Diäten machen dick und krank

Lola_radelt

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http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=9161&CategoryID=62

Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit jeder Diät mehr auf die Rippen bekommen habe. Erst, seit ich Diäten aus meinem Leben gestrichen habe, esse was mir schmeckt und Sport treibe nehme ich nicht mehr zu sondern kontinuierlich ab (gut, da ich jetzt im 7ten Monat schwanger bin, nehme ich auch wieder ein bisserl zu ;) ).

Wie bewertet Ihr den Bericht? Habt Ihr selbst schon solche Erfahrungen gemacht?

Liebe Grüße
-Lola-
 
Der Udo is aber auch nicht gerade vollschlank ... :lol:

Prinzipiell stimme ich der Sache ja zu, ist ja auch schon lange bewiesen das Diäten eher unter einem Rebound Phänaomen leiden. Was man verliert kriegt man sowieso früher oder später wieder. Ich teile deine Meinung das man mit Sport und einer anständigen rundum Diät ohne Qualen am besten lebt, allerdings teile ich auch die Meinung das Übergewicht nach dem Rauchen so mit das schlechste ist was man sich antun kann.

Das Argument, "manche Leute sind halt dick und isnichsoschlimm oder soistdienaturhalt" mag sich ja schön und gut anhören, aber die Laborwerte beim Arzt fällen dann doch die endgültige Entscheidung wer "gesund" lebt oder nicht. Wer sich am BMI orientiert und nicht wild über die 22 drüber ist müsste glaub ich nicht jede Nacht schlecht schlafen deswegen.

Am Ende sind wir dann auch wieder am Anfang, oder? :heul:
 
Lola_radelt schrieb:
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=9161&CategoryID=62

Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit jeder Diät mehr auf die Rippen bekommen habe. Erst, seit ich Diäten aus meinem Leben gestrichen habe, esse was mir schmeckt und Sport treibe nehme ich nicht mehr zu sondern kontinuierlich ab (gut, da ich jetzt im 7ten Monat schwanger bin, nehme ich auch wieder ein bisserl zu ;) ).

Wie bewertet Ihr den Bericht? Habt Ihr selbst schon solche Erfahrungen gemacht?

Liebe Grüße
-Lola-

Prinzipiell stimme ich den Aussagen voll zu. Das Problem bei den meisten Menschen ist halt, dass das "Darmhirn" schon zu oft auf Imitationen reingefallen ist. Wenn der Körper nach Kohlehydraten zur Stabilisierung des Blutzuckers schreit, dann ist ein Snickers oder ein Mars eben nicht das "Richtige". Wer backt sich aber schon eine Kartoffel, wenn er "den kleinen Hunger" spürt?
 
Hängt davon ab, was man als Diät bezeichnet.

FDH, Einseitige, DuDarfsNur Essen oder DuDarfstDasNichtEssen Diäten stimmts.

Das Problem bei diesen ist, daß man den Körper kurzfristig unterernährt, heißhunger bekommt, gleichzeitig der Stoffwechsel/Grundumsatz geringer wird (durch Muskelabbau) und irgendwann wieder gleichviel ist, wie früher, das früher auch schon zuviel war (sonst hätte man net zuviel auf den Rippen).

Es gibt eine Diät, die funktioniert, dafür dauert sie ein Leben lang:

Die allg. bekannte und hier sicher schon öfters gepostete Ernährung nach dem Prinzip: Bißerl mehr natürliche, gesunde Kost, ein bißerl weniger JunkFood, dazu ein bißerl mehr Sport.

Vorteil: das ganze ist nicht so extrem, daß man nach 3 Wochen das Handtuch wirft. Dafür verliert man auch nicht 3kg (Wasser) in 2 Tagen.
 
