Monstergravel - let's call it "Trekking"

scylla

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scylla

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Ja genau, auf die 590 mm bin ich auch gekommen. Denke auch das stimmt. Dann müssen die Angaben vom Koga aber falsch sein. Oder ich hab nen Knoten im Hirn 🧠

Da hab ich denselben Knoten. Vermutung: vielleicht hat sich das Gabeloffset irgendwann geändert und das Modell das @lucie fährt hat einen größeren Offset als die Tabelle angibt? Das könnte es erklären...
 

lucie

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Wegen des Front-Center am Koga bin ich jetzt auch verwirrt.
Ist die Geotabelle unten richtig?
Da wäre Radstand 1049 minus Kettenstrebe 445 nicht mehr als 604mm Front-Center :ka:

Anhang anzeigen 1462055


Von @Aninaj s Goldrush finde ich diese Geo, ist das die richtige?
Dort müsste der rechnerische Front-Center aus Wheelbase - Chainstays 1025-435 = 590mm ergeben

Edit: @Aninaj war schneller :)

Ich habe schon oft gesagt, dass Geodaten bei einigen Herstellern einfach für die Katz sind, da sie in Real einfach nicht reproduzierbar sind.

Am Koga (2017) ist der Radstand mit dem Zolli 1060mm, Front-Center 625mm.

Beim Koga 2018 wurde eine andere Gabel verbaut, keine Ahnung, ob diese dann einen anderen Rake oder das Bike in Real eine andere Geo aufweist.

Ich kann hier nur die realen Daten +/- ein paar Milimeterchen beisteuern, die ja eher sinnvoller zum Verwursten sind als die Netzfunde. Apropos verwursten... :D ähhh, anderes Thema, hüstel...

Stack und Reach scheinen halbwegs so zu stimmen, lassen sich aber wirklich nur suboptimal am Bike messen.

Tretlagerhöhe: ca. 300mm

Im Fahren fühlt sich die Gabel auch eher etwas flacher an, als der angegebene LW von 70,5 vermuten lässt, welcher ja ggf. auch nicht ganz stimmt.
Weiß nicht, was die Holländer so trinken. ;)

Screenshot_20220420-120426_Brave.jpg

Hier noch ein Klick, vielleicht hilft der ein wenig weiter. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

lucie

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Das Albarda sollte mit den kurzen Kettenstreben schön wendig sein. Das Super Albarda, auch 420 mm KS, wäre mir vorne zu "spurtreu".

Radstand beim Albarda bei Größe SM: 1019 mm. Vergleich mit meinem alten Crosser: Radstand 1025, aber 425 KS.

Unten Fotos 28'' mit 43 mm Reifen. 105 mm von der Pedalachse. Schuhe sind Größe 48, ich komme an einer Stelle bissel dran.

Anhang anzeigen 1461993
Anhang anzeigen 1461995

Jepp, das wäre auch mein größter Kritikpunkt: vorn wurde der Rahmen einfach nur ab Tretlager etwas gestreched und der LW noch flacher gemacht und hinten bleibt die Kiste sooooo kurz. Da beißt sich meines Erachtens die Katze ins Heck...
 

Aninaj

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Ich wäre beim mittleren Bild -> Mittelfuß. Aninaj wohl auch, wenn ich sie richtig verstanden habe

Hatte ja schon mal ein Bild gespostet… ahja, da isses:


Das ist so die präferierte Fußstellung zum pedalieren. Und das rutscht dann aber gerne mal auch noch nen cm nach vorn und dann ist halt Schluss.

