Liteville Enduro Nachfolger.......303

Anzeige

Re: Liteville Enduro Nachfolger.......303
Vielleicht findet er die glatten Schweißnähte wie früher schöner und hofft auf punktuelle Besserung? 🤔
Er hat einfach versucht aus einer Fehlkonstruktion das Beste zu machen.
Alternativ der Leitung einen Zentimeter mehr Spiel geben und die Verhaltensauffälligen müssen sich was neues zum Meckern suchen.
Und wenn es um schöne Nähte geht, sollte man lieber direkt ein Nicolai kaufen.
 
Welche Fehlkonstruktion ?
Also bei mir läuft das jetzt seit 9 Monaten und 18k km einwandfrei.

Das wäre bei euch die 10 Jahres km Leistung.
Schwachstellen unterscheiden sich je nach Einsatz. 1 Woche Finale mit > 10.000 TM zeigt andere Probleme, als MTB Touren. Ich habe kein 303, sondern ein 601 MK4 und bin sehr zufrieden mit der Verlegung ins Unterrohr - schöne Radien, wartungsfreundlich und ohne Probleme bei Stürzen übers Vorderrad, wenn der Lenker umschlägt.
 
Schwachstellen unterscheiden sich je nach Einsatz. 1 Woche Finale mit > 10.000 TM zeigt andere Probleme, als MTB Touren. Ich habe kein 303, sondern ein 601 MK4 und bin sehr zufrieden mit der Verlegung ins Unterrohr - schöne Radien, wartungsfreundlich und ohne Probleme bei Stürzen übers Vorderrad, wenn der Lenker umschlägt.
Wenn ich mich erinnere war für viele hier die 601MK4 und 301MK14&15 Zugverlegung auch eine Fehlkonstruktion 😂 würde behaupten, man kann es hier niemanden recht machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Fehlkonstruktion ?
Also bei mir läuft das jetzt seit 9 Monaten und 18k km einwandfrei.

Das wäre bei euch die 10 Jahres km Leistung.
Fehlkonstruktion liegt auch im Auge des Betrachters. Ich für meinen Teil finde die Leitungsführung über den Steuersatz in einer Radkategorie die z.T. mit massivem Dreckbeschuss auskommen muss nicht zielführend für max. Lebensdauer und gute Wartbarkeit. Aber stimmt schon, die Leitungsführung über den Steuersatz sollte bei der Funktion keine Nachteile haben.
Für das schlechtere Schaltverhalten bei mech. Schaltungen ggü. den 301ern ist eher der enge Doppelbogen im Hinterbau verantwortlich.
P.S. Hab letzte Woche mal schnell die Bremsen (vorne/hinten) bei meinem 301 MK13 gewechselt. Ein Traum. Dauer: 15min ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich für meinen Teil finde die Leitungsführung über den Steuersatz in einer Radkategorie die z.T. mit massivem Dreckbeschuss auskommen muss nicht zielführend für max. Lebensdauer und gute Wartbarkeit.
Das ganze ist maximal abgedichtet, ist nicht anfälliger als ein anderer Steuersatz.

Ich fahre bei jedem Wetter, bisher gab es noch keinen Grund dahingehend irgend etwas zu warten.


Für das schlechtere Schaltverhalten bei mech. Schaltungen ggü. den 301ern ist eher der enge Doppelbogen im Hinterbau verantwortlich.
Ich schwöre, ich habe noch kein einziges Mal was ander Schaltung nachstellen müssen bis jetzt (SRAM XO Eagle mechanisch)

4x die Kette getauscht. Das war's

Läuft alles einwandfrei noch

Und nach 1 Jahr mal nen neuen Schaltzug einziehen sollte kein Beinbruch sein

Zumal ich eh auf Transmission 90 umbauen werde.

P.S. Hab letzte Woche mal schnell die Bremsen (vorne/hinten) bei meinem 301 MK13 gewechselt. Ein Traum. Dauer: 15min ;-)
Wenn schon eine Leitung verlegt ist, geht das beim 303 genau so schnell
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schwöre, ich habe noch kein einziges Mal was ander Schaltung nachstellen müssen bis jetzt (SRAM XO Eagle mechanisch)
Das hat nichts mit der Einstellung zu tun. Also ich merke das bei allen der drei 303 die ich bisher in der Hand hatte deutlich das bei Schalten auf kleinere Ritzel sich der Zug am Schaltwerk etwas langsamer entspannt als bei vernünftiger Leitungsführung. Speziell beim kleinsten Ritzel ist das manchmal ein Problem. Wurde erst durch nochmalige Leitungsverlegung incl. Zugfettung, Abrunden der Einlasskante in der Kettenstrebe und bessere Ausrichtung des Halters beim Einlass in die Kettenstrebe besser.

