Bereifung bei Alpencross

Hi,

im Forum gibt es soooo viele Beträge zum Thema Reifen.

Gewicht und Rollwiderstand spielen für mich eine untergeordnete Rolle.
Wer spürt schon einen Unterschied mit Rucksack auf dem Rücken im Schotter fahrend?

Der Reifen darf sich nicht am kleinsten Fels aufschlitzen, dann ist Feierabend und du gehst zu Fuss ins Tal, tschüss Trail. (hoffentlich bekommst man dort Ersatz!)

So breit und dick wie möglich.
Gute Erfahrungen habe ich mit Maxxis Advantage & Contis in der Protection Ausführung gemacht.

Gegen Durchschläge hilft Tubless.

Fahre normale Felgen mit Eclipse Felgenbändern und Latexmilch.
Da drauf Standardreifen in stabiler Ausführung.

Hätte keine Lust wegen einem dünnen Leichtlaufreifen meine Alpenüberquerung abbrechen zu müssen.

Gruß
Andreas
 
60a.

Seitenhalt: besser als NN oder FA.
Traktion: das beste was ich je hatte! (wenn du in Klötze gehst steht der Ofen schnell)
Rollwiderstand: etwas höher las bei NN oder FA, aber nicht so hoch wie bei Minion
Durchschlag: keine Ahnung, fahre problemlos Tubless
Schnitte: bisher noch nix, auch 601 o. ä.
Gewicht: laut Küchenwaage 781g

Habe mitlerweile einen Satz runter geschrubbt, halten länger als Schwalbe.

Gruß
Andreas
 
Also den konventionellen Reifen hast Du ohne Probleme dicht bekommen?
Wie ist die Breite im Vergleich zum 2.35er FA?
Ich hatte mir jetzt den ADvantage in
26x2.40
spacer.gif
56-559
spacer.gif
F60
spacer.gif
60aMP
spacer.gif
845g
rausgesucht, ist das der den Du gefahren bist?
Hast Du vielleicht auch noch einen Tip wo es den günstig gibt?

Ich weiß viele Fragen, aber so ist das nun mal :) .

Edit: noch eine, ich werde die DT 6.1 Felge fahren, welche Felge fährst Du?
 
Ja das ist er.

Fahre ihn mit Latexmilch auf Eclipse- Schlauchlosbändern.
Muss in der Woch vielleicht mal 0,3bar nachpumpen, kein Problem.
Dafür rearieren sich Dorneneinstiche von selbst.

Als ich den letzten abgefahrenen Schlappe runter gezogen habe, waren 5 Dornen drin. Abes nicht platt.

Googel mal rum, ich glaube bei action sports bekommst du die Schlappen.

Andreas
 
Jo, ich glaub den probier ich mal allerdings mit Schlauch, dieser Milchgeschichte trau ich noch nicht so, hab gerade ein Testlauf mit den FA UST, Ghetto Variante (Abdichtung Felge mit aufgeschnittenem Schlauch), am WE plötzlich Luftverlust am HR und musste einen Schlauch einziehen. :ka:
Übrigens baut der FA 2.35 auf der 5.1er 57mm breit an der Karkasse und 59mm an den Stollen (2bar), ich hab noch ca. 4mm platz bis zum Umwerfer, kannst Du mal den ADvantage in der Breite messen, die breitere Felge (6.1) müsste schon ca. 2mm mehr in der Breite bringen, nich das der nachher nicht rein passt :eek:...
 
hi, werde morgen mal nachmessen.
aber ich glaube 63mm
ABER der ist viel höher!
Die Stollen liegen weiter außen als beim FA!
musste meinen Umwerfer etwas drehen, ist alles knapp.

andreas
 
Hi,

im Forum gibt es soooo viele Beträge zum Thema Reifen.

Gewicht und Rollwiderstand spielen für mich eine untergeordnete Rolle.
Wer spürt schon einen Unterschied mit Rucksack auf dem Rücken im Schotter fahrend?

