Vorsatz 2021: Der Speck soll weg!

Anferd

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Wenn beim Design einer Diätstudie die Kalorienwerte der empfohlenen Lebensmittel ignoriert werden (d. h. nicht gezählt), sich aber trotzdem ein Erfolg einstellt, ist das ein Zufall. Was absolut i. O. wäre. Manchmal geht es bei Studien gar nicht anders. Bzgl. Ernährung ist die Wissenschaft aber soweit fortgeschritten, dass meiner Meinung nach ein solcher Ansatz nicht mehr nötig (zeitgemäß ?) ist.

Edit: Erfolg, hier = Abnehmen.
Häh?

Das Konzept der Kalorie gibt es seit einigen Jahrhunderten oder so. Übergewicht als Pandemie gibt es seit 1-2 Jahrhunderten. In allen Zeiten davor waren die Menschen vorwiegend natürlich schlank - wie heute noch die meisten Tiere, die sich natürlich ernähren.

Nein, Kalorienzählen ist kein Maß dafür, ob eine Ernährungsstudie gut oder modern ist. Abnehmerfolge ohne Hunger und ohne Detailarbeit wie Kalorienzählen dagegen schon. Wenn dieser Erfolg dann noch dauerhaft und gesund haltbar ist, dann hat die Wissenschaft den heiligen Gral der guten Ernährung in einer Industriegesellschaft gefunden. Die von @mtb98 zitierte Studie ist da sicherlich richtungsweisend.
 
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Unschön.

Nein, Kalorienzählen ist kein Maß dafür, ob eine Ernährungsstudie gut oder modern ist.

Das habe ich auch nicht geschrieben.

Abnehmerfolge ohne Hunger und ohne Detailarbeit wie Kalorienzählen dagegen schon.

Ich – und viele andere – reduziere und halte mein Gewicht seit Jahrzehnten ohne zu „hungern“.
Das was du als Detailarbeit bezeichnest, ist für mich ein selbstverständlicher Teil einer bewussten Ernährung. Keine Sorge: Ich stehe nicht mit einem Taschenrechner am Herd.

Wenn dieser Erfolg dann noch dauerhaft und gesund haltbar ist, dann hat die Wissenschaft den heiligen Gral der guten Ernährung in einer Industriegesellschaft gefunden. Die von @mtb98 zitierte Studie ist da sicherlich richtungsweisend.

Sorry, aber meinst du das wirklich ernst? Richtungsweisend? Die Designer der Studie haben sich offensichtlich Gedanken um den Energieinput der von ihnen empfohlenen Lebensmittel gemacht. Ganz konkret haben sie den Teilnehmern empfohlen auf kalorienreiche Lebensmittel (auch pflanzliche) zu verzichten. Etc.

Ganz ehrlich: Das Ergebnis der Studie finde ich wenig überraschend.
 

Anferd

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Das habe ich auch nicht geschrieben.



Ich – und viele andere – reduziere und halte mein Gewicht seit Jahrzehnten ohne zu „hungern“.
Das was du als Detailarbeit bezeichnest, ist für mich ein selbstverständlicher Teil einer bewussten Ernährung. Keine Sorge: Ich stehe nicht mit einem Taschenrechner am Herd.



Sorry, aber meinst du das wirklich ernst? Richtungsweisend? Die Designer der Studie haben sich offensichtlich Gedanken um den Energieinput der von ihnen empfohlenen Lebensmittel gemacht. Ganz konkret haben sie den Teilnehmern empfohlen auf kalorienreiche Lebensmittel (auch pflanzliche) zu verzichten. Etc.

Ganz ehrlich: Das Ergebnis der Studie finde ich wenig überraschend.
Sorry, wenn ich dich falsch verstehe.
Wie ist denn dieser Satz von dir gemeint? "Bzgl. Ernährung ist die Wissenschaft aber soweit fortgeschritten, dass meiner Meinung nach ein solcher Ansatz nicht mehr nötig (zeitgemäß ?) ist.".

