Syncros Torque Wrench: Drehmomentschlüssel für Heimmechaniker

Syncros Torque Wrench: Drehmomentschlüssel für Heimmechaniker

Mit dem Syncros Torque Wrench hat der Spezialist für Fahrradzubehör einen exakten Drehmomentschlüssel für Heimmechaniker im Programm. Der in einem Bereich von 2 bis 24 Nm verstellbare Schlüssel kommt mit neun verschiedenen Bits, einem 25 mm-Aufsatzadapter, einer 75 mm langen Verlängerung und einem robusten Gehäuse.

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Syncros Torque Wrench: Drehmomentschlüssel für Heimmechaniker
 
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Noch seltsamer, wenn sich der Lenker im Vorbau dreht. Da kann ich theoretisch mit 6 Nm anknallen laut Hersteller und 3 reichen vollkommen aus, da dreht sich nichts mehr weg.
Und weil bei deiner Lenker-Vorbau Kombi 6Nm erlaubt sind gilt das für alle verfügbaren Kombis?
Da brauch ich doch dann eh keinen Drehmoment?
Irgendwas zwischen 3 und 6Nm wird man wohl auch ohne Drehmomentschlüssel finden.

Einen Drehmoment braucht man doch nur an Stellen, wo der Bereich zwischen "zu locker" und "kaputt" sehr klein ist.
Ein Extralitevorbau erlaubt z.B. nur 2Nm am Lenker und 3 Nm am Schaft. Bei meinem Intend hat der Hersteller von 3Nm auf 4 Nm erhöht, weil die 3 Nm am Schaft in manchen Fällen nicht ausreichend waren.
Dafür braucht man Drehmomentschlüssel.

Und doch nicht für Pedale, Kassetten, Kurbeln usw...
Zumindest nicht wenn man ein wenig mit Verstand schraubt.

Sich überall stur an die Herstellerdrehmomentangaben halten kann auch schief gehen.
RaceFace hatte mal ein paar Vorbauten wo immens hohe Drehmomente angegeben wurden. Dann gabs hier reihenweise Kunden im Forum die gejammert haben, weil Ihre Schrauben abgerissen sind, und das obwohl sie doch extra nen Drehmoment benutzt hatten...
 
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Und weil bei deiner Lenker-Vorbau Kombi 6Nm erlaubt sind gilt das für alle verfügbaren Kombis?
Da brauch ich doch dann eh keinen Drehmoment?
Irgendwas zwischen 3 und 6Nm wird man wohl auch ohne Drehmomentschlüssel finden.
Sicher gilt das nicht für alle Kombis. Bei meinem Hardtail mit Syntace F149 Vorbau, der M6 Schrauben an der Lenkerklemme hat, sind beispielsweise 8 Nm zugelassen, während an meinem (selbst aufgebauten) Stereo ein F109er Vorbau mit M5 Schrauben dran ist, der maxilmal 6 Nm erlaubt. Noch wichtiger ist allerdings der Lenker selbst, denn er knirscht ja, wenn man zu stark anzieht.
Wenn Du allerdings nochmal siehst, auf was ich ursprünglich geantwortet hatte, wirst Du feststellen, dass ich mich gewundert hatte, wie man einen Lenker mit 8 Nm anknallen kann und dieser dann immer noch nicht verdrehsicher sein soll.
Wenn ich ohne Drehmomentschlüssel arbeite, ziehe ich tendenziell eher zu wenig als zu viel an. In der Tat habe ich diesen vorwiegend dazu, um zu prüfen, ob ich richtig liege, und meist geht noch was, wenn ich ihn dann auf das von mir eigentlich gewünschte Drehmoment einstelle.
Einen Drehmoment braucht man doch nur an Stellen, wo der Bereich zwischen "zu locker" und "kaputt" sehr klein ist.
Ein Extralitevorbau erlaubt z.B. nur 2Nm am Lenker und 3 Nm am Schaft. Bei meinem Intend hat der Hersteller von 3Nm auf 4 Nm erhöht, weil die 3 Nm am Schaft in manchen Fällen nicht ausreichend waren.
Dafür braucht man Drehmomentschlüssel.
Das ist aber schon ein ziemlich extremer Vorbau, würde ich sagen. 2 Nm kann ich bei meinem Drehmomentschlüssel zwar einstellen, aber zuverlässig ist das nicht mehr.
 

