DIY - Kaputtes Hollowtech Innenlager schnell selber fixen

MucPaul

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"Ich nehm ja nur den Gartenschlauch, keinen Kärcher, wie soll da Wasser reinkommen?".
"Ich habe nicht auf die Lager gezielt" :D

Ein MTB geht immer beim Putzen kaputt. :ka:
Ich habe letztens eine Hinterradnabe tauschen müssen, weil Freilauf und rechtes Konuslager völlig ruiniert waren. Beim Zerlegen kamen völlig verrostete Kugeln zum Vorschein und nicht ein bisschen Fett. Der Kollege hat mit seinem portablen Drucksprüher immer gut draufgehalten. Sämtliches Fett hat's da komplett rausgespült trotz der (simplen) Labyrinth Dichtung von Shimano.
An dem Bike hat links dann auch das Hollowtech Lager ruiniert, wo es ebenso leicht zugänglich ist. Ich tippe auf Death by Kärcher in beiden Fällen. 🤨
 

Surtre

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Du hast echt noch nie ein Kugellager geöffnet.

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Was lässt dich darauf schließen, dass die Rillenkugellager, die Du in den Händen hattest, diese für Wälzlager in Sonderfällen angewandte Oberflächenbehandlung erhalten haben? EDX?
 

slowbeat

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Das gibt es schon als Option (oder für dekorative Zwecke), aber nicht standardmäßig und erst recht nicht in den Wald-und-Wiesen-Lagern von Wald-und-Straßen-Fahrrädern.
Ja, hast recht. Ich ging halt hier von der Anwendung am Fahrrad aus.
Bei den von @MucPaul erwähnten Inlinerlagern (608ZZ idr) wird das auch nicht gemacht.
"Ich nehm ja nur den Gartenschlauch, keinen Kärcher, wie soll da Wasser reinkommen?".
"Ich habe nicht auf die Lager gezielt" :D

Ein MTB geht immer beim Putzen kaputt. :ka:
Also mir gehen die Lager auch bei Straßenfahrrädern kaputt und die werden nie gekärchert.
Kärchern tu ich aber auch MTB eher nicht und eher die linken Lager sind zuerst hin.
 
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Ich fahre ja echt viel und bei jedem Wetter, natürlich mit gewöhnlichen Shimano XT-Innenlagern. Solche Probleme kenne ich nur von Bikes, die gewaschen werden.
Trotzdem guter Hinweis, falls es mich treffen sollte und ich die Lieferzeit nicht abwarten möchte.
 
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Hey, das war echt eine schöne und vor allem fein bebilderte Anleitung... Ich muss aus eigener Erfahrung sagen, dass die Shimano HT2-Innenlager bei immer immer deutlich länger gehalten haben als die SRAM GXP. Vor allem habe ich bei den GXP´s immer relativ viel Spiel. Das passierte mir bei den Shimanos nur nach viel längerer Dauer.
Gilt nach meiner Erfahrung für die XT-Innenlager und für die Saints. Die sind Welten besser als die SRAM GXP
 
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Welten besser als die SRAM GXP

Die halten dann 'ne Woche, oder wie?
Dieses HT2 Gelump ist m.M. was für Schönwetterfahrer. Fraglich auch, wozu Shimano sich irgendwelche Spezialdichtungsgeschichten ausdenkt, wenn das Ganze dann nicht besser hält, als ein 08/15 2RS vom Chinamann mit 'ner Schutzscheibe drüber (ZTTO).
Bei nächsten Lager-Kollaps hau ich wieder mein altes Octalink rein, was vermutlich den Rest des Bikes überleben wird.
 