Für mich gibt es übrigens einen deutlichen Unterschied zwischen Kalorienzählen (Aufsummieren von Gewicht mal Energiedichte) und das allgemeine Wissen über hochkalorische Lebensmittel und einen bewussten Umgang mit diesen. Ich glaube, das Vermengen von Methode und Wirkung erschwert hier die Diskussion ziemlich.
 
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Sorry, wenn ich dich falsch verstehe.

Danke für deine konstruktive Reaktion.

Wie ist denn dieser Satz von dir gemeint? "Bzgl. Ernährung ist die Wissenschaft aber soweit fortgeschritten, dass meiner Meinung nach ein solcher Ansatz nicht mehr nötig (zeitgemäß ?) ist.".

Konsens ist heute, dass nur ein Kaloriendefizit zu einem Abnehmerfolg führt. Ergo sollte beim Entwickeln einer neuartigen Diätstudie sicher gestellt sein, dass die Teilnehmer über den betrachteten Zeitraum im Defizit sind. D.h. die zu erwartende Kalorienmenge wird vorab ermittelt (gezählt).

Verständlicher?

Ich glaube, das Vermengen von Methode und Wirkung erschwert hier die Diskussion ziemlich.

Das passiert sicher oft unbeabsichtigt. Missverständnisse sind leider typisch für Forumsdiskussionen.

Bei echten Gesprächen / Diskussionen kann schon die Mimik des Gegenüber einem Missverständnis vorbeugen. Oder man kann schnell und leichter nachfragen. Etc..
 
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Sammi_ElPadre

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Leute, sucht euch ne andere Ersatzreligion.

Ich greif mir nur an den Kopf wenn ich so nen Unsinn von "Wissenschaftler X sagt jenes" mit "Aber Wissenschaftler Y sagt was anderes" lese. Ganz ehrlich, ich Esse weniger, gehe regelmäßig auf den Pott und bewege mich mehr.

Und wisst Ihr was? Ich nehme ab! Das dürfte aber laut den ganzen (sowohl hier als auch bei den E-Bikern) zitierten Studien gar nicht gehen, weil ich mich ja nicht mit religiösem Eifer an irgend ein schlaues Buch klammere sondern einfach mache.

Und wisst Ihr was? Meine Waage gibt mir recht....

So, Ihr könnt Euch ja weiter kloppen, wer die bessere Diät hat, ich geh Sport machen.
 
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Konsens ist heute, dass nur ein Kaloriendefizit zu einem Abnehmerfolg führt.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht nachzuzählen: Auf den letzten 23 Seite ist das Wort 21x mal erwähnt worden.. Trotzdem habe ich das Gefühl es ist noch nicht bei allen angekommen.
Die interessante Frage sollte doch nicht sein 'wie nehme ich ab', sondern 'wie halte ich es bis zu meinem Wunschgewicht durch'.

Alle die das erste in Frage stellen (hoffentlich niemand und ich verstehe nur was falsch) werde es nicht schaffen.l.
Die ganzen positiven Beispiele hier scheinen einen Weg die Ernährung umzustellen gefunden zu haben der funktioniert. Ob das letztendlich vegan, vegetarisch, FDH oder was auch immer ist ist egal. Hauptsache man hält es (dauerhaft) durch.
 

Anferd

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Leute, sucht euch ne andere Ersatzreligion.

Ich greif mir nur an den Kopf wenn ich so nen Unsinn von "Wissenschaftler X sagt jenes" mit "Aber Wissenschaftler Y sagt was anderes" lese. Ganz ehrlich, ich Esse weniger, gehe regelmäßig auf den Pott und bewege mich mehr.

Und wisst Ihr was? Ich nehme ab! Das dürfte aber laut den ganzen (sowohl hier als auch bei den E-Bikern) zitierten Studien gar nicht gehen, weil ich mich ja nicht mit religiösem Eifer an irgend ein schlaues Buch klammere sondern einfach mache.

Und wisst Ihr was? Meine Waage gibt mir recht....