Udo Pollmer schrieb:
In der Tat hat sich mein Gewicht in den letzten zehn Jahren deutlich verändert – früher war ich eher der sportliche Typ. Die Menschen ändern sich halt.....
Es geht darum, dass jeglicher Versuch, den Bauch mit dem Kopf zu steuern, von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist...
...ob ein Kind wirklich übergewichtig ist, kann ich doch nicht durch Multiplizieren von ein paar Zahlen herausfinden.

Der Pollmer ist ein Depp. Kein Wort verliert er über die heilsame Wirkung von Sport. :rolleyes:
Er sagt auch nicht, dass im Gegensatz zu einer Diät eine Umstellung
der Ernährung sehr wohl sinnvoll und gesund ist. Pollmer liefert nur
Entschuldigungen für dicke Leute, damit sie sich nicht anstrengen müssen.

Jemandem, der so ungesund aussieht, würde ich sowieso nichts glauben.

OK, recht hat er mit der Aussage, dass jeder Mensch verschiedene Dinge
besser oder schlechter verträgt. Das heißt aber nur, dass er sich genau
überlegen muss, auf welche Art er seine Ernährung umstellt.

Auch hat er recht, wenn er den Gebrauch von Süßstoff statt Zucker verteufelt.

Seine Kritik an Vollkornprodukten finde ich etwas seltsam, kann es aber
nachvollziehen. Ob pappiges Weißbrot ohne "natürliche Giftstoffe" besser
ist, bezweifle ich aber trotzdem.

Thb
 
.... einfach ein populär(pseudo-)wissenschaftlicher Artikel auf Regenbogen-Presse-Niveau.

Selbst Schuld wer das liest und - schlimmer noch - Maßnahmen für sich ableitet.

Gruß Delgado
 
Der Pollmer ist ein Depp. Kein Wort verliert er über die heilsame Wirkung von Sport.

Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen. Der Mann ist studiert hat seine doch recht beachtlichen Posten und Stellungen nicht umsonst erreicht.Er ist relativ kompetent und hat ein sehr fundiertes Grundwissen. Ich habe ihn live erlebt, er kann problemlos auf spontane Fragen korrekt eingehen(was viele Wissenschaftler nicht können), und muss nicht für alles in irgendein Buch gucken. Er begründet seine AUssagen fast immer Wissenschaftlich (über Biochemische Prozesse und Reaktionen), und nicht wie viele Ernährungswissenschaftler über dahingedachte Prosa. Trotzdem habe ich Kritik an ihm:
Was man ihm übelnehmen muss, ist seine teils sehr übertriebene Darstellungsweise und seine teils ebenso Tunnelblick mässige Betrachtungsweise wie die der Leute die er kritisiert. Genauso wie sich Ernährungsberater oft auf unnütze STudien berufen (Bsp. Karelien) macht er es auch manchmal. Man muss seine Aussagen halt einschätzen lernen- die biochemisch-wissenschaftliche begründeten sind auf jeden Fall nahezu uneingeschränkt richtig!

Zum Thema BMI: Die leicht übergewichtige Stufe (so 25-26) schneidet in allen mir bekannten Tests und Untersuchungen als die gesündeste, am wenigsten von Krankheiten belastete und langlebigste Klasse ab. Das gibt mir schon zu denken ob der angesetzte Masstab so richtig ist.
Ich will zwar nicht unbedingt so dick werden, aber vielleicht sollte man mal überlegen ob der ganze "dünn ist gesund" Wahn überhaupt so stimmt oder anstrebbar ist, oder ob das nur eine Folge unseres gesellschaftlichen denkens ist!?
 
