Canyon Spectral 29" 2021

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Bike der Woche
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Ich kann Handpolierschwäme empfehlen. Für die kleinen Flächen am Rahmen reicht das völlig aus, um kontrolliert ein gutes Ergebnis hinzubekommen. Da findet man im Internet auch diverse Sets mit Poliermittel.
 
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Dann werfe ich mal noch www.autopflege24.net in den Raum. Die haben super Produkte und ne gute Beratung bzw. Online-Produktratgeber. Was für das Auto funktioniert, funktioniert auch analog für's Fahrrad.

Aber wie ich schon geschrieben hab: Mit der Hand wird's mühselig, mit der Maschine gefährlich. Die angesprochenen Schleifblöcke (nur nass benutzen!) und Handpolierpads können helfen. Immer mit was abrasivem, groben anfangen (z.B. Scratch-X) und dann mit nem feinen Poliermittel (z.B. Swirl-X) drüberpolieren und am Schluss wachsen (z.B. Collinite #476)
 
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Hallo, Ich liebäugel mit dem spectral al6 oder cf8 und war kürzlich bei canyon auf dem Parkplatz probefahren. Ich will das bike überwiegend für trailtouren im Pfälzerwald nutzen, im Urlaub auch mal in den Alpen, bikepark nur in Ausnahmefällen.
Ich habe ausgiebig Größe M und L verglichen und bin aber noch immer nicht vollends sicher. Ich selbst bin 180cm groß bei 84cm Schrittlänge. Laut Größenrechner eigentlich klar M. Allerdings fand ich das Spectral in M schon eher kompakt, insbesondere im Sitzen. Größe L hingegen hatte schon eine etwas gestrecktere Sitzpositon aber wirkte auf dem Parkplatz eigentlich nicht zu groß. Die 170er Sattelstüze im L Rahmen hatte auch noch genug Luft und käme mir im Vergleich zur 150er im M Rahmen auch gelegen. Meine einzige Befürchtung ist, dass das L sich aufgrund der doch großen Länge im Gelände vielleicht zu schwerfällig fährt? Ich habe schon sämtliche threads dazu durchstöbert, eine klare Tendenz zeichnet sich dabei aber nicht ab. 1,80m scheint genau die Grenze zwischen den Rahmen zu bilden. Am Ende vielleicht doch nur persönliche Vorliebe? Irgendwelche Meinungen zu der perfekten Größe?
 
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Na ja, wenn du alles gelesen hast, wirst du ja schnell merken das es die „perfekte“ Größe nicht gibt. Musst du letztlich nach Bauchgefühl entscheiden. Ich hab mit 181cm L genommen und bisher nicht bereut.
 
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Und ich fühle mich mit 181/86 auf dem M meines Sohnes auch sehr wohl.

Und jetzt? Musst Dir halt Deinen eigenen Reim machen. Grundsätzlich sehe ich immer mehr Menschen auf zu großen Rädern, aber das teilen wohl die wenigsten mit mir.
 
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Habe meiner Frau letzten Februar das 9er Spectral CF29 in S gekauft, technisch gesehen nicht meins (mein 2015 strive CF Race rennt noch wie hölle) aber kann es nach Gusto fahren und Testen wenn ich will natürlich… Das mache ich selbstverständlich auch und man was ein geiler Hobel! Definitiv ne Steigerung zu meinem ollen Strive von der Geo! Aber was bemerkenswert ist, was gestern M war fährt heute S. Ich fühle mich direkt Wohl auf dem S Rahmen, fühlt sich quasi genauso an wie mein CF Race M Rahmen. Der Conyon Rechner sagt bei 1,73 und 81sl ebenfalls S
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Schick! Vielleicht muss ich doch noch mal bei Canyon vorbei und etwas genauer drauf achten, ob das S nicht doch besser für mich wäre :D kam mir auf dem Parkplatz nur wirklich arg kurz vom Reach vor.. naja. Glaube am Wochenende gibts noch einen Trip nach Koblenz.
 
