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So, weiter geht's. Heute mit einem kleinen Abstecher nach Bischkek, der Hauptstadt von Kirgistan. Bis dorthin gab es allerdings noch jede Menge Schotter

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und ein paar Hügel

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und ein paar Nächte im Zelt

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Irgendwann kamen wir aber in die große Stadt und konnten uns endlich wieder ordentlich verpflegen

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Bischkek ist eine schöne Stadt mit vielen Parks und ein paar sehenswerten Gebäuden und Museen

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Es gibt sogar ein Denkmal für zwei Herren aus Deutschland

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und für einen Russen

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"Wer die Sowjetunion nicht vermisst, hat kein Herz. Wer sie sich zurückwünscht, hat keinen Verstand".
(Vladimir P. ☠️☠️☠️)

Besonders gut hat mir gefallen, das es da noch richtig viele Fixies gibt

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"Wer die Fixies nicht vermisst, hat kein Herz, wer sie sich zurückwünscht..."
Ach quatsch, hab ja selber eines :i2:8-)

Nach ein paar Tagen im Hotel und 3 x tgl. Restaurants waren wir satt und wieder reif für die Wildnis. Also raus aus der Stadt und Kirgistan wieder rein ins endlose Kasachstan

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Fortsetzung folgt

Schönen Sonntag, Genossinnen und Genossen 😜!

P.s.: die gefahrene Strecke

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Eigentlich wollten wir ja in die Berge, aber da war noch zu viel Schnee, also fuhren wir einfach wieder nach Kasachstan und nördlich um das Tien Shan Gebirge herum. Das war anfangs etwas hügelig

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und dann ziemlich flach

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teilweise etwas feucht

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und dann wieder eher trocken.

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Mal so, mal so, aber fad war es nie.

Immer wieder mal kommt man in ein kleines Dorf. Geschäfte sind meistens in irgendeinem Haus und von außen nicht zu erkennen. Man muss einfach Leute fragen. Zum Glück sind alle sehr hilfsbereit und freundlich.

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Bedrohliches ist uns nie begegnet, höchstens die "sportlichen" Autofahrer und hie und da ein Kriechtier

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Apropos: schon mal eine Stabheuschrecke im Zelt gehabt?

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Beim Zelten wird man in Ruhe gelassen. Wenn zufällig mal jemand vorbei kommt, grüßt er freundlich, fragt wie's einem geht und zieht dann weiter. Aber man sieht eh mehr Tiere als Menschen.

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Blöderweise ist mir mein Innenlager kaputt gegangen - genau das einzige Teil, das ich unterwegs nicht selbst reparieren kann. Also mussten wir ein paar Tage in der Millionenstadt Almaty bleiben.

War im Endeffekt aber gar nicht so übel. Es gibt richtig gute Restaurants und allerhand zu sehen

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Mein Innenlager bekam ich in einer Garagenwerkstatt von Bike-Kurieren getauscht, alles junge Russen im Exil. Die konnten gar nicht fassen, dass jemand, der für jedes beliebige Land ein Visum bekäme, ausgerechnet nach Kasachstan fährt. Tja, wir Tiroler sind halt etwas eigenartig :ka:

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Almaty scheint allgemein ziemlich russifiziert. Aber alles wirkt sehr entspannt, über Politik wollte glücklicherweise auch niemand mit mir reden.

Trotzdem waren wir froh, als wir endlich wieder unterwegs waren.

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Östlich von Almaty gab's noch ein bisschen Industrie

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Aber danach nur noch Landschaft

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und irgendwann gab es dann endlich ordentliche Berge zu sehen - die Grenze zu Kirgistan.

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Die Daten vom Ausflug:

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Fortsetzung folgt

Danke fürs mitlesen und -schauen, ich wünsche euch allen ein perfektes 2026 und möglichst viele unvergessliche Touren!

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Na dann am besten gleich weiter damit.

Mittlerweile hatte der Mai begonnen und wir waren schon seit 6 Wochen ziemlich gemütlich unterwegs. Höchste Zeit, endlich richtige Berge unter die Reifen zu kriegen.

In Kirgistan gibt's zum Glück genug davon

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Teilweise schaut es da ja fast aus wie zuhause

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Die Berge sind halt 1, 2 Kilometer höher als in Tirol

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und der Schotter etwas gröber. Gut, wenn man ohne Eile unterwegs ist

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Der einzige größere Ort im Osten ist ein Städtchen namens Karakol. Es gibt dort im Sommer ein bisschen Tourismus, hauptsächlich Trekking und Bergsteigen.

Vor allem gibt es dort aber ein paar recht gute Restaurants, also blieben wir ein paar Tage und schlugen uns die Bäuche voll.

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Ein bisschen was zu sehen gab es auch

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Speziell für große Knaben: GAZ-66, V8 Benziner mit 4,6 l. Laut Besitzer kommt man damit überall hin

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Damit kommt man auch überall hin, und das viel leiser, billiger und ohne Gestank 😇

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Das Wasser im Hintergrund ist übrigens Issyk Kul, der zweitgrößte Bergsee überhaupt (nach Titicaca), gut 180 km lang. Da schlugen wir gleich unser Lager auf

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Frau Hotep beim Frühsport (meinen Handstand zeige ich lieber nicht)

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Gekocht haben wir übrigens mit unserem 'Hobo Stove'

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Dauert ein kleines bisschen länger, dafür muss man keine blöden Gaskartuschen oder stinkenden Benzin herumschleppen. Gefaltet ist er so groß wie eine Brieftasche.

