Weltradeltour Grenzenlos

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Hallo Gi und Wi,

bin jetzt erst auf Euren Reisebericht gestoßen, vielen Dank!
Sehr schön zu lesen, konnte nicht mehr aufhören.

Wie habt Ihr es mit der Navigation gemacht, Übersichtskarten vor Ort besorgt und dann durchgefragt? Oder elektronisch?
Detail Karten werden doch sicher zu schwer sein bzw zu viel Platz brauchen.

Schöne Grüße
Tilo
Danke für die netten Worte.
Wir haben uns Karten vor Ort besorgt. Dann meist immer durchgefragt. Allerdings war mein Hobby schon zur Kindheit Kartenschauen. Fiel mir somit nicht schwer. Hatten auch einen kleinen Kompass dabei.
Am billigsten ist es aber, Karten unterwegs (Hotels, Touristinfos, Botschaften, Buchläden) einfach abknipsen. Dank digital ne prima Lösung.
Einfach die wichtigsten Straßen, Pisten, Dörfer, Städte, Entfernungen dann raus schreiben. Hat fast immer funktioniert. In manchen Ländern gibt es weit und breit oft auch nur eine Straße, Piste. Wichtig ist dann die Entfernung zur nächsten Ortschaft (Wasser und so). Die Richtung sollte halt dann auch stimmen :D
 
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BlackLupo

Titan-Träger
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Hallo Ihr Zwei,
einen super tollen Reisebericht habt ihr hier veröffentlich, habe ihn in einem durchgelesen :D
Er ruft wieder matte, fast vergessene Bilder in meiner Erinnerung, von mir bereisten Ländern auf und füllt sie mit Farbe :)
Macht weiter so und lebt eueren Traum :daumen:

Gruß, Blacklupo
 
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Gibt da Möglichkeiten.
Wir sind da immer zusammen geradelt. Habe mir selbst einen großen Stein gesucht, auf die Lenkertasche gelegt und wenn die Kerle angerannt kamen, habe ich den Stein gegriffen und nur so getan wie wenn ich werfe. Da die berechtigterweise vermuteten, dass ich weiter werfe haben die dann immer gestoppt, also Sicherheitsabstand gehalten. War oft ein blödes Spiel, ging aber nicht anders.
Ach ja, wir haben dies in Afrika nur in Äthiopien so erlebt.
:)
 
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Hallo Ihr Zwei,
einen super tollen Reisebericht habt ihr hier veröffentlich, habe ihn in einem durchgelesen :D
Er ruft wieder matte, fast vergessene Bilder in meiner Erinnerung, von mir bereisten Ländern auf und füllt sie mit Farbe :)
Macht weiter so und lebt eueren Traum :daumen:

Gruß, Blacklupo
Geht uns auch immer so. Man liest was von Ländern, welche man kennt, fast vergessene Bilder kommen plötzlich zurück und das Fernweh beginnt zu hämmern.
 
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Kenia

Am Grenzübergang Moyale bekommen wir zum Glück problemlos die Visa für Kenia. Allerdings sind die nächsten 500 Pistenkilometer ein dickes Problem, wird uns erzählt. Mit den Rädern wird es nichts, denn die Piste ist neben schlecht auch Banditenland. Viehdiebe, Stammesfehden, Banden, Verbrecher und vieles mehr, fliegt uns um die Ohren.
Wir nehmen ein Auto welches im sicheren Konvoi fährt. Sicher ist halt sicher! Omorate war spannend genug, schlage ich Gi vor. Gi nickt sogleich.
Wir werden mit dem LKW-Fahrer zügig handelseinig. Auf die erste Klasse im Fahrerhaus verzichten wir. Wir wählen die Ladefläche. Genau 24 Stunden dauert die Schlaglochpistenfahrt bis Isiola. Unser Problem dabei ist die LKW-Ladung. Es sind schätzungsweise 180 Säcke voll mit Knoblauch. Knoblauchgeschwängert treffen wir in Isiola auf die sichere Teerpiste Richtung Nairobi.


Knoblauchauto


Endlich ist wieder radeln angesagt. Beim Mount Kenia überradeln wir den Äquator auf knapp 2000 Höhenmetern.


Am Äquator


Trotz vieler sozialer Widersprüche gefällt uns Nairobi irgendwie. Tage später erblicken wir die Schilder von 2 Nationalparks. Wir erleben Afrika pur. Herrliche Landschaften und die Tierwelt versüßen uns die Radeltage. Elefanten, Zebras, Giraffen und so manche einfache Unterkunft sind unsere täglichen Begleiter.