Creeper666

Sport Enthusiast
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Diesen Schlüssel hatte ich vor ca. 10 Jahren auch schonmal.

Preis 60€ wahrscheinlich Heute auch schon für 30€ zu bekommen, da es mittlerweile bessere Produkte gibt.

Fazit: bei zurück gedrehten Drehmoment ging er vom herum liegen kaputt.
 
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Mal eine etwas off-topic Frage, weil hier gerade die ganzen Schrauber sind: Wie montiert ihr Lenker am Vorbau? Manual gibts ja meisst leider keins. Ich versuche meisst, alle 4 Schrauben mit etwa gleicher Anzahl Umdrehungen vorzuspannen und dann reihum mit Drehmoment nachziehen.
Ich erinnere mich aber auch an eine Anleitung die sagte, erst die beiden unteren Schrauben auf Drehmoment und dann erst die beiden oberen spannen (so dass nur oben ein Schlitz sichtbar ist).
Wenn ich manchmal montierte Bikes in Shops anschaue schaut es tw. auch einfach krumm und schief aus.
Gibts da irgendeine gemeingueltige best practice oder ist eigentlich eh Wurst?
 
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Wie montiert ihr Lenker am Vorbau? Manual gibts ja meisst leider keins.
So macht Hope es. (Erst oben festmachen mit 5Nm, dann unten mit 5Nm, unten bleibt ein Spalt)
So macht Reverse Components es. (Erst unten festmachen mit 1Nm dann oben alternierend bis 6Nm, oben bleibt ein Spalt)
Manuals gibt es meistens direkt auf den Seiten der Hersteller. Alles andere wäre grob fahrlässig und öffnet Tor und Tür für bescheuerte Klagen.
 
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Du scheinst keinen carbon Rahmen zu haben,...

...tatsächlich habe ich auch einen Carbonrahmen, man lernt aber ,wenn man will, wie es sich anfühlt. Bis dato ist nichts kaputt gegangen. Hatte auch schon Fälle wo das empfohlene Drehmoment z.B bei Carbonlenkern nicht ausreichend war und beim anbremsen der Lenker nach vorne geklappt ist....das kann je nach Fahrsituation unangenehm werden...
 
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Da klinge ich mich doch als Neuling direkt mal ein.
Ich brauche als Erstanschaffung ein/zwei Drehmomentschlüssel die einen Bereich von 2-30Nm abdecken. Das ganze für 3 Räder (Frau, Schwiegervater, meins / 2 Carbonrahmen u. 1 Alurahmen). Eigentlich bin ich eher ein Fan von hochwertigen Sachen bei denen ich sicher sein kann das alles stimmt. Deshalb hing ich die ganze Zeit bei Wera. Problem ist, die meisten gehen ja nur von 2,5-25Nm. 2 hochwertige Drehmomentschlüssel sind aber schon mal eine Hausnummer an Kosten.
Die 30Nm brauche ich nur für eine Schraube zur Verbindung vom Hinterbau.

Nun hab ich mich mit meinem Bruder unterhalten. Der hat so ein Ding https://www.amazon.de/KKmoon-Drehmo...&sprefix=digitale+drehmom,aps,166&sr=8-3&th=1 in den Ring geworfen.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen. 2 Drehmomentschlüssel kaufen, nur einen und die 30Nm per Gefühl festziehen oder sogar das verlinkte digitale Teil kaufen?
 

Trail Surfer

Still.Riding.In.Pinktivity.
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Ich würde die Schraube zunöchst mit 20Nm festziehen. Danach 25 Nm und dabei schauen, wieviel Kraft/Weg an der Ratsche ggü. 20 Nm dazu kommt.
Und mit dem Gefühl ein zweites Mal nachziehen (vorher natürlich zurückstellen, das der Dremo nicht überdreht).
 