Ich bin letztens auch gestürzt, da bin ich mir nicht ganz im klaren, ob ich einfach nur über die Wurzel (ned sonderlich groß oder problematisch) ge“stolpert“ bin, oder ob nicht das VR durch die Wurzel verdreht und ich dann mit dem Fuß am VR hängen geblieben bin 🤷🏻‍♀️

Zweiteres könnte ich mit mehr Platz wenigstens ausschließen. Dann war ich einfach nur zu doof über die Wurzel zu fahren 😅
 

a.nienie

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@the border of the hinterland
war "aschenputtel"-hack schon ? ;-)

mittlerweile habe ich mit den blechen an a.l.i.c.e. auch weniger platz zu den fußspitzen. dank time aber ohne verrutschen. meist hänge ich am gummilappen/mudflap, aber mit metallschutzblechen wäre es auch richtig nervig.
 

scylla

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Jepp, das wäre auch mein größter Kritikpunkt: vorn wurde der Rahmen einfach nur ab Tretlager etwas gestreched und der LW noch flacher gemacht und hinten bleibt die Kiste sooooo kurz. Da beißt sich meines Erachtens die Katze ins Heck...

Was haben denn die meiste Mountainbikes für Front-Center vs Kettenstreben-Werte?
Die Wurst Größe S z.B. hat >730mm Front-Center, bei 428mm Kettenstreben. Fährt sich das komisch oder unbalanciert? Ich finde nicht!
Kann da die Bedenken nicht so ganz nachvollziehen, die Gravel-Geos haben doch im Vergleich minikurze Front-Center Werte, bei nicht wirklich kürzeren Kettenstreben als bei Mtbs. Am Mtb regt sich kaum jemand über 420er Kettenstreben auf, im Gegenteil kann es vielen nicht kurz genug sein, das bei 10++cm mehr Länge an der Front. Wenn eine Geo wie das Super Albada in Größe S zu unproportioniert kurze Kettenstreben hätte, müssten dann nicht 90% aller Mtbs glattweg unfahrbar unproportioniert sein? Vor allem wenn man mal an die größeren Rahmen denkt, bei denen die Streben ja in den seltensten Fällen mitwachsen.
 

Lt.AnimalMother

Neigschmeggder
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Beim Mountainbike hängt es aber auch von der Rahmengröße ab. Meine XL Fanes V5 habe ich anfangs mit der ganz kurzen Einstellung der Ausfallenden gefahren weil ja kurze Kettenstreben toll sein sollen, und dann mal beim Schrauben auf lang umgebaut. Das fährt sich in dem Fall deutlich harmonischer. Gibt ja doch ein paar Hersteller die die Kettenstreben mitwachsen lassen.

Aber beim Gravel finde ich die Kombination aus langem Frontcenter und kurzer Kettenstreben schon geil. Mein Marin Headlands ist vorne raus so lang dass ab Werk beim XL ein 60er Vorbau verbaut ist (bin auf 50 runter) aber so kurze Kettenstreben, dass ein Umwerfer nicht mehr genug Platz hat. Ist eine Kombination aus überraschend quirlig und trotzdem stabil bei hohen Geschwindigkeiten. Ich benutze es allerdings auch nur in normalen Gravel Terrain, Asphalt bis S0/S1.
 

BigJohn

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Dort müsste der rechnerische Front-Center aus Wheelbase - Chainstays 1025-435 = 590mm ergeben
Vorsicht, Front-Center + Rear-Center/Kettenstreben ergeben nicht den Radstand:

geo-diagram.png


Die beiden Teillängen bilden mit dem Radstand Rechtwinklige Dreiecke, Pythagoras und so. Also FC + RC > WB, wobei die (evtl. marginale) Differenz mit größer werdenden BB-Drop zunimmt. Der Offset spielt zwar auch eine Rolle, hat aber auch Einfluss auf den Radstand.
 

scylla

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Beim Mountainbike hängt es aber auch von der Rahmengröße ab. Meine XL Fanes V5 habe ich anfangs mit der ganz kurzen Einstellung der Ausfallenden gefahren weil ja kurze Kettenstreben toll sein sollen, und dann mal beim Schrauben auf lang umgebaut. Das fährt sich in dem Fall deutlich harmonischer. Gibt ja doch ein paar Hersteller die die Kettenstreben mitwachsen lassen.