MucPaul

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Die halten dann 'ne Woche, oder wie?
Dieses HT2 Gelump ist m.M. was für Schönwetterfahrer. Fraglich auch, wozu Shimano sich irgendwelche Spezialdichtungsgeschichten ausdenkt, wenn das Ganze dann nicht besser hält, als ein 08/15 2RS vom Chinamann mit 'ner Schutzscheibe drüber (ZTTO).
Bei nächsten Lager-Kollaps hau ich wieder mein altes Octalink rein, was vermutlich den Rest des Bikes überleben wird.
@drei_c Also nach meinen Erfahrungen mit den diversen Lagern muss ich auch sagen, daß aussenliegende Lager zwar schön und gut sind in Bezug auf Leichtigkeit und Stabilität, aber wesentlich anfälliger sind für Straßendreck und Wasser. Und quasi fast immer links, weil das nicht vom Kettenblatt/Kettenschutzblech abgedeckt ist. Zudem hatte ich öfters Schleifgeräusche, wenn Dreck im Spalt des äusseren HT2 Gehäuses hing.

Und das GXP ist da auch nicht besser, obwohl sie eine dicke Gummilippe als Abdeckung haben. Aber die Konstruktion vom GXP ist auch mehr als fragwürdig: da verspannt man axial die Kurbel seitlich mit 50Nm an einem metallenen Quetschring und dafür sind radial belastbare Rillenlager nun mal absolut nicht gebaut. Kein Wunder, dass GXP Lager oftmals nach kurzer Zeit defekt sind. Aber man umgeht so das Shimano Patent. 😕

Ganz anders meine Erfahrungen mit Patronenlagern. Mein erstes MTB von 1995 war 100% XT mit BSA Gewinde und die 739er XT Nabe läuft auch heute noch seidenweich nach zigzig tausend Kilometern.
Und Octalink ist genauso zuverlässig. Habe da 17.000km drauf ohne jegliche Wartung.
 

Surtre

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da verspannt man axial die Kurbel seitlich mit 50Nm an einem metallenen Quetschring und dafür sind radial belastbare Rillenlager nun mal absolut nicht gebaut. Kein Wunder, dass GXP Lager oftmals nach kurzer Zeit defekt sind. Aber man umgeht so das Shimano Patent. 😕
Wie genau beeinflusst die axiale Klemmung eines Lagerrings das Lager selbst und was hat das mit dem Druckwinkel des Lagers zu tun?
 

MucPaul

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Was lässt dich darauf schließen, dass die Rillenkugellager, die Du in den Händen hattest, diese für Wälzlager in Sonderfällen angewandte Oberflächenbehandlung erhalten haben? EDX?
Ich hatte da mal auf einer Industriemesse in Hannover mit mehreren Leuten gesprochen und dann damals Tests selbst gemacht (Inline Skates Rillenlager).
  • Nagelneue entfettete Rillenlager glänzten hell silbrig und rosteten einfach nicht, wenn sie nass waren. Die waren also oberflächenbeschichtet (verchromt)
  • Ältere benutzte Rillenlagern waren etwas matt und rosteten sofort über Nacht. (blanker Stahl ohne Schutz)
  • Alte, stark gebrauchte Kugellager waren immer schwarz-matt mit viel Pitting (sehr raue Oberfläche)
  • Teure Regen-Kugellager (Chromstahl) rosteten nie, auch nicht nach Monaten . Die Chromstahl Kugeln sind glänzend grau.
Beim Zerlegen von kaputten Rillenlagern sah ich öfters silbrige, dünne Stücke von Halbschalen die von der Kugeloberfläche abgeplatzt sind. Dies auch bei Lagern von Steuersätzen und Naben. Daher gehe ich davon aus, dass der Metallexperte auf der Messe recht hatte, dass die Hersteller aus Kostengründen normalen Stahl benutzen und diesen dann oberflächenbeschichten. Nur teurere Lager verwenden martensitischen Chromstahl (Edelstahl). Eigentlich sind die Chromschichten nur mikrometer dünn oder weniger und wie diese Abplatzungen entstehen, die ja wesentlich dicker sind, ist mir unbekannt. Aber diese blockieren jedesmal später das Kugellager, wenn es anfängt zu knirschen.