So, Ihr könnt Euch ja weiter kloppen, wer die bessere Diät hat, ich geh Sport machen.
Schön, wenn du Erfolge feiern kannst. Nach dem Abnehmen kommt der interessantere Teil - das Halten des Gewichts.
"Das Rauchen aufzuhören ist ganz einfach. Ich habe es schon 15 mal geschafft."
Es braucht übrigens Macher in einer Gesellschaft genauso wie analytische Denker oder Empathen mit ihren Stärken und Schwächen. Kein Grund für Überheblichkeiten. Verschiedene Menschen lösen die gleiche Aufgabe unterschiedlich - das ist eine Stärke der Menschheit.

Weiterhin nehme ich nicht wahr, daß hier irgendjemand daran zweifelt, dass man rein biochemisch nur über ein Kaloriendefizit abnehmen kann. Es gibt nur Leute, die daran zweifeln, dass das der beste Faktor zu Steuerung des Gewichts im langfristigen Alltag ist. 99,999% aller idealgewichtigen und kerngesunden Wesen wissen nicht, was eine Kalorie ist. Und wenn der Bär vor dem Winterschlaf nicht jährlich massiv zunehmen würde, wäre das sein Tod. Daher liegt manchen Menschen der logische Schluss nahe, dass es andere/intuitivere/einfachere Methoden gibt als Kalorienzählen. Dieser Frage gelten verschiedene modernere Ansätze und Studien. Es tut mir Leid, dass diese Mischung aus Wissenschaft, Psychologie, Biochemie, Ernährungsindustrie, Politik und individueller Persönlichkeit sehr schwer zu erfassen ist und das viele frustriert oder abstößt. Edit: Bzw. ist das völlig ok, solange man voneinander akzeptiert, mit unterschiedlichen Gedankengängen unterwegs zu sein.
 
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Nach all der Theorie möchte ich mal wieder etwas Ernährungspraxis für Sportler zum Besten geben. Okay, mein Abendessen hatte dann auch noch einen Eiweißriegel, honigsüßen Tee und leicht gesüßte Limo als Nervennahrung. Hauptbestandteil nach 1,5h Spinning waren aber Vollkornbrot mit Möhren, Skyr, Thunfisch ohne Öl, passierte Tomaten und viel Gewürz. Lecker.

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Und wenn der Bär vor dem Winterschlaf nicht jährlich massiv zunehmen würde, wäre das sein Tod.
Leider schläft der Bär die meiste Zeit im Winter und ich futter die meiste Zeit im Winter :D
Aber abgesehen davon gebe ich dir weitestgehend recht:daumen:

Schön, wenn du Erfolge feiern kannst. Nach dem Abnehmen kommt der interessantere Teil - das Halten des Gewichts.
Hier sehe ich ein paar Plus mehr als du für Sammi, er ist Langzeitabnehmer und dadurch hat er eine gute Chance das es in Alltagsroutine übergeht.

Da hat es einer der aus einer Abnehmkur kommt und in 6 Wochen zich Kilo verloren hat deutlich schwerer davon was in den Alltag zu retten und weiter zu machen.
Nach all der Theorie möchte ich mal wieder etwas Ernährungspraxis für Sportler zum Besten geben. Okay, mein Abendessen hatte dann auch noch einen Eiweißriegel, honigsüßen Tee und leicht gesüßte Limo als Nervennahrung. Hauptbestandteil nach 1,5h Spinning waren aber Vollkornbrot mit Möhren, Skyr, Thunfisch ohne Öl, passierte Tomaten und viel Gewürz. Lecker.

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Das ist interessant, probieren würde ich es auf jeden Fall 8-)
Hab Heute z.B. Wenig - Essertag eingelegt mit null Alkohol kein Fleisch keine Wurst.
 
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Schön, wenn du Erfolge feiern kannst. Nach dem Abnehmen kommt der interessantere Teil - das Halten des Gewichts.
"Das Rauchen aufzuhören ist ganz einfach. Ich habe es schon 15 mal geschafft."
Es braucht übrigens Macher in einer Gesellschaft genauso wie analytische Denker oder Empathen mit ihren Stärken und Schwächen. Kein Grund für Überheblichkeiten. Verschiedene Menschen lösen die gleiche Aufgabe unterschiedlich - das ist eine Stärke der Menschheit.

