Banshee Prime, Evil The Following MB und Starling Murmur im Test: Der Rahmenmaterial-Showdown – unser Fazit

Banshee Prime, Evil The Following MB und Starling Murmur im Test: Der Rahmenmaterial-Showdown – unser Fazit

Egal ob Aluminium, Carbon oder Stahl: jeder Werkstoff bietet andere Vorzüge. In unserem Rahmenmaterial-Showdown haben wir drei Bikes von Banshee, Evil und Starling gegeneinander antreten lassen. Wie schlagen sich die Räder im direkten Vergleich? Und welche Rolle spielt das Material? Hier fassen wir die Ergebnisse für euch zusammen und sprechen Empfehlungen aus.
Um diese materialspezifischen Eigenheiten genauer zu untersuchen, haben wir drei Bikes von Banshee, Evil und Starling in unserem Rahmenmaterial-Showdown gegeneinander antreten lassen!

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Banshee Prime, Evil The Following MB und Starling Murmur im Test: Der Rahmenmaterial-Showdown – unser Fazit
 

zuki

Principia
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Interessanter Artikel. Ich kann allerdings dem Thema flexender Rahmen, mehr Komfort absolut nicht folgen. Der Komfort wird doch eher durch Reifen, Federelemente, sowie die direkten Schnittstellen Sattel, Lenker und Pedale bestimmt. Ein Flex des Rahmens sollte da (wenn überhaupt) als schwammiges Fahrgefühl empfunden werden.
Bei einem Hardtail sieht das je nach Einsatzgebiet und Aufbau natürlich anders aus.
Da hatten sich Ende der 90er Hersteller wie Principia ein Stiffness to weight ratio Rennen geliefert, bis die Rahmen dann teils so steif waren, dass Sie gerne mal brachen. Ich habe noch ein altes Rex, das Dingen gibt direkte Rückmeldung in die Bandscheiben...
 

Sven_Kiel

Bewegungsmensch
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Interessanter Artikel. Ich kann allerdings dem Thema flexender Rahmen, mehr Komfort absolut nicht folgen. Der Komfort wird doch eher durch Reifen, Federelemente, sowie die direkten Schnittstellen Sattel, Lenker und Pedale bestimmt. Ein Flex des Rahmens sollte da (wenn überhaupt) als schwammiges Fahrgefühl empfunden werden.
Bei einem Hardtail sieht das je nach Einsatzgebiet und Aufbau natürlich anders aus.
Da hatten sich Ende der 90er Hersteller wie Principia ein Stiffness to weight ratio Rennen geliefert, bis die Rahmen dann teils so steif waren, dass Sie gerne mal brachen. Ich habe noch ein altes Rex, das Dingen gibt direkte Rückmeldung in die Bandscheiben...
Der höhere Komfort von Stahlrahmen zB (gegenüber Alu / Carbon) ist aus meiner Er-fahr-ung nach kein Mythos, aber hängt sicherlich auch vom verwendeten Rohrsatz bzw. dessen Wandstärken, und am Ende natürlich vom Rahmenbau, ab. Mein Cotic Soul ist da zB bedingt durch die unterschiedlich verbauten ovalisierten Rohrsätze (853 u.a.) durchaus "bequem" zu fahren. Auch wegen des Wishbone Hinterbaus aus 4130..

Dementsprechend vielfältig sind da auch die Erfahrungen und Aussagen. Dazu kommt das subjektive Gefühl des Fahrers, durch Reifenvolumen, Federung. Carbon ist ja leichter, benötigt jedoch mehr Material und ist somit per se steifer.

Ich hab hier übrigens auch noch ein wunderhübsches Scott Superlite stehen aus '91 mit Alu 7000..das ist auch "bequem" zu fahren. ;-)...ein altes Principia Rex bin ich auch schon bei einem Kumpel mal gefahren..das kann ich bestätigen und da war mein Rücken seinerzeit vor 20 Jahren noch wesentlich gnädiger :)
 

zuki

Principia
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ein altes Principia Rex bin ich auch schon bei einem Kumpel mal gefahren..das kann ich bestätigen und da war mein Rücken seinerzeit vor 20 Jahren noch wesentlich gnädiger :)

Darum steht das Rex auch fast nur noch und darf sein Rentnerdasein genießen ;).

