Messesterben: Aus für die US-Messe Interbike!

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Ich weiß jetzt nicht wie es in den USA ist aber wenn ich mich an den letzten Eurobike besuch erinnere, dann würde ich der Eurobike nicht nachtrauern, wenn es sie nicht mehr geben wird. Klar, so Hausmessen sind absolut der falsche Weg aber auf der Eurobike hab ich mich schon gefragt, ob ich auf der IAA gelandet bin.
 
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Ja so Messen sind allgemein schon immer ganz toll gewesen. Du parkst ewig weit vom Zielpunkt weg und brauchst ein Transfermedium um überhaupt hin zu kommen. Dein Transfermdium spuckt dich exakt an er Stelle aus wo Du am weitesten weg bist von all den Sachen die Du sehen wolltest. Du latschst den ganzen Tag über knüppelharten Boden bei gleichzeitig schlechter Luft. Das Grundbedürfniss nach Nahrung und Flüssigkeit wird in schlechter Qualität zu abstrakten Preisen befriedigt. 95% der ausgestellten Sachen sind weder irgendwie eine Neuerung oder überhaupt von Interesse. Du zahlst Eintritt für Werbung die dich dazu anregen soll Produkte zu kaufen. Als Endkunde bist Du eh nur der Honk bei dem alle genervt sind. Bei der Rückdfahrt zum Parkplatz stellst Du fest das Du die interessanten Sachen übersehen hast, weil nach einer Stunde die Reizüberflutung alles gleich aussehen lässt. usw......

Also wenn man dem digitalen Zeitalter für irgendwas dankbar sein kann, dann doch der Tatsache das man sich umfassende aktuelle Produktinformationen selber suchen kann oder z. Bsp. in Foren geliefert bekommt. Da es mittlerweile eh Standart ist Produkte ohne jeglichen getakteten Zyklus auf den Markt zu pressen hat sich in diesem Fall das System Messe irgendwie selbst überholt. Klar- der einzige Vorteil der bleibt ist der physische Kontakt zum Produkt.
 
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Ja so Messen sind allgemein schon immer ganz toll gewesen. Du parkst ewig weit vom Zielpunkt weg und brauchst ein Transfermedium um überhaupt hin zu kommen. Dein Transfermdium spuckt dich exakt an er Stelle aus wo Du am weitesten weg bist von all den Sachen die Du sehen wolltest. Du latschst den ganzen Tag über knüppelharten Boden bei gleichzeitig schlechter Luft. Das Grundbedürfniss nach Nahrung und Flüssigkeit wird in schlechter Qualität zu abstrakten Preisen befriedigt. 95% der ausgestellten Sachen sind weder irgendwie eine Neuerung oder überhaupt von Interesse. Du zahlst Eintritt für Werbung die dich dazu anregen soll Produkte zu kaufen. Als Endkunde bist Du eh nur der Honk bei dem alle genervt sind. Bei der Rückdfahrt zum Parkplatz stellst Du fest das Du die interessanten Sachen übersehen hast, weil nach einer Stunde die Reizüberflutung alles gleich aussehen lässt. usw......

Also wenn man dem digitalen Zeitalter für irgendwas dankbar sein kann, dann doch der Tatsache das man sich umfassende aktuelle Produktinformationen selber suchen kann oder z. Bsp. in Foren geliefert bekommt. Da es mittlerweile eh Standart ist Produkte ohne jeglichen getakteten Zyklus auf den Markt zu pressen hat sich in diesem Fall das System Messe irgendwie selbst überholt. Klar- der einzige Vorteil der bleibt ist der physische Kontakt zum Produkt.
Wobei eben gerader der wirklich Physikalische Kontakt auf Messen in der Regel auch nicht gegeben ist weil die Messen dafür nicht über ein entsprechendes Freigelände verfügen. Ein MTB will ich wenn dann schon auch auf entsprechenden Strecken testen. Und dafür gibt es dann ja wenigstens entsprechende Events.
 
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Interbike abgesagt! Schwere Zeiten für Messen: die für September 2019 geplante US-Messe Interbike wurde gestern abgesagt. Für die folgenden Jahre will man alternative Konzepte prüfen.


→ Den vollständigen Artikel „Messesterben: Aus für die US-Messe Interbike!“ im Newsbereich lesen


Es gab über Jahre einen Boom an Messen, wobei man als Besucher den Aufwand der dortigen Aussteller unterschätzt. Wenn dann mehrere Messen konkurrieren, werden die Besucher eher gelangweilt als erreicht und sie werden überdrüssig. Die letzte reine Bike Messe, auf der ich war, fand in den Messehallen in Verona statt und sie brechend voll von Ausstellern und Besuchern, aber es war vor allem eines: langweilig, eher interessant für diejenigen, die gewerblich mit dem Bike zu tun haben.
Die einzig wirklich interessante Bikemesse für Verbraucher ist das Bike Festival in Riva del Garda, weil einfach das Umfeld stimmt und neue Bikes ausprobiert werden können. Der Rest ist Krampf in stickigen Hallen.
 