Weiterhin nehme ich nicht wahr, daß hier irgendjemand daran zweifelt, dass man rein biochemisch nur über ein Kaloriendefizit abnehmen kann. Es gibt nur Leute, die daran zweifeln, dass das der beste Faktor zu Steuerung des Gewichts im langfristigen Alltag ist. 99,999% aller idealgewichtigen und kerngesunden Wesen wissen nicht, was eine Kalorie ist. Und wenn der Bär vor dem Winterschlaf nicht jährlich massiv zunehmen würde, wäre das sein Tod. Daher liegt manchen Menschen der logische Schluss nahe, dass es andere/intuitivere/einfachere Methoden gibt als Kalorienzählen. Dieser Frage gelten verschiedene modernere Ansätze und Studien. Es tut mir Leid, dass diese Mischung aus Wissenschaft, Psychologie, Biochemie, Ernährungsindustrie, Politik und individueller Persönlichkeit sehr schwer zu erfassen ist und das viele frustriert oder abstößt. Edit: Bzw. ist das völlig ok, solange man voneinander akzeptiert, mit unterschiedlichen Gedankengängen unterwegs zu sein.

Zustimmung: Wir sind hier in einem Forum. Diskussionen sind ein wesentlicher Bestandteil und das diese manchmal kontrovers sind, liegt in der Natur der Sache. Manche Gegenargumente wirken sicher manchmal etwas sehr kritisch, meist steckt dahinter aber keine böse Absicht.

Auch wenn ich bzgl. „The BROAD study“ ziemlich kritisch kommentiert habe, hat es mir Spaß gemacht mal wieder etwas tiefer in die Materie einzutauchen. Man lernt nie zu viel, nur zu wenig ;-).

Der Kommentar von Sammi_ElPadre gefällt mir, da er einen für mich wesentlichen Aspekt bei diesem Thema widerspiegelt: Ein Ziel definieren, dann auf das Wesentliche konzentrieren und es konsequent durchziehen.
 
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Das ist interessant, probieren würde ich es auf jeden Fall 8-)
Hab Heute z.B. Wenig - Essertag eingelegt mit null Alkohol kein Fleisch keine Wurst.
Versuche die Woche so zu gestalten dass ich Mo-Do nach Möglichkeit alkoholfrei und mit etwas weniger Süßkram klar komme. Fr-So ist mehr erlaubt.

Muss natürlich jeder selbst seinen Rhythmus finden, ein paar "Zusammenreiß-Tage" sollten für Erfolg schon sein. Ein paar "ich gönne mir was" Tage braucht aber auch jeder. Für mich ist allemal besser mir was bewusst zu erlauben, als unkontrollierten Fressattacken zu erliegen.

Grad bei Heißhungerattacken (nach dem Sport) hilft es vielleicht, ganz bewusst nicht das erste in sich zu stopfen was zwischen die Finger kommt. Bei mir Schokolade. Diese Erkenntnis möchte ich mir künftig besser zunutze machen. Also wenn ich mal vor Hunger bald umfalle, zuerst ganz bewusst was "volumenreiches" aufnehmen. Am besten zuerst viel Flüssigkeit.
 