Ich finde es ganz schön heftig, was bei manchen "Dünn sein " für einen hohen Stellenwert hat. Es gibt mit Sicherheit verschiedene Typen, den einen fällt es bestimmt leichter ihr Gewicht zu halten, andere haben sogar Probleme zuzunehmen usw. Ich persönlich habe manchmal auch Schwierigkeiten mit meinem "Wohlfühlgewicht". Mir geht es da rund herum am Besten und dann sollte es mich auch nicht stören, wenn zwei bis drei Kilo mehr auf der Waage sind. Das ist ja auch nicht tragisch, aber wenn jemand um die 10 oder 20 Kilos abnehmen möchte, ist es mit einer Diät bestimmt nicht getan. So eine Lebensumstellung mit mehr Sport und anderer Lebensweise geht einfach nicht von heute auf morgen. Ich denke, der Körper und der Stoffwechsel braucht eine Weile sich daran zu gewöhnen und irgendwann wird es normal sein, mehr auf die Ernährung zu achten und regelmäßig Sport zu machen.
Nach Weihnachten werden wieder überall Diäten in sämtlichen Zeitungen oder TV-Shows angepriesen...Den Leuten fehlt leider nicht nur im Bereich Ernährung ein gesundes Bewußtsein.

Lieber Gruß

Yvoxl
 
Natürlich machen Diäten nicht dick, Süßstoff macht auch nicht dick, Diät-Cola hat keine Kalorien, mach also definitiv nicht dick.

-alles Quatsch, weiss ja eigentlich auch jeder daß einfach nur die Kalorien dick machen.

Bleibt also der eigene Wille als einziger entscheidender Faktor.

Etwas Hungergefühl ist auch nicht schlimmer als Schmacht auf eine Zigarette.
Wo ist das gleiche Mitleid mit den Rauchern ?

Erfolgreich kann nur eine Änderung der Einstellung sein. Bei mir ist das Hungergefühl gleich wieder weg, wenn ich mir mal in die Lenden greife...

Wem dieses Körpergefühl nichts bringt hat eben etwas mehr drauf als die anderen.
(darf aber gerne auch ein wenig darüber jammern und sich Hilfe geben lassen)

Gruß Würfelglück
 
würfelglück schrieb:
[...]
Etwas Hungergefühl ist auch nicht schlimmer als Schmacht auf eine Zigarette.
Wo ist das gleiche Mitleid mit den Rauchern ?
[...]

Also meiner Meinung vergleichst Du da aber Äpfel mit Birnen.
Der Unterschied zwischen Rauchern und Essgestörten ist, dass ein Raucher, der aufhören will, es wesentlich leichter hat dem "Stoff", nach dem er süchtig ist, aus dem Weg zu gehen (Rauchen ist nicht lebensnotwendig).
Gegessen werden muss allerdings ;) (ist also schon ein Grundbedürfnis). Mir z.B. viel es zeitweise leichter, garnichts zu essen als weniger zu essen.

Im übrigen habe ich meine erste Diät bei einem Gewicht von 70 Kg bei einer Grösse von 176cm angefangen (meine beste Freundin wog bei der Grösse 60 Kg und ich wollte unbedingt dieses Gewicht erreichen). Von da an ging es stetig bergauf mit dem Gewicht. 10 Kg abgenommen, 20 Kg zugenommen, 10 Kg abgenommen, .......

Natürlich soll Übergewicht damit nicht schöngeredet werden. Auch ich stimme nicht mit jedem Satz von Herrn Pollmer überein. Aber der Kern seiner Aussage ist, dass jeder Mensch seinen gewissen "Setpoint" hat, was sein Gewicht betrifft (der wird sicherlich nicht bei 100 Kg oder mehr liegen, das ist klar) und dass Diäten mehr schaden als nützen (z.B. Jo-Jo-Effekt).