So sieht das Ding aus, wenn es mal nicht brennt:

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Mittlerweile hatten wir erfahren, dass die hohen Pässe normalerweise erst ab Mitte Juni befahrbar sind. Wir waren also immer noch einen Monat zu früh.

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Wir wollten es aber trotzdem versuchen, umkehren kann man ja immer.

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Fortsetzung folgt

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Da grätsche ich direkt ungern mit meiner kleinen Tour von heute dazwischen.

45km in der bayrischen Provinz bei Sonne und 2 Grad aber gefühlt -5 Grad Windchill um 2 Gepäckträger abzuholen.

Vorbei an gefrorenen Staustufen
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Durch winterliche Wälder
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noch bisschen Weihnachten ausklingen lassen
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nach Wochen ohne Sonne endlich klaren Himmel
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bisschen Kultur am Straßenrand
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an und unter Gleisen
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und mit der Zugspitze am Horizont zuhause ankommen
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So kann jedes neue Jahr beginnen.
 
Dann grätsche ich hier auch noch kurz rein : )

Gestern bei sonnigen aber kaltem Wetter erst zwei stunden talaufwärts geradelt, dann die letzten Kilometer und Höhenmeter zu Fuss noch etwas weiter rauf, Ausblick auf Feuerwerke wäre vermutlich gar nicht schlecht gewesen, aber da es dann recht kalt wurde hab ich mich nur mehr zum Entleeren der Blase aus dem Zelt bewegt ; ) heute dann im neuen Jahr aufgewacht und wieder runter und zurück nach hause an einem ruhigen Vormittag.

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So, dann grätsche ich mal wieder.

Meine Internet-Recherche hatte ergeben, dass Mitte Mai zu früh für die großen Pässe ist. Versucht haben wir es trotzdem - aufgeben kann man immer noch.

So sah die geplante Tour am Bildschirm aus:
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Also packten wir Essen für vier Tage ein und los

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Der Anstieg war angenehmerweise selten richtig steil

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Auf gut 3.500 m fanden wir dann dieses schöne Gebäude:

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Zufällig passte da unser Zelt genau hinein. Es war zwar noch früh, aber wir hatten es nicht eilig und wollten sowieso nicht in der größten Kälte übernachten.

Abends bekamen wir sogar Besuch - die letzten Menschen für drei Tage.

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Auch am nächsten Tag ließen wir es gemütlich angehen. Wer langsam fährt, fährt sicher und kommt weit

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Irgendwann war dann aber Schluss mit kurzen Ärmeln

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Und plötzlich waren wir oben am Tosor Pass

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Happy wife, happy life

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Auf der anderen Seite gab's erst mal Fußpflege.
Zuerst wollte ich einfach durchfahren, aber unter dem Wasser war Eis 🥶

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Ganz ohne Schnee kamen wir dann doch nicht davon

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Dafür war die Landschaft gewaltig

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Für die eiskalte Nacht fanden wir zum Glück dieses hübsche Gebäude. Es ist ein kirgisischer Brauch so etwas unversperrt zu lassen, falls mal jemand Bedarf hat.

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Dieses Tal hatten wir für gute 100 km ganz für uns alleine

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Ganz alleine waren wir allerdings dann doch nicht

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Nach drei Tagen Höhenluft gab's dann sogar wieder Bäume

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Nach vier Tagen im reinsten Nirvana erreichten wir dann (leider schon) das Städtchen Naryn

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Fortsetzung folgt

Schönes Wochenende euch allen!
 
So, dann grätsche ich mal wieder.

Meine Internet-Recherche hatte ergeben, dass Mitte Mai zu früh für die großen Pässe ist. Versucht haben wir es trotzdem - aufgeben kann man immer noch.

So sah die geplante Tour am Bildschirm aus:Anhang anzeigen 2297105

Also packten wir Essen für vier Tage ein und los

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Der Anstieg war angenehmerweise selten richtig steil

Anhang anzeigen 2297114

Auf gut 3.500 m fanden wir dann dieses schöne Gebäude:

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Zufällig passte da unser Zelt genau hinein. Es war zwar noch früh, aber wir hatten es nicht eilig und wollten sowieso nicht in der größten Kälte übernachten.

Abends bekamen wir sogar Besuch - die letzten Menschen für drei Tage.

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Auch am nächsten Tag ließen wir es gemütlich angehen. Wer langsam fährt, fährt sicher und kommt weit

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Irgendwann war dann aber Schluss mit kurzen Ärmeln

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Und plötzlich waren wir oben am Tosor Pass

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Happy wife, happy life

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Auf der anderen Seite gab's erst mal Fußpflege.
Zuerst wollte ich einfach durchfahren, aber unter dem Wasser war Eis 🥶

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Ganz ohne Schnee kamen wir dann doch nicht davon

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Dafür war die Landschaft gewaltig

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Für die eiskalte Nacht fanden wir zum Glück dieses hübsche Gebäude. Es ist ein kirgisischer Brauch so etwas unversperrt zu lassen, falls mal jemand Bedarf hat.

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Dieses Tal hatten wir für gute 100 km ganz für uns alleine

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Ganz alleine waren wir allerdings dann doch nicht

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Nach drei Tagen Höhenluft gab's dann sogar wieder Bäume

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Nach vier Tagen im reinsten Nirvana erreichten wir dann (leider schon) das Städtchen Naryn

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Fortsetzung folgt

Schönes Wochenende euch allen!
imposantes Hörnertier, einfach so. Aber warum nicht, er hat alles was er braucht.
 
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