Rustikale Unterkunft


Zebraradeln


Ist das nicht ein eigenartiger Haufen? Ja…


…Elefanten sind in Reichweite


In Mombasa treffen wir nach Monaten endlich wieder auf Ozeanwasser. Bei Tiwi, einer kleinen Ortschaft am Meer, bleiben wir einige Tage. Es sind Tage der Erholung und Entdeckungen. Das Meer ist bezaubernd.


Erholung pur


Der Abschied von Tiwi fällt uns nicht leicht, doch nach einem kräftigen Frühstück tun wir, was wir müssen. Wir wollen ja in einigen Tagen an der Grenze zu Tansania sein.Es drängt uns weiter und so kehren wir dem Paradies den Rücken. Letzte schnelle und auch gierige Blicke sollen den Abschied erleichtern.
Doch nur wenige Minuten später schlägt ungeahnte Härte auf uns ein: Auf dem Weg zur Hauptstraße werden wir von vier jungen Kerlen, bewaffnet mit Macheten, überfallen. Das Strandparadies wird zum Alptraum.
Zum Glück haben wir Glück im Unglück. Letztendlich fehlen uns nur 3 Packtaschen. Wir sind körperlich unverletzt. Später erklärt uns die Polizei: Ihr habt Glück gehabt, ihr lebt, habt keine Verletzungen.


Die Überfallpiste werden wir nie vergessen


Kurz nach dem Überfall waren meine ausgesprochenen Gedanken: ,, Gi, wir werden Kenia und somit auch Afrika so schnell wie möglich verlassen!‘‘
Wenig später waren wir uns aber schnell einig. Ein Überfall kann in allen Ländern passieren.Wir geben uns und Ostafrika eine zweite Change.
Stückchenweise kehrt der fast normale Radelalltag zurück. Doch, auch wenn man sich schwört,dass man in Zukunft noch besser aufpasst, ein blödes Gefühl bleibt. Was ich vorher auch nicht gedacht hätte, ich kaufe mir nun selbst eine Waffe. Die Machete platziere ich griffbereit an meiner rechten Vorderradtasche.


Die Machete ist griffbereit

VierTagesetappen bis zur Grenze nach Tansania liegen vor uns. Was uns am ersten Abend nach dem Überfall bewusst wird und uns auch noch lange begleiten wird, wir radeln nicht mehr so unbekümmert durch die Landschaft. Die Ereignisse sitzen zu tief.


Von Tansania erzähle ich aber erst im nächsten Teil.

Bis dahin, Grüße von Wi + Gi
www.grenzenlosabenteuer.de
 
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Tansania

In Tansania treffen wir täglich viele einheimische Radler. Sie pedalen ins nächste Dorf, zum nächsten Markt, zum nächsten Krankenhaus, in die Schule oder transportieren irgendwelche Sachen. Sie haben keine Vergnügungsradel. Alle sind Arbeitsräder.

Wasserarbeitsrad


An einem Morgen besteigen wir eine Abbruchkante. Auch wenn wir dabei viel schwitzen, wir bereuen die Mühen nicht, denn wir blicken einige hundert Meter in die Tiefe.
Jenseits von Afrika liegt da unter uns, liebe Gi. Ja herrlich!


,,Jenseits von Afrika‘‘


Der Ausblick ist gigantisch! Der Fernblick in diese unberührte Weite muss um die hundert Kilometer betragen. Sie hat noch ungestört Platz für den Inbegriff von Afrika. Da unten unter den verspielten Schatten und den goldenen Savannenflecken müssen sich die wilden Tiere befinden. Sie ruhen, ziehen, spielen und jagen. Anders kann es gar nicht sein.
Die Tage und Nächte im Savannengebiet sind abwechslungsreich. Meist schlafen wir im Zelt an verwunschenen Plätzen. Oft leuchten uns dabei Hunderte von Glühwürmchen in den Schlaf.


Verwunschener Lagerplatz

Viele TageTage sind wir bis zum Kilimandscharo unterwegs. Leider ist der schöne Berg immer in Wolken.


Kili leider immer in Wolken


Doch Abwechslung gibt es an unserer Radelstrecke genug. Wir erleben ,,Jenseits vonAfrika‘‘ fast täglich. So manch herrliche Landschaft zieht vorbei. Auch viele Tiere kreuzen unseren Radelweg.


So manche Tiere….


Doch ,,Jenseits von Afrika‘‘ zeigt uns auch täglich die Schattenseiten der Region. Wir reden mit den Massai am Wegesrand. Ein Hirtenjunge zeigt uns seine Waffen. Er geht in keine Schule. Die Kühe sind wichtiger. Mit den Waffen verteidigt er die große Herde.


Massaijunge


Ein anderer Junge will uns ein Kaninchen verkaufen. Natürlich würde es prima schmecken, doch der putzigen Kreatur das Fell über die Ohren ziehen, das würden wir einfach nicht fertig bringen. Er hat es im Busch gefangen.