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Ich würde die Schraube zunöchst mit 20Nm festziehen. Danach 25 Nm und dabei schauen, wieviel Kraft/Weg an der Ratsche ggü. 20 Nm dazu kommt.
Und mit dem Gefühl ein zweites Mal nachziehen (vorher natürlich zurückstellen, das der Dremo nicht überdreht).
ich würde behaupten so zieht man die schraube fester als vorgegeben.
 
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Ich würde die Schraube zunöchst mit 20Nm festziehen. Danach 25 Nm und dabei schauen, wieviel Kraft/Weg an der Ratsche ggü. 20 Nm dazu kommt.
Und mit dem Gefühl ein zweites Mal nachziehen (vorher natürlich zurückstellen, das der Dremo nicht überdreht).
ich würde behaupten so zieht man die schraube fester als vorgegeben.
Jup, das werden dann mehr als 30NM aber ich würde grundsätzlich ähnlich vorgehen, also 25NM plus a bisserl was...
Spätestens seit in den Radforen häufig der Tip auftaucht Schrauben mit gefettetem Gewinde zu verbauen kann ich das Thema Drehmoment in dem Bereich eh nicht mehr ganz ernst nehmen
 
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Jup, das werden dann mehr als 30NM aber ich würde grundsätzlich ähnlich vorgehen, also 25NM plus a bisserl was...
Spätestens seit in den Radforen häufig der Tip auftaucht Schrauben mit gefettetem Gewinde zu verbauen kann ich das Thema Drehmoment in dem Bereich eh nicht mehr ganz ernst nehmen
Aber grad am Hinterbau packst du doch eh eher mittelfestes Locktite dran.
Antiseize mach ich allerdings auf die Achsen (lrs und Pedale)
 
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Jup, das werden dann mehr als 30NM aber ich würde grundsätzlich ähnlich vorgehen, also 25NM plus a bisserl was...
So würde ich es am liebsten auch handhaben.
Sagt mal gibt es eventuell einen günstigen Schlüssel der nur 30 Nm kann? Ich befürchte eher nicht, hab nichts gefunden, frage aber trotzdem. Sry hab nicht viel mit Werkzeug zu tun.
 
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Was verstehst Du denn unter günstig? Ich glaub da gehen hier die Vorstellungen stark auseinander.
Der Proxxon Microclick 30 (6-30Nm) ist um die 50€ zu bekommen, sollte 90% aller notwendigen Arbeiten am Rad abdecken können und ein Prüfprotokoll ist auch dabei.
 
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Ich würde die Schraube zunöchst mit 20Nm festziehen. Danach 25 Nm und dabei schauen, wieviel Kraft/Weg an der Ratsche ggü. 20 Nm dazu kommt.
Und mit dem Gefühl ein zweites Mal nachziehen (vorher natürlich zurückstellen, das der Dremo nicht überdreht).

Man kann das sogar berechnen (siehe Drehwinkelgesteuertes Anzugsverfahren), bzw. so wurden früher Zylinderköpfe am Auto angezogen... erst nach einem bestimmten Drehmoment welches noch in der Toleranz lag und dann um einen bestimmten Winkel (die Klemmkraft der Schraube entsteht durch die Steigung des Gewindes und deren Winkels, zu beachten sind Reibwerte des Gewindes und des Schraubenkopfes und ggfs. der Schraubensicherung?).

Vielleicht findet sich hier ja ein Ingenieur der die passenden Formeln, Reibwerte und Steigungen zusammen stellt 🤔 🤷🏻‍♂️
 
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Daniel_R_aus_S

Bloß it hudla!
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Vielleicht findet sich hier ja ein Ingenieur der die passenden Formeln, Reibwerte und Steigungen zusammen stellt 🤔 🤷🏻‍♂️

Aus Sicht eines Mechanikers mit annähernd 20 Jahren Berufserfahrung ist die Diskussion hier echt zum totlachen. Reden wir hier noch von Fahrrädern oder sind wir zwischenzeitlich irgendwo zur Raumfahrt abgeschweift?
 
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Aus Sicht eines Mechanikers mit annähernd 20 Jahren Berufserfahrung ist die Diskussion hier echt zum totlachen. Reden wir hier noch von Fahrrädern oder sind wir zwischenzeitlich irgendwo zur Raumfahrt abgeschweift?

