Zuverlässiges GPS für AlpX:

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Hallo Leute,

da ich heuer eine Transalp fahren möchte bin ich auf der Suche nach einem geeigneten GPS Gerät. Mein Smartphone will ich aber nicht zur Navigation benutzen (schwacher Akku, spiegelndes Display...). In erster Linie will ich damit nur Tracks nachfahren bzw. loggen. Kleine Routing Funktion und eine Art TrackBack fände ich auch nett. Zudem soll es bei verlassen des Tracks warnen können. Als Karte werde ich wohl die OSM Freizeitkarte einsetzen. Akku sollte gut 2 Tourentage halten. Bedienung sollte auch mit Langfingerhandschuhen möglich sein, deswegen tendiere ich eher zu Tastengeräten. Wichtig ist auch ein unter allen Bedingungen ablesbares Display und Akkulaufzeit ist ganz wichtig. Den ein oder anderen Sturz sollte es auch wegstecken können. Eingesetzt wird es nur am MTB bzw. selten beim Bergsteigen (kein Geocaching). Nach Recherche (auch hier im Forum) sollte das Garmin GPSMap 62s und Etrex 30 relativ gut zu meinen Anforderungen passen, jedoch bin ich mir nicht sicher ob nicht doch ein moderneres Gerät wie das Oregon 600 mehr zu bieten hat.

In meinen Augen haben die Geräte alle vor und Nachteil:

62s:
+ super GPS Empfang und Genauigkeit
+ Bedienung mit Handschuhen möglich
+ (relativ) ausgereifte Software
+ stark gefallene Preise da Nachfolger erschienen (ca. 250€)
+ lange Akkulaufzeiten (AA)
o Display ist nicht zu groß
- Groß und schwer

Etrex 30:
+ gutes GPS
+ Tastensteuerung
+ Klein und leicht
+ sehr lange Akkulaufzeiten (AA)
+ sehr Günstig (ca. 200€)
o Software hat noch etwas Verbesserungsbedarf
- Display ziemlich klein
- Sehr langsamer Kartenaufbau

Oregon 600:
+ Performant
+ Großes Display
+ Display ist für Touchscreen gut ablesbar
o Gehäuse sieht nicht ganz so robust aus
o Die Genauigkeit der Ortung kommt nicht an den andern beiden ran
- mit ca. 300€ für einen Student an der Schmerzgrenze
- neues Gerät mit Softwarefehlern

Ich weiß nicht inwiefern meine Punkte alle stimmen aber demnach schwanke ich zwischen dem 62s und Etrex 30, da das Oregon mir doch noch etwas zu große Fehler hat. Welches Gerät würdet ihr an meiner Stelle nehmen? Vom 64s sollte man noch ein paar Jahre die Finger lassen oder?

Viele Grüße
Onez100
 
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du hast es fast perfekt getroffen mit den punkten.;)
nur der punkt das der preis vom 62s stark gefallen ist stimmt nicht wirklich, der preis ist gleich wie er es die letzten 3 jahre war 250-270€.
ich vermute stark da wird sich nix ändern da Insider zum 62s nicht zum 64s greifen, wegen der wirklich besseren hardware.

das 64s hat nur bluetooth dazubekommen das braucht kein mensch.
zudem einen anderen GPS Empfänger der laut Prospekt gut auschaut "GPS+glonass vs GPS only", in der Praxis aber ein massives downgrade ist da er mit der empfangsquali und genauigkeit von 62s nicht mithalten kann.

ich seh die beiden Erweiterungen zusammen, des 64s als massive hardwaredowngrades, somit nicht paar jahre warten"wie du sagst" sondern komplett meiden.

das Oregon hat touchi, für smartphonekiddys sicher ne coole Sache ansonsten"wenn mans nicht braucht" ist daran auch nix interessantes....

ich würd zwischen etrex oder 62s entscheiden, beides solide geräte fürs geld.
beide haben ner erstklassigen empfang und Genauigkeit, beide haben ne ordentliche Laufzeit und beide haben nen sehr gut ablesbaren Bildschirm....

das hast aber auch schon festgestellt, darum am besten beide ausprobieren, welches mehr gefällt behalten.
 
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Erstmal ein ganz großes Kompliment an Dich. Da können sich andere ne Scheibe von abschneiden wie perfekt Du recherchiert hast. Für einen Neuling echt klasse !

