[A] Alarma!...Nukeproof MEGA MK4 290c (MJ 2021-22) Aufbauthread

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Da wollte ich mit dem Bike nur kurz zur Eisdiele und bin vermutlich falsch abgebogen. 🍨🤷‍♂️

ALARMAAAAAAAAAA!!!!! 🤘

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Das ist natürlich nicht die schnellste der MEGA-Massenstartgruppen. 😉
Denn da stehen in der ersten Reihe fast nur EWS Fahrer, andere Pros und eine Handvoll extrem talentierte Biker.
Dennoch die gleiche Aussicht über den Lenker und ca. 220 positiv-verrückte Enduristi im Rücken. 😁


Siehe Spoiler.
Jetzt ist der Titel des Threads auch endlich rund. 🙂

Sehr geil8-) und wie liefs?
 
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Update 1 (zur Megavalanche):

Ich teile die Updates mal in mehrere Einzelposts auf, dass sollte die Übersichtlichkeit verbessern.
Irgendwie hat sich da dann doch was angesammelt. 🤷‍♂️

Sehr geil wie war es?
Sehr geil8-) und wie liefs?

Entschuldigt die späte Antwort.
Hab es in den letzten Wochen leider kaum ins Forum geschafft, wollte aber dennoch eine vernünftige Antwort schreiben. 8-)

Wie war es?
„Intensiv“ und wenn man dazu noch komplett in die Veranstaltung vor Ort sowie die passende Social Media-Blase eintaucht, muss man nach dem Urlaub erstmal wieder klarkommen. 🙈
Der erste Arbeitstag danach sollte besser locker starten. 😁

Wenn ich die letzten drei Bikeurlaube in Finale, Nauders und Davos mit Freunden als Vergleich heranziehe, so waren die, alle für sich genommen, super.
Die Destinationen boten den einen oder anderen roten & schwarzen Trail, der auf der persönlichen Bucket-List stand, es gab knifflige Schlüsselstellen, die abends beim Bier diskutiert wurden, Unterkünfte, Wetter und Essen waren ebenfalls top.
Dazu keine Verletzten und kaum Defekte.
Wenn man realistisch ist, kann es also nicht besser laufen.
5 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐⭐⭐

Und dennoch bietet die Megavalanche (ggf. nur die Erste) eine ganz andere Erlebnistiefe.
Das übertrifft einen sehr guten Bikeurlaub gefühlt um den Faktor zwei.
Das Image des Rennens und der Veranstaltung kommt also tatsächlich nicht von ungefähr.

Sei es das über den Schnee fahren, das deutlich über 3000 Metern Höhe Starten, der Massenstart an sich, die 2600 Tiefenmeter am Stück, die Streckenlänge, die Möglichkeit, dass EWS Fahrer in der Quali nur ein paar Plätze neben dir in der Startreihe stehen, eine Quali-Strecke mit schon irren 1000 Tiefenmetern, die große Internationalität usw.
Alles ist irgendwie extremer als alles Bisherige.

Ich kann die Veranstaltung daher nur sehr weiterempfehlen. 👍

Ich habe noch nie so viele schnelle und auffällig gute Biker gleichzeitig auf dem Trail gesehen.
Da hat auch das Zusehen Spaß gemacht.

Falls jemand überlegen sollte selber einmal teilzunehmen.
Hier meine Checkliste, was mindestens erfüllt sein sollte, um halbwegs sportlich und verletzungsfrei unten anzukommen.
  1. Eine Wettbewerbssituation sollte einen nicht stressen und somit vom Trail ablenken
  2. Eine solide Basiskondition sollte mindestens vorhanden sein. 50-60 Minuten Joggen ohne Pause bei einer 5:45-6:00er Pace wären da meine Minimalempfehlung. Denn entgegen meiner ersten Erwartung ist man doch geschätzte 25-35min oberhalb von 2800 Metern unterwegs. Dazu kommt noch die Zeit (bis zu einer Stunde), die man oben auf 3330 Metern warten muss, während sich das Startfeld aufbaut.
  3. Alpine S3 Stellen sollten für einen immer entspannt fahrbar sein. Denn in einem normalen Bikeurlaub ist man in der Regel nie so ausgepowert, dass eigentlich fahrbare Schlüsselstellen auf einmal zu einem Kraftakt werden. Auch wenn man mal jemanden abseits der Ideallinie überholen möchte/ muss, ist etwas Fahrskillreserve praktisch.
  4. Die Trails treffen primär den Geschmack von Endurobikern, reine oder vorwiegende Parkbiker werden ggf. nicht ganz glücklich. Man sollte schon Spaß an natürlichen Trails haben.
  5. Es ist immer doppelt so anstrengend wie du glaubst. Läufst du länger und/ oder schneller als oben beschrieben, fährst du das Rennen vermutlich auch einfach nur schneller. Bist aber während und nach dem Rennen ähnlich platt.