Der Reifen darf sich nicht am kleinsten Fels aufschlitzen, dann ist Feierabend und du gehst zu Fuss ins Tal, tschüss Trail. (hoffentlich bekommst man dort Ersatz!)

So breit und dick wie möglich.
Gute Erfahrungen habe ich mit Maxxis Advantage & Contis in der Protection Ausführung gemacht.

Gegen Durchschläge hilft Tubless.

Fahre normale Felgen mit Eclipse Felgenbändern und Latexmilch.
Da drauf Standardreifen in stabiler Ausführung.

Hätte keine Lust wegen einem dünnen Leichtlaufreifen meine Alpenüberquerung abbrechen zu müssen.

Gruß
Andreas

Dazu kann ich dir pauschal keinen Reifen empfehlen, jedoch mit gut aufgepumptem Reifen zu fahren, um schonmal die Anfälligkeit zu reduzieren.

Außerdem - dein Rahmen wird wahrscheinlich nicht jede X Beliebige Größe zulassen. Klar gibts 3.0er Reifen, doch in welchen Rahmen passt sowas schon. Denn die Frage ist noch elementarer, als die Felge, denn die kannst du notfalls noch tauschen, den Rahmen zu tauschen, ist schon etwas aufwändiger.
 
hi, werde morgen mal nachmessen.
aber ich glaube 63mm
ABER der ist viel höher!
Die Stollen liegen weiter außen als beim FA!
musste meinen Umwerfer etwas drehen, ist alles knapp.

andreas
Danke, könnte ja gerade noch passen, mit Umwerfer drehen wird nichts wegen E-Type. Ich hab einen Advantage 2.40 zur Probe von nem Bike Kollegen bekommen, leider ist der im falschen Rucksack gelandet und ich komm vor dem Wochenende nicht ran, dann werd ich mal probieren ;).
 
ich fahr vorn den albert 2.25 und hinten nn 2.25 der rollt echt gut.
der albert klebte hinten wie kaugummi. wie du sagst. danach der wechsel auf nn.

so bin ich auch oberstdorf riva gefahren.
mit 130gr schlauch also nicht der supermegalight aber auch nicht der standart.

platten: keinen einzigen.

der nn verschleißt aber deutlich schneller als der albert.
dieses protektion oder snakeskin zeug in der flanken der reifen
hab ich übreigens auch nicht.

das ist im bikepark oder beim downhill sinnvoll aber beim alpencross sollte man ja mit hirn fahren.

man will ja auch ankommen und nicht den heli kommen lassen.

und wem hat es bei normaler fahrt bitte schon mal die seitenflanke aufgeschlitzt.

:daumen: gruß
 
warum fahrt ihr beim alpencross andere reifen als sonst.
fahrt doch das was sich bei euch auch sonst bewährt hat.:daumen:
bin bis jetzt 6 alpen X gefahren. ok beim 1. habe ich auch das bike speziell umgerüstet. nie wieder - war alls ungewohnt :heul:

habe letztens 2 crosser gesehen die hatten sogar ersatzreifen dabei. ihr fahrt nicht nach afrika sondern kommt jeden tag durch irgendwelche meist skiorte und die sind auf biker eingestellt. die haben nämlich erkannt, dass die im sommer die kohle bringen
viel spass :winken:
 
ich fahr vorn den albert 2.25 und hinten nn 2.25 der rollt echt gut.
der albert klebte hinten wie kaugummi. wie du sagst. danach der wechsel auf nn.

so bin ich auch oberstdorf riva gefahren.
mit 130gr schlauch also nicht der supermegalight aber auch nicht der standart.

platten: keinen einzigen.

der nn verschleißt aber deutlich schneller als der albert.
dieses protektion oder snakeskin zeug in der flanken der reifen
hab ich übreigens auch nicht.

das ist im bikepark oder beim downhill sinnvoll aber beim alpencross sollte man ja mit hirn fahren.

man will ja auch ankommen und nicht den heli kommen lassen.

und wem hat es bei normaler fahrt bitte schon mal die seitenflanke aufgeschlitzt.