Deine Liste ist absolut 100% komplett. Das hilft sicherlich auch anderen Interessenten :daumen:

Ich hatte das 62s und habe es gegen das etrex 30 getauscht. Meine Anforderungen entsprechen zu 99% den Deinigen. Grund für den Tausch war das Gewicht und die Größe / Optik. Ich fahre ausschließlich mit Langfinger Handschuhen. Will lange Akkulaufzeit, gutes Display und etwas günstiges. Das 62s ist zwar etwas besser wegen dem schnelleren Kartenaufbau und dem größeren Display, aber diese Einschränkung nehme ich gerne in Kauf. Wenn der Track mal auf dem Display angezeigt wird fährt man diesem zu 95% nach. Wenn nicht kommt es auf die Kartengröße an wie schnell das etrex die Karte beim scrollen aufbaut um nach Alternativen zu suchen. Am Besten nimmt man kleine Kartenkacheln von max. 50MB. Was ich seit Neuestem auch mache: Mein Smartphone ist eh immer als Notfallhandy dabei. Dort habe ich oruxmap installiert mit OSM Karten. Scrollen geht da schnell, wenn es also mal ne große Änderung des Tracks sein soll schaue ich flott aufs Handy und suche mir Alternative trails. Das hat sich bewährt für die seltenen Momente.
 
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ja und nein. Die Funktion gibt es nicht direkt. Was ich gelesen aber noch nicht getestet habe: Man kann aus einem track ein "back track" machen und sich routen lassen. In den Marine Einstellungen setzt man dann einen Alarm für die Kursabweichung. So sollte es bei jedem Garmin Gerät klappen.
 

Speichennippel

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Kursabweichung greift nur bei Routen. (Luftlinie im Vergleich zum Kurs)
TracBack macht nur den aktuellen Track zum aktiven Track, nichts weiter.
 
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Danke an alle. Ich werd mir jetzt diese Woche das Etrex 30 und GPSMaps 62s in echt anschauen und dann bei einem der beiden zuschlagen. Momentan tendiere ich sogar eher zum Etrex weils handlicher und günstiger ist.
Ist es eigentlich besser wenn man Tracks oder Routen auf dem GPS hat?
 
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Geben etrex oder 64er Alarm wenn man den Track verliert? Das Oregon nicht.

Außerdem nimmt Oregon nicht die Geschwindigkeit vorm GSC-10 ab, nur TF.
Auch die grundsätzliche Abweichung des Tracks scheint noch immer nicht gelöst. Geht nicht um die Ungenauigkeit, sondern dass er permanent ne Abweichung hat.
Das er im Track Navigationsmodus keine Abweichung signalisiert, ist für mich ein absolutes NoGo. Gerade im MTB Bereich ist man auf fertige Tracks, selbst kreiert, oder von Portalen angewiesen. Diese als Route einzusetzen ist auch wegen der ganzen Hinweise eher unelegant.

War eigentlich auch mein Favorit, aber wegen der generellen Abweichung und der fehlenden Abweichungswarnung ist er raus.
 
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RedOrbiter

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Ich würde eindeutig zum GPSmap Gerät greifen. Ob es dort das 62s oder gar das neue 64s ist muss jeder für sich selber entscheiden.
Die Bedienung am Fahrradlenker der Etrex-GPS Geräten, mit den Knöpfen seitlich am Gerät, empfand ich immer wesentlich unhandlicher als am GPSmap. Diese paar Euros mehr gegenüber dem Etrex sind imo gut investiert.
cu RedOrbiter
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Speichennippel

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Die Firmware von etrex, 64 und Oregon ist ja recht ähnlich, daher noch mal die Frage: Gibt ein etrex bzw. 64er Alarm, wenn man den Track verlässt?

Ob Route oder Track: Ich nutze fast nur Routen, da man damit zuverlässiger und übersichtlicher geführt wird. Auch im Wald.
Ich verstehe die Argumente nicht, weshalb das dort nicht funktionieren sollte. Sicherlich ist es etwas Klick-Aufwand einen bereits fertigen Track in eine Route umzuwandeln, aber das ist in ein paar Minuten erledigt.
 
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Ich bin Fan von Tracks. Dort wo ich fahre sind die Wege so klein und Eng, da dauert das Umschalten der Ansagen zu lange. Und wenn man an eine Kreuzung kommt mit vielen Wegen ist es mir zu unübersichlicht mit den Anzeigen. Dann fährste aus Versehen in den falschen Weg oder das GPS Signal ist mal schlecht und es gibt Neuberechnungen und das Display wird überfüllt weil man man ständig rumdrehen soll. Nö, das gefällt mir nicht. Außerdem ist die Routenlinie breiter als eine Tracklinie. Und wenn ich mal vom Weg abweichen will weil ich mich für nen anderen Weg entscheide hab ich keine Lust ständige gebeten zu werden umzudrehen.