Wie liefs?
Bzgl. Platzierung und Zeit etwas schlechter als erwartet, alles in allem jedoch besser als erwartet. 🙂
So wäre ich unter normalen Bedingungen vermutlich komplett im Querschnitt der Veranstaltung untergegangen. Das hätte dann zu einer mittleren bis hinteren Startposition in der zweitschnellsten Massenstartgruppe geführt und wäre über den Daumen gepeilt auch in etwa das gewesen, was ich unter einem guten Verlauf erwartet hätte.

Aber ganz so einfach lief es dann doch nicht. 😄
Erst habe ich den Start der Quali verpennt, weil die Startlinie nicht wie erwartet in einem Zeitfenster nach „La Bomba“ hochging, sondern deutlich früher und ich zudem im falschen Gang gestartet bin.
Und dann habe ich auch noch einen völlig unnötigen Sturz an einer Schlüsselstelle im ersten Drittel eingebaut, der mich laut Video rund 23 Plätze gekostet hat. 🤦‍♂️
Leicht verletzt, mit krummem Lenker und diszipliniertem Ärger im Bauch konnte ich dann zwar noch fünf Leute auf dem Trail überholen, wurde aber gleichzeitig auch von der ca. gleichen Menge an schnelleren Fahrern überholt.
Ergebnis Platz 61 von 94.

Das hätte in normalen Jahren auch noch für die zweitschnellste Massenstartgruppe ausgereicht, denn diese beinhaltet die Plätze 36-70 einer Qualifikationsgruppe.
In diesem Jahr aber nicht.
Aufgrund der durch Corona immer noch niedrigeren Teilnehmerzahl wurde der Schnitt, aus meiner Sicht sehr spontan, bei Platz 60 gezogen.
Also hatte ich die Gruppe um einen Platz verfehlt. 😕
Da half es mir auch nicht, dass meine Zeit in acht der zehn Qualigruppen für Platz 60 oder besser ausgereicht hätte. (bspw. eine Gruppe vorher wäre es Platz 50 gewesen)

Was jedoch zunächst ärgerlich klang, entpuppte sich dann als kompletter Glücksfall.
Denn als drittschnellster der Amateurgruppe konnte ich aus der ersten Reihe starten.
Der Ausblick ist unbezahlbar und ergibt sich jährlich nur 60-63 Fahrern. Von daher top. 🤩

Zudem hatte ich einen Tag Pause zwischen Rennen und Quali, konnte mir den Start der MEGA oben auf dem Gletscher aus einem Meter Entfernung live ansehen und hatte nicht so viele Biker um mich rum, von denen ich befürchten musste, dass sie mir die ganze Zeit nervig im Rücken hängen.
Das es trotz der für die Gruppe guten Qualizeit am Ende „nur“ Platz 62 von 206 geworden ist, liegt mal wieder am völlig irren Startverlauf, der durch den Sturz im Quali zugezogenen Leistenzerrung, die mich beim Schieben behinderte und den dann doch nicht wegzudiskutierenden Fitnessmängeln. 😇 (nur weil man wegen jungem Nachwuchs gefühlt immer wach ist, heißt das nicht, dass man die Zeit auch für Sport nutzen kann) 😂

Dazu gab es dieses Mal den besonderen Umstand, dass alle Fahrer mit schlechter Qualifikationszeit, weil sie einen Crash oder Defekt hatten, einfach hinten an die Amteurgruppe angehangen wurden.
Normalerweise starten die Fahrer mit den langsamsten Qualifikationszeiten nicht mehr im Massenstart sondern einzeln.
Somit gab es sicherlich 20 - 30 Fahrer, die eigentlich deutlich zu gut für die Amateurgruppe waren.
Die Zeiten im Ziel bestätigen das auch.
Aber egal. 😊

Alles in allem bin ich super zufrieden mit dem Ergebnis und es war ein großer Spaß.
Das im Ziel ankommen, möglichst ohne größeren Material- und Personenschaden ist gelungen und ob man am Ende dreißigster oder achtzigster wird ist nicht wirklich wichtig.
Die Einstellung "ich-fahr-das-hier-im-sportlichen-Urlaubsmodus-runter-und-schau-mal-wie-weit-ich-damit-komme" hat dahingehend gut funktioniert.

