Neues Specialized Diverge STR Gravel-Bike im Test: Das Future Shock-Fully

Neues Specialized Diverge STR Gravel-Bike im Test: Das Future Shock-Fully

Das Specialized Diverge Gravel-Bike wird zum Future Shock-Fully. Die Technik ist ein Blickfänger und hat es in sich. Wir konnten auf Schotterpisten erfahren, wie sich die nicht ganz billige Anschaffung auszahlt. Der erste Test!

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Neues Specialized Diverge STR Gravel-Bike im Test: Das Future Shock-Fully

Was sagt ihr zum neuen Specialized Diverge STR? Ist Federung am Sattel für euch ein Thema?
 

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Re: Neues Specialized Diverge STR Gravel-Bike im Test: Das Future Shock-Fully
Beim Bikepacking sollte ein Rad meiner Meinung nach robust und erprobt sein, wenig Angriffspunkte für Defekte bieten und halbwegs reparaturfreundlich sein. Und niemand der ernsthaft als BikePacker unterwegs ist wird ohne Befestigungspunkte für Heckträger auskommen.....

🧀.

Ich bin mit einem Freund in diesem Sommer die Iceland Divide gefahren - mein Rad hatte einen Gepäckträger, dafür hatte ich einen kleineren Rucksack als mein Mitfahrer, der keinen Gepäckträger hatte und dessen Rucksack dementsprechend größer war.

Darf ich mir jetzt was darauf einbilden, auf der Tour als der ernsthaftere Bikepacker unterwegs gewesen zu sein?
 
Fahre zwei Titanbikes, ein Rennrad und ein Gravelbike, ein ungefedertes AluMTB, und ein Stahlsinglespeeder von 6KU. Obwohl mit 25er Dackelschneidern am dünnsten bereift, ist letzteres das komfortabelste Rad. Mit der Geo oder Sitzposition hat das in meinem Fall weniger zu tun, sondern wirklich mit dem Material, das einiges absorbiert an Stössen. Dabei ist es nich nichtmal ein Wackelpudding, sondern recht fahrstabil, allerdings ist es auch das schwerste der genannten Räder….mit Abstand.
Es ist auch das einzige ohne Carbongabel, sondern eben Stahl….4130 glaube ich.
 
Ich fahre sehr gerne mit meinem Gravelbike. Die Direktheit macht auf einfachen Waldwegen und auch bei der Anfahrt zum Wald viel Spaß.

Dennoch würde ich mir keinen Rahmen zulegen, der solche Sonderlösungen enthält. Reperaturfähigkeit und Ersatzteilversorgung sind für mich ein Kaufargument.

Wer Komfort will beim Gravelbike will / braucht, kann von Drittanbietern Lösungen kaufen. Dazu gehören Sattelstützen mit Blattfedern oder Sattelstützen mit Federungen; gleiches gibt es von verschiedenen Herstellern auch für den Vorbau (z.B. von Vecnum, Redshift, Cane Creek, Ergon). Diese Teile kann man nach Bedarf dran- und wieder abschrauben und einen normalen Rahmen und Sonderlösungen fahren.
 
Ben (in Wahrheit Benjamin), 31, Kinderlos, Berlin. Head of Front End Developing, Single und mit Mona zusammen. Braucht sein drittes Sabbatical seit er 25 ist. Muss mal raus aus dem Urbanen Dschungel. Aber Vanlife ist nicht so sein Ding. Fährt mit dem Travel-Gravel nach Marokko und findet wieder zu sich selbst.
Tja, nur kein Neid mit deinem Kackjob, der dir jeden Tag 8h die Seele aussaugt, bevor du heim zu deinen schreienden Blagen kommst, für die ein Großteil der verdienten Kohle draufgeht.

Warum man stolz darauf sein soll, dass man selber richtig rabottet und nur Weicheier so etwas wie ein Sabbatical brauchen, erschließt sich mir nun wirklich nicht.

