Tobleronix - rundherum ums Matterhorn

stuntzi

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20.09. 16:00 Antermoiapass, 2770m


Vom Grasleitenpass hinauf zum Antermoiapass...


... ist's eher steil.


Steil... aber nicht besonders weit. Nach kaum zweihundert Höhenmeterchen Geschleppe...


... ist man auch schon da. Freilich muss auch der Uphill vorher von der Vaiolet- zur Grasleitenpasshütte geschoben werden... und davor an der Gardecciahütte ist's auch schon sackrattensteil. Überhaupt ist diese Gegend hier eher was für dicke Powerwadl... oder für ebikes... : - ).


Dann kassieren wir jetzt mal die Belohnung für die Schiebeschlepperei.


Aber bitte zuerst die Kamera wieder einpacken!
 
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stuntzi

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20.09. 16:30 Auf dem Antermoiatrail bei der Antermoiahütte, 2500m


Schottermassaker beim Antermoiapass, wie üblich in den Dolomiten auf großen Höhen. Ist aber ein gröstenteils gut aufgeräumtes Wegerl und bis auf ein paar kurze Stellen prima zu fahren.


Dreihundert Meter weiter unten...


... wirds am Antermoiasee ein wenig zahmer.


Rifugio Antermoia: Ist aber erst halb fünf und bestes Herbstwetter, da fahr ich einfach mal dran vorbei.
 
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stuntzi

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20.09. 17:15 Rifugio Dona, 2100m


Nur unwesentlich höher hinter der Antermoiahütte...


... liegt der Passo de Dona.


Weiter runter: Im Blick der Plattkofel und die Sella...


... und die Sella und die Marmolada. Schon schön hier.


Rifugio Dona im gleichnamigen und halbwegs unbekannten Seitental des Fassatals. Nebendran im Val Duron und im Rosengarten und auf der Seiser Alm tanzt der herbstliche Wandererbär, hier ist dagegen nix los. Ich bleibe.
 
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CC.

+size matters
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Ist ja nahezu idyllisch! Sehr schöne Bilder.
20.10. 13:20 Brotzeithütterl beim Rifugio Gardeccia, 1950m

...
Nächste Kaffeepause schon nach dreißig Minuten beim Rifugio Gardeccia. Nimm das, Coloradotrail!
LOL

Genieß dieses Tage!
 

stuntzi

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21.09. 09:15 580er-Trail im Val Udai, 1700m


Rustikal und winzig von aussen, geräumig und modern von innen: Das Rifugio Dona scheint ein kleiner Geheimtipp, für alle denen die Alpenvereinshütten im Rosengarten zu voll sind. 55 Euro mit Halbpension ist jetzt auch nicht so verkehrt, Abendessen und Frühstück sind hervorragendend.


Durch's Val Dona könnte man jetzt auf einer Jeeppiste gemütlich bergab ins Fassatal rollen. Oder man strampelt nochmal kurze Einhundert auf den Berg zurück...


... und probiert ein Experiment auf dem 580er im Val di Udai.


Fängt ganz nett an...


... und wird dann leider für ne Viertelstunde richtig bockig. Schieben ist gesünder... bei S5-Gewürge bin ich lieber neben dem Bike statt oben drauf.


Nach einer Weile kann man langsam mal wieder an fahren denken. Das Wegerl bleibt zwar knackig...


... aber trotzdem geil. Val di Udai? Leistet... größtenteils... wenn man gerne S3 fährt und den Mittelteil ausblendet.
 
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@shushuk, Raschötz ist auch nicht schlecht!
Klausen-Raschötz-St. Ulrich-MahlknechtHütte-Plattkofelhütte-Campitello-Moena .... tasächlich nicht schlecht an einem Tag wie diesem.
Zu schade, dass das Wetter nachlässt - somit heissts Gas geben nach Bassano und Einiges fürs nächste mal aufheben.
Zum Glück hat die Alpe Cerpis auch bis morgen Saison....
Viel Spaß weiterhin...
shushuk
 

stuntzi

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21.09. 11:00 Predazzo im Fassatal, 1020m


Beim Ort Pera mündet mein Trail durch's wilde Val Udai schließlich im Fassatal. War ne tolle Abfahrt...


... mit vielen kaputten Bäumen am Ende. Der katastrophale Dolomitensturm im letzten Oktober hat wohl auch hier gewütet. Drüben am Karersee und am Karerpass liegt sowieso alles flach. Sieht schlimm aus.


Erst mal einen Latte Macchiato...


... und dann weiter auf dem Radweg bergab durchs Fassatal...


...bis nach Predazzo.
 

stuntzi

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21.09. 15:00 Passo Colbricon, 1510m


Mein geplanter Uphill in der Schlucht abseits der Straße durchs Val Travignolo in Richtung Passo Rolle endet dann schon bald im Drama. Freilich standen unten Schilder von wegen "Route gesperrt", aber glauben will man's ja immer erst, wenn man mitten drin steht und es mit eigenen Augen sieht. Ich probier's ein bisserl, aber da ist wirklich kein Blumentopf zu gewinnen. Also lege ich mir mein Radl auf die Schulter und klettere steil und weglos links durch den kaputten Schnitzelwald bis zur Teerstraße rauf. Kostet ne Stunde... hätte man auch leichter haben können... aber wer dreht schon gerne um.


Umweg über eine Malga bei Paneveggio.


Hier ist auch vieles im Eimer, aber wenigstens schon halbwegs aufgeräumt.


Der halbe Dolomitenwald liegt abholbereit in sauber gestapelten Baumstämmen neben der Straße. Ich mag ja eigentlich keine Bäume, aber das hier ist schon irgendwie traurig.


