war bergab aber noch im Wintermodus, was mir nach der Abfahrt etwas Zeit gab die Tour spontan weiter zu planen.

Kurzerhand wurde eine kleine 30cm schmale Brücke, welche kürzlich mit Andre entdeckt wurde, in die Routenführen eingebaut. Die anschießende Verbindung zum Leitenweg war dabei eher zweckmäßig als aufregend. Da angekommen, zurück im Wald, ging es bis Tharandt und dort weiter auf dem Neumeisterweg am Fluss entlang.

Dort passierte es, auf grade völlig unscheinbarer Strecke kam Micha durch einen kleinen, aber türkischen Laubhaufen zu Fall. Natürlich flog er nicht irgendwie, sondern ein weiteres Mal direkt auf den zusammengeflickten Arm. Das war bestimmt schon das 5. Mal seit Abschluss des Heilungsprozesses.



Hätten wir nicht so tolles Wetter, wäre das direkt ein Motivationskiller gewesen. Der Sonne sei Dank überwog die Lust aufs Biken den Frust der anhaltenden Unfallserie seit der Verletzung und es ging weiter.

Wir folgten dem Neumeisterweg, vorbei an den Tunnel an welchem Andre sich auch schon mal lang gemacht hat, bis zum Ende des Weges. Mit zu viel Proviant im Rucksack wurde da angefangen die erste Portion während einer kleinen Pause zu vernichten. Die Wegfortsetzung verlief sich laut Karte im Wald, doch weiter unten gab es einen weiteren Trail welchen wir auch noch nicht kannten. Das wollten wir natürlich ändern. Man kann diesen Flussaufwärts durchaus als Anspruchsvoll bezeichnen, der Weg war schmal und Rechts gab es ungewollt viel Sicht zum Fluss, denn der Übergang von Trail zu Hang hatten Stellenweise 90°. Kombiniert wurde das mit einem vernünftig Anstieg, als das Vorderrad langsam begann leichter zu werden wurde man leicht nervös. Absolut typisch für die Gegend.

Eher untypisch war hingegen der Übergang des Untergrunds, mit abflachendem Anstiegswinkel stieg die Laubhöhe auf sehr unangenehme Ausmaße.



Man erwartete jeden Moment das Ende des Weges, sofern das überhaupt mal einer war. Doch gleich im Anschluss zeigte sich der Pfad durch alte Pionierarbeit eindeutig als angelegter Weg



Den Übergang zwischen Mauer und Waldboden konnte man nur sehr skeptisch als fahrbar bewerten, doch was solls, man fällt ja weich, also rein da ;)



Herausgekommen sind wir an der Tharanter Forellenzucht. Von dort aus hätte man direkt wieder den Berg hinauf fahren könne. Entweder westlich den Pionierweg oder östlich den Großweg. Mit dem Zeitziel 16-17Uhr vor Augen mussten wir der Versuchung wiederstehen und sind Südlich auf Asphalt zum Seerentalweg gefahren. Dort fuhren wir die letzten Höhenmeter auf breiten Wegen hinauf nach Klingenberg.



Dabei trafen wir kurz vor Ziel sogar noch auf vereiste Waldwege. Auf der Talsperrenmauer angekommen gab es dann die 2. Pause um den Rucksack weiter zu leeren.

Zur folge der fehlenden Feinplanung für die kurzen Route hatten wir auf dem Weg nach Höckendorf das Beste verpasst, wie ich jetzt erst beim nachträglichen heraussuchen der Ortsnamen feststellen musste. Meine letzte Klingenbergtour war zu lange her um sich an den Richtigen Einstieg zu erinnern. So sind wir hinauf zur Waldschenke. Irgendjemand hat mich schon mal darauf gejagt, daher war mir der Weg vertraut. Der anschließende Asphaltabschnitt über Obercunnersdorf war zwar dank 360° Rundumblick ganz nett, aber im Vergleich zu dem Verpassten Wegen entlang der Wilden Weißeritz total sinnlos. Da das Zwischenziel Höckendorf das gleiche war, ist uns nicht aufgefallen das wir grade etwas verpasst haben. Denn es ging wie immer durch den Tierpark hinauf zur Abfahrt nach Malter.



Motivation gab es noch jede Menge



Und Zeitlich lagen wir auch noch super. Kurz nach 15Uhr kamen wir in Malter an. Trotzdem blieb außer dem Rabenauer Grund kaum eine schaffbare Variante für die Rückfahrt übrig. So hatten wir uns eben dort ausgetobt und sind die Strecke gefahren die ich zuletzt mit Matthias gefahren bin.

Wir wollten aber keinen umständlichem Umweg über Asphalt einbauen um in den bekannten Einstieg zu fahren, sondern gab es da noch einen anderen Weg an der Bushaltestelle Rabenau Bahnhof. Groß war er nicht, denn wir sind bei der Suche danach fast 2 Mal dran vorbei gefahren. Als wir den Weg fanden stellte sich heraus dass dieser recht sportlich war. Der Anstiegswinkel war gemein, aber noch gut machbar. Problematischer waren da die Wurzeln die einen den Kante herunter schubsen wollten. Beim ersten Versuch hatten wir diese nicht geschafft, aber viel hat nicht gefehlt, sollte daher auf jeden Fall mal wiederholt werden :)

Oben angekommen konnte ich dem Micha zeigen was uns der Matthias gezeigt hat. Dabei begegneten wir einem Einzelkämpfer auf dem Rad, der zu uns aufschloss. Als er uns sah meinte er dass er hier noch keine anderen Leute hat lang fahren sehen. An der nächsten Möglichkeit nutzte er die Gelegenheit uns zu überholen und als er bergauf anfing zu schieben haben wir erwidert das er doch selber nicht hier lang fährt ;)

Er verteidigte sich mit dem Argument grade erst losgefahren zu sein und drehte weiter alleine seine Runde. Micha ließ sich leider nicht dazu Motivieren hinterher zu ziehen, mir fehlte dazu langsam die Kraft.

