Training zur Fettverbrennung

den punkt versteh ich nicht.

ich kann kein brauchbares ganzheitliches Konzept hinter der Intensivmethode erkennen. Warum hab ich in Posting 48 schon geschrieben.

Es ist egal on man Radtraining zum Abnehmen oder zur Leistungssteigerung oder beidem macht, die Regeln sind ähnlich.
Wenn man pro Woche 3000 kcal im Training verbraucht verbessert man sich halt um 3000kcal oder kann das Defizit um 3000kcal erhöhen (mehr oder weniger).
Wenn man pro Woche 12000 kcal im Training verbraucht verbessert man sich halt um 12000kcal oder kann das Defizit um 12000kcal erhöhen (eher weniger).
Nur mit der Intensivmethode kommt man eh nicht auf 12000kcal wegen dem hohen Regenerationsbedarf.

Wenn man Training und Ernährung aufeinander abstimmt kann man im Training auf bis zu 80% Fettverbrennung kommen. Angenommen es sind real 70%:
Wenn man den Grundumsatz futtertechnisch abgegolten hat kann man im Training mit der Extensivmethode mit 300kcal zusätzlich gegessenen Kohlenhydraten 700kcal Fett verbrennen. Bei der Intensivmethode schafft man die Hälfte!

Selbst wenn man die Nachverbrennung derart stark bewertet, daß so viel Fett nachverbrannt wird, bis wieder eine Gleichgewicht entsteht, hat man immer noch das Problem mit dem verstärkten Hunger/Appetit nach dem Training und dem extrem höheren Regenerationsbedarf (verglichen mit dem Umsatzunterschied unten).

Im Vergleich ist der Unterschied beim Verbrauch auch nicht sehr hoch z.b.:
Grundumsatz pro h: 70kcal
Leistungsumsatz GA1 pro h: 568kcal (bei 152 Watt Mittelwert)
Leistungumsatz GA2 pro h: 716kcal (bei 192 Watt Mittelwert)

Man fährt sich schneller an die Wand als daß man mehr verbraucht.
 
ich kann kein brauchbares ganzheitliches Konzept hinter der Intensivmethode erkennen. Warum hab ich in Posting 48 schon geschrieben.

[...]

Man fährt sich schneller an die Wand als daß man mehr verbraucht.

Hast du den gesamten Thread gelesen? Verstehst du wovon gesprochen wird?

Posting 48 und das gequotete ergeben für mich nicht wirklich Sinn, oder ich bin einfach zu blöd.

grüße
jan
 
ich versteh's schon, und in der theorie würde das sogar stimmen,
aber der punkt is, dass wir nicht reden von GA1 vs. GA2, sondern REKOM vs. höchstens mal GA1.
und dabei kann die regeneration ja wirklich nicht das problem sein.
 
Mönsch Dubbel,,

als ich Dir vor 4 Jahren den Moosburger-Link in einem Fettreduktions-Thread an den Kopf knallte, hast Du mich seinerzeit verspottet....Wie die Zeiten sich doch ändern.
 
Ihr habt Probleme :) Trainiert doch einfach und esst weniger ^^ Meine Zaubermethode ist regelmässig, wenig essen (wenig Zucker, wenig Fett und viele Balaststoffe) und in verschiedenen Bereichen trainieren.
Endloses GA1 Training bringt nix, ich hab sogar manchmal das Gefühl, dass dann der Körper beginnt Fett anzubauen (wieso auch immer)... naja, wohl nur so ein Hirngespinnst :lol:
 
Dann seit ihr alle Vorzeige athleten??? Bilder bitte von eurem Astralkörper!

Ich trinke aber trotzdem schön mein Hefeweizen, weils Spass macht
 
gings da nicht nur um wortklauberei?


Nö, es ging darum, dass der Eine oder Andere seinerzeit auch in Abnahmethreads die These vertrat, dass GA 1 der Schlüssel zum Glück sei. Der Unterschied zwischen Training zur Fettreduktion vs. Fettstoffwechseltraining scheint von vielen ja erst erkannt zu werden, seit immer mehr Leute hier auf den Unterschied hinweisen.

Ach ja, das dann dort zusätzlich auch noch ketogene Ernährung mit genannt wurde, grenzte ja an Blasphemie... Vieleicht haben wir auch nur anneinander vorbeigeredet :-)

http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=45625

Hier noch mal der Beweis, dass sich hier die Themen zu Hauf wiederholen....

P.S. ..mein Ton war zugegebener Weise etwas zu schroff :-)
 
Nö, es ging darum, dass der Eine oder Andere seinerzeit auch in Abnahmethreads die These vertrat, dass GA 1 der Schlüssel zum Glück sei.
s. #151 bzw. #154 in diesem thread.


Der Unterschied zwischen Training zur Fettreduktion vs. Fettstoffwechseltraining scheint von vielen ja erst erkannt zu werden, seit immer mehr Leute hier auf den Unterschied hinweisen.
das meinte ich mit wortklauberei.



... Vieleicht haben wir auch nur anneinander vorbeigeredet :-)
ich bin auch am zweifeln...
 
