Neuer Entwurf des Bundeswaldgesetzes: Das Ende des Mountainbikens, wie wir es kennen?

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Re: Neuer Entwurf des Bundeswaldgesetzes: Das Ende des Mountainbikens, wie wir es kennen?
Das ergibt für jede neue Ladung (836.000x500W) 193.000.000 W

Es sind sogar 418 MW....Wahnsinn, dafür muß man ja dann über 100 neue Windräder pro Jahr zubauen, allein für E-Bikes :oops:


Stimmt natürlich nicht. So schnell kann man mit falschen Einheiten Fake-News produzieren....schreib einfach korrekt "h" hinter die "W", dann stimmts wieder, und wir müssen nur noch 1 Windrad bauen, das reicht dann für 15 Jahre E-Bike-Zuwachs von 1.Mio/a 😉
 
...ich habe da nochmal nachgehakt. Ja, das ist auch gar nicht notwendig, weil: "...es wird als Schuldeingeständnis gewertet." ...siehe Autoposerszene. Verfolgt wird nicht der Upload (von Tracks, Fotos, Videos, etc.)sonder die Straftat, die dort angezeigt wird; bsp. Befahren eines "falschen" Weges.
Das ist dann aber etwas anderes als die Veröffentlichung eines illegalen Weges in einer Onlinekarte. Zustimmen hingegen muss ich Dir bei der Thematik gewerblich fotografieren im Wald, das ist echt albern. Zelten und Bienenstock aufstellen ist übrigens auch verboten ;)
P.S. Darf man fragen wo Du nachhakst?
 
Aufmerksamkeit kriegst du so nicht, und erzeugst auch gleich den Beweis, das der Wald mit Bikes völlig überlastet ist.
Bundeshauptstadt zieht mehr.
War auch nicht ganz ernst gemeint, aber lustig wäre es bestimmt, gibt Orte da fällt das nicht auf 🤭

Sollte aber tatsächlich Aufmerksamkeit notwendig werden dann wird man nicht auf andere Gruppen verzichten können, zum Beispiel Gravel usw. Außer Du planst für MTBs eine Sonderstellung als kulturelle Minderheit und schützenswerte Art 😁🤭
 
War auch nicht ganz ernst gemeint, aber lustig wäre es bestimmt, gibt Orte da fällt das nicht auf 🤭

Sollte aber tatsächlich Aufmerksamkeit notwendig werden dann wird man nicht auf andere Gruppen verzichten können, zum Beispiel Gravel usw. Außer Du planst für MTBs eine Sonderstellung als kulturelle Minderheit und schützenswerte Art 😁🤭
Reifenbreiten unter 45mm werden in Zukunft Kompromiss und Trail-Norm im Wald sein, weil weniger Erosion 🤷‍♂️😜
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank an @sebhunter , mit dessen fachlicher Unterstützung meine Fehlkalkulation noch mal gerade gezogen werden konnte. Ich habe meine falschen Posts hierhin verlinkt, um Missverständnisse zu vermeiden. Sorry für die Umstände. Also für die Akten noch mal die korrekte Berechnung.

Energieverbrauch für die 836.000 im Jahr 2022 verkauften E-MTBs (E-Bikes gesamt 2.2 Mio) mit einem angenommenen 500Wh Akku, die wöchentlich aufgeladen werden.

836.000 x 500Wh = 418.000.000Wh/418MWh

418MWh x 52 Wochen =
21.736 MWh

Durchschnittliches modernes Windrad:
8.000 MWh/a

Es werden bei oben genannten Rahmenbedingungen für die 2022 verkauften E-MTBs durchschnittlich rund 3 Windräder gebraucht.

Das ist natürlich nur der reine Energieverbrauch, der, um CO2 frei zu sein, regenerativ erzeugt sein muss.

Nicht zu vergessen ist die ökologische Gesamtbilanz, insbesondere bezogen auf den Akku, und eben die möglichen Konsequenten durch erhöhten Nutzungsdruck für Wald und Umwelt.

Im Fazit halte ich es wie das Umweltbundesamt:
 
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Vielen Dank an @sebhunter , mit dessen fachlicher Unterstützung meine Fehlkalkulation noch mal gerade gezogen werden konnte. Ich habe meine falschen Posts hierhin verlinkt, um Missverständnisse zu vermeiden. Sorry für die Umstände. Also für die Akten noch mal die korrekte Berechnung.

Energieverbrauch für die 836.000 im Jahr 2022 verkauften E-MTBs (E-Bikes gesamt 2.2 Mio) mit einem angenommenen 500Wh Akku, die wöchentlich aufgeladen werden.