Aber vielleicht hat's ja hier Experten, die das erklären können. Ich bin ja kein Experte.🙂
 
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MucPaul

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Wie genau beeinflusst die axiale Klemmung eines Lagerrings das Lager selbst und was hat das mit dem Druckwinkel des Lagers zu tun?
Auf der GXP Kurbel an der Kettenblattseite ist ein Quetschring, der beim Festdrehen der Kurbel zusammengedrückt wird. Dieser Ring drückt direkt auf den Innenring des Lagers und dreht sich mit. Dadurch wird die Kurbel fixiert. Ich wollte das zuerst nicht glauben und hatte ihn entfernt, aber dann wackelt die Kurbel.
Du drückst also bei der korrekten Montage mit 50 Nm mit der Schraube auf der linken Kurbel diesen Quetschring zusammen und erzeugst Druck auf den rotierenden Innenring und somit eine Scherkraft, die in axialer Richtung wirkt. Ein Rillenlager ist aber auf radiale Belastung konstruiert, woran sich ja Shimano hält und auch keinen Quetschring benutzt. Weshalb auch Hollowtech 2 Lager angeblich einiges länger halten als diese Giga-Cross-Pipes (GXP).
SRAM müsste eigentlich ein Axial-Schrägkugellager nehmen, aber die haben einfach ein übliches 24mm Massenprodukt gewählt und dann auf der linken Seite kurzerhand einen 2mm Spacer Ring eingesetzt um auf die linken 22mm zu kommen wegen der kegelförmigen Kurbelwelle. Was tut man nicht alles, um sich patentrechtlich vor Shimano zu schützen...

1657012463736.png
 
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MucPaul

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Wenn der Innenring noch da ist, kann man das Lager von der anderen Seite her problemlos mit nem Schraubendreher rauswemsen. Vor allem, wenn man die Schale warm macht.
Ob man das Lager dannach noch haben will, ist die anderer Sache. 🤔
Das Lager kannste hier eigentlich nach dem Austreiben vergessen. Aber Du nimmst es ja raus um es zu ersetzen. Zum Reinigen läßt Du es ja drin.
Sinn macht es vor allem beim teuren GXP Pressfit (bei mir z.B), wo ein kleines Rillenlager für EUR 8,- zu ersetzen ist, anstatt dem kompletten Pressfit Lager mit extra 22mm Spezialwerkzeug, wo ich EUR 90,- hinlegen musste für diesen Schrott. o_O
 

Surtre

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Deine Gedanken zum Aufbau des GXP-Systems sind leider nicht richtig. Die axiale Vorspannung durch die antriebsseitige Wellscheibe hält die Kurbel nicht. Die Festlegung geschieht allein auf der linken Seite (Fest-Los-Lagerung, axiale Klemmung über die Schulter von 22er auf den 24er Absatz). Wenn du ohne die Wellscheibe Spiel hattest, war die Kurbel nicht richtig verbaut.
Die Wellscheibe dient dazu die Dichtscheibe oder im blödesten Fall die gepresste Lagerschale an Ort und Stelle zu halten.

Siehe z.B. hier:

@Basti138 hast du die Schnittgrafik von Reset griffbereit?
 
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MucPaul

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Deine Gedanken zum Aufbau des GXP-Systems sind leider nicht richtig. Die axiale Vorspannung durch die antriebsseitige Wellscheibe hält die Kurbel nicht. Die Festlegung geschieht allein auf der linken Seite (Fest-Los-Lagerung, axiale Klemmung über die Schulter von 22er auf den 24er Absatz). Wenn du ohne die Wellscheibe Spiel hattest, war die Kurbel nicht richtig verbaut.
Die Wellscheibe dient dazu die Dichtscheibe oder im blödesten Fall die gepresste Lagerschale an Ort und Stelle zu halten.

