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Schraubensicherung vs. Fett

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31. Mai 2024
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Hallo zusammen,

Ich bin gerade mit dem Winterservice beschäftigt und tausche unter anderem die Rahmenlager. Dabei stelle ich mir gerade die Frage, wie ich am besten den Spagat zwischen Fett und Schraubensicherung hinbekomme. Laut Propain (es geht um ein Schindrift 4 AL) gehört an einige Schrauben Loctite 243. Teilweise sind das aber Bolzen, die ich beim Einbau durch gefettete Lager schiebe und deren Gewinde nach dem Einschieben nur noch schwer zugänglich sind. Es ist also kaum möglich, die Gewinde dabei fettfrei zu halten oder nach dem Einschieben zu entfetten. Danach soll dann das Loctite zum Einsatz kommen, welches aber eine entfettete Oberfläche braucht.

Eigentlich ist das aber doch ein allgemeines Problem, das man bei vielen Einbausituationen hat.
Wie löst ihr das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sind denn das für Lager, die man am Bolzen fetten muss? Normal ist im Kugellager das Fett doch innen, und am Gleitlager gibt es eine Buchse?
Gegen Festrosten hilft entweder ein hauchfeiner Fettfilm auf dem Bolzen hinter dem Gewinde oder Gleitpaste (zB Alubasis, Weicon HT).
 
Das sind doch fast immer Rillenkugelager, da braucht es nur minimalen Fetteinsatz für die Kontaktflächen zu den Bolzen.. Einfach vorher das Loctite auftragen, damit hätte sich dein "Problem" erledigt.
 
Ich verwende nur Fett (Galli). Hat sich noch nie was gelockert :ka:
Da wo Fett ist, hat Wasser keinen Platz.
Bei Verwendung von Fett auf Gewinden sollte man besonders auf die Dremomente achten. Reibung ist geringer => schneller mal was überdreht.

Bei Loctite sollte man vorher entfetten. Bei Kugellagern brauchts ansonsten kein zusätzliches Fett.

Normalerweise, wenn Hersteller Locktite haben wollen, ist auf den Schrauben werkseitig blaue Microverkapselung drauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mache das eigentlich immer so:

1. Alles entfetten Also den Bolzen und den Teil durch welchen der Bolzen geschoben wird.

2. Bolzen hinter dem Gewinde fetten.

3. Loctite aufs Gewinde

4. Zusammenbauen und fertig.
 
Weiß nicht, wie die Einbausituation am Spindrift ist, aber wenn Du nicht das aufs Gewinde des Bolzens aufgebrachte Loctite ganz durch schieben musst (und dann am Ende ein Innenring vom Rillenkugellager am Bolzen festklebt), ist es ja ohnehin besser. Daher würde ich nach Möglichkeit auf das Gegengewinde, in das der Bolzen eingeschraubt wird, das Loctite auftragen.
 
Das Loctite wird eigentlich immer auf das "Weibliche" Ende (Innengewinde) des Gewindes aufgetragen und da hat sich das Problem schon gelöst. Das heißt Bolzen fetten und Loctite in das Innengewinde dann durchschieben und dann verschrauben. So kommt kein Fett an die Verschraubung und der Bolzen ist trotzdem gefettet.
 
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