Denn, dass sollte auch nicht unerwähnt bleiben, es gab schon einige, die sich gröber verletzt haben. 🤕

Statistik:
Von den 1243 Bikern, die sich angemeldet haben, konnten rund 880-920* die Qualifikation beenden.
Ins Ziel des Rennens haben es dann noch 754 geschafft. 😱
Von daher ist Ankommen auch schon ein gutes Ergebnis.

Wer bis hierher gelesen hat, vielen Dank.
Ist irgendwie ausgeartet, genauso wie das Hobby selbst. 🤙

*geschätzer Wert, da nicht online einsehbar. Pro Qualigruppe kamen aber immer so 83-94 Leute ins Ziel.
 
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Update 2 (noch ausstehende Teile):

Es standen noch Infos zu Trinkflasche und Flaschenhalter aus. 🙂

Nukeproof_Horizon_Carbon_Sideload_Flaschenhalter.jpg

Nukeproof_Horizon_und_Camelbak_Podium_Dirt.jpg



Flaschenhalter: Nukeproof Horizon Carbon Sideload Right Hand (30g, MJ2022)
Trinkflasche: Camelbak Podium 620ml Dirt Series black (86g, MJ2022)

Beim Flaschenhalter wollte ich sowohl die klassische Gestellform verbauen als auch die Möglichkeit schaffen mittels Strap ein bis zwei CO2 Kartuschen befestigen zu können.
Ähnlich wie auch schon beim Sattel wurde ich hierbei bei Nukeproof fündig.
Der Horizon Carbon Flaschenhalter passt mit seinem Design optimal ans Bike und war, nach kurzer Zeit der Nichtverfügbartkeit, auch wieder als Rechtshändermodell lieferbar.

Zwar gab es im Netz an der einen oder anderen Stelle negative Berichte darüber, dass der Halter die Flasche in grobem Gelände nicht sicher halten würde, so richtig glauben wollte ich das vor dem EWS-Hintergrund der Fima dann aber nicht.
Und so war es dann auch. Im Zusammenspiel mit der Camelbak Podium Dirt gab es auf rund 15.500 Tiefenmetern in Alpe d’Huez keinerlei Probleme. Die Flasche hat sich nicht nennenswert im Halter bewegt und wurde immer sicher gehalten.

Bei der Auswahl der Flasche war mir wichtig, dass das Mundstück gegen Dreck geschützt ist und dass es eine halbwegs verlässliche Lösung eines Auslaufschutzes gibt. Damit auch in grobem Gelände keine Flüssigkeit an der Schutzkappe vorbeilaufen kann.
Zudem sollte die Flasche frei von BPA, BPS und BPF sein.
Alles in allem gibt’s auch hier nix zu meckern.
Der Auslaufschutz hält jedoch nicht bei der Verwendung von Kohlensäure auch wenn diese schon weitestgehend entwichen ist.

Fox_2021_Float_X2_OEM_Gold_waage.jpg

Ebenfalls offen ist noch der Nachtrag zum Gewicht des Fox X2.
Inklusive Lager und Dämpferbuchse sind es sogar 728g.
Das trägt also, wie schon in den vorherigen Post richtig vermutet, auch zum erhöhten Gewicht des Bikes bei.

Fox_2021_Float_X2_Resy_Orange.jpg

Fox_2021_Float_X2_Resy_Orange1.jpg


Bezüglich der Aufkleberfarben und Farbgestaltung gab es noch die Entscheidung zu treffen Retail Orange, OEM Gold oder Custom?

Zunächst war der Gedanke ein ähnliches Farbsetup wie bei Santa Cruz zu fahren.
Sprich das Gelb des Rahmens auch in der Typografie zu verarbeiten.
Fox, ggf. die 38 und das X2 wären dann in Gelb gedruckt.
Die Idee konnte mich schlussendlich, nach der Betrachtung eines gelben Megatower 1, nicht ganz überzeugen.
Und empfand ich das Orange in Kombination mit dem Gelb zunächst als störend, so fand ich es auf einmal doch sehr passend.
Somit musste erstmal nur das OEM Gold des Dämpfers weichen. 🙂

Update 3 und 4 schaffe ich hoffentlich die Tage. 🙈
 
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