Freut mich für Dich! Nur geht halt nicht jeder von der Hauptschule ab und "lernt was g'scheits" 🤷🏻‍♂️ 😂
 

Downhillrider

Radfahrer
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Man kann das sogar berechnen (siehe Drehwinkelgesteuertes Anzugsverfahren), bzw. so wurden früher Zylinderköpfe am Auto angezogen... erst nach einem bestimmten Drehmoment welches noch in der Toleranz lag und dann um einen bestimmten Winkel (die Klemmkraft der Schraube entsteht durch die Steigung des Gewindes und deren Winkels, zu beachten sind Reibwerte des Gewindes und des Schraubenkopfes und ggfs. der Schraubensicherung?).

Vielleicht findet sich hier ja ein Ingenieur der die passenden Formeln, Reibwerte und Steigungen zusammen stellt 🤔 🤷🏻‍♂️

Das mit dem Drehwinkel ist auch heute noch so. Den Ingenieur interessiert für die Funktion einer Schraubverbindung die Vorspannkraft der Schraube, die Einsatzgrenzen der Schraube sind primär die Zugspannung im Schaft und die Flächenpressung unter dem Schraubenkopf. Das Drehmoment ist nur eine Behelfsgröße um die Vorspannkraft zu bestimmen. Das Problem dabei ist die Reibung unter dem Schraubenkopf und im Gewinde, gerade bei unbeschichteten Titan- und Aluminiumgewinden ist der Reibbeiwert extrem schwankend und somit das Ergebnis ungenau.

Mit einen kleinen Anzugsmoment zum Start und einem darauffolgenden Drehwinkel löscht man einen Großteil der unbekannten Reibkraft aus der Gleichung, dementsprechend wird der winkelgesteuerte Anzug auch heute noch häufig verwendet bei kritischen Schraubverbindungen.

Noch exakter ist die Verwendung eines Schlüssels der die Streckgrenze der Schraube über den Zusammenhang von Kraft und Weg beim Anziehen der Schraube erkennt , der Nachteil dabei ist, dass das Werkzeug ziemlich teuer ist und man halt immer bis an die maximal mögliche Last der Schraube anzieht.
 
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Das mit dem Drehwinkel ist auch heute noch so. Den Ingenieur interessiert für die Funktion einer Schraubverbindung die Vorspannkraft der Schraube, die Einsatzgrenzen der Schraube sind primär die Zugspannung im Schaft und die Flächenpressung unter dem Schraubenkopf. Das Drehmoment ist nur eine Behelfsgröße um die Vorspannkraft zu bestimmen. Das Problem dabei ist die Reibung unter dem Schraubenkopf und im Gewinde, gerade bei unbeschichteten Titan- und Aluminiumgewinden ist der Reibbeiwert extrem schwankend und somit das Ergebnis ungenau.

Mit einen kleinen Anzugsmoment zum Start und einem darauffolgenden Drehwinkel löscht man einen Großteil der unbekannten Reibkraft aus der Gleichung, dementsprechend wird der winkelgesteuerte Anzug auch heute noch häufig verwendet bei kritischen Schraubverbindungen.

Noch exakter ist die Verwendung eines Schlüssels der die Streckgrenze der Schraube über den Zusammenhang von Kraft und Weg beim Anziehen der Schraube erkennt , der Nachteil dabei ist, dass das Werkzeug ziemlich teuer ist und man halt immer bis an die maximal mögliche Last der Schraube anzieht.

Schön erklärt 👍
Leider bringt es einem user der 30nm mit einem 20-25nm Drehmomentschlüssel anziehen will nicht weiter 🤷🏻‍♂️ 😅
 
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Aus Sicht eines Mechanikers mit annähernd 20 Jahren Berufserfahrung ist die Diskussion hier echt zum totlachen. Reden wir hier noch von Fahrrädern oder sind wir zwischenzeitlich irgendwo zur Raumfahrt abgeschweift?
Naja...wenn es sich um das Hollandrad der Oma handelt mag das sicher so sein. Bei Leichtbauteilen am Limit mit Gewichts- und Einsatzbegrenzungen siehts schon anders aus...

