Transition Bikes *rider owned for life*

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Ah und übrigens 🥰

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Hallo Risiko,
Hab mir letztes Frühjahr ein Carbon Sentinel V1 mit sehr ähnlichem Setup aufgebaut (RS ultimate Fahrwerk, Newmen etc.)
Wäre sehr an deinen Erfahrungen mit dem Cascade link interessiert, welche Federhärte du fährst, Einsatzbereich etc.

Danke vorab für deine Einschätzung!
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Also mal vorweg: Dank arktischen Temperaturen bin ich das Sentinel bisher lediglich auf meinen Hometrails mit sehr kurzen DH Passagen gefahren. Außerdem bin ich das Sentinel nie mit Originallink gefahren, vergleichen kann ich also nicht.

Der Vorbesitzer meines Rahmens hat extrem vom Cascade Link geschwärmt und meinte, v.a. mit Coil sei es ein völlig neues Fahrgefühl. Tatsächlich hat er mittlerweile ein V2 und ist vom Hinterbau im Vergleich weniger überzeugt. Wobei es nun auch den V2 Cascade Link gibt.

Ich fahre eine 500er Feder bei ~85 kg fahrfertig. Das funktioniert vom SAG her gut (~30%), vielleicht probiere ich aber auch mal eine 550er. Bin leider genau zwischen 500 und 550 von den Vorgaben von Cascade her. Einsatzbereich: Enduro, eher kein Bikepark (habe noch mein DH).

Bisher bin ich sehr zufrieden, der Hinterbau saugt Wurzeln und kleine Schläge super weg, Grip ist top und bisher auch bei gröberen Sachen kein Durchschlag (inkl. 2 Meter Flatdrop). Wobei auch noch nix richtig Grobes dabei war und auch noch keine langen Abfahrten. Der Vergleich zu meinem alten Scout mit Fox DPX2 (ist ja auch "GiddyUp") erübrigt sich fast. Da liegen Welten dazwischen.

Darüber hinaus fährt sich das Sentinel erstaunlich verspielt. Auch kleinere Parkplatzspielereien gehen nicht schlechter als mit dem 650b Scout. Abziehen braucht etwas mehr Nachdruck, da macht sich halt der Coil Dämpfer schon bemerktbar. Geht aber auch. Manuals gehen 1A.

Bergauf kann ich noch weniger sagen. Bisher mal 100-200 H, gemacht, da war alles unauffällig. Lockout nicht notwendig.

Was mich noch stört: Beim Einfedern klickt der Dämpfer komisch, das irritiert mich. Beeinträchtigt aber die Performance eher nicht. Liegt irgendwie an der Feder; ohne Feder drin klickt nix und auch mit Luftdämpfer kein Geräusch..

PS: Flaschenhalter mit Cascade und RS Super DEluxe ist arschknapp. Mit Fidlock passts gerade eben so (1mm zwischen Piggyback und Flasche :p beim Einfedern)
 
Zuletzt bearbeitet:

Marce007

Bääm im Sinne von .... Bääm
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Ich fahre eine 500er Feder bei ~85 kg fahrfertig. Das funktioniert vom SAG her gut (~30%), vielleicht probiere ich aber auch mal eine 550er. Bin leider genau zwischen 500 und 550 von den Vorgaben vo
Da habe ich sehr gute Erfahrungen mit den verstellbaren Sprindex Federn gemacht.
da kann man nicht nur die 525 einstellen. Sondern von 500 bis 550 und damit auf verschiedene Gegenenheiten reagieren.
zwar nicht billig, aber nice! :)

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Also mal vorweg: Dank arktischen Temperaturen bin ich das Sentinel bisher lediglich auf meinen Hometrails mit sehr kurzen DH Passagen gefahren. Außerdem bin ich das Sentinel nie mit Originallink gefahren, vergleichen kann ich also nicht.

Der Vorbesitzer meines Rahmens hat extrem vom Cascade Link geschwärmt und meinte, v.a. mit Coil sei es ein völlig neues Fahrgefühl. Tatsächlich hat er mittlerweile ein V2 und ist vom Hinterbau im Vergleich weniger überzeugt. Wobei es nun auch den V2 Cascade Link gibt.

