Aostatal, Gran Paradiso

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ciao Pesche
bin noch nicht so weit mit der Planung aber ich denke dass ich Ende August - Anfang September
für 1 Woche gehen werde um Ferragosto in Italien auszuweichen.
wünsche dir eine gute Saison 2016
 
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hallo zusammen,
meine Planung der Runde durch das Aosta Tal ist nun etwas fortgeschritten,
nun stehe ich aber etwas am Berg ! :ka: ha ha schönes Wortspiel
nun meine Frage an die Profi's, suche eine Verbindung von Cogne nach Chatillon und frage mich,
soll ich der Alta Via No. 2 nach Donnas folgen oder gibt es eine direktere Route Richtung Norden.
habe einen Weg vom Rifugio Sogno di Bergze nach Fenis gefunden, kann aber nicht abschätzen,
ist das mit dem Bike machbar.
schon mal Danke für eure Hilfe und einen schönen Abend
Andreas
 

Carsten

Moderator
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Wir sind von der sogno di bergze über den pontonnet ins Aostatal. Ist ne Achim Zahn Route. Weg wurde 2007 neu gerichtet. Leider übten raus keinen Trail gefunden.
Details auf meiner Homepage unter Westalpen 2007 und in der Passdatenbank
 
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@ Carsten
deine Passdatenbank kenne ich aber den Westalpen-Cross habe ich nicht beachtet.
dabei hätte ich mir viel Mühe sparen können wenn ich den früher gesehen hätte.
danke dir
 

make65

ruhig, Brauner
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Hallo zusammen,

ich plane dieses Jahr für 4 bis 5 Tage ins Aostatal zu fahren. Wir möchten gerne Tagestouren von einem festen Standort aus fahren. Wenn möglich ohne Lift, 1500hm sind ok zu selber treten. Abfahrten am liebsten auf Trails S1 bis S2.

Wo machen wir am besten Station? Kann jemand ein schönes Hotel empfehlen? Taugen die Singletrailmap bzw. Supertrailmaps zum Touren planen? Ich hab mir zwar das Buch "Mountainbike im Aostatal" vom Verlag versantesud gekauft, finde darin aber nicht wirklich viele Touren die mir auf Anhieb zusagen.

Vielen Dank für Hinweise
Martin
 

Fubbes

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Cogne ist ein nettes kleines Örtchen zum Übernachten.
Von Cogne kann man einiges in einer Tagestour erreichen: Entrelor, Invergneux, Lauson, Pontonnet/Col Fenis.

Alternative: Aosta, aber das ist halt eine Stadt.
 
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Cogne: Idealer Ausgangspunkt für die schönste S1-S2-Tour des Aostatals, der Passo de Invergneux-Runde. Gibt einige schöne Hotels dort - man sollte jedoch frühzeitig buchen, da Cogne auch ein beliebtes Ziel der Italiener ist. Mir blieb letztes Jahr nur der Campingplatz.
 

scylla

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4-5 unterschiedliche Touren von einem festen Standort aus direkt mit dem Rad zu starten wirst du kaum schaffen. Was nicht heißt, dass ein fester Standort nicht vollkommen ok wäre. Es macht allerdings Sinn, morgens ein wenig Anfahrt zu den Touren mit dem Auto (oder sonstigen motorisierten Verkehrsmitteln) in Kauf zu nehmen. Die schönsten Touren sind meiner Ansicht nach in den diversen südlichen Seitentälern hinten drin. Dort kommt man schön hoch. Dafür nimmt man sich am besten eine Unterkunft direkt im Haupttal, um die ganzen Seitentäler abklappern zu können. Wenn man Unterkunft in einem Seitental wählt, fährt man halt morgens erst mal raus ins Aostatal und dann ins andere Seitental wieder rein, wenn man auch mal eine Tour in einem anderen Tal fahren will. Geht auch, ist halt u.U. etwas Gurkerei.
1500 Höhenmeter sind recht knapp falls man wie oben erwähnt die höheren Regionen am Gran Paradiso besuchen will und ein paar Übergänge machen will. Legt man sich auf 1500 hm fest, wird es schwer mit Rundtouren, dann kann man fast nur Stichtouren machen bzw. bekommt keine Übergänge hin. "selber treten" fällt bei den höheren Touren auch des öfteren flach, außer man ist ein Konditionstier. Ansonsten wird meistens eher "selber laufen" draus.
S1-S2 wird allermeistens gut hinkommen. Wir haben sehr wenig wirklich technisches gefunden, obwohl wir das sogar explizit gesucht haben. Die meisten Wege sind vor allem ewig lang und sehr flowig, sofern sie nicht zugewuchert oder verfallen sind.

