Welches Bike in der Wüste?

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26. März 2011
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Servus und Hallo,

ich bin 37 Jahre alt, neu in diesem Forum und leidenschaftlicher Mountainbiker. Ich lebe im Rhein-Main Gebiet und besitze ein 29er Haibike welches ich mir in 2010 zugelegt hatte. Bin eigentlich richtig happy mit dem Bike und habe letzte Saison ca. 1000km damit hingelegt.

Da ich beruflich die kommenden 2 Jahre in Israel verbringen werde und auf jeden Fall auch dort weiter biken möchte, spiele ich mit dem Gedanken, mir ein neues Bike zuzulegen.

Welches Bike sollte ich mir für sandiges Terrain zulegen? Hätte gerne wieder ein Haibike.......könnt Ihr mir da eins empfehlen? Sollte ich mir für Sanddünen und Wüstenklima ein Fully holen?

Ich wäre Euch für gute Tipps sehr dankbar.....!


PS Mein Budget wäre ca. 3.000 EUR!
 
Wäre jetzt auch mein Standard-Vorschlag gewesen... :D
Vllt weiß ja jemand noch was Besseres... :daumen:
 
Worauf ich achten würde, wenn es wirklich öfter Sandig ist, währe ein entsprechender Antrieb. Am besten sowas wie Carbon Drive mit einer Rolof. Denn mit ner Kette wird man bei Sand ja nicht mehr froh.
 
ist das Euer ernst? :confused:
nie gesehen und nie gehört....! ist das nicht ein bissle zu einseitig nutzbar (nur Sand).....möchte ja auch ab und zu strasse, etc, fahren.

das hat ja gar keine suspensions?
 
vielen Dank J.O.! Das macht wohl Sinn, weil es doch recht staubig und sandig ist. Gibt es auch Bikehersteller die diesen Antrieb einbauen oder muss ich das selber werkeln? ;)

Was würdest Du an sonst empfehlen....Fully, Hardtail, etc?
 
Da gibt es den einen oder anderen Hersteller die das als Komplett Lösung verbauen wie das mit dem nachrüsten aussieht weis ich nicht.
http://www.mi-tech.de/Gates.html
oder bei Nicolai sollte das auch kein Problem sein, das ist aber auch etwas Teurer.
generell muss aber der Rahmen dafür gemacht sein weil man den Riemen ja durch bekommen muss.
Ich persönlich mag ja mein Fully (einfach Komfortabler) der nachteil ist halt der höhere Wartungsaufwand.
Für die "Wüste" ist aber ein HT denke ich die bessere Wahl, da fällt dann nicht nur der Dämpfer weg auch die ganzen Lager muss man nicht mehr in Ordnung halten. Die frage nach dem Rad Typ hängt natürlich auch davon ab was du mit dem Rad vor hast.
 
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Du willst in israel fahhrad fahren? dann nimm dein fahrrad einfach mit.
Da du irgendwo in den städten rumgurkst hast du dort nicht mehr mit sand zu kämpfen als in andern warmen gegenden.

In der Negev wirste wohl kaum radeln können/wollen es sei den du stehst auf Hitzschlag,gewehre und verdursten.
 
also ich würde mir ein HT ohne kette sondern mit so nem riemenantrieb holen, wegen geringerem verschleiß und damit verbunden weniger wartungsaufwand. und wenn du so großvolumige ballonreifen nimmst, kannst du auch auf ne gabel verzichten, weil die auch etwas "federn", dann hast du auch wieder ein bauteil das kaputtgehen kann weniger und versinkst, sollte doch mal ein versandeter weg kommen, nicht gleich :lol:
 
Ich habe ja gute Erfahrung mit der kürzlich auf den Markt gekommenen, selbstschmierenden BBB-Kette gemacht. Bleibt wirklich nix mehr an der Kette hängen. Extreme Matsch-Fahrten und Salz bringen sie an ihre Grenzen, aber die Gefahr besteht dort wohl kaum. Wie ich gehört habe, soll die Prodkution wohl schon wieder eingestellt worden sein. Aber vielleicht bekommst Du ja noch welche. Die selbstschmierenden Graphit-Schaltwerkröllchen dürften ähnlich funtionieren.
Als Berliner kann ich bestätigen: Im Sand funtioniert nur VIEL Auflagefläche und sehr wenig Druck. Also mit Talkum die Schläuche vor dem Ventil-Abriß bewahren und vielleicht 2,7er Downhill-Reifen verwenden. Mit entspechend breiten Felgen, mindestens 25mm Maulweite sollten es dann schon sein. Viel Profil erzeugt nur tieferes Eingraben, aber kaum mehr Traktion.
 