Also wie geschrieben, beim Hardtail kann ich mir den Komfortgewinn durch Stahl gut vorstellen und je nach Wahl des Rohrsatzes wird sich das auch nicht zu schwammig anfühlen. Bei meinen ersten beiden Bikes waren die "Tange Double Butted Tubing" Label am Sitzrohr und die fuhren sich ohne Federgabel, plus dünnen, knallharten 3 bar Panaracer Smoke gut. Soweit ich mich erinnern kann. ;)
 
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Ich hätte ja Bock mein Capra noch gegen ein Stahl Fully zu tauschen. Cotic, Starling… hier wäre mal ein Test cool : )
Generell mal mehr Tests von solchen Bikes und nicht immer die hippen Plastikbomber.
Haha... hippe Plastikbomber...

Rein technisch gesehen ist Carbon natürlich der komplett falsche Werkstoff zum Rahmenbau und wird nur von Hipstern bevorzugt, im Gegensatz zu Stahlbikes und den von Dir genannten Marken. :D
 

LB Jörg

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Interessanter Artikel. Ich kann allerdings dem Thema flexender Rahmen, mehr Komfort absolut nicht folgen. Der Komfort wird doch eher durch Reifen, Federelemente, sowie die direkten Schnittstellen Sattel, Lenker und Pedale bestimmt. Ein Flex des Rahmens sollte da (wenn überhaupt) als schwammiges Fahrgefühl empfunden werden.
Bei einem Hardtail sieht das je nach Einsatzgebiet und Aufbau natürlich anders aus.
Da hatten sich Ende der 90er Hersteller wie Principia ein Stiffness to weight ratio Rennen geliefert, bis die Rahmen dann teils so steif waren, dass Sie gerne mal brachen. Ich habe noch ein altes Rex, das Dingen gibt direkte Rückmeldung in die Bandscheiben...

Ist nichts anderes wie bei Federgabeln. So wie eine mehr flexende Federgabel mehr Kompfort bringt, so macht das auch ein flexender Rahmen.

G.:)
 
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Prinzipiell fehlt mir bei dem Artikel ein zentraler Punkt, wenn es darum geht, die rahmen miteinander zu vergleichen:

Nachhaltigkeit. Ich denke gerade so ein artikel sollte das zumindest anreißen: Carbonrahmen sind nicht nur deutlich energieintensiver in der Herstallung sondern lassen sich dazu nicht recyceln. Bei alu vs. Stahl ist der Unterschied zum Glück nicht ganz so krass, die aluminiumherstellung ist ja nur ein vielfaches energieintensiverals die von stahl. Ganz abgesehen davon, dass das alu schweißen, so wie es in Taiwan betrieben wird, alles andere als gesund ist.

Nur um ein paar Punkte zu nennen...

Ich denke, dass es auch eure aufgabe ist, in der Hinsicht mal zum nachdenken anzuregen :)
Immer diese Mär von der Nichtrecycelbarkeit von Carbon:
 
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Abgesehen davon das es bei dem Video um Forschungsprojekte mit massivem Anteil Handarbeit geht, können und werden sind zwei Paar Schuhe. Es sollten auch alle PET Flaschen in D "energetisch recycelt" werden, aber es war/ist wohl billiger den Müll nach China zu verschiffen. Metall Recycling funktioniert weil die Preise hoch genug sind für das Rohmaterial, sprich man bekommt gutes Geld für Metallschrott.

Kann mir nicht so recht vorstellen das es für klein geschnittene Kohlefasern einen großen Markt geben wird, auch nicht in der nahen Zukunft. Aber vielleicht baut Magura in Zukunft extrem viele Bremshebel...?

Und letztlich stellt sich die Frage was Kunststoffe mit kurzen (mm Bereich) Kohlfasern besser können als andere Kunststoffe? Zum Rahmenbau oder anderen traditionellen Anwendungen von Kohlefaser ist das Zeug nicht zu gebrauchen. Außerdem ist es wieder Sondermüll.
 