Ich nutze meine Drehmomentschlüssel an genau 3 Stellen:
-Sattelklemme an BikeAhead Sattelstütze
hier sind nur 4Nm erlaubt, gleichzeitig muss die Stütze zuverlässig halten

-Intend Vorbau
auch nur 4Nm erlaubt, drunter wirds kritisch was die Klemmkraft angeht, und mehr will ich der Kontruktion mit M4 Schrauben nicht zumuten

-Extralite Leichtbauachsen in Leichtbaunaben
Hier sind mir vorallem gleichbleibende Werte wichtig, wegen Lagerspiel, Position der Bremsscheibe usw.

Bei allen anderen Verschraubungen komm ich garnicht in die Verlegenheit einen Drehmoment zu nutzen.
Hätte ich keine Leichtbauteile bräuchte ich auch keinen Drehmomentschlüssel.

Andrerseits darf man nicht vergessen, wieviele ohne die geringste Ahnung mit einem Bike vom Onlineshop dastehen und bereits nach dem Ausrichten des Lenkers vor dem "Problem" stehen die Vorbauschrauben wieder richtig anzuziehn.
Da ist dann von dem der es mit aller verfügbarer Kraft versucht (Lenker vom Enduro muss ja fest sein!!!) bis hin zu dem der denkt Carbon bricht schon vom Anschaun alles dabei. Insofern doch ganz gut, dass mittlerweile überall Drehmomente angegeben werden und sich viele auch dran halten.
 

neo-bahamuth

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Mach ich genauso, außer an Sattelstütze, Lenker und Achse nutze ich auch keinen Drehmomentschlüssel. Bei Pedalen würde und allem im Tretlager- /Kurbelbereich kommt mir das gar nicht in den Sinn. Hab daher auch nur nen 3-15nm Schlüssel. Aber den hab ich auch erst seit meinem Carbonrennrad :D
 
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Aus Sicht eines Mechanikers mit annähernd 20 Jahren Berufserfahrung ist die Diskussion hier echt zum totlachen. Reden wir hier noch von Fahrrädern oder sind wir zwischenzeitlich irgendwo zur Raumfahrt abgeschweift?
Kann ich nachvollziehen. Ich komme mir, so wie ich mittlerweile das Thema zerdenke, auch irgendwie dämlich vor :D
Aber dennoch habe ich daheim Carbonräder mit Carbonhinterbau im Wert von fast 8000€ stehen. Und wenn dann auf der Schraube ein Nm-Wert drauf steht sagt mir mein Gehirn das diese Schraube auch mit diesem Drehmoment festgezogen werden soll.

Hier mal die Nm-Werte die bei meinem Rad (Trek Fuel Ex 9.7) auf den Schrauben stehen :
2
3
4
5,2
6-8
9
10
17
22
25
30

Für diesen Bereich versuche ich im Moment die wertigste und gleichzeitig akzeptabelste Lösung zu finden.
Wie schon oben (Post #85) fällt nur die 30Nm Schraube für die Hinterbauverbindung aus der Reihe.
Also bleiben mir 4 Möglichkeiten:
1. Nur den Wera oder jeden anderen in der Preisklasse mit 2,5-25Nm und die 30Nm nach Gefühl anziehen. Keine Ahnung ob das gut ist, da ich keine Erfahrung damit habe. Kosten ca. 100-115€
2. Nur den Wera oder jeden anderen in der Preisklasse mit 2,5-25Nm und für die 30Nm einen günstigeren (ev. Proxxon Microclick MC30) dazu kaufen. Kosten ca. 155-170€
3. 2 mittelpreisige Drehmomentschlüssel für den Bereich 2-30NM. Kosten ca. 120€?
4. Dieses komische Ding welches mir mein Bruder vorgeschlagen hat https://www.amazon.de/dp/B07VL47YCY...olid=1FAI5NIUE44TS&psc=1&ref_=lv_ov_lig_dp_it Kosten 45€

So für welche Variante würden sich die erfahrenen Fahrradschrauber unter euch entscheiden? Primär geht es mir nicht so sehr ums Geld. Ich wäre schon bereit die 170€ auszugeben. Nur gebe ich Geld nicht gerne sinnlos aus wenn sich eine andere Variante als ausreichend gut herauskristallisiert.
 
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