Bericht Queyras/Piemont 2020

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ist übrigens auch ein Deutscher,
... dann war der an dem Abend aushäusig ;) Kann mich natürlich täuschen, aber der wirkte schon recht original. Macht auch nix, war alles im grünen Bereich. Die beiden hatten drei kleine Kinder, das jüngste kein Jahr alt. Ich glaube es hatte damit zu tun, dass ich keine zweite Nacht bekommen konnte. Voll war's nicht, hatte eher den Eindruck, dass sie an dem zweiten Tag nur eingeschränkten Betrieb machen wollten.

Euer Telefonat stelle ich mir sehr amüsant vor :confused:
 
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Tag 3 Fouillouse – Chiappera

Weiter geht’s, es folgt ein Traumtag. Endlich Sonne satt, halbwegs warm und – fast genauso wichtig – richtig einsam.
Es steht eine vier-Pässe-Fahrt an über Col du Vallonet, Col de Mallemort, Colle delle Munie und Passo della Cavalla. Mirandol am Anfang und die Visaisa-Abfahrt am Ende hätten mich auch gereizt, aber irgendwo muss man mal anfangen.
Bilder sagen mehr als Worte, zu dieser Gegend wurde schon einiges geschrieben. Wer etwas Bestimmtes wissen will, fragt einfach ;) Nur ein Tipp: Ich war froh um meinen Sawyer-Wasserfilter, hab zweimal einen Bach angezapft.

Am Vallonet
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Blick zurück von der Auffahrt zum Colle delle Munie
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"mache nach 30 sec 10 Bilder" :)
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unten taucht Chiappera auf, mein Ziel für heute
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Voll war's nicht, hatte eher den Eindruck, dass sie an dem zweiten Tag nur eingeschränkten Betrieb machen wollten.
Evt. war da insgesamt schon eingeschränkter Betrieb...und nur noch "Minimalbetreuung"
Ende Juli war gut voll, es war auch eine recht große Truppe in der Gastronomieabwicklung tätig.

Top Tour die du da gemacht hast - Wahnssinnerlebnis, -Gegend - und Glückwunsch das es überhaupt geklappt/funktioniert hat. :daumen:
 
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Na da fahre ich doch gern mit.
Schön das die Verwendung eines "richtigen Fotoapparates" hier honoriert wird, ist einfach was anderes als so ein Wischfonfoto
 

Fubbes

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Na da fahre ich doch gern mit.
Schön das die Verwendung eines "richtigen Fotoapparates" hier honoriert wird, ist einfach was anderes als so ein Wischfonfoto
Grundsätzlich sehe ich das genauso. Ich habe allerdings bei meinem ehemals recht guten Fotoapparat gemerkt, dass er nach ca. 10 Jahren einfach nicht mehr mit heutigen High-End-Fons mit halten kann. Trotz großem Sensor.
Leider schreitet die digitale Fotografie schneller voran, als es die analoge tat.
Deshalb habe ich dieses Jahr den Fotoapparat zu Hause gelassen. Leider.

In der Handhabung ist er einem Telefon allerdings weit überlegen. Mal schnell einen Schnappschuss machen ist mit dem Handy echte Glücksache. Bis man da mal schussbereit in der Fotoapp drin ist, nachdem man 5 andere Apps aus Versehen geöffnet hat und dann auch noch im Selfieimodus gelandet ist ... da ist das Motiv schon an einem vorbei.

@thomaximilian
Die Runde hier gefällt mir auch sehr gut! Viel Neuland, könnte man mal nachfahren. Es darf gerne auch ein bisschen mehr Text sein.
 

isartrails

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... ihr werdet gleich lachen. Mit einer 10 Jahre alten Canon G11.
Danke. Überhaupt nichts zu lachen. Das ist nach wie vor Profimaterial. Ich bin mittlerweile bei einer G7X Mark II mit 1"-Sensor, wenn's klein sein muss. Wenn Gepäckbeschränkung keine Rolle spielt, erlaube ich mir schonmal die Canon EOS RP mit Wechselobjektiven und Blitzgerät.
Wenn die Bilder nicht so gut werden "müssen", reicht mir die Sony DSC HX-60V, die gottseidank noch keinen Touchscreen hat und deswegen auch im Schlaf und einhändig bedient werden kann. Das klappt mit Touchscreen-Kameras nicht mehr so gut und mit Smartphones schon gar nicht.
 