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Hallo, Ich liebäugel mit dem spectral al6 oder cf8 und war kürzlich bei canyon auf dem Parkplatz probefahren. Ich will das bike überwiegend für trailtouren im Pfälzerwald nutzen, im Urlaub auch mal in den Alpen, bikepark nur in Ausnahmefällen.
Ich habe ausgiebig Größe M und L verglichen und bin aber noch immer nicht vollends sicher. Ich selbst bin 180cm groß bei 84cm Schrittlänge. Laut Größenrechner eigentlich klar M. Allerdings fand ich das Spectral in M schon eher kompakt, insbesondere im Sitzen. Größe L hingegen hatte schon eine etwas gestrecktere Sitzpositon aber wirkte auf dem Parkplatz eigentlich nicht zu groß. Die 170er Sattelstüze im L Rahmen hatte auch noch genug Luft und käme mir im Vergleich zur 150er im M Rahmen auch gelegen. Meine einzige Befürchtung ist, dass das L sich aufgrund der doch großen Länge im Gelände vielleicht zu schwerfällig fährt? Ich habe schon sämtliche threads dazu durchstöbert, eine klare Tendenz zeichnet sich dabei aber nicht ab. 1,80m scheint genau die Grenze zwischen den Rahmen zu bilden. Am Ende vielleicht doch nur persönliche Vorliebe? Irgendwelche Meinungen zu der perfekten Größe?
Du hast beim Cockpit ja schon einige Möglichkeiten die Griffposition und damit die "Sitzlänge" zu beeinflussen. Das lässt sich wahrscheinlich mit beiden Größen hinbekommen.

Wenn's bei beiden Größen gefühlt ein zu großer Kompromiss wird, dann gäbe es auch noch andere Bikes ;)
Propain Hugene fällt mir bei deiner Beschreibung z.B. ein. Hat glaub ich 475 Reach.
 
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Falls ich die Woche noch mal bei Canyon zum Probefahren vorbeischaue:
Hat jemand von euch Tipps worauf man achten sollte beim Testen der verschiedenen Rahmengrößen? Gibt es irgendwelche idiotensicheren Anhaltspunkte, ob ein bike zu groß oder zu klein ist? Wie bereits vorher erwähnt ist das Testen auf ebener Teerfläche natürlich nur bedingt aufschlussreich..
 
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Schwer zu beschreiben, aber wichtig für mich ist immer nicht zu weit gestreckt sein vom Oberkörper her. Mehr aufrecht sitzen… Aber bei steilen lenkeinschlägen muss genug Platz für meine Knie/Lenker Zone bestehen.
 
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Interessant, ich dachte bis dato etwas gestreckter sei besser als etwas aufrechter, also im Sitzen natürlich. Ist aufrechte Sitzen nicht unpraktisch im Uphill? Downhill fliegt das ja eh aus dem Fenster, weil man da die Zeit nicht auf dem sattel verbringt :D
 
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Verschwende wenig Zeit im sitzen, durch die steilen Sitzwinkel fühlen sich die bikes schnell kurz an - früher hat man halt mehr von hinten getreten ;)

Im stehen musst du das Gefühlt haben, dass es gut passt
 
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Falls ich die Woche noch mal bei Canyon zum Probefahren vorbeischaue:
Hat jemand von euch Tipps worauf man achten sollte beim Testen der verschiedenen Rahmengrößen? Gibt es irgendwelche idiotensicheren Anhaltspunkte, ob ein bike zu groß oder zu klein ist? Wie bereits vorher erwähnt ist das Testen auf ebener Teerfläche natürlich nur bedingt aufschlussreich..
Ich habe ja vergeblich versucht, im "Sonstige Bikethemen"-Unterforum eine Diskussion darüber zu starten, aber die YouTube- und amerikanische Bike-Fitter-Gemeinde feiert ja gerade R.A.D. extrem - Rider Area Distance. Schau mal am besten bei YouTube nach, da gibt es zig Videos wie man seine eigene R.A.D. ermittelt.

Dann könntest du bei dem Spectral einfach den R.A.D. ausmessen und schon weißt du (in der Theorie nach Lee McCormack, amerikanischer Bike Fitter) zumindest, ob das Bike dir passt oder nicht.

