Suche Kniespezialisten

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Oberweissenbrunn/Rhön
Hallo,

meine Freundin leidet nun seit 2 Jahren an Knieschmerzen beim Radeln. Es hat nichts geholfen. Sie hat ein komplettes Aufbautraining gemacht.....leichte Gänge gefahren und pausiert. Nach unserer ersten Tour in diesem Jahr sind die Schmerzen wieder da. Komischer Weise tritt der Schmerz beim Spinning oder anderen Sportarten nicht auf. Da sie schon bei diversen Ärzten war und diese Ihr nicht weiterhelfen konnten.....könnt Ihr mir eventuell einen richtigen Kniespezialisten empfehlen????

Super wäre der Raum Würzburg.....aber auch Deutschlandweit ist Ok.

Gruß Ironman
 
ATOS Klinik Heidelberg Prof. Pässler, gilt als Spezialist im Bereich Knie

Ist allerdings ne Privatklinik, sprich wenn Du gesetzlich versichert bist, mußt Du alles selber bezahlen.

Ich war dort aufgrund von diversen Knieproblemen (Bänderschäden u. Riss im Außenminiskus) u. bin seitdem beschwerdefrei. Ist aber auch schon mehrere Jahre her.

Gruß Jobal
 
hallo,

all die ratschläge die ihr eh schon beachtet habt bitte einfach überlesen...

du beschreibst nicht wie und wo die schmerzen auftreten. der umstand dass es beim spinning nicht auftritt lässt die vermutung aufkommen, dass bei ihr etwas mit der sitzposition / fussposition nicht stimmt. sollte das der fall sein kann es sehr leicht zu reizungen im sehnenapparat kommen, die dann entzündlich werden und schließlich chronisch, d.h. sobald man den reiz bei offensichtlich abgeklungener reizung wieder setzt (und das beim biken ja schnell viele tausend mal und bei jeder umdrehung) flammt die entzündung wieder auf. sollte das der fall sein könnt ihr das durch abtasten sehr genau lokalisieren, das fühlt sich an wie kartoffelmehl zwischen knochen und haut...

warum ich das weiß? hatte mal 2 jahre lang probleme damit. auch von pontius zu pilatus. geholfen hat dann schließlich:
- eine akutbehandlung bei dr. müller-wohlfahrt / dr. peter in münchen (die spritzen direkt ins knie und treiben die akute entzündung raus
- physio-therapie, die die architektur der beine veränderte (muskel(bänder waren ausßenseitig verhärtet und verkürzt, so dass die reizung durch mehr druck auf die knochen besonders gefördert wurde)
- stetiges dehnen/strechen vor und nach der tour
- liebevolle einstellung der richtigen sitzposition und wechsel der pedale (fahre jetzt eggbeater die einem sehr viel spielraum in der horizontalen bieten, geht aber natürlich auch mit jedem anderen pedal, nur darf der fuss halt nicht in eine falsche position gezwängt werden)

dr. peter (bei M-Wohlfahrt bekommt man eh keinen termin) ist für euch natürlich ungünstig, da man dort alle paar tage hinmuss, um so was behandeln zu lassen...

gute besserung!

..m..
 
@mattesm
:daumen: :daumen: Super Beitrag, genau richtig!!

@ironman
Solltet ihr trotzdem einen Kniespezie suchen dann kann ich euch meinen Doc allerwärmstens empfehlen: Dr. Johannes Mortier in der Stiftung Friedrichsheim der UNI Frankfurt/Main. Braucht man direkte Überweisung ins Friedrichsheim oder privat.
Wäre dieser Doc nicht gewesen, keine Ahnung ob ich heute noch biken könnte ( Knorpelerweichung&schief laufende Kniescheibe )
 
Hallo,

Dr. Strobel und Dr. Eichhorn sind absolute Kniespezialisten.
Sind beide im Klinikum Straubing.