Ich fahre eine 500er Feder bei ~85 kg fahrfertig. Das funktioniert vom SAG her gut (~30%), vielleicht probiere ich aber auch mal eine 550er. Bin leider genau zwischen 500 und 550 von den Vorgaben von Cascade her. Einsatzbereich: Enduro, eher kein Bikepark (habe noch mein DH).

Bisher bin ich sehr zufrieden, der Hinterbau saugt Wurzeln und kleine Schläge super weg, Grip ist top und bisher auch bei gröberen Sachen kein Durchschlag (inkl. 2 Meter Flatdrop). Wobei auch noch nix richtig Grobes dabei war und auch noch keine langen Abfahrten. Der Vergleich zu meinem alten Scout mit Fox DPX2 (ist ja auch "GiddyUp") erübrigt sich fast. Da liegen Welten dazwischen.

Darüber hinaus fährt sich das Sentinel erstaunlich verspielt. Auch kleinere Parkplatzspielereien gehen nicht schlechter als mit dem 650b Scout. Abziehen braucht etwas mehr Nachdruck, da macht sich halt der Coil Dämpfer schon bemerktbar. Geht aber auch. Manuals gehen 1A.

Bergauf kann ich noch weniger sagen. Bisher mal 100-200 H, gemacht, da war alles unauffällig. Lockout nicht notwendig.

Was mich noch stört: Beim Einfedern klickt der Dämpfer komisch, das irritiert mich. Beeinträchtigt aber die Performance eher nicht. Liegt irgendwie an der Feder; ohne Feder drin klickt nix und auch mit Luftdämpfer kein Geräusch..

PS: Flaschenhalter mit Cascade und RS Super DEluxe ist arschknapp. Mit Fidlock passts gerade eben so (1mm zwischen Piggyback und Flasche :p beim Einfedern)
Danke für die ausführliche Antwort.
Sehr interessant: mein Dämpfer klickt auch beim Einfedern. Hab eine Weile gebraucht das Geräusch zu finden.
Wiege ungefähr das gleiche wie du. Fahre mit der normalen Umlenkwippe eine 400er Feder, aber hauptsächlich für Trail Einsatz. Für größere Stufen müsste wahrscheinlich eine 450er rein.

Noch eine Frage: hat dein Coil Dämpfer den Standard-Hub von 57,5 mm oder mehr? Hab gehört dass man mit dem Cascade Link das Sentinel auf 146mm hoch traveln kann wenn man 60mm Hub verbaut.
 
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Danke für die ausführliche Antwort.
Sehr interessant: mein Dämpfer klickt auch beim Einfedern. Hab eine Weile gebraucht das Geräusch zu finden.
Wiege ungefähr das gleiche wie du. Fahre mit der normalen Umlenkwippe eine 400er Feder, aber hauptsächlich für Trail Einsatz. Für größere Stufen müsste wahrscheinlich eine 450er rein.

Noch eine Frage: hat dein Coil Dämpfer den Standard-Hub von 57,5 mm oder mehr? Hab gehört dass man mit dem Cascade Link das Sentinel auf 146mm hoch traveln kann wenn man 60mm Hub verbaut.
Und woher kommt das klicken?
Ich fahre Dämpfer mit 57,5, also regulär. Damit kommt man bereits auf 146mm.

theoretisch kann man bis zu 62,5mm hub am Dämpfer haben und damit auf 158mm federweg kommen.
In der Praxis geht das leider nur bei wenigen Dämpfern mit kleinem piggybag. Der Super Deluxe gehört leider nicht dazu. Bei 62,5 schlägt der piggybag beim einfedern ans Unterrohr. 60mm hub wäre ein mittelweg, der passen könnte. Habe ich aber nicht ausprobiert und ich werde es wohl erstmal auch nicht.

Fox dhx sollte in 62,5 passen. CC Double barrel passt nicht mal in 62,5, Bomber auch nicht.
 

Marce007

Bääm im Sinne von .... Bääm
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Mein Super Deluxe hat auch geklickt, am Anfang relativ leise, dann lauter. Ich hatte ein Video gemacht, eingeschickt und einen neuen bekommen.
auf dem Video ist es ein wenig lauter, als es in Wirklichkeit war.
vielleicht hilft das weiter.