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Wahnssinnerlebnis, -Gegend - und Glückwunsch das es überhaupt geklappt/funktioniert hat.
Absolut, die Intensität, mit der man diese Tage erlebt, ist mit nichts zu vergleichen :anbet: Mit dem Wetter hatte ich echt Glück, dafür dass insgesamt nicht stabil war.

Deshalb habe ich dieses Jahr den Fotoapparat zu Hause gelassen.
Wenn mein Handy solche Bilder machen würde, käme ich auch ins Grübeln! A propos, Deine anderen Handybilder aus dem Aostatal wollen wir auch noch sehen :daumen:

Ich bin mittlerweile bei einer G7X Mark II mit 1"-Sensor, wenn's klein sein muss.
:love:
Auf Genf - Nizza dabei gehabt, schätz ich?
 
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Tag 3 war sehr gelungen. Ab Fouillouse und vor dem Fort gibts ein paar hm Piste, der Rest ist einspurig, rauf wie runter. Das hatte ich in der Form eigentlich noch nie. Kehrseite ist, dass man bergauf wirklich sehr viel schiebt, eigentlich den ganzen Tag. Mich hats nicht gestört, ich fand das irgendwie meditativ. Tragen ist auf jeden Fall am Vallonet fällig und ggf. ein paar Meter am Riou Rouchouse entlang. Die Schlussabfahrt wäre übrigens auch uphill-tauglich, das gäbe mit einer Abfahrt über den Lago Visaisa eine geniale Tagestour. Beide Strecken kann man in Street View begutachten.

Im Tal – nach nur 500 Streckenmeter Asphalt heute 8-) – bin ich erst mal baff, alles fest in deutscher Hand. Das hatte ich zuletzt (2017) noch nicht so wahrgenommen. Ich hab im „La Provenzale“ reserviert. Ich entspanne um 17:30 noch beim Espresso an der Bar, da schlagen schon die ersten Landsleute auf und wollen Abendessen. Als sie checken, dass es nix wird, erklären sie vorwurfsvoll, sie werden sich jetzt was anderes suchen. Ich wette sie mussten bis Dronero fahren, da hats dann auch mit der Uhrzeit gepasst
:lol:
Der Wirt wirkt tatsächlich erst mal unterkühlt, aber er taut auf wenn man ihn anquatscht. Seine Mutter hat die Bar schon lange, er hat vor vier Jahren die alten Gemäuer daneben als Unterkunft hergerichtet, das meiste selbst gemacht und richtig schön.
Überhaupt ist mir Chaippera ans Herz gewachsen. Ceaglio ist eine Hausnummer im Mairatal, das ist klar. Aber die Kulisse im Talschluss finde ich schwer zu toppen, gehört zu meinem Alpen-Best-Of. Ich bin gespannt, wie sich das Varaita-Tal im Vergleich schlägt, aber die Antwort ist wohl zu erahnen. Hier noch zwei Bilder von meinem Besuch 2017.

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Sorry, mehr hab ich heute nicht, war heute daheim nebenberuflich als Krankenpfleger tätig...
 

Fubbes

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Wenn mein Handy solche Bilder machen würde, käme ich auch ins Grübeln! A propos, Deine anderen Handybilder aus dem Aostatal wollen wir auch noch sehen
Ich bin schon am zusammenstellen. Da ich höchstens einen Abend in der Woche dazu komme, dauert es ein bisschen. Aber ich mache vielleicht eine Preview hier im Forum.
Das aktuelle Telefon (S10) habe ich extra wegen der Kamera ausgesucht. Ich stehe eigentlich mehr auf das kantigere Design von Sony.
 