Zwei weitere Kniespezialisten sind Dr. Ascher und Dr. Neuking in Regensburg (behandeln beide Spitzensportler, Dr. Neuking war und ist glaube ich immer noch Arzt der dt. Frauen-Hockeynationalmannschaft.

Gruß
Kito34
 
OrlandoMTB schrieb:
Hi,

war zwar noch nie selbst dort, habe aber nur Bestes von denen gehört.

http://www.flock-hawe.de/

Gruss

Flo


Ist zwar ein guter Tipp, aber zwei Hinweise dazu:

1, es wird ihnen nachgesagt, das sie "gerne" operieren. Eine zweite Meinung würde ich deshalb als unverzichtbar sehen. (ist es aber eigentlich sowieso)
2, eeeeeewig lange Wartezeiten


Klingt zwar komisch, is aber so: im Unfallkrankenhaus Murnau ([url="http://www.bgu-murnau.de]UKM[/url]) gibts ebenfalls eine ambulante Abteilung, die von "nicht Unfallopfern" genutzt werden kann. Meine Freundin hat sich dort letztes Jahr am Knie operieren lassen, mit gutem Erfolg.
 
Vor einem Eingriff würde ich lieber noch mal alles ausprobieren. Hatte auch Knieprobleme beim biken, hab sie aber weggebracht..
Es hört sich in der Tat so an als würde die Sitz- oder Cleatposition nicht stimmen(Beitrag vonMATTESM)
Was aber auch wichtig ist wie mann (oder Frau) in die Pedale tritt.
Die Beine sollten gerade bewegt werden, also keine Beugung der Knie nach außen oder innen. Innen ist ja nicht viel Platz wegen Oberrohr.. :D
Das Knie sollte also immer direkt über dem Pedal liegen, so daß die Kräfte gleichmäßig verteilt sind. So wars bei mir..
Das ist allerdings ein Knorpel-Problem.
Wenn es ein muskuläres Problem ist sollte spezielles Krafttraining helfen.
und wie MATTESM richtig schreibt kann das auch schnell chronisch werden.. :heul: wenn mann (oder Frau) falsch belastet.
Vor einer Operation auf jeden Fall alles ausprobieren. Ich würde zu einem guten Physiotherapeuten(schwieriges Wort ;) )gehen..

Gruß
 
Hi!
Nochwas zu dem Thema:

Wenn man jetzt gerade im Winter zu schnell angeht, so werden nicht nur die Muskeln, sondern auch Bänder/Sehnen und Knorpel empfindlich gereizt und überlastet. Das geht bei mir soweit, dass ich Knieschmerzen manchmal die ganze Tour nicht wegbekomme, wenn ich mich nicht ausgiebig "eingerollt" habe. Am nächsten Tag dagegen kann es vorkommen, dass auch -10°C bei ordentlichem "Warmfahren" überhaupt nichts ausmachen und ich vollkommen beschwerdefrei dahindüse.
Mein Tipp also: Erstmal an Geometrie-Einstellungen und Fahrgewohnheiten soviel ausprobieren wie nur geht, bevor man sich den Medizinern übergibt - denn die finden meist IMMER etwas, weil man selbst WILL, dass die was finden ;)

Greetz
Cubabike
 
Hallo,

danke für die vielen Ratschläge. Aber glaubt mir wir haben wirklich schon alles versucht. Einstellungen aller Art getestet. Das komische ist nur, dass sie vor der Überlastung nie Probleme hatte. Nach der Überlastung und halbjährigen Pause hat sie langsam wieder angefangen....immer gedehnt und keine Berge gefahren. Als wir dann letztes Wochenende wieder ne kleine Einsteigertour gefahren sind...war der Schmerz wieder da.

Gestern war sie zum x-ten mal beim Doc und der hat jetzt Verdacht auf Knorpelschaden. Sie macht jetzt erst einmal eine Ct dann sehen wir weiter.

Welche Möglichkeiten gibt es bei Knorpelschaden.....hat jemand Erfahrung?
 