Und ja, ich habe verstanden, dass das ein überspitzter Scherz sein soll, aber sowas fällt einem wohl nur ein, wenn man das auch etwas so sieht.
Und Nein, ich wohne weder in Berlin, noch finde ich meinen eigenen Job so richtig Klasse!

Und zuletzt habe ich gemäß den inoffiziellen Threadregeln zum Rad überhaupt keine Meinung, weil ich eh nie so viel Geld für ein Fahrrad ausgeben würde und hatte nur Bock mich über einen Kommentar im Internet aufzuregen.
 
Tja, nur kein Neid mit deinem Kackjob, der dir jeden Tag 8h die Seele aussaugt, bevor du heim zu deinen schreienden Blagen kommst, für die ein Großteil der verdienten Kohle draufgeht.

Warum man stolz darauf sein soll, dass man selber richtig rabottet und nur Weicheier so etwas wie ein Sabbatical brauchen, erschließt sich mir nun wirklich nicht.

Und ja, ich habe verstanden, dass das ein überspitzter Scherz sein soll, aber sowas fällt einem wohl nur ein, wenn man das auch etwas so sieht.
Und Nein, ich wohne weder in Berlin, noch finde ich meinen eigenen Job so richtig Klasse!

Und zuletzt habe ich gemäß den inoffiziellen Threadregeln zum Rad überhaupt keine Meinung, weil ich eh nie so viel Geld für ein Fahrrad ausgeben würde und hatte nur Bock mich über einen Kommentar im Internet aufzuregen.
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Nein, die Steinchen hinterlassen kleine Druckstellen, mehr nicht. Das Ding funktioniert einfach, auch nach vielen Schlammschlachten... Wenn die Stütze irgendwann den Geist aufgibt, dann kostet das auch nicht mehr als der Service einer Gabel, Variostütze etc. ...
Ah gut zu wissen. Dann würde ich glaub ich auch so eine Blattfederstütze gegenüber einem aufwendigen Rahmen bevorzugen.
 
Fahre zwei Titanbikes, ein Rennrad und ein Gravelbike, ein ungefedertes AluMTB, und ein Stahlsinglespeeder von 6KU. Obwohl mit 25er Dackelschneidern am dünnsten bereift, ist letzteres das komfortabelste Rad. Mit der Geo oder Sitzposition hat das in meinem Fall weniger zu tun, sondern wirklich mit dem Material, das einiges absorbiert an Stössen. Dabei ist es nich nichtmal ein Wackelpudding, sondern recht fahrstabil, allerdings ist es auch das schwerste der genannten Räder….mit Abstand.
Es ist auch das einzige ohne Carbongabel, sondern eben Stahl….4130 glaube ich.
Sorry für off-topic aber ein gedertes Gravelbike??? …..wenn es doch prima MTBs gibt.

Laienfrage am Rande. In welche Richtung soll eine Konstruktion wie ein Diamantrahmen federn bzw. absorbieren können?
 
Denke seit dem Release drüber nach, ich glaube, das ist der größte Fahrrad-Fail ever. Wann war die Phase der Softails? Ende der 90er, Jahrtausendwende? S hat doch jetzt letztlich nur Räder wie das Litespeed Unicoi kopiert, verbastelt und verteuert… Aber mit einem normalen Dämpfer direkt zwischen Sitzstreben und Sitzrohr wäre es wohl zu wenig exklusiv geworden. Ich hoffe nur, dass Peter Denk nicht an dem Projekt beteiligt war…
 
Was ich nicht so recht verstehe ist, warum da kein UDH Schaltauge dran ist? Bei den Preisen nicht "zukunftssicher" zu sein, wo doch nächstes Jahr die neuen Sram Antriebe kommen (und Shimano auch schon Direct-Mount-Schaltwerk-Patente eingereicht hat), ist schon eine harte Nummer.

Joar und wo beim 15K S-Works die 9300 € im Vergleich zum 5700 € Rahmenset hingewandert sind, ist mir auch schleierhaft. Die Ausstattung kann das ja schon mal nicht rechtfertigen.

PS: Das 7500 € Modell hat eine NX-Kassette 🤭 .
 
