Propain Spindrift Preiserhöhung

Raketenbremser

Freeride
Dabei seit
29. November 2020
Punkte Reaktionen
11
Ort
Heidelberg
Hat einer eine Ahnung weshalb das Propain Spindrift eine Preiserhöhung erhielt?

Ich hatte mich ja eigentlich für das Propain entschieden musste mir nur noch überlegen was ich drin haben wollte also ließ ich mir eine woche zeit und jetzt ist der Preis erhöht worden....
Also doch kein Propain :(
 

Anhänge

  • image.jpg
    image.jpg
    312,8 KB · Aufrufe: 198
Dabei seit
21. Mai 2010
Punkte Reaktionen
54
Ort
Landshut
Hat einer eine Ahnung weshalb das Propain Spindrift eine Preiserhöhung erhielt?

Ich hatte mich ja eigentlich für das Propain entschieden musste mir nur noch überlegen was ich drin haben wollte also ließ ich mir eine woche zeit und jetzt ist der Preis erhöht worden....
Also doch kein Propain :(
Vielleicht weil Jahreswechsel ist? Grundsätzlich sind doch Preiserhöhungen ganz normal auf der Welt :)
 
Dabei seit
4. Mai 2020
Punkte Reaktionen
424
Wird schwer dieses Jahr....
Fast alle Hersteller haben oder werden so bald verfügbar die Preise anheben.

Gibt von Max Commencal ein Statement zu dem Thema was so oder so ähnlich alle betrifft:


Die folgenden haben lt. Forum den Schritt schon gemacht:

Radon
Trek
Specialized
Bulls
Last
Cannondale
Commencal
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
28. November 2016
Punkte Reaktionen
32
Die Preiserhöhung betrifft das gesamte Portfolio von Propain, die Gründe dafür sollten inzwischen ja bekannt sein. Selbst P/L-Schlager wie Radon und Cube mussten die Preise erhöhen! Die Preise werden, wenn nicht schon passiert, überall steigen bzw. Neuvorstellungen entsprechend höher bepreist werden. Also entweder noch etwas sparen oder wo anders zuschlagen.😕
 
Dabei seit
6. Juli 2006
Punkte Reaktionen
409
Na ja, so dramatisch ist es ja auch wieder nicht.....zumindest in meinem Fall.
Bei meinem Build sind es gerade mal 4% die der Preis seit November gestiegen ist.
Kann aber nicht sagen ob die Erhöhung für alle Komponenten gilt, oder nur für bestimmte.

Anyway, dass es so kurz nach dem Launch des SD eine Erhöhung gibt ist sicherlich blöd aber nachvollziehbar, denn auf Grund von Covid 19 sind halt halt ganz andere Dynamiken am Werk und vieles nicht mehr so kalkulierbar wie vorher. Wenn sogar die Automobil- und Computerindustrie zugibt das die Lieferzeiten länger werden und mit den Preisen anziehen sieht man deutlich woher der Wind weht.....
 
Dabei seit
16. August 2014
Punkte Reaktionen
746
Meine Spindrift CF Konfiguration verteuert sich Stand gestern Abend zum Stand vor einigen Tagen um 175€ = 3,9%.

Das sind grob in etwa die von David Assfalg angesprochenen Frachtpreiserhöhungen.

Ist zwar unschön, dass PROPAIN das über die Gewinnmarge nicht auffangen kann/will, aber um doch mal eine Lanze für die Jungs zu brechen, ja auch das geht bei mir ;), die Steigerung bleibt moderat und überschaubar.
 
Dabei seit
29. Dezember 2008
Punkte Reaktionen
482
Ort
Ilmenau
[...]

Das sind grob in etwa die von David Assfalg angesprochenen Frachtpreiserhöhungen.

Ist zwar unschön, dass PROPAIN das über die Gewinnmarge nicht auffangen kann/will, [...]

Ohne dich zu sehr kritisieren zu wollen aber der Spruch ist ehrlich gesagt totaler Unsinn.

Wie ein Entwicklungsprozess bzw. eine Preiskalkulation abläuft, ist dir bewusst oder?

Bevor ein Hersteller mit einem Produkt in Serie geht, stehen unzählige Validierungstests, Testfahrten bzw. -läufe, Probeverbauten, Musterformen etc, auf dem Programm. Bevor also das erste Hugene überhaupt auf den Markt kam, hat die Entwicklung bereits einen 6-stelligen Betrag gekostet, den ein Hersteller erst mal über die Marge wieder reinholen muss. Denn alles, was kein Geld/ Gewinn bringt, ist Hobby und kein Business.

Jetzt sind wir in Serie. Es müssen Materialkosten bezahlt werden. Frachtkosten entstehen, um die Teile aus Fernost (wo nun mal die komplette Industrie zentralisiert ist - das kann man mögen oder nicht - ist aber Fakt!) nach Deutschland zu holen. Qualifizierte Mitarbeiter kümmern sich um Einkauf, Wareneingangskontrolle (ein Fehler wird teurer, je weiter er in der Lieferkette nach hinten wandert - Stichwort: "Wertschöpfung"), Lagerung, Kommissionierung, Aufbau, Qualitätsausgangskontrolle, Webshop, Webseite, Versand. Setze für jeden Schritt einen Mitarbeiter ein, der gerne mit seinem Gehalt nicht nur ein WG-Zimmer sondern vielleicht sogar mal einen Urlaub, den Einkauf von Rewe oder Edeka statt von Aldi und ab und zu mal ein neues Möbelstück bezahlen will. Dazu addierst du die laufenden Kosten für Produktions- und Verwaltungsräume und noch ungefähr 100 andere Posten, die ich gerade nicht aufgezählt habe.