Er hat es imBusch gefangen


Wir ladenden Jungen am Wegesrand zum Essen ein. Uns trennen Welten, doch beim Verspeisen der dicken Marmeladenbrote und dem Genuss des süffigen Tees verschmelzen diese für kurze Augenblicke. Wir fühlen uns dabei alle wohl. Augen leuchten beim Abschied.
Ein andererJunge zeigt uns seinen ganzen Stolz. Es ist ein Fußball der besonderen Art. Ein Lumpenfußball ist es. Was mir dabei sofort einfällt? Es ist gerade Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Die Fußballmillionäre spielen dort um zweifelhafte Ehre und viel Geld. Die Kinder von Afrika spielen mit ihren Lumpenfußball um Anerkennung und eine zweifelhafte Zukunft.


Fußballjunge


Sein ganzer Stolz


In unserer Unterkunft in Arusha erzählt uns eine Engländerin, dass gestern drei Kanadierüberfallen wurden. Die Räuber hatten Macheten. Tage vorher trafen wir zwei europäische Fernradler an der Strecke. Sie warnten uns vor der Radelstrecke. Beide wurden überfallen.
Bei unserem Afrikastart in Kairo vor vielen Monaten war uns bereits bewusst, Afrika wird nicht leicht. Bereits damals war uns klar, wir werden von Land zu Land neu entscheiden wie es weiter gehen wird. Ostafrika ist schön. Ostafrika ist aber auch schwierig. Der schwierige Part liegt sicherlich auch an unserer Reiseform. Pauschal wird man meist nur gute Erlebnisse sammeln. Ich kann dazu auch nur ermuntern, denn Afrika kann wirklich unglaublich schön sein.
Da die Zeit ein unheimlich kostbarer Faktor für uns ist, wurde uns in den letzten Wochen aber stückchenweise immer bewusster: Warum sollen wir weiter Länder beradeln, in denen es mit der Sicherheit bei unserer Reiseart ziemlich riskant ist?
Für dieEntscheidung, Afrika nach knapp 10 Tausend Radelkilometern zu verlassen, sind letztendlich viele kleine Bausteine verantwortlich.
Wochen später verlassen wir von Nairobi aus Afrika. Wir werden die schönen, doch oft auch anstrengenden Monate, nie vergessen. Was wir Afrika für die Zukunft wünschen?

Wir wünschen....



....allen Kindern ein glückliches Leben.


Wie unsereTour weiter geht, erzähle ich erst im nächsten Teil.

Schöne Zeitbis dahin wünschen,

Wi + Gi www.grenzelosabenteuer.de
 
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Sokotra / Jemen

Den Namen der Inselgruppe Sokotra mit ihrer Hauptinsel gleichen Namens kennen wir zwar schon lange, doch eine richtige Vorstellung, was uns da wirklich erwartet, haben wir nicht. Wer würde auch vermuten, dass sie, so nahe an Ostafrika gelegen, zum Jemen gehört? Sie befindet sich nur gut 100 Kilometer vor der somalischen Piratenküste und ist vom eigentlichen Mutterland fast 300 Kilometer entfernt. Auf 100 mal 50 Kilometern Inselfläche leben keine 50 000 Menschen. Die Einwohner versuchen irgendwie zu überleben, den Monsunen zu trotzen und sie ernähren sich hauptsächlich vom Fischfang.
Da die Inselrecht klein ist, erkunden wir sie zu Fuß. Wir schultern unsere Rucksäcke und sind nur noch gespannt was uns erwartet.


Wir schultern unsere Rucksäcke


Im Schutz von Bergen liegt der Hauptort Hadibu. Kleine Häuser ziehen sich entlang der Hauptstraße oder ducken sich versteckt in Palmenhainen am weiten Strand.


KleineHäuser ziehen sich…


Wir verbringen viele Tage in den Bergen. Oft brennt unser verräterisches Feuer noch bis weit in die Nacht zwischen den Felsbrocken. Die Orte zu finden, war schwierig, denn Stein streitet sich hier mit Stein um genügend Platz. Wir sind aber nicht böse mit dem Berg, mit den Steinen, denn einen Schlafplatz finden wir immer.


Hängemattenschlafplatz


Jeden Morgen ereilt uns dichter Nebel. Er zieht geschwind den Berg herauf. Nur Stundenspäter strahlen die benetzten Drachenblutbäume in voller Sonnenpracht. Hunger treibt uns immer wieder runter ans Meer, denn Fisch gibt es hier im ewigen Meeresblau noch reichlich. Mit etwas Glück kann man Fische noch mit den Händen greifen.