Jup, so mein ich das ja auch, bei den großen Rahmen sieht das ja noch wesentlich dramatischer aus. Da denk ich mir oft bei Modellen die ich in S harmonisch finde, wie das dann in XL noch funktionieren kann wenn die Kettenstreben nicht mitwachsen. Bei den S Größen hat man allerdings selten ein Problem mit zu kurzen Kettenstreben, da finde ich sie eher schon manchmal zu lang.

Vorsicht, Front-Center + Rear-Center/Kettenstreben ergeben nicht den Radstand:

Anhang anzeigen 1462166

Die beiden Teillängen bilden mit dem Radstand Rechtwinklige Dreiecke, Pythagoras und so. Also FC + RC > WB, wobei die (evtl. marginale) Differenz mit größer werdenden BB-Drop zunimmt. Der Offset spielt zwar auch eine Rolle, hat aber auch Einfluss auf den Radstand.

Nicht immer. Das ist auch so wie @lucie schon meinte: traue keiner Geotabelle. Da hat sie leider recht. Selbst wenn ein Bildchen dabei ist, kann man sich letztendlich doch nicht so sicher sein, ob nun entlang des Rohrs (Verbindung BB zu Achse) oder horizontal gemessen und angegeben wird. Oder ob überhaupt einer von beiden Werten am realen Objekt nachprüfbar ist.
Hab da auch schon rumgefiddelt mit Pythagoras, aber Nachmessen und anschließendes Stirnrunzeln hat mich von so viel Haarspalterei abgebracht. Als ungefährer Richtwert reicht auch Wheelbase-Chainstay. Das Ergebnis ist dann immer noch dicke innerhalb der Unsicherheits-Toleranz der Geotabellen ;)
 

lucie

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Was haben denn die meiste Mountainbikes für Front-Center vs Kettenstreben-Werte?
Die Wurst Größe S z.B. hat >730mm Front-Center, bei 428mm Kettenstreben. Fährt sich das komisch oder unbalanciert? Ich finde nicht!
Kann da die Bedenken nicht so ganz nachvollziehen, die Gravel-Geos haben doch im Vergleich minikurze Front-Center Werte, bei nicht wirklich kürzeren Kettenstreben als bei Mtbs. Am Mtb regt sich kaum jemand über 420er Kettenstreben auf, im Gegenteil kann es vielen nicht kurz genug sein, das bei 10++cm mehr Länge an der Front. Wenn eine Geo wie das Super Albada in Größe S zu unproportioniert kurze Kettenstreben hätte, müssten dann nicht 90% aller Mtbs glattweg unfahrbar unproportioniert sein? Vor allem wenn man mal an die größeren Rahmen denkt, bei denen die Streben ja in den seltensten Fällen mitwachsen.

Ich empfinde bei einem Gravelbike lange Front-Center- Werte und zu flache Lenkwinkel in Kombination mit schmalen Lenkern und Gepäck am Lenker irgendwie unharmonisch. Am MTB brauche ich auch keine zu flachen LW (bei der Wurst habe ich bewußt von 160mm FW auf 140mm reduziert, weil damit der SW und LW für mich besser waren) und das kurze Heck soll ja auch in engeren Kurven eine noch gute Figur machen. ;)

Wenn ich mit der Arschrakete unterwegs bin, möchte ich das Hinterteil an steileren Anstiegen eben auch lieber etwas länger haben. Passt mir so besser. Im Gelände kann ich jetzt keine großen Nachteile der 445er Kettenstreben feststellen.
Das Koga muss für Straße, leichtes Gelände und als Gepäckesel herhalten. Da bleiben Kompromisse nicht aus. Für "grobes" Geläuf gibt es ja die MTBs. ;)

Vor allem wenn man mal an die größeren Rahmen denkt, bei denen die Streben ja in den seltensten Fällen mitwachsen.

Warum eigentlich nicht? Muss dann bei den großen Rahmen nicht der SW immer steiler werden, damit man als Sitzriese mit entsprechendem Sattelauszug mit seinem Schwerpunkt nicht zu weit in Richtung Hinterradnabe wandert?
 