Laienfrage am Rande. In welche Richtung soll eine Konstruktion wie ein Diamantrahmen federn bzw. absorbieren können?
Das hängt von vielen Faktoren ab. "Federn" ist da evtl. der falsche Ausdruck. Eher eine bewusst hineinkonstruierte "Nachgiebigkeit", und diese dann auch im richtigen Maße sowie in die richtige Belastungsrichtung damit der Rahmen wiederum nicht zu wabbelig wirkt.


Faktoren sind u.a.
  • das Rahmenmaterial; unterschiedliche Materialeigenschaften wie z.B. Elastizität, verschiedene Legierungen
  • wie alles zusammengefügt wird (Passgenauigkeit, Verfahren etc.), und weiter verarbeitet wird
  • und in welchem Umfang das konstruktionsbedingt mit reinentwickelt wird, z.B. durch blattfederartige/filigrane Sitzstreben
  • oder gewissen Eigenkonstruktionen wie Isospeed von Trek, welches spürbar Belastungsspitzen rausnimmt

Zusätzlich kommen dann noch solche Dinge wie Sattelstütze, Sattel, Lenker, Griffe, Laufräder etc dazu. Da gibt's ebenfalls riesige Komfortunterschiede, die vor allem erst stärker bei Hardtail-Rahmen ins Gewicht fallen (gerade bei Laufradsätzen).
 
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Laienfrage am Rande. In welche Richtung soll eine Konstruktion wie ein Diamantrahmen federn bzw. absorbieren können?
Laienantwort....ich weiss es nicht. Es liegt evtl. am Material selbst, dass es Stösse/Erschütterungen besser verarbeitet. Ich kann Dir nur meine Erfahrungen wiedergeben. Da müsste man echt mal einen Profi fragen, warum das so ist, denn interessieren würde mich das auch. Vorstellen kann ich mir, dass der Stahlrahmen, weil nicht besonders hochwertig schon minimal flext und ich seh auch die Gabel arbeiten, nenn es zittern, das machen die Carbongabeln an meinen Rädern nicht in dem Maße.

@OldShatterhand81 Kannte das Video schon und wie erwähnt, kann ich es nicht wissentschaftlich belegen, nur wiedergeben was ich spüre. Ein SSP für insgesamt 360€ ist evtl. auch nicht so stabil kontruiert wie ein Gravelbike oder ein Rennrad oder eben ein Hardtail für deutlich mehr Geld. Sind es am Ende sogar die Anbauteile, die mehr nachgeben? Der Sattelstützenauszug kann es nicht sein, weil am SSP ist der am geringsten. Jedenfalls spüre ich Unterschiede zwischen allen vier bikes. Und das AluMTB ist noch nichtmal das unkomfortabelste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Specialized hat mit Abstand die schlechteste Lösung der gefederten RR.
Das Teil im Cockpit fühlt sich rau an und spürt man zu jeder Zeit.

Zu seiner Zeit war Trek der erste mit dem SO Speed, der mit einer cleanen Lösung weit voraus war, wenn wenn man von Systemintegration einer Federung im Rahmen ausgeht.

Nachzügler wie Specialized haben sich eher mit dem Kompromiss Patenten begnügen müssen.

Selbst Cannondale hat ein besseres System im Programm.

Das hier vogestellte System vokn Specialized sieht aus, als wäre die Abdeckung unterwegs abgefallen.

Erinnert mich außerdem wieder sehr stark an das Trek Supercaliber.

Sorry Specialized, aber da verbaue ich doch lieber eine Ergon Sattelstütze und versaue das Bike nicht.

ergon-43000022-20111501-CF-Allroad-Pro-Carbon-Sattelstutze-1_800x800.jpg
 
Also das Supercaliber kann wenigstens "richtig" federn und ist nicht einfach nur so ein komisches Gewippe
Da gebe ich dir absolut Recht, das muss man auch nochmal relativieren.
Nach hinten flexen oder Bewegen ist keiner einfedern.
Das führt am Ende nur dazu, das der Abstand von Lenker zu Sattel unnötig verlängert wird.
 