<Offtopic und für würfelglück>
Im Übrigen glaube ich schon, dass das Rauchen gesellschaftlich nicht als so grosses Manko angesehen wird, wie Übergewicht. Oder hast Du schon mal gehört, dass irgendwer "ihgitt, guck Dir mal diesen undisziplinierten Raucher an" gesagt hat? :lol: Die Dicken habens da schon schwerer :rolleyes:. Aber ich als "Dicke" muss das ja auch sagen :rolleyes:</offtopic>
 
Der Artikel hat ein paar Aussagen, die ich unterschreiben würde :D
1. auf den Körper hören.
Genau richtig. Wir hatten das schon mal in einem anderen Thread, das Problem ist, dass viele Menschen das erstmal wieder trainieren müssen.
2. außer Rucola mag ich keinen Salat :D und esse ihn auch nicht. Kasteien muss nicht sein! ES gibt auch andere gesunde Dinge die schmecken.
3. Wenn es mal ein bißchen zuviel des guten Essens war, machen sich viele sofort einen Kopf darum. Was soll's? Es hat halt geschmeckt.

Mir fehlt am Artikel der Aspekt "Sport". Andererseits geht es halt nur ums Essen.

Ich war mal eßgestört, jetzt bin ich glücklich, mein Wohlfühlgewicht zu haben. Und zwar ohne jeglichen Stress mit Essen.
 
mankra schrieb:
Hängt davon ab, was man als Diät bezeichnet.

FDH, Einseitige, DuDarfsNur Essen oder DuDarfstDasNichtEssen Diäten stimmts.

Das Problem bei diesen ist, daß man den Körper kurzfristig unterernährt, heißhunger bekommt, gleichzeitig der Stoffwechsel/Grundumsatz geringer wird (durch Muskelabbau) und irgendwann wieder gleichviel ist, wie früher, das früher auch schon zuviel war (sonst hätte man net zuviel auf den Rippen).

Es gibt eine Diät, die funktioniert, dafür dauert sie ein Leben lang:

Die allg. bekannte und hier sicher schon öfters gepostete Ernährung nach dem Prinzip: Bißerl mehr natürliche, gesunde Kost, ein bißerl weniger JunkFood, dazu ein bißerl mehr Sport.

Vorteil: das ganze ist nicht so extrem, daß man nach 3 Wochen das Handtuch wirft. Dafür verliert man auch nicht 3kg (Wasser) in 2 Tagen.


Dem stimme ich voll und ganz zu! Leider kapieren das aber die wenigsten....
 
Delgado schrieb:
.... einfach ein populär(pseudo-)wissenschaftlicher Artikel auf Regenbogen-Presse-Niveau.

Selbst Schuld wer das liest und - schlimmer noch - Maßnahmen für sich ableitet.

Gruß Delgado
Hi Delgado,

ich finde den Artikel so verkehrt nicht sondern kann nur bestätigen, das zumindest mir übertriebener Körner- oder Rohkostgenuß definitiv nicht übermäßig gut tut. Ansonsten sehe ich gar keine abzuleitenden Maßnahmen, die einem schaden könnten.

Diätcola? Danke, ich trinke Mineralwasser oder Bier. Süßstoff? Danke, ich trinke meinen Kaffee schwarz und in einen Espresso muß nun mal Zucker rein. Kann auch nicht nachlesen, dass bestimmte Nahrungsmittel wie Gemüse oder Salat verboten sind. Steht doch nur, dass alles im ausgewogenen Verhältnis sein soll.

Auch die Geschichte mit dem Darmhirn scheint nicht ganz so starker Tobak zu sein. Ich weiß nicht, ob du dir was unter Seescheiden vorstellen kannst. Das sind gallertartige Pilzen nicht unähnliche glibberige stark nach Jod riechende Meeresgetiere, zum Teil sehr schön anzusehen. Tatsache ist jedenfalls, dass dies die mehr oder weniger unmittelbaren Vorfahren der Wirbeltiere sind. Sie sind nicht weitergekommen in ihrer Entwicklung weil sie ihr Rückenmark eben in den Darm integriert haben...(ds ist jetzt allerdings stark pseudowissenschaftlich... :D ).

Ansonsten ging's in dem Artikel ja wirklich nur um's Futtereinschieben und nicht um Lifestyle als solches. Da gehört dann ja nicht nur Essen und Sportmachen zu, sondern auch noch mentale Ziele, etc.

