5 Trail-Bikes ab 1.899 € im Vergleichstest: Viel Mountainbike für wenig Geld?

Super Test, ich bin gespannt. War klar, dass wieder die Diskussion über Anfänger und Menschen die keine "richtigen Mountainbiker " sind losgeht. Irgendwie muss man sich seine exponentiell wachsenden Ausgaben für Bikes und Teile ja schönreden. Bei Rennfahrern macht der Highendkram Sinn , bei uns ist es habenwollen und Komfort.
Jemand der fahren kann und fit ist ( damit meine ich jetzt nicht mich) kommt mit so ziemlich jedem Bike klar.
 
Ich behaupte mal "Kenner" (also alle im Forum und deren Hund) erkennen den Unterschied und die Sinnhaftigkeit von div. Teilen

Nein keine Sorge. Du musst kein echter Kenner sein, um ein Kenner zu sein. Du musst nur Mitglied in diesem Forum sein und schon bist du ein Kenner. Herzlichen Glückwunsch.
Darf ich auch ein Kenner ohne Hund und /oder mit Katze sein? Oder halt auch als Ohneglied in diesem "unserem" Forum?
Bitte, bitte...
 
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Vor 10 Jahren mein erstes Bike für etwas über 2.000€ bestellt. War in meiner "So-viel-Höhenmeter-wie-möglich-Alpencross-Zeit". Hab ganz schön mit mir gekämpft, die 2k€-Grenze zu durchbrechen. Ein Nerve AL 29. Fox Performance, Sram 2-fach (hieß, glaube ich, X9), Mavic Crossride Laufradl. Wäre vom Federweg heute vergleichbar mit dem Lux. Ein Bike in L mit hauchdünnen Alurohren um die 13 kg! Zu diesem Zeitpunkt habe ich weder "mehr" Bike benötigt, noch konnte ich verstehen, warum ich mehr Geld ausgeben sollte. Das Bike davor (2009-2013) war ein Grand Canyon AL für 999€!.
Was Anzahl der gefahrenen Touren in den Voralpen und Alpen angeht, meine wildeste Zeit. Das Bike mit der Werksausstattung gefahren, bis der Rahmen bei einer fliegenden Bekanntschaft mit einer Felskante feststellen musste, daß papierdünnes Alu nicht viel entgegen zu setzen hat (Fahrfehler in absolut endorphingeschwängerter Abfahrtseuphorie an der Montozzo-Scharte).

Der Test beleuchtet Bikes, mit denen mMn unfassbar einprägende Erfahrungen gemacht werden können. Und das mutmaße ich nicht, sondern ich weiß, dass das funktioniert. Mehr geht immer, ist aber nicht immer erforderlich.

Freu mich auf den weiteren Verlauf und bitte mehr von Test's in dieser Preiskategorie. Evtl. mit kleinen Tuningtipps, die Einsteiger*innen, die sich hier informieren, helfen, sinnvoll zu optimieren und dabei die Kosten im Blick zu halten.
 
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Darf ich auch ein Kenner ohne Hund und /oder mit Katze sein? Oder halt auch als Ohneglied in diesem "unserem" Forum?
Bitte, bitte...
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Danke fürs Feedback, freut uns zu hören – wir hatten auf den Bikes richtig viel Spaß und ich finde es ebenfalls erstrebenswert, dass man auch im günstigen Segment gut ausgestattete und vernünftig funktionierende Bikes bekommt. Aus Industrie-Sicht kann ich hingegen nachvollziehen, weshalb man uns für unsere Tests lieber hochpreisige Bikes schickt. Wir geben uns Mühe, dass wir alle Bereiche möglichst gut abdecken. :daumen:
🙂👍
 
Also wenn ich das mit dem Rennrad Forum vergleiche sind MTBer entweder sehr groß, oder irgendwie unsportlich ^^

Das würde dann immerhin einiges erklären bzw relativieren.

Guter Test btw.

🤔🤟🏴‍☠️
 
Bei teureren Rädern macht as a) weniger aus, b) sind meist eher noch Reifen verbaut, die Du hier im Bikemarkt oder der Händler auch los wirst.
Das ist eine Milchmädchenrechnung. Warum macht das bei teuren Rädern weniger aus? Weil die Käufer mehr Kohle haben?
a) geht es hier um die Vergleichbarkeit, b) kann man definitiv jeden Reifen tauschen und verkaufen. Es gibt ein Leben jenseits von mtb-news...:winken: c) sind Reifen extrem abhängig von Geschmack und Einsatzzweck.
Den Test von Verschleißteil Nr.1 beeinflussen zu lassen ist albern- Einheitsreifen für alle! :i2:
 