Wenn schon eine Leitung verlegt ist, geht das beim 303 genau so schnell
Bremsleitung auftrennen und entlüften musst du beim 303 nicht? Beim MK13 ist das nicht notwendig. Also nichts mit "genauso schnell".
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Entlüften habe ich die noch nie aufgetrennt. Ich habe meine noch nie aufgetrennt, nur einmal nach einem Schaden komplett erneuert. Vorher interimsmässig einfach die Ersatzbremse im Urlaub mit Kabelbindern aussen befestigt. Daheim dann die neue Leitung einfach am Ende der Alten durchziehen, ging in no time.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Lieblingszugführung hatte Mk8 ff. mit der Führung in der Vertiefung unter dem Oberrohr. Außen, aber quasi unsichtbar und vor Dreckbeschuss gut geschützt.
Aber ich glaube, man kann es nie allen recht machen. Ich habe z.B. sehr mit den Öffnungen an einem 4-ONE Mk2 gekämpft, an dem ich mechanisch 2x12, Bremse und Lichtkabel sowie Schutzbleche montiert habe. Viel Gehirnschmalz und Bastelei, um das sauber hinzubekommen.
=> Anforderungen können sich ganz schön unterscheiden!
 
Er hat einfach versucht aus einer Fehlkonstruktion das Beste zu machen.
Alternativ der Leitung einen Zentimeter mehr Spiel geben und die Verhaltensauffälligen müssen sich was neues zum Meckern suchen.
Und wenn es um schöne Nähte geht, sollte man lieber direkt ein Nicolai kaufen.
sorry - lese hier nur noch zum Teil mit - zuviel Schrott mit zu wenig Inhalt :D
Wenn's um meine Züge im Tretlager-Bereich geht - die habe ich bereits etwas zurecht gezupft - da scheuert nix.
Nachtrag zum Steuersatz: der Konus von Black Bearing hat sich leider nicht als sehr haltbar raus gestellt :/ Habe inzwischen die Alu-Variante des Konus von Acros mit dem Deckel von Black Bearing im Einsatz. Funktioniert und schaut fast wie ein SuperSpin aus ;)
 
Bremsleitung auftrennen und entlüften
Hä, was ?
Wie entlüftest du denn?

Der 1,1mm SRAM Zug läuft 1A, da bleibt nix irgendwo hängen oder geht langsamer

Ich bastel aber auch nix rum, ich fahre bloß. Regelmässig Antrieb putzen, Kette wachsen und wenn verschlissen tauschen, Lager abschmieren. Das war's.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Entlüften habe ich die noch nie aufgetrennt. Ich habe meine noch nie aufgetrennt, nur einmal nach einem Schaden komplett erneuert. Vorher interimsmässig einfach die Ersatzbremse im Urlaub mit Kabelbindern aussen befestigt.
Hä, was ?
Wie entlüftest du denn?
Reden wir aneinander vorbei?? Wenn ich eine Hinterbremse im 303 tausche oder neu verlege, muss ich zumindest die Bremsleitung abtrennen um die Leitung durch Rahmen und Steuersatz zu verlegen. Mit etwas Geschick schaffe ich es je nach Bremse auch, ohne nachträglich entlüften zu müssen, das ganze wieder zusammenzubauen. Du hast aber auf jeden Fall ein geöffnetes Bremssystem mit Zusatzaufwand. Beim MK13 konnte ich Bremse ungeöffnet aus- und einbauen.
Der 1,1mm SRAM Zug läuft 1A, da bleibt nix irgendwo hängen oder geht langsamer
Kann sein das es bei dir auf Anhieb gut gelaufen ist. Ich kann dir hier nur die Erfahrungswerte wiedergeben die ich bei den drei Rädern hatte die zu mir in Werkszustand gekommen sind. Hier waren zum einen original Shimano SP41 Hüllen verbaut und zum anderen war der Schaltzug am Einführungsloch in den Hinterbau schon ziemlich abgeknickt. Mit etwas Nacharbeit konnte das ja auch verbessert werden.
Aber grundsätzlich ist ein Verlegeradius <=2cm an dieser Stelle nicht unbedingt förderlich für eine perfekte Schaltzugfunktion. So sehr ich die Entwickler von LV schätze aber das war nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr versteht es einfach nicht.
Ein Schaltzug, den man nicht sieht, kann weder klemmen, noch scheuern noch falsche Radien haben, weil man ihn halt nicht sieht.
 