Ciao
Plafmän
 
Delgado schrieb:
.... einfach ein populär(pseudo-)wissenschaftlicher Artikel auf Regenbogen-Presse-Niveau.

Selbst Schuld wer das liest und - schlimmer noch - Maßnahmen für sich ableitet.

Gruß Delgado



Ja so einfach ist das für Dich, da muß man über die Aussagen nicht lange nachdenken und kann seinem bisherigen Weltbild weiterhin treu bleiben.
Es wäre ja auch zuviel verlangt Dinge die man jahrelang vorgebetet bekommt
kritisch zu hinterfragen ;)
 
Madze schrieb:
Ja so einfach ist das für Dich, da muß man über die Aussagen nicht lange nachdenken und kann seinem bisherigen Weltbild weiterhin treu bleiben.
Es wäre ja auch zuviel verlangt Dinge die man jahrelang vorgebetet bekommt
kritisch zu hinterfragen ;)

@Madze

Disqualifiziert :D

1. Oft reicht das kurze Nachdenken.
2. Das Gegenteil des von Dir Behaupteten ist der Fall:
Habe kürzlich erst den Katholizismus ,, .. den man jahrelang vorgebetet
bekommt ...." kritisch hinterfragt und für mich neu bewertet.

Gruß Delgado
 
Ploughman schrieb:
Hi Delgado,

ich finde den Artikel so verkehrt nicht sondern kann nur bestätigen, das zumindest mir übertriebener Körner- oder Rohkostgenuß definitiv nicht übermäßig gut tut. Ansonsten sehe ich gar keine abzuleitenden Maßnahmen, die einem schaden könnten.

Diätcola? Danke, ich trinke Mineralwasser oder Bier. Süßstoff? Danke, ich trinke meinen Kaffee schwarz und in einen Espresso muß nun mal Zucker rein. Kann auch nicht nachlesen, dass bestimmte Nahrungsmittel wie Gemüse oder Salat verboten sind. Steht doch nur, dass alles im ausgewogenen Verhältnis sein soll.

Auch die Geschichte mit dem Darmhirn scheint nicht ganz so starker Tobak zu sein. Ich weiß nicht, ob du dir was unter Seescheiden vorstellen kannst. Das sind gallertartige Pilzen nicht unähnliche glibberige stark nach Jod riechende Meeresgetiere, zum Teil sehr schön anzusehen. Tatsache ist jedenfalls, dass dies die mehr oder weniger unmittelbaren Vorfahren der Wirbeltiere sind. Sie sind nicht weitergekommen in ihrer Entwicklung weil sie ihr Rückenmark eben in den Darm integriert haben...(ds ist jetzt allerdings stark pseudowissenschaftlich... :D ).

Ansonsten ging's in dem Artikel ja wirklich nur um's Futtereinschieben und nicht um Lifestyle als solches. Da gehört dann ja nicht nur Essen und Sportmachen zu, sondern auch noch mentale Ziele, etc.

Ciao
Plafmän


Hallo,

der Kerl lehnt eine wissenschaftlich begründete allgemeingültige Ernährungslehre rigoros ab.

Erdreistet sich aber ungeniert selbst hemmungslos zu Verallgemeinern:

Alkoholkonsum ----> höhere Lebenserwartung
Wasseraufnahme ----> Wasservergiftung!
Salatverzehr -----> Drogenaufnahme (opiumähnliche Substanz)
Verzehr von Vollkornbrot ----> verursacht nachh. Schäden
Ernährungspläne -----> stürzen v. a. Kinder in die psysch. Kriese

Ist echt schwer gewesen den Schund zu Ende zu lesen.
Gibt auch keinerlei Quellenangaben nur wildes Jonglieren mit Zahlen, Behauptungen und Unzulänglichkeiten (Kopfsalat = Zellulose + H2O = falsch).

Also, selber Schuld wer's glaubt ......