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Am besten zuerst viel Flüssigkeit.
Kluge Idee, wobei ich meistens Wasser trinke.
Ab Morgen gehts bei uns in den zweistelligen Temperaturbereich, heißt über kurz oder Lang sind die ersten Trails wieder drinnen.
Wahrscheinlich werde ich für mich hier den E-Bike-Vorteil nutzen (bitte kein Diskussion) und abwechselnd mit dem MTB vor allem am WO wo es weniger voll ist wenig befahren Strecken auf Forstwegen fahren.
Nachteil dort sind nur "wilde" Trails , für mich technisch sehr anspruchsvolle wurzelige Trails die ich bei derartigen nassen Bedingungen eher nur zum Teil fahren kann.
So das ich unter der Woche auf vermehrt auf die angelegten ausweichen werde, die sind zwar auch wurzelig aber insgesamt trotzdem einfacher zu fahren.
Heißt ich werde im Wechselbetrieb die Routen mit den "wilden" Trails" mit MTB fahren, zur Not auch mal Stücke absteigen, und werde da mehr aufs Uphill wert legen und für den Spaß die angelegten Trails mit dem E-MTB fahren.
Aber ich brauche einfach Erholungsphasen für meinen Körper und mag den nicht zwei Tage hintereinander im Uphill zu stark belasten und beim E kann ich das einfach besser steuern bei einem besseren Zeitfaktor.
So hab ich für die nächsten Tage ohne Pulsmesser und Drum und Dran (ist keine Kritik, sondern einfach nicht mein Ding) ein schönes Wechseltraining von hoher Pulsfrequenz und moderatem anaerobem Training und bin endlich wieder an der Luft. (ich nutze den Schnauffaktor)
Geplant sind so 4- 5 Fahrten die Woche, immer im Wechsel E und nicht E bis bei mir in meinem anderen Sport wieder geregeltes Training möglich ist. Dann reduzieren auf 2x die Woche.
Ich habe das Glück, das ich mir Jobmäßig auch unter der Woche meine Zeit meist einteilen kann, wie ich will.


Ich hoffe es klappt wettermäßig (Nieselregen stört mich nicht, Wurzeln sind eh Nass), da ich derzeit gezwungen bin Tageszufuhr an Kalorien mehr zu reglementieren als mir Spaß macht.
Wobei ich lieber aufs Mittagessen verzichte als mich zu sehr beim Abendessen zu reglementieren.
 
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Ich klinke mich hier auch mal ein

Was der ein oder andere Vorredner hier erwähnt hat ist schon ganz richtig. Wer abnehmen will muss mehr verbrauchen als er zu sich nimmt, da gibt es nichts dran zu rütteln.
Der Weg dahin ist aber äußerst unterschiedlich, ich habe schon Kalorien gezählt und damit 25kg abgenommen ohne zu hungern. Habe allerdings 3 bis 5 mal in der Woche 2 bis 3 Stunden in der örtlichen muckibude verbracht. Was mir persönlich auf Dauer zu fad war
Corona sei dank wurde mir diese Möglichkeit genommen um Sport zu treiben.
Jetzt habe ich für mich beschlossen das ich mal ausprobiere was passiert wenn ich konsequent allen süßkram weg lasse und wasser statt saftschorle oder Cola trinke.

Bis jetzt sind in 5 oder 6 wochen knapp 4 Kilo runter. Und das glücklicherweise ohne das ich mir mein Essen grammgenau in Ernährungsapp xyz eintragen muss.
Ich nehme vll nicht so schnell und effektiv ab wie ich es gerne hätte bin aber nicht so gestresst.

Und zum Thema Studien und diäten, ich habe die bodybuilding und fitnessszene in den letzten 5 Jahren relativ interesiert verfolgt und festgestellt das im 2 Jahres Rhythmus die selben Sachen als der neue heiße scheiß verkauft werden....es ist immer das selbe
Es wird nur anders genannt
 
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Läuft!
Kondition ist wahrscheinlich noch schneller weg als Speck auf der Hüfte, zumindest bei mir.
Aber trotz allem geschnaufe bergauf war es einfach schön mal wieder ohne das weise Zeug einfach Rad fahren zu können.


DSC_3700 (2).JPG


Ich denke noch ein wenig drauf achten was ich so an Menge zu mir nehme dazu regelmäsige Bewegung dann past das.
 

MarkMcGrain

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Läuft!
Kondition ist wahrscheinlich noch schneller weg als Speck auf der Hüfte, zumindest bei mir.
Aber trotz allem geschnaufe bergauf war es einfach schön mal wieder ohne das weise Zeug einfach Rad fahren zu können.


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Ich denke noch ein wenig drauf achten was ich so an Menge zu mir nehme dazu regelmäsige Bewegung dann past das.
Super. Und das Wetter kommt uns nun entgegen!!
(Schönes Rad!)

Mein Tacho steht auf 811km in 2021
Gewicht stagniert bei 118kg (-7kg) diese Woche.
Kondition inzwischen auf einem sehr guten Weg.
Morgen gehts wieder auf den Berg.
 

