Wie geht es weiter – wohin geht der Trend des Mountainbikens?

Leute, die partout kein Interesse daran haben, noch nicht mal ihre Kette zu schmieren, sind in meinen Augen keine richtigen Mountainbiker, die natürlicherweise ein hohes Interesse daran haben, eine möglichst defektfreie Fahrt im Gelände zu fahren. Und das hat nun mal mit ordentlicher Materialpflege/-erhalt zu tun..
Da hast Du mich falsch verstanden. Die, die ihr MTB nicht pflegen, sind aus meiner Sicht das eine Extrem in der Bandbreite der Normalos. Ich sehe am Anderen auch Normalos mit gut gewarteten Fahrrädern, die aber eben nicht in der Lage sind, die Hürden für Biken als semiprofessionelles Hobby zu überwinden.

Das beginnt irgendwo zwischen Tubeless und Diskussionen übers Kettenwachs. Ich seh mich als Normalo, mit Interesse etwas weiter zu gehen. Aber wenn ich mir ansehe, was ich alles an Zeit und Geld investieren müsste (insbesondere auch für die Kids), nur um überhaupt mal Bikepark fahren zu können (reine Neugier) und dann vermutlich den ganzen Shreddern im Weg rumzustehen, dann ist das völlig unrealistisch.

Wieder zurück zu den Normalos: vor 1, 2 Jahren habe ich am Gardasee eine geführte E-MTB-Tour-Gruppe gesehen. Die sind da alle auf irgendwelchen geliehenen 140mm-Fullys in der Gegend rumgeschaukelt. Mit Dämpfung ungefähr auf 0. Manche ambitioniert, manche erkennbar mit dem <S1 Weg (und dem Geschaukel) überfordert. Einerseits bemitleidenswert, aber andererseits: ja klar, woher sollen sies auch lernen?
„Wie, du kannst keine Anlieger fahren, lern erst mal fahren“ - „Ja, mit deiner Stahl-Gabel/Smart Sam/MT200/wasauchimmer brauchen wir damit gar nicht anfangen, kauf dir erst mal ein Rad“ Katze beisst sich hier in den Schwanz, auch dieses Forum kommt mir oft so vor.

Gleichzeitig freu ich mich aber, wenn ich im örtlichen Wald, 12/13/ 14 jährige seh, die mit ihren 5-700 Euro Standard MTB‘s einen Heidenspass haben, die denken gar nicht darüber nach das eine Suntour XCM was weis ich, eine Sch… Gabel ist, oder so ein Smart Sam lt. Forenmeinung gar kein gar kein richtiger MTB Reifen ist, die haben einfach Spaß und der sollte im Vordergrund stehen, und wenn sie älter werden und vielleicht dabei bleiben, dann ist es doch super…

Dabei ist doch genau das, worum es gehen sollte! Und doch ätzen manche hier gerne gegen alle, die mit nicht perfekter Ausstattung und nicht perfektem Können mitmachen wollen.
Und ja, bestimmt fahren die Kids oben desöfteren auch noch Fahrräder mit Ständer. :D
 
Das das ganze angeblich unfahrbar ist, habe ich auch erst hier im Forum gelernt….
mein erstes MTB nach gut zwanzig Jahren Abstinenz, war auch erst mal ein einfaches 750 Eurobike, und ich hatte eine Menge Spaß, bin damit überall runter ohne darüber nachzudenken, das mein Fahrrad nicht dafür geeignet ist,
wenn ich heute mal ab und an auf der Alb oder im Schwarzwald mit dem Rigid daherkomm, kommt immer die erstaunte Frage, Du weisst schon das du keine Federung hast, kommt von mir na und….
im Gegenteil da ich die letzten Jahre so ziemlich alles schon mal hatte, bin ich immer erstaunt wie wenig Bike man eigentlich braucht um Spaß zu haben
 
ch sehe am Anderen auch Normalos mit gut gewarteten Fahrrädern, die aber eben nicht in der Lage sind, die Hürden für Biken als semiprofessionelles Hobby zu überwinden.

Das beginnt irgendwo zwischen Tubeless und Diskussionen übers Kettenwachs.
Du siehst wg. einer Diskussion über Tubless oder verschiedener Möglichkeiten von Kettenschmierungen also ernsthaft eine Hürde, um ans Biken zu kommen? Mir scheint eher, du suchst schon fast verzweifelt nach Gründen, um mit diesem Hobby nichts zu tun zu haben.