Bei einem Track hab ich ne bessere Übersicht, das ist mir pers. wichtig. Ansagen wohin ich fahren muß ... das sehe ich selbst, ich habe doch Augen im Kopf. Außerdem gibt es Annäherungsalarme wenn man da Wert drauf legt.
 

Speichennippel

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Ist es eigentlich besser wenn man Tracks oder Routen auf dem GPS hat?

Ich bin Fan von Tracks. Dort wo ich fahre sind die Wege so klein und Eng, da dauert das Umschalten der Ansagen zu lange. Und wenn man an eine Kreuzung kommt mit vielen Wegen ist es mir zu unübersichlicht mit den Anzeigen. Dann fährste aus Versehen in den falschen Weg oder das GPS Signal ist mal schlecht und es gibt Neuberechnungen und das Display wird überfüllt weil man man ständig rumdrehen soll. Nö, das gefällt mir nicht. Außerdem ist die Routenlinie breiter als eine Tracklinie. Und wenn ich mal vom Weg abweichen will weil ich mich für nen anderen Weg entscheide hab ich keine Lust ständige gebeten zu werden umzudrehen.

Bei einem Track hab ich ne bessere Übersicht, das ist mir pers. wichtig. Ansagen wohin ich fahren muß ... das sehe ich selbst, ich habe doch Augen im Kopf. Außerdem gibt es Annäherungsalarme wenn man da Wert drauf legt.


- Was macht man bei vielen Wegen, wenn es unübersichtlich wird? Man zoomt näher ran. Bei Tracks muss man das manuell machen, bei der Route geht das automatisch. Man muss viel weniger machen, sondern kann einfach fahren. Der automatische Zoom passt so gut wie immer.
- Performance-Probleme habe ich vom etrex und Edge gelesen, dass die mit der Karte bei Routen nicht nachkommen. Beim Oregon ist das kein Problem.
- Neuberechnung kann man abschalten. Man will ja das fahren, was man geplant oder runtergeladen hat. Wenn man das gemacht hat, gibt es auch keine 50 Punkte-Grenze.
- Abbiegehinweise kann man abschalten, falls die stören. Nervige Töne ebenfalls.
- Die Neuberechnungsoption kann man für einen Abweichungsalarm missbrauchen, indem man das auf "bestätigen" stellt. Kommt man von der Strecke ab popt eine Meldung hoch, ob neu berechnet werden soll. Die muss man dann natürlich mit "nein" wegdrücken.
- Annäherungsalarme gibt bei Routen genau so. Der steckt in den Wegpunkten, die in der Gerätelogik unabhängig von der Route sind.

Nochmal die Frage, der TE will einen Abweichungsalarm. Imho gibt es das bei Tracks nicht. Das betrifft Oregon, etrex(10-30) und 64(2)
 
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- Abbiegehinweise kann man abschalten, falls die stören. Nervige Töne ebenfalls.
- Die Neuberechnungsoption kann man für einen Abweichungsalarm missbrauchen, indem man das auf "bestätigen" stellt. Kommt man von der Strecke ab popt eine Meldung hoch, ob neu berechnet werden soll. Die muss man dann natürlich mit "nein" wegdrücken.

Bei allem Respekt, wenn ich die Abbiegehinweise und Töne abschalte macht ein routing keinen Sinn mehr, oder.

Wenn Du mal nen etrex auf dem Lenker hast willst Du nicht freiwillig während der Fahrt am Joystick spielen. Der Druckpunkt ist beschissen weil der so wackelig ist das man mal schnell den Joystick in alle Richtungen bewegt anstelle nach unten zu drücken. Habe ich bei einem etrex 20 und 30 erlebt und geht meinen Mitfahrern ebenso. Es ist super einfach an den seitlichen Tasten zu drücken, aber der Joystick während der Fahrt ist Fummelei.
 

Pizzaplanet

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Also während der Fahrt fummeln ich nie am Stick rum.
Und zum nachfahren reicht der Terry locker aus, wenn ich mal was wissen will halte ich an und schau mir an was kommt.
Sonst sehe ich auf dem Display immer genug das ich weiß wie es weiter geht.
 