Angekommen am Paul-Laue-Steig war der Weg dann zu ende. Dem Micha reichte es Fahrtechnisch für heute und ist es ruhiger angegangen. Ich hatte mir zur Aufgabe gestellt wenigsten die Abschnitte zu fahren auf denen unser Crossrad fahrer uns letztens mit seinem Epic hat alt aussehen lassen. Mit der Motivation ist es auch gelungen. Die schwierigste Stelle stand aber nicht auf der ToDo Liste, die haben wir beide lieber gelassen.



Doch das letzte Stück konnte man auch wieder waren, sofern man das so nennen kann mit falsch eingestellter Zugstufe :rolleyes:

Am Wasserwerk gab es dann die letzte Pause, es war im Schatten recht frisch am Wasser und so hielten wir uns nicht unnötig lange da auf und beendeten die Tour Planmäßig 16:20Uhr



Die Runde hat auf jeden Fall Lust darauf gemacht diese das nächste Mal ohne die ganzen Abkürzungen zu fahren.
 
Saisonstart - OSee
Endlich konnte es losgehen, nach fast 5 Monaten Pause aus verschiedenen Gründen.
Da meine 4Räder zum TÜV waren bin ich auf die 2Räder ausgewichen und hab einen Tag Resturlaub geopfert um die ersten Sonnenstrahlen auch ordentlich nutzen zu können.
Los ging es über den Kummersberg mit Blick aufs Gebirge, leichte Schneeflecken sind noch zu erkennen.

Vorbei an Zittau's neuster Errungenschaft, die ich somit auch das erste Mal gesehen habe obwohl schon seit Januar offen.

Da ich auf meinen Spaziergängen was neues entdeckt hatte wurde das auch gleich in die Tour mit eingebaut, ist zwar nur eine Minifurt aber wenigstens eine.

Etwas weiter dann die Lufterfrischer und ein Blick Richtung Hochwald.

Nun zu meinen Treppen zuerst 2xhoch und dann 1xrunter, dachte auch nicht das ich bei dem schmierigen Untergrund und der langen Pause hoch komme aber es ging irgendwie.



Na ja die Sonne tat sich schwer und der böhmische Wind kam auch wieder

deshalb ging es auch schon wieder über Eichgraben Retoure.

Abschluss

Tourdaten wie immer auf meiner Seite, Gruß und schöne Woche noch.
 
@ AlterSachse

Mensch, ich werd verrückt !!!
Er hats (schon) getan ! Und ich bin jetzt ganz erstaunt, weil, eigentlich ist nur der @ tanztee prädestiniert solche 10 sek Selfies zu schießen: ...



Aber wenn ich um Deine Kondition weiß...
Wann bietest Du die ersten geführten Gebirgstouren an ?
Grüße und bitte hier immer dran vorbei fahren :D !



-firlie-
 
Soll ich mal ein Urlaubsberichte Thema für Erzählungen von Touren außerhalb der Heimat erstellen?
Denn ich habe für den Urlaub 2014 auch wieder so 30-40 A4 seiten Fließtext die ich ungern hier rein schieben möchte.

Sowas wie "Radeln fern der Heimat - Urlaubsberichte von Sachsens Bergfahrrad fahrern"

Man könnte in dem Zuge auch vorhandenen Urlaubsberichte von Sachsens Bikern dahin verschieben lassen. Oder wollt ihr das ich unsere 2 Wochen auch wieder hier mit rein schreibe?

Wenn was umgezogen werden soll, dann gebt mir die beitragsnummern als Private Nachricht, damit wir den Umzug konsolidiert an einen Moderator übergeben können.

Da man nicht jede Woche Außerhalb von Sachsen unterwgs ist, könnte man auch über ein Inhaltsverzeichniss Nachdenken, das wäre da vielleicht grade noch machbar.

Besser noch wäre für jeden Urlaub ein eigenes Thema, dann ist die Sachsenforumsübersicht das Inhaltsverzeichnis. Aber das wäre dann schwer zu abonieren.
 
Super Idee! Einen Fred "Touren außerhalb der sächsischen Heimat" fände ich klasse!
Könnte mich bei Gelegenheit (und mehr Zeit als jetzt) dort dann mit einem Reise(radler)bericht aus Montenegro revanchieren...
 
Sowas wie "Radeln fern der Heimat - Urlaubsberichte von Sachsens Bergfahrrad fahrern"
Gute Idee!
Titel vlt. frei nach Jürgen Hart:
Der Sachse liebt das Reisen sehr
MTB / Bergradeln muss eigentlich nicht in den Titel, wir sind ja schon im MTB-Forum.