Cogne finde ich persönlich extrem touristisch und falls man die Urlaubszeit der Italiener erwischt ziemlich überlaufen. Ende Juli kommt man sich auf den großen Parkplätzen dort im Tal vor wie auf einem Jahrmarkt, selbst bei Shitwetter.
 
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Ventoux.

Urbiker
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Epische Bikewoche im Aostatal/Gran Paradiso

Nachdem ich bereits letztes Jahr meine Bikeferien in diesem Gebiet machte, kam für mich auch dieses Jahr nur das Aostatal in Frage. Um es vorweg zu nehmen, es war einfach nur top und ist nur schwer zu übertreffen. Das Wetter passte und ich konnte alle meine geplanten Touren machen. Die detaillierten Berichte in meinem Blog können mit Anklicken der Titel gelesen werden.

Vierpässefahrt über Col de St-Rhémy - Fenêtre de Ferret - Col des Bastillon - Col des Chevaux
Der Col de St-Rhémy hatte ich aus einem anderen Forum recherchiert, der alleine reichte mir jedoch noch nicht. Ich baute auf dem Grossen St-Bernhard noch eine Zusatzrunde mit drei Pässen ein.

Abfahrt vom Col de St-Rhémy


Lac des Fenêtre vom Fenêtre de Ferret runter


Wunderschöner Trail am Grossen St-Bernhard
 
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Ventoux.

Urbiker
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Agglo Bern
Zwiespältige Tour über den Col de Champillon
Der Col de Champillon liegt auch unmittelbar in der Nähe und somit eine Begehung wert. Im Netz fand ich biketechnisch wenig Wissenswertes, es stellte sich dann später auch heraus wieso.


Rifugio Letey Richtung Col de Champillon


Die Abfahrt sah von hier super aus. Leider war das nur von kurzer Dauer. Weiter unten wurde der Weg dermassen verblockt, dass ich bis in den Talboden 500 hM zum grossen Teil nur schiebend bewältigen konnte.


Als Entschädigung für die Plackerei dann Hammertrail, zuerst lange einer Suone entlang und danneine geniale Abfahrt durch den Wald und über Wiesen nach Etroubles zurück.
 

Ventoux.

Urbiker
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Tour du Mont Fallère - Grandioso
Mit einiger Skepsis plante ich diese Tour rund um den Mont Fallère (TMF, die auch offiziell so markiert ist). Ich wusste nicht genau, wie sich der erste Übergang gestaltete, da auch hier nicht viel zu finden war im Netz. Ich ahnte, nur dass es zum ersten Übergang elend steil sein dürfte. Ich sollte jedoch positiv überrascht werden.


Auf dem Mont de Vertosan war die erste Steigung des Tages geschafft, 1'000 hM auf steiler Strasse, dann 500 hM Biketragen.


Geile Trails rund um den Mont Fallère


Panorama vom Pointe de Chaligne


Was dann kam war einfach nur Weltklasse. 1'350 hM Abfahrt bis ins Tal.
 

Ventoux.

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Col Bassac Déré - Col Fenêtre, Hochgebirge und Gletscher zum Geniessen
Diese Tour habe ich bereits letztes Jahr gemacht, allerdings aus den beschriebenen Gründen in umgekehrter Richtung. Die geplante Richtung von heute liess mich jedoch nicht los und nach eingehendem Kartenstudium und der Streckenkenntnis von letztem Jahr war ich überzeugt, dass die Runde in dieser Richtung noch viel besser ist.