Hi!

Das hängt davon ab, wie groß der Knorpelschaden ist. Das wird nach Grad eingeteilt:
1° =Knorpelerweichung, keine Schädigung aber schon Verlust der Knorpelsubstanz, also etwas dünner.
2° =Leichte Schäden in der Knorpelzellstruktur, aufgerauhte Oberfläche
3° = Knorpelbrüche. Schädigung der Knorpelflächen, tiefe Knorpelbrüche mit blossem Auge(Kniespiegelung) erkennbar, je nach Aussehen spricht man von "Frotteeknorpel", "Knorpelschäden vom Kratertyp", etc. Gemeinsam ist allen diesen Knorpelschäden, daß diese nicht bis auf den darunterliegenden Knochen reichen.
4° =Knorpelzerstörung mit freiliegendem Knochen. Schwere Gelenkschädigungen, bei denen es zu einer völligen Zerstörung der Knorpelschicht mit freiliegendem Knochen gekommen ist. Man unterscheidet umschriebene, begrenzte Defekte, mit mehr oder weniger gesundem Knorpel um den betroffenen Bezirk herum und flächige Defekte mit Aufbrauch grosser Teile der Gelenkfläche.

Jetzt aber erstmal keine Angst! Selbst mit einem CT oder MRT kann oftmals der genaue Grad der Schädigung -wenn überhaupt eine vorhanden ist - nicht immer erkannt werden, da fällt vieles durchs Raster. Ein guter fähiger Orthopäde ist instande, durch manuelle Tests den Grad der Schädigung bestimmen zu können.

Vor allem Dingen: nicht sofort einer OP zustimmen!Wird bei Knorpelgeschichten nur allzu gerne und oft angeboten, brint aber bei Grad1-3 so gut wie gar nichts. Es gibt viele Möglichkeiten, leichte Knorpeldefekte&Schmerzen konservativ zu behandeln. Dazu zählen Ergänzungsmitttel wie Glucosamin/Chondroitin, die die vorhandene Knorpelsubstanz stärken und kräftigen. Darüber hinaus alles, was den Stoffwechsel beschleunigt und unterstützt, denn kNorpel ist NICHT durchblutet sondern wird einzig und allein durch die Gelenksflüssigkeit ernährt.
Grundsatz: bewegen aber nicht belasten am Anfang!
Je besser die muskuläre Substanz der Beine desto weniger Druck aufs Kniegelenk und desto weniger Schmerz. Sportarzt und/oder Krankengymnast fragen!
Wenn ihr noch mehr Fragen habt. dann her damit. Bin selbst betroffen, habe seit 2 Jahren diagnostizierten Grad1 im rechten Knie, habe es aber durch viel Krafttraining, Dehnen, Trainingsumstellung, Nahrungsergänzung, alternative Heilmethoden(Osteopathie) und perfekteste Geometrie am Bike geschafft, die Schmerzen zu bekämpfen und zu kompensieren. Habe keine Probs mehr, trainiere ausgiebig und fahre 4-6 Marathons im Jahr. Zwar kein Vergleich zu früher ( 10-15/Jahr) aber das war es mir wert!
 
Julian M. schrieb:
http://www.sportmedizin-muenchen.de/

Icg würde zu Herrn Dr. Rembeck gehen. Der Arzt ist wahnsinn!!!

War heute bei denen.Dr. Bayerlein (u.A. Arzt des DSV) hat mich untersucht und ne plica patella und retropatellaarthrose in beiden Knien festgestellt.
Schon komisch, in der Kernnspinaufnahme vom April war davon nix zu sehen.
der hat das mit abtasten und Knie bewegen festgestellt.
Soll jetzt Spritzen für 450€ bekommen.oder ne Athroskopie machen lassen.Die Spritzen habe ich letztes Jahr schon mal bekommen(bei nem anderen Arzt und für 200€?)hat nix gebracht.
Werde wohl um die OP nicht rumkommen.Und vorgestern haben wir das Trainingslager im Piemont an Ostern gebucht. :heul:
Wie lange ist man den nach so einem Eingriff außer gefecht?
Hat schon jemand Erfahrung mit sowas?