Gruß Delgado
 
Lola_radelt schrieb:
Im Übrigen glaube ich schon, dass das Rauchen gesellschaftlich nicht als so grosses Manko angesehen wird, wie Übergewicht. Oder hast Du schon mal gehört, dass irgendwer "ihgitt, guck Dir mal diesen undisziplinierten Raucher an" gesagt hat? :lol: Die Dicken habens da schon schwerer :rolleyes:.

@Lola

Du hast recht, Rauchen und Essen kann man sonst auch schlecht vergleichen, ich meinte nur den akuten "Schmacht", den ich persönlich durchaus als ähnlich empfunden habe.

Die gesellschaftliche Ablehnung von Übergewicht beginnt aber doch (hoffentlich) eher nicht bei 80Kg bei 170cm. Schwierig wird es, wenn Fettschürzen so überquellen, daß man als "Beobachter" sich die Schwierigkeiten bei der Körperpflege vorstellt.

Und dann sollte eigentlich auch "Mitgefühl" überwiegen, da es sich augenscheinlich um eine Krankheit handelt und nicht um eine freiwillige Fettsucht.

Ich glaube und kann es aus persönlicher Erfahrung bestätigen, daß man sein Hungergefühl überwinden kann und sich in Maßen auch daran gewöhnt.
Und genau das ist übrigens viel einfacher mit wenigen Mahlzeiten (zB. 2 x Essen am Tag).
Um z.B. 1 Kg / Monat abzunehmen bedarf es ja nur einer winzigen Änderung der Kalorienbilanz mit gaaanz wenig Hungergefühl. (z.B. 90g Haribo / Tag weniger)

Gruß Würfelglück
(der es seit 11 Monaten geschafft hat gewichtsneutral das Rauchen zu lassen)
 
hi,

alles was aprupt und exzessiev gemacht wird ist ungesund. egal ob auf ernährung oder sonstwas bezogen. immerwenn man es aprupt udn mit gewalt und auf die schnelle versucht. der richtige weg und vernünftige ist es, es erst garnciht soweit kommen zu lassen. und wenn es dann doch passiert eben mit vernunft, weit und überblick wieder runter zu bekommen. das funktioniert. völlig ohne literatur. einfach etwas weniger, bewusster und gesünder, fettärmer essen. und schon purzeln die pfunde. natürlich tut bewegung seinen teil dazu beitragen. ich habe jetzt in knapp 3 monaten 10 kilos runter. vernünftig ohne groß auf etwas verzichtet zu haben oder ein hungergefühl dabei gehabt zu haben. ohne vorschriften per literatur oder sonstigem. sondern ich habe einfach meinen kopf benutzt.

grüße coffee
 
Delgado schrieb:
Hallo,

der Kerl lehnt eine wissenschaftlich begründete allgemeingültige Ernährungslehre rigoros ab.

Erdreistet sich aber ungeniert selbst hemmungslos zu Verallgemeinern:

Alkoholkonsum ----> höhere Lebenserwartung
Wasseraufnahme ----> Wasservergiftung!
Salatverzehr -----> Drogenaufnahme (opiumähnliche Substanz)
Verzehr von Vollkornbrot ----> verursacht nachh. Schäden
Ernährungspläne -----> stürzen v. a. Kinder in die psysch. Kriese

Ist echt schwer gewesen den Schund zu Ende zu lesen.
Gibt auch keinerlei Quellenangaben nur wildes Jonglieren mit Zahlen, Behauptungen und Unzulänglichkeiten (Kopfsalat = Zellulose + H2O = falsch).

Also, selber Schuld wer's glaubt ......

Gruß Delgado


Vielleicht mangelts nur am genauen lesen :D Wenn Du die Aussagen so aus-
legst und verbiegst ist es halt schwer sowas auch zu Ende zu lesen.
Also überlies es einfach und glaub was Du willst, Du bist ja auch qualifiziert :lol:
 
würfelglück schrieb:
Natürlich machen Diäten nicht dick, Süßstoff macht auch nicht dick, Diät-Cola hat keine Kalorien, mach also definitiv nicht dick.