Weiter über Pisten und eine halbwegs kurze Tragestrecke zum wenig interessanten Passo Colbricon. Naja, immer noch deutlich besser als sich mit den Wochenendmotorradfahrern am Passo Rolle rumärgern.


Von der Abfahrt nach San Martino erwarte ich allerdings auch nicht viel. Die Skipisten sind schon zu sehen.
 

stuntzi

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21.09. 16:00 San Martino di Castrozza, 1640m


Skipistiger Downhill...


... mit Schneekanonenpanorama...


... vom Passo Colbricon bis nach San Martino. Na gut, weiter unten gab es dann schon nach ein paar halbwegs nette Singletrails im Wald. Aber richtig viel Sinn macht diese Übergang trotzdem nicht.


Egal, heute Nacht bleib ich jedenfalls erst mal hier. Und morgen schwebe ich dann rauf auf die Pala zum nächsten Experiment.
 
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Ja, das Sturmmassaker ist bei der Planung derzeit echt zu berücksichtigen. Sonst kanns passieren, dass der schönste Singletrail von ganz weit oben zum extrem mühsamen Drama ohne Ausweg wird. Gilt tlw übrigens auch fürs Friaul.

Hier mal ein paar Links, die mir bei meinen Recherchen so untergekommen sind und wo die Weg-Informationen halbwegs aktuell ausschauen. Vielleicht kanns ja wer brauchen:
Valsugana
http ://www.satborgo.it/sat2006/sentieri_2018.html

Asiago
http ://www.caiasiago.it/archives/854

Trentino
https ://trentino.webmapp.it/#/layer/Sentieri_SAT/114

Friaul
http ://www.cai-fvg.it/sentieri-cai-fvg

LG aus Bassano, shushuk

PS: Die Querung von der Alp Cermis via Forc. Macaco, Forc. del Valon, Forc. di Val Moena, Forc. di Valsorda, Pso. Val Cion, Pso. 5 Croci und Forc. Magna muss man nicht unbedingt machen, außer man schiebt/trägt gern...
 

stuntzi

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22.09. 08:30 Passo di Rosetta auf der Pala, 2630m


Zwanzig Euro kostet die Seilbahn von San Martino auf die Rosetta mittlerweile... dagegen ist die Halbtax-Schweiz ja beinahe ein Schnäppchen.


Die Kohle für die zwölfhundert Höhenmeter ist allerdings gut angelegt: Auf die Pala hinauf führen keine fahrbaren Wege, ohne Gondeln müsste beinahe alles geschoben und getragen werden... das will niemand.


Oben im Reich der Felsen herrscht bewölkt fotogene Morgenstimmung. Das Wetter hält hoffentlich noch ein bisserl, Regen könnte ich jetzt nicht gebrauchen. Der geplante Weiterweg über den radltechnisch reichlich unbekannten Passo di Ball wird vermutlich sowieso schon abenteuerlich genug.
 

stuntzi

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22.09. 09:20 Auf dem 702er an der Pala, 2250m


Los geht's mit dem 702er vom Passo Rosetta hinab ins Tal.


Die einheimischen Wegebauer wurden damals vor Urzeiten nach dem laufenden Meter entlohnt, drum hat das lustige Ding heute die größtmögliche Anzahl an Serpentinen bei geringstmöglichem Gefälle.


Sehr angenehm für Bergradler, nur den knietiefen Schotter könnte eigentlich Mal jemand beiseite kehren.


Wie auch immer, leider geil. Aber die Essdreieinhalbkarte müsste man schon ziehen für den 702er, viele von den freundlich aussehenden Kurverln sind arg eng und noch ärger am Abgrund.


Auf einer Querung...


... rückt dann zum ersten Mal mein eigentliches Ziel in den Blick: der Passo di Ball.


Rechts würde sich der 702er in nicht enden wollenden Kurvenorgien weiter hinab ins Tal nach San Martino stürzen. Zum Glück durfte ich hier schon beim Heraklix und auch danach noch ein paar mal hinunterzirkeln. Drum macht's gar nix, die Abfahrt heute nach kaum vierhundert Tiefenmetern abzubrechen und weiter oben neue Wege zu erkunden.


Soll angeblich ein kleiner Klettersteig werden hinauf zum Passo di Ball. Bisher ist der Weg allerdings fröhlich freundlich hergerichtet und erlaubt sogar das bergauf strampeln ohne größere Probleme. So darfs gerne weiter gehen!
 
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Sehe schon, der herbstliche Dolomiten Ausflug liefert ganz schön! Danke für die Bilder und fürs mitnehmen und dir viel Spaß
 

stuntzi

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22.09. 10:25 Passo di Ball, 2440m


Uphill zum Passo di Ball: Schon bald ist's essig mit fahren... schieben und tragen ist angesagt.


Schieben und tragen und schlimmeres?


Hmm...?


Geht schon irgendwie.


Die paar Eisenklammern...


... bekommt man auch mit einer einzelnen Hand am Drahtseil ganz gut gebacken.


Mit der anderen muss ich Specki umklammern, um es nicht an den unangenehmen Abgrund rechts zu verlieren. Carbon ist zwar stabil wie Sau und das Bike halbwegs unverwüstlich, aber fünfzig Meter freien Fall probieren wir dann doch lieber nicht aus.


Nach zwanzig Schiebeminuten und einer halben Kraxelstunde ist der Passo di Ball schließlich bezwungen. Schon ein bisserl verrückt, hier waren sicher noch nicht besonders viele Leute mit einem Fahrrad. Hoffentlich hat sich's wenigstens gelohnt.
 
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