Wunderschöne Hochgebirgslandschaft mit den nahen Gletschern, ein Traum.


Col Bassac Déré mit 3'082 M.ü.M.


Der Schlund vom Col Fenêtre ist zwar sehr steil, der Weg schlängelt sich jedoch wunderschön hinunter, so dass wiederum sehr viel fahrbar ist. Einige Spitzkehren und exponierte Stellen sind aber so eng und steil, dass es den Fahrfluss unterbricht.

Weiter unten Dann wirds wieder sehr flowig und ein wunderschöner Erdtrails zieht sich dem Talboden entgegen.
 

Ventoux.

Urbiker
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Trailspass ohne Ende am Passo Invergneux
Diese im Netz als Banzaitrail zu findende Tour habe ich letzten Oktober auch bereits mal abgefahren. Etwas vom schönsten was ich bisher gemacht habe und ich nahm mir vor, den Trail unbedingt nochmals zu machen.


Und es war einfach wieder himmlisch dieser Trail. In gemächlichem Tempo geniesse ich jeden Meter, halte an und bin in einem Traum.



Einmal mehr eine super Tour, etwas vom schönsten.
 

Ventoux.

Urbiker
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Himmelwärts über den Col du Loson
Mit dieser Tour stand mir der Höhepunkt meiner Bikewoche und -karriere bevor, so hoffte ich wenigstens. Ist doch der Loson (oder auch Lauson) der höchste Pass des ganzen Alpenkammes, der sich mit vernünftigem Aufwand mit dem Bike überqueren lässt. Sämtliche Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.



Lange geht es in etwa so aufwärts, nur einzelne technische Passagen zwingen aus dem Sattel, viele davon wären fahrbar aber der Kraftverschleiss wäre zu gross.


Auf Levionaz Inferiore ist dann die Waldgrenze erreicht und man biegt endgültig in das weite Tal zum Loson ein.


Und dann war es soweit, ein Traum ging in Erfüllung. Ich stand mit dem Bike auf 3'299 M.ü.M. Wahnsinn, unbeschreiblich.


Schon im Vorfeld malte ich mir aus, wie ich wohl den Weg den Seilen entlang kurz nach der Passhöhe begehen werde. Im Netz gibt es dazu die spektakulärsten Bilder, leider ist es nicht möglich solche zu machen, wenn man alleine unterwegs ist. Ich musste nur die erste Geröllhalde im Hintergrund runterschieben, danach stieg ich auf fuhr einfach los.


Blick in die Abfahrt mit diesem Trail, unbeschreiblich, man muss es einfach erlebt haben. Die Sicht reicht bereits bis runter zum Rifugio Vittorio Sella.


Gleich danach folgt das nächste Feuerwerk der Extraklasse, der neu sanierte Weg bis runter nach Valnontey. Die quer zum Weg senkrecht gestellten wasserabweisenden Steinplatten sind grösstenteils überfahrbar.

Besten Tour ever!
 
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Carsten

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sehr geile Berichte und Bilder. Danke dafür.
Du bist am Mont Fallère nach Norden runter? Nach Süden such ich noch was Anständiges? das war bei mir (auch in Anbetracht von etwas Hektik und Zeitmangel) unten raus nicht so der Bringer
Col Lauson anders herum (mein Hirngespinnst) hab ich inzwischen auch (fast gemacht) wir sind dann rechts abgebogen und haben noch nen Gipfel mit 3629m Höhe erklommen (inwischen hab´s sogar die Locals nachgemacht, nachdem se gesehen haben das es geht :) )



bei mir git´s bisher leider nur Facebook Bilchen...geht aber auch ohne Accout :)
ein paar Bilder aus Aosta
https://www.facebook.com/media/set/...073741841.100001282087929&type=1&l=38d73adb69
 
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