Speichennippel

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Prinzipiell führt Garmin optisch. Durch den ständigen Vergleich Position/Track oder Route weiß man wo man her muss. Das Gerät muss also im Auge behalten werden. Man merkt auch ohne Alarm früh genug, ob man richtig ist oder nicht. Vermisst habe ich die Funktion noch nie, obwohl das natürlich
Bei Routen weiß man immer, wie weit die nächste Aktion weg ist. Man spart so den ein oder anderen Blick auf das Gerät und kann da hin gucken, was eigentlich sehen will.
 

erwin1.05b

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Prinzipiell führt Garmin optisch. Durch den ständigen Vergleich Position/Track oder Route weiß man wo man her muss. Das Gerät muss also im Auge behalten werden. Man merkt auch ohne Alarm früh genug, ob man richtig ist oder nicht. Vermisst habe ich die Funktion noch nie, obwohl das natürlich
Bei Routen weiß man immer, wie weit die nächste Aktion weg ist. Man spart so den ein oder anderen Blick auf das Gerät und kann da hin gucken, was eigentlich sehen will.
Hallo,

ich navigiere mit meinem Edge800 und Freizeitkarte. Ich bin bis jetzt aber noch nicht so richtig von Routen überzeugt und habe beim Edge800 folgende Auffälligkeiten (Die Strecke wird als Track geplant und auf den Edge kopiert um ursprüngliche Planung nachzufahren, Neuberechnung ist i.d.R. deaktiviert):
1. Viele Abzweigungen werden nicht als solche erkannt. Entsprechend gibt es keinen Abbiegehinweis und Autozoom versagt dort auch
2. spontanes Abweichen von der Route führt dazu, dass manchmal zu einem hinter mir liegenden Punkt zurückgeroutet wird und dann erst das Routing auf der Origonalplanung weiter geht.
3. Höherer Energieverbrauch beim Routen nachfahren mit Abbiegehinweisen.
Diese drei Probleme habe ich bei Tracks nicht, das einzige was mir fehlt ist die Kilometerangabe bis zum vermeintlich nächsten Abbiegehinweis. Die Verlassenswarnung hilft grobe Verfahrschnitzer zu vermeiden.

Nils
 
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Speichennippel

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Zu 1) ja das kann vorkommen, dass eine Kreuzung keinen Hinweis erzeugt. Das ist aber sehr selten.
Zu 2) Beim Oregon (etrex? 64?) kann man die Neuberechnung abschalten. Man kann irgendwo in der Route einsteigen. Es ist kein Problem zwischendurch mal woanders hin zu navigieren und die Route über LOS erneut zu starten.
Zu 3) Der Mehrverbrauch entsteht durch ständiges neuberechnen. Wenn man Neuberechnen nutzt, sollte man das im Hinterkopf haben.

Ich will hier nicht zu sehr auf der Route herumreiten. Richtig angewand mit einem Gerät, was die nötige Performance liefert ist das ein "Nice to have" ;) Natürlich findet man auch mit einem Track zuverlässig den richtigen Weg.
 

flyingcubic

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ich brauche ein display mit einer karte welches eine luftlinie zum ziel anzeigt und eine positionsgenauigkeit 20-30m um mich grob zu orientieren wo ich bin

wenn jetzt noch ein track angezeigt wird und eine genauigkeit <4m da ist wäre es das optimum für mich

mehr habe ich noch nie gebraucht aber ich bin da wohl zu minimalistisch

bei mir gilt weniger auf displays glotzen dafür mehr die Natur genießen
und wenn man sich mal verfährt, was solls.

das etrex 20 habe ich gewählt weil ich kompass und barometer nicht brauche (schon mal energiesparender da weniger module zum auswerten sind)

einen echten kompass habe ich sowieso dabei
und weil das etrex recht kompakt und günstig ist.

für karten viel scroller ist das teil allerdings nix
da nimmt man am besten dann das phone zur hilfe
 
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IanThorpe

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Bisher bin ich meine Bergtouren und Alpencrosse immer mit einem alten Vista Hcx gefahren. Und immer nur nach Track. Klappte hervorragend. Nach rund 4 Jahren hatte ich das Teil geschrottet und im Austauschprogramm hatte ich für 120,- € vor 1,5 Jahren einen neuen Vista Hcx mit Garantie bekommen. Vor einer Woche war an dem Teil der rechte obere Taster defekt. Aber ich hatte ja noch Garantie. 5 Tage später brachte mir der Postbote dann einen nagelneuen etrex 30, als kostenloses Upgrade von Garmin!