Ein Thread wäre gut, und alles rein ab einer Übernachtung.

ride on!
tanztee
 
Das wichtigste ist die Regionale trennung. So schaut man hier rein um Sachsen zu sehen und damit hier kein Gardasee oder Montenegro auftaucht sind die Berichte die nichts mit Sachsen zu tun haben in einem eigenen Bereich. Damit wir uns untereinander immer noch gut finden wäre das unser Thema "Die Sachsen auf Reise - Touren fern der Heimat"
Trotzdem können natürlich auch in dem Reise Thema mehrtagestouren von Sachsen dabei sein, da ist jeder frei. Obwohl ich die eher hier lassen würde, da die Mitleser im Sachsenthema möglichst viel Sachsen sehen wollen ;)

Hab eben gefragt wer uns dabei helfen kann die Beiträge zu verschieben und wie wir sicherstellen können das ein bestimmter Beitrag dabei an 1. Stelle bleibt.
Ihr könnt schon mal eure Beitragsnummern heraussuchen. Hab schon 107 Beiträge auf der Liste.
 
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Für den 15.03. hatte ich mal wieder etwas Werbung für eine Gemütliche Runde gemacht und ein paar Leute angeschrieben. Wie es sich herausstellte, etwas zu kurzfristig oder nicht weitreichend genug. Mitgekommen sind trotzdem einige, wenn auch nicht Leute die ich erwartete.

Axel und 2 Uni Freunde wollten an dem Tag nach Zittau, doch mit dem kurzen Planungsvorlauf und der offenen Restschneefrage ist daraus nichts geworden und so ist die Sonntagsrunde in Dresden größer geworden.

Kurz vor Mittag trafen wir uns im Alaunpark, Willi hatte angekündigt noch jemanden mitzubringen, stand aber 10:45 noch alleine am Treffpunkt. Die Begleitung sollte aber noch kommen.

Axel und seine Leute sind auch so nach und nach eingetroffen. Fabian war sogar schon von Kopf bis Fuß Schlammbesprenkelt, was fragen aufwarf. Grund war das brandneue Gefährt, welches unbedingt vor Tourstart auf dem Kuhschwanz eingefahren werden musste.

Franz war auch wieder mit am Start und mittlerweile ist auch die Begleitung von Willi eingetroffen. So konnten wir seit langem wieder Weibliche Touteilnehmer begrüßen.

Micha kam wie immer zu spät und ja, 11:01 Uhr ist auch zu spät :p

Doch von dem als neu angekündigten xeed war nichts zu sehen. Im Forum war auch keine Abmeldung. Aber das kannten wir schon von früher als etwa jeder 2. Unbekannte Name trotz Ankündigung nicht am Treffpunkt erschienen ist. Wir warteten Trotzdem bis viertel nach 11, aber dann hatte es uns gereicht und wir sind los.

Insgesamt 8 Bikes setzten sich in Bewegung auf den Weg Richtung Radebeul. Der Wunsch nach möglichst wenig Schlamm war schwer zu erfüllen, da selbst die Hauptwege sehr weich waren. So blieb es bei der Idee die Tour einfach fahrtechnisch weniger Anspruchsvoll zu gestalten.

Schon auf den ersten Metern sah man das Willi lieber schneller fuhr als seine Freundin, doch die sah das gelassen und so kamen wir relativ zügig durch die Junge Heide. Leider musste Micha mit Kopfschmerzen wieder abdrehen, die frische Luft hatte nicht den erhofften Effekt.

Anders als Sonst ließen wir die Strecke am Bunker aus und fuhren statt dessen eine Schnelle Wurzelpassage bergab, was dem Fabian auf seiner ersten Runde mit Fully ein Aha Erlebnis verschaffte.

Kurz vor dem Fiedlergrund konnten wir es aber nicht lassen und mussten den Nesselgrundweg hinauf. Um noch ein paar Trails mitzunehmen.



Auch unserer Weiblichen Begleitung hat es auch sehr gefallen als Sie dort herunter ist wo schon so manch starker Mann gekniffen hat.



Natürlich wurde auch die Spezialstrecke auf der Fiedlergrund Auffahrt eingebaut.



Doch auch das hat unsere Begleitung nicht aus der Ruhe gebracht



Weiter oben folgte allerdings die bekannte Fiedlergrund Schlammrampe, so ohne weiteres kann man die nicht umfahren, also einfach mitten durch.



Was uns gar nicht aufgefallen war, Axel war dabei mit einem Alutech Fanes Fatbike Fully Prototyp unterwegs. Könnte aber auch einfach 1kg Schlamm am Hinterreifen gewesen sein.



Willi ist dabei ohne Rücksicht auf seine Freundin den Berg hinauf gestörmt. Vermutlich um außerhalb der Schlagreichweite zu bleiben, denn er fuhr mit fetten Schlappen während seine Freundin nur die schmalen Rennreifen bekommen hat. Da half alles kämpfen nichts, pure Schikane mit dem Material.



An der Dammberg Aussicht gab es unsere Erste Pause. Das unbekannte Specialized Brain System war dabei mal wieder Gesprächsthema. Doch schon nach wenigen Minuten ging es weiter. Wir sind nicht die Treppe herunter, sondern oben herum gefahren und hatten dabei auch unseren Spaß. Das erste Hindernis war das Geländer mit den 90° Kurven an welchen man die Lenkerbreite überprüfen konnte. Bei Axel und mir machte es beim Durchfahren Klong, was bedeutet das die Lenkerbreite genau richtig ist ;) Die nächste Schlüsselstelle folgte gleich im Anschluss. Die nicht kleine Steinstufe mit kaum mehr als eine Radlänge Auslauf bis zum Zaun hat schon so manchen zum Verzweifeln gebracht.