Martina H.

Meine Lernkurve ist ein Downhill
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...gibt ja inzwischen schon ein paar Hersteller, die realisiert haben, dass man nicht einfach nur das Oberrohr länger macht um unterschiedliche Grössen anbieten zu können. Da werden Sitz- und Lenkwinkel angepasst und bei einigen wachsen sogar die Kettenstreben mit.
 

lucie

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Kommen wir zur nächsten Unterrichtseinheit: sind die Geo-Daten mit oder ohne Sag angegeben 🤓

Ist mit Sag beim Starrbike der Sag des Vorder- bzw. Hinterreifens bei genau welchem Luftdruck gemeint? Und inwieweit wird dabei der Winterspeck der Fahrer:Innen berücksichtigt? ;)
 

Yukio

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Wo hast du das mit 160/180 her?

Sorry, trotzdem ein Fehler meinerseits. Ich hatte FM mit 180 mm möglich und Hope shimano-kompatibel in Erinnerung. Hauptsächlich für das Vorderrad gedacht.
Zwar nicht gänzlich falsch, aber komplizierter. Es kommt auf die Gabel (-befestigungsmaße) an:

Was nutzt es letztendlich, mehr Bremskraft zu haben als man auf den Boden bringen kann.
Mehr als ein blockierendes Rad geht nicht. Mein Grundgedanke ist immer weniger Handkraft für ein gleiches Ergebnis bei entsprechender Dosierbarkeit=höhere Bremskraft, wenn möglich.
 

scylla

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Sorry, trotzdem ein Fehler meinerseits. Ich hatte FM mit 180 mm möglich und Hope shimano-kompatibel in Erinnerung. Hauptsächlich für das Vorderrad gedacht.
Zwar nicht gänzlich falsch, aber komplizierter. Es kommt auf die Gabel (-befestigungsmaße) an:
Ah jetzt kapier ich das! 160/180 oder 140/160 gibt der Rahmen bzw die Gabel vor, und derselbe Shimano Adapter adaptiert dann entweder 160/180 (wenn Rahmen/Gabel das kann) oder eben 140/160. Deswegen ist der Adapter meistens mit 140/160 angegeben (der ältere und wohl weiter verbreitete Standard), aber bei BC eben als 160/180. Again what learned.
Der Mystique Rahmen+Gabel hat 140/160.

Mehr als ein blockierendes Rad geht nicht. Mein Grundgedanke ist immer weniger Handkraft für ein gleiches Ergebnis bei entsprechender Dosierbarkeit=höhere Bremskraft, wenn möglich.

Da bin ich im Grundsatz voll bei dir. Am Mtb fahr ich deswegen auch eine Bremse mit einer sehr starken Übersetzung und 223mm Scheibe. Beim Standard-Gravel zucke ich sporadisch mal, was dran zu machen (wie gesagt, ein Hack mit RX4 Rear Sattel und Shimano FM Front Adapter würde mir da einfallen), aber irgendwie überwiegt da bisher doch der Fatalismus. Hab ja sowieso n+1 a.k.a. Monsterchen, wenn es ein wenig geeigneter sein darf. Das hat glücklicher Weise ganz normales Postmount, find ich besser.
 

Aninaj

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Noch nicht ganz fertig, aber für eine erste Runde nach dem Regen hat's gereicht 😅

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Wirklich Monster ist es nicht, aber für meine Bedürfnisse sollte es (hoffentlich) passen. Füße haben jedenfalls Platz und Dropper passt sogar mehr rein als berechnet 😎 (150mm).

Das Cockpit muss ich noch etwas austesten, der Dropperauslöser ist etwas schwierig zu montieren - entweder kollidiert er beim Schalten mit dem STI, oder ich komme nicht ohne umgreifen dran.

Zugverlegung ist auch etwas abenteuerlich, mal schauen wie lange es hält. 🙈
 

scylla

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Super, dass du jetzt doch so schnell was gefunden hast 👍
Ein paar mehr Details musst du aber schon verraten 🧐
 

Aninaj

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Zwischen den Hügeln
Und das ist jetzt das Sonder?