Es werden bei oben genannten Rahmenbedingungen für die 2022 verkauften E-MTBs durchschnittlich rund 3 Windräder gebraucht.

Das ist natürlich nur der reine Energieverbrauch, der, um CO2 frei zu sein, regenerativ erzeugt sein muss.

Nicht zu vergessen ist die ökologische Gesamtbilanz, insbesondere bezogen auf den Akku, und eben die möglichen Konsequenten durch erhöhten Nutzungsdruck für Wald und Umwelt.

Im Fazit halte ich es wie das Umweltbundesamt:
So einseitig sollte man das aber auch nicht sehen, sondern vielleicht auch mal betrachten, was für alternative Energieverbräuche entstehen, wenn man gerade nicht auf dem heissen Stuhl hockt. 500Wh, die Du in vielleicht drei Stunden auf dem Rad rausballerst, entsprechen 167W in der aktiven Zeit. Eine Waschladung Wäsche kostet übrigens 1kWh - ok Fahrradklamotten machen die Maschine nicht voll, aber das Waschen spielt fast in derselben Liga wie das Fahren. Wenn Du stattdessen vor deinem 500W Rechner sitzt und zockst, verbrätst Du u.U. deutlich mehr, zumal das ja meist noch mit Server- und Internettraffic einher geht, die auch nochmal ordentlich zuschlagen. Oder Du liest ein Buch und verbrauchst dafür nix.
Am Ende bin ich als Ebike Hasser froh um jeden, der eins fährt, einfach weils vielleicht dazu führt, dass mehr Leute mehr Spass an der Bewegung an der frischen Luft haben. Und es kann nicht schaden, wenn mehr und ältere Leute die Welt aus Radlerperspektive erleben - irgendwann spart das Autofahrten ein. Spätestens da wird es dann interessant.
 
Noch ein Bild aus der Pfalz, Pipeline-Bau.
Wie gesagt, das Gesetz ist für mich ein Sturm im Wasserglas. Und immer wenn es um verbieten geht, werden Gründe wie Naturschutz oder Wildschutz angeführt. In Wahrheit sind es aber tiefliegende psychologische Gründe, selten sachliche. Die Jägergruppe will weder Wanderer noch MTBler im Wald haben. Und sie sind halt gut organisiert, weil es die Gruppe schon lange gibt. Ein paar Jahrhunderte zurück gedacht, hätten aber noch nicht mal die heutigen Hobbyjäger das Recht gehabt, im königlichen Wald zu jagen, sondern nur die fürstlichen Jagdgesellschaften und der sonstige Adel. Aber auch da gab es einen Wandel über die Jahre/Jahrzehnte/Jahrhunderte.
DIMB ist gut, solange aber auch dort die Selbstbeschränkung besteht, dass jeder alles fahren können muss, wird halt nicht jeder mitgenommen und vor allem nicht die, die häufig mit Ambitionen fahrtechnisch anspruchsvolle Trails anlegen.
Den Theoretikern in der Gesetzgebung sowas klarzumachen, die ohnehin eine geringe gesellschaftliche Allgemeinbildung haben, was es alles gibt, ist eben anspruchsvoll.
Denn rational ist das alles was wir machen schließlich nicht zu begründen. Aber man tut oft so, dass es das wäre mit irgendwelchen Pseudoargumenten...



Anhang anzeigen 1813065
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn politisch gewünscht unsere Wälder mit Schotterautobahnen für die Windenergie-Infrastruktur zugeballert werden, und das Freischneiden eines single trails dann zum Problem wird. Meine Haus-und-Hof-Strecke in RLP ist schon total versaut, und an den schönsten Aussichtspunkten dröhnt einem der Kopf vom Wummern der Windräder. Wie gut, daß ich beruflich viel in der CH bin....
 
Also ich lese in Interviews oder auch Aussendungen, etc. schon heraus, dass die Waldbesitzer die E-Mountainbiker SEHR gerne als Sündenböcke übernehmen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir Fahrradfahrer untereinander zusammenhalten - zerstreiten wir uns intern, weil manche meinen, E-MTB sei unter ihrer Würde, haben wir schon verloren...

Empfehle dazu den Podcast: https://alpenverein-basecamp.podigee.io/18-e-bike
Eben! Divide et impera - wenn wir Bio-Biker jetzt auf die E-MTBler/E-Graveler zeigen, dann sind wir halt nur die nächsten, die ausgegrenzt werden...
 