Handfangfisch


Wir sind begeistert von den Stränden auf unseren Entdeckungstouren entlang der wildromantischen Küste. So manchen Paradiesstrand finden wir.


Paradiesstrand


Wo es uns besonders gefällt, bauen wir unser Zelt auf. An einem Strand, wir nennen ihn den ,,Muschelstrand‘‘, umbaut Gi unsere Zeltfestung mit tellergroßen Muscheln. Zwei Stunden schleppt sie diese dafür heran, platziert sie als Hauseingang, alsKochbereich, als unsere Grundstücksgrenze und als gewünschten Vorgarten.


Zeltfestung


Die kleinen Brüder und Schwestern der großen Muscheln sind viel farbenfroher und dienen zum Verzieren der Zwischenräume unserer Muschelvilla im Sand.


Die Brüder und Schwestern


Die Ruhe, die Friedfertigkeit, die angenehme Sorglosigkeit, das Brot, das gute Wasser und viele wohlschmeckende Fische produzieren neue Kraft, geben Energie und sorgenso für die Auffrischung der in Ostafrika völlig verbrauchten Reserven (wog da nur noch 64 kg).
So vergehen die Tage in absoluter Friedfertigkeit – mit der erfolgreichen Suche nach neuen Sand-Wasser-Übernachtungsplätzen, dem Erkunden der Inselschönheiten und den Überlegungen zu den armen und doch so freundlichen und hilfsbereiten Inselbewohnern. Alle sind irgendwie gleich: gleich arm, gleich lieb und gleich warmherzig.


Gleich arm, gleich lieb und gleich warmherzig


Unsere Herzen freuen sich unendlich über die Menschen. Nach Ostafrika ist Sokotra wie eine Erholungskur für unsere Seele. Lange überlegen wir, lange reden wir darüber warum hier alles so anders ist?
,, Es liegt sicherlich ein wenig an der Religion, aber auch an der Abgeschiedenheit der Insel und sicher ein wenig an der touristischen Unberührtheit. Doch es muss noch etwas anderes geben Gi? ‘‘
Gi findet recht schnell eine plausible Antwort.
,, Wi, ich glaube, ich weiß woran es liegt! Hier auf Sokotra fehlt der Gegenspieler der Armut-der Reichtum. ‘‘
Wir müssen leider weiter. Doch Sokotra werden wir nie vergessen, es war einfach nur schön.Wie so oft zeigt uns die Sonne die Richtung. Im Norden liegt der Oman.


Im Norden liegt der Oman


Wir wollen auf unserer Rücktour nochmals das ,,Leere Viertel‘‘ durchradeln. Wir lieben die Wüsten, deshalb fällt uns der Abschied letztendlich etwas leichter.
Ob wir die tausend Wüstenkilometer nochmals ohne große Probleme schaffen, verrate ich aber erst im nächsten Teil.



Bis dahin viele Grüße von Wi und Gi
www.grenzenlosabenteuer.de
 
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Oman

Einen großen Teil der omanischen 1143 Wüstenradelkilometer pedalen wir durch das uns bereits gut bekannte ,,Leere Viertel‘‘. Diesmal nur halt in die entgegengesetzte Richtung bis an die Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate. Dem Oman mögen wir sehr gut leiden. Wüsten lieben wir und der uns bestens bekannte Wüstenabschnitt ist wegen unserer Vorkenntnisse geradezu ein Vergnügen, denn uns sind ideale Lagerplätze und auch die so wichtigen Versorgungsstellen noch in bester Erinnerung. Somit können wir beim zweiten Radelversuch durch das ,,LeereViertel'' vieles weit besser eintakten.
An den langen verwunschenen Stränden von Salalah finden wir viel Muße und können uns kopfmäßig vorbereiten.


PuderzuckerstrandSalalah


Ab Salalah müssen wir diesmal leider bis zum Beginn der eigentlichen Wüstenstrecke fast 1000 Höhenmeter erradeln und erschieben.


1000 Meterhoch Richtung Muskat


Kurz hinter Salalah bekomme ich die letzte Abkühlung. Das Wasserauto ist wie bestellt. Die Wasserautobesatzung (es sind alles Inder) und natürlich wir, haben unendlich Spaß.


Kommt wiegerufen!


Auf der Höhe beginnt dann die pure Leere der gleichnamigen Wüstenlandschaft. Bis diese sich wieder mit etwas leben füllt, brauchen wir elf Tagesradeletappen. Die elf Tage im ,,Leeren Viertel‘‘ sind auch diesmal für uns nicht leer. Die Zeit ist angefüllt mit Wüstenschönheit, Wüstenstille, Wüstennächten, Wüstenromantik, auch Wüstenanstrengungen, verschwitzten Tagen, Essen mit Feinsandeinlage, manchmal auch mit durstigen Kehlen.