Deutlich weniger Anspruchsvoll war da die Abfahrt zum Lößnitzgrund



Auch solche Abfahrten sollte man nicht unterschätzen, was Franz mit einem Sturz bewies. Letztens noch den Paul-Laue-Steig herunter gefahren und jetzt an einer aus seiner Sicht völlig unnötigen Stelle gestürzt. Mit einer Prellung am Arm entschied er sich für die Heimfahrt.

Willi und seine Freundin schauten auf die Uhr und entschieden, sich bei der Rückfahrt anzuschließen. So das am Ende wie üblich nur noch der harte Kern übrig war. Da kam es grade recht vor der spannenden Lößnitzgrund Auffahrt Richtung Radebeul zu stehen.

Seit ein paar Monaten sieht die mit dem umgestürzten Baum etwas anders aus als früher, schwerer ist Sie dadurch geworden. Reicht also nicht jedes Jahr etwas besser zu werden wenn die Herausforderung auch größer wird ;) Da mittlerweile schon einige Wanderer über den Weg drüber sind, war der Pfad entlang des Baumstammes gut befestigt und ich konnte mit erfolgreich durchgängiger Auffahrt einen Punkt für die Biker holen. Der Berg hat trotzdem wieder den Tagessieg geholt, da er mit 3 vernichteten Bikern wieder 2 Punkte Vorsprung hatte.

Im Radebeuler Park angekommen ging es mit der Wasserturm Abfahrt ins nächste Tal. Wie üblich wurde vor den 2 unscheinbaren Wellen am Ende der Schnellen Abfahrt gewarnt. Der Baum unter welchen man letztens noch durchfahren konnte http://fotos.mtb-news.de/p/1731850 war jetzt nur noch weniger Zentimeter höher als der Lenker. Trotz optimaler Voraussetzungen an dem leicht abschüssigen Weg war für das Kunststück einfach keiner gelenkig genug.

Mit dadurch etwas niedrigerer Geschwindigkeit waren die Wellen nicht mehr so dramatisch, dafür überraschte die im Laub versteckte Treppe. Doch wir sind ohne Sturz durchgekommen.

Anschließend ging es auf der Moritzburger Straße hinauf um den Hohen Stein noch erreichen zu können. Auf Asphalt konnte man super die Vorteile eines Lockout ausspielen und kleine Rennen bis zu Spitze fahren. Axel war oben angekommen ohne Lockout nicht in der Lage dazu einen Kommentar abzugeben, vielleicht auch besser so ;)

Vorbei am Seerosenteich ging es nach den letzten Wurzeln weiter schnell voran.



Danach wurde es richtig schlammig, wir folgten eine von Baufahrzeugen zerfahrene Forststraße bis alles am Rad von einer schwarzen Schicht bedenkt wurde. Auch der Antrieb war von dieser Schickt bedenkt und bedankte sich mit den dazu passenden Geräuschen.

Den Trailspaß konnte uns das aber nicht versauen



Auf dem Weg zum Spitzgrundteich ging es wie üblich über den Brückenweg und wieder ist es uns nicht gelungen die erste Brücke in einem Zug hinauf zu fahren. Vor dem unfahrbaren Wurzelteppich ließ ich mal den Axel vor um zu sehen was passiert. Von dem Hindernis war er trotz Positionswechsel überrascht mit der Begründung nicht vorausschauend gefahren zu sein. Kein Problem, wir waren so nett und boten einen 2. Versuch mit Anlauf an, doch Axel lehnte leider ab ;)

Noch vor meiner Lieblingsauffahrt am Spitzgrundteich machten wir unsere 2. Essenspause. Und dann ging es endlich hoch, toll. Doch so recht wollte keiner meinen Enthusiasmus für die Auffahrt teilen.



Nach einer kurzen Abfahrt ging es auf der anderen Talseite direkt wieder hoch zum Hohen Stein. Uns trennte nach dem ersten Berg nur noch ein weiteres Tal und viele kleine Wellen bis zum Hohen Stein. Besonders die Stelle wo man gefühlt auf eine Wand zufährt hat es mir angetan, einfach toll. Davon müssen wir das nächste Mal ein Bild machen :)

Das Finale bildet eine kleine Treppenauffahrt zum Hohen Stein. Axel ist aber zu schnell gefahren, der konnte diese gar nicht so genießen wie wenn man von unten aus dem Stand anfährt.



Jules war auch schnell unterwegs, schon etwas zu schnell, denn er hat sich dabei bergauf einen Snakebite geholt. Das schafft auch nicht jeder, passiert das doch normalerweise Bergab. Wer zu faul ist sein Tubeless System wieder aufzubauen wird da sofort mit so einen Panne bestraft. Für 29 Zoll hatten wir leider keine Schläuche dabei, also war Flicken angesagt. Dabei zeigte sich das wir es hier mit einen erfahrenen Tubelessfahrer zu tun hatten, denn Schlauch flicken konnte er gar nicht :D