Ist es denn realistisch, dass eine Trennung Mountainbike/E-Mountainbike eine wesentliche Verbesserung in der Diskussion rund um das Betretungsrecht bringt? Die Ausgangspunkt sind ja bei uns wirklich andere als z.B. in den USA, wo das ja in einigen States so umgesetzt ist.

Ich kann die Position vom DIMB verstehen, die E-MTBs bewusst mit einzuschließen, schließlich sind es doch für den Durchschnittsbürger alles "Fahrräder".
 
Tja, bei den ganzen Geschichten die im Wald veranstaltet werden (Holzfällung, Windräder, Skitourismus, Wandertourismus inkl. Nachtwanderungen) verdient immer irgendjemand gut deshalb wird da auch alles möglich gemacht, an nem Singletrail verdient niemand.
Jetzt da langsam auch beim letzten Hinterwäldler angekommen ist dass im Mittelgebirge bald komplett fertig ist mit Schneetourismus und da leider kein Geld mehr mit verdient werden wird kommt auf einmal die Idee auf den Mountainbikesport ins Boot zu holen.

Ich habe den entscheidenden Teil mal gefettet

Mountainbike Freiburg e.V.

9. November um 11:08 ·

Was sind das eigentlich für Termine, wenn die Geschäftsstelle geschlossen ist...?
Gestern war ich (Mirjam) zusammen mit etwa 60 anderen Vertreter*innen des Mountainbike-Sports, aus Tourismus, Kommunalpolitik, Forst und Naturschutz, bei der Kick-off Veranstaltung "MTB-Infrastruktur Hochschwarzwald" der Hochschwarzwald Tourismus GmbH eingeladen. Die möchte - na klar, auch wegen der schwindenden Bedeutung des Wintersports - ein (wirklich) attraktives Mountainbike-Angebot in der gesamten Region initiieren. Neben dem vorhandenen Bikepark, werden dabei auch Shared Trails, Trailcenter oder Trailparks, Pumptracks und Skills Areas in die Überlegungen einbezogen. Professionellen Support holt man sich u.a. von der Firma Schneestern.
Nach mehreren Keynotes ging es in der Gruppenarbeit um Potenziale, Wünsche und Herausforderungen. Hier kam auch die Anbindung an Freiburg zur Sprache. Ich habe mir gewünscht, dass man neben wirtschaftlich und naturschutzfachlich nachhaltiger Infrastruktur auch sozial nachhaltige Angebote schafft - also solche, die langfristig für viele Nutzer*innen attraktiv bleiben und hinter der auch die einheimischen Biker*innen stehen (und nein, wir sagen nicht, dass es bei uns perfekt läuft, sondern sehen diese Themen auch bei uns).
Wir sind gespannt, wie es weitergeht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Bild für die Götter, besonders der hintere Polizist scheint den Tag zu genießen :D

Hier ist es zum Glück auch eher ruhig. Die Forstmenschen grüßen auch immer nett das ganze Jahr über, nur wenn dann zur Hauptpilzsaison wieder die Massen in den Wald stürmen sind auf einmal wieder Trails mit Ästen blockiert und es wird weniger zurückgegrüßt :ka:
Da "mein" Hauswald in Schland ohnehin immer mehr zur Waldautobahn verkommt ("dank" Windrädern allüberall), überlege ich mir, die MTBs zum Freund nach Aeschi zu stellen (wo ich eh' regelmäßig alpin unterwegs bin), und mir ein leichtes Gravel zu besorgen, damit ich solchen Tröten auch künftig mühelos davonradeln kann...
 
Ich denke, das habe, nicht nur ich, ausführlich mit Zitaten, Verweisen und Links dargelegt.
Wie gesagt, das Neuanlagen von MTB Trails mit der Schaufel, sprich Anlieger, Schanzen, ... ist genehmigungspflichtig, das haben ich verstanden, aber das fahren auf Wegen (inklusive Wanderwegen, weil die sind in geeigneten Wegen subsumiert) ist Radfahren, daher erlaubt. Warum soll das anders sein?
 
Per Definition wurde der Nationalpark demokratisch beschlossen, da hast du Recht. Weil eben eine grüne Landesregierung an der Macht ist.
Und dennoch: die betroffenen Bürger wollten das nicht. Warum starte ich eine Umfrage als Landesregierung, wenn mich das Ergebnis nicht interessiert? Um bei deinen Worten zu bleiben: das ist dann echte Demokratur, das Ergebnis war schließlich nicht knapp.