525Rainer

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Warum so massiv auf Carbon gesetzt wird ist mir schleierhaft. Da wurde ja echt raffiniert ein coolness Faktor um die bunten Santa, Ibis und pivot joghurtbecher aufgebaut. Wer hätte das gedacht. Wann kommt die Gegenbewegung. Im customcar Bereich war auch lange dieser Fiberglastrend. Heut kannst dich damit nicht mehr blicken lassen.
Meine Hoffnung ist das specialized mit dem evo einen Gegentrend setzt, es ausschließlich in alu bringt und flanellhemden wiederkommen.
 

GrazerTourer

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Warum so massiv auf Carbon gesetzt wird ist mir schleierhaft. Da wurde ja echt raffiniert ein coolness Faktor um die bunten Santa, Ibis und pivot joghurtbecher aufgebaut. Wer hätte das gedacht. Wann kommt die Gegenbewegung. Im customcar Bereich war auch lange dieser Fiberglastrend. Heut kannst dich damit nicht mehr blicken lassen.
Meine Hoffnung ist das specialized mit dem evo einen Gegentrend setzt, es ausschließlich in alu bringt und flanellhemden wiederkommen.
Gegen Flanell, aber pro Metall! Die meisten Carbon Räder sind ja net amal leichter.
 
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Kann mir nicht so recht vorstellen das es für klein geschnittene Kohlefasern einen großen Markt geben wird, auch nicht in der nahen Zukunft.

In der Automobilbranche wird daran schon entwickelt. Zu sehen gibts das bei 1, 2 Lamborghini Modellen.
Durch die enorm schnelle Herstellung von den sogenannten forged carbon Teilen könnte das auch in Zukunft bei „normalen“ Autos kommen. Wird aber bestimmt noch ein wenig dauern bis es da weitergeht.

Grüße
 
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Darum steht das Rex auch fast nur noch und darf sein Rentnerdasein genießen ;).

Also wie geschrieben, beim Hardtail kann ich mir den Komfortgewinn durch Stahl gut vorstellen und je nach Wahl des Rohrsatzes wird sich das auch nicht zu schwammig anfühlen. Bei meinen ersten beiden Bikes waren die "Tange Double Butted Tubing" Label am Sitzrohr und die fuhren sich ohne Federgabel, plus dünnen, knallharten 3 bar Panaracer Smoke gut. Soweit ich mich erinnern kann. ;)
Ich bin vom Transalp Summitrider auf das Last Fastforward umgestiegen, anfangs mit den alten Komponenten des SR am FW. Der Unterschied im Komfort ist gravierend, der FW Rahmen nimmt um Vergleich zum SR ordentlich Schläge raus, ohne weich zu wirken und ich gehöre zur 100kg Fraktion.
 
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Ich bin vom Transalp Summitrider auf das Last Fastforward umgestiegen, anfangs mit den alten Komponenten des SR am FW. Der Unterschied im Komfort ist gravierend, der FW Rahmen nimmt um Vergleich zum SR ordentlich Schläge raus, ohne weich zu wirken und ich gehöre zur 100kg Fraktion.
der summitrider ist jedoch auch ein knallharter rahmen
und das ff ist nichtmal das konfortabelste stahl ht.
 

vitaminc

Steilgehen
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Die meisten Carbon Räder sind ja net amal leichter.
gewagte Aussage ;)
Schau dir mal das Gewicht bei Devinci (Carbon vs Alu) und Transition (Carbon vs. Alu) an. Nur mal um zwei Beispiele zu nennen.
Bei Transition ist das Sentinel in Carbon über 1kg leichter als sein Alu-Kollege.
Bei Devinci ca. 800gr Unterschied.
 
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der summitrider ist jedoch auch ein knallharter rahmen
und das ff ist nichtmal das konfortabelste stahl ht.
Das Rahmenmaterial hätte ich erwähnen sollen. Das es noch komfortablere Stahlrahmen gibt, davon gehe ich aus, habe aber keine eigenen Erfahrungen hierzu. Die GEO der beiden Räder unterscheidet sich auch. Ich war beim FW nur ueberrascht, das ich mit meiner Gewichtsklasse so wenig flex im Vortrieb bemerkte, bei gleichzeitigem Komfort.
 

böser_wolf

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Du hattest Federgabeln ins Spiel gebracht. Darauf war mein Beitrag bezogen. ;)