Die ersten beiden Flicken waren zwar drauf, auch mit unserer Anleitung auf die Trocknung zu warten, doch hat er vielleicht versäumt diese im Anschluss fest anzudrücken, denn als er den Schlauch im Reifen aufpumpte passierte irgendwann gar nichts mehr. Also Schlauch wieder raus. Bei der Betrachtung der Flicken war der Fehler offensichtlich, denn der eine ist schon fast abgefallen. 2. Versuch: neuer flicken drauf und vor dem Einbau des Schlauches auf Dichtheit geprüft. Wir hatten in der Zwischenzeit festgestellt das Axel sein Antrieb so frei läuft das die Kurbel mit viel Schwung eine halbe Umdrehung schaffte :D

Jules war schon einen Schritt weiter und hatte den Schlauch wieder im Reifen und Pumpte auf. Wieder nichts, andere Pumpe und ich habe gepumpt. Es pfiff verdächtig, also Schlauch wieder raus und gesehen das schon wieder ein Flicken am Abfallen war. Also wieder mit dem Sandpapier die stelle aufgeraut und diesmal darauf geachtet das der Flicken auch richtig angedrückt wird.

Nebenbei trafen wir den Organisator vom Orientierungslauf, der grade dabei war die Wegpunkte abzubauen, er fragte uns wo die Absperrbänder herkommen. So richtig wussten wir nicht was er meinte, denn wir hatten noch keine gesehen, die mussten aber von der Baustelle kommen, welche wir auf dem hinweg gequert hatten.

Beim Flicken ging es weiter voran. Nachdem die Folie abgezogen werden konnte ohne den Flicken vom Schlauch zu ziehen war es endlich vollbracht. Zum Test noch schnell den Schlauch aufgepumpt und dabei festgestellt das dieser immer noch irgendwo langsam Luft Verlor. Ein paar Millimeter neben dem Flicken war ein neues Loch, kein Snakebite Riss, sondern ein Loch wie hinein gestochen. Vielleicht ist der Schlauch vom mehrfachen Aufrauen einfach zu dünn geworden. Also kam dort jetzt der 5. Flicken drauf.

Während dessen fanden wir beim Axel die Ursache für den nicht mehr ganz so sauber laufenden Antrieb. Eins der beiden Lager der Kettenführungsrolle war fest. Die kleine Rolle wog inkl. der 2 sehr großen Lager gefühlt über 50g. Bei dem kleinen Teil fühlte es sich an als hätte man einen Stahlzylinder in der Hand und trotzdem dieser Überdimensionierung war das Lager kaputt. Wenigstens konnte man bei der Baugröße entspannt die Dichtungsscheibe mit dem Messer entfernen. Dort kam dann eine feste braune Masse zum Vorschein, da konnte Öl auch nicht mehr helfen. Also ging es ohne Kettenführung weiter. Mittlerweile war auch der 5. Flicken auf dem Schlauch und es war geschafft, der Schlauch hielt dicht und konnte eingebaut werden.

Nach 67 Minuten und einer neuen Packung Flickzeug konnten wir die Tour fortsetzen. Wir sind direkt vom Hohen Stein die Treppe herunter. Weit sind wir aber nicht gekommen bis wir vor Absperrband in 3-facher Ausführung standen. Doch fanden wir einen deutlich ausgelaufen Pfad in Richtung der gebauten Strecke am Hohen Stein



Wir nahmen uns die Zeit die Strecke zu begehen und entdeckten am Hang meterhohe Anlieger und weite Sprünge. Uns reichte bereits der Kleine Sprung am Ende der Strecke.



Doch auch da braucht man eine gewisse Mindestgeschwindigkeit um nicht zu kurz zu kommen



Der Weg führt bis zum Fortsweg herunter. Leider war da die Baustelle im Weg. Da war wegen der Bauzäune auch kein Durchkommen, also sind wir die DH strecke komplett hoch und erneut hinauf zum Hohen Stein



Diesmal ohne Schläuche flicken zu müssen. Bergab ging es dann Richtung Nord-Osten. Dort gab es auch Möglichkeiten die Baustelle zu queren um wieder zurück nach Dresden zu kommen.



Auf dem Rückweg durfte natürlich der 13 Brückenweg nicht fehlen.



Diesen sind wir komplett bis zum Ende gefahren und auf der Abfahrt herausgekommen, an der Franz gestürzt ist. Dort ging es wieder hinauf.



Da bot es sich an auf im Fiedlergrund die Treppenabfahrt zu nehmen





Endlich fand sich jemand der über das kleine Bäumchen gesprungen ist ohne sich dabei von der Tatsache beeindrucken zu lassen das es Rechts steil abwärts geht und man daher möglichst auf den schmalen Hangweg landen muss.



Dabei ist Axel direkt auf einem aus dem Boden schauenden Stein gelandet und hat sich dabei auch seinen Schlauch kaputt gemacht. Mit Ersatzschlauch war das Problem allerdings in wenigen Minuten behoben. Und es ging weiter auf den Hangwegen über eine Interessante Schlüsselstelle



Besonders Nachts hat die ihren Reiz, doch auch tagsüber muss man die Wurzel ziemlich genau treffen, ansonsten drückt die einem das Hinterrad den Hang herunter. So wie dem Axel



Stellenweise fuhr er da nur noch mit dem halben Reifen auf der Kante neben dem Abgrund. Ich hätte ja danach ein Bild der Spur inkl. Talboden machen können, aber die Spur war so nah an der Kante das diese direkt weggebrochen ist…

Damit war Axel jetzt erstmal mit Adrenalin übersättigt. Dieses wurde jetzt langsam auf der Sternwegabfahrt abgebaut. Mit tiefstehender Sonne ging es dann zurück in die Junge Heide.