-alles Quatsch, weiss ja eigentlich auch jeder daß einfach nur die Kalorien dick machen.

Gruß Würfelglück


Ganz so einfach kann man das nicht von der Hand weisen. Die Süßstoffe erzeugen nämlich Hungergefühle, die ohne Zunahme von Diät-Cola etc. nicht so schnell entstehen. Dem Körper wird nämlich Zuckerzusatz vorgegauckelt, er merkt aber, dass er nur verar...t wurde und hat erst recht verlangen danach. Klingt ein bisschen banal beschrieben, ist aber so ähnlich.

Diäten bringen oft nichts wegen den Jo-Jo-Effekt. Was viel besser ist, ist eine dauerhafte Umstellung der Ernährung auf Gemüse, Obst, Salat etc.etc etc. Und möglichst abends nach 18 Uhr nichts mehr essen, dazu regelmäßig 2 bis 3mal die Woche ne Stunde joggen und die Pfunde schmelzen wie Butter in der Sonne. Allerdings nicht sofort, am Anfang kann das etwas frustrierend sein, da man sogar etwas zunimmt (durch dem Muskelaufbau beim joggen) aber nach ein paar Wochen gehts dann los und es tut echt gut. Ich habe dadurch zwei Kleidergrößen verloren und das schon seit einem Jahr gehalten.

easy
 
Easy schrieb:
Ganz so einfach kann man das nicht von der Hand weisen. Die Süßstoffe erzeugen nämlich Hungergefühle, die ohne Zunahme von Diät-Cola etc. nicht so schnell entstehen.
Ja, Süßstoff macht Hungergefühl. Aber im Gegensatz zur Schweinemast steht beim Menschen zwischen Hungergefühl und Essbetätigung ja noch der eigene Wille. Ob es vielleicht ungeschickt ist, sich das Leben mit Süßstoff zu erschweren steht auf einem anderen Blatt.

Also: Süßstoff macht Hunger - Hunger macht aber noch nicht dick.


Gruß Würfelglück
 
würfelglück schrieb:
Ja, Süßstoff macht Hungergefühl. Aber im Gegensatz zur Schweinemast steht beim Menschen zwischen Hungergefühl und Essbetätigung ja noch der eigene Wille. Ob es vielleicht ungeschickt ist, sich das Leben mit Süßstoff zu erschweren steht auf einem anderen Blatt.

Also: Süßstoff macht Hunger - Hunger macht aber noch nicht dick.


Gruß Würfelglück


Ja natürlich, recht hast Du, der Wille.... Aber daran scheitert es leider oft - gerade bei den viel zitierten fettleibigen Kindern. Auch ich kann oftmals dem Heißhunger auf Schokolade etc. nicht wiederstehen... und wenn man einmal genascht hat, dann ist schwupps die ganze Tafel auf einmal wie von Geisterhand verschwunden
:(

Ich finde, dass in dem Interview sehr viel Warheit steckt und zum das zum Nachdenken anregt. Die vielen Extreme führen oft dazu, dass es ins Gegenteil ausschlagen kann. Die Körnerfresserei der 90er Jahre haben schön zu Verdauungsproblemen geführt und heute sind so einseitige Diäten (ob nun fetthaltig wie bei der Atkins-Diät oder Trennkost oder was auch immer) in Mode, die ins Extreme getrieben zu Mangelerscheinungen führen können.