Ciao Rene´
 
rboncube schrieb:
War heute bei denen.Dr. Bayerlein (u.A. Arzt des DSV) hat mich untersucht und ne plica patella und retropatellaarthrose in beiden Knien festgestellt.
Schon komisch, in der Kernnspinaufnahme vom April war davon nix zu sehen.
der hat das mit abtasten und Knie bewegen festgestellt.
Soll jetzt Spritzen für 450€ bekommen.oder ne Athroskopie machen lassen.Die Spritzen habe ich letztes Jahr schon mal bekommen(bei nem anderen Arzt und für 200€?)hat nix gebracht.
Werde wohl um die OP nicht rumkommen.Und vorgestern haben wir das Trainingslager im Piemont an Ostern gebucht. :heul:
Wie lange ist man den nach so einem Eingriff außer gefecht?
Hat schon jemand Erfahrung mit sowas?

Ciao Rene´

Hi!

Unbedingt zweite oder dritte Meinung einholen!!!! Plica ist oftmals eine Verlegenheitsdiagnose, wurde mir auch diagnostiziert, hat sich als Quatsch herausgestellt. Kann natürlich sein daß du ein Plica-Syndrom hast, das wäre aber ne Seltenheit. Laut meinem Doc wird bei drei viertel aller Kniepatienten in Deutschland das Plicasymdrom diagnostiziert, von dieser Masse an Leuten hat aber nur ca. 2-5% dieses Syndrom.....
Eine Arthroskopie würde ich nur im absoluten Notfall machen lassen wenn alle konservativen mittel versagt haben. Es ist nunmal eine OP die mehrmonatige Reha nach sich ziehen kann, je nachdem, wie schwer der Eingriff war und was alles gemacht wurde.
Bezgl. Spritzen, diese sorgen dafür, daß die gleitflächen des Knies besser geschmiert sind, bringt aber nichts wenn man nicht den Sport entsprechend den Beschwerden um gestaltet. Mir hat höhere Trittfrequenz bei weniger Druck/perfekte Bikeeinstellung/Kraftraining/Dehnen usw viel gebracht.
 
Adrenalino schrieb:
@mattesm
:daumen: :daumen: Super Beitrag, genau richtig!!

@ironman
Solltet ihr trotzdem einen Kniespezie suchen dann kann ich euch meinen Doc allerwärmstens empfehlen: Dr. Johannes Mortier in der Stiftung Friedrichsheim der UNI Frankfurt/Main. Braucht man direkte Überweisung ins Friedrichsheim oder privat.
Wäre dieser Doc nicht gewesen, keine Ahnung ob ich heute noch biken könnte ( Knorpelerweichung&schief laufende Kniescheibe )

Ich war auch in Friedrichsheim. Aber beim Dr. Jäger wegen ner Exostose am knie.
Bin rund um zufriedne mit dem Laden. Hat das offensichtlich super gemacht weil ich einfach nix mehr merk und auch nur die ersten paar Stunden nach der OP schmerzen hatte, das Personal nett war und die Ärzte kompetent waren.
 
Adrenalino schrieb:
Hi!

Unbedingt zweite oder dritte Meinung einholen!!!! Plica ist oftmals eine Verlegenheitsdiagnose, wurde mir auch diagnostiziert, hat sich als Quatsch herausgestellt. Kann natürlich sein daß du ein Plica-Syndrom hast, das wäre aber ne Seltenheit. Laut meinem Doc wird bei drei viertel aller Kniepatienten in Deutschland das Plicasymdrom diagnostiziert, von dieser Masse an Leuten hat aber nur ca. 2-5% dieses Syndrom.....
Eine Arthroskopie würde ich nur im absoluten Notfall machen lassen wenn alle konservativen mittel versagt haben. Es ist nunmal eine OP die mehrmonatige Reha nach sich ziehen kann, je nachdem, wie schwer der Eingriff war und was alles gemacht wurde.
Bezgl. Spritzen, diese sorgen dafür, daß die gleitflächen des Knies besser geschmiert sind, bringt aber nichts wenn man nicht den Sport entsprechend den Beschwerden um gestaltet. Mir hat höhere Trittfrequenz bei weniger Druck/perfekte Bikeeinstellung/Kraftraining/Dehnen usw viel gebracht.