Aber wenn ich mir ansehe, was ich alles an Zeit und Geld investieren müsste (insbesondere auch für die Kids), nur um überhaupt mal Bikepark fahren zu können (reine Neugier) und dann vermutlich den ganzen Shreddern im Weg rumzustehen, dann ist das völlig unrealistisch.
Ich habe dir kurz vorher schon geschrieben, daß in solchen Bikepark Leute fahren, die auch bereit sind mit einem höheren Risiko zu fahren. Und da willst du dann wozu(?) blöd herumstehen (aus Neugier)? Aber immerhin merkst du ja anscheinend schon selbst, daß du mit deiner Einstellung zum bloßen Herumstehen so etwas wie ein Fremdkörper darstellen würdest. Dort wird gemacht und nicht Herumgestanden und geguckt!
Aber schau dir doch einfach ein paar Videos an ... ;)

Wieder zurück zu den Normalos: vor 1, 2 Jahren habe ich am Gardasee eine geführte E-MTB-Tour-Gruppe gesehen. Die sind da alle auf irgendwelchen geliehenen 140mm-Fullys in der Gegend rumgeschaukelt. Mit Dämpfung ungefähr auf 0. Manche ambitioniert, manche erkennbar mit dem <S1 Weg (und dem Geschaukel) überfordert. Einerseits bemitleidenswert, aber andererseits: ja klar, woher sollen sies auch lernen?
„Wie, du kannst keine Anlieger fahren, lern erst mal fahren“ - „Ja, mit deiner Stahl-Gabel/Smart Sam/MT200/wasauchimmer brauchen wir damit gar nicht anfangen, kauf dir erst mal ein Rad“ Katze beisst sich hier in den Schwanz, auch dieses Forum kommt mir oft so vor.
Wie man Federungen perfekt auf sich einstellen kann, bekommt man in zig YT-Videos gezeigt. Die kann man sich anschauen und dann machen, oder auch komplett ignorieren und dann sich ganz eifrig beschweren über alle Ungerechtigkeiten dieser Welt.

In deinem Fall kommt mir das aber generell so vor, als ob du anscheinend alles besser wissen willst, du aber durchaus merkst, daß du mit deinem Begehr nach Alles-Besser-Wissen scheitern wirst, weil eben die ganze MTB-Szene so vielfältig und auch ständig veränderlich ist.

Und obwohl du offenbar keinerlei große praktische Erfahrung mit MTB hast, kommst du dann mit solchen blödsinnigen Ideen wie mit dem 'Der Ständer Thread' und machst immer weiter damit, obwohl dir so viele erfahrene MTBler geschrieben haben, warum das im Gelände eine ziemlich blöde Idee ist, ausser für ein Style-MTB genutzt wie ein Treckingrad vielleicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber immerhin merkst du ja anscheinend schon selbst, daß du mit deiner Einstellung zum bloßen Herumstehen so etwas wie ein Fremdkörper darstellen würdest. Dort wird gemacht und nicht Herumgestanden und geguckt!
Aber schau dir doch einfach ein paar Videos an ... ist doch auch viel weniger anstrengend ;)
Danke, dass Du mit dieser Überheblichkeit meinen Beitrag implizit bestätigst.

@m01 MTB Sport hat mehr Facetten wie nur Bike Park Besuche
Aber nur wenn man dabei keine Wege befährt, die man auch mit einem verpönten Trekkingbike fahren könnte, nicht wahr. ;)
 
Danke, dass Du mit dieser Überheblichkeit meinen Beitrag implizit bestätigst.


Aber nur wenn man dabei keine Wege befährt, die man auch mit einem verpönten Trekkingbike fahren könnte, nicht wahr. ;)
Wozu brauchst es dann ein MTB wenn man nur Wege die auch Trekking Rad geeignet sind fährt?
 
Das seh ich genauso. Grade deswegen wäre es doch bei technisch anspruchsvollen Sportarten wie eben MTB schön, wenn es die Möglichkeit zum Vorankommen auch gäbe. Es ist ja schon mit Einschränkungen verbunden, im Flachland ohne Pumptrack o.ä. in der Nähe Fahrpraxis zu erlernen, Youtube hin oder her. Fährt man dann mit den Rädern ins Gebirge oder auf populärere Trails (oder auch Bikepark, ohne es darauf einzuschränken), ist es eben schwer die 15k-Euro-Doppelbrückenfahrern nicht zu behindern (das meine ich mit „im Weg stehen“).
Analogie beim Skifahren lernen: nach der Skigymnastik muss ich irgendwann auf eine blaue Piste, wenn dann dort laufend Rennfahrer vorbeikommen und den Super-G nachahmen (warum auch immer auf der blauen Bahn), ists dort auch unangenehm. So nehme ich das wahr.

Hier in der Nähe gibts einen Asphalt-Pumptrack, da hab ich vor einigen Wochen angetroffen: ein Trailbike mit Biker in voller DH-Rüstung, Kinder zwischen vielleicht 8 und 15 auf allem möglichen, was sie halt zum fahren haben (inkl. Kickscooter), eine geschätzt Dreijährige auf dem Laufrad, und noch einen Dirtbiker. Natürlich nicht alle gleichzeitig auf den selben Bahnen. Das war toll und alle hatten Spaß, keiner hat einen anderen kritisch beäugt, weil man ja „so“ nicht auf dem Pumptrack fahren kann…
 
Es ist ja schon mit Einschränkungen verbunden, im Flachland ohne Pumptrack o.ä. in der Nähe Fahrpraxis zu erlernen, Youtube hin oder her.