Ich hatte eine "Erleuchtung" in Sachen Ernährung bei einem längeren Aufenthalt in Thailand. Zunächst ist festzustellen, dass die Thais ein außerordentlich schlankes Völkchen sind. Wenn man dort fettleibige Asiaten sieht, dann sind es in der Regel japanische Touristen. Die Thais haben m.E. eine sehr schmackhafte Küche mit Schwerpunkt auf Gemüse, Reis, Nudeln immer mit etwas Fleisch (hier besonders Büffel, Huhn und Rind) verfeinert. Alles immer warm (besser verdaulich) und viel Suppen (wegen den Salzen) und viel Obst. Am Anfang war es echt eine Überwindung, eine heiße Suppe zum Frühstück bei 35° im Schatten zu essen. Aber es war einfach genial und super gut bekömmlich. Nach dem Asientripp konnte ich beim besten Willen keine Pommes und Schnitzel mit Sahnesoße mehr ertragen, ich hätte gekübelt.
Nach ein paar Wochen europ. Küche bin ich dann wieder zum Schnitzel konvertiert (man kann ja kaum mehr anders), aber nach wie vor schwöre ich auf die Thai-Küche.

easy
 
@Delgado:
Ist echt schwer gewesen den Schund zu Ende zu lesen.
Gibt auch keinerlei Quellenangaben nur wildes Jonglieren mit Zahlen, Behauptungen und Unzulänglichkeiten (Kopfsalat = Zellulose + H2O = falsch).

Ich glaube genau da liegt dein Denkfehler: Die Stärke von Pollmer ist das wissenschaftlich-analytische Vorgehen mit Zahlen . Das die Ergebnisse dir nicht passen-ok, deine Sache. Die Aussage zum Kopfsalat ist übrigens wahrer als du glaubst- Kopfsalat ist ein Salat ohne Wert. Er ist der schlechteste unter allen Salaten, hat quasi keinen Nährwert und gesunde Substanzen sind -soweit überhaupt vorhanden- in so geringen Mnegen, das man sie vernachlässigen kann. Das sagen übrigens sogar die Pseudo-Ernährungswissenschaftler mit ihrer wissenschaftlich begründeten Ernährungsphilosophie.

Alkoholkonsum ----> höhere Lebenserwartung
Diese Aussage stammt nicht von Pollmer. Es gibt seit vielen Jahren immer wieder Studien, in denen das Ergebnis immer ist, das eine Aufnahme von 50-80 g Alkohol pro Person und Tag durchaus zur Gesundheit des Körpers beitragen. Diese Studien hat Pollmer nicht gemacht, und er redet auch von diesem gemässigten Alk-Konsum. Falls du glaubst ich würde meinen Lebenstil verteidigen- ich trinke alle 1-2 Monate mal ein Weizen, das wars dann. Ausserdem koche ich noch mit Rotwein nd Sherry- das zählt aber wohl kaum...

Salatverzehr -----> Drogenaufnahme (opiumähnliche Substanz)

Was ist dadran Schund? Es ist ein messbares Ergebnis! Wieso sollte das denn schlimm sein? Es wird eh viel zu viel auf unbegründete Dinge zurückgegriffen (Vitaminwahn, Kalorientabellen BMI sind beispielsweise zweifelhafte Dinge), jetzt hat man mal was messbares, da soll das Schund sein?

Wasseraufnahme ----> Wasservergiftung!
Verzehr von Vollkornbrot ----> verursacht nachh. Schäden

Das sind die AUssagen, für die ich Pollmer auch nicht so liebe. Sehr pauschal und in dieser Form sicher bedenklich. Das der Körper mit ungemahlenen Körnern Probleme hat, und diese im Darm bei der Aufspaltung(v.a. von den Teilen der hochgelobten Ballaststoffe) zu durchaus giftigen Substanzen umgewandelt werden können ist nachweisbar und ok. Allerdings gilt auch hier wie überall-in Massen genossen besteht keine Gefahr einer Schädigung. Nur der hochgelobte Ballaststoffnutzen ist halt vielleicht nicht so vorhanden wie man ihn vorbetet. Zu der Wasservergiftung sagt man besser nix- Ich kann mich an allem Vergiften, wenn ich will...
 
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