Die Zeit ist angefüllt mit Wüstenstille…


…Wüstenschönheit


…Wüstenromantik


In der Oase Adam erblicken unsere freudigen Augen das Hinweisschild nach Nizwa. Auf diesem Weg erspähen wir nach vielen Tagen wieder die ersten Ruhe-Lagerplatz-Schatten-Bäume.


Ruhelagerplatzschattenbaum

Hier sage ich zu Gi: ,,Zum zweiten Mal haben wir diese lange, schöne, anstrengende und unvergessliche Wüstenstrecke durchradelt, bezwungen, erlebt und genießen können. Wahrscheinlich sind wir die ersten Fernradler, die diesen Weg jetzt sogar zum zweiten Mal erfolgreich geradelt sind.‘‘
Wir sind uns schnell einig. Wir sind nicht stolz, wir sind nur unendlich glücklich, es erlebt haben zu dürfen.
So vergehen die Tage und Nächte leider viel zu schnell in wildromantischen Oasen entlang der omanischen Berge Richtung VAE.


HerrlicheSonnenuntergänge verwöhnen uns


Das wir den Oman so mögen, liegt im Besonderen auch an seinen Bewohnern. Sie sind nett, hilfsbereit und warmherzig. Fast täglich werden wir eingeladen. Ab Adam haben wir kein Trinkwasserproblem mehr. Das Wasser reicht kurz vor der Grenze sogar für ein Gesichtsbad als grandiose Wüstenerfrischung. Wir wollen ja auch irgendwie sauber in den Vereinigten Arabischen Emiraten einradeln.


Gesichtdusche


Von den VAE berichte ich im nächsten Teil.

Bis dahin liebe Grüße von Wi + Gi
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psychorad!cal

Hellvetia
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Ihr seit einfach zwei extrem sympatische Weltenbummler,und wieder Gänsehaut feeling beim lesen :).Schade nur musstet ihr die hässliche Fratze Kenias kennenlernen,umso schöner dass ihr euch nicht unterkriegen habt lassen :daumen:

Das Buch steht auf meiner Wunschliste für Weihnachten
Dito,oder schon früher ^^

Ps:Geniale Bilder übrigens,hattest du eine DSLR dabei?
 
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Wahnsinns Reise, toller Bericht und super schöne Bilder! Vielen Dank!

Das Buch steht auf meiner Wunschliste für Weihnachten:)
Danke für die netten Worte:)
Wünschen schon jetzt viel Lesevergnügen;)
Gruß Gi + Wi

Ach ja, die Annapurnaregion (du scheinst sie ja zu kennen ) haben wir sozusagen geliebt. Überhaupt ist der Nepal prima Radelland, denn auf relativ kurzen Strecken erlebt Mann und Frau die Giganten der Berge, im Süden das Tiefland mit Elefanten und Rinos und in Katmandu ein Farbenspiel der Völker. Einfach genial für Radelfreunde. Können auch wir nur wärmstens empfehlen.
 
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Ihr seit einfach zwei extrem sympatische Weltenbummler,und wieder Gänsehaut feeling beim lesen :).

Ps:Geniale Bilder übrigens,hattest du eine DSLR dabei?
Im Buch (426 Seiten) ist natürlich alles weit besser, ausführlicher und spannender beschrieben.

Eigentlich wollte ich nie Vorträge halten(in der Zwischenzeit sind es über 150 geworden). Deswegen kaufte ich mir 2007, vier Wochen vor Tourstart, nur eine wirklich kleine Kompaktkamera für die Hosentasche. Hatte da über eventuelle Vorträge für später nie nachgedacht.
Es war eine Canon Power Shot A 710. Schon in der Türkei merkte ich dann, dass das kleine Ding recht gute Qualität liefert. So kamen letztendlich ca. 35 tausend Bilder während der 4 Jahre zusammen.
4 mal ist die Kamera gestürzt. Doch sie funktioniert heute noch. War aus meiner Sicht sozusagen ein Kameraglücksgriff, denn so richtig Ahnung hatte ich zu der Zeit von Kameras bzw. Fotografi eigentlich nicht. Auch im höheren Alter ist man ja zum Glück noch lernfähig ;)
Grüße von Wi + Gi
 
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Sehr schön zu lesen. Eine Frage: Weshalb habt ihr Nordamerika ausgelassen?
Es war eine Zeitfrage. Auch wenn dies bei 4 Jahren komisch rüber kommt. Doch wir versuchen immer in Ländern, welche uns gefallen, recht lange zu bleiben. Wir sind auch keine Ländersammler. Für Nordamerika braucht man unbedingt auch Zeit. Da huschen dann die Monate wie eine Rakete und manches wird nicht erreicht.
Nordamerika und auch Rußland stehen zumindest im Kopf schon weit vorne für nächste Touren. Die Kugel ist noch immer groß für uns.
Wichtig ist, Träume zu haben und gesund zu bleiben. Der Rest wird dann schon.