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Wozu überhaupt noch Messen... ?! Wegen mir können Sie sie alle aussterben lassen !
Bei der EB ist es auch ein regelmässiges hin und her. Publikumstag "ja" Publikumstag "nein". Jetzt wurde die EB auf einen Termin gelegt, der beschi**ener nicht sein könnte.
Für mich ein deutliches Anzeichen, dass der Endverbraucher eigentlich so gar nicht mehr erwünscht wird.
Kaufen soll Er, aber blos nix anschauen, denn das wäre ja zuviel des Guten !:mad:
 

shaihulud

Tolle Frisur & gute Augen.
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Ja so Messen sind allgemein schon immer ganz toll gewesen. Du parkst ewig weit vom Zielpunkt weg und brauchst ein Transfermedium um überhaupt hin zu kommen. Dein Transfermdium spuckt dich exakt an er Stelle aus wo Du am weitesten weg bist von all den Sachen die Du sehen wolltest. Du latschst den ganzen Tag über knüppelharten Boden ...
Mein Gott ... Ich hoffe ich werde nicht so ein griesgrämiger Rentner wie Du.

Aber ja, der Messewahn führt in jeder Branche irgendwann zum Overkill und zur notwendigen Rolle rückwärts. Hoffe die Eurobike wird dementsprechend nächstes Jahr wieder ein richtiger Knaller.
 
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Wozu überhaupt noch Messen... ?! Wegen mir können Sie sie alle aussterben lassen !
Bei der EB ist es auch ein regelmässiges hin und her. Publikumstag "ja" Publikumstag "nein". Jetzt wurde die EB auf einen Termin gelegt, der beschi**ener nicht sein könnte.
Für mich ein deutliches Anzeichen, dass der Endverbraucher eigentlich so gar nicht mehr erwünscht wird.
Kaufen soll Er, aber blos nix anschauen, denn das wäre ja zuviel des Guten !:mad:
War er das denn schon jemals? Endverbrauchertag am letzten Ausstellungstag wo viele sowieso kein Bock mehr hatten da WE und deswegen teilweise auch schon deutlich vor Messeende abgereist sind. Hat man doch schon an der arroganten Haltung der Händler in den Kommentaren gesehen als es hieß, es gibt keinen Endverbrauchertag mehr. Die Brache glaubt halt immer noch, dass die Fahrräder nur von Händlern gekauft werden und die alle auch nur für sich selber kaufen. Solang sich dort nichts ändert wird das auch nichts mehr.
Zumal Friedrichshafen allein schon von der Anbindung beschissen liegt. Mit dem Zug die totale Katastrophe weil ja keiner Ahnen kann, dass im Sommer am Wochenende bei einer Messe mehr Menschen als normal damit fahren wollen. Mit dem Auto aber auch nicht besser da die Messe dafür einfach zu beschissen liegt und somit Friedrichshafen an sich ein einziger Stau ist.
Klar ist es praktisch das es eine Messe in Süddeutschland gibt, aber Friedrichshafen ist dafür einfach total unpraktisch.
Wenn zudem noch die ganzen Hersteller abspringen weil sie auf Hausmessen umsteigen hat sich das prinzip Messe sowieso überlebt. Dann muss man eben auf Testevents in den Bergen und Bikeparks gehen wo man dann die bikes auch wirklich sinnvoll testen kann. Möglichkeiten zum vorab informieren was einen interessiert gibt es ja zu genüge.
 

na!To

mit Glied
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Wozu überhaupt noch Messen... ?! Wegen mir können Sie sie alle aussterben lassen !
Bei der EB ist es auch ein regelmässiges hin und her. Publikumstag "ja" Publikumstag "nein". Jetzt wurde die EB auf einen Termin gelegt, der beschi**ener nicht sein könnte.
Für mich ein deutliches Anzeichen, dass der Endverbraucher eigentlich so gar nicht mehr erwünscht wird.
Kaufen soll Er, aber blos nix anschauen, denn das wäre ja zuviel des Guten !:mad:
Du kaufst nur beim Händler Vorort?
 

525Rainer

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Ich find Riva auch top. Hausmessen oder Events von einer Marke find ich sinnlos. Ich will doch vergleichen und möglichst viel Zeug sehn. Und nicht den ganzen Urlaub verbrauchen.
 
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