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Tag 4 Chaippera – Casteldelfino

Es beginnt damit, dass der Wirt das Frühstück verschläft und mir eine dreiviertel Stunde flöten geht. Weil es heute bald zuziehen soll, mache ich bis Villaro Tempo und nehme die Straße. Anderenfalls sei dringend der Hangweg mit S1-Trail empfohlen, der bei Lausetto auf die Straße trifft (Percorso Occitano).
Zum Monte Bellino führt eine taugliche Piste, nur die letzten 100 hm sind zu schieben. Es zieht schnell zu, die Aufholjagd hat nix gebracht. Der Tag verläuft im Nebel, aber die Wegfindung ist problemlos. Keine Sicht = wenig Bilder, auch das geplante Übersichtsbild Richtung Monte Maniglia fällt aus. Das hätte mich für zukünftige Projekte interessiert.

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Hey Monviso, zeig Dich gefälligst mal!
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Der Trail vom Gipfel zum Colle di Bellino ist zum Zunge schnalzen. Danach wird es unrhythmisch. Die Abfahrt nach N scheint wenig befahren zu werden, die meisten fahren nach S ab. Die Querung bis Le Barricate ist ein mühsames Geschäft. Viel Auf und Ab und schlecht zu schieben, weil teils eng zugewachsen. In der Schlucht dann aber wieder traumhaft. Der Übergang ist im Vergleich zur restlichen Tour kein Highlight, aber mit Optik wäre das Urteil wohl besser ausgefallen. Auch überraschend: Ich folge länger der GTA und hab niemanden getroffen. Kein Vergleich zum GR5.

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Wo solls heute eigentlich hingehen? Die Einteilung der restlichen Strecke ist gar nicht so einfach, zumindest wenn man nicht @stuntzi heißt und die Rennradler am Agnel abhängt. Wenn ich alles mitnehmen will, was auf dem Weg liegt, müsste ich rechnerisch im Bellino-Tal und im Réfuge Agnel übernachten, damit es bei überschaubaren Etappen bleibt. Irgendwie taugt mir der Gedanke ans Réfuge aber nicht mehr. Es soll ein recht unerfreulicher Laden sein. Ich dachte zunächst ich kann das ausblenden aber jetzt stört mich diese Perspektive doch. Erschwerend kommt hinzu, dass ich gestern aus der Ferne keine Unterkunft im Bellino-Tal klar machen konnte. Vorsorglich hatte ich in Casteldelfino reserviert, für den Fall dass sich nichts Besseres ergibt, aber das alleine ist erst ein halber Plan.
Ich hatte lange rumüberlegt, bis folgernder Plan B stand:
  • Ich verlängere die Buchung in Casteldelfino auf zwei Nächte.
  • Battagliola lasse ich (erstmal) aus
  • Morgen soll es ein strammer Abschlusstag bis zum Auto richten, Col Vieux schaffe ich sicher, Caramantran mal sehen
  • Rückfahrt zur Unterkunft mit dem Auto
  • Den Battagliola mache ich am Abreisetag als Tagestour

Bellino-Tal, vorne Chiazale, hinten Celle
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Das macht eine Solo-Durchquerung aus: an muss sich anpassen und man muss alles alleine entscheiden. Mir gefällt es, wenn es etwas zu entscheiden gibt und nicht alles vorhersehbar ist :)
 
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Tag 5 Casteldelfino – Chateau-Queyras

Casteldelfino ist ein tristes Kaff, aber in der „Mulino delle Fucine“ kann man’s gut aushalten. Der Wirt ist eine Granate, ständig einen Witz auf Lager und ein sechs-Gänge-Menü im Köcher :cooking: Wetter passt wieder, ich nehme den Col d’Agnel ins Visier, nächstes Zwischenziel: Chianale.

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Der Anstieg ist nicht mein Fall, oft wechselnde Steigungen. Bis ich oben bin vergeht genug Zeit um mich damit zu arrangieren, dass es mit dem Pic Caramantran eng werden könnte. Zum Glück ist wenig Verkehr und die Umgebung kann sich sehen lassen.