Hier in der Nähe gibts einen Asphalt-Pumptrack, ...
Also sogar bei dir in der Nähe gibt es auch einen Pumptrack (so wie bei sehr vielen anderen auch), betrachtest das aber für dich als Einschränkung, oder wie jetzt?

Oder willst du jetzt nur mal einen 'bedeutenden' Beschwerdevortrag halten, so im Allgemeinen? :D

MTB ist zu einem großen Teil Konditionssache und Bewegungssache. Man kann praktisch überall solche Dinge trainieren. Und warum eigentlich immer Bikepark?
Ich behaupte mal, daß die allermeisten aktiven MTBler nicht in Bikeparks fahren, weil das mit den Sprungstationen viel zu speziell ist (wer Spaß daran hat).
Die meisten werden wohl zu einem sehr großen Teil XC-mäßig unterwegs sein und an ihrer Kondition arbeiten, ein paar Wurzeltrails fahren ....
 
Der Threadtitel lautet?

Ich wohne im Mittelgebirge und kann am Arber Bikepark fast vorbeiradeln (daher meine Einschätzung, dass zwischen meinen Fähigkeiten auf normalen Trails im Wald und dem Bikepark-Niveau Welten liegen). Aber es geht um MTB-Sport im Allgemeinen und nicht um mich, oder irre ich da?
 
Ich wohne im Mittelgebirge und kann am Arber Bikepark fast vorbeiradeln (daher meine Einschätzung, dass zwischen meinen Fähigkeiten auf normalen Trails im Wald und dem Bikepark-Niveau Welten liegen). Aber es geht um MTB-Sport im Allgemeinen und nicht um mich, oder irre ich da?
Du irrst, denn in den Beiträgen führst du immer dich an, verbrämt mit dem Begriff "Normalo" und einer imaginären normalen Mehrheit zu der du dich zählst und als deren vermeintliches Sprachrohr du auftrittst.
 
Ich wohne im Mittelgebirge und kann am Arber Bikepark fast vorbeiradeln (daher meine Einschätzung, dass zwischen meinen Fähigkeiten auf normalen Trails im Wald und dem Bikepark-Niveau Welten liegen).
Park fahren ist aber auch eine "eigene Welt" man muss aber auch damit klar kommen das Kids die vielleicht 10 sind schon 5 Jahre Parkerfahrung haben, da hilft auch das teuerste Rad nicht...einfach auf der Grünen Line bleiben und Erfahrungen sammeln und von den Kids lernen
 
Park fahren ist aber auch eine "eigene Welt" man muss aber auch damit klar kommen das Kids die vielleicht 10 sind schon 5 Jahre Parkerfahrung haben, da hilft auch das teuerste Rad nicht...einfach auf der Grünen Line bleiben und Erfahrungen sammeln und von den Kids lernen
Ich habe den Eindruck, die ganzen Park Geschichten werden etwas hochstilisiert. Ich bin ja nun wirklich schon älter und nicht das primäre Zielpublikum. Nur hatte ich nie das Gefühl um Erlaubnis fragen zu müssen, ob ich würdig bin, dem erlauchten Kreis beizutreten. Auch habe ich noch nie erlebt, dass man mich schräg anschaut. Das Gegenteil ist der Fall und habe es oft schon erwähnt; teils echt interessante Gespräche auf Augenhöhe mit sehr viel jüngeren Menschen.

Und ich lasse mir nicht vorschreiben, auf welcher Bahn ich fahren darf. Das entscheiden Schwierigkeitsgrad und Tagesform. Selbstredend gehört es dazu, dass man sich hinten einreiht und den Schnelleren nicht im Wege steht. Und wenn mal jemand aufläuft und man Platz macht, wird idR. höflich gedankt.

Im Park fühle ich mich unter Gleichgesinnten, die wissen, worauf sie sich einlassen. Was ich auf der Strasse mit dem RR nicht behaupten kann. Die Rücksichtslosigkeit dort ist oftmals haarsträubend.
 
Nur hatte ich nie das Gefühl um Erlaubnis fragen zu müssen, ob ich würdig bin, dem erlauchten Kreis beizutreten. Auch habe ich noch nie erlebt, dass man mich schräg anschaut. Das Gegenteil ist der Fall und habe es oft schon erwähnt; teils echt interessante Gespräche auf Augenhöhe mit sehr viel jüngeren Menschen.
Ah darum ging es mir nicht, mir ging es eher das man auch mit mehreren Dekaden Erfahrung im Wald, Alpen usw. im Park dann doch nochmal wieder relativ weit vorne beginnen muss
 
Wir landen auch nur wegen der Kinder in AT im Urlaub, weil denen das Bikepark-Fahren so viel Spaß macht. Mit der Gravity-Card bietet es sich dann eben an.