Ach und eine große Bitte: Falls du wirklich den R.A.D. in Koblenz beim Spectral nachmessen würdest. Könntest du diesen bitte mal bei allen Größen ausmessen? Dann hätten hier alle User Gewissheit, da Canyon diesen Wert selbst leider nicht aufführt. Voraussetzung ist hierfür allerdings, dass Canyon die Bikes in allen Größen gleich aufgebaut hat, sprich dass sich die Spacer entweder überall unterhalb oder überhalb des Vorbaus befinden, da sonst das Ergebnis verfälscht wird.

Im Prinzip ist der Wert schnell vermessen. Man misst vom Tretlager schräg hoch zum Vorbau und stoppt auf Griffhöhe in der Mitte des Lenkers (also so, dass der Rise des Lenkers mit erfasst wird, siehe YouTube). Dieser Wert sollte dann mit dem eigenen R.A.D.-Wert nahezu übereinstimmen. Dann passt das Bike laut Lee McCormack. Man muss allerdings sagen, dass seine Theorie sowas wie Kettenstrebenlänge etc. komplett außen vor lässt.
 
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Warum nimmst Du nich einfach Bikestats dazu? Das ist vermutlich eh genauer als eine windige Ermittlung des Meßpunktes zwischen den Griffmitten. Man muss doch nur ein paar Daten ergänzen und es ermittelt u.a. den R.A.D. Wert - genial!

P.S.: Wenn wir übrigens danach unsere Bikes aussuchen, fahren geschätzt 90% von uns mit zu großen Bikes (mich eingeschlossen). Und plötzlich spuckte der Canyon Größenkonfiguratior eher zu große Bikes aus! Aber das YT Video von Lee finde ich trotzdem sehr unterhaltsam. Auch wenn ich seine Methode auch nicht für den letzten Schluss der Weisheit halte, fürchte ich, dass er im Grundsatz richtig liegt.
 
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Der RAD Wert könnt aber dann zwischen einem Triathlon Rad und einem endruo theoretisch der selbe sein und es sagt trotzdem nix darüber aus ob es passt.
Würde ich mir 5cm spacer unter den Vorbau legen könnt ich theoretisch ein zu kurzes Rad fahren weil sich dadurch die Entfernung zum Tretlager mehr vergrößert als der lenker nach hinten wandert.
 
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Warum nimmst Du nich einfach Bikestats dazu? Das ist vermutlich eh genauer als eine windige Ermittlung des Meßpunktes zwischen den Griffmitten. Man muss doch nur ein paar Daten ergänzen und es ermittelt u.a. den R.A.D. Wert - genial!

P.S.: Wenn wir übrigens danach unsere Bikes aussuchen, fahren geschätzt 90% von uns mit zu großen Bikes (mich eingeschlossen). Und plötzlich spuckte der Canyon Größenkonfiguratior eher zu große Bikes aus! Aber das YT Video von Lee finde ich trotzdem sehr unterhaltsam. Auch wenn ich seine Methode auch nicht für den letzten Schluss der Weisheit halte, fürchte ich, dass er im Grundsatz richtig liegt.
Ja, ich hab das mal auf ner anderen Seite versucht, aber bin an den ganzen notwendigen Eingaben gescheitert. Ich versuche es mal auf bike-stats, mir war nicht bewusst, dass man da auch Spacer und Vorbau-Werte eintragen kann. Aber ich glaub dir das jetzt mal.

Und ja, laut McCormack und diesen Joy of Bike Jungs fahren wir tatsächlich alle mit zu großen Bikes rum. Was sich ja auch in vielen Aussagen bestätigt, wenn man hier so liest, dass Bunnyhops und Manuals mit den neuen Bikes deutlich schwerer fallen. Oder dass viele EWS-Rider downsizen und die kleinere Rahmengröße nehmen. Aber irgendwie denke ich mir, es kann doch nicht sein, dass eine ganze Industrie uns dann wissentlich die falschen Bike-Größen verkaufen will. Was hätten Sie denn davon, außer dass zig Kunden ihre Bikes wieder umtauschen möchten?! Die Größenempfehlungen macht ja bei Canyon (hoffentlich) auch nicht die Putzfrau, sondern irgendwelche erfahrenen Ingenieure und Werksfahrer?!

Ich denke für den Otto-Normalfahrer und Wochenend-Bikepark-Shredder machen die Herstellerempfehlungen durchaus Sinn. Nur vielleicht für den ambitionierten Enduro-Rennfahrer oder MTBler, der mehr jibbt und springt, als Trails fährt, macht Downsizing und R.A.D. Sinn. Oder wie seht ihr das?
 