Anferd

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Dieser Thread ist einfach genial und aus meiner Sicht unabhängig von der persönlichen Methode eine große Hilfe. Er hilft beim Dranbleiben und Bemerken von Gewohnheiten.

Inzwischen habe ich dem Eindruck, dass vor allem eines wichtig ist auf dem Weg zu einem eher stabilen und gesunden Gewicht. Und das ist die positive, bewusste Beschäftigung mit Essen. Solange man sich immer wieder fragt "Was habe ich getan?" "wollte ich das?" "wieso habe ich das getan?" und jedes Scheitern als Teil des langfristigen Erfolges sieht. Solange lernt man ohne Selbstvorwürfe dazu. Für mich habe ich ein bißchen den Eindruck, ich lerne damit genauso schnell, wie mit allerlei Experimenten. Vielleicht sind all die Diäten und Methoden (Kalorien zählen, Fokus auf gesunde Lebensmittel, achtsames Essen etc) nur ebenbürtige Methoden zum Dranbleiben, Dazulernen. Ich mag den Gedanken, dass man immer grade das im Leben lernt, was man am nötigsten braucht.

Die Kehrseite der Medaille ist natürlich die Gefahr des Optimierungswahns. Wenn ich ein Thema nicht ab und zu mal geistig für zwei Wochen "weglege", verliere ich die Draufsicht. Einfach nur zu sein und gerade nichts zu wollen ist ja etwas tief genussvolles. Schreibe ich satt.
 
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Dieser Thread ist einfach genial und aus meiner Sicht unabhängig von der persönlichen Methode eine große Hilfe. Er hilft beim Dranbleiben und Bemerken von Gewohnheiten.

Inzwischen habe ich dem Eindruck, dass vor allem eines wichtig ist auf dem Weg zu einem eher stabilen und gesunden Gewicht. Und das ist die positive, bewusste Beschäftigung mit Essen. Solange man sich immer wieder fragt "Was habe ich getan?" "wollte ich das?" "wieso habe ich das getan?" und jedes Scheitern als Teil des langfristigen Erfolges sieht. Solange lernt man ohne Selbstvorwürfe dazu. Für mich habe ich ein bißchen den Eindruck, ich lerne damit genauso schnell, wie mit allerlei Experimenten. Vielleicht sind all die Diäten und Methoden (Kalorien zählen, Fokus auf gesunde Lebensmittel, achtsames Essen etc) nur ebenbürtige Methoden zum Dranbleiben, Dazulernen. Ich mag den Gedanken, dass man immer grade das im Leben lernt, was man am nötigsten braucht.

Die Kehrseite der Medaille ist natürlich die Gefahr des Optimierungswahns. Wenn ich ein Thema nicht ab und zu mal geistig für zwei Wochen "weglege", verliere ich die Draufsicht. Einfach nur zu sein und gerade nichts zu wollen ist ja etwas tief genussvolles. Schreibe ich satt.


Was habe ich getan?
Meinen Dönerteller und den halben von meiner Frau weg gemampft

Wollte ich das?
Jup

Wieso habe ich das getan?
Weil Döner absolute Liebe ist


War das erste mal cheaten in den 6 Wochen von dem her geht das vollkommen in Ordnung

Alles in allem läuft es im Moment ganz gut, ab Montag werde ich denke ich die 10km zur Arbeit auch mit dem radel machen(wobei morgens um 01:45 Uhr aufstehen echt räudig is) einfach um meine km Leistung mal hoch zu bekommen. Bin dieses Jahr erst bei knapp 190km und würde eigt gerne mehr machen 🙂

Wird allerdings auch besser wenn. Meine Gattin ihr ebike bekommt. Dann geht sie nämlich mit radeln und ich muss kein schlechtes Gewissen haben das sie schon wieder alleine zuhause hockt
 