Grüße Wi + Gi
 

BlackLupo

Titan-Träger
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Ist halt nur schade, dass die Fotos im Buch in SW sind ;)

Im Buch (426 Seiten) ist natürlich alles weit besser, ausführlicher und spannender beschrieben.

Eigentlich wollte ich nie Vorträge halten(in der Zwischenzeit sind es über 150 geworden). Deswegen kaufte ich mir 2007, vier Wochen vor Tourstart, nur eine wirklich kleine Kompaktkamera für die Hosentasche. Hatte da über eventuelle Vorträge für später nie nachgedacht.
Es war eine Canon Power Shot A 710. Schon in der Türkei merkte ich dann, dass das kleine Ding recht gute Qualität liefert. So kamen letztendlich ca. 35 tausend Bilder während der 4 Jahre zusammen.
4 mal ist die Kamera gestürzt. Doch sie funktioniert heute noch. War aus meiner Sicht sozusagen ein Kameraglücksgriff, denn so richtig Ahnung hatte ich zu der Zeit von Kameras bzw. Fotografi eigentlich nicht. Auch im höheren Alter ist man ja zum Glück noch lernfähig ;)
Grüße von Wi + Gi
 
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Vereinigte Arabische Emirate

An der Grenze dauert es etwas länger. Die Wüstensöhne nehmen es genau. Gegenüber den Omanis sind sie ein etwas anderer Menschenschlag. Die Emirate tragen ihren durch Öl- und Gasvorkommen erworbenen unvorstellbaren Reichtum offen zu Markte. Rampenlicht- und Mittelpunktbestrebungen gehören da zum täglichen Geschäft.
Drei Tage lassen wir uns Zeit, um die 160 km bis nach Abu Dhabi zu radeln. Bei nur 35 Grad, wir haben Mitte Oktober, fühlen wir uns wieder Wüstenwohl.


Wieder Wegpistensuche in der so geliebten Wüste

Wir genießen die Tage und Nächte im vielen Sand. Täglich treffen wir auf unsere Freunde. Manchmal fühlen wir uns schon selbst wie Kamele.


Unsere Freunde

Fasziniert sind wir von den Landschaftsformen. Die Wüste lebt durch Farben, Tiere, Wind und die Beduinen.


Die Wüste lebt durch Farben…


…Tiere und die Bedus

Erst in Abu Dhabi holt uns die Moderne ein. Hier wechseln die Elemente. Sand gibt es nur noch am langen Sandstrand. Beton, Glas, Aluminium und viel Marmor streiten im Verbund um einen Platz in Himmelsnähe.
Wir radeln zum weltweit berühmten Segeltuchhotel. Fast jeder kennt es, zumindest von Hochglanzproschüren.


Das teure Traumsegelsandstrandhotel

Ich muss aber gleich gestehen, die Nacht verbrachten wir am Strand. Dies war auch gutso, denn die vielen, vielen Dollars wollten wir garantiert nicht ausgeben. Unser kleines geliebtes Zelthotel hatte in dieser Nacht Tausende von Sternen. Ständig schauen wir nach oben zum Sternenhimmel. Es ist ein Traum. DasTraumhotel nebenan hat nur sechs Sternchen. Wir sind echt zufrieden. Was wollen wir auch mehr?
Tage später schauen wir wieder nach oben. Wir sind am Himmelstor angekommen, ruft Gi.
Schon aus knapp 100 km Entfernung sehen wir die Wunderrakete von Dubai. Das höchste Gebäude der Welt gibt sich die Ehre.


Der Turm des Kalifen

Die unendlich erscheinende Höhe lässt den Burj Khalifa aus der Ferne nicht wie ein bewohnbares Hochhaus erscheinen. 828 Meter ragt die Rakete vor uns in die Höhe. Neben der architektonischen Meisterleistung an momentan machbarer Höhe ist auch das Umfeld des Turmes eine Meisterleistung an momentan machbarer Eleganz, Sinnestäuschung und verspielter Schönheit. Das überraschende dabei, alles harmoniert, scheint sich zu ergänzen und gibt somit dem Turm die unglaublich wichtigen Standbeine. Ob nun das Armani-Hotel, der große künstliche See, die weiten Grünflächen, dieEinkaufscenter oder auch das Karussell aus Großmutters Zeiten, alles scheint nur eine Aufgabe zu haben: dem langen Ding notwendiges Bodenleben einzuhauchen. Der aus der Ferne irgendwie tollpatschig, fehlplatziert oder von Außerirdischen einfach in die Erde gerammt erscheinende Turm beginnt erst im nahen Umfeld zu atmen, zu leben. ,,Glückwunsch!‘‘murmele ich.