 
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Bin Montag und Dienstag je 1x Zwieseltrail gefahren. D.h. 2x 700 Hm auf 90% Forstweg und ein wenig singletrack uphill mit Wurzeln. Mit den Minion DHR/DHF lief der Uphill sehr ordentlich. Dazu habe ich noch den den Dämpfer blockiert, aber das macht denke ich nicht so viel aus. Auch wenn es steiler wurde, bin ich bergauf echt gut klar gekommen, gefühlt besser als mit Scout V2 und V3. Um Längen besser als mit meinem älteren Alutech Fanes 4.0 (war mein letztes Enduro vor einigen Jahren).

Bergab hat sich meine Einschätzung bestätigt. Mit Cascade Link und Coil Dämpfer bügelt das Fahrwerk einiges weg. Die Lyric Ultimate kann auch gut mithalten. Umso schnell man fährt, umso effizienter wirds. Das bedingt aber auch, dass es einen beherzten und selbstbewussten Fahrstil braucht. Langsam runterstöpseln ist nicht drin, da Linienkorrekturen bei Schritttempo bei steilen Gefälle schwer fallen. Knallt man aber einfach mit Speed in die Passage rein, erledigt das Fahrrad das meiste.

Spitzkehren, die es ja am Zwiesel schon mal gibt, sind noch etwas gewöhnungsbedürftig (mein erster 29er). Aber insgesamt gings schon besser als erwartet.

Klicken tut die Feder leider immer noch. Da mache ich mich heute nachmittag noch mal dran. Außerdem baue ich noch Huber Buchsen ein, vielleicht hilft das noch etwas.

PS: Fährt hier noch wer Lyrik Ultimate bei ~80-85 Kg? Bei der ersten Abfahrt hab ichs etwas in den Handgelenken gehabt, woaufhin ich von 25% auf 28% Sag gegangen bin. Federwegsausnutzung scheint mir schon sehr gut zu sein. Habe derzeit 2 Tokens verbaut. Ist der Unterschied zu 3 Tokens deutlich spürbar? Gerade im Steilen war der midstroke support ganz ok denke ich.
 
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Bin Montag und Dienstag je 1x Zwieseltrail gefahren. D.h. 2x 700 Hm auf 90% Forstweg und ein wenig singletrack uphill mit Wurzeln. Mit den Minion DHR/DHF lief der Uphill sehr ordentlich. Dazu habe ich noch den den Dämpfer blockiert, aber das macht denke ich nicht so viel aus. Auch wenn es steiler wurde, bin ich bergauf echt gut klar gekommen, gefühlt besser als mit Scout V2 und V3. Um Längen besser als mit meinem älteren Alutech Fanes 4.0 (war mein letztes Enduro vor einigen Jahren).

Bergab hat sich meine Einschätzung bestätigt. Mit Cascade Link und Coil Dämpfer bügelt das Fahrwerk einiges weg. Die Lyric Ultimate kann auch gut mithalten. Umso schnell man fährt, umso effizienter wirds. Das bedingt aber auch, dass es einen beherzten und selbstbewussten Fahrstil braucht. Langsam runterstöpseln ist nicht drin, da Linienkorrekturen bei Schritttempo bei steilen Gefälle schwer fallen. Knallt man aber einfach mit Speed in die Passage rein, erledigt das Fahrrad das meiste.

Spitzkehren, die es ja am Zwiesel schon mal gibt, sind noch etwas gewöhnungsbedürftig (mein erster 29er). Aber insgesamt gings schon besser als erwartet.

Klicken tut die Feder leider immer noch. Da mache ich mich heute nachmittag noch mal dran. Außerdem baue ich noch Huber Buchsen ein, vielleicht hilft das noch etwas.

PS: Fährt hier noch wer Lyrik Ultimate bei ~80-85 Kg? Bei der ersten Abfahrt hab ichs etwas in den Handgelenken gehabt, woaufhin ich von 25% auf 28% Sag gegangen bin. Federwegsausnutzung scheint mir schon sehr gut zu sein. Habe derzeit 2 Tokens verbaut. Ist der Unterschied zu 3 Tokens deutlich spürbar? Gerade im Steilen war der midstroke support ganz ok denke ich.
Das liest sich gut. Aber warum hab ich keine Einladung zum mitfahren bekommen?!?!!?
 