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Sehr schöner Thread!
Ich hab vor gut fünf Jahren mein Gewicht von 118 auf 96kg reduziert, durch ein wenig Faulheit und inkosequenz ging es jetzt schleichend auf 102kg hoch.
Bin zwar schon immer regelmäßig brav ins Fitnesstudio gegangen, behaupte auch mal, das ich nicht richtig fett, aber stabil bin, die 100kg sieht mir keiner an. Aber die Disziplin brauchts halt nicht nur die 60 Minuten beim Sport, sondern voll 24h am Kühlschrank ;)
Seit dem Lockdown hab ich angefangen zu laufen und möchte, jetzt wo es wieder wärmer wird, dann auch gern so oft wie möglich mit dem Rad zur Arbeit und auch so mehr Radfahren.
Stand 1.2.: 102kg
Stand heute: 99.9kg
Ziel wären bis Juli unter 95kg zu kommen. Schlußendlich würde ich mich gern bei 92kg einpendeln.

Gehen wirs an, erste Maßnahme jetzt zur Fastenzeit: Kein Süßkram!
 
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Ernährung und Bewegung sind wichtig aber ich sehe hier überhaupt nichts über den anderen wichtigen Aspekt: Schlaf.

Schlafmangel führt zu heißhunger nach süßem und macht träge sodass Bewegung schwer fällt und wegen fehlender Regeneration auch gar nichts bringt.

Weniger als 8h sind ein Problem, das hat nichts mit "jeder ist anders, ich komme mit weniger aus" zu tun, wer weniger schläft und damit klarkommt der hat sich angepasst (schlecht) und/oder bewegt sich zu wenig, punkt.

Das ganze ist ein Kreislauf: Mehr Schlaf erleichtert gesunde ernährung und lust auf Bewegung, mehr Bewegung erleichtert mehr Schlaf.
 

Anferd

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Ernährung und Bewegung sind wichtig aber ich sehe hier überhaupt nichts über den anderen wichtigen Aspekt: Schlaf.

Schlafmangel führt zu heißhunger nach süßem und macht träge sodass Bewegung schwer fällt und wegen fehlender Regeneration auch gar nichts bringt.

Weniger als 8h sind ein Problem, das hat nichts mit "jeder ist anders, ich komme mit weniger aus" zu tun, wer weniger schläft und damit klarkommt der hat sich angepasst (schlecht) und/oder bewegt sich zu wenig, punkt.

Das ganze ist ein Kreislauf: Mehr Schlaf erleichtert gesunde ernährung und lust auf Bewegung, mehr Bewegung erleichtert mehr Schlaf.
Da stimme ich prinzipiell zu. Deswegen ist der Schlaf aktuell mein Fokus. Das mit den 8h für alle habe ich aber noch nicht gehört, hast du da eine Quelle?

Beitrag im Thema 'Vorsatz 2021: Der Speck soll weg!' https://www.mtb-news.de/forum/t/vorsatz-2021-der-speck-soll-weg.934310/post-17161406

 
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Weniger als 8h sind ein Problem, das hat nichts mit "jeder ist anders, ich komme mit weniger aus" zu tun, wer weniger schläft und damit klarkommt der hat sich angepasst (schlecht) und/oder bewegt sich zu wenig, punkt.
Das stimmt einfach so nicht.
Ich schlafe schon mein ganzen Leben 5 Stunden am Stück und bin dann ausgeschlafen. Schlafe ich länger bin ich müde.
Einschlafen kann ich überall ohne Problem Mittagsschlaf finde ich toll.
Ein Problem mit dem 5 Std. Schlaf ist, schlaf ich zu früh ein, bin ich mitten in der Nacht auf.

Hat den Vorteil ich setz mich hin mach 3-5 Std. Büro, schlaf zwei Stunden und geh schön unter der Woche Trail fahren.
Hab ja einen Großteil meiner Arbeit schon erledigt.

Was man mal lernen muss, Punkt gibt es nicht, was es gibt, ist Mehrheit, hohe Wahrscheinlichkeit und das trifft aufs Abnehmen, Schlafen, Essen welches MTB ist das beste zu so wie auf die meisten anderen Dinge auf dieser Welt.
Wer über ein 50 m Hohe Klippe stürzt ist tot... Punkt.. Nein den Punkt gibt es nicht hat, möglicherweise ein Bungieseil am Knöchel.
 
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