Hole mir auf jeden Fall noch mehr Meinungen ein.Habe noch zwei Termine in Augsburg und Ulm.Hat mir mein Freund empfohlen, der ist Physiotherapeut.
Bin nicht scharf auf ne OP und machs nur wenn absolut nötig.Habe aber wirklich schon alles ausprobiert, KG, Dehnen,Krafttraining,Einlagen,Sattel und
Pedale verstellt.Wackelbrett, Ultraschall und Elektrotherapie habe ich bei meinem Freund nach Feierabend umsonst bekommen.Auch ne viermonatige Trainingspause hat überhaupt nix gebracht.
Ist nicht besser geworden, eher schlimmer.Mein Hausorthopäde hat gemeint ich bin austherapiert und hat mir ne Überweisung zum Psychologen gegeben. :spinner:
Ich will jetzt nur noch eins."Endlich wieder Schmerzfrei biken".

Ciao Rene´
 
@ rboncube

Also meiner Freundin geht es genauso......wir haben wirklich auch schon alles ausprobiert.

Ich will jetzt noch einmal ausprobieren ob sie auch Schmerzen hat wenn sie ohne Clickies fährt. Hab Ihr Bike eigentlich richtig eingestellt. Um sicher zu gehen bräuchte ich noch mal einen Link oder ein Bild wie die optimale Einstellung ist. Hat jemand so etwas?

Ich finde es wirklich prima, dass man hier nicht mit seinen Problem alleine gelassen wird. Es gibt doch sehr viele die die gleichen Probs haben.....leider.

Gruß Ironman
 
rboncube schrieb:
Mein Hausorthopäde hat gemeint ich bin austherapiert und hat mir ne Überweisung zum Psychologen gegeben. :spinner:

Ich glaub daß eher dein Orthopäde einen Psycho braucht... :spinner: So was... :confused:

Auch ne viermonatige Trainingspause hat überhaupt nix gebracht

Vielleicht war das ja der Knackpunkt....auch wenns schwerfällt....ich hab ein Jahr lang wettkampfmäßig pausiert und habe definitiv kaum belastet bin aber weiterhin fleißig gefahren, nur halt eben Rennrad und zu 90% flach. Eine Trainingspause ist genau das verkehrte, denn wie schon erwähnt ernährt sich der Knorpel nur durch die Gelenksflüssigkeit die bei konstanter druckfreier Bewegung des Geleks entsteht.
Klar, 1 Jahr zu pausieren ist sehr schwer. Hat mich viel mentale Kraft gekostet, vor allem am Wochenende wenn die Kumpels zu ausgedehnten MTB- Taunus-Touren gestartet sind und ich mit dem Rennrad quer durch die Wetterau und das Maintal gefahren bin!
 
auf jeden fall ohne clieckies ausprobieren.
vielleicht liegt es auch an den schlägen beim biken? wie ist es denn auf reinem asphalt (ja quasi identisch mit spinning)? und die knie immre gut warm halten (knielinge und lange hose),das ist der zweite unterschied zum spinning.
 