Was mich am Radon stört ist das zulässige Gesamtgewicht von nur 115 Kilo. Ich bin Xl-Fahrer mit 95 Kilo naggich, das wird beim Radon verdammt eng. Derartiges muss, finde ich, auch berücksichtigt werden.
Für Menschen, die diesbezüglich keine Schwierigkeiten haben, bin ich voll bei Dir - da ist das Slide Trail unschlagbar.
Ich habe ein Swoop AL und wiege schon 110 kg. Das mache ich seit Ende 2019. Hält einwandfrei. Da musst vermutlich weniger Bedenken haben. Anständiger LRS und ab geht's
 
Das ist eine Milchmädchenrechnung. Warum macht das bei teuren Rädern weniger aus? Weil die Käufer mehr Kohle haben?
a) geht es hier um die Vergleichbarkeit, b) kann man definitiv jeden Reifen tauschen und verkaufen. Es gibt ein Leben jenseits von mtb-news...:winken: c) sind Reifen extrem abhängig von Geschmack und Einsatzzweck.
Den Test von Verschleißteil Nr.1 beeinflussen zu lassen ist albern- Einheitsreifen für alle! :i2:

Es macht bei teuren Rädern weniger Prozent des Gesamtpreises aus: 50.- von 5000,- im Vergleich zu 50,- von 2000,-

b) ich bin sicher das der Großteil der Händler für die Serienreifen entweder kaum was gibt oder die neuen Reifen kosten dort das doppelte wie online

c) absolut, aber der Durchschnittskunde in dieser Preisklasse hat da keinen Plan von und es ist ihm Wurscht. Insofern ist die Reifenwahl des Herstellers umso bedeutender.
Vielleicht bist Du da eine der wenigen Ausnahmen. Die meisten Räder dieser Preisklasse die ich sehe sind noch nach Jahren in der Serienausstattung
 
Bei ausreichendem Budget mag das stimmen.
Abgesehen davon wird viel zu oft mit Trailfully-Kanonen auf S0-Spatzen geschossen; die wenigsten Einsteiger haben regelmäßig Gelegenheit, auf Wegen zu fahren, auf den man 140mm Federweg wirklich braucht.
wer ist "man" und wer "braucht" den federweg? chris akrigg fährt mit dem crossrad sachen, für die viele andere 140mm FW brauchen, und ein einsteiger braucht den FW, um nicht bei kleinen fehlern auf noch einfachen wegen zu crashen.

ich empfehle einsteigern immer ein fully (außer sie wären für ihre vorhaben eigentlich mit einem trekkingrad besser bedient). wer mit HT einsteigt, kauft im nächsten jahr ein fully dazu. alleine schon, um auf längeren touren auf harmlosen wurzelwegen kräfte einzusparen.

die harte tour "lernen mit HT" mag für jugendliche passen, aber ab einem bestimmten alter ist gerade beim lernen eine reserve höchst willkommen.
 
c) absolut, aber der Durchschnittskunde in dieser Preisklasse hat da keinen Plan von und es ist ihm Wurscht. Insofern ist die Reifenwahl des Herstellers umso bedeutender.
Vielleicht bist Du da eine der wenigen Ausnahmen. Die meisten Räder dieser Preisklasse die ich sehe sind noch nach Jahren in der Serienausstattung
Sorry aber das klingt so als würde man die Kundschaft in Anfänger und Trottel kaufen billige bikes und Checker kaufen teure bikes aufteilen. Das ist schon ganz schön eindimensional und spiegelt so gar nicht die Realität wieder. Egal ob im Park oder auf dem Trail sind es meist junge Leut(für die 2500€ n haufen Asche ist) auf ewig alten zsamgeflickten Kisten mit sinnvollen Upgrades, die richtig rocken. Die Freunde von Werksmaschinen und xtr-factory-modellen labern entweder alle auf dem Parkplatz voll oder versagen am Schlepplift. Is natürlich auch nur eine eindimensionale Darstellung und die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.
Mein Kommentar mit den Reifen zielte darauf, dass in sämtlichen Low-budget-Tests stets die Reifen kritisiert werden und 100€ an keiner anderen Stelle ein günstiges bike so sehr aufwerten können.
Scheiße, ich bin Durchschnittskunde dieser Preisklasse und so n bescheidenen Reifen klopp ich in die Tonne und versuch ihn nicht noch zu verticken. Geb ja nicht 2000€ für n bike aus weil ich Pfandflaschen sammel.
 