Ich hab mich gefragt, woher das kommt und wie die Wahrnehmung "heutzutage" ist.

Unter MTB läßt sich vieles verstehen und ein jeder hat andere Vorstellungen, was MTB ausmacht bzw bedeutet.

Ich hab daher mal ein paar künstliche Intelligenzen befragt.
 
Claude:

Das ist eine wirklich interessante Frage — und die Antwort ist differenzierter als man zunächst denkt. Hier meine Einschätzung, basierend auf dem was beobachtbar ist:



Die kurze Antwort: Beides, aber mit klarer Verschiebung​


Die Jugend ist nicht uniform bikepark-konditioniert — aber die Einstiegssozialisation hat sich fundamental verändert.




Was tatsächlich passiert​


Der Einstieg läuft fast ausschließlich über gebaute Infrastruktur.Flow-Trails und Bikeparks gelten heute als ideale Spielwiese für Einsteiger und Familien — moderates Gefälle, griffige Oberfläche, Kurven und Wellen, die den Nachwuchs mit dem Bike-Virus infizieren sollen. Das ist kein Zufall, sondern Geschäftsstrategie der Bergbahnbetreiber. BIKE


Jugend-Camps für 10–17-Jährige setzen heute standardmäßig voraus, dass Teilnehmer blaue Strecken und Flowtrails bereits sicher beherrschen — Naturtrails kommen da gar nicht vor. Rockmytrail


Sozialmediale Konditionierung ist real.Was auf Instagram, YouTube und TikTok Klicks generiert, sind Bikepark-Hits, Jumps, Whips — keine 3-stündige Waldtour über verblockte Wurzelpassagen im Waldviertel. Das prägt, was Jugendliche als "geil" wahrnehmen, bevor sie überhaupt je auf einem echten Naturtrail gefahren sind.


Das Gerät verändert auch die Erwartung.Vollgefederte Enduro-Bikes mit 150–170 mm und breiten Reifen "vernichten" technisch anspruchsvolle Naturtrails ein Stück weit. Was früher Können erforderte, wird durch Technik abgepuffert — das senkt die Notwendigkeit, Naturtrail-Technik zu entwickeln.




Aber: Es gibt eine echte Gegenströmung​


Die älteren Teens und jungen Erwachsenen (17–25) spalten sich auf:


Ein Teil dreht sich tatsächlich wieder zurück zu Naturtrails — aus genau dem Grund, dass der Bikepark irgendwann "zu einfach" wird, wenn man gut fährt. Der Bikepark ist wiederholbar und kontrolliert — aber er bietet keine Unberechenbarkeit, kein Lesen des Geländes, keine echte Natur-Interaktion. Wer gut wird, sucht das irgendwann.


Das ist dasselbe Phänomen wie im Klettern: Kletterhalle als Einstieg → draußen an echtem Fels als nächste Stufe.


Enduro als Brücke.Trail Bikes und Enduro gelten als Alleskönner, die sowohl auf ausgedehnten Tagestouren als auch beim gelegentlichen Bikepark-Besuch funktionieren — die Branche vermarktet explizit beides, weil die Nutzer beides wollen. Das Enduro-Format (geführte Touren mit Naturtrail-Abfahrten) hat den Naturtrail für eine jüngere Generation überhaupt erst wieder attraktiv gemacht, weil man oben mit dem Lift oder Shuttle hinkommt und dann natürlich abfährt. MTB-News.de




Das eigentliche Problem: Wissen und Zugang fehlen​


Der Unterschied zwischen heute und der Generation, die mit Naturtrails aufgewachsen ist, ist nicht primär mangelndes Interesse — sondern fehlende Sozialisation durch ältere Rider und fehlender Zugang.


  • Früher hat der 16-Jährige den Trail durch ältere Fahrer kennengelernt — lokal, persönlich, mündlich.
  • Heute gibt es diese Weitergabe kaum noch. Digitale Trailsuche (Strava, Komoot) führt vorwiegend zu legalen, markierten Wegen.
  • Echte Geheim-Naturtrails sind in GPS-Apps oft unsichtbar — und genau das schützt sie, aber macht sie für Neulinge unauffindbar.



Fazit​


Die Bikepark-Prägung ist real und dominant bei Einsteigern. Aber wer ernsthaft gut wird, landet früher oder später auf echten Naturtrails — sei es weil der Park langweilig wird, sei es durch ältere Fahrer, sei es durch Zufall. Die Frage ist, ob es noch genug Vermittler gibt, die den Weg dorthin zeigen. Das ist die eigentliche Lücke.
 
Chat GPT:

Das ist eine interessante Frage, und die Antwort ist differenzierter als oft angenommen wird.