Und das Thema mit NIMBY: stell das doch nicht so hin, als ob es immer die anderen wären. Kann man ja auf alles und jeden übertragen: Trails gerne, aber nicht bei mir im Wald. Du gehörst sicher genau so dazu.
Merkt man ja beim Thema Brexit. Da wird dann das knappe Ergebnis angezweifelt, weil es nicht in den Kram passt. Ich find den Brexit auch nicht gut.
Und nochmal: Ich halte mich für toleranter, als es manche Verbotsmeier jemals sein könnten.

Und zum Thema Grundstück zum Bauen. Wenn ich reich geerbt hätte und ich das Privileg der Geburt in eine reiche Familie gehabt hätte, dann wäre das bereits passiert. Ist aber dennoch in Arbeit😉 Und keine Sorge, ich engagiere mich stattdessen in 2 Radsportvereinen im Schwarzwald und in Heidelberg und bringe mein Wissen und die Erfahrung ein.
Und ich betone ausdrücklich: ich bin weder gegen Naturschutz, noch gegen Jagd oder sonst etwas. Alles hat seine Berechtigung. Nur mit kompromisslosen Umweltextremisten, die nur ihre Meinung zulassen, tue ich mich schwer, das geb ich zu.

Und ja, ich fahre auch ab und zu Rennrad. Aber das Problem ist ja nicht die Geschwindigkeit, sondern der Abstand beim Überholen.
Aus Erfahrung kann ich dir sagen: der aufmerksame High Perfomer im schnellen Audi A6 fährt zwar häufig schneller, aber mit bedeutend größerem Abstand an mir vorbei als Umwelt-Ute, Klima-Klaus und Lehramt-Lars in ihren Kackmöhren, weil sie sich nicht trauen, mal gescheit über die Mittellinie zu fahren. Und genau das Klientel lässt sich dann von Verbotsmeiern einlullen🙂 Sie tun ja das richtige...
Den Spreißel im Auge des anderen sehen sie, den Balken im eigenen aber nicht.
Ich bleib bei meiner Meinung: Kompromisse statt Verbote.
Was das Überholen angeht - ja, genau so ist es! Knapp überholt werde ich v.a. von A- und B-Klasse (halbtote Rentner, die den Zeitpunkt, den Lappen abzugeben, leider verpaßt haben) und Ökomöhrchen (Atom-Nein Danke-Aufkleber etc. p.p.). Die ach so pösen Schnellfahrer in den teuren Autos warten, bis sie die Strecke einsehen können, und ziehen dann voll auf die Gegenseite - so, wie ich es als Autofahrer auch mache...
 
Wir steigen alle auf Gravel Bikes um. Denn nur die machen dann noch Sinn und Spaß. Lies Dir mal in Ruhe den Abschnitt durch. Wenn ein Ordnungsamt o.ä. die Befahrbarkeit von Wegen mit dem MTB beurteilt, was meinst Du, was dann raus kommt? Trails werden als zu eng, zu steil, zu gefährlich usw. eingeordnet.
Sehr richtig - es ist doch gerade der Reiz, eine für einen selbst bis dato nicht fahrbare Strecke doch einmal fahren zu können. Wenn hier der Durchschnitt aller Radfahrer der Maßstab wird, bin ich selbst mit dem Gravel bike falsch unterwegs - muß dann wohl aufs Bonanzarad umsteigen...
 
Wenn Du stattdessen vor deinem 500W Rechner sitzt und zockst, verbrätst Du u.U. deutlich mehr, zumal das ja meist noch mit Server- und Internettraffic einher geht, die auch nochmal ordentlich zuschlagen.
der Unterschied zwischen PC zocken und eMTB fahren wird dank über 800W Spitzenleistung, ABS, automatischer Schaltung, elektronischen Fahrwerk, GPS-Computer mit Navifunktion usw,. auch immer geringer. :D
Eigentlich nur noch drauf setzten und lenken.
 
Da sagt der Jurist: Es kommt drauf an.
Der Geist des Entwurfs sagt eher, dass die Wege, auf denen ein Wanderer sich belästigt fühlen könnte, eher nicht geeignet sein sollen.
Das steht da so aber nicht. Ich habe es so verstanden, dass solange der Durchschnittsmountainbiker da heil runter kommt, Platz zum ausweichen hat und nicht gerade ganze Völkerscharen auf der Strecke unterwegs sind man darf...
 
Das steht da so aber nicht. Ich habe es so verstanden, dass solange der Durchschnittsmountainbiker da heil runter kommt, Platz zum ausweichen hat und nicht gerade ganze Völkerscharen auf der Strecke unterwegs sind man darf...
Ich würde sagen, die Regel ist ähnlich eindeutig wie Handspiel im Fußball.
 
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