Doch beim Axel war die Luft mittlerweile raus.



Fabian war hingegen noch im Wiegetritt in der Jungen Heide unterwegs.



Zum Abschluss konnten wir Axel noch überreden uns mit zum Trail an der LKW Waage zu begleiten.





Um da auch noch unseren Spaß zu haben





Unten an der Priesnitz beendeten wir die Tour um 18Uhr und unsere Wege trennten sich wieder





Axel hatte es irgendwie geschafft die ganzen Jahre noch nie auf dem Hohen Stein oder bei dem Brückenweg am Spitzgrundteich gewesen sein. Selbst der 13 Brückenweg war neu für ihn.

So war es recht leicht ihn mit der Tour zu begeistern.
 
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@Falco wieder ein schöner Bericht ... und zahllose Anregungen wenn ich mal wieder Zeit hab :daumen:

Nochmal zum Urlaubsfred: hab mich da etwas ungeschickt ausgedrückt: klar sind mehrtägige Touren in Sachsen auch im SVTF zuhause. Ich bin mal so frei und stell da auch meine böhmischen Tagestouren rein, sofern ich in Sachsen mit Rad oder Zug starte und ende (ist ja quasi die erweiterte Homezone).
Ich würde meine Mehrtagestouren für den Reisefred dann zur Verfügung stellen und mehrtägige Touren beiderseits der Grenze werden dann penibel ausgemessen und bei 50,01% Auslandsanteil ist die Frage ja geklärt :D

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Donnerstag 26.03.


Falco fragt nach Tourenwünschen, was ich mit „wollen wir gemütlich durch die Sächsische Schweiz?“ beantwortete.


Freitag 27.03.


Auf einmal entstand diese etwas Merkwürdige Konversation:

„Falco: wolltest eher kurz oder?

Ich: egal

Falco: hab hier 64km

Ich: ich hab angst

Ich: da ist es ja Dunkel bis wir fertig sind?

Ich: oder denkst du das wir die in 7-8h schaffen?

Falco: ja

Falco: sind bisl viele höhenmeter

Falco: lampe wäre nicht verkehrt“

Micha sagte dann im Forum noch zu ohne diese Details zu haben.


Samstag 28.03.


Pünktlich um 10 standen wir am Bahnhof in Pirna. Micha war sogar 10 Minuten früher da! Damit aber keiner verwirrt wird, hatte Micha noch etwas mit seiner neuen Kameratasche zu tun. Somit ging es gegen 10:15Uhr gemütlich los um entspannt das erste Hügelchen zu erklimmen, wo wir Micha unseren verwegenen Plan beichteten.

Nach etwas entsetzen, stellten wir fest das wir nicht zu sehr bummeln sollten da Micha kein Licht dabei hatte. Also ging es nicht zu langsam über „Robert schau mal hier ist dein Lenker zu breit“-Wege über ein paar Treppen langsam aber sicher aus Pirna heraus.Falco berichtete immer wieder davon wie beeindruckt er von Martins Geschwindigkeit an vielen der gefahrenen Stellen war.



Ich war einfach nur überglücklich meine Couch (Rocky Mountain Slayer) nach ca. 4 Wochen wieder unter mir zu haben und so genoss ich jede Treppe und anderweitig gröbere Abfahrt, was dem Micha leider so nicht vergönnt war.



Bei einem Tagesziel von 1700hm sind entsprechend viele Auf- und Abfahrten enthalten, da die Hügel/Steine in der Sächsischen Schweiz nicht zu hoch sind.
Damit gleich mal getestet wird ob nicht nur die Abfahrtstechnik stimmt, sondern auch die Auffahrtstechnik bereits Betriebstemperatur erreicht hat gab es ein nettes Treppenstückchen aufwärts.


Es ging von Pirna über Krietzschwitz nach Struppen. Dort bogen wir auf den Weg von Obervogelgesang nach Naundorf um die Highlights dieses Stückes zu genießen (Dies ist Prima am Micha abzulesen ;) ).



Weiter ging es nach Thürmsdorf, die erste Brücke sah uns etwas zu luftig aus also ging es über eine vertrauenserweckendere Brücke…


Der Weg hoch zur Festung Königstein war recht unspektakulär. Also zügig wieder runter sonst wird einem noch langweilig. Um die Spannung hoch zu halten ging es ein paar Serpentinen nach unten die gut von Laub bedeckt waren. Hier zögerte Micha etwas, nach gutem zureden traute er sich auch, nur um von einem gut versteckten Stück Holz (was vermutlich als „Wegbegrenzung“ da liegt) vom Rad geworfen zu werden.



Passiert ist zum Glück nichts. Somit ging es fröhlich weiter. Damit der Micha sich nicht so einsam fühlt habe ich mich bei der nächsten Gelegenheit auch unelegant vom Rad geschwungen ;) Ursache war eine sehr unangenehme Kuhle vor der Treppenschwelle...



Beim zweiten Anlauf funktionierte die Stelle dann auch. Über den Hofmühlenweg ging es dann Richtung Pfaffenstein, an dessen Fuße wir unsere erste Futterpause einlegten.