Generell hat sich die Mountainbike-Szene in den letzten 15–20 Jahren stark verändert. Der Anteil der Fahrer, die auf gebauten Trails, Flowtrails und in Bikeparks unterwegs sind, ist deutlich gestiegen. Das liegt an mehreren Faktoren:


  • Viele Jugendliche kommen heute über Pumptracks, Bikeparks oder Flowtrails zum Mountainbiken.
  • Moderne Bikes (vor allem Enduros und E-MTBs) werden häufig auf gebauten Strecken beworben.
  • Auf gebauten Trails gibt es weniger Konflikte mit Wanderern, Grundbesitzern und Forstbetrieben.
  • Das Verletzungsrisiko ist auf einem gut gebauten Flowtrail oft kalkulierbarer als auf einem naturbelassenen alpinen Steig.

Das bedeutet aber nicht, dass junge Fahrer kein Interesse an Naturtrails haben.


Man kann die Szene grob in drei Gruppen einteilen:


1. Die größte Gruppe: Flowtrail- und Bikepark-Fahrer​


Diese Gruppe ist vermutlich heute deutlich größer als vor 20 Jahren.


Sie mögen:


  • Anlieger
  • Sprünge
  • Tables
  • Berms
  • gut berechenbare Strecken
  • viele Abfahrten an einem Tag

Für sie steht oft der Fahrspaß und weniger das Naturerlebnis im Vordergrund.


2. Die Trailfahrer​


Diese Gruppe fährt sowohl gebaute als auch natürliche Trails.


Sie mögen:


  • Wurzelpassagen
  • enge Kurven
  • technische Abschnitte
  • längere Touren

Das ist vermutlich die größte Gruppe der engagierten Mountainbiker.


3. Die "Puristen"​


Diese Fahrer suchen gezielt:


  • alte Wanderwege
  • Naturtrails
  • alpine Steige
  • verblocktes Gelände
  • schwierige Spitzkehren
  • technische Herausforderungen

Diese Gruppe ist kleiner geworden, existiert aber weiterhin.


Gerade im Alpenraum findet man sie häufig in Regionen wie:


  • Tirol
  • Südtirol
  • Graubünden
  • Wallis

Dort sind viele legendäre Naturtrails nach wie vor sehr beliebt.


Was man bei jungen Fahrern beobachtet​


Viele Jugendliche starten heute tatsächlich auf:


  • Pumptracks
  • Dirtparks
  • Bikeparks
  • Flowtrails

Weil diese Infrastruktur verfügbar ist und der Einstieg leichter fällt.


Interessanterweise entwickeln manche später ein Interesse an technisch anspruchsvollen Naturtrails. Wer fahrtechnisch besser wird, sucht oft neue Herausforderungen:


  • nasse Wurzeln
  • Felsen
  • verblockte Passagen
  • ausgesetzte alpine Wege

Ein künstlicher Flowtrail wird irgendwann "gelesen". Ein Naturtrail verändert sich dagegen ständig.


Einfluss von E-MTBs​


Ein weiterer Trend ist das E-MTB.


Viele Fahrer, die früher nur bergab orientiert waren, fahren heute wieder lange Touren, weil die Auffahrt weniger belastend ist.


Dadurch erleben auch jüngere Fahrer wieder:


  • Forststraßenanstiege
  • Almgebiete
  • alpine Landschaften
  • abgelegene Naturtrails

Das hat der klassischen Tourenkultur teilweise neues Leben eingehaucht.


Entwicklung im deutschsprachigen Raum​


Wenn man sich Foren, Vereine und Tourenberichte ansieht, entsteht ungefähr dieses Bild:


  • Deutschland: starke Verlagerung zu Trailcentern und Flowtrails.
  • Österreich: Mischform, je nach Region noch viele Naturtrails.
  • Schweiz: Naturtrails haben weiterhin einen sehr hohen Stellenwert.
  • Italien (Alpenraum): Naturtrails sind oft sogar das Hauptargument für eine Region.

Fazit​


Der durchschnittliche Jugendliche kommt heute wesentlich häufiger über Bikeparks, Pumptracks und Flowtrails zum Mountainbiken als noch vor 20 oder 30 Jahren. Die Begeisterung für technisch schwierige Naturtrails, verblockte Waldwege und alpine Steige ist aber keineswegs verschwunden. Sie ist eher zu einer Spezialisierung geworden, während Flowtrails zum Mainstream geworden sind.


Wenn man heute einen 16-jährigen Mountainbiker zufällig auswählt, ist die Wahrscheinlichkeit vermutlich deutlich höher, dass er einen Flowtrail bevorzugt als einen alten, wurzeligen Wanderweg. Unter erfahrenen und ambitionierten Fahrern gibt es jedoch nach wie vor viele, die gerade die Unberechenbarkeit und technische Schwierigkeit von Naturtrails als den eigentlichen Reiz des Mountainbikens ansehen.
 