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Wie funktioniert das mit "selbstschmierend"? Kann sich doch nur um eine Ladung Fett handeln, die zwischen den Gliedern sitzt, oder? Halte das Ganze für ein Marketing-Märchen...regelmässige Kettenpflege bringts auch. (Rohloff-oil).
Man bekommt übrigens bei bikepalast noch welche für 30€...kein Witz DREISSIG EURO...:eek:
 
Ist wohl Graphit o.ä., was in das Metall eingearbeitet ist und beim Verschleiß freigesetzt wird. Der Verschleiß ist allerdings sehr gering, ich habe nach ca. 1000 harten Kilometern praktisch keine Längung mit der Rohloff-Lehre messen können. Das deutet auf eine sehr hohe Lebensdauer hin, höher jedenfalls als bei den bekanntermaßen langlebigen Sram-Ketten, die ich sonst immer fahre. Sie fing wie gesagt unter Schlamm und Salz mehrmals an zu quietschen, aber ich habe sie dennoch nicht geschmiert (was den Verschleiß sicherlich nochmals verringern würde), um zu schauen, ob das mit der Selbstschmierung klappt. Und es klappt tatsächlich, das Quietschen hört irgendwann wieder auf.
 
In Berlin fährt man bekanntlich auch hauptsächlich auf Sand. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder das ganze ist einigermaßen fahrbar, dann braucht man dafür keinen besonderen Antrieb. Oder es ist tiefer Sand, dann bringt das beste Antriebskonzept nichts, die Power hat keiner, das lange durchzuhalten. Wüsten sind jedoch in den wenigsten Fällen Sandwüsten. Steinige Böden sind viel häufiger. Bei denen kommt es vielmehr auf stabile Seitenwände an (auch hier sind Downhill-Reifen von Vorteil), jedoch ist auch hier ein tiefes Profil eher schlechter als besser.
 
In Kiel fahre ich das ganze Jahr durchgehend im Matsch und nicht viel anders als bei Sand, schleifen hier auch die kleinen Drecksanteile die Kettenösen aus, sprich nutzen ab.

Wenn es nun eine automatische Schmierung gäbe, wäre es einen Versuch wert die Kette zu testen. Rein wirtschaftlich ist es aber imho nicht sinnvoll. Zur Zeit verbrate ich pro Jahr ca. 4 HG 53 für 9€ an 2 bikes = 36€...statt meinetwegen 2 x 30€ = 60€...

Apropos Wüste und Reifen---> netter Film:
[nomedia="http://www.youtube.com/watch?v=1JrttG2cNIQ"]YouTube - Where the Trail Ends - Freeride MTB film teaser[/nomedia]
 
Als Berliner kann ich bestätigen: Im Sand funtioniert nur VIEL Auflagefläche und sehr wenig Druck. Also mit Talkum die Schläuche vor dem Ventil-Abriß bewahren und vielleicht 2,7er Downhill-Reifen verwenden. Mit entspechend breiten Felgen, mindestens 25mm Maulweite sollten es dann schon sein. Viel Profil erzeugt nur tieferes Eingraben, aber kaum mehr Traktion.

Jetzt bin ich ein wenig überfordert. Von dem Rohloff Carbon Belt Drive habt Ihr mich überzeugt. Die Hersteller habe ich entsprechend kontaktiert, jedoch hat mir keiner 2,7er Reifen dazu angeboten (der Rahmen muss ja passen...oder?). Ausserdem dachte ich 2,7 ist die Breite und was ist dann mit 25mm Maulweite gemeint?

Finde das Thema "Sandbikes" immer spannender. :daumen:
 
Jetzt bin ich ein wenig überfordert. Von dem Rohloff Carbon Belt Drive habt Ihr mich überzeugt. Die Hersteller habe ich entsprechend kontaktiert, jedoch hat mir keiner 2,7er Reifen dazu angeboten (der Rahmen muss ja passen...oder?). Ausserdem dachte ich 2,7 ist die Breite und was ist dann mit 25mm Maulweite gemeint?

Finde das Thema "Sandbikes" immer spannender. :daumen:

Das ist der Innenabstand (ich nenne das mal so) zwischen den Felgenrändern. Für 2,7" Reifen solltest wohl locker 23mm Maulweite bei den Felgen haben, ein günstiges Modell wären da zB die Alexrims FR30.

Ist die Maulweite zu schmal hält der Reife wohl gar nicht oder nur mit massiv Luftdruck, was dem Fahren im Sand ja nicht so zuträglich wäre.
 
Wenn du ein Sorglosbike haben willst das absolut unempfindlich gegen Sand und Staub ist, ein Katz Bike mit Rofloff und gekapseltem Antrieb:http://www.katz-bikes.com/All-Mountain.20.0.html.
Ansónsten ist es im Sand wichtig mit Breiten Reifen, wenig Profil und möglichst niedrigem Luftdruck zu fahren
f50fdd83ab.jpg
 
Die 2,5er Schwalbe sind sogar minimal breiter als die 2,7er von Maxxis. Kommt auf den Millimeter nicht an, bei der Maulweite auch nicht. Bei beiden gilt aber generell: Je breiter desto besser. Ich könnte mir vorstellen, daß z.B. so ein Profil wie der Maxxis Holyroller gut funktionieren könnte. Eine dreiviertel abgefahrene 2,5er Muddy Mary tuts jedoch vermutlich auch gut.

http://www.silberfische.net/maxxis_du_holyroller.html
 
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