Siehe z.B. hier:

@Basti138 hast du die Schnittgrafik von Reset griffbereit?
Ich sprach doch von der Quetschfeder und nicht den Spacern. Zu dem Thema hatte ich etliche SRAM Montageanleitungen studiert, Youtubes dazu angeschaut und dann doch im Radladen mit dem Mechaniker gesprochen. Kurbel ist ordnungsgemäß verbaut, sie kam ja auch so von Canyon.
Wenn die Schraube an der linken Kurbel nicht mit satten 40-50Nm festgezurrt wird, dann wackelt irgendwann die Kurbel unterwegs. Und ja, beim Festdrehen drückt man gegen die Quetschfeder. Dafür ist sie ja da, und die ist sehr hartnäckig gegen Zusammendrücken.

Ich werde die Kurbel nochmals komplett zerlegen und ohne Wellscheibe montieren. Laut Deinen Aussagen sollte sie auch von alleine halten. Dann schau' ich mal woran das bei mir liegt.
 

Surtre

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Den Thread hatte ich nur als Beispiel für die Erklärung des Aufbaus angehangen, weil ich ihn als erstes gefunden habe. Um die Spacer ging es mir gar nicht.

Hast Du ein originales GXP-Lager im Einsatz oder ein HTII-Lager mit Adapter?
 

Basti138

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Deine Gedanken zum Aufbau des GXP-Systems sind leider nicht richtig. Die axiale Vorspannung durch die antriebsseitige Wellscheibe hält die Kurbel nicht. Die Festlegung geschieht allein auf der linken Seite (Fest-Los-Lagerung, axiale Klemmung über die Schulter von 22er auf den 24er Absatz). Wenn du ohne die Wellscheibe Spiel hattest, war die Kurbel nicht richtig verbaut.
Die Wellscheibe dient dazu die Dichtscheibe oder im blödesten Fall die gepresste Lagerschale an Ort und Stelle zu halten.

Siehe z.B. hier:

@Basti138 hast du die Schnittgrafik von Reset griffbereit?

73mm ohne Spacer, 68mm beide Seite je ein Spacer.
Wellscheibe darf rechts gesetzt werden, darf aber nicht ganz platt gedrückt werden. Wenn man Angst hat, dass das kunststoffdingens rausgedrückt wird. Oder bei Pressfit GXP.
 

MucPaul

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Darf ich dich, @MucPaul, mal fragen, bei welcher Sondermüllsammelstelle Du dein Öl-Fett-Seifenwasser losgeworden bist?
Im Haushalt bleiben immer leere Plastikflaschen von Reinigern übrig, die man dazu nehmen kann. Danach nächste Tankstelle mit Autowäsche. Die haben separat für die Motorwäsche einen eigenen Waschplatz, wo man das reinschütten kann. Die SB-Boxen mit Drucksprüher sind dafür nicht erlaubt. Aber der Mann an der Kasse sagt dir schon, wo Du hinsollst.
 

Geplagter

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Ich sprach doch von der Quetschfeder und nicht den Spacern. Zu dem Thema hatte ich etliche SRAM Montageanleitungen studiert, Youtubes dazu angeschaut und dann doch im Radladen mit dem Mechaniker gesprochen. Kurbel ist ordnungsgemäß verbaut, sie kam ja auch so von Canyon.
Wenn die Schraube an der linken Kurbel nicht mit satten 40-50Nm festgezurrt wird, dann wackelt irgendwann die Kurbel unterwegs. Und ja, beim Festdrehen drückt man gegen die Quetschfeder. Dafür ist sie ja da, und die ist sehr hartnäckig gegen Zusammendrücken.

Ich werde die Kurbel nochmals komplett zerlegen und ohne Wellscheibe montieren. Laut Deinen Aussagen sollte sie auch von alleine halten. Dann schau' ich mal woran das bei mir liegt.
Du hast das falsch verstanden mit dem GXP-Lager. Ausschließlich das linke Lager fixiert die Kurbel axial. Die Wellscheibe auf der rechten Seite sorgt lediglich dafür, dass die Dichtscheibe auf dem Lager fixiert wird. Wenn du die verbiegst oder kpl. zusammendrückst, ist entweder dein Tretlagergehäuse zu breit, oder du hast zu viele oder zu dicke Spacer verbaut.
 

cjbffm

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Punkfurt^^ Preuße aus~
Was machst du, wenn du mal Hände waschen musst, entsorgen? :awesome:
Also wenn ich ölige oder fettige Hände habe, wische ich die zuerst sehr gründlich an einem Lappen ab - auch zwischendurch, denn ich habe beim arbeiten gerne möglichst saubere Hände. - Ich gehöre nicht zu den Leuten die den ganzen Tag den Dreck an den Händen sammeln und abend auf der Waage feststellen, daß sie ein Pfund zugenommen haben.