Zuerst war ich skeptisch, weil ich damals von relativ vielen Bugs gelesen habe. Aber mittlerweile gibt es ja Softwarupdates.

Was ich toll finde (habe ihn heute Morgen zum ersten Mal ausprobiert):

  • Ich kann mir das Höhenprofil des gespeicherten und nachzufahrenden Tracks anschauen und weiß genau, wo ich gerade am Berg bin. Für mich die Killeranwendung im Gebirge schlechthin und ein ganz dickes Plus zum alten Gerät. Mit der Karte unten drunter wird es dann perfekt.
  • Die Bedienung ist ähnlich wie beim Vista. Kam direkt damit zurecht. Klar, fummelig, aber man gewöhnt sich dran.
  • GPS-Empfang ging zügig. War beim alten aber auch.
  • Vom langsamen Kartenaufbau merke ich überhaupt nichts.
  • Ich würde das Gerät direkt kaufen, wenn ich vor der Wahl stünde.
Zwei Fragen:

  • Kann ich Tracks, die auf der MicroSd-Karte gespeichert sind, in den Track-Manager laden, oder muss ich immer noch mit der maximalen Track-Anzahl zurecht kommen?
  • Beim alten Vista gab es auch bei der Funktion "TrackBack" Abbiege-Alarme. Kann ich die beim 30er auch einschalten?
Bezüglich Routing: finde ich persönlich nervig und im Gebirge brauche ich es sowieso nicht. Beim Autofahren sieht das natürlich anders aus, aber dafür brauche ich den etrex 30 nicht.
 

Speichennippel

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  • Beim alten Vista gab es auch bei der Funktion "TrackBack" Abbiege-Alarme. Kann ich die beim 30er auch einschalten?

Nein, das gibt es nicht mehr bei den neueren Geräten. TracBack dreht nur den aktuellen Track um und macht ihn zum Aktiven.

Ich kann mir das Höhenprofil des gespeicherten und nachzufahrenden Tracks anschauen und weiß genau, wo ich gerade am Berg bin..

Bei der Tracknavigation listet das Gerät unter "Aktive Route" hohe und tiefe Punkte entlang des Tracks. (und Wegpunkte aus dem WP Manager). Wenn man ein Datenfeld mit "Entfernung zum nächsten Ziel " belegt, sieht man also immer, wie weit es bis zum nächsten Gipfel ist. Vorraussetzung ist, dass der Track Höhendaten hat. Wenn nicht, wird die Karte mit dem besten DEM Höhenmodell genommen. Also entweder die Basiskarte (sehr ungenau) oder die Garmin Topo (genau), OSM+SRTM geht leider nicht.
Gelegentlich werden Serpentinen als "Gipfel" erkannt, das schmälert etwas den Nutzen dieser Anzeige.

Kann ich Tracks, die auf der MicroSd-Karte gespeichert sind, in den Track-Manager laden, oder muss ich immer noch mit der maximalen Track-Anzahl zurecht kommen?.

Auf der SD einen Pfad garmin\gpx anlegen. Der Inhalt der .gpx dort werden ganz normal im Trackmanager, Routenplaner oder Wegpunktmanager angezeigt.
Pro Track sind 10000 Punkte möglich. Wieviele im Trackspeicher sein dürfen weiß ich beim etrex nicht. Im Gerätespeichermüsste unter dem gleichen Pfad ein Ordner Archive sein. Da kann man noch viel mehr Tracks ablegen. Der Gerätespeicher ist groß genug, um Tracks für eine Europareise zu bunkern.
 

IanThorpe

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Danke dir für die nützlichen Informationen!

Ja, ich habe meinen Track mit srtm-Daten versehen (mit GTA). Dann funktioniert das auch mit den hohen und tiefen Punkten. Super finde ich auch, dass man auf dem Track-Höhenprofil sehen kann, wo man sich gerade befindet. Tolles Gerät.

Irgendwie funktioniert es auch, dass man bei Abweichungen von dem Track auch das Trackhöhenprofil verlässt. Komme ich wieder auf den Track drauf, bin ich auch wieder an dem richtigen Punkt im Höhenprofil, wenn ich das richtig gesehen habe.
 
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ahh danke,
hab bisher immer nur platte auf die schnelle erstellte tracks verwendet, das direkt mit höhendaten zusammentackern ist natürlich nice.:D
 
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