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Nächstes Mal gerne! Aber von Niederbayern doch recht weit oder? Von München sinds 40 Minuten, bis die Parks aufmachen, werde ich wohl öfter mal am Zwiesel fahren.
 
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PS: Fährt hier noch wer Lyrik Ultimate bei ~80-85 Kg? Bei der ersten Abfahrt hab ichs etwas in den Handgelenken gehabt, woaufhin ich von 25% auf 28% Sag gegangen bin. Federwegsausnutzung scheint mir schon sehr gut zu sein. Habe derzeit 2 Tokens verbaut. Ist der Unterschied zu 3 Tokens deutlich spürbar? Gerade im Steilen war der midstroke support ganz ok denke ich.
Ja aber genau umgekehrt. 1 Token und glaube so um die 20%. Hab meine Gabel aber relativ langsam da sie mir ganz gut im Federweg steht.
Ist die 2020, die 2021 soll ja wieder etwas anders sich verhalten.

Umso schnell man fährt, umso effizienter wirds. Das bedingt aber auch, dass es einen beherzten und selbstbewussten Fahrstil braucht. Langsam runterstöpseln ist nicht drin, da Linienkorrekturen bei Schritttempo bei steilen Gefälle schwer fallen. Knallt man aber einfach mit Speed in die Passage rein, erledigt das Fahrrad das meiste.
Glaube es hat fast ein halbes Jahr gedauert bis mir da das Bike richtig richtig Spaß gemacht hat. Hab nicht gedacht so viel lernen zu müssen, damit das Bike schön und spaßig ins Arbeiten kommt.
Die Belohnung dann, draufhalten egal was kommt.
 
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Bin Montag und Dienstag je 1x Zwieseltrail gefahren. D.h. 2x 700 Hm auf 90% Forstweg und ein wenig singletrack uphill mit Wurzeln. Mit den Minion DHR/DHF lief der Uphill sehr ordentlich. Dazu habe ich noch den den Dämpfer blockiert, aber das macht denke ich nicht so viel aus. Auch wenn es steiler wurde, bin ich bergauf echt gut klar gekommen, gefühlt besser als mit Scout V2 und V3. Um Längen besser als mit meinem älteren Alutech Fanes 4.0 (war mein letztes Enduro vor einigen Jahren).

Bergab hat sich meine Einschätzung bestätigt. Mit Cascade Link und Coil Dämpfer bügelt das Fahrwerk einiges weg. Die Lyric Ultimate kann auch gut mithalten. Umso schnell man fährt, umso effizienter wirds. Das bedingt aber auch, dass es einen beherzten und selbstbewussten Fahrstil braucht. Langsam runterstöpseln ist nicht drin, da Linienkorrekturen bei Schritttempo bei steilen Gefälle schwer fallen. Knallt man aber einfach mit Speed in die Passage rein, erledigt das Fahrrad das meiste.

Spitzkehren, die es ja am Zwiesel schon mal gibt, sind noch etwas gewöhnungsbedürftig (mein erster 29er). Aber insgesamt gings schon besser als erwartet.

Klicken tut die Feder leider immer noch. Da mache ich mich heute nachmittag noch mal dran. Außerdem baue ich noch Huber Buchsen ein, vielleicht hilft das noch etwas.

PS: Fährt hier noch wer Lyrik Ultimate bei ~80-85 Kg? Bei der ersten Abfahrt hab ichs etwas in den Handgelenken gehabt, woaufhin ich von 25% auf 28% Sag gegangen bin. Federwegsausnutzung scheint mir schon sehr gut zu sein. Habe derzeit 2 Tokens verbaut. Ist der Unterschied zu 3 Tokens deutlich spürbar? Gerade im Steilen war der midstroke support ganz ok denke ich.
Die Beobachtung kann ich nur bestätigen. Auf dem Sentinel gibt Geschwindigkeit Sicherheit...
Fahre selbst auch die Lyrik Ultimate mit zwei Tokens bei ca. 83kg fahrfertig. Sag liegt auch bei leicht über 25%.
Ich finde sie steht auch gut im Federweg. Das letzte bisserl Sensibilität habe ich aber auch noch nicht rauskitzeln können...
Hast du die 2020er oder 2021er DebonAir Luftkammer?
 
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