Das weiss ich eben auch nicht mehr, aber jemand (Dubbel?) hat mal vor einem Jahr hier im Forum ein entsprechendes Dokument von einer Schweizer Uni zum Thema reingestellt. Da ging es darum, dass man Fettgewebe durch extreme Ausdauerleistung z.B. an den Hüften aufbaut. Natürlich kommt das nicht aus dem "nichts" sondern es ist eine Verlagerung des Fettgewebes.

An mehr kann ich mich nicht erinnern.
 
erklär mir bitte, wie ich aufgrund von negativer energiebilanzen fettgewebe aufbaue ....

hier ist der Artikel
http://www.sportmedizin.or.at/download/journal/200304/200304Knechtle.pdf
meiner Meinung nach waren das vorwiegend Messfehler bzw falsches Werkzeug.

hier noch zum thema:
http://www.klinischesportmedizin.de/auflage_2005_2/fettverbrennung.pdf

Empfehlungen zum Fettabbau getrennt nach Sportlern und Nichtsportlern:
http://service.escapenet.ch/publish...nung_-_Dr._Beat_Knechtle_2003_-_11_Seiten.pdf
mit Umrechnungstabelle Intensitäten nach Hfmax in Intensitäten nach VO2Max ganz am Ende.

Beim Vergleich absolut/relativ viel Fettverbrennung gehts bei Sportlern letztlich um unterer GA1/ oberer GA1 und bei Nichsportlern das ganze eine Etage tiefer mit REKOM/unterer-mittlerer GA1.

Bei der Standardempfehlung für (relativ) Fettverbrennung (egal mit welchem Ziel) wird ja immer Puls 120-130 genannt oder 60-65% HfMax genannt. Bei mir ist das zb. untere Hälfte GA1.
 
hier ist der Artikel
http://www.sportmedizin.or.at/download/journal/200304/200304Knechtle.pdf
meiner Meinung nach waren das vorwiegend Messfehler bzw falsches Werkzeug.
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Anders gehts ja gar nicht, bei Kaloriendefizit kann man wohl eher schlecht zunehmen.

Dort steht ja,

"Der errechnete Anteil von Fett nahm um 1 kg zu".

Kann doch auch sein, dass lediglich der Anteil an fettfreier Masse (Muskeln) verheizt wurde, und der Fettanteil dann prozentual zur fettfreien Masse gestiegen ist??
Oder wo ist mein Denkfehler??
 
Anders gehts ja gar nicht, bei Kaloriendefizit kann man wohl eher schlecht zunehmen.

Dort steht ja,

"Der errechnete Anteil von Fett nahm um 1 kg zu".

Kann doch auch sein, dass lediglich der Anteil an fettfreier Masse (Muskeln) verheizt wurde, und der Fettanteil dann prozentual zur fettfreien Masse gestiegen ist??
Oder wo ist mein Denkfehler??

hab mir den artikel mal durchgelesen. da steht auch, dass es anders erwartet wurde und dass bei anderen belastungen das subkutane fettgewebe wie erwartet abgenommen hat. verwirrend ist hier, dass der schluss gezogen wird zunahme der hautfalte = zunahme des fettgewebes. das ist imho keine genaue messung des fettgewebes. weiterhin wird vermutet, dass eine ursache der flüssigkeitshaushalt, den man dummerweis gar nicht betrachtet hat, dafür verantwortlich ist.
ergo: der diplomant/doktorand ist durchgefallen!
 
das stammt aus "ÖSTERREICHISCHES JOURNAL FÜR SPORTMEDIZIN" - wer wird denn da noch inhaltlich argumentieren wollen?
e055.gif
 
So, Da ihr ja alle MEisters des C&P seit, hier nun mein Halbwissen:

Unter der Energiebilanz versteht man in der Ernährungslehre das Verhältnis zwischen Energiezufuhr und Energiebedarf eines Menschen. Wird mehr Energie zugeführt als verbraucht, so ist die Energiebilanz positiv. Wird dagegen weniger Energie aufgenommen als verbraucht, ist die Energiebilanz negativ.

Die Energiebilanz hat wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Körpergewichts: Ein Zuviel an Kalorien wird in Körperfett gespeichert, egal ob diese durch Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrate bezogen werden. Soll hingegen eine Gewichtsreduktion erreicht werden, ist das Erzielen einer negativen Energiebilanz entscheidend. Überschreitet der Verbrauch die durch die Ernährung aufgenommene Energie, kann der Körper dieses Defizit nur abdecken, indem er eigene Reserven angreift. Neben einer Ernährungsumstellung zur Senkung der Aufnahme erweist sich zusätzlicher Verbrauch durch sportliche Aktivitäten als wirksamstes Instrument.

Dieses Instrument scheint jedoch häufig ungenutzt zu bleiben: Ernährungsexperten kritisieren einen starken Rückgang der körperlichen Bewegung und somit ein zunehmendes Risiko für Übergewicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass dies vor allem Kinder und Jugendliche betrifft: Kinder, die mehr als 5 Stunden pro Tag mit Fernsehen verbrachten, wiesen ein mehr als achtfach erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Übergewicht auf.

Fazit: Alles was du reinstopfst/schüttest muss in irgend einer Form auch wieder raus.
Bitte in diesem Fall die Entropie vernachlässigen
 
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