Wenn ich mein Climb Switch zumachen ist es ein Hardtail. Wenn ich Strecke machen möchte, auch auf Forstwegen und einfachen Trails ist ein Gravel die beste Option. Auf den Langstreckenmarathons wie Istra Land etc. Kommt es dann eher auf die Wetterlage an ob Gravel oder ggf. Hardtail. Hardtails sind eigentlich nur noch eine Niesche für Racer, oder solche die oben gerne erster sind und runterfahren ein notwendiges Übel. Ausnahme man hat ein Pump Track vor der Tür - dann würde ich mir vielleicht auch ein Neues zulegen. Derzeit fahr ich ein fast 30 Jahre altes Brodie mit Indy Gabel.
 
Sorry aber das klingt so als würde man die Kundschaft in Anfänger und Trottel kaufen billige bikes und Checker kaufen teure bikes aufteilen. Das ist schon ganz schön eindimensional und spiegelt so gar nicht die Realität wieder. Egal ob im Park oder auf dem Trail sind es meist junge Leut(für die 2500€ n haufen Asche ist) auf ewig alten zsamgeflickten Kisten mit sinnvollen Upgrades, die richtig rocken. Die Freunde von Werksmaschinen und xtr-factory-modellen labern entweder alle auf dem Parkplatz voll oder versagen am Schlepplift. Is natürlich auch nur eine eindimensionale Darstellung und die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.
Mein Kommentar mit den Reifen zielte darauf, dass in sämtlichen Low-budget-Tests stets die Reifen kritisiert werden und 100€ an keiner anderen Stelle ein günstiges bike so sehr aufwerten können.
Scheiße, ich bin Durchschnittskunde dieser Preisklasse und so n bescheidenen Reifen klopp ich in die Tonne und versuch ihn nicht noch zu verticken. Geb ja nicht 2000€ für n bike aus weil ich Pfandflaschen sammel.
Ich rede von der Mehrheit der Käufer dieser Kategorie - und das werden eher Gelegenheitsfahrer sein. Klar gibt es ein paar, die die länger fahren und auf- und umrüsten - ein paar Junge. Mein Bike in dieser Preisklasse hat bei intensiver Nutzung (ohne Park!) ein Jahr gelebt, dann waren nicht nur diverse Lager fertig, sondern ganze Teile des Hinterbaus. War ein Stevens Fluent ES in Voll XT mit 100/100 Federweg in 2007.
 
Optisch und konzeptionell sehe ich das Vitus klar vorne.
Die Hauptsache "Rahmen" wurde mit brauchbaren Komponenten bestückt und nicht andersrum gedacht, wo mehr Wert auf Marktführerkomponenten gelegt wird und der Rahmen nur eine notwendige Verbindungs- und Trägereinheit ergibt ;)
 
Fazit: mit HT kann man sich auch noch Reifen leisten.
Nicht besser oder schlechter, sondern anders.
2 Buddies kommen erst flowig den Berg runter, seit sie (höherwertige) Fullies fahren. Kann Zufall sein.
Mein AC RW5 habe ich mit dem HT erfahren.
Kann auch Zufall sein.
 
Fazit: mit HT kann man sich auch noch Reifen leisten.
Nicht besser oder schlechter, sondern anders.
2 Buddies kommen erst flowig den Berg runter, seit sie (höherwertige) Fullies fahren. Kann Zufall sein.
Mein AC RW5 habe ich mit dem HT erfahren.
Kann auch Zufall sein.
Bei mir war es so, dass ich mit dem Hardtail(Commencal Meta) auf vielen Trailabschnitten bergab genauso schnell war wie mit meinem Jeffsy 27, nachdem ich ordentliche Reifen drauf hatte.
 
wer ist "man" und wer "braucht" den federweg?..., und ein einsteiger braucht den FW, um nicht bei kleinen fehlern auf noch einfachen wegen zu crashen.
Ist immer schwierig zu beschreiben, aber ich formuliere es mal so: Die meisten, die mit Ambitionen einsteigen und tatsächlich auf unbefestigten Wegen fahren wollen haben nach kurzer Zeit den Bogen soweit raus, dass auf den zum Fahren zur Verfügung stehenden Wegen mehr Federweg nur noch schneller macht, aber nicht mehr sicherer.
 
Ich rede von der Mehrheit der Käufer dieser Kategorie - und das werden eher Gelegenheitsfahrer sein. Klar gibt es ein paar, die die länger fahren und auf- und umrüsten - ein paar Junge. Mein Bike in dieser Preisklasse hat bei intensiver Nutzung (ohne Park!) ein Jahr gelebt, dann waren nicht nur diverse Lager fertig, sondern ganze Teile des Hinterbaus. War ein Stevens Fluent ES in Voll XT mit 100/100 Federweg in 2007.
Wobei die Lagerung der Stevens aus dem Zeitraum (Stichwort INA-Schrägnadellager) eine ganz eigene Geschichte ist, die streng genommen auch nicht hierher gehört.. :troll:
 
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