Le Chat/Vibe:

Das ist eine spannende und vielschichtige Frage! Die Einstellungen von Jugendlichen zu Outdoor-Aktivitäten wie anspruchsvollen Naturtrails, technischen Wanderwegen in Wäldern oder Alpen und verblockten Pfaden sind tatsächlich sehr vielfältig – es gibt keine pauschale Antwort. Hier ein paar Beobachtungen und Trends, die aktuell (Stand 2026) eine Rolle spielen:

1. Vielfalt der Interessen

Die Jugend ist nicht homogen. Es gibt nach wie vor viele junge Menschen, die sich für Naturerlebnisse abseits gebauter Infrastruktur begeistern. Das betrifft:
  • Alpinisten und Bergsteiger: Vor allem in Regionen wie Österreich, der Schweiz oder Bayern gibt es eine starke Tradition, die auch bei Jugendlichen lebendig bleibt. Vereine wie der Österreichische Alpenverein (ÖAV) oder DAV (Deutscher Alpenverein) berichten von stabilen oder sogar steigenden Mitgliederzahlen unter jungen Leuten, die technisch anspruchsvolle Touren suchen.
  • Mountainbiker und Trailrunner: Viele Jugendliche suchen gezielt technisch schwierige Naturtrails – nicht nur Flowlines. Plattformen wie Trailforks oder Komoot zeigen, dass User:innen gezielt nach "expert"- oder "black"-Trails suchen, die Naturbelassenheit und Herausforderung bieten.
  • Kletter- und Boulderszene: Auch hier gibt es eine starke Subkultur, die Fels und Natur den künstlichen Kletterhallen vorzieht – oder beides kombiniert.

2. Der Einfluss von Social Media und Kommerzialisierung

Gleichzeitig gibt es einen klaren Trend zur Vereinfachung und Kommerzialisierung von Outdoor-Aktivitäten:
  • Bikeparks und Flowtrails: Diese sind besonders bei Einsteigern und jenen beliebt, die Sicherheit, Community und schnelle Erfolgserlebnisse suchen. Die Infrastruktur (Lifte, Shuttles, Sprunglinien) macht den Einstieg leichter und sozialer.
  • Influencer-Kultur: Plattformen wie TikTok oder Instagram pushen oft spektakuläre, aber leicht zugängliche Spots (z. B. Bikeparks wie Leogang oder Schladming). Das kann den Eindruck erwecken, als wäre das die einzige Form des Sports.
  • Sicherheitsbedenken: Viele Eltern und Vereine fördern kontrollierte Umgebungen (z. B. Kletterhallen, Pumptracks), was bei Jugendlichen zu einer Präferenz für gebaute Strecken führen kann.

3. Natur vs. Gebaute Strecken: Die Motive

Naturtrails / Technische WegeBikeparks / Flowlines
Abenteuer und EinsamkeitGemeinschaft und Event-Charakter
Herausforderung durch UnberechenbarkeitHerausforderung durch gezielte Hindernisse
Verbundenheit mit der LandschaftFokus auf Tricks und Speed
Geringere Kosten (keine Liftkarten)Höhere Kosten, aber mehr Komfort

4. Aktuelle Daten und Studien

  • Österreich: Laut einer Umfrage des ÖAV (2025) geben ~40% der 15- bis 25-Jährigen an, regelmäßig alpine Touren mit anspruchsvollem Gelände zu unternehmen. Gleichzeitig boomen E-Bike-Touren auf Forstraßen – also eine Mischform.
  • Deutschland: Der DAV berichtet, dass die Nachfrage nach Kletterkursen in Fels und Hochtouren bei Jugendlichen stabil ist, während Bouldern in Hallen noch stärker wächst.
  • Global: Studien wie der "Outdoor Participation Trends Report" (2026) zeigen, dass Gen Z zwar mehr Zeit in der Natur verbringt als Millennials, aber oft in kuratierten Erlebnissen (z. B. geführte Touren, Marken-Events).

5. Warum der Eindruck entsteht, Jugendliche wollten "nur noch Gebautes"

  • Sichtbarkeit: Gebaute Strecken (z. B. Red Bull Rampage, Crankworx) werden medial stark beworben. Naturtrails sind weniger "instagrammable".
  • Zugänglichkeit: Viele Jugendliche haben keinen Zugang zu Mentoren, die ihnen technisch anspruchsvolle Naturwege zeigen. Bikeparks bieten hier eine niedrigschwellige Alternative.
  • Zeitgeist: Die Instant-Gratification-Kultur (schnelle Belohnung) passt besser zu Flowlines als zu mehrtägigen Alpentouren.

6. Gegenbewegungen und Nischen

  • "Wildnis"-Bewegungen: Gruppen wie "Leave No Trace" oder Rewilding-Initiativen gewinnen bei jungen Leuten an Bedeutung. Auch Survival-Trainings oder Minimalismus-Trends zeigen ein Gegeninteresse zu überbauter Infrastruktur.
  • DIY-Kultur: In einigen Szenen (z. B. Enduro-Mountainbiking) gibt es eine Renaissance des Trailbaus – Jugendliche bauen sich selbst illegale oder inoffizielle Trails in Wäldern, um der Kommerzialisierung zu entfliehen.
  • Klimabewusstsein: Viele junge Menschen verbinden Naturerlebnisse mit Umweltschutz und meiden daher überlaufene, künstliche Areale.