Das ist das Camino von Sonder. 👍

Ein paar mehr Details musst du aber schon verraten 🧐

Dann kram ich mal meine Liste nochmal raus, mit der ich in das Projekt gestartet bin:
  • 650b Reifen
  • Tretlager Drop höchstens 65 ❌
  • Kein Toe Overlap ✅
  • vorn 180 mm Bremsscheibe ❎
  • absenkbare Stütze ✅
  • OR um 530 (oder länger wenn flacher LW?) ✅
  • SR um 460 ✅
  • SW 74 oder grösser ✅

Ein Punkt - den ich aber vorher schon revidiert hatte - ist nicht erfüllt. Das Tretlager am Camino ist wie am Titus. Aber da ich ja jetzt breite 650er Schlappen und schmale 28er ohne Toe Overlap fahren kann, paßt mir das.

Die 180er Bremsscheibe ist möglich, fahre aber erstmal weiter die 160 und probiere nochmal andere Scheibe / Beläge, bevor ich da so einen häßlichen Adapter dran haue.

Wie irgendwie bei jedem Rad ist ja immer irgendwas, was ned paßt, man bei der Recherche aus Unwissenheit nicht bedacht / auf dem Schirm hat.

Das betrifft besonders:

Zugverlegung ist auch etwas abenteuerlich,

(1) Ich hab das gar nicht so genau gelesen, aber es steht auf der Website - "internal cable routing". So klingt das ja erstmal super, und es ist technisch auch sehr gut ausgeführt. Nur habe ich nicht bedacht, dass die Engländer ja links fahren... Die Leitungen im Rahmen also darauf ausgelegt sind, die HR Bremse links zu bedienen und VR rechts.

Das "Problem" läßt sich entweder lösen, in dem man den Zug der HR Bremse direkt rechts in das UR laufen läßt (ohne Bogen um das Steuerrohr), oder eben mit Bogen unter dem OR durch trotzdem in die rechte Aufnahme fädelt.

(2) Das nächste Problem: Es sind nur 3 Kabelkanäle vorhanden
  • Bremse hinten
  • Schaltwerk
  • Umwerfer ODER Dropper

Für die Dropper gibt es im Sitzrohr hinten einen Eingang, für den Umwerfer eben den Anschlag. Aber durch das UR gibt es nur eine Führung und da passt defintiv auch nur eine Leitung durch. Ich will aber beides 😵‍💫Hab lange am Ritzelrechner rumprobiert, aber mit 1fach reicht es mir nicht für die Anstiege und die Flachetappen, ohne einen Pizzateller auf's HR zu schieben, der offiziell auch wieder von keinem Schaltwerk unterstützt wird.

Nun hat der Camino Löcher für die DI2 Führung. Und der Übergang vom Unterrohr ins Sitzrohr über dem Tretlager ist ebenfalls frei. Also habe ich das Kabel jetzt durch die DI2 Öffnung gewürgt und bis ins Sitzrohr gezogen. Die Hülle hat dabei aber schon ein wenig gelitten und ich bin mir nicht sicher, wie lange sie das am Ende durchhält, aber probieren, geht über studieren 😁

(3) Ein weiteres unschönes Thema ist das Sitzrohr, das deutlich Übermaß hat. Statt 31,6 mißt es 31,8 und die Sattelstütze rutscht lustig vor sich hin. Da bin ich noch nicht bei einer vollständigen Lösung angekommen, aktuell ist die Stütze mit AluTape beklebt, das hält erstmal, aber ist nicht sonderlich robust.

(4) Und dann ist da noch der Dropper-Auslöser, da muss ich wohl noch etwas probieren.

Ansonsten fährt sich das Rad sehr gut. Mit den dicken Reifen und dem nun etwas breiteren Lenker kommt fast MTB Feeling auf. Ich hoffe es gibt gutes Wetter die nächsten Tage.
 
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