Letztendlich wünschen wir uns einen Kundenservice, der sich im After-Buy-Process um Anfragen, Garantiebearbeitung etc. kümmert. Und on top "erwartet" der heutige verwöhnte Kunde, dass alle 3 bis 4 Jahr ein neues Bike mit dem neuesten geilen Shice auf den Markt kommt, um nicht von anderen mutmaßlich bis dahin besseren Herstellern überholt und abgehängt zu werden. D.h. sobald ein Bike auf dem Markt ist, fängt die Entwicklung der nächsten Generation bereits an oder hat bereits begonnen - die dann wieder o.g. Entwicklungs- und Validierungskosten mit sich bringt.

Und um die eine oder andere Investition, wie bspw. neue Büro- oder Produktionsräume zu bezahlen oder für Carbonformen in Vorleistung zu gehen, musst du für die Bank eine solide Marge vorweisen können, mit der du auch sicherstellst, dass der Kreditzins bedient wird. Gerade solche Fertigungswerkzeuge sind nicht selten Kundeneigentum und nicht das des Auftragsfertigers.

Fazit dieser sehr lang gewordenen Ausführung:

Wir wollen alle moderne, qualitativ hochwertige Bikes, die immer up to date sind und möglichst kurzfristig verfügbar sind. Dass aber ein Hersteller für eine gesunde Kalkulation, die ihm das langfristige Überleben und Expandieren am Markt ermöglicht, nicht einfach mal eben so auf 4% Marge verzichtet, halte ich für vollkommen verständlich. Und: Es betrifft wahrlich die gesamte Branche. Das Stumpy Expert Carbon wurde auch von 5299 auf 5499 erhöht. Mal eben so. Auf Enduro mtb ist dazu ein sehr gut geschriebener und recherchierter Artikel zu lesen, den ich wärmstens empfehle. Hier der Link: https://enduro-mtb.com/bike-verfuegbarkeit-2021/
 
Dabei seit
16. August 2014
Punkte Reaktionen
746
Ohne dich zu sehr kritisieren zu wollen aber der Spruch ist ehrlich gesagt totaler Unsinn.

Wie ein Entwicklungsprozess bzw. eine Preiskalkulation abläuft, ist dir bewusst oder?
Da muss ich Dir widersprechen. Totaler Unsinn ist ganz was anderes, nicht mein Post.

Ich gebe mich aber geschlagen. Gegen wohlwollendes Verständnis einem Anbieter gegenüber, der Marketing getriebene und Emotionen auslösende Konsumgüter anbietet, ist kein Kraut gewachsen. Zumindest lohnt es nicht die Mühe hier mehr Energie einzubringen.

Deine Erklärungen und das Verständnis für die jüngsten Preiserhöhungen sind sehr ausführlich und doch jedermann bestens bekannt und im Grunde Selbstverständlichkeiten. Da sagst Du nicht Neues. Es sind im Grunde nur Rechtfertigungen. Deine ausführlichen Schilderungen sind übliche Betriebsabläufe wie überall anders auch. Jeder Betrieb muss sich dem stellen, nicht nur ein ideell hochgelobter Bikeanbieter.
Ein Pfund Wurst löst keine Emotionen aus. Doch auch hier gibt es Spielregeln der Preisfindung. Nur sind in diesem Bereich Kostensteigerungen von wenigen Cent bei weitem nicht so spürbar und auffällig wie 5% bei einem 5000€ Produkt.

Ich stelle nach wie vor in Frage ob man jedes halbe Jahr die Preisschraube anziehen muss. Das sage ich in Kenntnis von ähnlichen Vorgängen in anderen Betrieben, wo eben nicht bei jeder, natürlich unschönen, Windrichtungsänderung jeder Cent Kosteneinfluss an die Kunden weitergegeben werden kann.

Damit soll genug sein. Ich gönne jedem sein gewünschtes Bike. Ob er dafür jeden aufgerufenen Preis kritiklos bezahlen möchte überlasse ich jedem selbst.

PS: Erzähl mir bitte nichts über Entwicklungsprozesse ... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
29. Dezember 2008
Punkte Reaktionen
482
Ort
Ilmenau
Nur sind in diesem Bereich Kostensteigerungen von wenigen Cent bei weitem nicht so spürbar und auffällig wie 5% bei einem 5000€ Produkt.

Ich stelle nach wie vor in Frage ob man jedes halbe Jahr die Preisschraube anziehen muss. Das sage ich in Kenntnis von ähnlichen Vorgängen in anderen Betrieben, wo eben nicht bei jeder, natürlich unschönen, Windrichtungsänderung jeder Cent Kosteneinfluss an die Kunden weitergegeben werden kann.

Damit soll genug sein. Ich gönne jedem sein gewünschtes Bike. Ob er dafür jeden aufgerufenen Preis kritiklos bezahlen möchte überlasse ich jedem selbst.

Stimme dir zu. In beidem. Natürlich merkst du bei einem Pfund Wurst (schöner Vergleich) die 5% Steigerung weniger. Leider bleibt es ja aber nicht bei diesem einen Pfund Wurst. Sondern Brötchen, Nutella, Butter (vorletztes Jahr ja besonders krass), Obst oder sonst was alles. Aber nach ein paar Monaten macht sich dieser wöchentliche Einkauf auch bemerkbar.

Nichtsdestotrotz: Ich versteh' dich und denke auch, dass jeder selber in der Hand hat, ob er zum aufgerufenen Preis das Bike kauft oder eben nicht. Da bringt alles Rumgeheule nichts.
 
Oben