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Wer hats erfunden? Matterhornplagiat am Agnel
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Oben bin ich knapp hinter dem Zeitplan, und beschließe, den Gipfel zu vertagen. Schade um meinen ersten BBS-3000er, aber es fällt mir insofern leicht, als er schön in einer Reihe mit anderen Wunschzielen liegt, die noch offen sind: Malrif, Vallanta, Noire. Ich habe es bisher immer geschafft, den Frust über verpasste Ziele in Motivation für neue Touren umzuwandeln. Vielleicht gehe ich auch deshalb nicht mit dem letzten Killerinstinkt ran. Außerdem liegt heute noch etwas vor mir, wofür Reserven nicht schaden können. Aber erst noch den Blick genießen :)

Ecrins, die Kette davor (schlecht abgesetzt) sind die Queyras-Berge bei Arvieux, auch eine feine Ecke :love:
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Col Vieux vor der Taillante, einem echten Queyras-Klassiker
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Auf der Karte schaut es lohnend aus, den Col Vieux von etwas oberhalb anzusteuern, vom Fuße des Pain de Sucre aus. Endlich mal richtig Weitblick von richtig weit oben, das erste Mal auf dieser Tour.

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Die ersten 300 hm bis zum Lac Foréant sind super zum Einschwingen. Ein überragendes Gefühl, in der hochalpinen Kulisse durch die erdig-feinsplittrige Spur zu surfen :dope: In komoot ist’s mit S3 getagged, ich hätte eher S2 vergeben. Aber für S3 ist noch genügend Raum auf dieser Abfahrt, es wird noch rustikal. Vieles ist von der Sorte „daheim würde ich das fahren“. Das ständige Entscheiden, fahren, oder lieber nicht, alle 10m in Sekundenbruchteilen zieht ganz schön Kraft. Nachdem es zweimal knapp war schalte ich einen Gang zurück und schaukle das Ding risikofrei heim. In l’Echalp bin ich ehrlich gesagt ziemlich platt aber auch froh. Viel erreicht und alles gut gegangen, was will mehr!

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Und sogar das Versteckspiel mit dem Monviso hat ein Ende :winken:

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A propos Versteckspiel: Hier noch ein Suchbild für den Malrif-Fanclub. Finde den Trail ;)

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Sauge alles auf, ich möchte nämlich so bald wie möglich (nächsten Sommer, je nach Coronalage?) mit dem Gravel in die Gegend fahren, um Straße, Pisten und leichte Trails zu mischen
 
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Tag 6 Colle delle Battagliola (Rundtour)

Wenn die Unterkunft einen Nachteil hat, dann ist es der Kaffeevollautomat :spinner: Also schnell noch in der örtlichen Bar gehalten und den Mangel behoben. Dann starte ich zu dieser Runde, die perfekt ist für den Abreisetag. Die Auffahrt ist entspannt und kurzweilig.

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Der Trail bewegt sich oft im Grenzbereich S2/3. Anfangs sehr steil durch ausgerundete Kurven, die reinste Achterbahn. Sehr erdig, leider tief ausgewaschen. Ab 2100 wird’s entspannter aber nicht langweilig, ein perfektes Finale.

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Zusammen mit dem Col Fromage ist es der einzige Pass unterhalb der Waldgrenze, dementsprechend ist der Charakter anders als im hochalpinen Teil der Tour. Gut für die Mischung und insgesamt recht ähnlich zum anderen „Eckabschneiderpass“ drüben im Mairatal, dem Colle Ciarbonet.
Hier noch mal der Hauptkamm vom Lago di Castello aus. Wenn ich das richtig sehe, dann ist das unter der Wolke die Rocca Bianca, rechts davon Col de St-Véran, links geht’s zum Longet.

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Fazit

Wie schon eingangs gesagt, eine schöne Runde mit einem guten Verhältnis aus Tragen/Schieben zu Trailabfahrt. Außerdem meistens gut einteilbar in überschaubare Etappen und nicht überlaufen.

In Zahlen:
Hm gesamt: 8.500
Hm Tragen bergauf: 150
Hm Schieben bergauf: 2.000
Hm Trail bergab: 5.900
Biker getroffen: 10, davon 5 am letzten Tag

Schade, dass letztlich nur einer von vier geplanten Gipfeln geklappt hat, und dieser im Nebel war. Das hätte für noch mehr Würze gesorgt.
 