Nach einer kurzen Pause ging es wieder aufs Rad, schließlich hatten wir noch einiges vor. Weiter ging es Richtung Gohrisch auch diesen umrundeten wir großteilig (ein paar Wellen und Auffahrten lies sich da Falco natürlich nicht entgehen aber den Gipfel haben wir ausgelassen) um am Parkplatz zwischen Gohrisch und Papststein raus zu kommen.

Hier ging es weiter auf die Alte Jäke wo wir den Schwung genossen (der Micha mit seinem Hardtail nicht so sehr wie Falco und Ich) um das Fahrwerk die Arbeit tun zu lassen. Direkt weiter auf den Kammweg. Wo es hieß mit Schwung den Fluss des Weges, oder Denglisch, den Flow des Trails genießen.




Es ging eine etwas längere Treppe hinunter die man erst spät sieht, unten angekommen wartete Falco mit der Kamera gezückt auf Micha. Aber der kam irgendwie nicht, also lief ich den Weg zurück. Es stellte sich raus das es seine Kette trotz NW-Kettenblatt, superkurzem Schaltwerkskäfig und-dämpfung und Kettenführung geschafft hat abzuspringen. Kurz das Werkzeug rausgeholt und die Kette saß wieder. Falco hatte in der Zwischenzeit sein und mein Rad die Treppe wieder hinauf gehieft, was bedeutete ich konnte nochmal herunter :-D




Weiter ging es immer den Kammweg entlang zurück nach Königstein.



Am Ende gab es von Falco den Hinweis, dass der Auslauf sehr kurz sei, was knallhart untertrieben war. Denn das Ende des Trails war direkt auf der Landstraße ohne jeglichen Auslauf. Unten heil angekommen ging es direkt wieder hoch in die Stadt Gohrisch nur um erneut nach Königstein hinab zu fahren, einmal im Schwung fuhren wir dann auch gleich noch zu weit hinab, was wir alles wieder hinauf strampeln durften.



Kurz vor der Schönen Aussicht bogen wir auf einen Trail ab der auf der Karte aussieht, als hätte jemand die Linie gezeichnet der gleichzeitig die andere Hand in der Steckdose hat (Hinweis: Dies ist unter keinen Umständen zu tun!).



Unten angekommen suchten wir eine weitere Abfahrt, es offenbarte sich eine Treppe die Falco fröhlich runter lief. Ich konnte es mir nicht verkneifen die Treppe zu fahren zu wollen, zögerte jedoch da von oben gut zu sehen war wie unangenehm sie gestuft war.



Ich bin Sturzfrei unten angekommen, aber nur da ich bei zwei Stufen/Absätzchen mit dem Oberkörper den Sattel und somit das Rad nach vorne stieß... am Ende des ersten Treppenstückes angekommen kam Falco kurz darauf wieder hoch und meinte, hier sind wir nicht ganz richtig... also wieder hoch und den richtigen Weg runter.


Man muss ja nicht jede Treppe nehmen ;-).
Darauf folgte ein „Mal sehen ob der Robert da mit seinem Lenker durchpasst“-Weg. An dessen Ende Falco erst mal seinen Steuersatz wieder festziehen musste, da auch dieser sich von den ganzen Treppen etwas belästigt fühlte. Frisch festgeschraubt ging es die nächste Treppe runter, um anschließend einen Weg mit Namen Pfaffenberg hinauf zu strampeln. Michas Begeisterung sank spürbar, schließlich waren wir immer noch in Königstein. Die nächste Pause war auf dem Kanonenweg angesagt, kurz nachdem wir wieder im Wald waren.

Danach ging es relativ parallel zum Hang entlang, wie der Falco so liebevoll zu sagen pflegt.



Natürlich war es mal wieder Zeit die Lenkerbreite zu kontrollieren:




Mittlerweile kam die Sonne immer länger heraus um uns die Tour noch länger schmackhaft zu machen. Auf dem Quirl war bei der nächsten Minipause, für Micha dann aber Ende der Konzentration, so dass er den Entschluss fasste, an der nächsten Möglichkeit auf den Elberadweg ab zu biegen. Auf dem Weg nach unten fuhren wir genau den selben weg den wir kamen.

Micha und mich beschlich der Gedanke das auf dem Quirl auch der Falco gequirltes erzählt oder seine Route etwas gequirlt wurde... wie sich rausstellte suchte Falco nur eine bestimmte Stelle die wir natürlich verpassten ;).

Im nächsten Tal (welches immer noch nach Königstein führte) verabschiedete Micha sich und machte sich auf den Weg nach Hause.
Zu zweit ging es weiter, natürlich wieder Bergauf, wie könnte es anders sein... Nachdem die Festung Königstein umfahren war ging es ohne Pausen weiter über eine 80cm breite Brücke.



Erneut durch Thürmsdorf, ging es parallel zur Elbe nach Weißig wo wir Richtung Rauenstein abbogen, um ihn fröhlich zu umrunden. Also runter war fröhlich, hoch war nur noch fürchterlich anstrengend, aber lieber auf dem Rad als zu Fuß wie wir durch einen auf einer Wurzel ausgerutschten Wanderer erinnert wurden. (Keine Angst dem Wanderer ist nichts passiert). Langsam wurden auch die Bilder weniger, da der Wille seinen gerade erarbeiteten Schwung zu vernichten um ein Bild zu machen gegen Null sank. Nun war etwas Abwechslung gefragt, also gab es einen Teeranstieg der nochmal deutlich machte dass wir nichtmehr tau frisch waren. Aber mittlerweile hatten wir es schon bis zum oberen Rand von Wehlen geschafft, Wolken waren keine mehr am Himmel, Luft keine mehr in den Lungen und Energie nichtmehr in den Beinen... also weiter nach Naundorf. Bei bestem Wetter ging es total erschöpft über den „Kamm“ nach Obervogelgesang. Die Strecke erinnerte Falco und mich an den ersten Tag unseres Schottlandurlaubs gemixt mit den Mooreinlagen vom zweiten Tag...