VerspielteFeinheiten

,,Gigant-City‘‘ hat aber leider auch eine weitere Wahrheit, weitere Feinheit. Nur durch die fleißigen Arbeitsameisen aus Asien konnten letztendlich all die Wunder im Wüstensand geschaffen werden. Über 70% der Bewohner im Wüstenland sind sehr, sehr billige Arbeitsameisen aus Indien, China, Thailand und, und, und…
Wir treffen sie täglich. Da wir ihre Heimatländer oft kennen, gibt es viel zu erzählen. Bei den Ameisen fühlen wir uns wohl.


Freude mit indischen Arbeitsameisen


Wie unsereTour weiter geht, erzähle ich im nächsten kleinen Bericht.



Bis nach den Feiertagen Grüße von Wi + Gi


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Landkreis RO
Was macht ihr eigentlich während eurer Besichtigungen oder Touren zu Fuß mit eurem ganzen Zeug und den Rädern? Im Oman und den VAE kann man es ja vielleicht noch rumstehen lassen, aber in Afrika oder Südamerika? Oder habt ihr immer so tolle Verstecke, dass man sich nicht drum kümmern muss?
 
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Was macht ihr eigentlich während eurer Besichtigungen oder Touren zu Fuß mit eurem ganzen Zeug und den Rädern? Im Oman und den VAE kann man es ja vielleicht noch rumstehen lassen, aber in Afrika oder Südamerika? Oder habt ihr immer so tolle Verstecke, dass man sich nicht drum kümmern muss?
Man bekommt mit der Zeit ein Gefühl dafür. Da wo man mit den Rädern nicht hin kommt, also sie nicht mitnehmen kann, fragt man vorher bei irgendwelchen Menschen. Am besten sind Verkaufsstände, Kneipen, Nationalparks, Museen, Häuser, Billigunterkünfte usw.
Wertsachen wie Foto, Papiere, Knete, Geldkarten aber unbedingt am Körper tragen, also nie dort lassen. Wie du schon schreibst, in Arabien und oft auch in Teilen von Asien kann man die Räder stehen lassen. Da kommt nichts weg. Hatten da nie ein Problem.
Sehr oft sind aber die Menschen auch wirklich noch nett und unverdorben. Man merkt sehr schnell ob man jemand seine Sachen für einige Stunden bzw. auch Tage anvertrauen kann. Am besten sind da Familien mit einigen Kindern, wo das Gefüge halt noch stimmt (da konnten wir dann auch öfters gleich schlafen, also übernachten).
Problematisch ist es immer, wenn Alkohol im Spiel ist, wenn man also merkt die Leute mögen das. Dann lieber einen weiteren Versuch starten.
Gut war, wir waren ein gemischtes Pärchen. Als einzelner Mann ist es schwieriger. Auch als einzelne Frau wird es problematischer sein.
Wir hatten mal ein Pärchen in Südthailand getroffen, die waren mit Rädern und ihren Kindern unterwegs. Somit die ideale Reisefamilie. Die fanden echt problemlos immer Hilfe.
Auch immer wichtig ist der Zeitfaktor, denn alles erfordert halt seine Zeit. Du musst fragen, manchmal halt auch öfter. Kommt nun Zeitdruck hinzu, welcher zwangsweise Stress erzeugt, können Fehler geschehen. Lieber mehr Zeit nehmen, keinen Stress aufkommen lassen, dann klärt sich vieles recht einfach.
Übrigens hatten wir die Räder bei Übernachtungen, zumeist in Billigunterkünften, immer mit im Zimmer. Wenn es nicht möglich war (gab es eigentlich nur so 5x) einfach zur nächsten Unterkunft.

Schönen Abend wünschen noch
Wi + Gi
 
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Weltradeltour weiter mit

Kenia

Am Grenzübergang Moyale bekommen wir zum Glück problemlos die Visa für Kenia. Allerdings sind die nächsten 500 Pistenkilometer ein dickes Problem, wird uns erzählt. Mit den Rädern wird es nichts, denn die Piste ist neben schlecht auch Banditenland. Viehdiebe, Stammesfehden, Banden, Verbrecher und vieles mehr, fliegt uns um die Ohren.
Wir nehmen ein Auto welches im sicheren Konvoi fährt. Sicher ist halt sicher! Omorate war spannend genug, schlage ich Gi vor. Gi nickt sogleich.
Wir werden mit dem LKW-Fahrer zügig handelseinig. Auf die erste Klasse im Fahrerhaus verzichten wir. Wir wählen die Ladefläche. Genau 24 Stunden dauert die Schlaglochpistenfahrt bis Isiola. Unser Problem dabei ist die LKW-Ladung. Es sind schätzungsweise 180 Säcke voll mit Knoblauch. Knoblauchgeschwängert treffen wir in Isiola auf die sichere Teerpiste Richtung Nairobi.