Fazit: Es kommt auf die Perspektive an

  • Ja, ein Teil der Jugend bevorzugt gebaute Strecken – weil sie einfach, sicher und sozial sind.
  • Aber ein mindestens genauso großer Teil sucht echte Herausforderungen in der Natur – oft sogar als Gegenentwurf zur digitalen Welt.
  • Der Schlüssel liegt in der Vermittlung: Wenn Jugendliche früh und authentisch an Naturerlebnisse herangeführt werden (z. B. durch Vereine, Familie oder Schulen), steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich für technisch schwierige Wege begeistern.
 
Grok:

Es ist eine Mischung, aber mit klarer Tendenz zu gebauten Strecken bei vielen Jugendlichen. Die Einstellung der Jungen/Jugendlichen (ca. 13–20 Jahre) zum Mountainbiken hat sich in den letzten 10–15 Jahren stark verändert – vor allem durch Social Media, Instagram/TikTok, Bike Parks und den Boom von Flow-Trails.

### Was viele Jugendliche bevorzugen
- Bike Parks, Flow Centers, Trailparks und Flowlines sind extrem populär. Sie bieten schnellen, wiederholbaren Spaß: Lifts hoch, viele Runs runter, berms, jumps, Drops – progressiv und relativ sicher (im Vergleich zu wilden Naturtrails). Viele Teens starten direkt dort oder in Skills-Parks, weil es sofort Action gibt und man coole Videos machen kann. In den Alpen (Österreich, Schweiz, Südtirol) und in Deutschland (z.B. Bikepark Winterberg, Samerberg etc.) sind Familien- und Jugendangebote mit Mini-Bikeparks, Pumptracks und Flow-Trails sehr erfolgreich.

- Konditionierung durch Medien und Infrastruktur: YouTube, TikTok und Influencer zeigen vor allem gesculptete Lines und große Sends. Das prägt den Einstieg stark. Viele Jugendliche assoziieren MTB heute mit „Senden“ und Flow statt mit stundenlangem Uphill und unvorhersehbarem Gelände.

### Interesse an Naturtrails, technisch schwierigen Wald-/Alpenwegen und verblockten Passagen?
- Ja, es gibt das noch – aber nicht bei allen. Viele, die länger dabei sind oder aus dem Enduro-/Trail-Bereich kommen, lieben genau die wilden, natürlichen Singletrails, Wurzeln, Steine, verblockte Abschnitte und alpine Abenteuer. Das Gefühl von Exploration, Unvorhersehbarkeit und echter Natur ist für eine große Gruppe immer noch der Kern des Sports.

  • Enduro-Riding (längere Touren mit anspruchsvollen Abfahrten) ist bei ambitionierten Jugendlichen beliebt und verbindet beides. Viele Parks haben auch naturnahe Trails neben den reinen Flow-Lines. In Regionen wie Tirol oder den Alpen wird der Ausbau von Singletrails weiter vorangetrieben, weil Touristen und Locals beides wollen.
  • Ältere Jugendliche oder solche mit guter Fahrtechnik suchen oft die Herausforderung auf technischen, verblockten Wegen – das ist auch ein Status-Ding („Ich fahr das, was du nicht schaffst“).

### Die Realität (Zusammenfassung)
- Einsteiger und Mainstream-Jugendliche → stark zu Bike Parks und gebauten Flow-Strecken. Schnell, social, niedrige Einstiegshürde.

  • Fortgeschrittene / „Hardcore“-Fraktion → mischen beides oder bevorzugen Natur. Viele entdecken später die wilden Trails, weil Bike-Park-Riding irgendwann „zu gleichförmig“ wird.
  • Es gibt Kritik von „Old-School“-Fahrern, dass die neue Generation zu sehr auf künstliche Trails konditioniert ist und weniger Geduld für echte Abenteuer hat. Umgekehrt sagen viele: Bike Parks bringen mehr Leute in den Sport, die dann irgendwann auch Naturtrails fahren.

Fazit: Viele Jugendliche sind tatsächlich stärker auf gebaute Strecken geprägt als früher, aber das Interesse an echten Naturtrails, technischen Alpen- und Waldwegen ist keineswegs tot. Es hängt stark vom persönlichen Charakter, dem sozialen Umfeld und den lokalen Möglichkeiten ab. Wer technisch anspruchsvolle, verblockte Wege mag, findet immer Gleichgesinnte – oft in Enduro-Clubs oder lokalen MTB-Gruppen.
 
Gemini:

Wir erleben im Mountainbiken aktuell einen massiven Generationenwechsel, der die Art und Weise, wie und wo gefahren wird, stark verändert.