Ich trage also nur Spuren von Fett und Öl zum Waschbecken.
 

MucPaul

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Du hast das falsch verstanden mit dem GXP-Lager. Ausschließlich das linke Lager fixiert die Kurbel axial. Die Wellscheibe auf der rechten Seite sorgt lediglich dafür, dass die Dichtscheibe auf dem Lager fixiert wird. Wenn du die verbiegst oder kpl. zusammendrückst, ist entweder dein Tretlagergehäuse zu breit, oder du hast zu viele oder zu dicke Spacer verbaut.
Ja schon. Natürlich ist es so wie Du sagst. Aber es gibt doch eine einzige Schraube links zum Festziehen der Kurbel. Und diese muss man laut SRAM Anleitung und auch laut Aussagen diverser Youtubes (Park Tool, GCN) mit 50Nm anziehen, was gewaltig ist. Und genau dabei wird diese Quetschfeder zusammen gedrückt. Hatte mir das doch genau angeschaut und die Feder ist das einzige, was nachgibt beim Festschrauben. Und da sich die Feder mitdreht, liegt sie am inneren Lagerring an. Durch das Festdrehen der linken Schraube erzeugst Du axialen Druck auf die Lager. Sobald die Schraube locker ist, ist bei mir auf der linken Seite auch sofort die Kurbelwelle locker.
Oder vielleicht stimmt was bei meinem Rad nicht? Aber das kam so original montiert von Canyon.
 

Geplagter

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Ja schon. Natürlich ist es so wie Du sagst. Aber es gibt doch eine einzige Schraube links zum Festziehen der Kurbel. Und diese muss man laut SRAM Anleitung und auch laut Aussagen diverser Youtubes (Park Tool, GCN) mit 50Nm anziehen, was gewaltig ist. Und genau dabei wird diese Quetschfeder zusammen gedrückt. Hatte mir das doch genau angeschaut und die Feder ist das einzige, was nachgibt beim Festschrauben. Und da sich die Feder mitdreht, liegt sie am inneren Lagerring an. Durch das Festdrehen der linken Schraube erzeugst Du axialen Druck auf die Lager. Sobald die Schraube locker ist, ist bei mir auf der linken Seite auch sofort die Kurbelwelle locker.
Oder vielleicht stimmt was bei meinem Rad nicht? Aber das kam so original montiert von Canyon.
Wie gesagt, die Wellscheibe sollte/darf keinen übermäßigen zusätzlichen axialen Druck auf die Einheit ausüben und natürlich wird sie beim Festziehen zumindest leicht zusammengedrückt, was in der Tat einen minimalen axialen Druck auf das rechte Lager bringt, aber nur dazu dient die Dichtscheibe in Position zu halten. Das ganze System ist im Prinzip ja auch ohne die Wellscheibe und zusätzliche Abdeckscheibe voll funktionsfähig. Ich verwende manchmal sogar einfach nur einen O-Ring.
Wenn in deinem Fall übermäßiger Druck auf die Wellscheibe und damit auf das rechte Lager ausgeübt wird, stimmt garantiert etwas mit deinem Rahmen/SetUp nicht. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Rahmenhersteller mit schlechten Toleranzen arbeitet.
Und was die 50 NM Anzugsmoment angeht, so ist es ja nicht ungewöhnlich, dass Baugruppen mit Tapered Spline Aufnahme ein Moment in dieser Höhe erfordern. Ist bei den DUB und RaceFace-Kurbeln ja genauso.
 
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