Habe auch nur ein ungesundes Halbwissen, aber das Stichwort ist Elastizität, also der Flex, bevor etwas verformt oder bricht. Und das dürfte der positiv wahrgenommene Komfort sein.
Stahl rult da:

Anhang anzeigen 1572387

https://www.engineeringtoolbox.com/young-modulus-d_773.html

Vielleicht hätte ich die Frage ketzerischer formulieren sollen. ;)

Ja diese Tabellen kenne ich und natürlich auch die vielen Berichte wo Stahl (respektive Titan je nach Budget.. ;) ) mystisch ganz wundervolle Eigenschaften nachgesagt werden. Und viele Hersteller pflegen dieses Legenden ja auch da noch zusätzlich.

Ich frage daher nochmal "wohin" soll ein "normaler" Diamantrahmen federn und dämpfen können.
Die Gabelscheiden können dem Hindernis im gewissen Maße ausweichen. Der Rest des Rahmens besteht ja mehr oder weniger aus Dreiecken. Die Vibrationen, die grobes Geläuf verursachen, werden vom Hinterbau doch 1 zu 1 in Richtung Fahrenden weitergegeben.

Für mich ist die Aussage Stahl/Titanrahmen sind viel komfortabler als Alu viel zu allgemein gehalten.
 
Für mich ist die Aussage Stahl/Titanrahmen sind viel komfortabler als Alu viel zu allgemein gehalten.
Definitiv. Rahmendesign plus oder versus Materialeigenschaft.
Ersetze mal eine Seite des Dreiecks (beim Rad das Oberror) durch ein gummiartiges Material. Dann kannst dir vorstellen, wie auch ein Dreieck nachgiebig werden kann.
 
Es ist wie so oft komplex. Die Aussage Stahlrahmen sind komfortabel und Alurahmen hart ist zu pauschal.

Wie komfortabel ein Rahmen ist, bzw. wie viel er flexen kann, hängt in erster Linie von der Auslegung bzw. Dimensionierung der Rohre und der Rahmenkonstruktion ab. Der Werkstoff hat kaum Einfluss.

Der E Modul (Widerstand gegen elastische Verformung, "Steifigkeit") von Stahl ist grob doppelt so hoch wie bei Titan und ca. das dreifache von Alu (legierungen). Ein identisch dimensionierter Stahlrahmen würde also viel weniger flexen als z.B. der vergleichbare Alurahmen.

Die Streckgrenze oder Festigkeit ist bei Stahl aber ca. 4-5x grösser als bei Alu. Das bedeutet ich kann für einen gleich "stabilen" Rahmen viel viel dünnwandigere Rohre hernehmen.

Die Form der Rohre spielt natürlich auch eine Rolle: Vierkantprofile sind steifer als runde Rohre. Grosse Rohrdurchmesser mit dünneren Wandstärken haben ein besseres STW Verhältnis. Bis dann irgendwann der Coladoseneffekt auftritt.

In der Praxis ist ja auch die Dauerhaltbarkeit wichtig. Da gibt es grosse Unterschiede bei den Werkstoffen.
Ist der Alurahmen zu flexibel bzw. nicht steif genug wird er irgendwann reissen. Stahl ist zwar auch nicht immun gegen Dauerschwingbrüche aber deutlich gutmütiger.

Im Prinzip muss jede Konstruktion, jeder Fahradrahmen neu bewertet werden. Man kann auch mit Stahl einen leichten Rahmen bauen, muss dann aber Abstriche bei der Steifigkeit machen. Man kann mit Alu einen flexenden, elastischen und leichten Rahmen bauen, sehr wahrscheinlich leidet aber die Ermüdungsfestigkeit. Was aber vielleicht wurscht ist wenn man 60 kg wiegt und den Rahmen eh nur drei Jahre fährt.
 
Das ist doch aber gar kein Fully? Der Rahmen und die Gabel sind beide starr. Dieses Ding im Oberrohr erfüllt exakt die Funktion einer gefederten Sattelstütze, mehr nicht.
 
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