:daumen: gruß

servus knoxvillj,

ja ja, schon wieder das leidige reifenthema...

wie gesagt, das wird mein erster alpencross sein und biketechnisch bin ich erst seit 2 jahren unterwegs und hab noch nicht so viele erfahrungen gesammelt. ich bin zwar schön öfter in den bergen unterwegs gewesen (fellhorn, alpspitze, nebelhorn, breitenberg, kanzelwand, eibsee, etc) und mit meiner bisherigen bereifung immer ganz gut klar gekommen. aber nach den einträgen hier im forum, dachte ich mir, der albert wäre in punkto sicherheit und grip das nonplusultra und ohne den gehts fast nicht.

doch was bringts mir, wenn ich mit der pelle hinten drauf nicht sechs sondern zwölf tage unterwegs bin? na ja, deshalb hab ich mir ja nun den larsen tt exception 2.0 montiert und ich bin total happy. in den bergen gehts zwar gemächlich her und am berg wird der geschwindigkeitsunterschied zwischen albert/albert und albert/larsen oder nobby nic nicht so groß sein. doch es kostet auf jeden fall mehr kraft. mit der jetzigen kombi bin ich im schnitt satte 4 - 5 km/h schneller. das ist nicht zu verachten! nichtsdestotrotz ist der albert top, zumindest vorne :D

bei mir gehts am kommenden samstag los und ich würd sagen, schaun' mer mal! und ich drück mir und allen anderen bikern beide daumen, dass uns die sonne lacht. doppel:daumen:

ciao habibabua
 
scheinbar fährt halbe deutschland mit schwalbe dünnwändiger reifen - wie deprimierend ...

war juli/august 2 wochen in den alpen unterwegs, hier paar gedanken:

dünnwändige reifen, z.b. wie RR oder NN würd' ich nie für eine transalp draufziehen - klaro, manche kommen damit problemlos klar, auch einer von uns ist mit NN gefahren, aber wehe wenn so einer aufgeschlitz wird und man mitten im nirgendswo steht.

für ein hardtail wieso nicht dicke schlappen? robuste, großvolumige reifen bringen (pannen)sicherheit und komfort.

wenn man mit tubeless fährt muss man mindestens zwei schläuche mitschleppen.

einfach- und sicherhalber würd ich nur echte tubeless reifen auf echten tubeless felgen empfehlen - mit kits und milch, usw., rumzuprobieren kurz vor der transalp macht keinen sinn. klaro, mit übung laufen die "selbst gemachten tubeless" kombis auch gut und relativ pannensicher, und ja, die echte tubeless kombi ist schwerer, aber dafür deutlich robuster und weniger "luft-rülps"-anfällig, insbesondere wenn mit ein wenig latex-milch montiert.

ich bin selbst die erste woche mit nokian gazzaloddi g swa's auf tubeless felgen gefahren (2,3'er, echte tubeless reifen mit riesen stollen, trotzdem einigermassen lauffreudig mit hervorragendem bremsverhalten, ein echt robuster reifen mit toller dämpfung aber wenig reserven am limit), und in der zweiten woche mit BBs (upps, doch schwalbe reifen :eek:) auf mavic tubeless 823'er felgen (selbst gemachte tubeless mit milch).

insgesamt 2 platten - der erste durch ein scharfes, unbekanntes object, der zweite durch einen 8cm nagel - freilich keine snakebites :daumen:

last but not least - mit dem start so nah, vielleicht nicht so sehr rumexperimentieren, d.h. fahr was du kennst, oder vielleicht deren größere brüder.

ciao, ragetty
 
scheinbar fährt halbe deutschland mit schwalbe dünnwändiger reifen - wie deprimierend ...

war juli/august 2 wochen in den alpen unterwegs, hier paar gedanken:

dünnwändige reifen, z.b. wie RR oder NN würd' ich nie für eine transalp draufziehen - klaro, manche kommen damit problemlos klar, auch einer von uns ist mit NN gefahren, aber wehe wenn so einer aufgeschlitz wird und man mitten im nirgendswo steht.