Am Ende des Weges vor der Treppe machten wir eine letzte Pause, wo ich kapitulierte und auf Elberadweg plädierte. Also noch eine letzte Treppe hinab und dann über den Elberadweg nach Pirna.



Die Statistik spricht für sich (und ist Ausnahmsweise mit Rückfahrt bis Pirna):

 
Wie jeden Sonntag wurde nach Tourenwünschen gefragt. Diesmal schlug Martin etwas vor, eine Tour zum Studenec.
Für uns was das die erste Runde da hin, doch Martin kannte bereits einige Varianten und hat so die Leitung übernommen.

9:30 ging es mit den Zug bis Schmilka um die Tour von dort zu starten.

Da drüben macht es Mühe die Fahrradverbotszonen zu umfahren. Die ersten Trails gab es daher erst auf dem Tschabernberg, wo uns direkt schon 2 Rehe über den Weg gelaufen sind.
Trotz des zahlreichen Wildes merkte man sofort nicht mehr in Nationalpark Nähe zu sein, denn da wurde doch tatsächlich der Waldrand zum Grillplatz umfunktioniert.



Ohne passenden Fisch sind wir mit leerem Magen weiter gefahren und konnten uns weiter Trails durch Wunderschönen Nadelwäldern herunter stürzen. Einfach nur schön.



Zwischen den Sandsteinwänden ging es unten angekommen den Fluss entlang hinaus aus dem Grund. Selbst die damit verbundene Schlammschlacht konnte uns den Genuss der Natur nicht verderben.



Dann begegnete uns auch noch ein fettes Wildschwein, welches mitten am Tag einfach mal die Straße querte, da wurde einem schon anders. Das war mittlerweile schon die 4. Wildbegegnung auf der Tour. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen dort noch einen Versiegelten Stollen zu besichtigen. Viel gab es allerdings nicht zu sehen.

Nach weiteren Höhenmetern machten wir auf der Jehla (Nolde) unsere verdiente Mittagspause



Frisch gestärkt kämpften wir uns weiter nach oben um bis zum Silberberg - Stříbrný vrch zu gelangen.



Ein unbekanntes knistern und knackendes Geräusch begleitet uns auf dem Weg zum benachbarten Goldberg. Ein Blick nach oben verriet uns die Quelle. Die noch völlig verreisten Baumkronen wogen sich in der leichten Briese und brachten so das Eis zum brechen.



Denn anders als die Bilder vermuten lassen zeigte das Thermometer da oben nur knapp über 0°C

So zeigte auch der Goldberg - Zlatý vrch seine mit Raureif bedeckten weißen Bäume.



Ab 700m waren noch alle Wälder davon bedeckt. Auch der des Studenec



Wegen der fehlenden Aussicht ersparten wir uns die Auffahrt zum 736m hohen Gipfel und fuhren direkt wieder herunter.



Nur das Laub hat etwas gestört, sehr sogar. Aller paar Meter sah man sich irgendwo mit dem Vorderrad einhacken, doch irgendwie hatten wir alle genug Glück das dies keinem von uns passiert ist.

Und es ging direkt spannend weiter und direkt durch den Felsen durch.



Das fahren in der Rinne war zwar etwas wackelig, doch umkippen konnte man nicht, man ist lediglich ein paar Zentimeter gekippt bis der Lenker sich an der Felswand stütze :D

In Dittersbach – Jetřichovice gönnten wir uns im Anschluss etwas Luxus und verwöhnte unsere Gaumen mit einem feinen Rumpsteak.

Danach waren wir weniger rasant unterwegs



Da wir gut in der Zeit lagen, machten eine weitere Pause am Sluneční vyhlídka um das Steak zu verdauen und die Aussicht zu genießen



Doch irgendwann mussten wir auch wieder nachhause, also ging es der Sonne entgegen Richtung Heimat



Und um es noch mal in Erinnerung zu rufen, die Temperaturen waren auch weiter unten immer noch nur knapp über 0°. Anhand der sonnigen Bildern kann man das kaum nachvollziehen, doch die Blauen Hände zeigen die ganze Wahrheit:



Grade noch in den letzten Sonnenstrahlen schafften wir es zum Bahnhof Schmilka.



Dank eines kleinen Schlusssprints bekamen wir sogar noch die Bahn und konnten es uns ohne Wartezeit im Warmen Zug gemütlich machen.

 
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Tolle Touren! Bei vorletzter habt ihr mir wieder mit Treppen den Mund wässrig gemacht und die Kaltenbergtour ist auch nicht von schlechten Eltern :daumen:
Nur das Umfahren der Nationalparkzonen schränkt teilweise die Trailauswahl merklich ein :heul:

Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen dort noch einen Versiegelten Stollen zu besichtigen. Viel gab es allerdings nicht zu sehen.

Ich werf nochmal diesen Link in die Runde, falls es sich um den Stollen im Goldbachtal bei den Ohlischer Teichen handelt.

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