Hi,
ich bin mir nicht ganz sicher, ob mein senf dazu helfen wird, aber ich habe mal ´ne zeitlang in ´nem laufshop gearbeitet und mich über den verkauf und die beratung mit der laufbandanalyse vertraut machen müssen. einige kennen das wahrscheinlich schon- stichwort überpronation. unter anderem haben wir für besonders kernige fälle mit einem schuhtechniker zusammen gearbeitet- worauf ich hinaus will ist, dass viele menschen um eine beinlängendifferenz, oder einen beckenschiefstand nicht wissen. ebendies ist auch bei mir der fall. nach etlichen arztbesuchen wies mich dann beim laufschuhkauf mal mein späterer arbeitgeber darauf hin, dass jene schmerzverursachende belastung durch eine ungleichmässige kraftübertragung des bewegungsapparates hervorgerufen sein könnte. mittlerweile laufe ich zwar nach erheblicher besserung des problems weniger, aber beim radfahren setzt sich dieses problem nun fort. beim laufschuh hatte ich einlagen, beim radfahren ist es nicht mehr ganz so schlimm. ich glaube aber einlagen können da auch helfen.
wichtig ist nur, dass, falls ihr diesbezüglich noch nicht untersucht wurdet, es von euch mal beim arzt hinterfragt wird. die meisten ärzte haben echt merkwürdigerweise keinen plan und es ist ihnen auch nicht bewußt, wie wichtig einem der sport ist. ein ehemaliger kollege aus dem pv triathlon verein in witten hat mich damals behandelt. er ist ironman teilnehmer von hawaii und weiß sehr genau was es heisst eine sportpause einlegen zu müssen. aber ich denke die reise nach witten 8raum dortmund) ist dir hier zu weit...

also viel erfolg weiterhin

gruss sven
 
Hallo ironman75!

Obwohl du und deine Freundin fast alles versucht habt, kann ich dir nur eins empfehlen:
-Kein OP
-häufig ist Ort des schmerzen nicht Ort der Ursache:
Wirbelsäule Problem (könnte ein Segment der Wirbelsäule sein) , Becken,
Muskelketten, Visceral (innere Organe), vor x JAhre Fuß verrengt, etc, etc, etc!
-ihr war schon bei mehre Ärzte, sucht euch noch als Alternative ein Osteopath.
Muß du aber Privat bezahlen, aber zum 99% lohnt es sich!
-Eine Spritze im Kniegelenk könnte kurzfristig linderung bringen, aber es ist nicht
die Lösung = Teuer
Gruss
Willy
 
Adrenalino schrieb:
Ich glaub daß eher dein Orthopäde einen Psycho braucht... :spinner: So was... :confused: !


Schieß da nicht zu schnell! Psychosomatische Zusammenhänge können im Körper Symptome hervorrufen, die pathologisch oft kaum zu diagnostizieren sind!

Z. B. hat Ironman bisher nicht geschrieben, ob seine Freundin sich auf den gemeinsamen Touren auch wohl und nicht überfordert gefühlt hat! Der Auslöser Überbelastung könnte da etwas vermuten lassen (zumal er sich "Eisenmann" nennt;) ;) ;) )! Wenn es so wäre, dass sie vor diesen gemeinsamen Touren unterbewusst eine Art Angst entwickelt, weil sie ihr eigentlich zu hart sind, sie das aber nicht zugeben will oder kann, weil die Touren ja irgendwie auch wieder schön und eine gemeinsame Unternehmung sind, dann kann sich die Psyche unter Umständen ein somatisches Ventil suchen. In mehr oder weniger harmloser Form kennen wir das z.B. bei körperlichen Verspannungen durch Stress oder andere seelische Belastungen.
Also, Ironman und Freundin, geht mal in Euch und checkt das auch ab, und seid dabei ganz ehrlich zueinander!

(Falls Ihr noch eine am eigenen Leib erlebte Beispielgeschichte der Psychosomatik als Beispiel und Beweis brauchst, schick mir ´ne pm).

Freundliche Grüße aus den Bredenscheider Bergen!
 
@ Prediger

Hi,

habe mir mal Gedanken gemacht über das, was Du geschrieben hast. Wir haben seit letzten Jahr einen Alpencross geplant, doch leider wurde daraus nichts wegen dem Knie meiner Freundin. Deswegen haben wir das Ganze auf dieses Jahr verlegt, in der Hoffnung dass es klappt.