für ein hardtail wieso nicht dicke schlappen? robuste, großvolumige reifen bringen (pannen)sicherheit und komfort.

wenn man mit tubeless fährt muss man mindestens zwei schläuche mitschleppen.

einfach- und sicherhalber würd ich nur echte tubeless reifen auf echten tubeless felgen empfehlen - mit kits und milch, usw., rumzuprobieren kurz vor der transalp macht keinen sinn. klaro, mit übung laufen die "selbst gemachten tubeless" kombis auch gut und relativ pannensicher, und ja, die echte tubeless kombi ist schwerer, aber dafür deutlich robuster und weniger "luft-rülps"-anfällig, insbesondere wenn mit ein wenig latex-milch montiert.

ich bin selbst die erste woche mit nokian gazzaloddi g swa's auf tubeless felgen gefahren (2,3'er, echte tubeless reifen mit riesen stollen, trotzdem einigermassen lauffreudig mit hervorragendem bremsverhalten, ein echt robuster reifen mit toller dämpfung aber wenig reserven am limit), und in der zweiten woche mit BBs (upps, doch schwalbe reifen :eek:) auf mavic tubeless 823'er felgen (selbst gemachte tubeless mit milch).

insgesamt 2 platten - der erste durch ein scharfes, unbekanntes object, der zweite durch einen 8cm nagel - freilich keine snakebites :daumen:

last but not least - mit dem start so nah, vielleicht nicht so sehr rumexperimentieren, d.h. fahr was du kennst, oder vielleicht deren größere brüder.

ciao, ragetty

ja, die sicherheit geht natürlich vor. deshalb hab ich wegen dem relativ schmalen larsen auch lange überlegt. aber ein bekannter händler, der selber auch marathons fährt, schwört auf diesen reifen. zudem soll der maxxis durchschlagsicher sein. das ist natürlich auch relativ. wenn man will, kann man jeden reifen und jede felge zerstören. und man kann auch mit sakeskin-schutz einen selbigen bekommen.

es gehört halt auch immer a bisserl glück dazu. und ein bisschen vorsicht ist bei einer mehrtägigen fahrt eh angebracht. kamikaze kann ich vor der haustür machen.

ich denke, dass viele das reifenthema leid sind, aber es macht doch immer wieder spass seinen senf und die "perfekte" lösung abzugeben! so do i
 
ich denke es ist wichtig zu unterscheiden WO und WIE man fährt!

was für den einen ein geiler trail ist, ist für den anderen eine tragepassage- dabei kommt nix an den reifen.

wer gerne in gelände wie gardasee fährt wird schnell erkennen wie lange ein NN oder so hält.
das ding ist dafür einfach nicht gemacht.

auf einem alpencross denke ich allerdings in erter linie ans ankommen ohne panne, also nix dünnwandiges

dass man mit einem leichten reifen "locker 4- 5km/h schneller" ist......?
na ja, das ist sache der jäger und angeler.

versuch mal einen pass auf schotter mit rucksack um locker 4- 5km/h schneller zu fahren, das ist teilweise die doppelte geschwindigkeit:spinner:

andreas
 
Bin -aufgrund von Empfehlungen hier im Forum- meinen AlpenX Anfang August mit zwei Conti Vertical Protection gefahren und hatte trotz wenig material schonender Fahrweise keinen Platten. Zwei unserer Gruppe mit Nobby mussten dagegen mehrfach flicken. Einziger Nachteil des Vertical ist sein relativ hoher Rollwiderstand auf Asphalt. Wir sind 2-3 Straßenpässe gefahren; da hatte ich manchmal das Gefühl, er klebt am Boden.