Ich dachte das war klar wenn man meine vorherigen Postings auch gelesen hat.
Fahr mal eine Dorado im Vergleich zu ein Fox 40
Durch den mehr Flex ist die Dorado am Ende des Tages die angenehmere Gabel
Klar mag das nicht jeder
Aber das "Steif Steifer" Ding ist halt semi sinnvoll

Ich fahr jetzt 2 Jahre das Starling Swoop der Flex ist fein und erzeugt ein sattes Fahrgefühl wie es auch im Bericht steht ich möchte es nicht missen
 

GrazerTourer

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gewagte Aussage ;)
Schau dir mal das Gewicht bei Devinci (Carbon vs Alu) und Transition (Carbon vs. Alu) an. Nur mal um zwei Beispiele zu nennen.
Bei Transition ist das Sentinel in Carbon über 1kg leichter als sein Alu-Kollege.
Bei Devinci ca. 800gr Unterschied.

Ja, stimmt natürlich. Die leichtesten sind leicht. Aber schau dir Giant Alu Rahmen an. Die gehören halt zu den leichtesten Alu Rahmen und kosten üblicher Weise aich sehr wenig. Mich würde bei so 160mm Rädern das mittlere Gewicht von 20 verschiedenen Alu Rahmen vs carbon Rahmen interessieren. Ich denk die liegen nicht so weit auseinander (mein Tipp sind vielleicht 400g im Schnitt.)
 

zuki

Principia
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Fahr mal eine Dorado im Vergleich zu ein Fox 40
Durch den mehr Flex ist die Dorado am Ende des Tages die angenehmere Gabel
Klar mag das nicht jeder
Aber das "Steif Steifer" Ding ist halt semi sinnvoll

Ich fahr jetzt 2 Jahre das Starling Swoop der Flex ist fein und erzeugt ein sattes Fahrgefühl wie es auch im Bericht steht ich möchte es nicht missen

Mit Downhillgabeln habe ich eh nix am Hut und die meisten Gabeln kennt man eh nur von "hören sagen". Mir ging es eher um flexende Gabeln als Garant für ein schwammiges Fahrgefühl. Das hat dann für mich nix mit Komfortgewinn zu tun+fühlt sich für mich schlicht nur besch...eiden an. Ich denke noch mit Grauen an meine DT Swiss Gabel und Ihre dürren Beinchen. Das war langfristig nix für mich als >1,90 m Fahrer.

Aber es ist wie bei fast allen Diskussionen hier und im richtigen Leben: Subjektiv und darüber lässt sich fantastisch streiten ;).
 

vitaminc

Steilgehen
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Ja, stimmt natürlich. Die leichtesten sind leicht. Aber schau dir Giant Alu Rahmen an. Die gehören halt zu den leichtesten Alu Rahmen und kosten üblicher Weise aich sehr wenig. Mich würde bei so 160mm Rädern das mittlere Gewicht von 20 verschiedenen Alu Rahmen vs carbon Rahmen interessieren. Ich denk die liegen nicht so weit auseinander (mein Tipp sind vielleicht 400g im Schnitt.)

Modell und Herstellerübergreifend zu vergleichen stelle ich mir etwas schwierig vor, da jeder Hersteller bei seinen Modellen unterschiedliche Wandstärken, Rahmendesign, Haltbarkeiten, Steifigkeiten, etc. kalkuliert.

Wenn ich Giant wäre würde ich vielleicht noch in diesem Jahrzehnt damit anfangen ein Reign in 29" nachzulegen, dann reden wir weiter :)
 
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Jena
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Schau dir mal das Gewicht bei Devinci (Carbon vs Alu) und Transition (Carbon vs. Alu) an. Nur mal um zwei Beispiele zu nennen.
Bei Transition ist das Sentinel in Carbon über 1kg leichter als sein Alu-Kollege.
Bei Devinci ca. 800gr Unterschied.

Das ist aber vermutlich auch darauf zurückzuführen, dass die Rahmen bei den meisten dieser Hersteller von Form, Geometrie und Optik als Carbonrahmen entwickelt und entworfen werden. Die Aluversion muss dann am besten fast genauso aussehen wie die Carbon Version und natürlich auch die nötige Festigkeit aufweisen. Dafür sitzt dann sicher an einigen Stellen mehr Material als bei einem Rahmen, der von Anfang an für Alu konzipiert wurde.
 
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