wurzelproblem

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hi

ich bin ne zeit lang etwas cc gefahren und hab mir jetzt ein all mountain + zugelegt. voller erwartungen hab ich die ersten touren gemacht.

allerdings kam ich letztens an eine passage mit fiesen wurzeln. (ca 4-5 meter lang). also einfach drüber springen is nicht. ich habs dann erst mal langsam probiert aber das war ziemlich hakelig.

dann dacht ich mir ich probiers mal mit geschwindigkeit. (grob geschätzt 30 km/h). ich bin zwar durchgekommen allerdings war es ziemlig ruppig und ungemütlich. außerdem hatte ich zu tun auf den pedalen zu bleiben =).

jetzt frag ich mich natürlich ob das normal ist das es bei wurzeln so ruppig zugeht oder liegt es einfach nur an meiner fahrtechnik? ich stand ziemlich mittig auf dem bike mit verlagertem schwerpunkt nach unten.
vorderrad anheben wollt ich nicht da ja sonst die kontrolle fehlt. zudem wenn ich mitten im wurzelfeld wieder mit dem rad auf den boden komm weiß ich ja auch net ob ich da in ne wurzel knall.


hoff man versteht mein problem etwas und kann mir weiter helfen.

mfg chris
 
hä... doppelaccount?

also "ruppig" is natürlich auch immer interpretationssache... bei vielen schnellen schlägen würd ich druckstufe recht weit bis ganz aufdrehen, zugstufe nur ein kleines stück zu...
 
Ja is mein Bruder seiner....

Ja das mit der druckstufe is mir auch schon in den sinn gekommen. allerdings ist das ja nur für den kurzen Bereich mit wurzeln sinnvoll. Für den Rest der tour dann weniger. Und immer umzustellen is während der tour ja auch nervig.

Gibts allgemein irgendwelche Tipps für wurzelpassagen? Außer zentral auf dem bike zu stehn und im 90grad Winkel anzuführen.
 
also i fahr möglichst zügig drüber... bei treppen hab ich das ma festgestellt dass je langsamer man fährt - umso ruppiger wird es, gewicht verlager ich größtenteils aufs hinterrad
 
Fehlt da nicht druck auf dem vorderrad wenn du das gewicht nach hinten verlagerst? Bei schneller Fahrt ist es allerdings auch recht ungemütlich oder? Und unter Umständen je nach wurzeln etwas unkontrolliert oder?
 
naja... je schneller man is umso weniger zeit hat ja das vorderrad in die unebenheiten "einzutauchen", es werden dann nur die spitzen der "erhebungen" berührt... merkt man wenn man mal schnell und mal langsam ne treppe mit kurzen stufen runterfährt. ein wenig unkontrolliert wid das ganze schon, also einfach drüberbügeln geht in kurven z.b. nich mehr so leicht... ich lenk dann manchma indem ich das hinterrad driften lass - da brauchst dann auch wieder ordentlich druck aufm vorderrad

wenns feucht is oder so muss man die fahrweise natürlich auch anders anpassen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay also scheint das was ich als ruppig empfinde wohl normal zu sein. Es scheint ja nicht wirklich ne spezielle Technik zu geben damit man wie auf samt gebettet über wurzeln kommt. Kam mir hält einfach weng heftig vor... gerade weil die Geräusche ja bei so ruppigen Dingen auch noch dazu kommen. (kettenschlagen.....)
 
Also ich fahre je nach gegebenheit mal schneller drüber oder ganz langsam, beim langsamen fahren muss man halt viel mehr mit dem körper arbeiten und sich viel am bike bewegen, beim schnellen fahren bügelt man mit einem AM eh alles nieder wie oben schon geschrieben!

Am besten übst du an einer guten stelle und keine angst vor der geräuschkullisse, das bike muss ja einiges leisten bei wurzeltreppen!
Und ab und an mal das vorderrad entlasten um eine grosse wurzel zu überwinden ist auch nicht falsch (bei langsamen fahren)!
 