Ich habe sie gestern gefragt ob es vielleicht daran liegen könnte.....sie verneinte dies und sagte, dass definitiv irgend etwas nicht in Ordnung ist....am 7 Feb hat sie einen Termin für eine Kernspinn.....mal sehen was dabei raus kommt.

Jetzt halten wir uns mit Langlauf in der Rhön fit.....

Gruß Ironman....

Ach ja noch etwas.....mein Nick "Ironman" nur....weil ich mit Nachnamen "Eisenmann" heiße...und nicht weil ich so Eisenhart bin......lach
 
PREDIGER schrieb:
Schieß da nicht zu schnell! Psychosomatische Zusammenhänge können im Körper Symptome hervorrufen, die pathologisch oft kaum zu diagnostizieren sind!

Z. B. hat Ironman bisher nicht geschrieben, ob seine Freundin sich auf den gemeinsamen Touren auch wohl und nicht überfordert gefühlt hat! Der Auslöser Überbelastung könnte da etwas vermuten lassen (zumal er sich "Eisenmann" nennt;) ;) ;) )! Wenn es so wäre, dass sie vor diesen gemeinsamen Touren unterbewusst eine Art Angst entwickelt, weil sie ihr eigentlich zu hart sind, sie das aber nicht zugeben will oder kann, weil die Touren ja irgendwie auch wieder schön und eine gemeinsame Unternehmung sind, dann kann sich die Psyche unter Umständen ein somatisches Ventil suchen. In mehr oder weniger harmloser Form kennen wir das z.B. bei körperlichen Verspannungen durch Stress oder andere seelische Belastungen.
Also, Ironman und Freundin, geht mal in Euch und checkt das auch ab, und seid dabei ganz ehrlich zueinander!

(Falls Ihr noch eine am eigenen Leib erlebte Beispielgeschichte der Psychosomatik als Beispiel und Beweis brauchst, schick mir ´ne pm).

Freundliche Grüße aus den Bredenscheider Bergen!

Hi Prediger!
Jo sorry, das war in der tat etwas zu schnell geschossen! Und aus eigenen Erfahrungen und deren anderer hätte ich es eigetlich besser wissen müssen!
Hat mich halt trotzdem geärgert,denn ich kenne jemanden, dem das Knie kaputtoperiert wurde ( definitiv bewiesen ) und die seitdem anhaltenden Schmerzen wurden ebenfalls mit dem lapidaren Kommentar " sie sollten mal zum Psychologen gehen " geschmückt! :mad:

@ironman
Könnt ja hier mal posten was bei der Kernspin herausgekommen ist!
Langlauf ist genau das richtige fürs Knie aber bloß kein Skating, wegen den Scherbewegungen der Beine!
 
ironman75 schrieb:
@ Prediger

Hi,

habe mir mal Gedanken gemacht über das, was Du geschrieben hast. Wir haben seit letzten Jahr einen Alpencross geplant, doch leider wurde daraus nichts wegen dem Knie meiner Freundin. Deswegen haben wir das Ganze auf dieses Jahr verlegt, in der Hoffnung dass es klappt.

Ich habe sie gestern gefragt ob es vielleicht daran liegen könnte.....sie verneinte dies und sagte, dass definitiv irgend etwas nicht in Ordnung ist....am 7 Feb hat sie einen Termin für eine Kernspinn.....mal sehen was dabei raus kommt.

Jetzt halten wir uns mit Langlauf in der Rhön fit.....

Gruß Ironman....

Ach ja noch etwas.....mein Nick "Ironman" nur....weil ich mit Nachnamen "Eisenmann" heiße...und nicht weil ich so Eisenhart bin......lach



Wie sagt Kommissar Wallander: "Dann wissen wir das"
:D
Ich drück die Daumen und wünsche gute Besserung!
Grüße!
 
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