1770310810173.png

An dieser Stelle macht der Schaltzug gleich bei der Einführung in den Hinterbau einen ca. 90° Knick mit ca. 1,5cm Radius um von der einen Seite des Hinterbaus zur Anderen zu gelangen. Bei einem Bike war diese Leitung bei mir im Auslieferzustand soweit abgeknickt das fast gar nichts mehr ging.
Das lässt sich zum einen verbessern indem man die Kante an der Einführung etwas abrundet und zum anderen sollte man Position des Halters erst fixieren(wird von der anderen Seite durchs Lager angeschraubt) wenn der Halterdeckel incl. Leitungen montiert ist. Problem dabei ist aber das dazu auch das Kettenblatt aus dem Weg muss :( Bei verdrehtem Halter hat man da auch eine potentielle Knickstelle. Und last but not least, Leitung beim verlegen nicht knicken 8-).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier waren zum einen original Shimano SP41 Hüllen verbaut
Shimano hat 1,2mm Schaltzug.und so ne komische dicke Tefloneinlage.
SRAM 1,1mm

Ich mag keine Shimano Schaltung, an 2 Testbikes innerhalb kürzester Zeit die XT Trigger aufgearbeitet.

Bei SRAM gibt's keine Probleme. Schaltet alle Ritzel knackig rauf und runter.

Wenn Du eine neue Bremsleitung durchziehen musst befestige doch die neue an der alten und dann ziehst durch, von oben nach unten.

Der "Haltedeckel" macht schon Sinn, am Vorserienbike welches auch Rainer hatte gab es den noch nicht da hat's die Leitungen durch das ein und ausfedern immer rausgearbeitet bis sie an der Kurbel gestriffen haben. Musste man dann immerwieder zurück schieben.

Aber auch da hat die Shimano Schaltung einwandfrei funktioniert, bis eben auf das Trigger Problem.

Screenshot_20260205-183605.jpg


Und auch der Original Acros Steuersatz machte keine Probleme
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Freude mit den durch den Steuersatz laufenden Leitungen (💩-Acros-Teil), war/ist bei mir ähnlich verhalten.

Mein Umgang / Kompromiss damit:
1- Acros Lager bleiben
2- oberer Lagerkonus (Plastikschrott) raus, Acros-Aluteil rein
3- Leitungen bleiben drinnen
4- Die 💩-Kunststoff-Acros-Spacer u. Kappe bleiben, wobei
5- der unterste so modifiziert wurde, dass oben durch die Löcher (Leitungseinführungen) igdwann unweigerlich eintretendes Wasser auch unten wieder rauslaufen kann (noch oberhalb des ersten Lagers) und so die Lager eine höhere Überlebenschance bekommen. Untersten Spacer so modifizierte dass drainageierbar. Siehe Pics

Wer den Aufwand nicht scheut, mehr tauschen möchte, siehe hier: Beitrag im Thema 'Liteville Enduro Nachfolger.......303' https://www.mtb-news.de/forum/t/liteville-enduro-nachfolger-303.957879/post-20084850
 

Anhänge

  • 20260205_195254.jpg
    20260205_195254.jpg
    528,9 KB · Aufrufe: 61
  • 20260205_193015.jpg
    20260205_193015.jpg
    497,4 KB · Aufrufe: 61
Zuletzt bearbeitet:
Die Freude mit den durch den Steuersatz laufenden Leitungen (💩-Acros-Teil), war/ist bei mir ähnlich verhalten.

Mein Umgang / Kompromiss damit:
1- Acros Lager bleiben
2- oberer Lagerkonus (Plastikschrott) raus, Acros-Aluteil rein
3- Leitungen bleiben drinnen
4- Die 💩-Kunststoff-Acros-Spacer u. Kappe bleiben, wobei
5- der unterste so modifiziert wurde, dass oben durch die Löcher (Leitungseinführungen) igdwann unweigerlich eintretendes Wasser auch unten wieder rauslaufen kann (noch oberhalb des ersten Lagers) und so die Lager eine höhere Überlebenschance bekommen. Untersten Spacer so modifizierte dass drainageierbar. Siehe Pics
Form follows function, so war mal das Motto. Danke für den Denkanstoß!
 
Wenn ich mich erinnere war für viele hier die 601MK4 und 301MK14&15 Zugverlegung auch eine Fehlkonstruktion 😂 würde behaupten, man kann es hier niemanden recht machen.

Für mich, nach 901, 301 und 2x 601 war da bislang KEINE Fehlkonstruktion dabei.
Bei 303 DEFINITIV.

Liteville/Syntace war/ist für mich eine Marke die sich durch überlegte Details MIT MEHRWERT, von anderen abhob.
Auch wenn sich nicht alles durchgesetzt hat (zB Evo 6).
Hätte man Variospin gelassen wärs immer noch besser als das was 99% der anderen Lieferanten liefern.
Mit Acros / dieser Ausführung macht man einen echten Rückschritt. Niveau halten hätte gereicht, war top.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück