Sicherheit im Bikemarkt: Verkäufe nur noch nach Angabe der Adresse des Verkäufers

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Najo, für meine Begriffe ists schon ein erheblicher Unterschied zwischen "der Haken sagt gar nix aus" und "der Haken ist keine Garantie". Letzteres steht übrigens bereits in #1.

Was solls. Ihr verwendet hier erstaunliche Energie darauf, zu sagen, dass Euch irgendwas an der Benutzeridentifizierung nicht gefällt. Jetzt schaun wir halt einfach mal, einverstanden? In ein, zwei Jahren wissen wir mehr. Eine erhebliche Senkung des Betrugsanteils wäre ein großer Gewinn. Und davon bin ich (bis zum Beweis des Gegenteils) überzeugt.

:daumen:
 

Anzeige

Re: Sicherheit im Bikemarkt: Verkäufe nur noch nach Angabe der Adresse des Verkäufers
Ich finde es irgendwie komisch, dass zur Kritik an der Identifizierung nur Extrem-Szenarien angeführt werden, die erhöhte kriminelle Energie erfordern.

Klar ist, dass jedes System irgendwie mit genügend Aufwand manipulierbar ist. Aber der Gewinn hier im Markt ist doch gerade, dass die ganzen Kiddies, die ihren Schrott x-mal einstellen und dann erst Wochen später versenden, nun eher(nicht vollständig) vom Bikemarkt werden als vorher und dass sich der unzuverlässige Gelegenheitsverkäufer durch Angabe seiner Daten eventuell pflichtbewusster verhält.

In anderen privaten Foren laufen Verkäufe von Gegenständen zu 3-4-Stelligen Summen problemlos. Hier sind halt ziemlich viele Leute unterwegs, die entweder alters- oder erziehungsbedingt keinen Funken Unrechtsbewusstsein haben.

Bei den Beschwerden, die die Admins bearbeiten mussten, handelte es sich sicher nicht ständig nur um irgendwelche "High-Crime"-Anfragen, wo jemand mit gefälschtem Perso, einem Nachsendeantrag und einem angeklebten Schnurrbart Leute um Tausende von Euro gebracht hat, sondern um kleine Betrügereien, Fehlbeschreibungen und unzuverlässiges Verhalten pubertärer (oder immer in der Entwicklung verbliebener) Kids, die hier ihren Schrott loswerden wollten. Klar können die das immer noch - aber der psychologische Effekt, dass man jetzt ganz, ganz schnell 'ne Anzeige am Hals hat und irgendwann mal die Polizei bei den Eltern anruft, dürfte diese Vorfälle drastisch minimieren.

Daher konzentriert sich die Kritik eigentlich auf Sachverhalte, die von der Identifizierung nur indirekt behandelt werden. Die Kritik hört sich daher so an, als würde die Identifizierung die Anzahl der Betrüger hier erhöhen und das totale Chaos ausbrechen. Ich denke, dass 1.) die Zahl kleinerer Betrügereien abnimmt 2.) gleichzeitig die Qualität der angebotenen Artikel bei sinkender Gesamtzahl steigt und 3.) es immer wieder Leute gibt, die hier professionell abzocken, an denen auch die Identifizierung nichts ändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn solche vorfälle nicht ins bewertungsding eingetragen werden, kann auch niemand wissen das die leute da teilweise recht unzuverlässig sind oder in der beschreibung schummeln.
 
Daher mein Vorschlag an die Admins:

Es sollten eventuell auf der Artikelseite nicht nur Bewertungen in Zahlen nach positiv und negativ unterteilt stehen, sondern die letzten drei Bewertungen als Text bzw. Textauszug. Wenn da dann dreimal steht "total zerkratzt", "falsche Beschreibung" oder "stark verspätete Lieferung" hat der Nutzer für immer versch*ssen und kann sich seinen grünen Haken dahin stecken, wo die Sonne nicht scheint :D.
 
Also ich muss sagen:
mit dem 5euro System wird doch nur wieder dem ehrlichen Verkäufer in den Hintern gekniffen.
Wenn die Käufer sich nicht genügend mit dem Verkäufer in Verbindung setzen (telefonisch) sind sie doch selbst schuld. Ich wurd auch schon verarscht, aber das muss man halt in Kauf nehmen, wenn man irgendwo mit irgendwem im Internet einen Deal ausmacht.
Wieso kann das denn nicht auch ohne die 5€ gehen? Die Daten stimmen doch trozdem.
Das Prinzip mit dem Haken finde ich nicht schlecht, aber es würde doch auch reichen, wenn man den nach so und so vielen positiven Bewerungen bekommt, dann kann man wenigstens davon ausgehen, dass es kein fakeaccount ist.
 
Wenn die Käufer sich nicht genügend mit dem Verkäufer in Verbindung setzen (telefonisch) sind sie doch selbst schuld. Ich wurd auch schon verarscht, aber das muss man halt in Kauf nehmen, wenn man irgendwo mit irgendwem im Internet einen Deal ausmacht.

Nö, das sehe ich nicht so. Andersrum wir dein Schuh draus: Wenn man jemanden verarscht, sollte man in Kauf nehmen müssen, dafür so richtig eins auf den Deckel zu bekommen. Und das wird durch die Identifizierung einfacher.
 
Scheiss auf die 5€ - ich sehe eher das Problem dass die Vielfalt nachlassen wird, da Gelegenheitsverkäufer den Aufwand nicht betreiben werden oder wollen (wie ich auch). Aber das werden wir sicher auch innerhalb der nächsten 1-2 Jahre sehen, ob das nur eine Vermutung oder ein berechtigter Verdacht ist ...
 
Scheiss auf die 5€ - ich sehe eher das Problem dass die Vielfalt nachlassen wird, da Gelegenheitsverkäufer den Aufwand nicht betreiben werden oder wollen (wie ich auch). Aber das werden wir sicher auch innerhalb der nächsten 1-2 Jahre sehen, ob das nur eine Vermutung oder ein berechtigter Verdacht ist ...

Genau das Problem sehe ich leider auch. Über kurz oder lang wird der Bikemarkt quasi "austrocknen". Der "kleine Garagenverkauf" wird damit Schnee von gestern.
 
Hi!

Ich schließe mich der Meinung an ... Die Vielfalt, insbesondere der kleinen Artikel die oft unnütz im Keller herumliegen (Bremshebel, Vorbau, Lenker, Pedalen usw.), Teile die man teilweise fast verschenkt, 5-30 Euro Artikel... wird es wohl kaum mehr geben. Ich halte es für sinnvoll, dass die Identifizierung erst bei Artikeln ab einem bestimmten Warenwert notwending wird (30 Euro) oder alternativ mtb-news die Identifizierung über eine Provision der verkauften Artikel finanziert - schließlich steigt das Verlustrisiko mit dem Preis des Produktes.
Ich weiss nicht wie der inzwischen entstandene Schaden durch Betrug ist- aber 5 Euro für jeden, um diesen in Zukunft zu entgehen, ist letztendlich auch eine, durch Betrug entstandene Schadenssumme.

Wenn ich mir einen gebrauchten Reifen für 10 Euro kaufe, gehe ich lieber das Risiko 1 zu 10.000 ein, nichts zu bekommen, als 5 Euro für die Sicherheit zu zahlen...:(
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte es für sinnvoll, dass die Identifizierung erst bei Artikeln ab einem bestimmten Warenwert notwending wird (30 Euro)
Die Idee wollte ich auch schon vorschlagen, ist aber leider nicht zu Ende gedacht: Es gibt keine vernünftige Kontrolle über den verkaufspreis. D.h. ein Verkäufer stellt dann ohne Preisangabe oder mit einem fiktiven kleinen Preis als Merkmal ein, verlangt in der Artikelbeschreibung oder später per Mail einen anderen (realen, höheren) Preis.
Macht den Verkäufer nicht seriöser, lässt sich aber mit allgemeiner Ablehung gegenüber dem Registrierungsverfahren durchaus plausibel argumentieren.
Käme im Endeffekt einer freiwilligen Identifizierung gleich.

oder alternativ mtb-news die Identifizierung über eine Provision der verkauften Artikel finanziert
Das würde dem Bikemarkt dann ganz sicher den Rest geben - wenn ich für jeden Verkauf Provision zahlen will geh ich wirklich zu den 4 bunten Buchstaben - da gibts dann auch noch deutlich mehr potentielle Kunden (die je nach angebotenem Artikel teilweise auch absurd hohe Preise zahlen ;) ).


Wie oft willst Du das noch wiederholen? :wut:
Die (wenn überhaupt) relevenate Abstimmung findet mit den Füssen statt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein paar Gedanken zum Thema "Austrocknen des Bikemarkts":

Wird eine Plattform, auf der viel betrogen wird, nicht unattraktiv und verliert Nutzer?

Hat der aktuelle Bikemarkt nicht auch mal angefangen mit null Nutzern und null Angeboten?