Unser Guide schwärmte von seinen Michelin Reifen, bin mir allerdings nicht mehr sicher, ob es der All Mountain oder der All Terrain war. Die würde er aus seiner Erfahrung Conti und Schwalbe vorziehen.
 
muss jeder selbst beurteilen, welches risiko er eingeht.

ich hab dieses jahr 5 platte NN in unserer gruppe gehabt, und wir sind keine anfänger oder downhiller.

hab die erfahrung gemacht, was ein technischer defekt für eine alpentour bedeuten kann. da kann eine sorgfältigst geplante und vorbereitete mehrtagestour schnell gekippt werden.

und von wegen da sind überall dörfer etc. schieb oder trag doch mal 1000hm zum ersatzreifen. mal sehn was der rest der truppe sagt und macht. dann schaffst du dein tagesziel einfach nicht mehr. und jetzt?
die gebuchte übernachtung? der nächste tag?....

eratzreifen? tja, da wird der leichte NN plötzlich ganz schwer..
bei sonnenschein mag das alles noch irgendwie klappen - kippt das wetter,
siehts dann wieder anders aus.
mich jedenfalls nerven mitfahrer, die aufgrund ihrer leichten (schnellen?) ausrüstung ständig die ganze truppe aufhalten.

richtiges mt-biken erfordert richtige mtb ausrüstung - kein cc zeugs!

findet ultraschwer
(guide)
 
Also ich bin dieses Jahr auch einen AlpenX mit NN in UST ausführung gefahren, in der Gruppe waren 2* NN ust montiert, einer hatte NN und RR, einer Michelin All Mountain und der Rest Michelin.

Resultat: All Mountain 2*Platt, Michelin 3* Platt und von den Schwalbe einmal mein NN, nachdem ich mit der Flanke an eine Stahlkante gekommen bin, mit relativ hoher Geschwindigkeit.

Sind viele sogenannte Tragepassagen gefahren!!

Für mich ist der NN, in der UST Ausführung einer perfekter Reifen.

Ach ja, breite ist 2.25
 
@ rocky rider,

du hast natürlich recht, dass am berg und aufm schotterpass 4-5 km/h die doppelte geschwindigkeit sein können. ich hab meine bemerkung auch auf mein grundlagentraining hier vor der haustür bezogen. zwischen 21 und 25 km/h ist der unterschied nicht so groß. trotzdem merkt man auch bei geringeren geschwindigkeiten am berg den unterschied. der kraftaufwand wird geringer mit einem reifen, der besser rollt.

den besten mittelweg zwischen sicherheit und rollwiderstand/kraftaufwand zu finden ist bei der masse der hersteller und reifenarten nicht einfach. der maxxis hat zwar keinen snakeskin, doch er hat mit der kevlar-mischung einen guten pannenschutz. das zeigen auch alle testergebnisse.
 
wir hatten auf unserem diesjährigen AlpenX 5 Reifenflanken-Defekte (mit 5 Leuten in 7 Tagen) :o
- ein NN 2,25" Abfahrt ins Tal noch möglich mit Schlauchstück auf den Riss vulkanisiert, Ersatzreifen gekauft
- ein Ritchey Z-max Karkasse durchgeschliffen, falsch eingestellte Bremse (ein weiteres Argument gegen Felgenbremsen)
- ein Conti Vapor 2,1" Flanke ohne ersichtlichen Grund so geschlitzt, dass Weiterfahrt nicht möglich war
- ein Conti-Vapor 2,1" Falnke beschädigt, Reperatur mit Schlauchstück möglich
- ein NN 2,4" Flanke angerissen, wird weiter ohne Reperatur gefahren.

mein Fazit: Dolomiten gehen mit fast allen Reifen, weiter westlich sind die Steine nicht aus Klakstein sondern Granit o.a.: hier sind viel stabilere Reifen nötig! gummmierte Flanken sind absolut zu empfehlen, ich werde keinen AlpenX mehr mit den 2,4" NN fahren, auch wenn die von den Fahreigenschaften super sind. Im Keller liegen FA SnakeSkin, das wird der nächste Reifen!
 
Hallo,

ab Herbst gibt es den 2,4 NN mit SnakeSkin :daumen:

Ich bin ein Jahr auf meinem Freak mit 2,4 NN und Latex gefahren - u. a. Gardasse, Vinschgau. Sind auch heftige Trails gefahren. Keinen Platten, nur einmal einen kleiner Riss, ca. 1 cm, nach einer Tour an der Flanke entdeckt. Aber diese Schwachstelle ist ab Herbst behoben.