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Ja, ich hab das mal auf ner anderen Seite versucht, aber bin an den ganzen notwendigen Eingaben gescheitert. Ich versuche es mal auf bike-stats, mir war nicht bewusst, dass man da auch Spacer und Vorbau-Werte eintragen kann. Aber ich glaub dir das jetzt mal.

Und ja, laut McCormack und diesen Joy of Bike Jungs fahren wir tatsächlich alle mit zu großen Bikes rum. Was sich ja auch in vielen Aussagen bestätigt, wenn man hier so liest, dass Bunnyhops und Manuals mit den neuen Bikes deutlich schwerer fallen. Oder dass viele EWS-Rider downsizen und die kleinere Rahmengröße nehmen. Aber irgendwie denke ich mir, es kann doch nicht sein, dass eine ganze Industrie uns dann wissentlich die falschen Bike-Größen verkaufen will. Was hätten Sie denn davon, außer dass zig Kunden ihre Bikes wieder umtauschen möchten?! Die Größenempfehlungen macht ja bei Canyon (hoffentlich) auch nicht die Putzfrau, sondern irgendwelche erfahrenen Ingenieure und Werksfahrer?!

Ich denke für den Otto-Normalfahrer und Wochenend-Bikepark-Shredder machen die Herstellerempfehlungen durchaus Sinn. Nur vielleicht für den ambitionierten Enduro-Rennfahrer oder MTBler, der mehr jibbt und springt, als Trails fährt, macht Downsizing und R.A.D. Sinn. Oder wie seht ihr das?
Ich finde die Hersteller-Empfehlungen zumindest von Canyon gar nicht so schlecht.

Ich denke aber, dass wir uns von unseren Wünschen übersteuern lassen. Wir wollen doch alle schnell sein und nicht hinten anstehen. Also greifen wir im Zweifelsfall zum größeren Bike. "Laufruhiger" klingt für die meisten auch irgendwie "besser" (männlicher?) als "verspielt" oder "wendig" und ist nicht "größer" schon immer "besser" gewesen?

Leider vergessen wir dabei, dass die Größenwahl immer schon ein Kompromiss aus vielen Eigenschaften war. Wenn wir dann plötzlich an den fortgeschrittenen Basics wie Bunny Hop usw. arbeiten, merken wir, dass dies irgendwie gar nicht so einfach gehen, weil wir dafür eine ungünstigere Hebel- und Drehmoment-Position des Oberkörpers haben. Dafür waren wir vielleicht in einer fiesen langen schnellen Kurve in Leogang sehr schnell unterwegs (EWS Fahrer würde ich erst gar nicht ins Kalkül nehmen, die haben Skills, von denen können die meisten von uns nur träumen und damit haben die sowieso ganz andere Kriterien).

Ich würde beim nächsten mal nicht mehr so leichtfertig zur größeren Größe greifen, wenn ich zwischen zwei Größen stehe. Ich sehe gerade wie das Spectral M meines Sohnes, bei dem ich an der oberen Größenempfehlung stehe, in Handling und Agilität so einiges einfacher macht, als mein Tyee in L, bei dem ich am unteren Spektrum des Größenbereichs stehe.

P.S.: Hätte ich obiges M auf dem Parkplatz von Canyon probegefahren, wäre ich vielleicht auch auf die Idee gekommen, dass die Knie in sehr engen Kurven im Sitzen dem Lenker recht nahe kommen. Aber was hat das mit dem Fahren in der Realität zu tun? Das ist nur ein winziges Kriterium von vielen, mehr nicht!
 
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Klingt so, dass Du in der 90 Grad Position einfach viel Drehmoment auf den Steuersatz bekommst und etwas Spiel provozieren kannst. Zieh halt die Ahead Schraube noch etwas an, schau Dir an, ob sich der Lenker noch einigermaßen frei dreht (er sollte nicht einfach so komplett ungebremst von max rechts auf links durchschwingen - das deutet in der Regel auf zu viel Spiel hin -, sonder dabei sanft abbremsen), dann sollte es passen (Vorbau natürlich vorher am Gabelschaft lockern und am Ende wieder festziehen).
 
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