Wirklich leise wirst du ein Rad mit Umwerfer nicht kriegen. Sobald es etwas holpriger wird, wirds halt auch lauter, ist normal. Wenns dann richtig rumpelt, knallt die Kette einem auch schon mal ein paar 100hm gegen den Knöchel. Nervt auch, geht aber halt nicht anders. ;)
 
hab für sowas ne einfache kettenführung bzw. -spanner montiert...

19667117.jpg


nich hübsch, aber sehr günstig & funktionell
 
hab für sowas ne einfache kettenführung bzw. -spanner montiert...


nich hübsch, aber sehr günstig & funktionell

Hab ich. Manche Trails sind halt was rumpliger...


Dann muss ich meine Gabel wohl nochmal neu einstellen.

Und/oder dich vorher mit der Materie noch etwas differenzierter auseinandersetzen. Komplett auf macht nicht immer Sinn, bzw. kommt auch immer auf die Gabel/Strecke an. Suchfunktion nutzen hilft. Und am Ende: Wenns ein ordentlicher Wurzelteppich ist, wirds mit keiner Gabel der Welt so wie auf einem Forstweg. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ICh hab die erfahrung geteilt gewicht mehr nach hinten verlagern uund schön locker stehen! Dit hilft ungemein!
Muss auch sagen das mir das fahren mit dem hardtail meiner freundin da sehr gut getan hat! :D
 
p.s.: was auch sehr gut getan hat: mit sehr sehr hartem dämpfer in der stadt rumzugurken! Und dabei die lockerheit etc. zu trainieren! Mir hats jedenfalls geholfen....
 
Kann man nicht wirklich verallgemeinern, vieles wichtige wurde ja schon gesagt:

- Grundposition (Gewicht zentral, Beine leicht angewinkelt, Arme nach außen abgewinkelt (nicht nach hinten)), locker sein (!!!)

- Wie weit das Gewicht aus der grundposition nach vorne oder hinten geht hängt von der Gesamtsituation (Steilheit, Kurve ja/nein, nass, ...) ab

- Wenn es sich anbietet kann man teile von Wurzelteppichen überspringen, also vor oder im Wurzelteppich - wenn ne Möglichkeit (das kann auch ne Wurzel sein) da ist - abspringen.

- Druckstufe auf/zu ist auch davon abhängig was man insgesammt vorhat. Druckstufe offen ist (wesentlich) komfortabler, Druckstufe weiter zu kann mehr Grip bedeutet (und mehr Gerumpel ;)). Bevor man sich darüber gedanken macht sollte man sich aber mit dem Thema Dämpfung auseinandergesetzt haben, das ganze verstanden haben und auch ne Gabel mit gescheit einstellbarer Dämpfung haben. Im Zweifelsfall Druckstufe ganz auf.

- Wenn die Zugstufe zu langsam ist wirds auch rumpeliger als nötig, da die Gabel nichtmehr schnell genug rauskommt. Das führt zu zwei Problemen: 1) Die Gabel ist an nem Arbeitspunkt wo die Steifigkeit höher ist (vorallem bei Luftgabeln) 2) Der Lenkwinkel wird steiler.
- Wenn Du Probleme damit hast auf den Pedalen zu bleiben check erstmal ob du eine brauchbare Pedal-Schuh Komibnation fährst (Suchfunktion) und ob du - trotz aller Lockerheit - mit Genug Körperspannung im Bike stehst.


grüße,
Jan
 
Bevor man irgendwas am Bike oder Fahrstil ändert sollte man sich bewusste sein, dass eine vernünftige Linie das A und O ist. Wenn man nicht so viele bzw. nicht so große Wurzeln trifft muss man nurnoch die halbe Arbeit leisten um fluffig durchzukommen.
 
Es sei denn man macht es wie ich und sucht sich mit Absicht die schwerste Linie damit es ein bisschen rumpelt! Ist natürlich aber wieder die frage was man gerade fährt und was man gern fährt!
 
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