Warum werden die fünf Euro einerseits als Lappalie bezeichnet und im gleichen Atemzug andererseits als riesige Hürde, um die "unnütz im Keller herumliegenden Teile" zu verkaufen?

Wenn ich mir einen gebrauchten Reifen für 10 Euro kaufe, gehe ich lieber das Risiko 1 zu 10.000 ein, nichts zu bekommen, als 5 Euro für die Sicherheit zu zahlen...:(
Als Käufer musst ja nicht an der Identifizierung teilnehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
wieso viel betrogen? es gibt keine Zahlen......

...das ist rein spekulativ von dir, ich sag einfach mal es wird in relation zu den Transaktionen rel. wenig betrogen.

genauso spekulation ;)
 
Zahlen hat Thomas. Was aber zählt, ist der Eindruck auf potentielle Käufer.

Und was die Zukunft angeht: klar ist das Spekulation. Aber alles. Um herauszufinden, wie's auf die Angebotsvielfalt wirkt, muss man's halt mal machen.
 
Aber du wirst sicher auch einsehen, bzw. zustimmen, es wird sich nicht jeder registrieren, von 100 Verkäufern aktuell, sind vllt. 50 häufige Nutzer des Bikemarkts, diese registrieren sich, 50 jedoch verkaufen im Jahr ein Schaltwerk, mal ein paar Shifter oder einmal im Jahr einen Rahmen, diese Leute fallen weg, und da geht doch genau der Schnäppchenjagt Charakter verloren, die Vielfalt wird schwinden, es werden sich nie alle registrieren, kuck mal wieviel grüne Haken im Bikemarkt rumschwirren, bis zum Tag X sind es vllt. 3 mal soviel, aber immernoch viel viel weniger als aktuell.

Naja....so ist wohl das Leben :)
 
deco: Klar, wer sollte sich auch "auf Vorrat" identifizieren? (Bei mir isses was Anderes, ich musste testen :-))
Aber wenn ich mich in einen typischen "Ausmister" versetze, der vor der Wahl steht...
1. ebay mit Einstellgebühr, Provision und Gefahr, unter Wert verkaufen zu müssen
2. IBC-Bikemarkt mit einmalig fünf Euro, hoher Flexibilität und kundiger Kundschaft
... dann seh ich da nicht mehr so schwarz für den Bikemarkt.

Thalor: jo, so ein paar Threads wie aktuell im Sonstige Bikethemen reichen ja auch schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
schwarz sehe ich nicht,

eher grau ;)

sterben wird der Bikemarkt sicher nicht,

aber ist schon ein Unterschied ob ich jetzt die Auswahl zwischen 2 oder 5 XTR Schaltwerken um die 40 Euro hab, z.b.
 
Thalor: jo, so ein paar Threads wie aktuell im Sonstige Bikethemen reichen ja auch schon.
Genau das halte ich für unwahrscheinlich.
Zum einen ist die Flut von Threads so gross, dass sicher nicht jeder alles mitliest und zum anderen wird auch genauso schnell wieder vergessen.

Such dir einen (beliebigen) politischen Skandal aus - wer es schafft das auszusitzen wird auch wieder gewählt, wenn genügend lange nicht mehr drüber berichtet wurde :daumen:
 
Aber du wirst sicher auch einsehen, bzw. zustimmen, es wird sich nicht jeder registrieren, von 100 Verkäufern aktuell, sind vllt. 50 häufige Nutzer des Bikemarkts, diese registrieren sich, 50 jedoch verkaufen im Jahr ein Schaltwerk, mal ein paar Shifter oder einmal im Jahr einen Rahmen, diese Leute fallen weg, und da geht doch genau der Schnäppchenjagt Charakter verloren, die Vielfalt wird schwinden, es werden sich nie alle registrieren, kuck mal wieviel grüne Haken im Bikemarkt rumschwirren, bis zum Tag X sind es vllt. 3 mal soviel, aber immernoch viel viel weniger als aktuell.

Naja....so ist wohl das Leben :)

100% Agree :daumen::daumen::daumen:

Aber laut dem Foren-Team wird ja aktuell nur betrogen und da sind ja sooo viele Betrüger unterwegs, die die kriminelle Energie haben, sich 100 mal anzumelden und Teile zu 30€ zu verkaufen. Irgend ne Pro-Begründung gibt halt immer ... ;)
 
Servus,

ich ärger mich gerade mal wieder über so Zipfelklatscher die ihre Ware gegen bestes Gebot verkaufen.
Ist es nicht möglich das zu ändern? Verkauf nur mit Angabe von Preis und alles andere soll zu Ebay. Fertig.

Gruß
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück