D.I.Y. TechShop

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Leonberg
Hallo,
die Tatsache, dass für den Dämpfer an meinem Maverick ML7 kein Service mehr angeboten wird lässt eine, schon etwas ältere Idee in mir aufkeimen: Eine "Do it yourself Selbstschrauberwerkstatt" unter Vereinsorganisation. In den USA gibt es dazu schon eine Bewegung: http://www.techshop.ws/

Die Idee ist, dort Teile reparieren, oder selbst herstellen zu können. Denkbar ist alles vom Fahrradreifenwechsel bis zum RepRap. Alles eben, außer Autos ;)

Kennt jemand sowas schon hier in Deutschland, oder hätte jemand im Dreieck Stuttgart-Ludwigsburg-Leonberg Interesse soetwas zu gründen?
 
Frag mal bei der nächsten Uni oder in Jugendzentren, ob die eine Selbstschrauberwerkstatt haben.;)
 
Frag mal bei der nächsten Uni oder in Jugendzentren, ob die eine Selbstschrauberwerkstatt haben.;)

Ich grab das zum Vatertag nochmal aus: Ich denke da an mehr als nur an eine gut ausgestattete Fahrradbastelwerkstatt!
Was, wo man sich selbst auch mal ein Spezialwerkzeug drehen, fräsen oder schweißen kann, Teile lackieren und Decals drucken und schneiden kann. Oder eben auch mal was komplett selbst bauen...

rotator_chopper_bike_member.png

Quelle: http://techshop.ws/
 
Hallo,

ich habe gerade den Artikel gelesen, wenn dieser auch etwas älter, frage ich mich ob die Idee noch aktuell ist.

MfG
 
Hallo Holzmichl,
ich würde gerne.. davon gibt es genauso viele wie es vermutlich Interessierte gibt.
Ich habe mal spontan einen Banktermin gemacht um mich mit den Erfolgsaussichten zu beschäftigen.
Gründen möchte ich allerdings in im Mitteldeutschland.
Das Beispiel aus den Staaten läuft ja auf mehreren Finanzebenen über die Klubmitgliedschaft.
Es stellen sich vielerlei Fragen zur Umsetzung.
Vor ein paar Monaten habe ich noch in Metzingen gewohnt ;-)
In BW ist die relative Dichte von Ingenieuren, Architekten, und Technik Nerds sicherlich hoch genug um ausreichend Mitgliedschaften für so einen „Nerd-Club“ zu bekommen.
Einen Offenen Technik Club zu errichten, der breit genug fächert um sich auch richtig zu finanzieren ist etwas aufwendiger.
Die Clubs in den Staaten locken vor allem mit der ausgefeilten Technik von Laserdrucker / 3 D Druckern und allerlei anderem „Männerspielzeug“.
Ein Techshop ist weitaus mehr als eine Schrauber Werkstatt.
Eine Industriefirma als potentiellen Partner hätte ich schon, mir schweben noch ein paar andere Ideen vor..
Was ich vor allem nicht will, das ist auf das Label Techshop einfach aufzuspringen, denn das ist bereits geschützt.
Lediglich die Idee soll herhalten
Ein bisschen Brainstorming kann an der Stelle nicht schaden.
MfG
 
Ein bisschen Brainstorming kann an der Stelle nicht schaden.
Eine Industriefirma als potentiellen Partner hätte ich schon, mir schweben noch ein paar andere Ideen vor..
MfG
na dann mal raus damit!

Soweit ich mich erinnern kann, wurde oder wird an den TechShops häufig bemängelt, dass viele Maschinen nur nach dem Besuch spezieller (und mit hohen Extrakosten verbundener) Kurse bedient werden dürfen. Muss auch sein, denke ich. In einigen Maschinen steckt eben auch Gefährdungspotential für Mensch und Maschine (sowas muss dann auch irgendwie versichert werden). Dagegen gibt (oder gab) es die Möglichkeit, sich die Kursteilnahme durch das Schreiben von z.B. Bedienungsanleitungen in einem Wiki zu verdienen. Finde ich gut, kann jetzt aber auch nicht sagen wie das angenommen wird oder wurde....
Der Maschinenpark müsste evtl. auch gar nicht so "hoch" angesiedelt werden. Beim Thema Fahrrad wären natürlich alle Spezialwerkzeuge interessant. Ausserdem Montagestände, Zentrierständer, Druckluft, Press- und Abziehwerkzeuge usw.

Schließfächer als "Lagerraum". Kaffee, Snacks und Zeitschriften. Innenstadt scheidet wohl ehr aus. Nähe zu Baumärkten evtl.
Parkmöglichkeit, aber ohne dass das alles zur KFZ-Mietwerkstatt "verkommt".

In Paris hat wohl erst seit kurzem ein TechShop eröffnet:

 
.. ich schau mal was ich davon für mich verwerten kann.
Franchise macht keinen Sinn.
Der Shop in Paris trägt sich Finanziell sicherlich nicht. Ein Wickschweißgerät oder eine CNC-Maschine größeren Formats fängt oberhalb 5000 e an.
Das ist mit dem Kleinkram aus einer Schrauber Werkstatt nicht zu vergleichen
Die wirklich tollen Geräte die mir so vorschweben, sind noch teurer.
Klar, die Sache kostet Geld - und die Gründer wissen wie man in kleinen Summen von einer großen Masse Geld abschöpfen kann.
Wie sollte sich der Shop auch anders finanzieren.
Der Techshop basiert auf der „Faszination“ die von den Hightech Maschinen ausgeht.
Lust mit nach Paris zu fahren?; -)
 
Weil das Konzept Offen liegt, trotzdem ist es zum Teil geschützt.
Franchiser suchen immer erst mal Menschen mit Zaster, denn man soll ja investieren..wenn für die Karte nach Paris nicht reicht, dann reichst für den Rest nicht..

Zur Info :
Bonjour Prinz,


Notre atelier est ouvert 7J sur 7 et nous organisons des visites à partir de 10h jusqu'à 18h, même le dimanche !
Vous êtes les bienvenus pour venir découvrir notre lieu ( sans RDV à des heures fixes )
Nous avons hâte de vous accueillir !
A très bientôt,
.....

Es gibt nichts gutes außer man tut es.
Ich werd es mir jetzt anschauen, mich umschauen und ende April weitersehen.


Alles Gute ! ;-)
 
Natürlich reicht mein Zaster nicht. Sonst hätte ich das ja schon vor 5 Jahren starten können. München werde ich mir bei Gelegenheit trotzdem einmal ansehen...

Offene Konzepte gehören nun einmal auch zu einer offenen Werkstatt. Leute, die nicht dazu bereit sind ihre Ideen mit anderen zu teilen, werden dort jedenfalls nie Kunden werden!
 
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