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Alternativen und Erweiterungen

Statt dem Col Girardin wäre auch der Col Tronchet machbar. Bringt aber in meinen Augen keinen Vorteil und es fehlt die Gipfeloption (mehr auf vttour.fr)

Statt Col Fromage + Girardin in Folge wäre folgendes interessant: Château-Queyras – Arvieux – Col de Furfande – Col du Lauzet – Col de Moussière – Guillestre – Réf. Basse Rua – Col de Serenne (mehr auf transalbino.de). Ab dort entweder la Mortice mitnehmen und Abfaht nach Grande Serenne (für Experten, @scylla fragen) oder Tête de Paneyron – Col de Vars – Batterie de Vallon Claous – St. Paul (mehr auf transalbino.de)

Col de Mirandol und Lago Visaisa hatte ich schon erwähnt. Hier wäre auch eine Verlängerung über Col de la Gipière de l’Orrenaye, Col de Roburent und Passo Scaletta machbar. Dafür vielleicht besser In St-Ours starten und ggf. Mallemort weglassen.

Bei uns war der Wirt (ist übrigens auch ein Deutscher, evt lag es daran :) ) echt hilfsbereit und hat sogar per Festnetz für uns im Rifugia Gardetta angerufen und die nächste Übernachtung klar gemacht
Klingt gut, was war das genau für eine Etappe?

Statt Monte Bellino wäre mit Colle delle Sagne und Colle Bicocca eine Variante denkbar, aber m.E. deutlich wilder (transalbino.de)

Darüber dürfen sich potenzielle Nachahmer den Kopf zerbrechen – viel Spaß :)
Grüße
thomaximilian
 
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Danke für's mitnehmen !!
Ich war Anfang des Sommers in der gleichen Ecke unterwegs.
Den Bellino musste ich wegen Panne auslassen.
Aber es gibt immer wieder gute Gründe für die Gegend 🤩🤩
 
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Danke für's mitnehmen !!
Da kann ich mich nur anschließen.

Das steigert schon mal Vorfreude und Spannung fürs nächste Jahr. Mal sehen was geht...
Ich dachte eher im Susa-Tal und Umgebung noch ein paar Sachen nachzuholen.

Aber dein Bericht ist auch wieder ein toller Anreiz ein Stückerl. südlicher zu schauen.

Ist die Komoot-Link die Planung oder die Aufzeichnun?g - bevor ich die 3.99 investiere. :)
 
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Das ist die direkte Linie Foulliousse Gardetta. Einfach Lineal auf die Karte und immer den nächstgelegenen Wanderweg nehmen. Ist etwas wanderlastig
Alter Schwede. Es bestätigt sich wieder mal: Es gibt nix was noch nicht gemacht wurde. War der Portiolette eine taktische Maßnahme um Zeit zu sparen, oder lohnt das ansich? Ich meine mich zu erinnern, da mal eine gepunktete Linie auf einer Karte gesehen zu haben.

Ist die Komoot-Link die Planung oder die Aufzeichnun?g
Leider nur Planung, ich navigiere noch analog, sorry.

Ich dachte eher im Susa-Tal und Umgebung noch ein paar Sachen nachzuholen.
Ja das ist sicher ein heißer Tipp. Thabor & Co. steht bei mir auch weit oben auf der Liste. @p100473 wollte hier meines Wissens demnächst vorbei kommen. Bin gespannt, was Ihr berichtet.

An alle anderen Mitleser und Kenner: Danke fürs folgen und viel Erfolg bei euren nächsten Aktionen :bier:
 
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Wir hatten die Tour COVID 19 bedingt auf 2021 verschoben. Wenn ich mir die aktuelle Entwicklung so ansehe, hoffe ich dass das etwas wird. Aktuell fahren wir nur auf den hometrails alleine oder mit einzelnen guten Freunden. Zum Glück gibts inzwischen viele neue trails in der Gegend. Aber es gibt natürlich keine 3.000er Pässe....
Ja, wir hatten den Thabor auch eingeplant. Allerdings war das etwas kompliziert, ihn in unsere Routenplanung (Rundtour) miteinzubeziehen, weil man von der einen Seite - ich glaube es war von Osten- nicht oder schlecht hochkommt (alpiner Weg). Wir hatten dann vor, unsere Rundtour mit den Routenvorschlägen von CICLOALPINISMO und den um die 10 3.000er Pässen zu machen und am Ende zu sehen, ob uns noch 2 Tage Zeit bleiben, um den Thabor am Ende zu machen.
Aber jetzt erst mal COVID 19 überstehen.....
 
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