Knoblauchauto


Endlich ist wieder radeln angesagt. Beim Mount Kenia überradeln wir den Äquator auf knapp 2000 Höhenmetern.


Am Äquator


Trotz vieler sozialer Widersprüche gefällt uns Nairobi irgendwie. Tage später erblicken wir die Schilder von 2 Nationalparks. Wir erleben Afrika pur. Herrliche Landschaften und die Tierwelt versüßen uns die Radeltage. Elefanten, Zebras, Giraffen und so manche einfache Unterkunft sind unsere täglichen Begleiter.


Rustikale Unterkunft


Zebraradeln


Ist das nicht ein eigenartiger Haufen? Ja…


…Elefanten sind in Reichweite


In Mombasa treffen wir nach Monaten endlich wieder auf Ozeanwasser. Bei Tiwi, einer kleinen Ortschaft am Meer, bleiben wir einige Tage. Es sind Tage der Erholung und Entdeckungen. Das Meer ist bezaubernd.


Erholung pur


Der Abschied von Tiwi fällt uns nicht leicht, doch nach einem kräftigen Frühstück tun wir, was wir müssen. Wir wollen ja in einigen Tagen an der Grenze zu Tansania sein.Es drängt uns weiter und so kehren wir dem Paradies den Rücken. Letzte schnelle und auch gierige Blicke sollen den Abschied erleichtern.
Doch nur wenige Minuten später schlägt ungeahnte Härte auf uns ein: Auf dem Weg zur Hauptstraße werden wir von vier jungen Kerlen, bewaffnet mit Macheten, überfallen. Das Strandparadies wird zum Alptraum.
Zum Glück haben wir Glück im Unglück. Letztendlich fehlen uns nur 3 Packtaschen. Wir sind körperlich unverletzt. Später erklärt uns die Polizei: Ihr habt Glück gehabt, ihr lebt, habt keine Verletzungen.


Die Überfallpiste werden wir nie vergessen


Kurz nach dem Überfall waren meine ausgesprochenen Gedanken: ,, Gi, wir werden Kenia und somit auch Afrika so schnell wie möglich verlassen!‘‘
Wenig später waren wir uns aber schnell einig. Ein Überfall kann in allen Ländern passieren.Wir geben uns und Ostafrika eine zweite Change.
Stückchenweise kehrt der fast normale Radelalltag zurück. Doch, auch wenn man sich schwört,dass man in Zukunft noch besser aufpasst, ein blödes Gefühl bleibt. Was ich vorher auch nicht gedacht hätte, ich kaufe mir nun selbst eine Waffe. Die Machete platziere ich griffbereit an meiner rechten Vorderradtasche.


Die Machete ist griffbereit

VierTagesetappen bis zur Grenze nach Tansania liegen vor uns. Was uns am ersten Abend nach dem Überfall bewusst wird und uns auch noch lange begleiten wird, wir radeln nicht mehr so unbekümmert durch die Landschaft. Die Ereignisse sitzen zu tief.


Von Tansania erzähle ich aber erst im nächsten Teil.

Bis dahin, Grüße von Wi + Gi
www.grenzenlosabenteuer.de[/QUO Toller Bericht,unweit von dem Aquatorphoto in Nanyuki habe ich ein Jahr gewohnt,da meine Frau aus dieser Gegend stammt, fur mich ein sehr schones aber auch gefahrliches Land, besonders nachts.Aber dass trift wol fur die meisten afrikanischen Lander zu, Die weisse Hautfarbe bedeutet dort immer Geld!!
 
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Danke gavia,

ja, ist manchmal nicht einfach. Doch es hat viele Gründe. Würde jetzt zu weit führen. Jedenfalls mögen wir auch diese Region. Mit dem Fahrrad ist es halt nicht so einfach.
Ich wünsche Afrika endlich inneren Frieden und innere Gerechtigkeit. Schon dies würde vieles ändern. Herzliche Grüße an deine Frau. Die Gegend um den Mount Kenia, Äquator, war sehr schön (Teeplantagen, der Berg und so).

Gruß Wi und Gi

PS: Könntest bei deiner Antwort die Bilder löschen und nur deine Sätze lassen. Ist sonst irgenwie verwirrend.
 
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