Fahre zur Zeit den Fat Albert. Gripp und Rollwiderstand sind aber schlechter als beim NN.

Schöne Grüße

Hans
 
Habe auch ewig überlegt welchen Reifen ich aufziehen soll. Fahre seit Juni den NN 2.25 UST ! Sind gerade vom Alpen-X zurückgekommen. Für mich ist der Reifen die perfekte Mischung aus Grip und Rollwiederstand. Hatte keinen Platten und die NN halten die Luft auf meiner XM 819 wesentlich besser als meine vorherigen Michelins (Verlust pro Woche ca.0,1- 0,2 Bar, vorher musste ich alle zwei-drei Tage nachpumpen). Fahre den Reifen bei ca. 90 kg incl. Kleidung, Rucksack etc. mit 2,5 Bar. "Zu Hause" fahre ich immer mit ca. 2,0 Bar. Habe für den Cross sicherheitshalber etwas nach oben geschraubt, da ich anfangs durch die vielen negativen Berichte auch bedenken hatte.

Konnte unter allen Bedingungen testen (trocken/nass/Schotter/Teer/Wurzeln etc). Der Reifen fährt sich sehr gutmütig, was für mich bedeutet, dass sich der Grenzbereich rechtzeitig ankündigt. Ebenfalls war ich auf losem Schotter sehr zufrieden und hatte nie ein schwammiges oder unruhiges Gefühl (was angeblich bei eingen hier im Forum ein Problem ist). Ich kann deshalb den Reifen nur empfehlen. Gilt nur noch den Winter abzuwarten wie er sich da schlägt. Ach ja, etwas ist mir aufgefallen. Er scheint wesentlich schneller zu verschleissen als alle vorher Gefahrenen. Um genau Angaben machen zu können muss ich ihn aber noch bis in den Herbst fahren um die Laufleistungen vergleichen zu können. Montiert ist und bleibt der NN nach Herstellerangaben (Stichwort: Laufrichtung).

mfg
Butch
 
Schlitzer hin oder her, wer kann denn schon sagen das es mit dem XY Reifen nicht passiert wäre, oder umgekehrt?
Läuft ja zum Teil auch recht unglücklich oder ist auf Fahrfehler zurückzuführen. Sicher gibt es Reifen die anfälliger sind und andere Reifen weniger, aber representativ ist dieses geposte nicht.
Viele Veranstalter lassen ja auch div. Reifen nur äusserst ungern zu, es wird schon vorab darauf hingewiesen nicht mit dem XY Reifen auf den AlpenX zu gehen.
Es gibt aber auch Leute die mit RR und Hardtail unbeschadet am Gardasee angekommen sind.
Meinen letztjährigen AlpenX (16Tage) hab ich auch mit dem NN 2.4 gut überstanden, dieses Jahr eine Viertagestour mit Albert/SmartSam, da gabs auch keine Probleme, doch einen Durchschlag (Fahrfehler definitiv:rolleyes:), ein Mitfahrer hatte mit Kenda zwei Platten, FA und NN hingegen wieder ohne Probs.
Jetzt kommt der FA UST zum Einsatz, im Mittelgebirge gabs einen Durchschlag den ich nicht mal bemerkte (Fahrfehler :ka:), keine Delle in der Felge aber die Karkasse hatte einen Snakebite, Reifen hat Snakeskin wohlgemerkt.
Ist zwar schön hier mal zu lesen wie die Probleme verteilt sind aber viel kann man nicht drauf geben :bier:

Meine Fazit, bei viel Schotter und Teeranteil darf es ruhig ein leichter Racereifen sein, auf Trails dann halt mit mehr Übersicht fahren. Für einen traillastigen AlpenX gibts dann halt fette Schlappen, schei** was aufs Gewicht, Spaß machts allemal auch wenn man zum Uphill ne halbe Stunde länger braucht. :daumen:
 
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