Man kann tatsächlich sagen: Ein großer Teil der heutigen Jugend ist auf gebaute Infrastruktur "konditioniert". Das klassische alpine Mountainsteigen – also das mühsame Hochtragen des Bikes, um danach einen verblockten, extrem technischen Wanderweg im Schritttempo abzufahren (in der Szene oft liebevoll "Stolperbiken" oder "Vertriding" genannt) – ist für die ganz Jungen zunehmend uninteressant geworden.

Hier sind die Hauptgründe für diese Entwicklung:

1. Der Einstieg ins Hobby hat sich verändert​

Früher begann fast jeder Mountainbiker auf normalen Forststraßen und wechselte irgendwann aus Neugier auf Wanderwege und Naturtrails. Heute sieht der Einstieg völlig anders aus:

  • Die Infrastruktur ist da: Kinder und Jugendliche wachsen heute mit Pumptracks, Dirtparks und offiziellen Flowlines direkt vor der Haustür auf.
  • Gebaute Sicherheit: Ein Flowtrail bietet berechenbaren Grip, perfekte Radien und keine bösen Überraschungen wie rutschige Wurzelteppiche oder verdeckte Felsen. Man lernt Kurventechnik und Geschwindigkeit viel schneller als im unberechenbaren Naturterrain.

2. Der "Social Media"-Faktor und die Jagd nach "Airtime"​

Die MTB-Kultur der Jugend wird stark von Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube geprägt.

  • Spektakuläre Sprünge (Airtime), Whips und High-Speed-Kurven sehen auf Videos unglaublich gut aus und bringen Klicks.
  • Sich an einem verblockten Alpen-Trail im S3- oder S4-Schwierigkeitsgrad im Dauerregen über nasse Steine zu quälen, erfordert zwar eine unfassbare Fahrtechnik und Balance, sieht auf einem Smartphone-Video aber oft unspektakulär und langsam aus. Die visuelle Belohnung fehlt.

3. Enduro und Downhill als Sportarten​

Wenn Jugendliche heute Naturtrails fahren, dann meist im Rahmen des Enduro-Sports. Das bedeutet:

  • Es geht nicht um das reine Naturerlebnis oder das "Erkunden" eines unbekannten Weges, sondern um Geschwindigkeit.
  • Selbst "naturbelassene" Enduro-Trails in Trailcentern sind oft so stark befahren, dass sie ausgefahren, breit und auf den Rennsport ausgelegt sind. Mit einem versteckten, schmalen Wanderweg hat das wenig zu tun.

4. Bequemlichkeit und Material​

Das Material hat sich extrem weiterentwickelt. Moderne Enduro- und Downhill-Bikes sind unglaublich potent, schlucken jeden Fehler, sind aber für das stundenlange Bergauftragen im alpinen Gelände oft zu schwer und sperrig. Die "Generation Bikepark" nutzt lieber Shuttles, Lifte oder E-Bikes, um maximal viele Abfahrtsmeter auf gebauten Strecken zu sammeln, anstatt einen ganzen Tag für eine einzige, hochalpine Naturabfahrt zu opfern.

Zusammenfassend: Ja, das Interesse an extrem verblockten, alpinen Wanderwegen ohne gebaute Elemente stirbt bei der Masse der Jugendlichen aus. Es gibt sie noch, die jungen Trial-Spezialisten und Alpin-Freerider, aber sie sind eine absolute Nische geworden. Der Mainstream der Jugend sucht den "Flow", die Geschwindigkeit und die Sprünge, die nur gebaute Trailcenter und Bikeparks bieten können.
 
Aha, na ja, wir hatten Spaß

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Das ist ja gar nicht mehr der Österreich Thread ....

Es ist analog zum Skifahren:

  • man fängt am Babyhang an
  • fährt dann einfache Pisten, dann schwerere
  • irgendwann entdecken sie, dass es neben der Piste lustiger ist
  • parallel dazu hängt man im snowpark ab und lernt Tricks
  • irgendwann dappeln sie selber mit den Freeride-Tourenski auf'n Berg rauf um irgendwo runter zu fahren. Diese Phase fängt jetzt meine Großen an.


Im Sommer beim Biken ist ähnlich. Wir haben direkt den Bikepark Oberammergau und die Angebote direkt über der Grenze im Außerfern vor der Haustüre. Da kommen die Kinder rein. Alleine in der Klasse der Großen gehen fast die Hälfte der Kids regelmäßig zum Biken. Im Bikepark sind es die Jumplines und die Enduro-Trails mit Anspruch. Abseits davon treffen sie sich mit anderen zu "sessions". Für uns Alte: man fährt einen Berg mit dem Rad rauf und fährt dann einen Steig wieder runter. Und dokumentiert das natürlich auf Insta. Wie das halt heute so ist.

Wo deren Reise dann mal hingeht, keine Ahnung. Aber wenn du hier aufwächst, dann wirst du fast immer Naturerlebnis direkt anstreben. Es ist schön beides zu haben, angelegte Sachen oder halt Natur (wobei Steige und Wanderwege, aka "Trails", ja auch angelegt sind).
 
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